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  1. #1
    Ryushi
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    Grünschnabel

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    Einstiegsprobleme

    Hi,

    ich würde mich mal gerne mit Larp auseinander setzen, da ich es mir sehr interessant vorstelle und unteranderem vom MPS und deratigen Fantasybüchern und Spielen begeistert bin.

    Doch leider kenne ich nimanden persönlich, der mich an die Materie Larp ranbringe könnte.

    Es ist geplant ein Umhang zu nähen und ich suche auch schon ein passendes Obertei, Schuhen und etwas Ausrüstung wie Trinkhorn, Flaschen, Taschen und anderen Kleinigkeiten. Dafür möchte ich aber ungern mehr als 100€ bis 150€ ausgeben, da ich nicht weis ob mir das ganze überhaupt zusagt und diese "einfache" Ausstattung könte ich noch auf dem MPS tragen....

    Letztendlich suche ich Informationen, wie ich am besten anfangen kann und wo ich überall hingehen kann. Zudem suche ich auch Leute die irgendwo zwischen dem Ruhegebit Münster und Holland wohnen, mit den ich mich dann auch Treffen und villeicht auch anfreunden kann.

    Ich bin über jegliche Hilfe dankbar.

    MfG Andy

  2. #2
    Nount
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    Hallo und herzlich willkommen!

    Hast du dich schon ein bisschen informiert, z.B. im Larpwiki?

    Und woher kommst du genau?

    Von Trinkhörnern möchte ich übrigens abraten, die Dinger sind weder historisch noch schön noch praktisch (man kann es halt nicht abstellen außer in einem speziellen Ständer, den man nicht ständig mit sich herumträgt).
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
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    (Kurt Tucholsky)

  3. #3
    Ryushi
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    Grünschnabel

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    Ich komme aus Borken (NRW) wie auch in meinem Profil vermerkt.
    Bin aber durch mein Hobby Motorradfahren sehr mobil, sodas ich auch ohne Problehme mal ebent 100 km zu Freunden oder anderem fahre.

    Und das mit den Trinkhörnenrn, nunja ich habe es auf dem MPS erlebt, wo wir Met ausgegeben wurde und kenne es auch von mein Freunden aus Östereich.
    Der historische Faktor ist doch eigentlich zu vernachlässigen wenn man in eine Fantasyrolle schlüpft oder stört das etwa?

    In LarpWiki habe ich schonmal rumgestöbert und habe dazu auch direkt ne Frage.
    Wie "streng" wird sich dort eigentlich an diese Rollenverteilung gehalten.
    Den ich stehe tierisch auf schwarz und umhänge zudem stelle ich mir ein Char vor, der so eine Mischung aus streunendem Abenteurer und Söldner vor, der eine zwielichtige und mysteriöse Vergangenheit hat.

  4. #4
    Schwannis
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    Der historische Faktor ist doch eigentlich zu vernachlässigen wenn man in eine Fantasyrolle schlüpft oder stört das etwa?
    Je nachdem, eine historische Rolle ist allemal besser als das was auf dem MPS so kreucht und fleucht. Denn wenn man sich im Zuge des Hobbys etwas genauer mit historischen Tatsachen auseinandersetzt kriegt man schnell das kalte Grausen und kann kaum noch klar denken weil man alle naslang "nein nein nein" im Kopf hat :wink: . Aber eine gute Fantasyrolle kann weitaus geiler sein als eine historische Rolle, dafür muss man sich aber ziemlich ins Zeug legen, mMn. Denn bei historischen Sachen ist es absoplut logisch das sie mittelalterlich aussehen, schliesslich sind sie es auch. Fantastische Konzepte können sich auf dem Papier gut lesen und in Gedanken wirken sie noch besser, aber in der Umsetzung sind sie meist schwerer als historische Sachen.

    Falls ich wiedermal um den heissen Brei herumrede: Jein, der historische Faktor KANN vernachlässigt werden, schaden kann es aber nicht sich nach historischen Gegebenheiten zu richten.

    Bzgl. des Trinkhorns, lass es. Sieht doof aus und ist unpraktisch. Hat schon seine Gründe warum sich das nicht durchgesetzt hat :wink:

    M.f.G
    Schwannis, fand das MPS auch mal total endgeil, bis er sich in die Materie vertieft hat......

