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  1. #1
    Corfia2013
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    Überfall auf Händler?

    Ich bastel fleißig an meinem Händler-Konzept, als nächstes muss ich mir eine IT-Zielgruppe suchen. Nicht so einfach, ich hab mich in einige Ideen verliebt, die gegensätzlich sind.

    Da kam mir eine andere Idee: Was mach ich denn als Händler, wenn da auf einmal IT mich jemand überfällt? Passiert sowas schonmal?
    Am besten wäre ja, wenn mich jemand rettet, der dann was geschenkt kriegt.
    Ich kann zwar mit dem Schwert kämpfen, aber der Charakter eher weniger und das würde nicht ganz passen.

    Oder kommt sowieso niemand auf so eine Idee?

  2. #2
    Nount
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    Das kommt sehr aufs Con an. Auf Großcons sind solche Überfälle deutlich wahrscheinlicher als auf kleinen Cons.
    Beziehungsweise: Auf Cons mit Player vs. Player-Elementen (auf Großcons üblich, auf kleineren Cons selten) kommt es eher vor. Auf kleinen Cons gibt es doch eher Gegner, die die komplette Spielerschaft anstatt von Einzelpersonen angreifen, weil sie es nicht auf Geld/Beute abgesehen haben, sondern ein "höheres" Ziel verfolgen.

    Wenn du auf Nummer Sicher gehen willst, kannst du natürlich Beschützer anheuern. Sieht auch schön aus und sorgt für mehr Spiel.
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  3. #3
    Gurn
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    Überfälle sind immer eine gute Geldquelle.
    Aber wenn da noch 2 Wächter stehen überleg ich`s mir gleich 2 mal.

  4. #4
    Gerwin
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    Gegenfrage:

    Was macht die gewöhnliche Supermarktkassiererin wenn man ihr eine Pistole vorhält? Und was macht sie dann wohl bei einer Maschinenpistole? Überfälle sind meistens selten. Wenn du auf einen Con, welches Überfälle und PvP nicht explizit verbietet überfallen wirst, dann spiel halt mit. Brech in Panik aus, versuch mit zittriger Stimme zu verhandeln oder gehe sonstwie auf den Überfall ein. Mach dir aber immer wieder für eine realistische Reaktion die oben erwähnte Gegenfrage klar.

  5. #5
    Dutch
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    In einer offensichtlich unsicheren Umgebung (z.B. Stadt-Con) dürften der bereits empfohlene Wächter oder ein offensichtlich schlagkräftiger Knecht ausreichend sein, dass sich SC-Diebe lieber einem einfacheren Opfer zuwenden. Von der Orga ausgesendete NSC-Ärgermacher werden sich wahrscheinlich nicht so einfach abschrecken lassen. Sie werden Sicherheitsmaßnahmen vielleicht sogar als Herausforderung begreifen. Da gilt es hoffen, dass die betreffenden Spieler eher Interesse an einer schönen Szene als am platten Plündern haben.

    Real berauben wird dich aber niemand, d.h. alle Beute wirst du in der Regel außerhalb des Spiels wieder zurückerhalten. Nur bei geraubtem InTime-Geld gelten keine allgemein anerkannten Regeln übers Behalten. Für manche Spieler gilt es als legitime InTime-Geldbeschaffungsmaßnahme, anderen Spielern die gut gefüllten Beutel auszuleeren. Andere nehmen sich symbolisch ein paar Münzen und geben das Beutegut OutTime an den Spieler zurück (der es danach natürlich in diesem Spiel nicht mehr einsetzen darf). Aber das ist ein Themenkreis für sich.

    Eine Besonderheit stellen die Cons der Phönix-Carta dar. Hier ist traditionell die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich auch SCs untereinander hart angehen. Insbesondere wird hier auch der Charaktertod als selbstverständlicher Bestandteil des gemeinsamen Spiels angesehen. Unter diesen Umständen muss ein Händler-Charakter grundsätzlich davon ausgehen, dass andere SCs ihm Waren entwenden. Ein Überfall auf einen SC-Händler würde nicht nur von NSC, sondern auch von SCs mit Geldnot (bzw. Geldgier) ausgeführt werden. Und falls sich der Händler zu gut, aber nicht erfolgreich wehrt, beißt er ins Gras.

    Tschüs
    Michael
    Geändert von Dutch (17.02.2014 um 14:33 Uhr)
    Für mehr Western im LARP: LarpWiki: WesternLarp

    Cons, Orgas, Aktuelle Infos: Facebook-Gruppe "Western LARP Bayern"
    Gone, but not forgotten: Buffalo Hill 1888

  6. #6
    Corfia2013
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    Vielen Dank für die Antworten.
    Das Ausspielen war nicht das Problem, eher Organisatorisches drumrum.
    (Ich muss mir irgendwo eine Geheimtasche für Geldreserven einnähen).

    Eigentlich wollte ich den Händler vor allem machen, wenn ich alleine fahre. Mein Freund misst fast 2 m und spielt einen Krieger. Zumindest beim ersten Mal werde ich den mitnehmen.

