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Thema: Adel spielen - Schwerpunkte im Spiel und bei der Austattung


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crakk



Alter: 17
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Beiträge: 189
Wohnort: Unterfranken - Maindreieck

BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.12.2010, 13:28    Titel: Adel spielen - Schwerpunkte im Spiel und bei der Austattung

huhu

der Threat ist angelent an einige Aussagen aus diesen Threat den ich jetzt dafür nicht aus der Versenkung holen möchte (da das Grundthema eher um einen Charakter denn um Adelige an sich ging)

Da ich vorhabe, demnächst einen Grafen zu spielen und da ich gerade bei Leuten meines Alters die Gefahr sehe "will was tolles sein, bringts aber einfach nicht rüber", will ich lieber vorher einmal mehr drüber reden als auf einem Con dann zu merken "verdammt, ich merke gerade das Spiel nimmt mir keiner ab".
(gleich vorweg: ich habe mir schon die Artikel im Larpwiki und hier im Forum dazu durchgelesen, habe definitiv nicht vor, es sein zu lassen und habe z.T. auch schon mit Gewandung angefangen)

Also als 2 der wichtigsten Schwerpunkte habe ich in allen Threats (auch wenn diese hauptsächlich über Ritter und nicht über "andere" Adlige gingen)rausgelesen, dass ohne passende Gewandung und Gefolge die Darstellung ohnehin (in 99% der Fälle) als unzureichend empfunden wird.

An der Gewandung arbeite ich auch gerade noch, an der soll es hoffentlich nicht scheitern.

Gefolge ist aktuell auch schon - ein wenig - vorhanden, besteht aktuell aus einem Fähnrich mit ein paar (2/3/4) Kriegern, in wie weit höfische Charaktere dazukommen ist noch nicht klar (ich selbst spiele noch meinen eigenen Koch, sicher dabei ist noch ein Hofnarr und ein Goldschmied und ein Berater in Form eines Magiers, vielleicht dabei ist ein Ritter mit Knappe, jemanden, der einen Schreiber spielen würde haben wir noch nicht gefunden).

Was mich jedoch noch interessieren würde ist, was ihr ansonsten an so eine Rolle für Ansprüche stellt. (und "was macht einen Adeligen aus" Threats gibt es zwar schon einige hier, jedoch ist fast alles nur auf Ritter bezogen, auf Adelige außerhalb des Ritterstandes wird hierbei so gut wie nicht eingegangen).

Im anderen Threat war ja auch schon zu vernehmen, dass viele Tisch und einen besseren Stuhl in jedem Fall in einem Zelt eines adligen sehen wollen, aber ist das eurer Meinung nach wirklich so wichtig? Zerstört da der Adelige, der in einem Steckstuhl sitzt das Bild so sehr oder tendiert ihr da doch eher der Meinung "eine Sitzgelegenheit im Zelt ist auch schon Luxus" Da würde ich noch gerne ein paar Meinungen hören.

Und in wie weit erwartet ihr ansonsten noch bestimmte Verhaltensmuster bei einem Grafen, mit denen sich ein Graf von einem normalen Ritter abhebt?
(damit meine ich jetzt nicht so allgemeine Dinge wie Höflichkeit oder Tischmanieren sondern Dinge, die spezieller allgemein auf einen Grafen und weniger auf einen Ritter zutreffen).
Auch da freue ich mich auf jede Antwort.

schöne Grüße
André
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Profilbild entnommen aus http://www.flickr.com/photos/horathio/se…ith/5686508142/ - Fotos von unserem ersten con von jemandenl =) danke für das
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 17.05.2012    Titel:

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Jocke



Alter: 30
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Beiträge: 1658
Wohnort: Niederselters im Taunus

BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.12.2010, 13:57    Titel:

Du bist 16 und möchtest einen Grafen darstellen? Ich Persönlich finde das etwas hoch gepokert, denn gerade die Ausstattung für einen Grafen inkl. Gefolge geht weit mehr ins Geld als die eines Ritters, von dem ein Anfänger hier so gut wie immer abgeraten wird.

Das wichtigste vorweg, du spielst nicht den Grafen, den Grafen spielen die andern. Ergo, wenn die anderen Spieler dich als Graf ansehen, bist du im LARP auch ein Graf, das sowas passiert bedeutet jedoch für dich, viel Zeit und Geld in Ausstattung zu stecken.

Fangen wir mal an:

- Kleidung -

Als Graf gilt es besonders durch Edle Kleidung hervorzustechen, Bestickt, mit Borte, feine Stoffe, Brokat oder Seide... der Graf muss Pomp und Mammon ausstrahlen können. Am besten mit mehreren Garnituren, aber definitiv ein Reise-, ein Fest- und ein Alltagsgewand sollten dabei sein. Der Hofstaat sollte sich dementsprechend anpassen. Die Krieger seh ich nun nicht wirklich als Hofstaat sondern eher als Waffenknechte.
Waffen für den Grafen ansich wären zumindest ein Schwert in Scheide mit Schwertgurt, eine passende, hochwertige Rüstung (Bestehend aus 1-2 Helmen, Torsopanzerung, Armpanzer und Handschuhe), keine Lederrüstung, kein Mytholon Pressblech, am besten was Angefertigtes von einschlägig bekannten Schmieden (Unter 2000,-€ würd ich für ne Grafenrüstung nicht Kalkulieren).