    EDIT:
    Den ich stehe tierisch auf schwarz und umhänge zudem stelle ich mir ein Char vor, der so eine Mischung aus streunendem Abenteurer und Söldner vor, der eine zwielichtige und mysteriöse Vergangenheit hat.
    Ich und die Meisten denken bei sowas meist an Tyren Nightfire, da skommt ned gut an :wink:
    Schwannis vult!

  5. #5
    Trekke
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    Zitat Zitat von Ryushi
    Der historische Faktor ist doch eigentlich zu vernachlässigen wenn man in eine Fantasyrolle schlüpft oder stört das etwa?
    Ein Grund warum ich nicht mehr aus MPS gehe, siehe Schwannis:
    Zitat Zitat von Schwannis
    M.f.G
    Schwannis, fand das MPS auch mal total endgeil, bis er sich in die Materie vertieft hat......
    Ging mir genau so
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  6. #6
    Gerwin
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    Zum Thema Trinkhörner wäre ich im allgemeinen etwas vorsichtig mit derartigen Behauptungen. Siehe das zweite Thema hier. Es scheint somit durchaus Trinkhörner gegeben zu haben. Dass waren dann aber halt wohl besondere Hörner und keine Alltagsgefäße (zumindest ist das Thema nicht unumstritten, so wie es manchmal an Larpforen verkauft wird ).

    ABER:

    Ein Trinkhorn ist ein denkbar unpraktisches Trinkgefäß im Alltag, ein Tonkelch ist meist besser (oder auch Krug oder ähnliches).

    Falls ich wiedermal um den heissen Brei herumrede: Jein, der historische Faktor KANN vernachlässigt werden, schaden kann es aber nicht sich nach historischen Gegebenheiten zu richten.
    Offenbar schon. Siehe die Diskussion über große Schilde, die historisch gesehen lächerlich klein sind.

    Den ich stehe tierisch auf schwarz und umhänge zudem stelle ich mir ein Char vor, der so eine Mischung aus streunendem Abenteurer und Söldner vor, der eine zwielichtige und mysteriöse Vergangenheit hat.
    Geht gar nicht, geht wirklich gar nicht. Schwarz ist eine historisch zu entsprechenden Zeiten nur selten vertretene Farbe, und zwielichtig-mysteriöse Charaktere würden NIE schwarz tragen..wenn sie überhaupt angesagt wären.

  7. #7
    Nount
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    Zitat Zitat von Ryushi
    Und das mit den Trinkhörnenrn, nunja ich habe es auf dem MPS erlebt, wo wir Met ausgegeben wurde und kenne es auch von mein Freunden aus Östereich.
    Der historische Faktor ist doch eigentlich zu vernachlässigen wenn man in eine Fantasyrolle schlüpft oder stört das etwa?
    Auf Mittelaltermärkten usw. ist das leider üblich - weil eben viele glauben, das sei historisch. Auf Märkten kann man das meinetwegen machen, aber da bleibt man mit dem Horn auch meist vor der Bude stehen, wo das ausgeschenkt wird, trinkt aus und gibt das Ding zurück.
    Im Larp benutzt man das Teil und guckt dann dumm aus der Wäsche, wenn man seine Hände dann doch für irgendwas anderes benutzen will. Meist wird das blöde Ding dann dem Nachbarn in die Hand gedrückt, der das Horn eigentlich auch nicht festhalten will.
    "Historisch" ist nicht wichtig im Larp - wichtig ist "nicht modern". Trifft auf ein Trinkhorn ja zu, nur ist das Teil halt mörderisch unpraktisch. Wenns wenigstens historisch wäre, könnte ich eher damit leben

