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  1. #121
    Harald Ösgard
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    Ich glaube auch, das IT Zeugs ließt man sich erst durch, NACHDEM man von den OT Infos her der MEinung ist, daß die Con was Interessantes sein könnte.....

    Viel IT Bla Bla aber wenig OT klare Ansagen, daß läßt mich auch immer ratlos zurück. Wie so blöde (Brett-) spielanleitungen, wo man nich klar rauslesen kann, ob man nun die Karte ablegen soll oder so.....

  2. #122
    Gerwin
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    Ein gut gemachtes IT-Anschreiben finde ich durchaus stimmungsfördernd. Das Problem ist..die wenigsten Larper sind gute Autoren (eigentlich fast keiner). So sind die meisten "Seyed gegrüßet...yhr edlen Recken und holde Mayden" Anschreiben/Ansprachen meist eher..abschreckend.

    Andererseits..durch derartige Anschreiben weiß ich wo ich NICHT hin will. Auch praktisch.

  3. #123
    Section31
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    Ja, ja. Die gute alte "Optik vs. Spiel"-Diskussion... Ich schreibe hier ja mittlerweile sehr selten, aber diesmal klinke ich mich doch mal ein, weil hier gerade so nett diskutiert wird.

    Zitat Zitat von Kelmon
    Ich denke mal hohes Ausrüstungsniveau muß nicht zwangsläufig geringen Spielerzahlen einhergehen. [...]
    Ich bin immer mehr der Meinung, daß man da als Orga schon sehr viel dazu beitragen könnte, daß der Standard steigt, wenn man es nur richtig angeht.
    [...] Ich würde behaupten, daß bei vielen Spielern durchaus das Potential vorhanden ist, sich Mühe zu geben, wenn sie nur mal einen Ansporn bekämen. Schon rudimentäre Kit-Guides oder ausgewählte(!) Beispielphotos würden da Wunder wirken, bestenfalls ist es aber doch meistens "Schaut eben in die Galerie vom letzten Jahr, so grob das"
    Es geht nicht um "So wollen wir das, und nicht anders", sondern um "schaut mal, so kann man das machen/so kann das aussehen".
    Hier muss ich Kelmon Recht geben. Wir von der USS Atlas haben auf unseren Cons (sowohl Star Trek als auch Battlestar Galactica) Mindeststandards, was Gewandungen angeht. Das schreiben wir auch klar in unsere Einladungen rein und sind damit bisher immer sehr gut gefahren. Z.B. für BSG haben wir mit der Anmeldung zur allerersten Con Uniformsets zum Kauf angeboten, wovon rege Gebrauch gemacht wurde. Weiterhin wurden von uns Anleitungen zur Modifikation der grünen Uniform zur Verfügung gestellt und fertige Modkits zum Kauf angeboten. Das hat ganz prima funktioniert und hat zu einem sehr einheitlichen Gesamtbild beigetragen, da es für die Spieler sehr bequem war. Wir haben wirklich "Uni-formen" auf den Twelve Colonies Cons.

    Ich denke also der Trick liegt im "Sowohl-als-auch". Auf der einen Seite sollte man klare Mindeststandards vorgeben ("Anything goes" funktioniert meiner Erfahrung nach nicht). Auf der anderen Seite sollte man die (potentiellen) Teilnehmer (gerade Anfänger) dabei so gut wie möglich unterstützen, diese Mindeststandards auch zu erfüllen. Sei es durch Leihgabe, Bastelanleitungen, Veröffentlichung von Bezugsquellen, Modkits, o.ä.
    Bei Star Trek bieten wir Anfängern an, sich Uniformjacken bei uns zu leihen. Eine schwarze Hose, schwarze Schuhe und schwarze Socken haben die Meisten bereits zuhause im Schrank.
    Geändert von Section31 (11.10.2014 um 09:23 Uhr)
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  4. #124
    Harald Ösgard
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    @ Section31

    Jetzt hast Du mich richtig neugierig gemacht..... (so schnell kann es doch gehen...) die Reizwörter waren wohl: Modkit, Bastelanleitung und Bezugsquellen - in der Reihenfolge und (meiner persönlichen Interessens-) Rangfolge.

