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Thema: Anfägercharakter: Tagelöhner


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<< Anfängerchar Händlerin Charakter-/Gruppenkonzept: Söldner(-truppe) >> 
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Kelmon



Alter: 32
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.09.2009, 16:11    Titel:

"Hallo! Hallo Sie! Ja, sie, der große Herr mit dem Hundegesicht, der Peitsche, dem Schwert und den großen Flügeln, der in Flammen steht. Ich bin der Hans und sie? Herr Balrog, nett sie kennenzulernen! Wollen wir mal einen trinken gehen?"

Klar, Unwissend =!= Dumm. Solange ein Wesen nach menschlichen Maßstäben unheilversprechend ist, wird man das eben auch so einordnen. Probleme gibt das nur, wenn die Gefahr nicht offensichtlich ist (Wer kann schon spontan einen Elben von einem Druchii unterscheiden? Wer ordnet einen etwas entstellten Körper als Chaosmal statt als bloßen Geburtsfehler ein?). Da finde ich eine gewissende "Genreblindheit" mehr als angebracht.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 18.05.2012    Titel:

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Justav




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.09.2009, 17:11    Titel:

Kelmon hat Folgendes geschrieben:
Meine Charaktere fangen alle damit an, daß fremde Rassen - wenn überhaupt - aus alten Geschichten, Berichten von Reisenden oder lediglich gerüchteweise bekannt sind.


Gerüchte reichen völlig aus; damit so was ...

Kelmon hat Folgendes geschrieben:
"Hallo! Hallo Sie! Ja, sie, der große Herr mit dem Hundegesicht, der Peitsche, dem Schwert und den großen Flügeln, der in Flammen steht. Ich bin der Hans und sie? Herr Balrog, nett sie kennenzulernen! Wollen wir mal einen trinken gehen?"


... eben nicht passiert. Ich bin IT durchaus schon auf solche Leute getroffen; gut, nicht mit nem Balrog, aber auch beim durchschnittlichen Ork passt das "Oh, so einen hab ich ja noch nie gesehen; ob er wohl nett zu mir ist?" einfach auch nicht, bzw nur bei Chars, die vorsätzlich den Dorftrottel verkörpern wollen. Wink

Kelmon hat Folgendes geschrieben:
Solange ein Wesen nach menschlichen Maßstäben unheilversprechend ist, wird man das eben auch so einordnen. Probleme gibt das nur, wenn die Gefahr nicht offensichtlich ist (Wer kann schon spontan einen Elben von einem Druchii unterscheiden? Wer ordnet einen etwas entstellten Körper als Chaosmal statt als bloßen Geburtsfehler ein?). Da finde ich eine gewissende "Genreblindheit" mehr als angebracht.


Naja, es wird ja oft genug darauf hingewiesen, dass gewisse Klischees im LARP lieber nicht zu sehr verkommen sollten; zB das Orks böse sind, BÖSE! Bzw diese Vorstellung weit genug verbreitet ist, dass man sie sich ohne Probleme auf die Fahne schreiben darf.

Ich würde sogar weiter gehen, und finde es bspw möglich, verwachsenen oder verkrüppelten* Personen prinzipiel Böses zu unterstellen; muss dann jeder, der eine solche Rolle spielt, mit leben. (Während ich bei "Klischeebösewichten" wie Orks und Drows auch die Meinung vertrete, die müssen damit rechnen, IT angegriffen zu werden: Das wäre für solche Entstellten mE zu krass.)

EDIT
* Ich lasse IT-Vorurteile allerdings nur an Leuten au, die diese Vorurteile IT erfüllen, nicht OT. Will sagen, ich bin gegen Orks rassistisch, nicht gegen Spieler mit dunkler Hautfarbe. Bei Spielern, die tatsächlich und OT gehandicapt sind, fände ich ein solches Verhalten dagegen problematisch, ohne zu wissen, wie der Spieler darauf reagiert.

Warum? Die Rolle sucht sich jeder aus, muss also auch mit den Konsequenzen leben; Hautfarbe, Geschlecht oder Behinderungen nicht.
EDITEnde

Und zu den Druchii: Außer einer blasssen Gesichtsfarbe gibts da kaum Unterschiede... außer, die tragen noch die üblichen üstungen und Kleidung. Wer sich ca. drei dutzen Totenköpfe aufs Gewand malt, ohne Wahlkampf für die Piraten-Partei zu machen, ist böse, ganz bestimmt. Wink

P.S.: Ich wollte auf den berühmt-berüchtigten Extremfall verweisen, da ich diesen wie gesagt schon erlebt habe. Ein "Grundwissenkatalog, den jeder verinnerlicht haben muss", fordere ich natürlich nicht. Dass gewisse Klischees erhalten bleiben schon, und dazu gehört, dass "Orks, Drow & Dämonen sind böse!" Allgemeinwissen ist.
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Kedrik



Alter: 25
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Beiträge: 1422
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.09.2009, 18:26    Titel:

