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Thema: Allgemeine Fragen zum Jäger (Bereich Waldläufer)


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Tandar



Alter: 31
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 31.12.2011, 02:20    Titel: Allgemeine Fragen zum Jäger (Bereich Waldläufer)

Seid gegrüßt zusammen,

verzeiht mir das ich diesen Beitrag als Ersten erstelle und nicht einen im Vorstellungsthread. Da ich meinen Jäger verbessern möchte, zerbreche ich mir schon seit längeren den Kopf über paar Punkte (Bereich Gewandung, Waffen) in den folgenden Punkten.

1. Nahkamfwaffe

Zum besseren Verständnis haben wir einen Waldläufer der einen Rückenköcher und einen Bogen in der Hand mit sich führt. In anderen Threads habe ich herrausgelesen das eine Einhandaxt der Klingenwaffe bevorzugt werden solte, past besser zum Waldläufer/Jäger (finde ich auch). Diese Einhandaxt wird standartmässig am Gürtel befestigt (Schaft nach unten).
Ich stelle mir vor, sobald der Waldläufer im Wald in die Hocke geht wird in die Axt stören/behindern (länge ca.80cm), besonders der Kopf (Schneide). Kann mir jemand aus Erfahrung sagen, ob und inwiefern die Axt störend ist? Die Axt in die Hand nehmen geht nicht wegen Bogen spannen etc..

2. Nahkampfwaffe -> Klingenwaffe

Nehmen wir an der Waldläufer ist reich und entscheidet sich für eine Klingenwaffe (Kurzschwert). In manchen Threads habe ich schon gelesen das ein Kurzschwert ohne Schild keine guten Chancen im Kampf liefert. Somit solte man auf eine kurze Waffe verzichten und auf Langwaffe umsteigen. Für mich kommen Schilde nicht in Frage. Ich habe noch nie Waldläufer mit Schilden gesehen. Gibt es sowas? Ich würde auch auf Langschwerter etc. verzichten. Wie sind eurer Meinung nach Langschwerter passend/zumutbar zum Jäger/Waldläufer.

3. Kopfbedeckung

Vorab : Die Kleidungsfarben sind Braun und Grün - kein Schwarz.

Bis jetzt habe ich nur Waldläufer mit einem Umhang+Kapuze gesehen . Ich möchte gern ein Jäger spielen der Umhang+Kapuze nur bei schlechtem Wetter und Kälte anzieht. Ich denke in einer Taverne, mit einer Kapuze auf dem Kopf, zu sitzen kommt irgendwie blöd. Kann ein Jäger auch mal eine andere passende Kopfbedeckung tragen und wenn ja welche? Ist der Tarnungseffekt vom Umhang+Kapuze so stark zum Vergleich anderer braun/grün Kleidung inkl. Kopfbedeckung, eure Meinung bitte?

4. Dolch/Messer/Hirschfänger

Hat jemand von euch ein passendes Bild eines Larp-Dolches für einen Jäger?

5. Ausrüstung

Zur Zeit würde ich meinen Ausrüstung (Nahkampf, Fernkampf) für den Jäger für zwei Varianten trennen:

5a. Bewaffnet mit einer Seitentasche und einer Nahkampfwaffe wird er Fallen stellen , Kräuter und Spuren suchen.

5b. Bewaffnet mit Pfeil und Bogen und einem Dolch würde er Jagen, kundschaften und Spuren suchen/verfolgen.

Was sagt ihr dazu? Schwachsinn oder ist o.k.?

Allgemein möchte ich meinen Jäger mit einem Signalhoren ausstatten. Die Seitentasche nehme ich somit kann ich den Umhang+Kapuze tragen (Regen etc.)
In der Tasche wird Kleinkramm sein (u.a. Verbandszeug, Material für Fallen stellen, Zunder+Feuerstein und Stahl, Pfeife+Tabak, Münzbeutel). Kann ich den Jäger mit etwas zum Schreiben ausstatten (Papier+Feder+Tinte) oder ist das schon zu Hoch?

