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  1. #1
    Chevalier
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    Der gute oder der schlechte Heiler

    Wir haben ja gerade mal wieder viel über Heilungen und so diskutiert.

    Da fiel mir heute dieser Artikel bei SPIEGEL Online in die Hände:

    http://www.spiegel.de/spiegelgeschic...-a-913943.html

    Es ging mir gar nicht so sehr um die eigentliche Aussage: Aber ist euch mal aufgefallen, dass es viel zu viele Superheiler gibt? Wann habt ihr das letzte Mal einen heiler sagen hören "Ja, das Bein muss ab." nachdem ein Oger dem Ritter das Bein zerschmettert hat. Und keinen Tag (wenn nicht Stunden) später läuft der Ritter tatsächlich wieder fröhlich umher. Es mag nur mein Eindruck sein, aber früher schien mir ein Con fast immer mit einem Toten einher zu gehen und entsprechend zerdepperte Charaktere benötigten zumindest die Heilkunst eines Magiekünstlers.

    Wie würde ein Heiler ankommen, der tatsächlich häufig versucht die Säge zu schwingen "So Jungs, jetzt haltet euren Kameraden mal fest..wie Bein retten? Unsinn, besser Bein ab als das leben verloren!", einem Schwalbenkot und ähnliches als Medizin wegen Säfteungleichgewicht zu verschreiben und dem den wimmernden lyrischen Spießknecht einfach gar nicht behandelt, sondern ihm nur etwas Wein verabreicht und ihm Bettruhe und 10 "Preiset die Heilige" verordnet, weil das die beste Aussicht auf Gesundung wäre, denn einem "gut Cerid' wird vom Eynen schon geholfen" (und dann wird ihm vielleicht wirklich einfach so geholfen, denn im Gegensatz zur Realität ist im LARP göttliche Kraft tatsächlich existent! Auich ohne dass ein Kleriker um einen bittet)? Mal ganz abgesehen, dass magiefeindliche menschen, wie z.B. Ceriden, sich ja auch nicht vom Großmagus wieder zusammen flicken ließen.

    Nicht umsetzbare Rolle oder zur Einsamkeit verdammt, weil alle Leute zu den Heilern rennen, die einem mit Brenneisen und Nadel und Faden samt Umschlag 100% wieder gesunden lassen (in kürzester Zeit)? Ist "Verletztenspiel" nur eine Pflichtveranstaltung auf dem Weg sich in den nächsten Kampf zu stürzen, oder mehr?
    Und ist man heutzutage weniger bereit seinen Charakter zu opfern oder zu verstümmeln, als früher (meistens steckt man heute ja auch gerade gewandungstechnisch und an Beiwerk weeesentlich mehr Arbeit in die Charaktere)?
    ...
    Liebensteiner Mohnfest 2019 - 15.-17.11.2019 (Spießknecht Olivier Bulain)

  2. #2
    oliverp
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    Zum einen in kurz: Ja. Und ja, es liegt auch am Aufwand und am (leider sehr langsam) zunehmenden Verständnis, was Larp überhaupt ist und was man da tut; genauso wie am mit den Jahren gestiegenen Aufwand. Ich persönlich sehe gar keinen Grund darin, in einer üblichen Fantasy-Welt nicht sehr schnell und vollständig zu gesunden, nur weil jemand gern Klischees bedienen möchte. Zum anderen gibt es auch historische Beispiele ausnehmend bewusster und fortgeschrittener Heilkunst im Mittelalter, inkl. Desinfektion (man wusste wohl nicht warum, aber das), Lungenflügelentnahme, etc.
    Das Problem an dem Satz "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ist, dass sich jeder für den Wald hält. OliverP

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  3. #3
    Hana
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    Man kann einfach nicht alles haben.

    Liebevoll individuell ausgestattete Charaktere, sich langjährig IT untereinander entwickelnde Beziehungen, ewig im Lazarett liegende Patienten, spannendes Schlachtenspiel, nicht-die-selbe-Person-in-5-Rollen, hohe Sterblichkeit unter den Charakteren ...

    Man muss sich entscheiden. Ich habe eine Attrappe, mit der ich Amputationen darstellen könnte, aber ... amputierte Gliedmaßen machen die meisten Charaktere unspielbar. Für jede Schlacht einen neuen Charakter machen? Na danke ...
    Möchtest du wirklich auf einem Schlachtencon genau 1x kämpfen und dann den restlichen Tag im Lazarett verbringen oder mit "amputiertem" Bein daherhumpeln?

