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  1. #31
    oliverp
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    Zitat Zitat von stephan_harald
    Ich glaube diese ganze Philospie ob Rücken oder Seitenköcher ist eher anderen Faktoren geschuldet, als der Anzahl der Pfeile.
    Jepp. Als Beispiel meine Sichtweise: Trotz magischer Heilung und Co ist meine Fantasywelt immer noch eine, in der es keine Tetanusimpfung gibt.
    Eine scharfe Pfeilspitze an Kopf und Hals, evtl. in höchsten Stresssituationen, vorbeizuführen erscheint mir da wenig praktikabel.

    Ein anderer Aspekt ist ein physischer: Der ziehende Arm ist sehr beansprucht und es ist in Sachen Druchblutung nur sinnvoll, ihn bei Stakkatoschlachtbeschuss mal absinken zu lassen und zu strecken/schütteln um Krämpfen vorzubeugen.
    Bei einem Seitenköcher kann ich ihn und die Hand auch fast ohne Zeitverlust absinken und ausschütteln, bei einem Rückenköcher ist dazu ein extra Bewegungsablauf notwendig.

    Daher würde ich mich persönlich in einer (Kriegs)Bogenschützenrolle immer für den Seitenköcher (Pfeilsack) entscheiden, weil ich mich daduch besser in meine Fantasywelt angepasst fühle.

    Andere Leute bewerten dies anders und das ist ok.
    Das Problem an dem Satz "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ist, dass sich jeder für den Wald hält. OliverP

    Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen, Ihr Pisser!
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  2. #32
    Argon Sohn des Farin
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    Nun die Frage ich trage oder werde ja einenUmhang tragen … was ist nun sinnvoller ?
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  3. #33
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    Zitat Zitat von Argon Sohn des Farin
    Nun die Frage ich trage oder werde ja einenUmhang tragen … was ist nun sinnvoller ?
    Ihn tragen wenn man ihn braucht, ihn tragen werden wenn man ihn brauchen wird. Beides sehr sinnvoller. :-x
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  4. #34
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    Jepp. Als Beispiel meine Sichtweise: Trotz magischer Heilung und Co ist meine Fantasywelt immer noch eine, in der es keine Tetanusimpfung gibt.
    Eine scharfe Pfeilspitze an Kopf und Hals, evtl. in höchsten Stresssituationen, vorbeizuführen erscheint mir da wenig praktikabel.
    Naja, zum einen hat es wohl beide Trageweisen historisch gesehen gegeben und auch bei der Rückentragweise stecken die Pfeile ja im Allgemeinen mit der Spitze nach unten im Köcher... heisst wenn ich einen Pfeil ziehe und ich es mir nicht gelingt den Unfallfrei bis zur Sehen zu befördern, dann falle ich wohl eher unter den Darwin Award als unter irgendwelchen Vorsichtsgründen.

    Ich tippe mal wirklich: Seitenköcher eher für Bogenschützen, welche die Pfeillogisitik abgenommen bekommen, bzw. nur kurze Strecken laufen müssen. Rückenköcher für den bequemen längerfristigen Transport..Vielleicht sollte man sich diesbezüglich einmal mit Indianern auseinander setzen, diese haben ja den Bogen recht lange benutzt und sind halt auch öfters größere Strecken damit abgelaufen. Den Larptypischen Bogenschützenspäher halte ich ja per se eher für nicht so pralle. Ein Späher ist dazu da um nicht entdeckt zu werden, wird er entdeckt so sind seine besten Waffen fixe Füße...ein Bogen ist viel zu sperrig und schlecht zu verbergen und auch ein Köcher gleich welcher Trageart hindert ja mehr. Ich kann es nicht belegen und es kann auch sein dass ich mich irre, aber mir scheint ein Bogenschützenspäher ist eher ein Fäntel- und Filmprodukt denn der Realität geschuldet. Gerade in Bezug auf historische Schlachten, wusste man ja in der Regel wo der Feind ist, welche Größe er hat und man legte noch fest wo man aufeinander treffen wollte.

    Ein anderer Aspekt ist ein physischer: Der ziehende Arm ist sehr beansprucht und es ist in Sachen Druchblutung nur sinnvoll, ihn bei Stakkatoschlachtbeschuss mal absinken zu lassen und zu strecken/schütteln um Krämpfen vorzubeugen.
    Bei einem Seitenköcher kann ich ihn und die Hand auch fast ohne Zeitverlust absinken und ausschütteln, bei einem Rückenköcher ist dazu ein extra Bewegungsablauf
    Auch diesen Aspekt denke ich ist eher vernachlässigbar. Entweder ich habe die Zeit meinen Arm zu entlasten und zu bewegen oder ich habe diese nicht. Gerade bei Stakatobeschüssen wurden die Pfeile gar nicht in Köchern getragen, sonder steckten ja vor einem in der Erde. Denn ein Köcher ist immer eine Behinderung egal wo er sitzt und so ging auch das Nachbestücken mit Pfeilen deutlich einfacher und die Transpoteure konnten die Pfeile genau abgezählt verteilen (ein nicht unwesentlicher Faktor bei einer Schlacht, wenn das Material zu Ende ist, taugt der Bogenschütze als solcher nicht mehr). Gerade die möglichen Schussfrequenzen und auch das umorientieren auf andere Ziele, verbunden mit Stellungswechseln machten da eine gewisse Planung notwendig.

    Daher würde ich mich persönlich in einer (Kriegs)Bogenschützenrolle immer für den Seitenköcher (Pfeilsack) entscheiden, weil ich mich daduch besser in meine Fantasywelt angepasst fühle.