An dieser Stelle bedanke ich mich erstmal das ihr meinen Beitrag bis zum Schluss gelesen habt und ich bitte um Antworten. Ich wolte jetzt noch nicht auf die Geschichte meines Chars eingehen und eure Zeit damit nicht zu vergeuden.
Solte dieser Beitrag in falschen Forum gepostet werden sry und bitte um wechseln.

Gruss Tandar
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 17.05.2012    Titel:

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Cartefius



Alter: 32
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 31.12.2011, 18:42    Titel:

Das Problem bei dem extrem populären Charaktertyp "Waldläufer" ist immer, dass man mit dieser Beschreibung alleine nicht viel anfangen kann. Zwar gibt es ein paar allgemeine Tipps, auf die du ja wohl auch schon gestoßen bist, meiner Ansicht nach gehen aber alle "Allgemeingültigkeiten" am Kernproblem vorbei, weil es eben nicht den Standard-Waldläufer geben sollte.

So haben viele Leute irgendwie den HdR-Waldläufer im Kopf, und verbinden das gleichzeitig mit Begriffen wie dem klassischen Jägercharakter, beides sind aber eigentlich ganz unterschiedliche Typen:
Der eine ist ein militärischer Späher, mit Kriegswaffen ausgerüstet, während der andere einem Handwerk nachgeht, und beide Figuren verbindet eigentlich sehr wenig außer der Tatsache, dass sie sich viel im Freien aufhalten und ab und an mal ein Lebewesen umbringen.

Die Ausrüstung eines Charakters sollte im Optimalfall sinnvoll wiederspiegeln, wofür er sie braucht und was er damit so macht, und dafür muss man sich erstmal überlegen, was das überhaupt ist. Eine lange Axt ist (ebenso wie ein langes Schwert) bei der Jagd mit Pfeil und Bogen so überflüssig wie ein Surfbrett, kann aber eventuell für den miltärischen Späher oder den autark lebenden Wildnismenschen ohne festes Lager wertvolle Dienste leisten. Ein Umhang mit Kapuze ist günstig, wenn man lange unbeweglich im Regen sitzen oder stehen muss, ist aber bei schneller Bewegung durchs Gestrüpp sehr hinderlich und so weiter.
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Tala_Pran



Alter: 41
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 31.12.2011, 19:25    Titel:

Cartefius hat Folgendes geschrieben:
beide Figuren verbindet eigentlich sehr wenig außer der Tatsache, dass sie sich viel im Freien aufhalten und ab und an mal ein Lebewesen umbringen.


ich mag deine Art auf den Punkt zu kommen Very Happy

Wenn wir betreffend Kleidung den Sachverhalt des "im Freien aufhalten" hernehmen, dann sollte die Gewandung in jedem Fall in Schichten bedacht werden. Funktionell wie es z.b. ein Schäfer hätte.
Naturfarben, Wolle, Leder, Felle. Wickelungen an den Beinen zum Schutz vor dem Unterholz. Umhang der auch als Decke dienen kann. Gugel.
Schreibzeug kommt darauf an, in welchem Setting oder nach welchem Regelwerk gespielt wird. z.b. DSA ist es unwahrscheinlich, dass ein Jäger/Kundschafter/Spion lesen und schreiben kann.

Ich würde die Talente von der Profession unterscheiden. Kann der Charkter in der Wildnis überleben, sich selbst versorgen, jagen, Spuren lesen, ... Zum anderen wie verdient er Geld; als Kundschafter, Spion oder Söldner. Bei letzerem macht ein Schwert Sinn. Sonst nicht. GGfs bekommt er es vom Soldgeber für das Abenteuer gestellt?

Bogen erscheint mir schlüßig. Ebenso ein Messer.
Mehrere Gürteltaschen und ein Tragtuch, denn wer sich länger in der Wildnis aufhält, nimmt Essbaren und Hilfreiches mit, wenn er es findet.
Zunderbeutel oder Feuerstein.
Signalhorn für die Optik, wenn du es schon hast. Extra anschaffen würde ich es nicht.

Larpdolche kenne ich nur in der kernlosen Ausführung als Wurfmesser. Aus Beobachtung weiss ich, dass die andauernd verloren gehen.
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Gerwin



Alter: 29
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 31.12.2011, 19:46    Titel:

Zitat:
Ich stelle mir vor, sobald der Waldläufer im Wald in die Hocke geht wird in die Axt stören/behindern (länge ca.80cm), besonders der Kopf (Schneide). Kann mir jemand aus Erfahrung sagen, ob und inwiefern die Axt störend ist?


