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  1. #11
    bradley
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    Das von dir verlinkte Bild passt zu keiner "mittelalterlichen Epoche". Falls du etwas in der Art bauen willst, lass bitte den Stahlwinkel weg, der dort aus der Brust ragt. Söldner ist ein weites Feld und nicht das gleiche wie Abenteurer. Letzterer kann machen was er will, der Söldner arbeitet hingegen für andere auf Rechnung. Ritter ist nochmal was ganz anderes und für den Anfang absolut nicht empfehlenswert, viel zu teuer und ohne Knappen eher unglaubwürdig.

    Ich würde einen Abenteurer auch anders ausstatten als einen Söldner. Kann uU. günstiger werden und ein Abenteurer kann sich später immer noch glaubhaft zum Söldner weiterentwickeln. Falls man später nicht einen anderen Char dafür machen will.

    Schwert, Schild, Kette, keine Kopfbedeckung ist nicht besonders originell. Da lässt sich für weniger Geld interessanteres gestalten.

  2. #12
    Kamikaze
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    Gruppen findest du z.B. hier im Forum, oder im Larpwiki unter http://www.larpwiki.de/LarpGruppen

    Hmmm... deine Beschreibung der "Freizeitaktivitäten" ist extrem vage. Für mich hat sich gut bewährt, dass ich meinen Charakteren ein oder zwei Interessensgebiete verpasst habe (meist an den Hauptberuf angelehnt), die ich dann praktisch als In-Time-Hobby bzw. Nebentätigkeit ausführe. So komme ich schnell und einfach mit Leuten in Kontakt und kann Spiel erzeugen.
    Als Beispiel: Mein Koch sucht immer dann, wenn er nichts zu tun hat nach essbarem, Kräutern und Gewürzen, und dem Einen oder Anderen Bier oder Wein. Dazu näht er noch gerne und sucht so immer nach Nadeln und Garn, das er kaufen kann.

    Ehrengarde funktioniert nur, wenn du entsprechend hochwertige Ausrüstung besitzt (gerade am Anfang sehr schwierig) und eine entsprechende Gruppe mit entsprechendem Edelcharakter in der Mitte hast. Könige werde auf LARP aber meist nicht bespielt. Ritter sind üblich - Barone schon recht selten und Herzöge meist das Ende der Fahnenstange.
    Zudem finde ich das Wache-Spiel ziemlich langweilig, denn letztendlich läuft man den ganzen Tag jemandem hinterher, spricht wenig und kommt kaum mit anderen Leuten ins aktive Spiel. Das ist aber persönliche Einstellung.

    Abenteuerer und Söldner sind zwei Paar Stiefel. Lies dir am besten die entsprechenden Seiten durch - dann sollte dir der Unterschied klar werden. Kurz und gut: der Söldner kämpft für Geld - der Abenteurer ist halt auf der Reise und zufällig da, wo es gerade heiß her geht.

    Zum Thema Waffen: Nicht zu jedem Charakter passt jede Waffe. Ich empfehle dir, das Thema Waffe erst an zu gehen, wenn dein Konzept wenigstens in Grundzügen steht. So vermeidest du Ausgaben, die du später bereust. Das Gilt übrigens für jedwede Ausrüstung.
    Geändert von Kamikaze (28.03.2014 um 21:31 Uhr)
    Monster und Persönlichkeiten aller Art...

    Meine Charaktere, Bastelanleitungen und mich findet ihr auch im LARP-Wiki

  3. #13
    oliverp
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    Hallo Nighty,

    klassicher Fall, sehr schön.

    Du hast dir ein Bild ausgesucht, das im Larp nicht funktionieren kann aus folgenden Gründen: Es unterliegt einer Computerspiel-Physik.
    Mit den abstehenden Teilen würdest du dich beim Bewegen selbst enthaupten, der Kettenschurz vorm Schritt wären lose rumhängende Dinge und sind ein running gag. Dazu kein Helm und ein großer Schild. Kettenshorts sind die Hölle, auch wenn es sie mal kurz wirklich gegeben hat. Selbst wenn du es trotzdem machen lassen würdest, wärst du einige Monatsgehälter los.

    Das ist nicht böse gemeint! Ich möchte helfen.

