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  1. #1
    Gerwin
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    Befugnisse von Charakteren im fremden Land

    Erst einmal entschuldigung für den Titel, ich hab keine Ahnung ob der Anführungszeichen verträgt.

    Ausgelagert aus dem "Inquisitionsthread":

    Er hat dann natürlich keine speziellen Inquisitor-Befugnisse und sollte sich auch darüber im Klaren sein.
    Dass ist soweit richtig (oder auch nicht richtig). Ich bin immer noch der Ansicht dass Larps für gewöhnlich in einen Gebiet mit fehlender oder zumindest geschwächter Staatsgewalt, zumindest (!) aber ohne größeres stehendes Heer stattfinden. Von daher hat Befugnisse wer die Möglichkeit hat sich Befugnisse zu nehmen (und dass wäre der Kerl mit der größten, best(aus)gerüsteten Gruppe). Im Nachhinein kann man darauf natürlich noch immer auf anderen Cons reagieren. Eine Ansage wie "wir haben nun niemand um es durchzusetzen, nach eurer Abreise trefft ihr aber auf Vollstrecker XYZ und seine Mannen" fände ich nun eher störend. Ist aber natürlich Geschmack.

    Aber du hast recht, Befugnisse alleine auf Grund der "Inquisitorstellung" gibt es in der Ferne. Die Befugnisse ergeben sich aber auch im eigenen Land nicht etwa aus dem Begriff "Inquisitor" sondern lediglich aus der Möglichkeit mit staatlicher Erlaubnis oder sogar Unterstützung gegen Ketzer vorzugehen.

    Zum Vergleich:

    Die Polizei die einer Demonstration gegenübersteht ist ernstzunehmen nicht gemäß irgendeines Gesetzes sondern wegen ihrer Möglichkeit notfalls auch mit Gewalt vorzugehen und wegen der Angst vor Strafverfolgung. Was passiert wenn die Polizei diese Befugnisse im eigenen Land NICHT mehr durchsetzen kann zeigen der 1. Mai in Berlin und einige Aufmärsche in Ostdeutschland eindrucksvoll.

    ABER:

    Das gilt (logisch betrachtet) generell für jeden Charakter in der fremde. Der Ritter in der fremde hat keinerlei Befugnisse irgendjemanden Befehle zu geben...AUSSER er bringt sein eigenes Gefolge mit. Es gibt somit kein "Gott gegebenes" Recht für fremde Ritter Schwerter zu tragen, Duelle zu führen und ähnliches...ausser dieses Recht steht JEDEN in diesen Land zu (zumindest meiner Meinung nach). Beleidigt mich nun ein Ritter/Adliger/sonstiger Anführer in seiner Heimat habe ich also in der Theorie jedes Recht diesen Menschen einfach einmal niederzuschlagen...schlicht weil er mich stört (selbiges gilt natürlich auch für die Gegenseite).

    Ausnahme wäre hier wenn man sich (anders als ich dass für logisch halte) in jeden Larpland darauf geeinigt hat dass fremde Ritter mit besonderen Rechten ausgestattet werden die dem "einfachen Soldaten" nicht zustehen. Dann ist aber die Frage warum dass 1. nie festgehalten wurden und 2. nicht für Inquisitoren und ähnliches gilt.

    Lange Rede (die einfach mal raus musste ) kurzer Sinn: Haben Charaktere im allgemeinen (ohne konkrete Ansage der Orga) in der fremde mehr Rechte als andere? Und wenn ja....welche?

  2. #2
    Chevalier
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    Re: Befugnisse von Charakteren im fremden Land