Wobei es für mich einleuchtend klingt, dass ein Hinterwäldler zum Beispiel Orks schlichtweg nicht kennt, weil es sie bei ihm zu Hause nicht gibt.
Wenn er dann schlau genug ist, zu Fragen was es mit diesen Viechern auf sich hat, und sich der Spieler zufällig auf einer der vielen Cons befindet, auf der es alle anderen Spieler ganz toll finden mit diesen coolen Orks zusammenzuarbeiten, dann wird ihm der Gefragte wohl auch erzählen, dass diese Grünhäute ja alle eigentlich ganz harmlos sind. Warum sollte der Charakter dann annehmen, dass sie ihm böses wollen? Zeichen wie Bewaffnung oder seltsames Aussehen sind bei Fantasyhintergründen ja noch lange kein Grund jemanden irgendwo einzuordnen. Im Gegenteil, vielleicht empfindet er dann sogar die Minderheit der Elfen, die den Orks an den Kragen wollen als die Bösen, weil sie diese zwar hässlichen, aber doch eigentlich ganz netten Geschöpfe grundlos abschlachten.

Ich bin also durchaus für Unwissen, wenn man es im Rahmen einer sinnvollen Neuegier zu schmälern versucht. Das Ergebnis dieses Vorgehens dürfte bei Dämonen etc. eindeutig sein, bei Grenzfällen wie Kuschelorks oder dergleichen wohl von den anderen Charakteren abhängen.

Weltanschauungen, bei denen der Charakter allem Fremdem (sprich anders aussehendem oder sich seltsam verhaltendem) misstrauisch begegnet, halte ich bei solchen Konzepten durchaus für stimmig und angemessen.

Grüße,
der Kedrik
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Kelmon



Alter: 32
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Beiträge: 7381
Wohnort: Saarbrücken

BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.09.2009, 18:34    Titel:

Justav hat Folgendes geschrieben:
Naja, es wird ja oft genug darauf hingewiesen, dass gewisse Klischees im LARP lieber nicht zu sehr verkommen sollten; zB das Orks böse sind, BÖSE! Bzw diese Vorstellung weit genug verbreitet ist, dass man sie sich ohne Probleme auf die Fahne schreiben darf.

Du bringst hier verschiedene Dinge völlig durcheinander. Daß der Ork (so wie es sich gehört) Klischee-böse ist hat ja nichts damit zu tun, daß ich dies auch wissen muß. Ein Klischee ist OT, nicht IT. IT sollte man i.d.R. eben Klischeeblind sein. (Nein, das ist nicht das gleiche wie "keine Vorurteile haben").

Zitat:
Ich würde sogar weiter gehen, und finde es bspw möglich, verwachsenen oder verkrüppelten* Personen prinzipiel Böses zu unterstellen;

Das halte ich selbst IT für....seltsam.

Zitat:
Will sagen, ich bin gegen Orks rassistisch, nicht gegen Spieler mit dunkler Hautfarbe. Bei Spielern, die tatsächlich und OT gehandicapt sind, [...]

Vooooorsicht bitte bei der Formulierung hier...ich gehe zumindest mal davon aus, daß Du dunkle Hautfarbe nicht als handicap siehst.

Zitat:
Dass gewisse Klischees erhalten bleiben schon, und dazu gehört, dass "Orks, Drow & Dämonen sind böse!" Allgemeinwissen ist.

Das Klischee ist aber "Orks sind böse", nicht "Jeder weiß, was Orks sind und daß sie böse sind". Orks können böse sein, ohne daß ich von ihnen gehört habe oder weiß, daß sie böse sind. Das bricht deren Klischee nicht.

Zu wissen, was alle möglichen Fantasy-Rassen sind, was ihre Ziele, Wünsche und Träume sind bricht aber dagegen massiv das Klischee vom "unerfahrenen Neu-Helden".
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Direktlink | Verfasst am: 18.05.2012    Titel:

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crakk



Alter: 17
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.09.2009, 19:12    Titel:

huhu

wgen dem dämonen: es ist ja uch was anderes, ob man sich normal unterhält, oder ob entsprechendes wesen vor einem steht - wenn ein rok auf einem zurennt mit erhobenen schwert wird auch ein landsknecht wissen "waffe ziehen, TÖTEN"
wenn ein ork jedoch einfach normal im eigenen lager spaziert (ich weiß, dass es unrealistisch ist, einfach mal angenommen), dann ist der tagelöhner eben der einzige, der nicht sofort in panik gerät und wenn panik sit nochmal nachfragt

also wenn man die kreatur dann sieht, sollte man schon wissen 8in entpsrechender szene, wiewenn sie angreift), achtung - die ist böse
nur eben am lagerfeuer kann man ja mal nachfragen

grüße
andré
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Profilbild entnommen aus http://www.flickr.com/photos/horathio/se…ith/5686508142/ - Fotos von unserem ersten con von jemandenl =) danke für das
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Kedrik



Alter: 25
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Beiträge: 1422
Wohnort: Bei Regensburg

BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.09.2009, 19:19    Titel:

Crakk, darf ich dich um ein wenig mehr Mühe in Sachen Recht-/Groß und Klein Schreibung bitten. Dein Post ist recht anstrengend zu lesen.

crakk hat Folgendes geschrieben:
wenn ein ork jedoch einfach normal im eigenen lager spaziert (ich weiß, dass es unrealistisch ist, einfach mal angenommen)


Das ist leider überhaupt nicht unrealistisch, sondern sehr oft der Fall.