  5. #125
    Section31
    Section31 ist offline
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    @Harald:

    Kleiderordnung:
    http://www.colonial-fleet.de/techdata.html
    * http://www.colonial-fleet.de/unterkleidung.html
    * http://www.colonial-fleet.de/fatigue.html
    * http://www.colonial-fleet.de/kleidung_marines.html

    Hervorragende Näh- bzw. Umbauanleitungen:
    http://www.scifihero.net/forums/index.php?showforum=159

    Bezugsquellen:
    http://www.twelve-colonies.de/forum/...php?topic=63.0

    Modkit für Fatigue Uniform (oliv):
    * 2 Schulterpatches, oliv, Microsuede
    * 2 Gurtband, oliv, für Brusttaschen
    * 2 Klickverschlüsse 25 mm für Brusttaschen
    * 1 Klickverschluss 30 mm für Gürtel
    * 1 Klettband (Flausch+Haken), 100 mm breit, oliv, für Patch

    kannst du für 12 EUR + Porto von mir bekommen. Außerdem hätte ich noch Kits für die Duty Blue auf Lager (navy Schulterpatches + navy Klettband), ich glaube ein Kumpel von mir hat auch noch die Original-Knöpfe (= screen accurate) auf Lager. Schick' mir einfach eine PN, wenn du Interesse hast.

    Gruß,
    Section31
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  6. #126
    Tala_Pran
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    Offensichtlich ist es eine praktikable Lösung, den Spielern ein Starterpaket anzubieten. Soll ja auch bei GrossCons gut funktionieren.

    Allerdings hat das für mich einen sehr schalen Beigeschmack von Verkommerzialisierung und stört mein "von Freunden für Freunde"-Einstellung.

    Auch bin ich als ORGA wenig geneigt, meinen Spielern alles nachzutragen. Der nächste Schritt sind vorgefertigte Charaktere und wir enden dann bei Textbausteinen?

    Das hat für mich nichts mehr mit LARP zu tun, sondern ist Consolenspiel 3D

    Daher stehen jene, die sich durch selbstauferlegten Perfektionissmus überfordnen denen gegenüber, die sich überhaupt keine Gedanken mehr machen wollen?

  7. #127
    stephan_harald
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    @Tala Pran:

    Einen Tod muss man halt sterben, entweder so wie teilweise die Bilder auf eurem Quidditch Con, oder aber eben enheitlich.

    Das mit Freunden für Freunden ist ja in der Theorie eine nette Idee, aber sorry ich bin sicherlich nicht mit jedem Teilnehmer auf meinen Cons befreundet, vielleicht kann ich den ein oder anderen OT nicht mal leiden wer weiss das schon.

    Dieses Larpfamiliy Gesülz ging mit schon 97 ziemlich auf den Keks. Das ist doch grober Unfug.

    Larp ist genauso ein Hobby wie Fussballspielen oder Schützenverein, und da kommt auch keiner auf die Idee nicht im Trikot seiner Mannschaft mitspielen zu wollen, bzw. beim Schützenumzug in Badehose und Muskelshirt bei der Parade mitmachen zu wollen oder?

    Ich halte sinnvolle Vorgaben auf keinen Fall für falsch. Gibt es überall im Leben. Ich glaube daher eher Du stehst Dir teilweise mit deiner Einstellung das alles irgendwie klappen muss am meisten selber im Weg. Ich habe eh die Intention dieses Thread nicht verstanden, magst Du ein wenig jammern, das zu wenig Leute zu Deinen Veranstaltungen kommen? Das mag einfach auch daran liegen dass Du halt Nischenprodukte anbietest. Da geht selten die breite Masse hin.

    Mich persönlich interessiert weder Westen, noch Harry Potter, noch Star Trek, ich war noch nie auf so einen Con noch möchte ich einen besuchen, es ist stumpf nicht mein Dingen.

    Stephan

  8. #128
    Maria
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    Tala, das sind doch Anstöße (mit Modkits muss man selber weiterbasteln!) die bei denen, denen es gefällt, eher nen Basteltrieb auslösen. Irgendwann ist man doch bestimmt mit der Leihgabe nicht mehr zufrieden, auch bezüglich Charakterentwicklung.

    Vorgefertigte Charaktere sind übrigens nichts schlimmes! Die müssen 1) immer noch mit Leben erfüllt werden, ermöglichen 2) Charaktereinbindung auf hohem Niveau 3) werden meist eh mit dem Spieler abgesprochen.

    Als Beispiel für beide Punkte bringe ich das Dragonbane in Schweden an, ein riesiges Larpprojekt 2006.

    Die Orga hat im Vorfeld sehr viel Arbeit investiert und Schnittmuster, strikte Richtlinien und Kulturhintergrund für mehrere Fraktionen geschaffen. Ist ziemlich wegweisend, wer will, kann es sich hier mal anschauen (ich benutze die Schnitte z.B. sehr gerne):http://www.dragonbane.org/en/
    Die Spieler mussten also sehr wohl Arbeit investieren, sogar so viel, dass einige sich wohl wieder abgemeldet haben sollen.