- Zelt - (Nur wichtig bei Zeltcons)

Der Graf sollte ein großes Zelt für sich haben, kein Wedgetent, kein Sahara, sondern was richtig großes, ein bis zwei Masten. Am schönsten mit innenzelt aus einem schönen Musterstoff. Der Steckstuhl ist mittlerweile so Stigmatisiert, das nichtmal LARP Wikinger auf sowas sitzen wollen (Ist ja schließlich ein Afrikanischer Gebärstuhl). Ein Scherenstuhl wäre das mindeste, ich find es immer unpassend einen Thron auf ein Zeltlager mitzunehmen, dennoch sollte der Graf anständig sitzen. Eine Tafel für den Hofstaat und für Gäste sollte es geben, der Graf muss immer damit Rechnen das Fremde Ritter vor seinem Zelt stehen die gern mal Schwätzen würden.
Ein großes Zeltlager mit einem gemeinsamen Tafelplatz sollte also schon gegeben sein (Versina hat mit ihrer Fürstin, 4 Rittern und massenhaft gefolge ein 8x8m Baldachin, jeder Ritter hat sein eigenes Zelt, dann gibt es noch ein Küchenzelt und eine große Lagerküche, das Gefolge hat dann nochmal eigene Zelte).

- Schmuck -

Eine Prunkkette ist ein muss... ein Schapel wäre auch nett, dazu ein paar Ringe.

- Fazit -

Ein Graf ist kein einzelprojekt sondern ein Gruppenprojekt, immerhin is er ja Graf einer Grafschaft. Ergo sollte, wenn ihr das wirklich vorhabt, die ganze Gruppe sich zusammensetzen und gemeinsam die Grafschaft durchplanen, von Wappen bis zur Lagerausstattung sollte das ein gemeinsames Gruppenkonzept sein. Die Rolle des Grafen ist dabei die Aufwändigste und teuerste, und somit gilt, das die Gruppe in den Grafen investieren sollte (Und dabei die eigenen Rollen nicht ausser acht lässt)

So ein Projekt, ich widerhole mich, kostet viel Zeit und Geld... Die meisten Gruppen mit Hochadeligen Charakteren sind Vereine die sich aus diesem Grund gebildet haben.

Ich hoffe das hilft dir weiter...

MfG
der Jocke
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Hana



Alter: 27
Anmeldedatum: 03.01.2007
Beiträge: 2836
Wohnort: Beckum

BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.12.2010, 14:23    Titel:

[Ich reite nicht gern auf RSF herum, aber da du das Wort gefühlte 100x im Posting erwähnst, tut es mir zu weh, das zu lesen:
Threat mit t hinten heißt "(Be)Drohung",
der "Faden", hier "Diskussionsstrang", heißt Thread mit d hinten]
Wink


Spontane Gedanken:

Steckstühle haben nicht nur das Problem, dass sie nicht edel aussehen (Verarbeitung ließe sich ja anpassen) und oft vertreten sind, das Hauptproblem ist mMn, dass man darin automatisch lümmelt. Es ist nicht möglich, in so einem Stuhl zu sitzen und in irgendeiner Weise Haltung zu wahren.

Darf ich fragen, wie alt deine Begleiter sein werden? Eine reine Teenager-Gruppe wird, selbst wenn das Gefolge größer ist, immer Schwierigkeiten haben, glaubwürdig zu wirken. Gerade, wenn es Adel sein soll. Ein sehr junger Graf, dessen Gefolge zumindest teilweise 30, 40 Jahre alt ist, wird es sehr viel einfacher haben.
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Liverollenspiel im Münsterland:
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Turis



Alter: 25
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Wohnort: Velbert & Paderborn

BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.12.2010, 14:31    Titel:

Was der Jocke sagt, ganz besonders das Fazit!

In deinem Alter könntest du eher den (verzogenen?) Sohn eines Großbauern spielen, der von Freunden oder Beschützern (vom Vater angeheuert) begleitet wird. Da kannst du auch ein wenig Adelsluft schnuppern, aber das Konzept würde dann eher darauf abzielen, dass du es darauf anlegst nicht als Adliger akzeptiert zu werden.

Ich persönlich würde eher mit einem Jugendlichen spielen der sich als "Sohn vom Großbauer Karl aus Irgendwo" vorstellt als mit einem der sich in wahrscheinlich nicht gerade besonders passender Austattung als "hoher Graf von und zu" ausgibt. Letzteren würde ich IT eher versuchen als Betrüger abzustempeln.