Ansonsten stimme ich mit Crakk und Kelmon überein. Das einem jemand etwas böses will erkennt man zur Not auch ohne etwas über denjenigen zu wissen. Wenn es dafür keine Anzeichen gibt, muss man sich halt anderweitig informieren oder eigene Erfahrungen machen, und genau das passt mMn ins Bild des ungebildeten Taglöhners.

Grüße,
der Kedrik
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Vishous



Alter: 24
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Beiträge: 19
Wohnort: Nähe Hamburg

BeitragDirektlink | Verfasst am: 01.10.2009, 16:32    Titel:

Nochmals danke, für die hilfreichen Tipps.

Ich hab nun eine gute Vorstellung, wie ich den Charakter spielen werde.
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Justav




Anmeldedatum: 25.09.2009
Beiträge: 1326
Wohnort: Berlin

BeitragDirektlink | Verfasst am: 03.10.2009, 13:19    Titel:

Kelmon hat Folgendes geschrieben:
Zu wissen, was alle möglichen Fantasy-Rassen sind, was ihre Ziele, Wünsche und Träume sind bricht aber dagegen massiv das Klischee vom "unerfahrenen Neu-Helden".


Genau darum ging es mir ja eben nicht, sondern um die prinzipielle Vorstellung, Orks (und eigentlich alles, was nicht nach Mensch/Elf/Zwerg aussieht), erst mal als böse zu betrachten. Ich mag die Vorstellung nicht, das der durchschnittliche, unerfahrene Neuabenteurer allem, was er nicht kennt, aufgeschlossen, freundlich und objektiv begegnet.

Vielleicht geht es mir da auch weniger um die Frage "Ork oder nicht", sondern eher um genau diese Aufgeschlossenheit, die meinen Vorstellungen widerstrebt. Besagter durchschnittlicher unerfahrener Neuabenteurer sollte in meiner Traumwelt auch einem menschlichen Barbarstamm sehr mißtrauisch gegenübertreten; weil das da vor ihm in Felle gekleidete, unzivilisierte Wilde sind, bei denen man nie wissen kann, und keine harmonisch mit der Natur zusammen lebenden Ureinwohner mit reicher Folklore. Solchen Leuten handelt man ihr Land für ein paar Glasperlen ab, jawoll, sonst verarbeiten die Dich zu einem Schrumpfkopf! Wink

Kelmon hat Folgendes geschrieben:
Vooooorsicht bitte bei der Formulierung hier...ich gehe zumindest mal davon aus, daß Du dunkle Hautfarbe nicht als handicap siehst.


Voooooorsicht, mir solche Dinge zu unterstellen. Wink

Die Aussage war mE ziemlich klar: Ich spiele IT-Vorurteile gegen ausschließlich ggen Eigenschaften des Chars aus (Ork), nicht gegen Eigenschaften des Spielers, sei das Geschlecht, Hautfarbe, Behinderung etc.pp.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 18.05.2012    Titel:

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Leander



Alter: 22
Anmeldedatum: 03.11.2008
Beiträge: 4186
Wohnort: Berlin

BeitragDirektlink | Verfasst am: 03.10.2009, 19:41    Titel:

Du siehst das aber hier rein schwarz-weiß, obwohl es Graustufen gibt.
Es gibt nicht immer nur "die sind böse" oder unglaubliche Aufgeschlossenheit. Vorsichtiges Annähern, Misstrauen, Furcht oder so etwas fallen da rein. Nur weil man nicht weiß, dass eine Rasse per se böse ist, muss man sie noch nicht lieben.
Es ist aber von der Rolle abhängig, wie man diesen Rassen begegnen kann. Der Bauer wird eher misstrauisch sein, die Angehörigen dieser Rassen vielleicht gar für die Dämonen aus seinen heimischen Geschichten halten, während der Gelehrte -je nach Ausrichtung- diese Rassen vielleicht eher studieren will (wobei auch das bis zum Sezieren reichen kann).
Laut Klischee weiß eben nicht jeder, dass die bösen Rassen böse sind, sondern begegnet diesen Rassen unterschiedlich.

Zur Formulierung: Das Missverständnis lag an der Syntax.
_________________
Du bist nicht in der Lage verständliche Beiträge nach den Regeln der deutschen Sprache zu schreiben? Das hier ist die Lösung.
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