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  1. #101
    Rode
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    Zitat Zitat von Gerwin
    Natürlich kannst du mich angreifen. Du musst es halt nur ganz sanft machen damit meine Hunde keine Bedrohung sehen. Und auch mich als Reiter kannst du angreifen. Aber bitte nicht das Pferd berühren. Nehm doch mal ein bisschen Rücksicht. So schwer zu verstehen?
    Hunde und Pferde in ihren reaktionen mit Menschen gleichzusetzen ist schon wein wenig Dumm.

  2. #102
    Gerwin
    Gerwin ist offline
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    Warum? Mein Hund schafft eine Gefahr die für den Gegenüber nicht ohne weiteres erkennbar ist. Der querschnittsgelähmte in der Sänfte schafft eine Gefahr die für den gegenüber nicht ohne weiteres erkennbar ist.

    Auf einer Klein(st)veranstaltung lasse ich mir ja so einen Slapstick noch gefallen...da kann es sogar gut sein. Hier ging es aber im Ausgang um Schlachtreihen.

  3. #103
    Kanuto
    Kanuto ist offline
    Grünschnabel

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    Interessant, wie das Bild des Rollstuhlfahrers in der Schlacht die Gemüter bewegt

    Danke für die Infos bezüglich Zeitlupe.

    @ Hana:
    Hana, es tut mir Leid, dass du dich angepampt fühlst. Das ist vielleicht ein bisschen auch das Problem des Mediums, dass Text ohne Kontext oft aggressiver aufgefasst wird, als er gemeint ist. Es ist nicht meine Absicht, hier alle vor den Kopf zu stoßen. Es tut mir Leid, wenn sich jetzt viele angegriffen fühlen, I’m sorry, je suis désolé, lo siento, mi dispiace.

    Ich bemühe mich um Klarstellung. Ich meine nicht, dass Rollstuhlfahrer selbstverständlich an Schlachten teilnehmen müssen können und deshalb die anderen Mitspieler keinen Spaß haben dürfen, weil sie sich nur in Zeitlupe bewegen können. Vielleicht war das in meinem Initialposting missverständlich ausgedrückt; ich habe versucht, das in den Folgepostings etwas deutlicher zu machen. Mein Problem beginnt dort, wo ich das Gefühl habe, dass eine grundsätzliche Verweigerungshaltung entsteht (und nein, hier meine ich nicht die Teilnahme an einer Schlacht!) – sei es aus Unverständnis, aus Unwillen, aus Unwissenheit oder was auch immer. Das erleben wir im Alltag oft genug und gleicht einem Kampf gegen Windmühlen. Aber das soll hier nicht das Thema sein; nachdem der „Gegner“ ja ohnehin eingebildet ist, muss sich auch keiner vom schärferen Teil meiner Postings angegriffen fühlen.

    @ stephan_harald:
    Die Überlegungen, die du beschreibst, muss er bei jedem Urlaub anstellen. Infrastrukturelle Voraussetzungen sind natürlich ein Thema. Der Mindeststandard ist dabei ein barrierefreies WC. Zeltplatz – kein Problem, wir haben ein barrierefreies Zelt, festivalerprobt. Feuchte, nasse Wiese? Drei Tage Dauerregen machen aus jeder Wiese mit Leuten drauf eine Schlammgrube. Klar, nicht ideal, aber auch schon erlebt und gemeistert. Der Rolli war danach halt ziemlich gut getarnt.
    Wir setzen uns im Vorfeld natürlich mit der Orga in Verbindung und klären diese Aspekte alle ab – Standardprozedur bei jeder z.B. Flugbuchung. Je besser die Voraussetzungen und Infos im Vorhinein, desto weniger muss improvisiert werden. Wir wollen nicht auf Biegen und Brechen auf eine Con, die diese Voraussetzung nicht bietet – aber es wird sicherlich welche geben, wo es leichter erscheint, weil z.B. die Jugendherberge über barrierefreie Unterkünfte oder der Zeltplatz über ein barrierefreies WC verfügt.
    Diskussionen, dass etwas nicht geht, hatten wir schon zur Genüge. Oft benötigt es einfach findige und mutige Menschen, um etwas zu versuchen, was sonst noch keiner versucht hat.
    Ganz kurz zur Verantwortungsfrage: Mein Kumpel ist für sich selbst verantwortlich; er ist ein erwachsener Mensch und weiß besser als alle anderen, was er sich zumuten kann und was nicht. Er würde einen Assistenten mitnehmen, der ihn ständig begleitet. Der läuft dann auch nicht weg oder säuft sich nieder. Kümmern muss sich keiner um ihn. Wir beide haben auch schon einige Reisen in den letzten Jahren hinter uns (mit und ohne Assistent) und sind gut aufeinander eingestellt. Ganz abgesehen davon würden wir vermutlich eine Gruppe von fünf bis zehn Leuten stellen, weil es noch ein paar andere Freunde und Innen gibt, die das gerne mal versuchen möchten.

