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  1. #1
    Rohan Trandoir
    Rohan Trandoir ist offline
    Neuling Avatar von Rohan Trandoir

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    Negative Erfahrungen mit "Blocken"im Spiel

    Hallo,
    leider fällt mir keine passender Threadtitel ein. Dementsprechend diese "Notlösung". Die SUFU habe ich benutzt, aber in Ermangelung passender Begrifflichkeiten nichts gefunden.

    Worum geht es?

    Ursprünglich komme ich aus dem Improtheater zum Larp.
    Dort gibt es einige wichtige Regeln. Diese lauten:

    Spielangebote NIEMALS blocken.

    Bedeutung: Der angespielte Mitspieler soll auf Aktionen/Input des gegenüber immer reagieren und zwar nicht in der Form: NEIN da mache ich nicht mit.
    Natürlich setzt man voraus, das es sich um Spielangebote handelt, die außerhalb der Spielsituation verträglich sind. <--Ich setzte hier gesunden Menschenverstand ein.

    Bsp: Ich will auf der Bühne meine Partnerin küssen (mit Zunge), sie will nicht (wir sind uns nicht sehr sympathisch im OT--z.B.). Anstatt zu sagen: Nein lass das. Reagiert sie z.B. in dem sie mich ranzieht, und dann auf halben Wege ruft: Pfui..Du hast ja extremen Mundgeruch....

    Wenn man auf die Bühne/in die Szene geht gilt es dem Zuschauer klar zu machen:

    Wo? Wer bin ich? Was tue ich? Einmal festgelegt Status beibehalten ! (<--Status ist als Rolle gemeint und wird im Impro ja häufig gewechselt aber in einer Szene solte sie klar sein)

    Diese Dinge kennen die meisten von euch wahrscheinlich.

    Warum beschäftigt mich das jetzt gerade so?

    In den letzten Jahren habe ich (subjektive Wahrnehmung, keinesfalls beweisbar!) die Erfahrung gemacht, das immer weniger Larpmitspieler in der Lage sind (oder nein..Willens..ich will niemanden diskreditieren), Anspiel anzunehmen und in ihrer gewählten Rolle zu bleiben.

    Vor allem in folgenden Situationen ist mir dies förmlich ins Gesicht gesprungen:

    Darstellung von Status im Larp. Mein Charakter ist früher ein Lehrling gewesen..., wenn ein Adliger, älterer Knecht, Meistermagier oder sonst eine Respektsperson innerhalb der FEUDALgesellschaft (die ja in den meisten Larpsettings Fantasy vorherrscht) mir über den Weg lief, spielte ich, wenn möglich (musste das natürlich IT erkennen) so wie ich mir einen kleinen Lehrling im z.B. fantastischen MA vorstelle. Unterwürfig, furchtsam, manchmal holprig usw....Wenn ein Meister mir beiläufig sagte ihm wäre heiß, rannte ich gleich los und holte ihm ein Glas Wasser etc.
    Ich behielt meinen Status und versuchte die Immersion beider Spieler zu forcieren.

    In den Jahren bin ich langsam aufgestiegen...18 Jahre später bin ich der Erzmagier...und spiele immer noch genauso darauf bedacht allen und vor allem auch mir (bin ja zum Spaß da) soviel wie möglich Spielwelt zu generieren. Aber immer mehr Mitlarper "blocken".

    Bevor ihr jetzt anfangt zu vermuten meine Darstellung oder meine zwischenmenschliche Art wäre daran Schuld, so lasst euch gesagt sein, dass war das erste auf das ich geschaut habe. Aber die Rückmeldung von 99% der Spieler ist neutral bis gut..nicht negativ.

    Liegt es daran, das es vielen schwer fällt, die OT Sozialisation in einer demokratisch freiheitlichen Grundordnung IT abzulegen und einfach mal den Untergebenen zu spielen?