Zu deinen Fragen:
Ja, der ->Graf<- im Steckstuhl wirkt wirklich billig. Der oben beschriebene Sohn dagegen nicht.
Du musst deinen Lebensstandard auf Reisen ja auch halten und dazu braucht es als Graf auch Diener und entsprechende Ausrüstung, die deinen Status präsentieren (passendes Besteck, gute Zelte mit IT-Austattung...). Sinnvoll wäre es zudem Ahnung von Diplomatie zu haben und wie man eine Pavane d'Honneur tanzt sollte man auch wissen.

Wie gesagt, an einen Grafen sollte man anders ran gehen als an eine deutlich einfachere Rolle. In meinen Augen ist das in deinem Alter nicht umsetzbar (gerade dann nicht, wenn du nicht ziemlich viel durch Nebenjobs/Taschengeld verdienst).

Grüße
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 17.05.2012    Titel:

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stephan_harald



Alter: 43
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.12.2010, 15:04    Titel:

Als Grafen wird dich wohl eher kaum einer Ernst nehmen. Immer daran denken viele LARPER sind mehr als Doppelt so alt wie Du, oder zumindest 4-6 Jahre älter.


An deiner Stelle würde ich den Grafen bis Mitte 20 (mindestens besser älter) an die Seite packen und den Sohn eines Grafen (d.h. adelig aber eben nicht Tutularadel) spielen. Der kann ja mit seinem Gefolge (2-3 junge Ritter, eine Handvoll Knappen und so 4-8 Bedienstete) durch die Gegend reisen und Abentuer suchen.

Du hast nicht so viel Gefolge? Dann spiel halt nicht solche Rollen.

Bei deinem Gefolge würde ich es bei einem Sohn eines Freiherrn oder Freiherrn belassen. Halt niedriger Adel. Ein Graf ist da schon eine andere Baustelle.



Steckstühle sind nicht nur für Grafen (da aber besonders) sondern eigentlich für alle Charaktere schlecht. Sind halt afrikanische Gebärstühle und haben mit Mittelalterdarstellung nichts gemein.

Des Weiteren sind die auch nicht soo bequem und vor allem kann man damit nicht gescheit an einem Tisch sitzen zum essen. Aber das muss jeder selber wissen.

Stephan
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Justav




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.12.2010, 16:25    Titel: Re: Adel spielen - Schwerpunkte im Spiel und bei der Austatt

crakk hat Folgendes geschrieben:
Gefolge ist aktuell auch schon - ein wenig - vorhanden, besteht aktuell aus einem Fähnrich mit ein paar (2/3/4) Kriegern, in wie weit höfische Charaktere dazukommen ist noch nicht klar (ich selbst spiele noch meinen eigenen Koch, sicher dabei ist noch ein Hofnarr und ein Goldschmied und ein Berater in Form eines Magiers, vielleicht dabei ist ein Ritter mit Knappe, jemanden, der einen Schreiber spielen würde haben wir noch nicht gefunden).


Für einen jungschen Adligen bietet es sich immer an, einen (möglichst älteren) Berater dabei zu haben, der dem Unerfahrenen mit Rat und Tat zur Seite steht. Das "älter" kann man evtl durch Verkleidung darstellen (Perücke etc.), das geht sehr viel besser als das "jünger", v.a. wenn die Rolle selber nicht unbedingt Autorität erfordert. (Der ältliche Ratgeber eines Adligen muss mE nicht selber in der Form Autorität austrahlen wie bspw der alte, erfahrene Magier/Veteranenkrieger/König.)

Ansonsten: Das entsprechende Verhalten ist das A und O; es gab ja durchaus sehr junge Adlige selbst in höchsten Machtpositionen. Dabei ein Tipp: Der sich überlegen gebende, aber im Grunde desinteressierte Adlige hat im Spiel den goßen Vorteil, sich mit nichts wirklich beschäftigen zu müssen... und schon das kann unnahbar und damit aristokratisch wirken. Außerdem übergeht man so das Problem, dass ja eigentlich alle auf den jungen Springinsf... äh Grafen hören müssten... Wink

Wobei mir ja gerade der alte DSA-Schelmen-Spruch durch den Kopf geht:

Wenn's auch glotzt wie ein Stier und blökt wie ein Schaf,
So ist's doch kein Getier, sondern unser Herr Graf.


Wink

crakk hat Folgendes geschrieben:
Im anderen Threat war ja auch schon zu vernehmen, dass viele Tisch und einen besseren Stuhl in jedem Fall in einem Zelt eines adligen sehen wollen, aber ist das eurer Meinung nach wirklich so wichtig? Zerstört da der Adelige, der in einem Steckstuhl sitzt das Bild so sehr oder tendiert ihr da doch eher der Meinung "eine Sitzgelegenheit im Zelt ist auch schon Luxus" Da würde ich noch gerne ein paar Meinungen hören.


Sich auf so einen Steckstuhl zu lümmeln sieht einfach nicht herrschaftlich aus; auf der anderen Seite sind die Dinger auch zum entspannen, und nciht um darin Audienzen abzunehmen.