    Zitat Zitat von Gerwin
    Das gilt (logisch betrachtet) generell für jeden Charakter in der fremde. Der Ritter in der fremde hat keinerlei Befugnisse irgendjemanden Befehle zu geben...AUSSER er bringt sein eigenes Gefolge mit. Es gibt somit kein "Gott gegebenes" Recht für fremde Ritter Schwerter zu tragen, Duelle zu führen und ähnliches...ausser dieses Recht steht JEDEN in diesen Land zu (zumindest meiner Meinung nach).
    Doch, genau auf das Gott gegebene Recht berufen sich aber Ritter nunmal. Adel, Geburt, Ausbildung usw.
    Desweiteren reist ein Ritter, ausser er ist auf einsamer Queste, nicht eben alleine umher. Ein gefolge ist in meinen Augen, wie auch immer das Aussieht, Pflicht für einen Ritter. Ebenso ein Wappen, Schwert und eine möglichst schriftliche Legitimation Titel und Schwert zu führen. Denn der oftmals aufgeführte "Adelsbrief" bzw. "Ritterbrief" ist genau dies: eine Legitimation so aufzutreten, wie Adlige und Ritter das tun. Und der wird allgemein anerkannt. Entschuldige wenn wir nicht in modernen Zeiten leben, wo wir eine mittelländische Landkriegsordnung oder ähnliches haben. Hier zählen Überlieferungen und Traditionen, auch ohne dass sie alle aufgeschrieben wurden.

    Zitat Zitat von Gerwin
    Beleidigt mich nun ein Ritter/Adliger/sonstiger Anführer in seiner Heimat habe ich also in der Theorie jedes Recht diesen Menschen einfach einmal niederzuschlagen...schlicht weil er mich stört (selbiges gilt natürlich auch für die Gegenseite).
    In seiner Heimat? Der des Ritters? Ansonsten hast du als Nicht-Adeliger, wenn du einen Adligen schlägst überall auf der Welt im Fäntelalter mit einem zu rechnen: einer Strafe. Und die geht von Wehrgeld bis zur Schlinge um den Hals. Zumal ein Ritter eine Beleidigung nicht ohne Grund ausspricht. Ausser er ist der Rübenbaron, der mit Piratenkopftuch und anonym unterwegs ist. Den darfst du wegmachen. Eine legitimation seines Titels kann er dir ohnehin nicht zeigen.

    Zitat Zitat von Gerwin
    Ausnahme wäre hier wenn man sich (anders als ich dass für logisch halte) in jeden Larpland darauf geeinigt hat dass fremde Ritter mit besonderen Rechten ausgestattet werden die dem "einfachen Soldaten" nicht zustehen. Dann ist aber die Frage warum dass 1. nie festgehalten wurden und 2. nicht für Inquisitoren und ähnliches gilt.

    Lange Rede (die einfach mal raus musste ) kurzer Sinn: Haben Charaktere im allgemeinen (ohne konkrete Ansage der Orga) in der fremde mehr Rechte als andere? Und wenn ja....welche?
    Kurz: man hat sich allgemein darauf geeinigt. Schon deshalb, weil der normale Soldat weder Ausbildungstechnisch noch Rüstungstechnisch einem Ritter gewachsen wäre und der Ritter eben nicht alleine unterwegs ist (abgesehen davon dass ein SOLDAT ohnehin Mitglied einer offiziellen militärischen Einheit ist und dann der Ritter sowieso höchstens mit dessen Vorgesetzten sprechen würde). Allerdings wird der Ritter dort mehr und hier weniger davon Gebrauch machen. Ritter sind keine Idioten. Wenn er merkt, dass er in der Minderzahl ist mit seinen Absichten wird er die Klappe halten und seine eigenen Wege finden den Frechling durch seine Spießer verknüp...äh dann wird der komische Nicht-Adelige bestimmt einen Unfall erleiden.

    Inquisitoren sind nicht von adligem Stand. Inquisitoren sind in aller Regel Kleriker und müssen nicht einmal geweiht sein. Oft sind es sogar Laien (siehe auch in Richtung Sigmar-Krieger vom Orden des Hammers, die nicht geweiht sind und dennoch Liturgien sprechen können!). Und auch Ritter haben, selbst wenn sie herrisch auftreten, vor Religion gleich welcher Art Respekt. Die schänden keine fremden Tempel in einem fremden Land, während sie mit dem Aufknüpfen aufständischer Bauern wenig Probleme haben.