    Man kann Cons veranstalten, die größtenteils im Lazarett spielen, die genau sowas zum Thema haben, dass kann ein spannendes Setting sein - aber normale Abenteuercons funktionieren so nicht.

    Und ich weiß ja nicht, was bei dir "früher" ist, aber bist du sicher, dass da keine nostalgische Verklärung mitspielt? In meinem Umfeld hat sich an der Sterblichkeit in Zahlen absolut gar nichts verändert in den letzten 10 Jahren, mit dem Unterschied, dass früher häufiger brav regeltechnisch gestorben wurde und heute nach Opferregel.
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  4. #4
    KarstenD
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    Und ich weiß ja nicht, was bei dir "früher" ist, aber bist du sicher, dass da keine nostalgische Verklärung mitspielt?

    Denke ich auch. Ich kann mich zwar an die eine oder andere Amputation erinnern*, aber mir fällt nicht ein Charakter ein, der länger mit einem derartigen ungeplanten Verlust von Gliedmaßen gespielt wurde. Entweder gab es ratzfatz Regenerationsmullemulle oder der Spieler hat den Charakter zur Ruhe gesetzt, weil sich das persönliche Konsequenzverständnis und die Spielbarkeit nicht in Einklang bringen ließen.

    * eher nicht durch Heiler sondern durch mächtige Monster oder von der SL angesagte Fallen. Ach ja, die gute alte Zeit ... als man als SL den Härtegrad eines Cons noch dadurch bestimmen konnte, wie viele zufällig ausgewählter Charaktere man über die Klinge springen ließ.
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  5. #5
    Chevalier
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    Also zumindest bin selbst ich früher deutlich häufiger gestorben! Ok, da wurde auch eher ohne Opferregel in einem Punktesystem gespielt, in dem man sich in fast masochistischer Weise jegliche "Regeneration" verweigerte und nach 15 Minuten ohne Behandlung halt verblutet ist.

    Amputation ist ja nun das krasseste Beispiel, aber was ist mit den anderen Dingen? Mir kommen Heiler vor, als wären sie heute auf Wundärzte und Vergiftungsbehandler reduziert. Wie wäre es mit dem Stechen des grauen Stars, Mischen von Medizin gegen die Bretonenkrankheit oder eine Salbe gegen das Rückenleiden (dürfte recht einfach herzustellen sein und allgemein verträglich, nur sehr kurz haltbar allerdings, da ohne moderne Konservierungsmittel)?

    Wie sieht es aus damit eine Verletzung länger als eine Stunde auszuspielen? Klappt natürlich nur, wenn man sich dafür nicht alleine in seinem Zelt langweilen muss. Große Lazarette, wie es sie wohl auf dem EE gibt (?) sind da auch der richtige Aufhänger. Dafür dann aber auch noch mehr Behandlung ausspielen (Vanillepudding ist wundervoller Eiter ): kann das nicht auch dazu dienen den Spielern Erholung zu gönnen? Ich kämpfe gerne, aber ich muss zugeben ich gehöre nicht zu denen, die bei weniger als 3 großen Schlachten pro Tag mit einem Con unzufrieden sind.
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  6. #6
    Cartefius
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    Ich würde auch prinzipiell sagen, dass es sich beim beschriebenen Zustand um kein neues Phänomen handelt, das war eigentlich schon immer so, solange ich mich erinnere. Der Unterschied ist eher, dass man in den letzten Jahren zumindest ab und an mal eine mundane Heilbehandlung erlebt, die über "Verbrand drum und gut!" hinausgeht, was in meiner Anfangszeit eher selten war.

    Der zweite Aspekt ist der der absichtlichen "Fehbehandlung" als Spielelement, egal ob mit oder ohne entsprechenden IT-Konsequenzen. Da habe ich ähnlich wie in anderen Gebieten den Eindruck, dass dies immer noch ein Nischenkonzept ist, das von einem Spielumfeld akzeptiert und gut aufgenommen wird, bei einem anderen aber auf totales Unverständnis stößt. Noch schlimmer ist es, wenn die "falsche" Behandlung auch noch regeltechnisch trotzdem zum "richtigen" Ergebnis führt, da kann man bei einigen Leuten regelrecht die geistigen Sicherungen durchschmoren hören. Gerade auf sehr punktelastigen Cons mit einer tief verwurzelten Spielerschaft scheint die Idee, man könnte etwas als Charakter tun, obwohl man es als Spieler besser weiß, weitgehend unbekannt zu sein, und ich bin auf diesen Cons schon des öfteren OT belehrt worden, dass meine Ausführungen zu Forensik oder Heilkude überhaupt nicht richtig sein können.
    Was mich an dieser Denke regelmäßig an den Rand der Verzeiflung bringt ist, wenn dann auch noch tatsächlich OT vollkommen widersinnige Handlungen als machbar oder sogar obligatorisch angesehen werden, weil sie sich im Larp irgendwie eingebürgert haben. Zwei meiner liebsten Beispiele sind da z.B. die Auffassung, dass es sinnvoll wäre reinen Alkohol in offene Fleischwunden zu kippen, oder die Idee, man könnte jede Person gefahrlos, zuverlässig und ohne bleibende Schäden in Schlaf versetzen, indem man ihr ein kantiges Stück Metall bis zur Bewusstlosigkeit an den Schädel donnert.

