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  1. #1
    Julia
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    Mit Hund auf Cons

    Mich würde einmal interessieren, wie eure Meinung zu diesem Thema ist.

    Fühlt ihr euch von der Anwesenheit eines Hundes auf Con gestört?

    Ich gehe dabei mal davon aus, dass dieser Hund weder vor fremder Leute Zelte kackt, noch deren Essen klaut oder bei Kampfhandlungen mitmischt.

    Hintergrund ist der, dass ich seit sechs Jahren etwa die Hälfte meiner Cons mit Hund oder sogar Hunden besuche, aber trotzdem nicht richtig einschätzen kann, wie meine Mitspieler dazu stehen.

    Ich versuche immer niemandem damit auf den Sack zu gehen und Rücksicht zu nehmen, denn es sollen ja alle ihren Spaß haben.
    Tatsächlich glaube ich bekommen es zumindest auf größeren Veranstaltungen eh die wenigsten mit, dass da ein Hund ist.

    Für meine Gruppe, meine Hunde und mich ist es einfach eine Bereicherung, wenn sie dabei sind. Grad unser mitlerweile steinalter Lagerhund gehört einfach dazu.

    Logisch gibt es einiges zu beachten und mit jedem Hund kann man das ganz gewiss nicht machen. Und auch nicht auf jedem Con.

    Ich bin z.B. großer Freund des Maulkorbes, einfach weil niemand ein Tier zu 100% berechnen kann, auch ich meine eigenen Hunde nicht. Die Hunde kennen den Maulkorb und stören sich nicht dran, können damit trinken, hecheln, aber eben niemandem in die Wade kneifen, der ihnen unglücklich auf den Schwanz gelatscht ist.

    Logisch ist auch, dass der Hund in Kämpfen überhaupt ganz und garnichts zu suchen hat und das man entsprechend auch mal etwas außerhalb des Spieles steht, wenn man einen Hund führt. Aber das ist ja mein Problem, zumindest hoffe ich, dass sich da keiner der Mitspieler dran stört, wenn ich bei plötzlichem Angriff auf unser Lager kurzerhand den Hund packe und einen kleinen Spaziergang ins nächste Dorf mache.

    Auch haben meine Hunde bei Dunkelheit nichts außerhalb des Zeltes zu suchen. Man sieht sie dann nämlich erst, wenn man drüber gefallen ist.
    Ich hab meistens eine geräumige Transportbox dabei, in der der Köter nächtigt.

    Die Resonanz der Orgas ist da ganz unterschiedlich. Viele lassen mich garnicht mit Hund anrücken, kann ich absolut mit leben. Andere haben hohe Forderungen (Haftpflicht, Impfbuch, Maulkorb), solche klaren Ansagen finde ich sinnvoll. Viele sagen ja und fragen garnicht näher.

    Sagt doch einfach mal, wie ihr dazu steht.

  2. #2
    Awatron
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    Ich mag Hunde nicht sonderlich und will sie ehrlich gesagt auch nicht auf Cons sehen.
    Intoleranter Besserlaper (Harter Kern)

  3. #3
    Gerwin
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    Das Thema hatten wir doch schon öfter angeschnitten. Um es kurz zu machen, irgendjemanden wirst du damit immer stören. Es gibt imimer Leute die eine tatsächliche (oder vorgeschobene) Angst vor Hunden haben, und es gibt immer Leute die ein Problem mit Tieren auf Con generell haben. Manche dieser Probleme sind berechtigt, andere nicht. Das zweite Problem ist, wenn man wirklich etwas gegen Hunde auf Con hat, bekommt man dass sicher mit. Der Anteil von Babys und Kleinkindern auf Con dürfte recht gering sein, nur dummerweise seh ich immer irgendwelche Kinderwägen und werde von schreienden Blagen gestört .