    Zum kämpfenden E-Rolli:
    Eins vorweg: Ich will mich hier nicht aufs Kämpfen versteifen, ich glaube ja, dass das wesentlich Spannendere an der Sache die Interaktion mit den anderen Spielern ist. Weil aber Kampf eben doch irgendwo ein Teil einer LARP-Veranstaltung ist, kann ich mich mit einem kategorischen „Das kannst du nicht, das ist zu gefährlich“ nicht ganz zufrieden geben. Vielleicht will er es ja gar nicht; ich habe ihn nicht gefragt, bevor ich das Thema aufgebracht habe. Ich frage nur nach den Möglichkeiten, und die gilt es auszuloten, bevor wir zu einer LARP-Veranstaltung aufbrechen. Danke Hana für deine Einwände und Rode für die Ideen; das klingt schon mal ganz spannend.

  4. #104
    Rode
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    Zitat Zitat von Gerwin
    Warum? Mein Hund schafft eine Gefahr die für den Gegenüber nicht ohne weiteres erkennbar ist. Der querschnittsgelähmte in der Sänfte schafft eine Gefahr die für den gegenüber nicht ohne weiteres erkennbar ist.

    Auf einer Klein(st)veranstaltung lasse ich mir ja so einen Slapstick noch gefallen...da kann es sogar gut sein. Hier ging es aber im Ausgang um Schlachtreihen.
    Nun. Wie mir scheint muss ich mich auf Deine Lesekompetenz einstellen und mich doch öfter als agenommen wiederholen.

    Ich schrieb ein paar kommentare vorher:
    Das man damit nicht in eine CoM schlachtreihe geht sollte allerdings klar sein. Ich rede von einem normalen LARP.

    Nochmal: Die reaktion eines Hundes oder Pferdes, ist anders als die eines Menschen. Das heisst, dass ein Mensch, der eine Sänfte trägt, nicht bellt und jemanden beisst wenn er was mit einem gummischwert abbekommt, sondern die sänfte abstellt und dann ausgeschaltet ist.

    Das ich das erklären muss, macht mir irgendwie angst.

  5. #105
    Gerwin
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    Wenn alles klappt Rode, ist alles gut. Wenn. Wenn nun einer der Sänftenträger doch etwas fest getroffen wird, stolpert, das Gewicht nicht mehr gewöhnt ist oder einfach dumm reagiert (es soll schon Leute geben die auf den Begriff "Hände hoch" sehr instinktiv reagieren) klappt es eben nicht. Und dann kommt es zu Verletzungen. Nebenbei bemerkt wäre so etws IT einfach dumm. Da sind wir uns wohl einig. Ausnahme wäre für mich wenn zwischen den Trägern und den Angreifern so viele Leute stehen dass ein durchkommen ausgeschlossen ist. Dann sieht die Sache anders aus.

    Wenn alles klappt benehmen sich meine Gassigehwolfshunde auch. Die Betonung liegt auf WENN. Man darf bei so etwas eben die Risiken nicht ausser acht lassen. Und was soll schon "normal" sein. Ich war auf "normalen" Cons bei denen ich die Verletzungsgefahr höher einschätzen würde als auf dem Mythodea.

    Weil aber Kampf eben doch irgendwo ein Teil einer LARP-Veranstaltung ist, kann ich mich mit einem kategorischen „Das kannst du nicht, das ist zu gefährlich“ nicht ganz zufrieden geben
    Ist es nicht. Nicht für jeden. Die Keltin die mich demnächst mal begleitet wird auch nicht kämpfen. Im Gegenteil, die bekommt IT was erzählt wenn sie auch nur in die Nähe der Schlacht gerät. Da hat sie nichts zu suchen. Es gibt so viele Charaktere die nicht kämpfen. Und (auch wenn es hart klingt) ein Querschnittsgelähmter im E-Rolli bleibt auch IT Querschnittsgelähmt. Der stellt nicht einfach einen laufenden Krieger da. Und was hat bitte (abseits extremer Ausnahmen) ein Gelähmter in der Schlacht zu suchen?