    Andere Leute bewerten dies anders und das ist ok.

    Ich bin da bei einem Kriegsbogenschützen ziemlich bei Dir. Da man die Pfeile nicht in die Erde stecken kann bei Larpfeilen, halte ich einen Seitenköcher für einen gesunden Kompromiss.

    Wobei ich bei einem Con die Rolle des Kriegsbogenschützen eh mal kritisch hinterfragen würde. In der Regel sind auf dem typischen Con ca. 1-2 Vertreter dieser Gattung zu finden (die anderen vielleicht 5-10 Bogenschützen sind in der Regel in anderer Rolle unterwegs, meistens als Späher oder Elb ) was machen aber 2 Kriegsbogenschützen in der Schlacht? Vor allem was machen die wenn sie nicht mal eine gescheite Schussfrequenz und Pfeildichte erzielen (Sicherheitsbedenken und auch eben zu wenige Pfeilmaterial in der Regel) , von daher halte ich die Köchertrageweise da für ziemlich vernachlässigbar.

    Stephan
    dessen Bogenschütze ein dämlicher Jäger ist...

  5. #35
    Gerwin
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    Jepp. Als Beispiel meine Sichtweise: Trotz magischer Heilung und Co ist meine Fantasywelt immer noch eine, in der es keine Tetanusimpfung gibt.
    Eine scharfe Pfeilspitze an Kopf und Hals, evtl. in höchsten Stresssituationen, vorbeizuführen erscheint mir da wenig praktikabel.
    Nenn mich Lügner, aber für gewöhnlich hängt ein Rückenköcher doch schräg. Also Richtung Schulter (bei Rechtshändern die rechte). Du ziehst dann vom Kopf weg. Da müsstest du schon sehr unglücklich ziehen um dich am Kopf oder Hals zu verletzen.

    Einzige Ausnahme wäre etwas dass ich im Moment gerne hätte. Ein wirklich großer Rückenköcher (also einer der den gesamten Rücken abdeckt) für 50-70 Larppfeile. Daraus ziehst du aber gar nicht mehr, das ist ja eher eine Art reines Tragegestell. In der Schlacht wird der dann halt vorher losgeschnallt und neben den Schützen gestellt.

    Ist natürlich furchtbar unpraktisch wenn der Schütze fliehen muss (dummerweise hat ein Larpbogen ja keine 500 Meter Feldbeschussreichweite), aber irgendwie stelle ich mir das Konzept interessant vor. Aber von so etwas reden wir doch nicht beim normalen Rückenköcher.

  6. #36
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    Jepp. Als Beispiel meine Sichtweise: Trotz magischer Heilung und Co ist meine Fantasywelt immer noch eine, in der es keine Tetanusimpfung gibt.
    Eine scharfe Pfeilspitze an Kopf und Hals, evtl. in höchsten Stresssituationen, vorbeizuführen erscheint mir da wenig praktikabel.
    Äh, die wirklich guten Bogenschützenvölker hatten über einen sehr langen Zeitraum die Pfeile mit der Spitze nach oben im Köcher. Falls mich aber nicht alles täuscht, gabs da wohl auch einen Vorfall, wo ein byzantischer Kaiser (oder hoher Beamter, bin mir da nicht mehr sicher) sich an ebern so einer nach oben ragender Pfeilspitze verletzt hat und am Wundfieber gestorben ist. Aber diese Transportmethode klappt bei den Larp-Marschflugkörpern ja eh nicht.
    Intoleranter Besserlaper (Harter Kern)

  7. #37
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    Die Gründe, die hier gegen Rückenköcher, vorgetragen werden, sind lächerlich.
    Zum einen wird falsch mit historischer Authentizität argumentiert und zum anderen wird der Rückenköcher als ineffektiv angesehen.

    Indianer nutzten Rückenköcher und wie Gerwin zeigte, wurden sie im Mittelalter benutzt. Howard Hill, eine Legende im Bogenschießen und der Bogenjagd, benutzte einen Rückenköcher. Warum? Weil er damit schneller schießen kann.

  8. #38
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    Zitat Zitat von Awatron
    Äh, die wirklich guten Bogenschützenvölker hatten über einen sehr langen Zeitraum die Pfeile mit der Spitze nach oben im Köcher. Falls mich aber nicht alles täuscht, gabs da wohl auch einen Vorfall, wo ein byzantischer Kaiser (oder hoher Beamter, bin mir da nicht mehr sicher) sich an ebern so einer nach oben ragender Pfeilspitze verletzt hat und am Wundfieber gestorben ist.
    Ich finde es seltsam, auf eine explizit fantasyweltbezogene Aussage, irgendwelche historischen Gegenbeispiele aufgeführt zu bekommen.
    Daher reklamiere ich auch nicht das Probeispiel für mich.
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  9. #39
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    Zitat Zitat von oliverp
    Ich finde es seltsam, auf eine explizit fantasyweltbezogene Aussage, irgendwelche historischen Gegenbeispiele aufgeführt zu bekommen.
    Solange die Fantasy-Welt, die Du heraufbeschwörst, in Pfeilen, Köchern, Schützen, Krankheiten oder Gesetzen der Physik keinen funktionellen Unterschied zur Realität aufweist - was hier wohl der Fall ist - sehe ich nicht, was an dem von Awatron gesagten seltsam wäre.

    Wenn Hans Hunne das konnte, ohne sich übelst selbst zu verletzen, sollte Erich Elf das genauso können.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  10. #40
    oliverp
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    Es geht mir nicht um NTWs, sondern um die Gedankenwelten.

    Und das ist ein Punkt, der jede Diskussion überflüssig macht.
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