    In vielen Foren in die ich reingeschaut habe..aktuell zum Bsp. das Erdlager Forum, branden regelmäßig Diskussionen darüber auf, warum hauptmann xy dieses befehlen darf, oder wieso Anführer yx nicht gewählt wird, sondern sich einsetzt. Immer mehr kommt bei mir an, niemand will Spiel generieren, viele wollen aber glänzen...

    Versteht ihr was ich meine? ist es eine verquere Wahrnehmung?

    Ich werde beim nächsten COn ganz stark darauf achten. Glücklicherweise sind die 3 Mitspieler die ich für die Darstellung von Wachen/Lehrlingen dabei habe, sehr sehr gut. Sie verstehen was ich hier umständlich (wie mir scheint) formuliert habe.

    Für mich ist die Darstellung eines IT Charakters mit großer Macht (wie auch immer geartet) eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, das sie für ANDERE extrem viel Spiel generieren kann. Sobald ich das gemacht habe, ziehe ich mich gerne zurück und lebe IT die Rolle die ich gewählt habe und zwar so IT-realistisch wie möglich.

    Gruß

    Rohan Freyobar Trandoir, Erzmagus der Roten Roben des Turmes zu Andur, Shaell'quessir (Elbenfreund), Bruder der Esse und

    im wahren Leben einfach der Sebastian

  2. #2
    Irian
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    Fingerwundschreiber Avatar von Irian

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    *deutet einfach auf die Zwei Regeln, insb. die erste*

  3. #3
    Rohan Trandoir
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    Neuling Avatar von Rohan Trandoir

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    Hey Irian...

    Ich kenn die Regel. Also eigentlich ja die Zwei. ;-)

    Das ist mir schon bewußt, dass man danach recht gut spielen kann...Aber es ändert im Moment nicht an meinen Erfahrungen?

    Ich meine das die Zweite Regel, der zwei Regeln doch recht...schwierig sein kann.

    Den im gegensatz zum Improtheater, wo der Fokus häufig/meist auf Humor liegt, soll die LARP Welt ja meist stimmig sein. Und um einen Adeligen stimmig darzustellen brauch man neben diversen Dingen, auch eine gewisse plausible Reaktion. Man erwartet zumindest in 85% der Fälle eine, die in etwa in eine Richtung geht...

    Kennst du das auch?

  4. #4
    Cartefius
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    Eigentlich halte ich die von dir beschriebene Spieleinstellung für durchaus sinvoll, und halte das zugrundeliegende Problem für durchaus zentral im Larp:
    Sehr vielen Spielern fällt es schwer, Spiel zu generieren, Spielangebote aufzunehmen, und grundsätzlich das ganze "im Rollen" zu halten. Dabei handelt es sich aber meiner Ansicht nach nicht um ein neues oder wachsendes Problem, das war eigentlich schon immer so, ich denke aber, das fällt einem um so mehr auf, je aktiver man sein Spiel gestaltet und je mehr Spielangebote man selbst auslegt, was häufig erfahrenen Spielern leichter fällt als Einsteigern.

    Den Grund dafür sehe ich grundsätzlich in einer Frage des Vertrauens: Viele Spieler haben Angst, in nachteilige Situationen zu geraten, sich zum Deppen zu machen oder von anderen Spielern ausgenutzt zu werden, und sind deswegen erstmal vorsichtig, ganz abgesehen davon, dass "nichts tun" erstmal die einfachste Lösung ist, wenn man nicht weiter weiß. Diese Mentalität wird dummerweise auch von vielen Orgas und Spielern unterstützt, wenn wie so häufig nach "konsequentem Spiel" gerufen wird, um "doofe" Spieler abzustrafen: Dies führt häufig dazu, dass offene Charaktere, die sich auf alles einlassen und jeden Wink aufgreifen, schnell im Lazarett landen, während derjenige, der sich den Con über in der Taverne einigelt und seine Magiepunkte für die Endschlacht spart am Schluss als makelloser Sieger dasteht.