    Wie sieht es denn mit dem Zelt aus?
    Da ist evt Nachschub, falls ich aber in Spielaktionen komme (ich hoffe, obwohl ich keine Kampfklasse spiele, komme ich grundsätzlich mit diesem Chara auch an Plotlösungs-Aktionen) ist da alles und es ist dann unbewacht. Wir haben keine LARP-Gruppe und bei den ersten Cons ist das vermutlich immer noch so.

    Wenn da jemand was klaut, bekomme ich es also zurück und darfs nur nicht benutzen - geht man denn auch in fremde Zelte rein oder ist das unüblich?
    Bzw. falls die SL festlegt, dass Zelte IT sind, gehen da wirklich Charaktere herum und schauen ob sie reinkommen und was mitnehmen können?
    Oder ist IT-Zeltdiebstahl eher unüblich?


    (Ich kenne bisher nur Tavernen und winzige Privat-Cons, daher ist das normale Conleben neu für mich - vor allem solche Sondersituationen.)

  7. #7
    Lyris
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    Kein Mensch bei gesundem Verstand geht einfach so in fremde Zelte ohne SL, außer er ist ein OT-Dieb. Ich spiele oft Händler und wurde bisher noch nie überfallen. Mach dir keinen Kopf. Und wenn dann spontan reagieren.

  8. #8
    Cartefius
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    Wie sieht es denn mit dem Zelt aus?
    Da ist evt Nachschub, falls ich aber in Spielaktionen komme (ich hoffe, obwohl ich keine Kampfklasse spiele, komme ich grundsätzlich mit diesem Chara auch an Plotlösungs-Aktionen) ist da alles und es ist dann unbewacht. Wor haben keine LARP-Gruppe und bei den ersten Cons ist das vermutlich immer noch so.

    Wenn da jemand was klaut, bekomme ich es also zurück und darfs nur nicht benutzen - geht man denn auch in fremde Zelte rein oder ist das unüblich?
    Bzw. falls die SL festlegt, dass Zelte IT sind, gehen da wirklich Charaktete herum und schauen ob sie reinkommen und was mitnehmen können?
    Allgemeine Aussagen zu treffen ist da ein bisschen schwierig, weil das je nach Spielumfeld anders gehandhabt werden kann, und auch weil es da einen gewissen langfristigen Trend weg von "alles darf gediebt werden" hin zu "Dieben ist nicht erwünscht/geht nur mit Zustimmung des Spielers" gibt.

    Grundsätzlich kann man aber sagen, dass es eher unüblich ist, dass Zelte und Zimmer durchsucht werden, und insbesondere das Durchsuchen von klaren OT-Behältnissen wie Reisetaschen ist verpönt. In vielen Fällen mit explizit erlaubtem "Dieben" hat sich auch durchgesetzt, dass wenn dann nur meist nur Geld, magische Artefakte und plotrelevante Dinge gediebt werden dürfen, die Zeiten, in denen ständig alles vom Larpschwert bis zum Holzbecher wegkommen konnte, sind weitgehend vorbei. Bei den Systemen, bei denen weitreichendes "Dieben" erwünscht ist, bekommt man allerdings oft die Sachen nicht direkt zurück, sondern muss sie manchmal (bei Gegenständen) von einem NSC-Hehler "zurückkaufen", und gediebtes/geraubtes Spielgeld wird dort oft behalten.

    Dieben im Larp ist übrigens ein heiß diskutiertes Thema, zu dem sich auch hier im Forum diverse Diskussionen finden, ich habe im obigen Text versucht, einen weitgehend neutrale Aufzählung aller Möglichkeiten zu geben.

  9. #9
    Gerwin
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    Bitte, bitte keine Geheimtasche. Die würde mein Wikinger zum Beispiel bei einem Überfall garantiert finden. Der tastet dich halt einfach ab. Dass so etwas IT nur selten ausgespielt wird hat, insbesondere bei Personen des anderen Geschlechts, reine OT-Gründe. Wenn du überfallen wirst und nichts geben willst, dann hatte halt dein Charakter notfalls nichts dabei. Sich dann aber in die Taverne zu setzen und zu sagen "haha...der dumme Wykinger hat jene Goldstücke nicht gefunden...welche ich in der Hose zwischen meinen Schenkeln versteckt habe...so ein Idiot!" sorgt nicht gerade von sinnvollen Zusammenspiel.

    Mein Freund misst fast 2 m und spielt einen Krieger.


    Lass dir von einem 2 Meter Krieger eines sagen. Es beeindruckt im Larp deutlich weniger Leute, als es OT würde. Eine einzelne Wache kann zwar vielleicht einzelne Angreifer abschrecken, wird es aber meist nicht.

  10. #10
    bradley
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    Ich würde keine Geheimtasche einnähen, sondern wenn dann im Umhängebeutel /Kiepe etc.- also da wo ein Räuber unverfänglich durchsuchen könnte, einen zweiten Geldbeutel deponieren. Präsentier ihm den ersten mit etwas Kupfer, wühlt er dann trotzdem noch in deiner Ware nach dem Rest, dann gönn ihm den Erfolg. Je nach Situation einfach wegzulaufen, wär aber auch passend.

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