    Guck mal nach Bildern von realen Menschen und realen Ausstattungen.

    Nachtrag: Im Larp definiert sich ein Charakter kaum durch eine Klasse, etwas durch seinen Beruf und am meisten durch sein Verhalten. Klassische "Anfängerberatung" (nicht negativ gemeint oder verstanden) beginnt mit den "wichtigen" Sachen. Ich sehe das mittlerweile anders, weil ein Neueinsteiger dies noch nicht überblicken kann. Da steht meistens das WAS im Vordergrund, das WIE kann man sich erst frühestens nach dem ersten Con fragen. Daher zäume ich das Pferd von hinten auf, das sich nur von hinten aufzäumen lassen kann.
    Geändert von oliverp (28.03.2014 um 21:15 Uhr)
    Das Problem an dem Satz "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ist, dass sich jeder für den Wald hält. OliverP

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  4. #14
    Cartefius
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    Hallo Oliver ich schätze mal das Bild hier trifft es ziemlich gut http://prntscr.com/34xety
    vielleicht noch einen mundschutz so wie die assassinen haben und anstatt des Katanas was im Hintergrund zu sehen ist ein Langschwert oder Zweihandschwert oder wahlweise auch ein schwert mit Schild
    und aus welcher epoche er kommen soll er sollte schon fantasy gerecht sein und aus der mittelalterlichen bzw hochmittelalterlischen Epoche.
    Vielleicht wäre eine Art Söldner gar nicht mal schlecht
    Das ist tatsächlich nicht ganz einfach, weil man nicht so viel erkennt, und einige Teile auf dem Bild für mich auch noch nicht so recht zusammenpassen, aber ich versuche mal, so gut es geht Dinge da herauszuziehen und Möglichkeiten aufzuzeigen, in die man etwa gehen könnte.

    Grundsätzlich ist ein menschlicher, professioneller Kämpfercharakter ein häufiges Charakterkonzept, aber auch eins das sich gut umsetzen lässt und für das sich auf fast jedem Con etwas zu tun findet. Gerade auf dem Conquest mit seinen Massenschlachten kommt man da ganz gut auf seine Kosten, der angesprochene Punkt, dass der Larpalltag aber nur zu einem sehr kleinen Teil aus Kämpfen besteht, bleibt aber grundsätzlich bestehen, was bedeutet, dass der Charakter im Optimalfall inhaltlich noch mehr zu bieten haben sollte als nur seine Waffenkombination.

    "Söldner" ist eine besondere Unterart von diesem Konzept, das bestimmte Rahmenbedingungen mit sich bringt. Deine Frage, ob die Berufe "Abenteurer" und "Söldner" das gleiche sind, klingt für mich ein bisschen als ob du stark in festen Klassen denken würdest, wie das bei Computerspielen der Fall ist, das ist im Larp aber oft irreführend, in vielen Fällen hilft einem da der gesunde Menschenverstand besser weiter.
    Was ist ein "Söldner"? Jemand der hauptberuflich für Geld kämpft. Was ist ein "Abenteurer"? Jemand der einen nicht unerheblichen Teil seines Lebens damit verbringt, auf Abenteuer zu gehen. Man kann beides sein (Snake Plissken aus "die Klapperschlange"), oder auch nur eins von beiden (Indiana Jones, der Abenteuer ist, aber kein Söldner, sondern Archäologe.). Da Larp zumindest in der typischen Con-Form darin besteht, dass die Figuren ein Abenteuer erleben, ist zumindest der "Abenteurer" meist kein sehr aussagekräftiger Begriff, weckt aber gewisse Assoziationen. Der "Söldner" ist auch recht wenig aussagekräftig, hat aber mit seinem Kernelement, für Geld zu kämpfen, einen spieltechnischen Nachteil: Wenn du als Spieler eigentlich gern kämpfen möchtest, deine Figur aber eigentlich nur kämpft, wenn sie bezahlt wird (was auf Larps oft nicht der Fall ist), dann verbaust du dir durch deine Rollenwahl selber ein Spielelement. So ist es auch mit anderen Konzepten: Oft legt man sich durch die Rollenwahl bestimmte Vorgaben auf, welche anspornend oder hilfreich sein können, aber auch dazu führen können, dass man sich selbst im Spiel Steine in den Weg legt. Beispiel "Königsritter der Ehrengarde": Da würde man einen extrem mächtigen, beeindruckenden Kämpfer in prunkvoller Rüstung erwarten, was als Anfänger, der noch wenig Erfahrung im Kämpfen und nur begrenzte Ausrüstung hat ebenfalls schwer umzusetzen und damit ein Hindernis wäre.