    Wie kann man jetzt mit der frustrierenden Situation umgehen, dass die eignene Spielinhalte konsequent ausgebremst und abgeblockt werden? Das ist nicht leicht, am sinnvollsten ist vermutlich, auf einen Seite aktiv zu sein und viele interessante und lohnende Spielansätze anzubieten, auf der anderen Seite das Spiel aber so zu gestalten, dass man nicht zwingend auf bestimmte Reaktionen der anderen angewiesen ist. Rein auf das Prinzip zu verweisen, nach dem Motto "Ich mach das auch immer, jetzt seid ihr mal dran!" mag hingegen gerechtfertigt sein, bringt aber vermutlich eher wenig.

  5. #5
    Schlachtross
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    Re: Negative Erfahrungen mit "Blocken"im Spiel

    Zitat Zitat von Rohan Trandoir

    Liegt es daran, das es vielen schwer fällt, die OT Sozialisation in einer demokratisch freiheitlichen Grundordnung IT abzulegen und einfach mal den Untergebenen zu spielen?
    Ja. Ich denke das liegt einfach daran und an dem was Cartefius schrieb. Kaum jemand will in nachteilige Situationen kommen.
    Erschwerend kommt dazu das doch die meisten Spieler auf 08/15 Cons ihren Heldenmoment wollen und darauf hinarbeiten. Und den Adeligen oder dem Erzmagus gegenüber unterwürfig zu sein hat niuchts Heldenhaftes. Zumindest entspricht das meiner Erfahrung.
    Ich schließe mich da nicht aus. Mein Charakter wird zwar jedem Adeligen mit gebürender Höflichkeit begegen, sich verbeugen und sich seines angemessen Verhalten das war aber auch schon alles was man von mir an Standes-Spiel erwarten kann. Ich brauche das nicht für "mein Larp" und ich hab keinen lustgewinn durch Dienerspiel.

    Es ist meiner Meinung nach immer schön von Mitspielern spielansätze geliefert zu bekommen, und sei es eine Adelsdarstellung, ich persönlich finde aber öfters nicht ins Spiel mit "Wildfremden" bzw zu "andersartigen" Charakteren.



    Zitat Zitat von Rohan Trandoir
    Für mich ist die Darstellung eines IT Charakters mit großer Macht (wie auch immer geartet) eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, das sie für ANDERE extrem viel Spiel generieren kann.
    Wie? Ich habe bis jetzt auf Spielerseite nur mächtige Charakter erlebt denen mein Char dann recht bald auf die Mütze geben wollte.
    Vielleicht hatte ich bis dato aber auch nur pech. Viele Mächtig Mystische Magier und Krass Kräftige Kriefer und Achso Abgehobene Adelige sind einfach leider Flachpfeifen.
    Klar auch das generiert Spiel - aber wohl eher unfreiwillig. Die suche nach Meuchlern, die Ränkeschmiede in der Taverne etc


    Ansonsten hat Cartefius das ganze schön geschrieben.
    Es fällt einfach manchmal schwer "mit zu spielen" - desto länger man Larp desto einfacher wird es.[/i]
    "Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen." (Goethe)
    Zitat Zitat von Kelmon
    Lustige Tatsache:
    Die eigene Gruppe macht immer "ernsthaftes Reenactment".
    Leute mit höherem Anspruch sind immer "nervige Nörgler".
    Leute mit geringerem Anspruch sind immer "Gewandungsversager"

  6. #6
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    Interessante Thematik. Die zwei Regeln und das angesprochene sind ja im Prinzip sehr sinnvoll - aber was tun, wenn ein Spielangebot gemacht wird, was einem selbst wirklich keinen Spaß macht?
    Ein Kender bietet einem eine Karotte an und schon hat man die nächste Stunde nen Lachflash.
    Ein Werwolfspieler mit aufgemalter schwarzer Nase schlitzt einem urplötzlich den Hals auf (ok, das könnte noch irgendwie ausgespielt werden und würde (hoffentlich) in einer Entsorgung (auf welche Art auch immer) des Werwolfspielers enden).

