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  1. #1
    Dendren
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    Grünschnabel

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    Handel und Händler sein

    Hallo,

    ich weiß nicht ob das hier der richtige Bereich ist. Aber da es kein Konzept ist, welches ich hier vorstelle sondern nur eine Frage bezüglich eines Themas habe, dachte ich das sei der richtige Bereich.
    Ich würde ganz gerne einen Spross einer Handelsdynastie spielen, der sich nun beweisen muss und für seinen Vater quasi als Klinkenputzer durch die Gegend fahren muss. Die Frage die sich mir nun stellt ist. Wie stelle ich das an? Ich bin kein Händler mit Waren, der sich dann mit einem Stand auf ein Con hinstellt.
    Ich habe da aber folgende Idee und wollte fragen ob das so praktikabel ist.
    Auf Con werde ich Proben der Waren haben, die in großer Menge in den heimischen Lagern gehortet werden. Sollte ich einen potentiellen Kunden entdecken, versuche ich diesen von den Waren zu überzeugen und natürlich große Mengen der Ware loszuwerden. Sollte ein Vertrag stehen, werden dann die natürlich fiktiven Handelsschiffe oder Karawanen in Gang gesetzt.
    Da ich aber weiterhin Kontakt zum Kunden haben will, dachte ich mir, dass man sowas wie ein Briefspiel aufziehen könnte, in welchem man dann beschreibt wie die Waren ankommen, ob es Probleme gab etc.
    Wie liest sich das für euch? Denkt ihr das ist möglich oder habt ihr andere Vorschläge?
    Geändert von Dendren (05.04.2014 um 11:06 Uhr)

  2. #2
    Gerwin
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    Liest sich schlecht. Ein Händler braucht einen Stand oder zumindest einen Bauchladen. Alles andere ist so sinnvoll wie die herbeiphantasierte Kavallerie oder das "da steht jetzt eine Nachtwache" Telling.

  3. #3
    Dendren
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    Naja wo unterscheiden sich diese herbei phantasierten Waren, von den herbei phantasierten Bürgern die ein Adliger unter sich hat? Dabei es nicht in Telling endet, wollte ich ja das Briefspiel beginnen. Immerhin kann man sonst nichts spielen was über einen normalen Krämer hinausgeht.

  4. #4
    Quin
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    Liest sich schlecht. Ein Händler braucht einen Stand oder zumindest einen Bauchladen. Alles andere ist so sinnvoll wie die herbeiphantasierte Kavallerie oder das "da steht jetzt eine Nachtwache" Telling.
    Sorry, aber: Quatsch ;-)

    Das Konzept ist so spielbar. 2 Voraussetzungen: Du trittst erkennbar als reicher Sproß der Händlerfamilie auf, sprich: Du siehst schon aus wie ein Pfeffersack und riechst nach Geld. Und zweitens musst du Leute finden, die auf sowas auch Bock haben. Davon gibts zwar nicht viele, aber es gibt welche. Insbesondere Adlige, die großen Wert auf Adelsspiel legen und durch Verträge mit dir ihre fiktive Macht vergrößern. Und ja: Die gibts defintiv. Selbst erlebt.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Dendren Beitrag anzeigen
    Naja wo unterscheiden sich diese herbei phantasierten Waren, von den herbei phantasierten Bürgern die ein Adliger unter sich hat?
    Darin, dass diese Bürger nicht der Spielinhalt des Adligen sind und erst recht nicht der Haupt-Spielinhalt.

    Ich denke schon, dass das funktionieren kann; ich schätze aber wie Quin, dass die Zielgruppe eher klein ist.
    Da ist also eine gute Conauswahl vonnöten. Oder eine hohe Frustrationstoleranz.
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  6. #6
    bradley
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    Seh ich so wie Quin. Reiche (Groß-)Händler brauchen keinen Stand. Die fassen die Ware höchstens an um die Qualität zu prüfen. Für alles andere haben die ihre Packer, Fuhrmeister, Seeleute, Schreiber. Zu so einem Händler gehört dann aber auch Papierkram, Schreibzeug, viel Geld, mindestens ein Mitarbeiter aus dem Kontor und ggf. Wache. Sprich Gefolge. Ein Krämer braucht kein solches Gefolge, aber dafür einen Stand/Bauchladen.