    Mein Vorschlag wäre dementsprechend, erstmal relativ recht schlicht auf einem Niveau anzufangen, dass du gut umsetzen kannst, und gegebenenfalls langsam aufzurüsten, sowohl was Ausstattung, als auch was die "Wichtigkeit" des Charakters angeht. Prinzipiell kann natürlich jeder im Larp den Bettler ebenso wie den König spielen (und in beiden Rollen gleich viel Spaß haben, man muss sich also nicht unbedingt "hochspielen"), aber wenn jemand rumläuft wie der Bettler, aber meint, man müsse ihn als König behandeln, macht er sich eher lächerlich. ;-)
    Für einen Kämpfercharakter, also sagen wir erstmal einen "Soldaten" im weitesten Sinn, sind erstmal Schwert und Schild oder ein Zweihandschwert gar keine schleche Wahl. Auch Axt und Streitkolben und diverse andere Optionen funktionieren gut, abraten würde ich aber von Exotenwaffen wie Katanas, Riesenhämmern, Wurfdolchen, Schwertlanzen und ähnlichem Zeug. Stangenwaffen sind auch nett, aber durch einige Larpkampfregeln etwas speziell, weswegen ich am Anfang auch davon erstmal abraten würde.

    Dann braucht du als erstes mal einen Satz Kleidung, denn permanent in voller Rüstung herumzulaufen ist etwas, an dem einem ziemlich schnell der Spaß vergeht. Welchen Stil man da wählt hängt vom Charakter ab, den man darstellen möchte, also aus was für einer Kultur und sozialen Schicht er kommt, das ist in zu komplexes Thema, um es in einem Antwortbeitrag zu behandeln. Kurz gesagt würde ich aber erstmal davon abraten, Sachen zu kaufen, in vielen Fällen greift man als Einsteiger da nämlich daneben.

    Wenn es dann um Rüstung geht, ist das Thema ebenfalls komplex, es gibt aber auch hier ein paar Lösungen, die für Einsteiger besonders geeignet sind, weil nicht zu teuer, funktional und schick. Die Kombination aus Gambeson und Helm wird sehr oft empfohlen, und auch ein Kettenhemd stellt meiner Meinung nach eine recht gute Einstiegsrüstung dar. Die Figur auf deinem Bild trägt eine Mischung aus Ketten-, Platten-, und Lederteilen, das ist etwas, das man prinzipiell auch umsetzen kann, das aber schon etwas schwieriger ist, da bei Leder- und Plattenrüstung viel Schund auf dem Markt ist.

    Vielleicht noch ein wichtiger Punkt zur Information:
    und aus welcher epoche er kommen soll er sollte schon fantasy gerecht sein und aus der mittelalterlichen bzw hochmittelalterlischen Epoche.
    Wenn man sich länger mit Larp beschäftigt, bleibt meist auch nicht aus, dass man sich eine gewisse Geschichtskenntnis erwirbt, weswegen die meisten Leute hier im Forum deine Aussage ganz anders verstehen dürften als du sie gemeint hast. Das präsentierte Bild passt sicherlich unter den Oberbegriff "Fantasy", weil der so ziemlich alles bedeuten kann, "mittelalterlich" ist es aber nicht und mit dem Hochmittelalter hat keiner der auf dem Bild sichtbaren Ausrüstungsgegenstände (außer vielleicht den Kettenhosen) etwas zu tun. Deswegen lohnt es sich, möglichst konkret und anschaulich zu sein, wenn man seine Vorstellungen beschreibt, denn ansonsten bestellt man schnell etwas ganz anderes als das, was man eigentlich wollte.