    Ich wüsste nicht, wie ich darauf reagieren sollte, insbesondere dem letzten, ohne meinen eigenen Spaß zu verlieren :/


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    Nächste Cons: 06.-09.09.12 Temporia

  7. #7
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    Re: Negative Erfahrungen mit "Blocken"im Spiel

    Zitat Zitat von Schlachtross
    desto länger man Larp desto einfacher wird es.[/i]
    Theoretisch sollte das so sein. Gleichzeitig steigt aber vermutlich auch die Tendenz, sich für abgeklärt zu halten und Dinge, die man schon 100 mal erlebt zu haben glaubt, nicht mehr nötig zu haben.

  8. #8
    Gerwin
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    Liegt es daran, das es vielen schwer fällt, die OT Sozialisation in einer demokratisch freiheitlichen Grundordnung IT abzulegen und einfach mal den Untergebenen zu spielen?
    Die Frage ist immer ganz deutlich, welcher Charakter sich welchen Charakter unterordnet. Vielleicht kommt mein Charakter aus einer Welt in der es nicht üblich ist sich irgendeinen dahergelaufenen Adligen einfach unterzuordnen aus dem Grund "er ist adlig" sondern in welcher Adlige sich selbst erst einmal beweisen müssen. Vielleicht ist er Magie gegenüber negativ eingestellt und denkt sich nicht "Hmmm..Erzmagier..RESPEKTTTTT" sondern "ihh was für eine widerliche Person die sich so lange mit Magie beschäftigt...auf den Müll mit diesen verabscheuenswürdigen wertlosen Fleisch". Was noch viel wichtiger ist, ist aber..derartige Charaktere sind überbespielt. Es gibt einfach (gerade auf Großcons) zu viele selbst ernannte Hauptmänner, Erzmagi, Ritter und ähnliches Zeug, so dass ich mir persönlich das Recht heraus nehme (mal abseits von solchen die als Lagerleitung eben eindeutig im Hintergrund notwendig sind) selbst zu entscheiden wenn mein Charakter nun ernst nimmt...und wenn nicht. Das hat wenig mit dem Blocken von Spielangeboten zu tun. Sagen wir einfach mal so: Schlecht dargestellter Adliger (warum auch immer) kommt auf meinen Nordmann zu, stellt sich als Prinz Harald von Trolling vor und will jetzt sofort dass ich aus dem Weg gehe/seine Hand küsse/ihn zum XY begleite. Das macht mein Gerwin aber nicht. Im nachhinein darf ich mir dann Dinge wie "du behältst nicht deinen Status" anhören.

    In meinen Augen gelinde gesagt völliger Schwachsinn. In einer Welt in der es deutlich zu viele Ritter, Adlige, Adelsdamen und Erzmagi gibt entscheidet sich eben auch mein Chara IT ganz bewusst wenn er ernst nimmt, und wessen Anweisungen er einfach mal...ignoriert. Ist die Darstellung beeindruckend, Respekt einflößend oder ähnliches reagiert der gute natürlich eher als auf jemanden der dass nicht ist. Dass ist ein reiner IT-Effekt der besagt "nur weil ich mich nicht Adliger nenne küsse ich nicht jeden seine Schuhe". Wer dann unbedingt Respekt will soll sich diesen eben verschaffen.

    Gebe es ein sinnvolles Verhältnis an "mächtigen Charakteren" zu "nicht mächtigen Charakteren" oder an Adelsspielern zu nicht Adelsspielern (in meinen Augen so ungefähr...auf 50 Spieler ein Adliger (selbstverständlich auf einen Tunier mehr) sehe die Sache anders aus.