    Ein Inquisitor jedoch dient in erster Linie seinem Gott. und der wird in einem fremden Gott kaum der landeseigene Gott sein. Wenn er es ist erkennt man dort auch die Autorität des Inquisitors an. Ist er es nicht erwartet man vom Inquisitor die Klappe zu halten erstmal und den anderen, ggf. den Rittern, den Vortritt zu lassen. Das sind unausgesprochene aber allgemeingültige Regeln imho.

    Die musst du nicht für logisch halten. Unlogisch ist vieles.
    ...
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  3. #3
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    Re: Befugnisse von Charakteren im fremden Land

    Zitat Zitat von Chevalier
    Doch, genau auf das Gott gegebene Recht berufen sich aber Ritter nunmal. Adel, Geburt, Ausbildung usw.
    Desweiteren reist ein Ritter, ausser er ist auf einsamer Queste, nicht eben alleine umher. Ein gefolge ist in meinen Augen, wie auch immer das Aussieht, Pflicht für einen Ritter. Ebenso ein Wappen, Schwert und eine möglichst schriftliche Legitimation Titel und Schwert zu führen. Denn der oftmals aufgeführte "Adelsbrief" bzw. "Ritterbrief" ist genau dies: eine Legitimation so aufzutreten, wie Adlige und Ritter das tun. Und der wird allgemein anerkannt. Entschuldige wenn wir nicht in modernen Zeiten leben, wo wir eine mittelländische Landkriegsordnung oder ähnliches haben. Hier zählen Überlieferungen und Traditionen, auch ohne dass sie alle aufgeschrieben wurden.
    Und da haben wir nunmal oft das Problem. Adelsbrief? *pfff* Ist in der Satteltasche, respektiert meine Autorität, Gesindel!
    Da macht man sich Mühe, malt für seinen Herrn in stundenlanger Arbeit so ein Ding, komplett mit Wappen, Ahnenreihe und dazugehörigem Behältnis, das der Knappe am Gürtel trägt und dann kommt Ritter Haumichtot von Spalthausen ohne jeglichen Beweis der Herkunft und verhält sich wie die Axt im Walde. Alles kaputt.
    Allen vorangestellt sei auch der Hinweis, dass ein guter Ritterspieler sich an die ritterlichen Tugenden halten solle. Pöbeln, sinnloses Zerhacken von Mensch und Ding, Beleidigen und ähnliche Untaten sind damit ja schonmal per sè vom Tisch. Wenn mans richtig macht. Der Bettler kriegt keinen Tritt, sondern eine Münze und ein "(Hier bevorzugte Gottheit einsetzen) segne dich.".
    Dazu kommt natürlich das Gefolge: null Gefolge vs. zwei Knappen, zwei Priester, vier Akolyten, Schmied, Koch, Herold und ein Trupp Soldaten. Und schon hat man die Autorität aus dem Hut gezaubert.

    Allgemein würde ich sagen: Auftreten, Ausstattung und Gefolge kombiniert ergeben das Maß an Befugnissen, das man sich herausnehmen kann, wenn man in der Fremde unterwegs ist.

    D.

    p.s.: Ich hoffe, ich hab nicht allzuviel vom Cheavlier wiederholt
    [Haralds Mutter]
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  4. #4
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    Ich gehe mal von den Standard Cons aus wo ich so hingehe.
    (max. 100 Spieler)

    In der Regel kennen sich die meisten Spieler mehr oder weniger, und die Charaktere untereinander. Gehen wir auf ein COn einer Fremdorga, so gehen wir in einer größeren der kleineren Gruppe (klein 4-5 Leute)

    Gehen wir aber mal vom Regelumfeld aus, so wird der, der Anführer der es schafft die meisten anderen Spieler um sich zu scharren, meistens ist das dann ein Ritter oder Äquivalent, gerne auch in Zusammen arbeit mit anderen Rittern. Die heuern dann ggf. auch Sölnder an.

    Dieses in einem Fremden Land...ist bei mir im Umfeld eigentlich weniger die Regel. Meistens sind die Länder befreundet und man kennt sich. Ritter Kunibert aus Burgund, ist sagen wir mal in Danglar, Allerland, Vallconnan etc. gerne gesehen, war oftmals schon dort und wird respektiert.