  5. #15
    oliverp
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    Zitat Zitat von Cartefius Beitrag anzeigen
    Vielleicht noch ein wichtiger Punkt zur Information:

    Wenn man sich länger mit Larp beschäftigt, bleibt meist auch nicht aus, dass man sich eine gewisse Geschichtskenntnis erwirbt, weswegen die meisten Leute hier im Forum deine Aussage ganz anders verstehen dürften als du sie gemeint hast. Das präsentierte Bild passt sicherlich unter den Oberbegriff "Fantasy", weil der so ziemlich alles bedeuten kann, "mittelalterlich" ist es aber nicht und mit dem Hochmittelalter hat keiner der auf dem Bild sichtbaren Ausrüstungsgegenstände (außer vielleicht den Kettenhosen) etwas zu tun. Deswegen lohnt es sich, möglichst konkret und anschaulich zu sein, wenn man seine Vorstellungen beschreibt, denn ansonsten bestellt man schnell etwas ganz anderes als das, was man eigentlich wollte.
    Wort! Und Ergänzung.

    Dabei geht es nicht um "hat es gegeben oder nicht", sondern um "passt das zusammen oder nicht".
    Die Interessantheit von deinem Charakter für andere Spieler wächst mit einem kulturell eindeutigen und zuordnebaren Aussehen. Niemand will fragen "was bist du", sondern man wird meistens nur aktiv angespielt wenn das individuelle Konzept klar erkennbar ist.
    Das Problem an dem Satz "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ist, dass sich jeder für den Wald hält. OliverP

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  6. #16
    Nighty
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    Grünschnabel

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    hallo zusammen neuer tag neues Spiel neues Glück oder wie man das sagt, naja ist auch egal ich habe eure Antworten aufmerksam durchgelesen, und entschuldige mich schon einmal für das nicht Realisierbare Bild.
    Ich habe ein wenig im netz gesurft und bin auf dieses bild http://prntscr.com/35447i gekommen was meiner vorstellung schon ziemlich gut trifft.
    Aber um nochmal auf den Alltag zurückzukommen meines LARP charakters ich sag mal so ein krieger als heiler ehm nicht wirklich glaub nicht bzw weiss nicht ob das so funktioniert. Ich bin euch allen echt dankbar das ihr mich so nett hier empfangt und mir helft das finde ich klasse. gut dann zum Thema LARP gruppe werde mich mal umhören ob irgendeiner in Aachen oder Umgebung LARP macht wird bestimmt irgendwo vorkommen, vielleicht schreibe ich auch in das LARP Gruppen Forum mal sehen.
    Dann zu Freizeitaktivitäten, mein Charakter soll sich natürlich sozial engagieren na gut zu dem beruf muss ich mir nochmal überlegen ich weiss nicht Vielleicht ein Alchemist (der Kräuter braucht um Tränke zu brauen, und dadurch in Kontakt mit anderen Personen kommt.)

    @Oliver es tut mir leid das ich am Anfang so ein bild gepostet habe aber ich bin halt noch ein Anfänger, und keine angst ich habe das nicht negativ aufgefasst ich hab mich ja extra an ein Forum Gewendet wo ich Fragen kann.
    zum thema Standard Kleidung nun gut da hast du recht ich mein den ganzen tag in der rüstung umlaufen und dann auch noch damit ins bett gehen glaub wird schwierig, ich hatte eher daran gedacht das mein Charakter aus der Mittelschicht kommt nicht arm nicht adlig.
    Ich bin euch echt super dankbar für eure ganzen Posts.
    MFG Daniel

  7. #17
    Maria
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    Hey Daniel,

    dein zweites Bild ist diesmal zwar umsetzbar"er", ABER (großes Aber):
    1) du willst gar nicht wissen, wieviel die Rüstung gekostet hat auf dem Bild. Das ist ne Sonderanfertigung, vierstellige Summe.
    2) Ist das eine Rüstung, die nur zu Drow passt: http://larpwiki.de/action/show/Chara...akterTippsDrow
    Drow sind aber eine stigmatisierte Rolle, denn: Drow sind per Definition BÖSE und allen anderen Rassen feindlich gesinnt, daher sind sie als Spielercharaktere selbst für erfahrene Larper schwierig, weil man mit allem anderen auf normalen Cons nicht zusammenspielen kann. Bloß nicht als Anfänger versuchen!!
    3) Löse dich von deinem Anspruch an "muss cool aussehen" - das passt nämlich überhaupt nicht zum "sozial engagieren".