    Das sind aber beides Nebenschauplätze, deswegen will ich mal zum Ursprungsthema des "Wunderheilers" zurückkommen.
    Hier sehe ich die geringe Tödlichkeit von Verletzungen und die rasche und folgenlose Heilung selbiger als etwas, das in erster Linie durch OT-Bedürfnisse an den Spielverlauf bedingt ist. Eine realistische Wunddarstellung, action- und kampfreiche Cons und persistente Charaktere schließen sich meiner Meinung nach einfach gegenseitig aus, und im normalen, cineastischen Fantasysetting habe ich kein Problem damit, wenn die meisten Helden auch nach schweren Verwundungen wieder schnell und vollständig genesen. Meiner Ansicht nach behandelt man diese Diskrepanz auch am besten, indem man sie von vornherein als OT-Grund hinnimmt und im Spiel so wenig wie möglich thematisiert.
    Der andere Aspekt ist für mich, dass ich beim Darstellen von Verwundungen und der Behandlung selbiger viel Spielpotential sehe, auch wenn diese Effekte nur kurzfristig sind. Hier sollte meiner Ansicht nach im Grunde gelten, dass alles, was darstellerisch Spaß macht auch erlaubt sein sollte, seien es absurde Heilmethoden oder unrealistisch schwerwiegende Verletzungen.

  7. #7
    oliverp
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    Also ich habe früher durchaus viele Charaktertode (oder -tote in dem Fall? s.u.) miterlebt.

    Meistens von Spielern, die sich ihrem Anspruch an "Konsequenz" selbst angepasst hatten und dies damit bewerkstelligt haben, dass sie sehr sehr ähnliche Charaktere gespielt haben - sowohl in Name, Gruppenfunktion wie auch Kostüm; erinnerte nicht selten an den Magier bei "The Gamers" (wenn wir schon bei früher sind;-)).

    Heute geht man meistens etwas reflektierter an die Frage heran "Wo lohnt sich Simularismus und bei welchen Spielinhalten tut es das nicht?".

    Ein anderer Aspekt könnte(!) die teilweise Ächtung des Nullsummenspiels sein. Denn ein echter Nullsummspieler wird ja zu Unrecht oft nur aufs "Gewinnenwollen" reduziert - das "Verlierenkönnen" als Möglichkeit ist für einen solchen Spielertypus genauso wichtig.
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  8. #8
    Hana
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    Zitat Zitat von Chevalier Beitrag anzeigen
    Wie wäre es mit dem Stechen des grauen Stars, Mischen von Medizin gegen die Bretonenkrankheit oder eine Salbe gegen das Rückenleiden (dürfte recht einfach herzustellen sein und allgemein verträglich, nur sehr kurz haltbar allerdings, da ohne moderne Konservierungsmittel)?
    Würden viele Heiler sicher gern machen. Aber wieviele Spieler haben denn total Bock drauf, Alltags-Krankheiten zu spielen? Das ist einfach kein Spielinhalt, der vielen Leuten irre Spaß macht ...
    Und viele Cons sind ja thematisch eher Helden-Epen, da passen so kleine Zipperlein auch einfach nicht gut hin. Sowas kann man gut machen, wenn man ein Dorf-Ambiente-Spiel oder ähnliches veranstaltet.