80 Zentimeter ist eine Länge die auch normale Waldarbeiter noch bei sich führen. Eine Waffe ist aber beim in die Hocke gehen immer schwierig...das fängt schon bei einen längeren Sax an. Nur ist dann die Frage...wie oft geht so ein Waldläufer in die Hocke? Eine zweihändige Axt würde ich nun nicht empfehlen..bei einer 80 cm langen Einhandaxt passt das schon alles.

Zitat:


Nehmen wir an der Waldläufer ist reich und entscheidet sich für eine Klingenwaffe (Kurzschwert). In manchen Threads habe ich schon gelesen das ein Kurzschwert ohne Schild keine guten Chancen im Kampf liefert. Somit solte man auf eine kurze Waffe verzichten und auf Langwaffe umsteigen. Für mich kommen Schilde nicht in Frage. Ich habe noch nie Waldläufer mit Schilden gesehen. Gibt es sowas? Ich würde auch auf Langschwerter etc. verzichten. Wie sind eurer Meinung nach Langschwerter passend/zumutbar zum Jäger/Waldläufer.


Wenn Langwaffe dann würde ich am ehesten zu einer Waffe wie einen Speer oder einer Saufeder greifen. Manche sagen dass behindert zu sehr im Wald. Die Indios im Amazonas beweisen das Gegenteil.

Zitat:
Ist der Tarnungseffekt vom Umhang+Kapuze so stark zum Vergleich anderer braun/grün Kleidung inkl. Kopfbedeckung, eure Meinung bitte?


Warum sollten Umhang und Kaputze überhaupt einen Tarneffekt haben?

Zitat:

Hat jemand von euch ein passendes Bild eines Larp-Dolches für einen Jäger?


Bitte sehr

Zitat:
Was sagt ihr dazu? Schwachsinn oder ist o.k.?


Der Waldläufer als klassischer Pen and Paperchara klar, gerne. Der Waldläufer als historischer Jäger oder HdR-Aragon-Verschnitt..nein.
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Auch wenn dieses Posting tendenziell einen anderen Eindruck vermittelt kannst du natürlich relativ unabhängig von körperlichen Voraussetzungen, Geschlecht, Alter und Herkunft jede Rolle spielen die du willst. Alles was du hier liest sind persönliche, subjektive Meinungen.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 17.05.2012    Titel:

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Harald Ösgard



Alter: 42
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 31.12.2011, 22:30    Titel:

Da ich selber einen Jäger spiele.....

Speer + Bogen geht garnicht. Glaub mir, hab ich mit nem Stab schon probiert. Mußte den wieder verkaufen.

Ich hab ne Wurfaxt (kernlos), die ist so ca. 45cm lang (mal jetzt wild geschätzt) und die stecke ich schlicht hinten quer in den Gürtel. Da kernlos, könnte ich damit zur Not sogarne Rolle vorwärts machen... wichtiger ist aber, es ist eine WURFaxt. Und man sieht nicht sofort, daß ich außer dem Bogen nicht völlig wehrlos bin. Und Wurfwaffen machen 1 DIREKT Schaden... Du verstehst...? Wink

Nen Kernlosen Dolch hab ich auch, aber der ist wirklich nur so aus Gaudi am Gürtel.... Zum Kämpfen würde ich den nun wirklich nicht rausholen.

Als Hut hab ich nen typischen Jägerhut im Robin Hood Style selber aus Wolle genäht. Ist recht einfach.