    Alchemist ist wiederum durchaus ein Charakter, der auch für Anfänger spielbar ist, man muss sich allerdings darüber im Klaren sein, dass man da sehr viel Zeit in das Ausspielen des "Brauens" investiert, statt auf dem Con rumzulaufen oder gar zu kämpfen. Wenn dir "kreative Chemie" Spaß macht, super. Und man braucht viel Ausrüstung, die man mitschleppen muss. Dafür ist das eine der wenigen Rollen, wo bei der Ausübung des Berufs ein Mundschutz sogar hilfreich ist...
    Alchemie-Labor
    http://api.ning.com/files/CmZ1K4SiJ7...mtberblick.JPG
    Alchemist in Reisekleidung:
    http://api.ning.com/files/eiC0hTlxr2...54596547_n.jpg
    Alchemist bei der Arbeit:
    http://api.ning.com/files/PGdiwZlOpR...d/SI850409.JPG

    Was Aachen angeht: Wir sind ein Verein aus Monschau, aber der Großteil des Vereins lebt in Aachen. Woher genau kommst du denn?
    www.forum.condra.de

  8. #18
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    Du brauchst dich nicht zu entschuldigen es ist nur natürlich, dass man als Anfänger manchmal unrealistische Vorstellungen hat, weil Larp ein Hobby ist, das sich schwer beschreiben lässt. Man muss es einfach erlebt haben, um wirklich beurteilen zu können, was sich gut umsetzen lässt und was nicht - das macht es für Einsteiger etwas schwierig.

    Ich würde dir empfehlen, dir für den Anfang noch gar keine Rüstung zu kaufen. Besser ist es, dir eine Gruppe zu suchen, die können dir oft auch Rüstung und Waffen leihen.
    Dadurch kannst du verschiedene Sachen ausprobieren und dir auf Cons anschauen, welche Möglichkeiten es so gibt, was zu welchem Charakter passt und was einfach Schrott ist.

    Als Anfänger macht man oft Fehlkäufe, die man später bereut, und je teurer der Fehlkauf ist, desto ärgerlicher. Und Rüstungen sind ziemlich teuer
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  9. #19
    Cartefius
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    hallo zusammen neuer tag neues Spiel neues Glück oder wie man das sagt, naja ist auch egal ich habe eure Antworten aufmerksam durchgelesen, und entschuldige mich schon einmal für das nicht Realisierbare Bild.
    Keine Sorge, du brauchst dich nicht entschuldigen, im Gegenteil: Wie schon gesagt ist unser Job hier deutlich einfacher, je konkreter und ausführlicher die Leute schreiben. Eventuell wirkt es am Anfang auch ein bisschen so, als wäre das Larphobby ein Minenfeld, bei dem man ständig alles falsch macht, das liegt aber ein bisschen daran, dass viele Larpeinsteiger an einem bestimmten Punkt starten, alle die gleichen Ideen zum Thema Rolle und Charaktergestaltung haben, und damit auch nacheinander in die gleichen Fettnäpfchen treten. Das ist aber nicht schlimm, solange man entspannt darüber reden kann ohne dass jemand sich auf den Schlips getreten fühlt ist das ja eine gute Sache, weil man so viele Probleme vermeiden kann bevor sie entstehen.
    Ich habe ein wenig im netz gesurft und bin auf dieses bild http://prntscr.com/35447i gekommen was meiner vorstellung schon ziemlich gut trifft.
    Das wäre z.B. eins dieser Fettnäpfchen, der finstere Assassinen-Charakter in Lederrüstung mit unzähligen Klingen, den alle fürchten und respektieren, der ist so häufig, dass ich schon einen kleinen Textabsatz extra zur Erklärung vorbereitet habe.
    Assassinen oder sonstige Charaktere, die als gefährlich, skrupellos und furchteinflößend gelten, sind nur sehr schwer zu spielen, da du mit so einer Rolle darauf angewiesen ist, dass die anderen Mitspieler so schauspielern, als hätten sie Angst und Respekt vor dir (Menschen, die auf Anhieb und von sich aus sehr furchteinflößend sind sind eher selten, und im Larp fühlt man sich meist unter Freunden und damit entspannter, als im realen Leben in einer dunklen Gasse am Bahnhof). Die meisten Larper möchten aber nicht den ganzen Tag das verschüchterte Mäuschen spielen, das ständig in Angst vor all dem üblen Gesindel um es herum erbebt, weil ein solches Spiel viel Überwindung kostet und auf Dauer ganz schön anstrengend werden kann.

