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  1. #1
    Mau
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    Einstigsfremdrasse? und wenn ja: Welche?

    Einen Wunderschönen guten Tag und so,
    Wie der Titel schon sagt überlege ich mich, in die Zukunft (irgendwann ) auch an einer Fremdrasse zu versuchen.
    Das Blöde ist nur, sobald ich mir Gedanken zu etwas mache werde ich Förmlich von vermeidlich guten Ideen ertränkt,
    demendsprechend gibt es fast keie Fremdrasse, zu der ich keine grobe Idee habe.
    Ich gehe dabei nur von den Verbreitetsten aus, also:
    Elf, Zwerg, Ork, Faun und mittlerweile auch das Ziegentiermensch-Ding-Bla
    (Namen vergessen )

    Deswegen, um mir die Entscheidung zu vereinfachen:

    Gibt es sowas wie eine "Einstigsfremdrasse"?
    Eine mit der man anfangen sollte, die in der Darstellung am einfachsten ist?
    Oder ist der Unterschied marginal und man sollte das machen was einem selbst am besten gefällt?
    (mit Berücksichtigung gäniger Klischees etc. pp.)

    Ich hoff das schafft Erleichterung meiner Entscheidung. Wenn nicht: Trotzdem Danke für die Antworten!

    (aus Faulheit per Strg V+C zweimal gepostet, um ein Breiteres Feld an antowrten zu erhalten, haut mich nicht )

    Schöne Grüße, Mau

  2. #2
    EricPoehlsen
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    Wenn du einen Nichtmenschlichen Charakter darstellen möchtest, ist die Frage, was du an körperlicher Grundausstattung so mitbringst:
    -bis 1,65m / breit - Zwerg
    -über 1,90m / breit - Ork
    -filigran, schlank - Elf
    -bis 1,65 / normal bis schlank - Halbling

    So als Vorschlag für männliche Spieler, bei Frauen jeweils ein paar Zentimeter kleiner.

    Es kann dir im LARP zwar niemand verbieten einen Zwerg mit 1,75 zu spielen oder eine Elfe mit einem BMI von 30, aber es wird deinen Mitspielern nicht einfacher machen zu erkennen, was du sein sollst. Wenn du also nicht in diese Einstufungen fällst, die meine subjektiven Erwartungen sind, dann reduziert sich die Auswahl auf geschminkte oder befellte Rassen - oder vorzugsweise Menschen.

    Es gibt keine einfach zu spielenden Einsteiger- oder Einstiegsfremdrassen, du musst deine Mitspieler nicht nur von deiner 'Klasse/Beruf' überzeugent, sondern immer auch noch von deiner 'Art'.

  3. #3
    Nount
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    Einstiegsfantasyrasse i.S.v. "leicht für Larp-Einsteiger" gibt es m.M.n. nicht.

    Einstiegsfantasyrasse i.S.v. "leicht für Fantasyrasseneinsteiger, aber erfahrene Larper" ist m.M.n. jede Fantasyrasse, mit der sich der erfahrene Larper ausführlich auseinandergesetzt hat, sich Gedanken zur Darstellung (auch jenseits des Kostüms) gemacht hat und deren Voraussetzungen derjenige erfüllt. Ein Ork ist an sich nicht schwieriger als ein Elf, ein Zwerg nicht schwieriger als ein Ork (ggf. sind Hobbits einfacher, aber da kann vermutlich leicht die Nichtmenschlichkeit auf der Strecke bleiben!).
    Eine gute Körperbeherrschung ist wohl nützlich, um sich anders zu bewegen (ein Elf sollte nicht trampelig und ungeschickt sein; zum Ork oder Zwerg passen anmutige Bewegungen nicht so recht ).

    "Einfach zu spielen" ist wohl am ehesten das, was dir vom Charakter (und von den körperlichen Voraussetzungen her natürlich) nahe liegt.
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
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    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  4. #4
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    Was Eric sagt ist wichtig: Was bringst du mit? Sowohl Körperlich als auch von deinen Fähigkeiten als auch von deinem Charakter.

    Elf
    Körperlich: Groß, schlank
    Charakter: Ruhig, intelligent
    Fähigkeiten: Nähen, designen

    Zwerg
    Körperlich: gedrungen
    Charakter: ruppig, selbstbewusst
    Fähigkeiten: nähen, Vorstellungsvermögen (wegen Auspolstern), designen

    Ork
    Körperlich: Egal
    Charakter: Egal
    Fähigkeiten: nähen, basteln, designen
    Achtung, Vollmaske, böser Char, nicht überall spielbar

    Faun
    Körperlich: Egal
    Charakter: Egal
    Fähigkeiten: nähen, basteln, designen
    Achtung, nicht überall spielbar

    Tierwesen
    Körperlich: Egal
    Charakter: Egal
    Fähigkeiten: nähen, basteln, designen
    Achtung, Vollmaske, nicht überall spielbar

    Du siehst, die Rassen sind mehr oder weniger alle vom Aufwand identisch, aber was du mitbringen musst, unterscheidet sich. Es unterscheidet sich außerdem der Grat der Fähigkeiten, die du mitbringen musst - einen Faun zu bauen ist weniger schwierig als einen Ork. Und es unterscheiden sich die Quellen. Zu Elfen gibt es eine Menge brauchbarer Quellen, zu Zwergen schon weniger. Zu Orks gibt es zwar ne Menge quellen, das aber so nachzubauen ist meist schwer, so dass man es einfacher hat, wenn man sich selbst Krempel ausdenken kann. Tierwesen sind mittelmäßig schwer zu bauen, dass sie funktionieren, aber schwer zu bauen, dass sie wirklich gut aussehen.