Auf meiner letzten Con wurde mein hinterwäldlerischer Jägersmann übrigens von einem Adligen als Scout angeheuert. Ich hab also nun Einen Waffenrock vom Herrn bekommen - trage aber noch immer meine Jägergugel und den Jägerhut. Man soll ja noch sehen, daß ich ne Herkunft hab.
Ob ich dann als rekrutierter "Spezialist" auch nen Schwert mitnehme.... mal sehen. Ich bin geneigt, wäre dann auf jeden Fall ein Langschwert. Wobei man von einem gedungenen Jäger nun nicht unbedingt große ERfahrung im Umgang mit Profi-Waffen erwarten würde. Allerdings kann ich mir auf Grund meines Alters leisten, eine Vergangenheit als Ex-Soldat vorzuschieben.... Wollte mich dann als Jäger auf die Rente freuen... kam aber anders.... Mal sehen. Könnte eventuell schon wieder zu kompliziert sein.... Speer ODER Bogen als Waffe wäre auf jedne Fall am plausibelsten. Nur müßte ich mir dann einen Speer zulegen und bisher hab ich da noch keine wirklich hübschen LARP-Exemplare gesehen.... die Wurfaxt hingegen sieht erstaunlich gut aus, fast wie ein normales kleines Beil.

Ich denke übrigens nicht, daß man als beweglicher "Waldmensch" was größeres als nen max. 40cm Beilbrauchen würde.... nicht in Echt und sicher auch nicht im LARP. Den ein BEIL wird mit EINER Hand geführt, eine AXT mit zwei Händen. Wenn man aber ständig wo anders ist, hat man keinen Hackklotz, keine sauber auf Länge gesägten Stämme.... ergo muß man immer mit der anderen Hand was festhalten.

Achso, Zum Horn:

Die Idee fand ich auch gut. Hab jetzt so ein Ding rumliegen. Benutzt man so gut wie nie... stört und ist immer im Weg. Wenn, dann nimm ein ganz kleines - nicht größer als ein sog. "Trinkhorn". Ich hab leider so eine riesen Dings gekauft... wie gesagt, daß schleppst Du höchstens zweimal mit Dir rum, dann landet es in der "mal sehen" Kiste.... Wink
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Gerwin



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 01.01.2012, 13:27    Titel:

Nur kurz ein kleiner Einschub: Im allgemeinen hat Harald natürlich wie immer mit vielen was man sagt voll und ganz recht. Man sollte nur ein paar Kleinigkeiten beachten:

1. Wurfwaffen gehören nicht gerade zu den beliebtesten Waffen im Larp, und "1 direkt" machen die soweit ich weiß auch nur nach gewissen Regelsystemen. Ein Waldläuferbeil welches gleichzeitig als Wurfbeil eingesetzt werden kann ist zwar eine feine Sache...man muss eben nur damit rechnen das gerade auf einen darstellungsbetonten Con einige (viele) Larper nicht begeistert sind und eine derartige Wurfwaffe schon (vollkommen realistisch) an Gambeson und Kettenhemd scheitern lassen.

2. Es stimmt schopn dass die Jagd mit Speer und Bogen GLEICHZEITIG so eine Sache ist. Zwar gibt es genug Völker die uns die Möglichkeit vormachen, ich würde allerdings an diesen Punkt eher zu einer kleineren Bogenvariante greifen. Was viele Larper vergessen ist, dass es mehr Bögen als den klassischen Pseudolangbogen gibt. Eine gute Übersicht findest du beispielsweise hier. Als Warnung sei jedoch gesagt dass es sich hierbei tatsächlich um Bögen und nicht um selbstgeschnitzte oder larpangepasste bessere Stöcke handelt. Erfahrungsgemäß lieber 5 Pfund geringer auswählen...sonst entsteht schnell der Eindruck dass der Bogen zu stark wäre (gerade wenn 30 Pfund erlaubt sind).

Ein Jagdhorn fände ich persönlich übrigens weniger störend als die üblichen betrunkenen, gröhlenden oder schamanischen Trommler. Wenn man es vorher spielen gelerntg hat.
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Harald Ösgard



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 01.01.2012, 15:56    Titel:

Es ging um Speer oder Stab + Bogen Im LARP! Aber Gerwin hat bestimmt drei Hände....
Wer als BOGENschütze Gegner in Gambi + Kette oder gar Platte auf Sichere Wurfweite an sich ranläßt, der macht generell was falsch.
Als kleine Überraschung gegen Plänkler, die vermeintlich leichte Beute wittern, ist eine Wurfaxt schon ganz nett.
Wobei ich mit meiner LARPwaffe - wäre sie so echt - auch durch Kette und Gambi auf ein paar Meter kommen würde...da bin ich mir doch recht sicher.