Auch Adlige müssen nicht rund um die Uhr stramm stehen und süffisant mit der Hand winken; sie sollten aber in den entsprechenden Situationen halbwegs würdevoll wirken. Da zu zweiterem Steckstühle oder Bierbänke nur bedingt passen: Stehen, oder doch was mitschleppen, was halbwegs was her macht.

crakk hat Folgendes geschrieben:
Und in wie weit erwartet ihr ansonsten noch bestimmte Verhaltensmuster bei einem Grafen, mit denen sich ein Graf von einem normalen Ritter abhebt?


ME ist der Graf erst mal ein Ritter, nur eben in "größer"; noch "edlerer" Kram, noch mehr Gefolge, noch mehr (theoretische) Machtfülle usw.

ME schon eine recht anspruchsvolle Wahl, wenn auch theoretisch mit jedem Alter machbar.

EDIT
stephan_harald hat Folgendes geschrieben:
(...) Mittelalterdarstellung (...)


Die ist aber nicht das Thema.

stephan_harald hat Folgendes geschrieben:
Als Grafen wird dich wohl eher kaum einer Ernst nehmen. Immer daran denken viele LARPER sind mehr als Doppelt so alt wie Du, oder zumindest 4-6 Jahre älter.


Um das beliebte Mittelalter aber als Vorbild (nicht als Vorschrift) zu verwenden: Bestimmt hat das zahlreiche mittelalterliche Bauern fortgeschritteneren Alters dazu animiert, ihrem noch jugendlichen Herren mal so richtig die Meinung zu sagen... ob das für diese allerdings immer zum Besten ablief kann man bezweifeln... Wink
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So long

Justav


Zuletzt bearbeitet von Justav am 29.12.2010, 16:33, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Justav




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.12.2010, 16:26    Titel: Re: Adel spielen - Schwerpunkte im Spiel und bei der Austatt

Doppelpost... Embarassed
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stephan_harald



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.12.2010, 17:36    Titel: Re: Adel spielen - Schwerpunkte im Spiel und bei der Austatt

Justav hat Folgendes geschrieben:

EDIT
stephan_harald hat Folgendes geschrieben:
(...) Mittelalterdarstellung (...)


Die ist aber nicht das Thema.



Nun, wer einen Grafen im LARP darstellt, bewegt sich aber durchaus in mittelalterlichen Gefilden oder meinst Du nicht. Nicht als 100% Vorschrift, aber er sollte sich zumindest bemühen das so darzustellen, dass die Mitspieler kein Problem mit dem erkennen haben. Dies impliziert aber dann auch durchaus das man sich an Vorlagen orientieren sollte.

Ansonsten bleibt ihm ja immer noch der nicht so beliebte Ausweg, dem Kind einen anderen Namen zu geben und das Argument: In meinem Land ist das aber so, zu arbeiten.


Zitat:

Um das beliebte Mittelalter aber als Vorbild (nicht als Vorschrift) zu verwenden: Bestimmt hat das zahlreiche mittelalterliche Bauern fortgeschritteneren Alters dazu animiert, ihrem noch jugendlichen Herren mal so richtig die Meinung zu sagen... ob das für diese allerdings immer zum Besten ablief kann man bezweifeln... Wink


Nun im Larp wird ihm das aber durchaus blühen, und wie er dann ob der mangelhaften Durchsetzungfähigkeit das ganze Regelt wird sicherlich ein amüsanten Spielansatz für Zuschauer.

Stephan
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 17.05.2012    Titel:

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Justav




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.12.2010, 17:58    Titel: Re: Adel spielen - Schwerpunkte im Spiel und bei der Austatt

stephan_harald hat Folgendes geschrieben:
Nun, wer einen Grafen im LARP darstellt, bewegt sich aber durchaus in mittelalterlichen Gefilden oder meinst Du nicht.


Ich könnte mir das durch auch als Rolle im Western- oder Gaslight-LARP vorstellen. Razz

Ansonsten gibt es Grafen im Märchenland, in Aventurien oder dem Land der Gummibären, und wieviel die mit mittelalterlichen Aristokraten gemein hatten lasse ich mal dahingestellt.

Und gerade im Mittelalter kam es vor, dass der junge Grafensohn nicht bis ins Greisenalter warten muss, um seinen Vater zu beerben, auch wenns heutigen Thronfolgern hin und wieder so ergeht; gerade das reale Mittelalter dürfte hier Vorbilder liefern

stephan_harald hat Folgendes geschrieben:
Nun im Larp wird ihm das aber durchaus blühen, und wie er dann ob der mangelhaften Durchsetzungfähigkeit das ganze Regelt wird sicherlich ein amüsanten Spielansatz für Zuschauer.


Wenn der Adlige bei mangelndem Respekt selbst mehr tun muß als lässig mit der Hand zu winken hat er sowieso verloren...
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Justav
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Nount



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.12.2010, 18:42    Titel: Re: Adel spielen - Schwerpunkte im Spiel und bei der Austatt

Justav hat Folgendes geschrieben:
stephan_harald hat Folgendes geschrieben:
Als Grafen wird dich wohl eher kaum einer Ernst nehmen. Immer daran denken viele LARPER sind mehr als Doppelt so alt wie Du, oder zumindest 4-6 Jahre älter.