    Nur noch zum Thema am Rande:

    Bevor ihr jetzt anfangt zu vermuten meine Darstellung oder meine zwischenmenschliche Art wäre daran Schuld, so lasst euch gesagt sein, dass war das erste auf das ich geschaut habe. Aber die Rückmeldung von 99% der Spieler ist neutral bis gut..nicht negativ.
    Rückmeldungen an diesen Punkt funktionieren zu 99 Prozent...nicht was dir als erfahrenen Larper eigentlich gar sein würde. Hättest du dich zum Beispiel als Erzmagier vorgestellt wäre meine erste Reaktion auf deinen Namen zumindest auf meinen letzten Mythodeabesuch folgende gewesen "Oh man..so nen..scheiß, hier gibt es scheinbar nen Loch davon, dass ist jetzt der 20igste Erzmagier mit Möchtegerncoolen Namen den ich mir eh nie merken kann und zweifelhafter Legitimation". Gesagt hätte ich dass selbstverständlich erst einmal nicht. Ich bin mir ziemlich sicher, selbst wenn ich nun einen rassistischen, sexistischen, vergewaltigenden und Frauen raubenden Nordmann spielen würde, die Reaktion meiner Mitspieler wäre...überwiegend positiv. Was einfach daran liegt dass man auf Con niemanden die Laune verderben will und wir alle im allgemeinen höfliche Menschen sind. Man lächelt dann eher, sagt "find ich jut" und geht eben ein paar Schritte weg.

    Noch dazu suchen sich die meisten Spieler instinktiv das richtige Spielumfeld.

    edit 2: In manchen Pen and Paperrunden herrscht der Grundsatz Charaktere ab einen gewissen "Machtniveau" einfach bei Seite zu legen und einen neuen zu machen. Das würde ich mir bei Erzmagi des öfteren wünschen.

  9. #9
    Lorenz
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    Die 2 Regeln sind doch immer gut anwendbar, ich agiere mittlerweile auch nur noch danach. Macht das LARP-Leben viel einfacher.
    Ich erwarte keine spezifische Reaktion auf meinen Ritter von anderen oder fordere diese gar ein, nur weil ich nen "tollen Titel" habe. Kommt doch ein Reaktion, gebe ich auch ein Spielangebot zurück, sei es, dass ich diejenigen zum Reden an meinen Tisch bitte, sie bevorzugt anspiele, wenns in den Wald gehen sollte oder sonstiges.
    Aber ich würde z.B. nie auf die Idee kommen, mir irgendeine IT-Athorität zuzugestehen in einem fremden Land, nur weil ich einen Titel und Wappen führe. Ich bin genauso Gast dort wie jeder andere auch.
    Insofern: Authorität nur dann, wenn andere sie mir zugestehen, aber nicht, weil ich einen Ritter spiele. Und das verstehen eben die von Schlachtross erwähnten Flachpfeifen nicht, nur weil man nen bunten Wappenrock o.ä. trägt, nen Knappen/Lehrling herumscheucht und nen Titel trägt, hört niemand auf einen. Das muss man sich erst verdienen, indem man auch unterwürfig gespielte Charaktere ernst nimmt, dieses Spielangebot nicht schamlos ausnutzt und sich sonst auch nicht als der Xte rumschreiende Supermöchtegern entpuppt...
    Aber ist nur mein Ansatz.
    Basically... RUN!

  10. #10
    Ralf Hüls
    Gast
    Zitat Zitat von Lorenz
    Die 2 Regeln sind doch immer gut anwendbar, ich agiere mittlerweile auch nur noch danach. Macht das LARP-Leben viel einfacher.
    Weil man das nicht oft genug sagen kann: ich rate von einer solchen pauschalen Anwendung ab. Im Falle der immer noch überwiegend üblichen fertigkeitenbasierten Punkteregelwerke befindet man sich damit im Zweifel im Widerspruch zu den erklärten Regeln der Veranstaltung und läuft Gefahr anzuecken. Da sollten die zwei Regeln nur in Situationen verwendet werden, die nicht explizit durch das Regelwerk abgedeckt sind.
    Fragen der Anerkennung der Autorität von Adligen sind natürlich meist nicht durch Fertigkeiten geregelt.

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