Abgesehen davon, es ging auch mehr darum hervorzuheben, das es bei einer ohnehin sehr kurzen Waffe Sinn sinnvoller sein kann sie zu werfen, als einen aussichtslosen Nahkampf abzuwarten. Natürlich ist eine Wurfaxt potenter als ein WURFmesser, trotzdem ist auch dies allerhöchstens ein FLUCHTHELFER!
Werfen und Rennen bilden da eine flüssige Bewegung.
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Gerwin



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 01.01.2012, 16:10    Titel:

Ich verstehe die Kritik nicht ganz harald oder ist dass wieder so ein "ach der Gerwin". Eine Bewaffnung mit Speeren (wenn auch für gewöhnlich Wurfspeeren) und Bogen ist völlig normal und sehr weit verbreitet. Den Bogen trägst du für gewöhnlich nicht in der Hand, und der Speer bringt ( auf den Boden gelegt) dem kämpfenden noch eine Möglichkeit seine Hauptwaffe wegzuwerfen und den Speer anzuheben. Auf jeden Fall realistischer und real verbreiteter als ein Wurfbeil.

Dass man Speer und Bogen nicht GLEICHZEITIG einsetzt steht auf nen anderen Blatt..aber von soviel Menschenverstand gehe ich aus.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 17.05.2012    Titel:

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Justav




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 01.01.2012, 17:32    Titel:

Bogen & Stangenwaffe führt dazu, dass man eine im Lager lässt; geht natürlich, sind dann aber im Prinzip "zwei Bewaffnungen". Beide gleichzeitig mit sich zu führen ist sinnlos, ausgenommen der Bogen wird entspannt im Köcher transportiert (und ist also auch nicht einsatzbereit...).

Ausnahmen mags in der Realität für gepanzerte Bogenschützen gegeben haben, die gleichzeitig für den Nahkampf gerüstet waren, aber diese "Profession" ist im LARP nicht vertreten, hier sind Schützen eigentlich immer Plänkler.
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So long

Justav
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Gerwin



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 01.01.2012, 19:16    Titel:

Ich bin jetzt gerade nicht in der Lage die Quellen rauszusuchen aber es gab durchaus jede Menge historische Bogenschützen die dem widersprechen (aber raussuchen kann ich sie jetzt leider nicht...irgendwie finde ich die Quelle leider nicht). Das beginnt bei römischen Bogenschützen, über Nordmänner die auch nicht unbedingt nur den Bogen und eine eigenartige Wurfwaffe als Bewaffnung trugen bis sogar hin zu Langbogenschützen. Man beachte beispielsweise die Bogenschützen hier mit zusätzlicher Kriegsbewaffnung. Die allgemeine Behauptung dass eine Zusatzbewaffnung für Bogenschützen dumm ist und diese immer wegrennen ist so einfach nicht haltbar (und dass weder unter einen historischen noch unter einen logischen Aspekt).

Zitat:
Beide gleichzeitig mit sich zu führen ist sinnlos, ausgenommen der Bogen wird entspannt im Köcher transportiert (und ist also auch nicht einsatzbereit...).


Nicht böse gemeint, aber...so what. Ein untrainierter Mensch braucht für das aufziehen eines Bogens bei vorhandener Kraft 10-15 Sekunden. In dieser schnelle entwickeln sich weder historisch gesehen noch im Larp für gewöhnlich Schlachten bei denen der Einsatz von Bogenschützen sinnvoll ist. Es ist (auch für einen Waldläufer) durchaus möglich den Speer beispielsweise in der Hand zu führen und den Bogen ungespannt auf dem Rücken. Kommt es zu einer Kampfsituation legt er den Speer erst ab und zieht den Bogen auf um seine Pfeile zu verschießen. Sind diese verschoßen oder der Feind inzwischen zu nah legt er den Bogen weg, hebt den Speer auf und kann sich durchaus verteidigen. Gerade bei einen Waldläufer/Pseudojäger ist ein deratiges Vorgehen sogar schlüssig. Großwild ist tendenziell schneller als ein Mensch (auch wenn es angeschossen ist) so lange der Treffer nicht perfekt sitzt. Während aber beispielsweise ein Wildschwein durch einen Speer verhältnismäßig einfach zu erlegen ist (vergleiche Saufeder) zieht ein Mensch der vor einen Wildschwein wegrennt für gewöhnlich den kürzeren.

