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Thema: Acryldichtungsmasse als Latexalternative?


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Umanelda



Alter: 26
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 01.02.2012, 18:21    Titel: Acryldichtungsmasse als Latexalternative?

Hat jemand von euch schon einmal mit Acryldichtungsmasse (wer nicht weis was damit gemeint ist… einfach googeln) gearbeitet?
Welche Langzeiterfahrungen gibt es?

Meine aktuellen Erfahrungen damit sind sehr positiv:
- 300ml für 0,80€ im Baumarkt zu finden
- kein Latexkrebs oder Latexpest
- robust und dennoch elastisch
- man kann einfach Dellen im Grundkörper „ausspachteln“
- keine Blasenbildung bei der Verarbeitung
- Wasserresident nach dem „aushärten“
- Modellieren möglich
- Gute Hafteigenschaften auf so ziemlich jeden Material
- Kann ohne bedenken mit Pattex oder anderen Lösungsmittelhaltigen Mitteln bearbeitet werden
- einfärbbar

Nachteile habe ich natürlich auch festgestellt:
- um es zum aufstreichen zu verwenden muss man es sehr bedacht mit Wasser anrühren und etwas Ausdauer mitbringen bis eine verwendbare Masse entsteht
- relativ lange Trocknungszeit
- nicht so elastisch und reißfest wie Latex


Für Alternative Rüstungen hallte ich es für sehr geeignet… nur kann man es vielleicht auch für Waffen verwenden (sparsame Verwendung sollte beachtet werden, damit man keinen Gummiknüppel erhält)?
Man könnte doch durchaus die Latexkrankheiten endlich hinter sich lassen.


Zuletzt bearbeitet von Umanelda am 01.02.2012, 18:32, insgesamt einmal bearbeitet
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 17.05.2012    Titel:

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Klaufi



Alter: 24
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 01.02.2012, 18:24    Titel:

Vielleicht wirklich ein interessantes Material, allerdings wären Dinge interessant wie Reißfestigkeit und Elastizität. Ich finde Latex schon für viele Dinge im Maskenbau zu straff und steif.
_________________
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Umanelda



Alter: 26
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Beiträge: 9

BeitragDirektlink | Verfasst am: 01.02.2012, 18:31    Titel:

So extrem elastisch und reißfest wie Latex ist es leider nicht aber eben auch nicht spröde und fest... es hat was von Dichtungsmasse Wink


Ergänzungen wurden im ersten Beitrag vorgenommen.
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Kelmon



Alter: 32
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Beiträge: 7378
Wohnort: Saarbrücken

BeitragDirektlink | Verfasst am: 01.02.2012, 18:55    Titel:

Angesichts dessen, daß Latex schon nicht das belastbarste Material ist, bin ich bei den erwähnten Nachteilen schon ein wenig skeptisch.
_________________
LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 17.05.2012    Titel:

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Umanelda



Alter: 26
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Beiträge: 9

BeitragDirektlink | Verfasst am: 01.02.2012, 18:59    Titel:

Deswegen die Frage nach den längerfristigen Erfahrungsberichten. Rolling Eyes
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Ascan



Alter: 21
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 01.02.2012, 19:01    Titel:

Hab damit mal an Echsenfüßen herumexperimentiert und es ging ganz gut, es ist auch recht elastisch und reisst nicht allzuschnell.
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Umanelda



Alter: 26
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Beiträge: 9

BeitragDirektlink | Verfasst am: 01.02.2012, 19:12    Titel:

Very Happy ich liebe solche Zufälle...
http://api.ning.com/files/jsfYALEXkOap0HmfFtzz0pX2IDJA47Q8oaqBQ1kylMPuRt9Ff9TrYTpzTgI5bVU*JyOZev9s6ATke2BRuNEziEhj0FtgPxhx/P1000384.JPG
(komplette Zeile kopieren, da wegen einen Sonderzeichen Probleme auftreten)
war ebenfalls der erste Versuch mit den Zeug.
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Ascan



Alter: 21
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Beiträge: 261
Wohnort: Raum Gießen

BeitragDirektlink | Verfasst am: 01.02.2012, 20:14    Titel:

Wink Ja, wobei deine - trotz der angesprochenen Punkte - hundertmal besser sind, als das, was ich vor 2 Jahren dahinge**** habe. Smile Aber wenn ich jetzt in der Rümpelkammer die Füße in die Hände bekomme, ist das Acryl immernoch gut in Schuss, biegsam und es hat sich nichts abgelöst.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 17.05.2012    Titel:

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Harald Ösgard



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 02.02.2012, 00:14    Titel:

Also alle Acrylfugen, die ich bisher so an Häusern gesehen habe lassen sich nach 1-2 Jahren lässig rausbröseln... Sad

Dünn verstrichen neigt es mMn. stark zum austrocknen und brüchig werden. Kommt daher vermutlich stark auf die Schichtdicke an?
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Besuchte Cons: JdS 2010-Gottfreid/Jäger; DF 2010/ Boyden Kuin/Keltischer Handwerker;Herbstturney 2010/Goscogne/ Kriegsknecht im Gefolge des Herrn Sevigny
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Hana