    Bei uns wird Adel, entsprechendes auftreten halt auch noch honoriert, bis hin zum Kniefall beim Gesinde. Allerdings steht man bei mir im Spielumfeld stark auf optische Reize. Sieht der Freiherr nach Freiherrr aus wird er so behandelt, steht der Herzog in Schnürlederhose und Piratenhemnd wird er als armer Irrer ausgelacht (es sei denn er hat 30 Mann Gefolge hinter sich, dann wird er aufgrund seines bescheidenen Modischen Geschmackes ausgelacht)

    Alles in allem wird meiner Meinung nach dieses Ritter im Fremden Land und die Armee hinter den Hügeln deutlich überschätzt. Wir alle wissen OT, das natürlich immer und überall die landeseigene Ordnungsmacht visibel dargestellt toll wäre, aber eigentlich ausser in bestimmten Settings nur ein Traum ist.

    So viele NSCs oder SPieler die Lust auf solche Charaktere haben bekommt man einfach nicht zusammen.

    Vor allem würde dieses Setting für die Helden auch wenig Sinn machen, denn dann würde ja die Ordnungsmacht das ORk Problem lösen und nicht die Anwesenden Helden.

    Ich würde mal nicht so viel mit IT-Logik argumentieren das macht wenig Sinn, in einem Setting wo MAgie normal ist, und neben Zwergen auch Drachen auftauchen können, und eine Muskete weniger Schaden macht als ein Flitzebogen, oder max. den gleichen.

  5. #5
    Gerwin
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    Ich fasse mal

    Schon deshalb, weil der normale Soldat weder Ausbildungstechnisch noch Rüstungstechnisch einem Ritter gewachsen wäre und der Ritter eben nicht alleine unterwegs ist (abgesehen davon dass ein SOLDAT ohnehin Mitglied einer offiziellen militärischen Einheit ist und dann der Ritter sowieso höchstens mit dessen Vorgesetzten sprechen würde). Allerdings wird der Ritter dort mehr und hier weniger davon Gebrauch machen. Ritter sind keine Idioten.
    Und

    Allgemein würde ich sagen: Auftreten, Ausstattung und Gefolge kombiniert ergeben das Maß an Befugnissen, das man sich herausnehmen kann, wenn man in der Fremde unterwegs ist.
    zusammen. Und würde dem im allgemeinen Recht geben. Ein Ritter kann aufgrund überlegener Ausrüstung, entsprechenden Auftreten und dem nötigen Gefolge durchaus (auch in fremden Ländern) eine Authoritätsperson sein. Dann hängt dass ganze aber nicht am Begriff Ritter sondern erneut an der Möglichkeit die entsprechend authoritäre Position auch durchzusetzen. Ebenso wäre ein "Überfallkommando" aus 30 gut gerüsteten Nordmännern auf den meisten Cons eine Authorität. Oder eine römische Legion.

    Ich habe aber schon viele objektiv (!) schlecht dargestellte Ritter erlebt die weder ein entsprechendes Gefolge noch eine entsprechende Rüstung noch entsprechende Zivilkleidung oder ein authoritäres Auftreten hatten. Ritter sind eine beliebte Rolle (und viele verfehlen eben den entsprechenden objektiven Anspruch....wir reden hier nicht von meinen Anspruch ). Ein derartigen Mensch räume ich auch IT nicht die entsprechenden "Ritterprivilegien" ein...da er auf mich IT nicht den Eindruck einer entsprechenden Respektsperson macht.

    Das gleiche gilt für die Inquistion. Der einzelne Hexenjäger macht nur selten auf einer größeren Veranstaltung einen wirklich beeindruckenden Eindruck. Rückt die Inquisition nun aber mit 10 zwei Meter Palladinen, 30 Ordenskriegern, entsprechenden "Auszubildenden", Trommler, Gelehrten, Fahnenträgern und Co an (fiktives Beispiel) so hat sie alleine aufgrund dieser Präsenz auf einen Con die Möglichkeit gewisse Rechte durchzusetzen.

    Es ist eben (wie auch beim Ritter) in meinen Augen das Auftreten im Einzelfall..und nicht alleine ein Wort dass irgendwo auf irgendeinen Charabogen steht.

