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Thema: Alchemisten Geschichte


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finntaure



Alter: 15
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Beiträge: 82
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 08.11.2009, 20:37    Titel: Alchemisten Geschichte

Vor nicht allzu langer Zeit erblickte ein kleiner Bursche das Licht der Welt.
Seine Eltern, ein Fischerpärchen, waren heilfroh über seine Geburt.
Der Junge wuchs langsam, aber sicher heran und hatte im Grunde eine relativ schönes Leben.
Die Familie hatte zu essen, sie waren glücklich. Doch eines Tages kehrte der Vater nicht vom See zurück,
an dem er normalerweise fischte.
Des Abends rannte Lasar zum See, doch dort fand er nur die Angel des Vaters.
Der Bube schlenderte das Ufer des Sees entlang. Plötzlich trieb eine Leiche heran. Lasar erkannte die Kleidung seines Vaters…

Ein Jahr später schon konnte seine Mutter ihn nicht mehr alleine ernähren,
so musste Lasar von dort an ausziehen um zu fischen. Doch dann erkannte die Mutter,
wie unglücklich der Sohn war und schickte ihn los in die Stadt, seine Sterne neu zu ordnen.

Auf den Gassen verirrt, streunte der Bursche in einen immer dunkler werdenden Teil der Stadt.
Als es dann auch noch Nacht wurde packte ihn die Angst und er begann zu rennen.
In der Dunkelheit verborgen jedoch stand ein alter Mann, der dem Jungen Einhalt gebot.
Der Mann bot Lasar eine Lehre als Alchemist an, die der Knabe in seiner Verzweiflung und Aussichtslosigkeit natürlich sofort an nahm.
In den folgenden Jahren und Monaten wurden ihm immer mehr Geheimnisse der Alchemie beigebracht,
sodass er schon bald fähig war, eigene Tränke zu brauen.
Egal welche Aufgabe der Meister ihm stellte, Lasar löste sie pflichtbewusst und problemlos.


Jedoch, eines Tages, fand Lasar den Meister der Alchemie tot im Labor auf,
sein Gesicht von einer Säure gar schaurig zerfressen.


So packte der Junge alle Reagenzien und Bücher, die er tragen konnte,
und machte sich auf, in die weite Welt…bis er eines Tages die Vagabunden traf…


Wie findet ihr das?
Wo bekomm ich so nen Konzept Bogen für Thats Live her. Wie füll ich den aus?
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 17.05.2012    Titel:

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Kelmon



Alter: 32
Anmeldedatum: 24.01.2009
Beiträge: 7378
Wohnort: Saarbrücken

BeitragDirektlink | Verfasst am: 08.11.2009, 21:05    Titel:

Irgendwie sehe ich sowohl den mysteriösen Tod des Vaters als auch den des Meisters schlicht als...unnötig an. Würde es Dein Spiel ändern, wenn Dein Vater lebt, und Du z.B. als Alchemistengeselle, vom Meister entlassen, durch die Lande ziehst?

Ansonsten wäre bei der bestehenden Geschichte noch zu klären, wovon die Mutter sich nun ernähren soll, und warum Alchemiemeister irgendwelche Leute auf der Straße ansprechen, ob sie Lehrlinge werden wollen.
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Ozzimandias



Alter: 27
Anmeldedatum: 10.02.2009
Beiträge: 750
Wohnort: Euskirchen

BeitragDirektlink | Verfasst am: 09.11.2009, 14:11    Titel:

Die Geschichte erinnert mich einfach zu sehr an die meines eigenen Alchemisten/Kriegsmaschinisten... Mit dem Unterschied, dass ich meine Eltern nicht kannte, dem Alchemisten die Tasche klauen wollte und er mich danach zur Strafe als "Putzkraft" nutzen wollte... er wollte damit eigentlich dafür sorgen, dass es ein Straßenkind weniger gibt (gutes Herz der alte Mann). Der Kleine war aber geschickter als der alte dachte und konnte so bald schon den Meister durch seine "Arbeit" überzeugen ihn als Lehrling zu nehmen.
Der Meister wurde auch tot aufgefunden. Der Hing allerdings in einer Maschine, die der Meister im Auftrag des Königs bauen musste... und alles deutete auf einen Mord hin, den man dann dem Lehrling anhängen wollte.