    Wenn die Orga dich zulässt ist es deine eigene Entscheidung ob du mit dem Hund auf Con fährst oder nicht. Willst du die Sache für alle deine Mitlarper möglichst streßfrei gestalten und bist im allgemeinen ein eher rücksichtsvoller Mensch der in der Lage ist seine eigenen Bedürfnisse zurück zu stellen lass ihn lieber daheim oder in einer Pension. Erwarte aber die gleiche Rücksichtsnahme nicht von jeden deiner Mitlarper.

    Sagst du dir "ach was der eventuell geringe Prozentsatz an Leuten die tatsächlich was gegen Hunde haben interessiert mich nicht, ab Zulassung durch die Orga ist das okay" dann nehm ihn mit. Nur noch einmal kurz zum Thema kämpfen: Das Problem ist, so ein Kampf kann sich dynamisch entwickeln. Es ist nicht immer so dass du vorher weißt wo und wann jetzt genau gekämpft wird. Im allgemeinen ist dass kein Problem da du dich im Regelfall zurückziehen kannst. Und wer jemanden mit einen Hund an der Hand direkt angreift ist eben (vorsichtig ausgedrückt) nicht gerade klug.

    Ich mag Hunde nicht sonderlich und will sie ehrlich gesagt auch nicht auf Cons sehen.
    Ich mag auch Kender und Bikinibarbarinnen nicht und will die nicht auf Con sehen. Dennoch sind die da. Und zwar ohne Maulkorb und Leine. So ein Scheiß.

  4. #4
    Nount
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    Hunde wären für mich eher eine Belästigung als eine Bereicherung. Für die meisten Mitspieler wohl auch - man hat ja nix davon, wenn irgendwo ein Hund rumsitzt; ambientiger machts das halt nicht.
    Solange der Hund nicht frei rumläuft und Leute beim Kämpfen umrennt (schon erlebt), nicht kläfft und nicht überall hinkackt und -pinkelt, stört es mich aber nicht soo sehr.

    Richtig blöd ist es für Leute mit Angst vor Hunden und ggf. Allergiker (ich kenn da einige).

    Meine persönliche Ansicht zum Thema: Lasst euer Viehzeug zu Hause, eure Mitspieler freuen sich i.d.R. nicht grade drüber.

    @Gerwin:
    Ich mag auch Kender und Bikinibarbarinnen nicht und will die nicht auf Con sehen. Dennoch sind die da. Und zwar ohne Maulkorb und Leine. So ein Scheiß.
    Vor denen hat aber keiner Angst, die hinterlassen ihre Exkremente nicht in der Umgebung, von ihnen geht keine Gefahr aus, weil sie die Spielsituation als solche erkennen und sie machen weniger Lärm (und wenn doch, kann man mit ihnen drüber reden).
    Die sind einfach nur Geschmackssache.
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
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    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  5. #5
    Ralf Hüls
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    Re: Mit Hund auf Cons

    [edit: offenbar darf man hier trotz expliziter Nachfrage keine persönliche Meinung äußern]

  6. #6
    Gerwin
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    verhindert leider die Tier-LMHV.
    Tut sie nicht zwangsläufig. Hundefleisch kannst du heute auch in Deutschland bekommen. Ob du auch selbst den eigenen Wauzi schlachten darfst steht auf einen anderen Blatt .

    Vor denen hat aber keiner Angst, die hinterlassen ihre Exkremente nicht in der Umgebung, von ihnen geht keine Gefahr aus, weil sie die Spielsituation als solche erkennen und sie machen weniger Lärm (und wenn doch, kann man mit ihnen drüber reden).
    Zumindest was den Lärm und Nervfaktor angeht muss ich widersprechen. Und mit dem Hund kann man auch sprechen. Im Zweifelsfall (wenn man das nicht kann) mit den Besitzer.

    Das Allergieargument zieht übrigens für gewöhnlich nicht. Man ist heute in seinen Alltag regelmässig Hunden ausgesetzt (in der Fußgängerzone, im Biergarten usw.) Etwas anderes wäre es wenn der Hund direkt kuscheln kommt oder im gleichen Raum schläft. Aber im allgemeinen gebe ich (auch als jemand der mehr Hunde super ambientig fände) dem Tenor recht. Auch wenn ich vermute dass der Anteil an Larpern die sich dran stören (zumindest auf größeren Veranstaltungen) maximal 20 Prozent betragen dürfte. Aber dass ist immer noch zuviel.