Um das beliebte Mittelalter aber als Vorbild (nicht als Vorschrift) zu verwenden: Bestimmt hat das zahlreiche mittelalterliche Bauern fortgeschritteneren Alters dazu animiert, ihrem noch jugendlichen Herren mal so richtig die Meinung zu sagen... ob das für diese allerdings immer zum Besten ablief kann man bezweifeln... Wink

Das ist mal wieder das übliche Halbelfen-Problem: Ja, in einer mittelalterlichen Welt funktioniert das prima. Im Larp muss es aber dargestellt werden.
Wenn man mit 16 einen Grafen darstellen möchte, muss eigentlich alles perfekt sein. Keine billigen Kompromisse.
Und es funktioniert auch nicht in einer Teenie-Gruppe - wenn die sich alle weiße Perücken aufsetzen, sehen sie übrigens immer noch nach Teenies aus ...

Wenn der Threadersteller schon anfängt mit: "Muss dies und das unbedingt sein?" Dann kann ich nur raten: Such dir eine weniger anspruchsvolle Rolle! Denn das schreit geradezu nach: "Ich will wenig Aufwand betreiben, aber trotzdem eine aufwändige Rolle spielen."

Gerade wenn man selbst ein kleines Manko bei der Rollenwahl aufweist (geringes Alter bei "Respektsperson-Rolle", etwas zu groß oder zu kräftig für eine bestimmte Fantasyrasse), muss man sich richtig ins Zeug legen, um das auszubügeln.
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Entspanne dich.
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Trudle durch die Welt.
Sie ist so schön.
(Kurt Tucholsky)
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crakk



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.12.2010, 23:32    Titel:

huhu

Nount hat Folgendes geschrieben:
Wenn man mit 16 einen Grafen darstellen möchte, muss eigentlich alles perfekt sein. Keine billigen Kompromisse.

genau diese Aussage ist eben der Kern des Threats.
ich will eben versuchen, eine möglichst perfekte Darstellung zu Erreichen, soweit es die OT möglichkeiten zulassen.

Das es Kostenintensiv ist, bin ich mir durchaus bewusst, dass es einen erheblichen Aufwand bedeutet ebenfalls und das ich nicht in 2 Wochen die Ausrüstung beisammen habe ist mir auch klar.

Zum Thema Gewandung:
auch hier weiß ich, dass das ganze nicht billig wird, bisher ist in Planung:
(normale Zivilkleidung)

Cotta (knöchellang, vorne und hinten geschlitzt, langarm):
Außenstoff blaues Leinen, abgefüttert mit weißer Seide, an den Säumen und am ganzen unterarm mit geometrischen Mustern in Reihen bestickt (linien, geflochtenes).
Am rechten Oberarm ist ein Adler eingestickt, beim linken Oberarm bin ich mir noch unschlüssig.

Surcot (knöchellang, vorne und hinten geschlitzt, ohne Ärmel):
Außenstoff roter Wollstoff, wie ich es abfütter weiß ich noch nicht.
auf der Brust eine Knopfleiste, über dem Herzen eingestickt das Wappen (nicht allzu groß ca 20x20, wird ja kein Wappenrock), unterhalb des Gürtels auf der linken seite noch schräg aufgenähte blaue Streifen.

dazu einen bestickten Stoffgürtel zum taillieren und einen ledergürtel für das Schwert.

wenns kälter ist zu dem set noch
einen Mantel (scheinärmel mit trompetenende)
schwarzer loden abgefüttert mit rot-goldenem jacquard (auch wenngleich undeutlich zu sehem auf dem Foto) ebenfalls mit Knopfleiste auf der Brust (nichts allzu edles).

für wirklich kaltes Wetter ist dann ein Tasselmantel aus blauem Brokat mit Fellfutter geplant. (der dann auch den Mantel ersetzen soll)

Wäre die Alltagsklamotte, dazu soll noch eine Klamotte für Feierliche Anlässe kommen (dann brokat statt leinen und Samt statt wolle),
einen Harnisch als Kampfgewandung wird es nicht geben, der Stil der Kleidung ist aber imho eh noch aus ner Zeit, in dem man nur Kette trug.
(allerdings mache ich mir darüber aktuell noch keine genauen Gedanken, ich halte normale Gewandung am Anfang für wichtiger als Rüstung).

bei der Bewaffnung würde ich zum Kurzschwert greifen (selbstverständlich nicht mit standart-Waffenhalter, sondern richtiger Schwertscheide an eigenen Gürtel), allerdings wohl mehr als Zeichen des Standes denn zum Kämpfen