Also irgendwo sind da schon... Ähnlichkeiten Very Happy
_________________
Die Ruhe vor dem Schelm
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finntaure



Alter: 15
Anmeldedatum: 30.06.2009
Beiträge: 82
Wohnort: Kronach

BeitragDirektlink | Verfasst am: 09.11.2009, 17:57    Titel:

echt? lol die hab ich mir ausgedacht
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 17.05.2012    Titel:

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Hana



Alter: 27
Anmeldedatum: 03.01.2007
Beiträge: 2836
Wohnort: Beckum

BeitragDirektlink | Verfasst am: 09.11.2009, 20:45    Titel:

Seltsamerweise kommt ein wirklich großer Teil aller Larpanfänger beim Überlegen der ersten Charaktergeschichte auf die Idee "Eltern oder Elternteil tot, Charakter läuft auf der Straße rum und Person X gabelt ihn auf und bildet ihn aus".

Daher ist dein Hintergrund leider nicht gerade originell ... dass jemand irgendeine Person, die ihm zufällig über den Weg läuft, als Lehrling aufnehmen will, ist mMn auch nicht so recht plausibel. Auch in einer Fantasywelt fände ich es nachvollziehbarer, wenn der Lehrling (oder auch dessen Eltern für ihn) aktiv eine Lehrstelle sucht und sich bei Meistern vorstellt, oder auch durch Beziehungen eine Lehrstelle vermittelt bekommt.

Wo der verführerische Reiz daran liegt, Mutter oder Vater oder beide in der Hintergrundgeschichte sterben zu lassen (meist einen gewaltsamen Tod), hat sich mir ehrlich gesagt noch nie erschlossen.

Grundsätzlich wäre ein Charakter mit dieser Geschichte durchaus spielbar - du müsstest halt damit leben, einer von vielen Anfängern mit fast dem gleichen Hintergrund zu sein.
_________________
Liverollenspiel im Münsterland:
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Justav




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Beiträge: 1326
Wohnort: Berlin

BeitragDirektlink | Verfasst am: 09.11.2009, 21:08    Titel:

Hana hat Folgendes geschrieben:
"Eltern oder Elternteil tot, Charakter läuft auf der Straße rum und Person X gabelt ihn auf und bildet ihn aus".


Zumindest Punkt 2 wundert mich nicht.

Warum man aber scheinbar nur auf der Straße rumlaufen kann, nachdem man seine grausam gemeuchelten Eltern zu Grabe getragen hat, erschließt sich mir auch nicht... Wink

Hana hat Folgendes geschrieben:
dass jemand irgendeine Person, die ihm zufällig über den Weg läuft, als Lehrling aufnehmen will, ist mMn auch nicht so recht plausibel. Auch in einer Fantasywelt fände ich es nachvollziehbarer, wenn der Lehrling (oder auch dessen Eltern für ihn) aktiv eine Lehrstelle sucht und sich bei Meistern vorstellt, oder auch durch Beziehungen eine Lehrstelle vermittelt bekommt.


Der normale Weg wäre wohl (Achtung, gefährliches Halbwissen über vormoderne Zünfte und so nen Kram), dass ein Meister entweder sein eigenes Kind oder ein Kind eines "Kollegen", also eines anderes Meisters des gleichen Handwerks als Lehrling annahm. Gerade im Spätmittelalter bzw der frühen Neuzeit war das Zunftwesen mWn so statisch geworden, dass es fast unmöglich war, da von außen reinzukommen, also ohne selber aus einer entsprechenden Handwerkerfamilie zu kommen.

GANZ wichtig war auf alle Fälle das LEHRGELD. Als jungscher Bursche eine Ausbildung zu erhalten war ein Privileg, das sich jeder Meister sehr gut bezahlen ließ.