    Deswegen ist, wenn man einen Charakter spielt, der von Anfang an darauf ausgelegt ist, dass Leute ihn fürchten, respektieren oder bewundern, die Enttäuschung vorprogrammiert, und es kann einem durchaus den Tag ruinieren, wenn man eigentlich den finsteren Elitekämpfer spielen wollte, und sich plötzlich der Lächerlichkeit preisgegeben fühlt. Da ist es deutlich netter und entspannter, einen Charakter mit Schwächen und kleinen Fehlern zu spielen, der sich auch mal wie ein normaler Mensch zum Deppen machen und trotzden unverzagt weiterspielen kann.
    Dann zu Freizeitaktivitäten, mein Charakter soll sich natürlich sozial engagieren na gut zu dem beruf muss ich mir nochmal überlegen ich weiss nicht Vielleicht ein Alchemist (der Kräuter braucht um Tränke zu brauen, und dadurch in Kontakt mit anderen Personen kommt.)
    Du kommst aus dem Bereich Online-Rollenspiel, oder? Ähnlich wie bei den "Klassen" gilt im Larp auch bei den "Berufen", dass die üblicherweise viel lebensnäher gehandhabt werden und weniger abstrakt wie bei Computer- oder Tischrollenspielen. Dementsprechend ist der Beruf z.B. eines Söldners erstmal ganz logisch das, womit er so sein Geld verdient, also vermutlich erstmal: Söldner, und der eines Alchemisten Alchemist. Es ist zwar prinzipiell möglich, Charaktere zu spielen, die mehrere Aspekte in sich vereinen, aber im Larp ist es ziemlich unüblich (und oft auch nicht sinnvoll) diverse Nebentätigkeiten in einem Charakter zu vereinen, weil es einfach extrem schwer wäre, einen Paladin-Bergarbeiter-Alchemisten-Koch-Verzauberer zu spielen, wo jeder der Berufe für sich schon für ein charakterfüllendes Programm reicht.
    zum thema Standard Kleidung nun gut da hast du recht ich mein den ganzen tag in der rüstung umlaufen und dann auch noch damit ins bett gehen glaub wird schwierig, ich hatte eher daran gedacht das mein Charakter aus der Mittelschicht kommt nicht arm nicht adlig.
    Damit kommen wir nicht wirklich weiter, damit beschreibst du ja nur, was das Konzept nicht ist, bringst aber nicht viel, auf dem man aufbauen könnte. Auch das ist nicht so schlimm, da kann man sicherlich was finden, aktuell sind da aber noch so viele Fragen offen, dass es sich da noch nicht lohnt, konkret nach Optionen zu suchen.
    Bevor ich jetzt aber noch eine Baustelle aufmache: Wäre der oben von mir vorgeschlagene "Einsteigerkämpfer" eine Option für dich? Wenn ja, was passt, wenn nein, was passt nicht?

  10. #20
    bradley
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    Kämpfer mit Hobby Alchemie würd ich nicht machen, das sieht zu sehr nach Powergaming aus und bedeutet das du nicht nur Waffen und Rüstungen kaufen und zum Con schleppen musst, sondern auch noch das Alchemistenzeug. So ein Kombi ist als Larper schneller vollgepackt als du denkst. IT-Campingzeug hat (nach meiner Erfahrung) ein wesentlich größeres Packmaß als OT-Campingzeug.

    Passende Gruppe suchen ist immer eine gute Idee. Da braucht dann nicht jeder seinen eigenen Grill und eigenes Zelt. Wenn du kämpfen willst leiht dir vielleicht jemand seinen Zweit-Gambi oder -anderer Pfad- bietest dich einem Alchimisten erstmal als Lehrling an. Auch Knappenrolle bietet sich an, würd grad zu deinem Alter auch gut passen.

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