Zum Thema Zelt:

also eine ganze Zeltlandschaft werde ich schlichtweg nicht transportieren können, aktuell habe ich ein 13m² großes Zelt für die Rolle.
ist ein A-Tent, 2.20m hoch (am mittelbalken), 3.5x3.5m grundfläche ca. innen komplett mit Samt verkleidet.
das würde als Grafzelt dienen, da stelle ich neben der Schlafstäte wohl dann wirklich noch einen Tisch mit Stühlen rein.
Auf den Boden liegt zwar über der Plane aktuell nur Teppichboden (ja, den den man im Haus auch hat, allerdings einfarbig), längerfristig soll das durch Felle (um den Schlafbereich herum) und passende Teppiche ersetzt werden).
Lagerzelt in dem Sinne gibt es nicht wirklich, das ist ein kleines 2 Mann Zelt, in dem eben Essen etc. gebunkert ist, damit man Platz für hat.
Ein eigenes Küchenzelt erachte ich dann doch fast als ein wenig übertrieben (sicher, wenn man 4 Ritter und riesen Hofstaat dabei hat, ist das sicher sinnvoll, allerdings hat unsere Gruppe bisher noch nicht die Ausmaße).
Also zumindest stehe ich nicht ganz ohne passendes Zelt da, Einrichtung wird eben noch ein wenig dauern, aber das Konzept hat Zeit.

Zum Alter:
Das ist aktuell noch inder Tat ein problem, die meisten sind im Bereihc der 16-18 Jahre, der Ritter ist mitlerweile 22, allerdings damit auch noch nicht im Bereich von 30-40 Jahren.
Berater in dem Alter wären natürlich wirklich optimal, einzige Einschränkung ist da eben, dass ich nicht sonderlich viele Laper kenne, die dieses Alter schon erreicht haben und von denen bin ich mir nicht sicher, ob jemand Lust hätte, so eine Rolle längerfristig zu spielen).

Desweiteren weiß ich aktuell noch nicht, wie man eine Pavane d'Honneur tanzt, allerdings glaube ich, ist das auch relativ unerheblich, solange man nicht auf Tanzbälle geht. Allerdings kann man solche Kentnisse auch erwerben, Problem hierbei ist leglich, dass viele Veranstaltungen, wo man so etwas lernen kann ab 18 sind.

Zum finanziellen: wie gesagt, ich bin da auch bereit, einiges rein zu stecken Taschengeld ist mal unerheblich, aber einen Nebenjob habe ich (und auch wenn ich da nicht wie ein Meister verdiene, ich verdiene etwas)

Und wegen:
Zitat:
Als Grafen wird dich wohl eher kaum einer Ernst nehmen. Immer daran denken viele LARPER sind mehr als Doppelt so alt wie Du, oder zumindest 4-6 Jahre älter.


die Aussage halte ich in soweit für fragwürdig, als das ich sage, dass ich ja NICHT vorhabe, einen 30 Jahre alten Grafen darzustellen, sondern wirklich einen Grafen will, der in etwa genauso alt ist wie ich (ein Jahr älter darf er gerne sein, aber keine 5)
Und der Sohn eines Grafs ist ja vom Titel her ebenfalls ein Graf soweit ich mich recht erinnere, desweiteren hat der Charakter, den ich plane auch gerade kein Anspruch auf die Grafschaft seines Vaters (was auch aufhänger für Cons unserer Gruppe ist, bei denen der Graf allerdings wohl anfangs definitiv noch nicht persönlich auftritt) - kommt zumindest deinen Vorschlag vom "Sohn eines Grafens" relativ nahe.

Und wie auch schon gesagt, sofern das Gefolge mal für einen Con nicht ausreicht, werde ich auf dem Con nicht als Graf auftreten.

Und das ich mitunter auch schnell zum Gespött werde (sei es nun nur IT, oder sei es sogar OT), wenn ich die Rolle mal nicht rüberbringe ist mir leider auch bewusst.

Aber eben desshalb hoffe ich auch hier auf Mithilfe, damit das ganze auf einen guten Weg kommt.
Wenn ihr doch weiterhin der Ansicht seid, dass Graf hundert prozentig nicht realisierbar ist, selbst mit enormen Aufwand, denke ich sonst wirklich mal darüber nach, einen Freiherren daraus zu machen.

grüße
André
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Jocke



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 30.12.2010, 00:15    Titel:

Der Sohn eines Grafen ist kein Graf, sondern ein Grafensohn... der Sohn führt nämlich nicht die Grafschaft und hat somit keinen Anspruch auf den Titel "Graf"

Derweilen hört sich deine Ausstattung halt sehr nach Ritter an...

Zitat:
Wenn ihr doch weiterhin der Ansicht seid, dass Graf hundert prozentig nicht realisierbar ist, selbst mit enormen Aufwand, denke ich sonst wirklich mal darüber nach, einen Freiherren daraus zu machen.


Es sagt keiner das der Graf nicht realisierbar ist, nur eben nicht mit dem Aufwand den du bisher bringst, wie gesagt gehört da schon etwas mehr dazu.

Da sag ich lieber, mach dir nen Freiherr... is ja nix anderes als ein Ritter, und somit passt das ganze. Aber verlang von keinem das er dich dann "Baron" nennen soll...