  7. #7
    Quin
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    Ja richtig. Gefolge ist wirklich wichtig. Auf jeden Fall ein Schreiber, dem du dann den Auftrag diktieren kannst und der immer fleißig mitprotokolliert. Vielleicht auch sowas wie einen Prokuristen oder Berater (vielleicht ein älterer Handelsvertreter). Je mehr und je lustigere pseudokaufmännische Namen, desto besser :-) Ach ja, undWachen oder Söldner sonst hast du bald kein Geld mehr *g*

  8. #8
    Gerwin
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    Und was sucht ein "Großhändler" im Kriegsgebiet? Richtig, für gewöhnlich...nichts.

    Der hat seine eigenes "Großhandelsgeschäft" irgendwo in sicheren Häfen und schickt maximal noch "Vertreter" raus. Die, selbst in unserer heutigen Zeit, meist Warenproben und Angebote mitschleppen...zumindest zu Präsentationszwecken. Mal ganz davon abgesehen, dass du wohl auch "echtes IT-Geld" für deine Waren haben willst (und ein "ach wartet, ich schreibe euch einen Wechsel auf meine (nicht bespielte) Bank aus, holt euch da die 10000 Gold" nicht genügt) kann also auch ein Großhändler einen Stand haben. Und ich frage mich an dem Punkt "was spricht gegen einen Stand mit Warenpräsentation?". Ausser vielleicht dass du Dinge anbietetest, die du nicht verkaufen möchtest. Das ist völlig in Ordnung. Es geht aber um die Präsentation. Jemand der, bei einer fremden, reich wirkenden Person die niemand kennt einfach mal hundert Kamele ohne jegliche Sicherheit kauft, erscheint mir (zum Beispiel) eher dumm.

    P.S.: Auf Grund des meist verbotenen Überfallsystems würde ich mir OT keine Sorgen um das "Geld" machen. Dennoch sind Wachen natürlich sinnvoll .
    Geändert von Gerwin (05.04.2014 um 12:08 Uhr)

  9. #9
    bradley
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    Mein erster Tagescon: Als reicher Händler im Gefolge eines königlichen Diplomaten. Hatte meinen eigenen Schreiber dabei und sollte den Diplomaten bei Verhandlungen in wirtschaftlichen Fragen beraten (und nebenbei die Interessen der mächtigen Handelsgilde in die Verträge einfließen lassen ). Heutzutage nennt man das wohl Lobbyismus. Floh dann in einer Szene in leuchtend roter Tunika und Schnabelstiefeln quer durch den matschigen Wald, nur mit einem Dolch bewaffnet.


    @Gerwin: Klar in der Konstellation muss so ein Händler der nur als Einkäufer auftritt schon ordentlich IT-Gold mitführen. Wechsel find ich auch Quark. Stand ist dann aber "kann" wie du schon sagst, kein "muss". Der Krämer mit kleinem Stand dürfte da aber leichter darzustellen sein, als reiche Klamotte und Gefolge.
    Geändert von bradley (05.04.2014 um 12:11 Uhr)

  10. #10
    Gerwin
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    Ich bin verwirrt bradley. Der TE will doch, wie ich dass sehe, verkaufen nicht "einkaufen". Daher doch die gefüllten Lagerhallen. Das stelle ich mir jetzt (in meiner Fantasyvorstellung) vor wie einen Messehändler. Am besten sucht er sich ein Con mit mehreren Händlern (zum Beispiel einen IT-Markt) aus, baut dort auf, und gibt den Kunden auch die Möglichkeit seine Waren "wahrzunehmen". Vielleicht hat er kleine Geschenke dabei. Ich war in letzter Zeit öfter auf Messen, und bin eigentlich immer mit Tüten voller Ramsch heimgekommen. Das muss ja nichts teures sein. Beispielsweise kann er (zum probieren) Lakritze von einem riesigen Block abschneiden (Materialkosten 10 Euro, kriegst du sicher 150 bis 200 Portionen raus). Oder fremdländische Federn verschenken. Vielleicht verteilt er schwungvoll geschriebene "Visitenkarten". Ich meine, ich stell mich ja auch nicht einfach auf eine Verkehrsmesse und sag "ich bin Anwalt, ich mach Verkehrsrecht, kommt zu mir!". Das funktioniert nicht. Und hat es auch früher nicht.

    von den herbei phantasierten Bürgern die ein Adliger unter sich hat?
    Find ich übrigens auch nicht gut. Der Unterschied ist, du hast es selbst in der Hand (siehe meine Vorschläge zwei Zeilen weiter oben). Der Adlige KANN sich nicht einfach mal 50 Bürger backen.
    Geändert von Gerwin (05.04.2014 um 12:21 Uhr)

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