    Hoffe, ich konnte dir helfen


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  5. #5
    Hana
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    Ich wiederhole mal meinen Ning-Post hier:
    MMn gibt es tatsächlich eine "Einstiegsfantasyrasse", die einzige, die ich sogar absoluten Larp-Anfängern empfehlen würde, und das sind Hobbits. Voraussetzung ist eben, dass man nicht größer als mittelgroß ist ... (meine persönliche Empfehlung wäre für Männer < 1,75m, für Frauen < 1, 65m)

    Die Kleidung ist nicht besonders aufwändig, für die Füße gibt es diverse Möglichkeiten, auch sehr simpel, und an schauspielerischen Fähigkeiten wird nur vorausgesetzt, dass man ständig das Essen irgendwie zum Thema macht.

    Nützt einem natürlich nur was, wenn man nicht groß ist und Bock auf einen friedliebenden Charakter hat.

    Was leichter spielbar ist der von dir aufgezählten Fantasyrassen, hängt aber auch von der eigenen Persönlichkeit hat: Ein aufbrausender Sturkopf, der sich sowieso sofort in jeden Larpkampf stürzt, hätte sicher mehr Schwierigkeiten, einen Elf zu spielen als einen Zwerg (Pech, wenn man dann 1,90m groß ist ...). Ein sehr schüchterner, introvertierter Mensch findet hingegen vielleicht einen Zwerg äußerst herausfordernd zu spielen, fühlt sich aber als Tierwesen hinter seiner Maske "versteckt" wohl und blüht da auf.

    Am einfachsten zu spielen ist immer das, was der eigenen Persönlichkeit nahe kommt.
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  6. #6
    Gerwin
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    Letzten Endes eine Frage des Körpers. Wer schon OT als Zwerg bezeichnet wird (von nicht ganz so netten Menschen) tut sich leicht einen Zwerg dazustellen, und der muskulöse Türsteher aus dem Frankfurter Rotlichtmileu sieht auch mit relativ günstiger ungebil-Maske orkischer aus als der selbstgebaute Regelork. Die Blondine die relativ kurz davor steht GNTM zu gewinnen hat sicher keine Probleme eine Elfe dazustellen. Wenn der Körper stimmt, ist der Recht leicht.

  7. #7
    Nount
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    Zitat Zitat von Gerwin
    Wenn der Körper stimmt, ist der Rest leicht.
    Nein. Wenn der Körper stimmt, ist die optische Darstellung leichter. Aber nicht automatisch erfüllt. Ich denke nicht sofort "Zwerg", wenn ich eine kleine Person oder "Elf/e", wenn ich eine mit Modelfigur sehe - sonst bräuchte man ja keine Gewandung mehr! Über die Körperbeherrschung ist damit auch noch nichts gesagt: Was nützt die Modelfigur, wenn die Person über ihre eigenen Füße stolpert, sich ungelenk bewegt und keine Körperspannung hat? Dann ist der elfische Eindruck wieder weit entfernt.
    Klein sein macht nicht automatisch tolle Zwergendarstellung, schlank sein macht nicht automatisch eine gute Elfendarstellung.

    Und von der anderen Hälfte der Darstellung, dem Schauspiel, ist damit immer noch 0% erfüllt
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

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  8. #8
    Gerwin
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    Schon mal nen Modell ohne Körperbeherrschung gesehen? Also ich nicht. Und jaaa..der rundlichen 150 Frau nehme ich den Zwerg auch ab wenn sie nackt ist (eventuell noch nen umgehängten Bart vorausgesetzt).

    Aber du hast natürlich recht, eine gewisse Mühe ist im Regelfall immer notwendig.

  9. #9
    luthien368
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    Zitat Zitat von Gerwin
    Schon mal nen Modell ohne Körperbeherrschung gesehen?
    Noch nie GNTM gesehen? Modelfigur ≠ ausgebildetes Model.

    Ich find Hanas Vorschlag mit dem Hobbit klasse. Hobbits vergisst man immer '

    Da es auch kleine oder schlanke Menschen gibt, müssen halt immer noch Accessoires / Kleidung an den Menschen (der wir nun mal sind) dran, um dem Gegenüber die Glühbirne im Kopf anzumachen.


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  10. #10
    Mau
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    Schonmal danke für die viel Antworten .

    Leider kommt der Hobbit so gar nicht in frage, mit meinen 1,87 bin ich dafür etwas zu lang geraten. Auch der Zwerg war in der Aufzählung nur drin, um festzulegen was ich meine.
    Nicht das wer hier mit einem 3/4 Dämon um die Ecke käme, aber der Vollständigkeit halber.

    Ich hab mir schon sowas gedacht das es wenig bis keinen Unterschied gibt, aber es ist immer schön das bestätigt zu wissen.

    Alles was man zwischen 1,80- 1,90 darstellen kann kommt in Frage.

    Wäre es anders hätte ich für mich da welche ausgeschlossen, ( Zwerg und Hobbit sind da Beispiele ).

    Macht die Endscheidung leider nicht einfacher.

    grüße,
    Mau

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