    Ich hoffe niemanden auf die Füße zu treten und entschuldige mich sonst im voraus.

    Gruß

    Gerwin

  6. #6
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    Zitat Zitat von Gerwin
    Oder eine römische Legion.
    Mit ner Legion bist Du keine Autoritätsperson, sondern Dein eigenes Großcon... :lol:
    So long

    Justav

  7. #7
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    @Gerwin

    Schlecht dargestellte Ritter oder sonstige Adlige werden von anderen Ritter auch ebenso behandelt: schlecht. So wurde dieser seltsame Graf im Schnürhemd halt auch nie zu ihren welchen gemütlichen Treffen der anderen gut dargestellten Adligen oder zur Weinverkostung eingeladen. Wir Adligen wissen halt auch, wem wir wie usnere kalte Schulter zu zeigen haben.

    Jemand hat keinen Adelsbrief? Dann wird er auch nicht wie ein Adliger behandelt.
    Eine Nordmann-Truppe hat 30 Mann aufzuweisen? Kein Ritter mit ein bisschen Verstand wird die gegen sich aufbringen wollen.
    ...
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  8. #8
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    Vieleicht sehe ich das ein wenig zu pragmatisch aber jeder hat die Befugnisse die er durchsetzen kann.

    Ob nun mit Gewalt,Verstand oder durch genügend Fürsprecher.

    All das kann natürlich durch Setting und Conumstände beeinflusst werden.
    Wer die Wahrheit sagt braucht ein schnelles Pferd.

  9. #9
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    Zitat Zitat von Hellstorm
    Vieleicht sehe ich das ein wenig zu pragmatisch aber jeder hat die Befugnisse die er durchsetzen kann.

    Ob nun mit Gewalt,Verstand oder durch genügend Fürsprecher.

    All das kann natürlich durch Setting und Conumstände beeinflusst werden.
    Dem bleibt eigentlich nichts hinzuzufügen.
    Ob richtig oder falsch so sieht die Larp-Realität aus, bzw ich habe es bis jetzt so erlebt.
    "Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen." (Goethe)
    Zitat Zitat von Kelmon
    Lustige Tatsache:
    Die eigene Gruppe macht immer "ernsthaftes Reenactment".
    Leute mit höherem Anspruch sind immer "nervige Nörgler".
    Leute mit geringerem Anspruch sind immer "Gewandungsversager"

  10. #10
    Gerwin
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    Sehe ich etwas anders.

    Einerseits gibt es OT "Gentleman agreements" die in keinen Regelwerk stehen...die ich aber dennoch (auch als stärkerer) nicht durchsetzen kann. Als Beispiel wäre hier Vergewaltigung oder (anhaltende) Sklaverei zu nennen. Ich bin mir ziemlich sicher die meisten Spieler würden nicht begeistert sein wenn ich nun meine 20 Nordmannenkumpels zusammentrommeln würde und das nächste Kleincon mal für ein Viking nutzen . Auch wenn ich die Möglichkeit hätte derartige Dinge durchzusetzen.

    Ebenso ist für mich eben nicht völlig geklärt wie mit entsprechenden Charakteren umzugehen ist. Ich gehe jetzt davon aus dass mein gut ausgerüsteter Nordmann auf Con einen gut ausgerüsteten Ritter trifft und der Ritter (aus irgendeinen Grund) meine Unterstüzung braucht.

    Hier ergeben sich verschiedene Möglichkeiten:

    Nordmann braucht Unterstützung von Ritter und ist unfreundlich/herrisch=
    Ritter hilft nicht sondern reagiert möglicherweise aggressiv.

    Nordmann braucht Unterstützung von Ritter und ist freundlich=Ritter hilft für gewöhnlich nicht da ihn die Probleme des einfachen Volkes nicht interessieren.

    Ritter braucht Unterstützung von Nordmann und ist unfreundlich=Nordmann hilft nicht da er sich ein derartiges Verhalten von einen Fremden nicht gefallen lässt.

    Ritter braucht Unterstützung von Nordmann und ist freundlich=(Idealfall?) Nordmann hilft weil er den Ritter als Authoritätsperson anerkennt?

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