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 02.02.2012, 11:33    Titel:

Latexkrebs ist doch (bei Waffen) so gut wie ausgestorben, seit auch Selberbastler Topcoat verwenden - da sehe ich keine Vorteile in einem anderen Material.
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luthien368



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 02.02.2012, 11:47    Titel:

Hana hat Folgendes geschrieben:
Latexkrebs ist doch (bei Waffen) so gut wie ausgestorben, seit auch Selberbastler Topcoat verwenden - da sehe ich keine Vorteile in einem anderen Material.
Jein. Das mit dem Latexkrebs stimmt schon, aber ich persönlcih such immer noch Alternativen, weil
1. ich Latex nicht für stark beanspruchte Stellen wie z.B. wie bei Umanelda's Füßen verwenden würde
2. Topcoat & Co enorm stinkt (nicht jeder hat einen geeigneten Platz dafür)
3. Topcoat & Co max. matt glänzend gemacht werden können
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Alex
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 02.02.2012, 15:59    Titel:

Und es gibt noch die Leute wie mich, die so viele LARP-Waffen für ihre ganzen Charaktere haben, dass manche davon wirklich nur einmal alle 2 Jahre zum Einsatz kommen. Ergebnis: Nach 6-10 Jahren krebsen die Dinger dann doch irgendwann. Schaumstoff, Klebestellen, etc sind noch völlig intakt, dennoch muss man das Ding neu latexen. Obwohl die Waffe gerade mal 5 Mal im Einsatz war.

Das gleiche Problem haben die Wenig-LARPer. Die Schwachstelle ist einfach das Latex. Und je nachdem, wie aufwändig das ganze mit brushen, bemalen, Formen abgießen etc. gemacht wurde, ist das sehr bitter....

Grüße,
Alex
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Taurec DaWindschief




Anmeldedatum: 21.11.2008
Beiträge: 161

BeitragDirektlink | Verfasst am: 04.02.2012, 03:30    Titel:

Ich würde davon abraten, Acryl ist nicht gerade etwas was für seine hohe Elastizität bekannt ist. Ich glaube schon dass es bessere Alternativen zur wirklich spottbilligen Naturlatexdispersion gibt. Acryldichtmasse aus dem Baumarkt aber sicherlich nicht.

Sowas ginge vielleicht: http://www.bacuplast.de/polyurethan/pugiessharzelastisch.html
1300% Rissdehnung könnte gut klappen. An der tropfzeit müsste man wohl noch was machen, gibt bestimmt nen Verzögerer bei Bacuplast. Mit fast 50€ pro Kilo aber preislich nicht wirklich attraktiv, wie so ziemlich jede andere brauchbare Alternative.

Öko-Larp-Latex hat schon entscheidende Vorteile, man kann es ohne Gasmaske auftragen, es ist weder wassergefährdend, toxisch noch gesundheitsschädlich und dazu unschlagbar günstig. Ich glaube nicht dass es sich wirklich lohnt das 10-fache für die Beschichtung auszugeben.


Harald Ösgard hat Folgendes geschrieben:
Also alle Acrylfugen, die ich bisher so an Häusern gesehen habe lassen sich nach 1-2 Jahren lässig rausbröseln... Sad

Dünn verstrichen neigt es mMn. stark zum austrocknen und brüchig werden. Kommt daher vermutlich stark auf die Schichtdicke an?


Das wird an der Qualität des verwendeten Produktes liegen, die Preisunterschiede bei Dichtungsmassen haben schon Ihre Gründe. Handwerker die einem solche 50cent Kartuschen in die Fugen drücken gehören einfach nur ausgewechselt...... Acryl kann auch ein paar Jahrzehnte halten wenn es nicht gerade aus China kommt.
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Hana



Alter: 27
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Beiträge: 2836
Wohnort: Beckum

BeitragDirektlink | Verfasst am: 04.02.2012, 09:57    Titel:

Alex hat Folgendes geschrieben:
Ergebnis: Nach 6-10 Jahren krebsen die Dinger dann doch irgendwann. Schaumstoff, Klebestellen, etc sind noch völlig intakt, dennoch muss man das Ding neu latexen. Obwohl die Waffe gerade mal 5 Mal im Einsatz war.


Ich weiß einfach nicht, was du falsch machst. Bei mir ist noch nie was gekrebst, in meinem Bekanntenkreis besteht das Problem auch nicht ... ich bin da echt ratlos.

@luthien:
Ich redete nur von Waffen, nicht von Füßen o.ä. Smile da bestehen ja noch andere Probleme bzgl. Haltbarkeit etc., da sind ja generell die Anforderungen andere.
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Bloodlaus



Alter: 23
Anmeldedatum: 10.01.2012
Beiträge: 30

BeitragDirektlink | Verfasst am: 04.02.2012, 14:26    Titel:

Was ist denn mit "krebsen" gemeint?
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Thema: Acryldichtungsmasse als Latexalternative?

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