    Wie sieht es aus damit eine Verletzung länger als eine Stunde auszuspielen? Klappt natürlich nur, wenn man sich dafür nicht alleine in seinem Zelt langweilen muss. Große Lazarette, wie es sie wohl auf dem EE gibt (?) sind da auch der richtige Aufhänger. Dafür dann aber auch noch mehr Behandlung ausspielen (Vanillepudding ist wundervoller Eiter ): kann das nicht auch dazu dienen den Spielern Erholung zu gönnen? Ich kämpfe gerne, aber ich muss zugeben ich gehöre nicht zu denen, die bei weniger als 3 großen Schlachten pro Tag mit einem Con unzufrieden sind.
    Ja. Aber bedenke bitte: Heiler ist der anstrengendste Job des Cons. Die Heiler sind beschäftigt, sobald die erste Person verwundet wurde, und oft ununterbrochen im Einsatz, noch lange nachdem die Schlacht beendet ist. Ohne Pause. Währenddessen: Ständig hinknien, in dieser Position verharren, aufstehen, zum nächsten, hinknien, aufstehn ... wo der Krieger irgendwann verwundet ist und irgendwo rumliegt, ackert der Heiler durch.
    Das ist bei Weitem anstrengender als Krieger-Rollen - daher: Auch Heiler möchten gern mal eine Pause!
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  9. #9
    Chevalier
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    @Cartefius

    Unter den von dir genannten Aspekte: könntest du dir dann trotzdem vorstellen, dass ein "realistischer" Arzt trotzdem im Spiel angenommen wird und das nicht nur von einer umgebenden Gruppe? Ich würde ja gar nicht erwarten, dass er jemals wirklich ein Bein bei einem SC absägt, aber andere Dinge sind doch eigentlich ohne problem machbar? Auch ohne die Spieler damit umzubringen: sie könnten in einer Fantasywelt doch genauso funktionieren, wie Magie oder klerikale Kräfte, oder nicht?

    @Hana

    Ok, ich kenne vor allem meine Gruppe ganz gut, aber wenn ich eine Salbe gegen Syphilis anböte oder Kräuerpillen gegen Mundfäule habe ich das Gefühl ich würde reißenden Absatz finden. Und das glaube ich ja auch durchaus, dass Heiler sein anstrengend sein kann: hatte ich das in Abrede gestellt?
    Geändert von Chevalier (19.08.2013 um 19:54 Uhr)
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  10. #10
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    Auf einer 0815-Abenteuercon möchte ich nicht mehr als 15-30 Minuten geheilt werden, da ich ja nicht da bin um doof in der Ecke zu sitzen und OT abzuwarten, dass es weiter gehen kann. Denn letztlich ist es nunmal oft so. Im besten Falle sitzt man verletzten Freunden und heilt gemeinsam, aber das ist auch nicht viel spannender als in der Taverne zu hocken. Und meine Charaktere wegen einem Kampf mit einem NSC (der eh wieder respawnt) töten zu lassen ist für mich keine Wahl, denn ich brauche so schon viel zu lange um den Charakter auszustatten, ihm Tiefe zu verleihen und ihn endlich so gestaltet zu haben, dass ich gerne mit ihm auf Con gehe. Spielt man irgendeinen Söldner o.ä. ohne nennenswerten Hintergrund, dann kann man ihn ja gerne sterben lassen... Die Hauptsache ist doch, dass man nicht das Spiel stört oder den anderen Spielern unfair gegenüber handelt (z.B. in dem man sofort wieder kämpfen geht o.ä.).

    Als Heiler akzeptiere ich, dass ich in einer Welt arbeite, wo die Leute nach 15-30 Minuten wieder halbwegs kampffähig sind. Entweder waren die Treffer dann halt doch nicht ganz so schlimm ("nur ne Fleischwunde") oder ein Magier hat eben noch etwas Kraft hinzugegeben, damit es schneller geht und die dunklen Horden uns nicht überrennen. Kommt dagegen jemand in die Heilung und sagt ganz deutlich, dass es wirklich schlecht um ihn steht, dann kann man ja auch völlig anders spielen. Einmal hatten wir jemanden, der von einem Speer komplett durchstoßen war. Da haben wir gesagt, dass wir mundan da kaum etwas machen können und nur ein Magier oder Priester noch etwas tun könnte. Da er beides ablehnte haben wir so viel getan wie wir konnten und seine Freunde zu seinem Ableben gerufen. Merkwürdigerweise war er später wieder putzmunter... Naja, aber das haben wir dann ignoriert (was soll man auch sonst tun). Ich will damit nur sagen, dass jeder Spieler selbst entscheiden soll wieviel Heilerspiel er gerne möchte und dass die, die keinen Spaß daran haben sich von mir aus rudimentär selbst verarzten sollen oder so, hauptsache sie sind für eine gewisse Zeit nicht kampffähig, damit der Zustand des geschwächten Lagers überhaupt eintreten kann.

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