    In LarpWiki habe ich schonmal rumgestöbert und habe dazu auch direkt ne Frage.
    Wie "streng" wird sich dort eigentlich an diese Rollenverteilung gehalten.
    Den ich stehe tierisch auf schwarz und umhänge zudem stelle ich mir ein Char vor, der so eine Mischung aus streunendem Abenteurer und Söldner vor, der eine zwielichtige und mysteriöse Vergangenheit hat.
    Puh, zwei typische Anfängerklischees
    Schwarz ist sehr problematisch: Die Farbe ist OT äußerst modern und daher bei sehr vielen, gerade jungen Männern, sehr beliebt. Aber du verkörperst im Larp doch gerade NICHT dich selbst, sondern eine andere Figur, und zwar in einer Welt, in der Schwarz nicht so tierisch modern und angesagt ist wie heute.
    Eine Larpgewandung sollte nicht "mein Alltagsoutfit aus Leinen statt Baumwolle" sein, sondern etwas Eigenes.
    Zudem: Die meisten Schwarzträger wählen die billigste Kleidung und die, die ganz nah an moderner Mode ist: Jemand in schwarzer Hose im Jeansschnitt und hüftkurzem Schnürhemd sieht allerdings kein Stück verkleidet aus Sondern billig!
    Deshalb: Bitte nicht komplett schwarz! Ein Teil (und bitte nicht gerade das größte) in schwarz ist okay, der Rest sollte dann lieber in einer anderen Farbe sein (muss ja nicht quietschbunt sein; braun oder dunkelrot oder dunkelgrün oder dunkelblau oder grau ...).

    Dann:
    Vergiss "mysteriös" und "geheimnisvoll" und "zwielichtig". Das funktioniert nicht. Jemand, der finster dreinschauend in der Ecke sitzt, ist in einem Film cool und interessant, im Larp aber stinklangweilig. Der arme Kerl sitzt dann halt den ganzen Abend da, sagt nichts, niemand interessiert sich für ihn ... blöd!
    Für "mysteriös" und "geheimnisvoll" braucht man einfach ein Drehbuch und speziell auf einen selbst zugeschnittene Szenen. Das gibts im Larp nicht. Da gilt: "Den König spielen die anderen." Und auch: "Den geheimnisvollen Kerl spielen die anderen." Indem sie dich in Szene setzen. Tut aber keiner für "irgendwen", sondern eher für wichtige NSCs.
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

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  8. #8
    Ryushi
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    Nun gut leider kenne ich noch nicht viel mehr als das MPS in den letzten 3 jahren vobei ich dieses Jahr leider feststellen musst das die "altertumliche" Sprache weggefallen ist, sehr viele Leute rumgelaufen sind die keine Ahnung haben (unteranderm vielleicht auch ich) und zum Beischpiel auch das Das Niveau dort gespielt hatte.

    Nicht das Das Niveau schlecht ist aber sie passen meiner Meinung nach nicht in das Konzept.

    Zu dem Tehma Trinkhörner:

    Ich sehe ein was ihr schreibt und werde es dan wohl auch sein lassen aber bitte las tas Tehme damit ruhen es war nur eine kleinigkeit, die ich als passend erachtet haben.
    Ich habe nunmal noch keine Ahnung.

    Zu dem Tehma schwarz:

    Ich trage es halt gerne und liebe schwarz. Damit meine ich nicht nur dei Farbe schwarz abe ich habe jetzt kein Problem auf etwas anderes umzuschteigen.

    Zu dem Thema meines Char:

    @ Nount:
    Was du geschriben hast scheind mir sehr einleuchten. Da werde ich mir dann wohl etwas anderes suchen.

  9. #9
    Schwannis
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    ich dieses Jahr leider feststellen musst das die "altertumliche" Sprache weggefallen ist
    Leider?! :eek: :wink:

    sehr viele Leute rumgelaufen sind die keine Ahnung haben
    Das ist leider Gottes bei fast allen MA Veranstaltungen der Fall.

    Ansonsten was alle andren sagen.

    M.f.G
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  10. #10
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    Hallo, und willkommen im Forum.