  6. #106
    Rode
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    Zitat Zitat von Gerwin
    Wenn alles klappt Rode, ist alles gut. Wenn. Wenn nun einer der Sänftenträger doch etwas fest getroffen wird, stolpert, das Gewicht nicht mehr gewöhnt ist oder einfach dumm reagiert (es soll schon Leute geben die auf den Begriff "Hände hoch" sehr instinktiv reagieren) klappt es eben nicht. Und dann kommt es zu Verletzungen. Nebenbei bemerkt wäre so etws IT einfach dumm. Da sind wir uns wohl einig. Ausnahme wäre für mich wenn zwischen den Trägern und den Angreifern so viele Leute stehen dass ein durchkommen ausgeschlossen ist. Dann sieht die Sache anders aus.

    Wenn alles klappt benehmen sich meine Gassigehwolfshunde auch. Die Betonung liegt auf WENN. Man darf bei so etwas eben die Risiken nicht ausser acht lassen. Und was soll schon "normal" sein. Ich war auf "normalen" Cons bei denen ich die Verletzungsgefahr höher einschätzen würde als auf dem Mythodea.
    Nun. Ein Risiko besteht immer. Aber auch für Nicht-querschnittsgelähmte.

    Und lass endlich Tiere raus aus der Diskussion. Das macht einfach keinen Sinn.

  7. #107
    Gerwin
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    Du willst jetzt also behaupten dass das Risiko mit einen nicht querschnittsgelähmten Menschen (kann sich abrollen, aus eigener Kraft wieder schnell aufstehen wenn es schief geht und sich vor allen aus dem Gefahrenbereich bringen ohne dass irgendeiner "SloMo" brüllt) vergleichbar ist mit dem Risiko eines querschnittsgelähmten (kann aus eigener Kraft fast nichts)?

    Oft benötigt es einfach findige und mutige Menschen, um etwas zu versuchen, was sonst noch keiner versucht hat.
    Der Unterschied ist, beim Larpen spielt ihr mit Menschen zusammen. Wollen die nicht dass ihr es versucht, solltet ihr es nicht versuchen. Ich bin mir sicher dass es auch querschnittsgelähmte Menschen gibt die Auto fahren können. Vielleicht sogar besser als ich selbst. Aber wenn die STVO das nicht vorsieht, sind sie draußen.


    Was ich übrigens für sehr gut machbar halte, sind kleine und vorher darauf abgestimmte Kämpfe mit NSCs mit entsprechender An- und Einweisung.
    Auch hier werden eigentlich wertvolle NSC-Kräfte für die egoistische Bespaßung eines einzelnen gebunden. Mag gut gehen, halte ich aber erst einmal für unnötig da er ja keinen Krieger spielen muss.

  8. #108
    Julia
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    sondern die sänfte abstellt und dann ausgeschaltet ist.
    Und dann steht die Sänfte am Boden? Und der nächste fällt drüber oder drauf...

    Was ich übrigens für sehr gut machbar halte, sind kleine und vorher darauf abgestimmte Kämpfe mit NSCs mit entsprechender An- und Einweisung.

  9. #109
    Rode
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    Zitat Zitat von Gerwin
    Du willst jetzt also behaupten dass das Risiko mit einen nicht querschnittsgelähmten Menschen (kann sich abrollen, aus eigener Kraft wieder schnell aufstehen wenn es schief geht und sich vor allen aus dem Gefahrenbereich bringen ohne dass irgendeiner "SloMo" brüllt) vergleichbar ist mit dem Risiko eines querschnittsgelähmten (kann aus eigener Kraft fast nichts)?
    Es gibt übrigens Blinde Menschen die im Straßenverkehr teilnehmen.

    Zitat Zitat von Julia
    Und dann steht die Sänfte am Boden? Und der nächste fällt drüber oder drauf...
    Das ist doch konstruiert. Man kann jetzt natürlich jedes Risiko einzeln aufführen und damit versuchen zu belegen, dass es nicht funktioniert.

    Es gibt im LARP ständige Risiken für jeden.

  10. #110
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    Es gibt übrigens Blinde Menschen die im Straßenverkehr teilnehmen.
    Aber die Beispiele der anderen als dumme bezeichenen. Diese Blinden, nehmen die als Autofahrer am Straßenverkehr teil?
    Intoleranter Besserlaper (Harter Kern)

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