  7. #7
    Julia
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    Nein, allen Recht machen kann man es nicht.

    Ich versuche nur einen eleganten Mittelweg zu finden. Oftmals bedeutet dies, dass ich die Hunde nicht mitnehme, gerade wenn es ein actiongeladener Con wird.
    Ich fahre ja bewusst viel mit Hund auf Veranstaltungen bei denen ich die Orga und den Großteil der Spieler kenne.

    Klar sind da immer mal Leute dabei, die sich vor Hunden fürchten oder sie schlicht und ergreifend nicht mögen. Das bekomme ich aber ziemlich selten mit, da diese Leute dann einfach nicht in unser Lager kommen.

    Es ist auch in all der Zeit nur einmal ein Spieler zu mir gekommen und hat mir gesagt, dass er sich vor Hunden fürchtet und ich ihm das Tier vom Hals halten soll. Was ich dann ja auch selbstverständlich mache.

    Was die Kämpfe angeht: wir haben es schon mehrfach erlebt, dass ich plötzlich mit Hunden an der Leine mitten im Getümmel stand und ich wurde so auch schon direkt angegriffen. Ein Grund mehr für den Maulkorb.
    Die Hunde greifen auch dann nicht ein, wenn ich angegriffen werde. Zumindest bisher. Aber wie gesagt, ich leg da keine Hand für ins Feuer, dass das immer so ist.

    Meistens komme ich da aber problemlos raus.

    Klar erfodert es immer auch Rücksicht von anderen. So wie das Mitbringen von Kindern. Denen kann man das Krach machen ja auch nicht verbieten.
    Trotzdem habe ich (trotz vieler fürchterlicher Erfahrungen) nicht pauschal etwas gegen Kinder auf Cons.

    Ich werde sowieso in Zukunft weniger Cons mit Hund besuchen. Die Herrschaften haben so langsam ein Alter erreicht, wo ich ihnen nicht mehr alles zumuten kann, was früher problemlos ging.

  8. #8
    Harald Ösgard
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    Ich fühle mich von Leuten gestört die meinen es wäre irgendwie poetisch originell, wenn sie ihre ganz persönlichen Ansichten wie ein Kampfbanner vor sich hertragen und es auf maximale Dimension aufblasen müssen....

    Und ja, ich war heil froh das ich meinen Hund dieses Jahr nicht mit zum DF nehmen mußte. Es ist immer besser, wenn man es vermeiden kann. Die Hunde, die ich dort gesehen habe, haben mich aber in keiner Weise gestört.

    Naja doch: eine dämliche Töle, die eben genauso gestört wie der Besitzer war und die anderen (total ruhigen) Hunde anmachen mußte. Das hat aber mehr mit den Menschen zu tun als mit der Spezies Hund.

    Und es gibt etliche Rassen, da würde ich am liebsten die Zeitreise erfinden und die Züchter persönlich foltern.... Um mal in Ralfs eigener Poesie zu lamentieren... :wink:

  9. #9
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    Zitat Zitat von Gerwin
    Das Allergieargument zieht übrigens für gewöhnlich nicht. Man ist heute in seinen Alltag regelmässig Hunden ausgesetzt (in der Fußgängerzone, im Biergarten usw.) Etwas anderes wäre es wenn der Hund direkt kuscheln kommt oder im gleichen Raum schläft.
    Deshalb schrieb ich "ggf.". Alles schon erlebt (inkl. im einzigen Schlafsaal frei rumlaufenden Hund, der es sich dann im Schlafsack des Allergikers gemütlich macht).
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

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  10. #10
    Aeshma
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    Je weniger vom Hund mitbekomme desto gut.

    Ich bin eigentlich ein Hundefreund, aber ich sehe weder für das Tier noch für den Menschen einen Vorteil wenn man sie mit auf Cons nimmt.

    Grüße
    Aeshma

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