    Zitat Zitat von Ryushi
    Und das mit den Trinkhörnenrn, nunja ich habe es auf dem MPS erlebt, wo wir Met ausgegeben wurde und kenne es auch von mein Freunden aus Östereich.
    Der historische Faktor ist doch eigentlich zu vernachlässigen wenn man in eine Fantasyrolle schlüpft oder stört das etwa?
    Historisch oder nicht sei erstmal egal. (Tatsächlich kenne ich Beispiele von Trinkhörnern in Museen, die haben aber mit den unverzierten Mittelaltermarktdingern und deren Gebrauch als tagtägliches Trinkgefäß wenig zu tun). Aber wie Schwannis schon sagt: So etwas ist massiv unpraktisch. Ein einfacher Keramik- oder Zinnbecher wird Dir da weitaus bessere Dienste leisten.

    In LarpWiki habe ich schonmal rumgestöbert und habe dazu auch direkt ne Frage.
    Wie "streng" wird sich dort eigentlich an diese Rollenverteilung gehalten.
    Den ich stehe tierisch auf schwarz und umhänge zudem stelle ich mir ein Char vor, der so eine Mischung aus streunendem Abenteurer und Söldner vor, der eine zwielichtige und mysteriöse Vergangenheit hat.
    Was verstehst Du denn hier unter "Rollenverteilung"?
    Daß Du im realen Leben auf schwarz stehst würde ich definitiv nicht in Deine Rolle einfließen lassen. Schwarz ist inzwischen *die* stigmatisierte Farbe des LARP-Anfängers der - ja - ach so mysteriös und zwielichtig wirken will. Davon solltest Du Dich schnell verabschieden. Der schwarzgewandete Bub in der Ecke der Taverne, der grimmig dreinschaut, wird auch gerne unangespielt in der Ecke sitzengelassen. Derartige Rollen solltest Du Dir vermutlich erst dann zutrauen, wenn Du bereits etwas Erfahrung gesammelt hast.

    Zur Ausrüstung: 100-150€ sind definitiv machbar für eine Startausrüstung, limitierender Faktor ist hier Deine verfügbare Zeit und Näh- bzw. Bastelbereitschaft. Wer im Laden kauft, zahlt natürlich häufig mehr als Dich nur das Rohmaterial kosten würde. Ausnahme sind Dinge, die Du zwangsweise in Großmengen kaufen müßtest - zum Waffenbau beispielsweise würde ich nur raten, wenn Du Dir bereits sicher bist, daß Du länger im Hobby bleibst.

    Ich empfehle für den Anfang: Oberbekleidung (Tunika/Cotta/Wams/...), dazu Unterbekleidung (Hemd), Beinkleider (Hose/Beinlinge -> Zu letzteren dann noch eine Bruche(Unterhose) ), Schuhe, Gürtel, Eine große Gürtel- oder Umhängetasche, Wetterschutz (Mantel/Umhang/große Gugel/...), Basis-Essutensilien (Keramikbecher, Holzschale, Löffel, Messer), eine Kopfbedeckung sowie alle Charakterspezifische Ausrüstung.
    Zweiter Schritt in Richtung Luxus ist dann Wechselunterwäsche (2. Hemd, ggf. 2. Bruche).

    Kleidung fertigst Du idealerweise aus Wolle (Wetterschutz, Oberbekleidung), Leinen (Unterkleidung, ggf. sommerliche Oberbekleidung - ich rate eher zu dünner Wolle), oder eventuell Baumwolle (Oberbekleidung, gerade für die ersten Nähversuche, da günstig). Bei der Farbauswahl kommt es auf Deinen Charakter an, tendentiell werden leuchtende, kräftige Farben (rot, blau, grün, gelb) mit Reichtum, blasse und "natürliche" Farben (brauntöne, grau, beige) mit Armut in Verbindung gebracht. Natürlich mit Abstufungen dazwischen.


    Wenn Du einen typischen Anfängerfehler einsparen wilst: Entscheide Dich vor dem Zusammenstellung der Kleidung schon für einen gewissen Kleidungsstil. Egal, aus welcher Quelle. Das kann meinetwegen "Wikinger" sein, das kann "Spätmittelalterliches Stadtbürgertum" sein, das kann aber auch "der Abenteurer im D&D-Quellenbuch auf Seite 77" oder "Rohan, Mittelerde" sein. So stellst Du sicher, daß auch alles rein optisch gut miteinander harmoniert. (Brauchbare Quellen vorausgesetzt).



    EDIT: Da haben ja einige Leute geposted während ich tippte.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

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