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  1. #1
    Pedro
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    Stangenwaffen: Erfahrungen

    Hallo,
    ich war dieses Jahr zum ersten Mal auf dem Drachenfest, und habe da bei mehr als einer Gelegenheit folgendes festgestellt:

    Stangenwaffen scheinen immer mehr von Gewinnenwollern eingesetzt zu werden, während sich die schön spielenden Kämpfer immer mehr Kombinationen aus Schild + einhandwaffe zuwenden.

    Ich würde dazu gerne mal ein paar meinungen hören, ob das nur an mir liegt oder ob das nun eine Mode wird...



    Achja: Um das klarzustellen: Ich habe auch gegen die Landsknechte gekämpft, und fand den Kampf sehr schön, das heißt es gibt durchaus auch leute die schön mit Stangenwaffen kämpfen, aber meiner erfahrung vom drachenfest nach werden es immer weniger. Ich errinere mich an eine ehrenschlacht Rot gegen Silber am Freitag, in der eine gruppe aus +/- 20 Silberlageristen in Schwarzen Rüstungen mit 6 oder 7 Schilden und vielen Stangenwaffen praktisch die gesamte sechste Lanze in der ich gekämpft habe aufgelöst haben weil keiner von denen umfiel oder auch nur einen Treffer ausgespielt hat, dafür aber selbst um so fester draufgehauen und auch mehrere Kopftreffer verteilt haben.
    Powergamer durch Anwesenheit - DAS nenne ich Macht

  2. #2
    Schwannis
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    Stangenwaffen scheinen immer mehr von Gewinnenwollern eingesetzt zu werden, während sich die schön spielenden Kämpfer immer mehr Kombinationen aus Schild + einhandwaffe zuwenden.
    Kann ich so nicht unterschreiben. Überall gibt es schwarze Schafe.
    Schwannis vult!

  3. #3
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    Echt jetzt? Ich dachte immer, es ist umgekehrt. 1,5m Schwert und Klotür als Schild. So kenne ich das.
    Intoleranter Besserlaper (Harter Kern)

  4. #4
    Schwannis
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    Zitat Zitat von Awatron
    Echt jetzt? Ich dachte immer, es ist umgekehrt. 1,5m Schwert und Klotür als Schild. So kenne ich das.
    So kenne ich es auch und habe es auch zu genüge erlebt.
    Schwannis vult!

  5. #5
    Lorenz
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    Kann ich nicht so unterschreiben, wir sind als Leibgarde des kupfernen Kriegsfürsten die meiste Zeit mit Bardichen, Hellbarden und Zweihandstreitkolben unterwegs gewesen und haben ordentlich auf die Wumpe bekommen.

    Korrekt ist aber, wenn eine Truppe Stangenwaffe + Schild geschickt kombiniert und eingespielt ist, dass sie lange Zeit ausharren können, weil der gemeine Larper kein Mittel dagegen kennt.
    Basically... RUN!

  6. #6
    Gerwin
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    Naja Pappnasen und "Gewinnenwoller" mit Langwaffen gabs schon immer. Genauso wie mit großen Schild, Mytholonrüstung und allen anderen auch. Wenn ich aber an meine geplante Zweihanddänenaxt denke ist die den typischen Türschilden und Zweiwaffenfuchtlern eher unterlegen. Kommt halt immer darauf an wer dahinter steht. Einer gut aufeinander eingespielten römischen Legion oder Wikingern mit realistischer Rundschildgröße hat der gemeine Larper übrigens auch nichts entgegenzusetzen. Dafür braucht es keine Langwaffen.

  7. #7
    Pedro
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    da hast du durchaus recht lorenz, und ich persöhnlich habe so oder so probleme beim kampf gegen stangenwaffen, weshalb ich schild/stangenreihen meistens meide, auf dem drachenfest habe ich allerdings ausgeharrt und daher relativ schnell dem kampf aus der verwundetenperspektive beigewohnt und muss sagen dass diese Schwarzgekleideten Silbernen wirklich nichts ausgespielt haben. der Kampf wogte ziemlich nah an den verwundeten weil eben jene uns Rote immer weiter zurückgedrängt haben und am ende kein einziger von denen umfiel.

    Kann Pech gewesen sein dass ich denen in der Ehrenschlacht UND in der Endschlacht begegnet bin, deshalb frage ich ja

    Edit: Gerwin du hast meier meinung nach ebenfalls recht, eigendlich jede halbwegs eingespielte gruppe hat einen vorteil. da reichen schon vier oder 5 mann um eine doppelt so große Gruppe zu besiegen wenn diese vier gut aufeinander eingespielt sind. aber meine frage bezog sich nicht auf den vorteil des eingespielt seins, sondern auf meine subjektive wahrnehmung dass der anteil an Gewinnenwollenden Stangenschwingern allgemein, und ganz speziell auf dem Drachenfest angestiegen ist.
    Powergamer durch Anwesenheit - DAS nenne ich Macht

  8. #8
    Lorenz
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    Also die einzig mit bekannte Schwarzgekleidete Truppe im Silbernen hat noch nen weisses Balkenkreuz und ist der Ordo Solis.
    Während die Italiener und Spanier an sich ja recht verschrien sind, würde ich da bei Gilgamesch und Konsorten schon verwundert gucken, die spielen mittlerweile jeden Mist aus auf dem DF. Die hatten früher mal nen extrem schlechten Ruf, seit die Anführer dort aber englisch und deutsch lernen ist es extrem besser geworden.
    Basically... RUN!

  9. #9
    Cartefius
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    Ich fand bislang Kämpfe mit Stangenwaffen immer ganz gut, war aber auch schon ein paar Jahre nicht mehr auf entsprechenden Schlachtencons.

    In den typischen Spießerhaufen aus mehreren Reihen Tiefe eingesetzt sind die zwar im Nahkampf nach vorne recht stark, binden aber viele Spieler in einer engen Formation, sind wenig mobil zu den Seiten und anfällig gegen Beschuss. Das gilt insbesondere, wenn die Leute wie häufig eher leichte und mittlere Rüstung tragen.
    Doof wird es meiner Erfahrung nach allerdings, wenn die Leute diese Taktik mit einem Wall aus schwergepanzerten Schildkämpfern in der ersten Reihe kombinieren, das ist dann nämlich kaum noch zu knacken und extrem statisch. Leider kommt fast immer jemand auf diese schlaue Idee ("Schilde nach vorn!"), und es ist natürlich schwer, diesen Leuten dann klar zu machen, dass die effektivste Idee nicht immer die beste ist.

  10. #10
    Numair
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    Ich hab in der Endschlacht einen relativ guten Überblick gehabt. Neben mir war der Sammelpunkt für verwundete Landsknechte und da kamen einige Verletzte an. Gleiches gilt für die Stangenwaffenträger aus Kupfer, Blau und Silber. In den anderen Lagern waren zumindest keine geordneten Spießertruppen, so dass ich mir da kein Urteil drüber bilden kann.
    Anstehende Cons: - 2013 keine Cons -

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