Andere Idee, warum machst du keinen Ministerial? Vieleicht noch mit einem wichtigen Hofamt (Mundschenk, Kämmerer, Brotmeister, Truchsess oder Marschall)? Oder is dir das vom Rang zu niedrig? Warum muss es Graf oder Freiherr sein?
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Kelmon



Alter: 32
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 30.12.2010, 02:22    Titel:

Freiherr ist doch lediglich das deutsche Äquivalent zum französischen Baron...Insofern gehört für mich zum Freiherrn auch nochmal ein bisschen mehr (bzw. bessere) Ausstattung als zu einem Ritter.
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stephan_harald



Alter: 43
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 30.12.2010, 09:41    Titel:

Mein Hauptcharakter ist ein Freiherr vom Titel her. Ich bemühe mich auch immer mind 2-4 Personen mit im Gefolge zu haben, was leider auch nicht immer klappt. Manchmal ist halt so das man sich anmeldet und zig Leute wollen mit und am Ende des Tages steht man allein auf dem Con.

Da mein Charakter eben auch ein Gelehrter Magier ist, ist das nicht ganz so schlimm, dann wird der Freiherr eben nicht ganz so deutlich rausgekehrt sondern man ist eben als Magier unterwegs. Da der Charakter den Titel eh erst geerbt hat (als Bastard, der bis ins Erwachsenenalter nicht anerkannt war, eine deutliche Überraschung) und Zeit seines Lebens in Magierakademien aufgewachsen ist, ist für ihn der Magierrang eh wichtiger.

Ich habe für diesen Charakter so ca. knapp 10 Roben in unterschiedlichster Aufmachung und Qualität.

Zurück zum Grafensohn, wie der Jocke sagt. Der Sohn eines Grafen ist eben kein Graf sondern ein Sohn. Man könnte ihn als Junker bezeichnen aber eben nicht als Grafen.

Der Graf ist der Herrscher über die Grafschaft und davon gibt es halt nur einen Smile

Ich gebe Dir da wirklich den Tipp, das ganze mal 2 Nummern runter zu schrauben. So verlockend es Dir auch erscheinen mag, aber auch wenn in Deinem Umfeld alle recht jung sind... im realen LARP sieht die Sache etwas anders aus, da wirst Du auf den meisten Cons (ausser Kindercons) mit Abstand der jüngste sein, genau wie deine Kumpels.

Ich stell mir gerade so bildlich vor, dein Graf trifft auf ne Horde Aturier, Aranier, Valconnan, Burgunder oder Allerländer. Die meisten von denen dürften so alt sein wie Deine Eltern... und machen teilweise länger LARP als Du alt bist. Meinst Du im Ernst da gewinnst Du ?

Warum ziehst Du das Konzept nicht etwas anders auf, und hast dann auch die Chance später mehr draus zu machen? Junger Sohn des Grafen von XXX, der Junker Theobald, hat wieder mal seinen Dickkopf gegenüber seinem Vater durchgesetzt: Er darf mit einer Gruppe Edelleuten, seinem Hauslehrer und einem jungen Ritter samt Waffenknechten in die Welt ziehen, um andere Länder und Höfe kennen zu lernen.

Natürlich dachte Vater Graf da an die umliegenden 3-5 Grafschaften, Baronien etc. evtl. noch an das angrenzende befreundete Königreich, doch der junge Junker hatte ganz anderes im Sinn. Er meinte ferne ferne Länder, alles was 2 Wochen mit dem Schiff oder 1 Monat mit dem Pferd zu erreichen war, war einfach zu nah.

Vorteil bei der Nummer:
Du musst nicht gleich das große Fass aufmachen, es reicht auch erst mal die Nummer kleiner.

Deine Begleitungen finden Rollen für jedes Alter. Vom "alten Waffenknecht" , bis hin zum jungen Pagen oder vielleicht Magierlehrling als Berater kann alles dabei sein.

Du bist nicht gleich zentrales Spielelement au einem Con. Ein Graf ist auf vielen Cons der höchstgestellte Adelige. Nicht wenige fordern dann von diesem auch die Anführerschaft bzw. Anleitung. Doof wenn der Graf das dann nicht bringt (und das wirst du mit 16 kaum leisten können, glaub mir ich kann das beurteilen).

Du kannst mit Deiner Rolle wachsen und wenn Du dann meinst die Zeit ist reif, kannst Du ihn ja zum Grafen erheben lassen mit entsprechenden Aufwand.



Du schreibst ja selber Du bist eher LARP Anfänger als alles andere. Planst gerade deinen ersten eigenen Con usw. Der Weg ist nicht schlecht, nur fang nicht gleich mit dem Ziel an, sondern geh erst mal langsam los.


Stephan
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crakk



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 02.01.2011, 16:46    Titel:

hm... so stark wollte ich eigentlich garnicht auf das Konzept eingehen, würde fast schon wieder besser in die Charakterabteilung dann passen (wenn das ein Mod ähnlich sieht, kann der es gerne dahin verschieben)

aber aktueller Konzeptstand ist:

einen Knappen hatte ich schon länger, der soll dann später auch der Graf werden, allerdings war es vorher der Vater, der bereits Graf ist, aktuell ist es nun erst der Großvater, der nun verstorben ist und der Vater, der die Nachfolge antreten sollte - nur mit dem Problem, dass er ebendies nicht tun konnte, da sich ein anderer den Titel erschnappt hat (was dann eben die Kampagne unserer Cons bleibt).