Von daher gesehen:

Ob du einen Waldläufer mit einen Speer und einen Bogen oder nur mit einen Speer/Bogen spielst ist eine Frage die weder historisch noch logisch betrachtet eindeutig zu beantworten ist..sondern letzten Endes eine Frage des Geschmacks, des gewünschten Spiels und nicht zuletzt auch des Geldes welches du investieren willst.

UND der Conumgebung. In wirklich dichten Wäldern bekommst du eben sowohl mit einen Speer als auch mit einen (zu großen) Bogen Probleme

Grüße

Gerwin
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 01.01.2012, 21:00    Titel:

Das klassisch-antike Beispiel wären die persischen Unsterblichen: Bogen, leichter Schild und Rüstung und ein Speer (bzw schwerer Wurfspieß). Wink

Aber die werden in Massen auf dem Schlachtfeld eingesetzt und müssen sich mangels anderer, "reiner" Nahkämpfer selber verteidigen; die Situation gibts im LARP schlicht nicht. Aber wer will kanns ja ausprobieren...
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Justav
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Cartefius



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 01.01.2012, 21:42    Titel:

Auch wenn die Diskussion ein bisschen am Thema vorbeigeht: Ich denke, der Hauptunterschied ist einfach, dass man in der Realität leichte Stoß- oder Wurfspeere viel leichter und mit geringerem Durchmesser bauen kann als Larpspeere, so dass man diese zum Transport in der gleichen Hand wie den Bogen halten kann.
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Gerwin



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 01.01.2012, 21:59    Titel:

Warum sollte man das tun? Einen Reiterbogen bekommt man wie gesagt leicht in diverse Tragevarianten, und ein Bogen ist eh keine "schnell mal ziehen" Waffe. Wir denken da zu modern an heutige Schußwaffen Smile.
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 01.01.2012, 22:05    Titel:

Für die Jagd ist es vermutlich sinnvoll, den Bogen schnell schussbereit zu haben, während der Speer nicht nur als Waffe, sondern auch als Wanderstab dienen kann.

Ich finde gerade nur dieses Bild (was nicht die alltägliche Tragweise abbilden muss), habe aber ähnliches häufiger mal im Fernsehen bei diversen indigenen Jägern gesehen.
http://www.periodpaper.com/index.php/geographic-locale/islands-oceania/1843-print-costume-man-hunter-spear-bow-new-guinea
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Harald Ösgard



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 05.01.2012, 12:19    Titel:

Was ist unmissverständlich daran wenn ich sage, daß ich es in allen erdenklichen Varianten PROBIERT habe? Rolling Eyes

Wie Cartefius schon sehr richtig gesagt hat: LARP- Speere (Stangenwaffen i.a.) sind einfach aufgrund der spezifischen POLSTERUNG zu DICK, um sie zusammen mit dem Bogen in der Hand halten zu können.

Und alle Variationen mit "Auf dem Rücken tragen" von Bogen oder Stabwaffe sind leidlich unpraktisch.... sei es wegen der Gugel, der Feder am Hut oder ggf. sogar wegen Rüstungsteilen.

Es ist ja kein DOGMA! Wer meint es unbedingt machen zu wollen, oder irgendwie sonst zwanghaft dazu getrieben ist mir das Gegenteil zu beweisen, der darf herzlich gerne mit X Bögen und X Stangenwaffen über den Acker laufen. Das juckt mich nicht die Bohne, das würde noch nichtmal "mein LARP" (TM) beschädigen.

Alles worum es mir ging war, einen jungen Spieler vor einer Fehlinvestition zu bewahren. MEINE Aussagen sind selbstredend IMMER nur die Wiederspiegelung MEINER Meinung und erheben nicht den Anspruch objektiv zu sein.

Aber ich habe natürlich allergrößtes Veständnis dafür, daß jemand seine theoretische Idee gegen Praxiserfahrung mit Händen und Füßen verteidigt. So Dauerrevolutionäre muss es ja auch geben.... Wink

[/quote]
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