(Lehr-) Stellensuche inkl Bewerbung und Vorstellungsgespräch kommen mir allzu modern vor. In "meinem Mittelalter"* würde ein Lehrvertrag per brief ausgehandelt werden (Ausnahme: Die kommen eh alle aus einem Ort); gemäß diesem verpflichtet sich der Meister zu Ausbildung und Unterbringung, der Lehrling zu Fleiß und Zahlung des Lehrgeldes. Ist der Lehrling zu blöd, zu faul oder sonstwie ungeeinget fliegt er halt, und der Meister streicht das Lehrgeld so ein.

EDIT
* Soll heißen, so wie ich mir den mittelalterlichen "Normalfall" vorstelle; in diesem Falle: Eine eher spätmittelalterlichen Stadt irgendwo zwischen Elbe und Oder.
EDITEnde

Fürs Fantasy-LARP muss dass antürlich nicht so sein, allerdings finde ich (wie Hana) diese "Zufallserklärung" wenig ideal, v.a. da sie in Filmen oder Romanen meist damit begründet wird, dass der zukünftige Handwerk (und meist Held der Geschichte) sich anstellt wie der geborene (Wasauchimmer)...
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Kelmon



Alter: 32
Anmeldedatum: 24.01.2009
Beiträge: 7378
Wohnort: Saarbrücken

BeitragDirektlink | Verfasst am: 09.11.2009, 21:25    Titel:

@Justav: Ja, das mit dem Lehrgeld als auch mit der "Vetternwirtschaft" stimmt so, wie Du das sagst.

Der Hippokratische Eid macht es auch vor - immerhin schwören Ärzte in ihm, die Kinder ihres Lehrers kostenfrei zu unterrichten. So bleibt Wissen in einem eher engen Personenkreis.

Lehrgeld war in der Tat üblich, wobei ein Edelhandwerk wie die Alchemie immer teurer war als - sagen wir - eher profane Dinge wie Beinschnitzer. Logisch, da die Dinge, die man mit der Ausbildung im "teureren" Handwerk danach verkaufen kann natürlich auch mehr Geld bringen.

(Wobei ich natürlich kein Problem damit habe, wenn das Lehrverhältnis in einer Fantasyumgebung auf andere Weise zustande kommt - dennoch sollte aber auch dann zumindest gewährleistet sein, daß der Lehrer da schon irgendwie einen Nutzen draus zieht)
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finntaure



Alter: 15
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 10.11.2009, 13:56    Titel:

okay thx für eure posts.
Ich bleib aber bei der Geschichte.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 17.05.2012    Titel:

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Tine




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 10.11.2009, 21:20    Titel:

Warum fragst du dann?
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SEMPER PROBUS
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Leander



Alter: 22
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 10.11.2009, 23:54    Titel:

Das habe ich mir allerdings auch gedacht.
Wenn man sowieso bei seiner Geschichte bleibt, die mich jetzt auch nicht wirklich überzeugt, kann man eine Beratung direkt sein lassen.
Man kann dir wirklich nur raten die Ratschläge hier auch zu beherzigen, dann hast du mit der Geschichte sicherlich mehr Spaß.
_________________
Du bist nicht in der Lage verständliche Beiträge nach den Regeln der deutschen Sprache zu schreiben? Das hier ist die Lösung.
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Justav




Anmeldedatum: 25.09.2009
Beiträge: 1326
Wohnort: Berlin

BeitragDirektlink | Verfasst am: 11.11.2009, 11:14    Titel:

"Ratschläge sind eine gefährliche Gabe, selbst von den Weisen an die Weisen. Und alle Wege mögen in die Irre führen", sagt Elrond. (ODer wars Gandalf? Verflixt...)

und

"Ratschläge sind auch Schläge", sagt der Volksmund.
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Hana



Alter: 27
Anmeldedatum: 03.01.2007
Beiträge: 2836
Wohnort: Beckum

BeitragDirektlink | Verfasst am: 11.11.2009, 11:29    Titel:

Zum Charakterbogen:

Du brauchst nix bestimmtes. Du machst einfach eine Tabelle, mit Word oder Excel, und schreibst da möglichst übersichtlich eine Liste der Fertigkeiten drauf. Fertig.

Es gibt auch welche im Netz, die finde ich meist unübersichtlicher als die selbst erstellten.

CharakterBogen im LarpWiki

viele Grüße,
Annkathrin
_________________
Liverollenspiel im Münsterland:
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