Der Knappe selbst hat aufgrund der geänderten Umstände nun nichtmehr das Ziel, als Ritter die Grafschaft zu übernehmen, ihm geht es jetzt nurnoch darum, überhaupt diese Grafschaft irgendwann und so bald wie möglich zu übernehmen.
Daher ist er jetzt vor allem im Ausland unterwegs um diplomatische Kontakte der Familie Aufrecht zu erhalten, und Unterstützung in einem möglichen Krieg um die Grafschaft (der sobald der Grafsohn das nächste mal gespielt wird auch ausgebrochen ist, Plot des ersten Cons) zu erhalten.
Auch dabei dann noch ein Hofstaat im Aufbau (der Hofstaat der Familie ist weiterhin beim Vater, der in einer königlichen Residenz verweilt, bis die königliche Kommission entschieden hat, welche Familie nun den Grafen stellt). Zur Unterhaltung ein Hofnarr, ein Goldschmied, weil der Charakter eben Schmuck benötigt und einen Schreiber.
Weiterhin natürlich der Ritter, jetzt nicht nur für die Ausbildung sondern auch als älterer Berater für den Grafsohn mit dabei.
für den Schutz von diesem wurden aus der Freymarkschen Armee Soldaten abkommandiert, die den Trupp nun ebenfalls begleiten.
(durch die kompliziertere Situation mit dem Kampf um die Grafschaft greift der Knappe lieber auf diese als auf angeworbene Söldner zurück, da er sicher gehen kann, dass diese nicht vom neuen Regenten angeworben wruden, ihn zu beseitigen - diese Soldaten kämpfen ja gegen den neuen Regenten)

Also das Konzept soll sich daher auch durch die eigenen cons immer weiter verändern, bis eben die Grafschaft wieder in den eigenen Händen liegt, der Tot vom Vater oder die direkte Berufung des Charakters zum Grafen ist dann eine Sache, die man auch noch OT dazuschreiben kann, den Rest (der Weg dahin) ist dann eben erstmal das Konzept der nächsten Cons.

Den Charakter ist dann vor allem auf auswärtigen Cons unterwegs, auf Reise zu Grafschaften, zu denen man gute diplomatische Beziehungen hat (auf der Suche nach Unterstützung, erneuerung der Bündnisse daneben hofft der Knappe durch sein persönliches Erscheinen, die Grafen auf seine Seite statt die des Vaters zu bringen (sofern die Grafschaft wieder in sicheren Händen ist)).
Auf eigenen Cons ist er wenn überhaupt nur als Berichterstatter für seinen Vater anwesen (aber das werden wohl auch andere Charaktere sein).

das ist eben das zum Charakter.

Gewandung soll weiterhin aus 3 Sätzen bestehen
(Leinen und Wolle für Alltag und Reise
Samt, Seide, Brokat für Höfische Angelegenheiten)
+ zusätzlich 2. Alltagsgewandung, wenn die 1. in der Reinigung ist (der Charakter steigt nicht in Gewandung, die vom Waschen noch nass ist, hat in der Zeit aber natürlich trotzdem was zum anziehen)
eine Kampfgewandung werde ich mir OT nicht herstellen, die liegt IT eben immer im Zelt, aufgrund der mich begleitenden Soldaten habe ich nicht vor, selbst zu kämpfen
Ein Kurzschwert werde ich trotzdem, als Zeichen meines Standes, tragen (ja, natürlich in Scheide an extra Gürtel, nein kein Standartschwert von HK, sondern eins, für das ich von einem hier weit bekannten Forenmitglied anfertigen lassen will)

Lagerausrüstung ist weiterhin bei Samtzelt, mit Teppichboden (atm noch den normalen Teppichboden wie man ihn in Häusern hat, soll ausgetauscht werden durch mehrere schöne Teppiche), Schlafplatz(Feldbett, mit Decken abgetarnt, dann durch Felle, (Brokat)Kissen und weiteres auf das Niveau des Grafsohns angepasst)

In Planung ist jetzt noch ein schöner Stuhl und ein Tisch (eher "normaler" kleiner Tisch, den ich dann mit einer Tischdecke und dekorierung auf das Niveau hochheben will, der Stuhl an sich wird durch eingebrannte Ornamente und Armlehnen auf entsprechendes Niveau gebracht), das ganze Zusammenlegbar für den Transport.

Das ist eben der Aktuelle Stand des Grafsohns.

Anmerkungen zum Konzept können gerne gemacht werden.
Große Frage ist jedoch weiterhin, was gehört für euch noch dazu, wo würdet ihr Schwerpunkte setzen.
(Genannt wurde, das solche Charaktere in Jedemfall nochmal durch gehobener Essensausrüstung punkten können.)
wo würden solche Charakter eeben bei euch noch Punkten?

grüße und ein frohes 2011
André
_________________
Profilbild entnommen aus http://www.flickr.com/photos/horathio/se…ith/5686508142/ - Fotos von unserem ersten con von jemandenl =) danke für das
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