    Das hat auf dem Con dann für einen Grad der Immersion gesorgt, den laut meinen beiden Freunden, die da waren, vorher kein Con erreicht hat.
    http://www.larpwiki.de/cgi-bin/wiki....cht_Dragonbane

    Und die Charaktere wurden gecastet (Fragebogen, was man gerne spielt im Vorfeld, dann persönlicher Charaktercoach) - wieder ein Unmaß an Aufwand, aber das hatte nichts mit Consolenspiel zu tun, sondern mit einer möglichst stimmigen Welt und einer funktionierende Gemeinschaft.

    Stichpunkt Verkommerzialisierung: Die Preise von Section 31 hören sich für mich extrem nach Selbstkostenpreis an. Solange keine Larphändler an einem irgendwie gearteten Deal beteiligt sind, ist das doch kein Kommerz. Und außerdem sehe ich Deals mit kommerziellem Hintergrund nicht per se als schlecht. Wenn sie dafür sorgen, dass NSCs einheitlich aussehen (Deals für Wappenröcke finde ich z.B. ok), warum nicht? Mal wieder den Teufel "Kommerz macht das Larp kaputt" an die Wand zu malen...

    Aber das sind eh Großcons, du kannst ja Section 31 nacheifern.

    "Keine Gedanken machen" - Nein, du gibst den Pfad vor, dem deine Spieler folgen sollen. Es ist halt so, dass je ausgearbeiteter ein Hintergrund und je perfekter die Optik, desto mehr Vorarbeit. Spricht aber nichts dagegen, Teilbereiche (z.B. Design der Ball Gowns oder Ausarbeitung einer ausländischen Zauberschule) an engagierte Spieler gegeben wird.
    In meinem Umfeld funktioniert das ganz gut, den Leuten kleine Bereiche zu geben, die diese dann unter unserer Federführung gestalten.

  9. #129
    EricPoehlsen
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    In Settings, in denen Uniformen gewünscht sind bieten sich solche Bezugsquelleninfos und vielleicht auch ein Leihfundus durchaus an. Für die meisten Fantasy-Settings fände ich es aber ein bisschen Schade, wenn alle gleich rumlaufen.

    Die Frage ist, welche Gewandungsstandards / Ambientestandards sollen es sein und wie kommuniziert man das am besten? Es soll ja für den potentiellen Mitspieler ein Anreiz sein, sich zu einer Veranstaltung anzumelden und keine Abschreckung.

    Ich nehme jetzt einfach mal das böse Wort in den Mund und sage: "Die Tiefe der Immersion entsteht aus der Authentizität der Welt im Ganzen."

    Damit ist in keiner Weise ein historischer Anspruch gemeint, sondern eine Echtheit die in sich stimmig ist. Authentizität findet ihre Grenzen in der Erwartung des Einzelnen und in der Darstellbarkeit im Allgemeinen.n Gerade der erste Faktor bestimmt die Fronten in Diskussionen wie dieser. Das Gesamtbild aus dem die eigene Immersion entsteht beginnt nun einmal mit der eigenen Vorstellung der Welt und der Verkleidung, reicht über die Gewandung und das Verhalten von anderen Mitspielern und endet bei Props, Location und Plot.

    Jemand der im Charakterberatungsforum schreibt, dass er einen Low-Budget-Armbrustschützen für 2000€ zusammenstellt, der hat einfach andere Ansprüche an sich (und vermutlich auch Andere) als jemand der sagt. 'Mein Budget für den Magier ist 200€'. Doch wer hat jetzt tatsächlich höhere Ansprüche? Die Gewandung ist ja nur ein Aspekt. Möglicherweise ist der Magierspieler am Ende auf einem Con viel mehr von der 120kg-Elfe und dem Zwei-Meter-Zwerg genervt und in seinem Spiel gestört, als der Armbrustschütze?

  10. #130
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    Zitat Zitat von EricPoehlsen
    In Settings, in denen Uniformen gewünscht sind bieten sich solche Bezugsquelleninfos und vielleicht auch ein Leihfundus durchaus an. Für die meisten Fantasy-Settings fände ich es aber ein bisschen Schade, wenn alle gleich rumlaufen.
    Wir stellen momentan Deutschland im Jahre 2011 dar und sehen dennoch nicht alle gleich aus.
    Analog sieht es aus wenn wir Herr der Ringe oder eben einen gut ausgearbeiteten Larp-Hintergrund ordentlich darstellen wollen würden. Warum sollten die Menschen in einem Larp-Land alle gleich rumlaufen?
    Ein Einstiegskit ist ja auch nur die Basis, auf der man aufbaut. Bei uns in der Gruppe hat früher jeder die gleichen Klamotten als Basis (Hose, Hemd) gehabt, aber dass wir alle gleich aussehen hat bisher wirklich noch niemand gesagt.

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