Thema: Anfägercharakter: Tagelöhner
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Vishous
Alter: 24 Anmeldedatum: 24.09.2009 Beiträge: 19 Wohnort: Nähe Hamburg
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Direktlink | Verfasst am: 28.09.2009, 19:46 Titel: Anfägercharakter: Tagelöhner |
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Moin,
ich war bereits auf zwei Veranstaltungen und habe dort als NSC meinen Dienst abgeleistet. Um eventuell auch mal als SC auf einem Con teilzunehmen, brauche ich natürlich einen eigenen Charakter. Aber darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht.
Ich würde diese gerne eurer Kritik aussetzen, um typische Anfängerfehler zu minimieren.
Bitte verzeiht die Stichpunktartige Schreibweise:
Charakterkonzept – Tagelöhner
Familie: Eine Bauernfamilie, die Getreidefelder bewirtschaftet und Milchkühe hält. Hat einen älteren Bruder und eine jüngere Schwester. Der ältere Bruder möchte den Hof einmal übernehmen. Die jüngere Schwester hilft auf dem Hof.
Kindheit: Hat viel auf dem Hof geholfen und gelernt. Ging unregelmäßig in die Kirche, meist auf anraten der Eltern. Einmal im Jahr kommt ein Trupp Soldaten vorbei, um den Jahreszehnt einzutreiben. Familie konnte diesen bis dato bezahlen, auch wenn es manchmal etwas knapper wurde. Ist fasziniert von den glänzenden Rüstungen der Soldaten und der hübschen Kleidung des Eintreibers. Möchte auch einmal eine solche Rüstung tragen. Konnte sich bis jetzt aber nicht dazu durchringen sich beim Militär zu bewerben.
Ist das Hofleben leid, liegt aber nicht in Streit mit seinen Eltern. Hat den Hof mit 18 ½ Jahren verlassen, um die Welt zu erkunden und um eventuell einen passenden Beruf zu finden. Seine Eltern waren darüber nicht sehr glücklich, waren aber nach einigen Diskussionen einverstanden.
Reise: Nimmt Gelegenheitsjobs an, um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen. War bis jetzt vergleichsweise erfolgreich damit. Konnte sich einige Dinge erarbeiten, die er auf dem Hof nie bekommen hätte. Hat bei anderen Bauern Tiere bewacht oder Felder abernten. Wurde als Bote ausgesandt. Ist um Trupp eines reichen Kaufmanns gereist, um seine Waren zu beschützen. Der Kaufmann hat ihm ein einfaches Schwert geliehen, da er keine Waffen außer einem langen Knüppel besaß. Hat eines Nachts im Halbschlaf einen Dieb erwischt und ihn vertrieben. Der Dieb ist geflohen, weil er überrascht wurde, nicht wegen einem Kampf. Nimmt gerne Arbeit an, von denen er nur halbwegs etwas versteht, um neues kennenzulernen. Tut aber so, als könne er vieles. Nimmt alles, was ihm nutzen könnte als Bezahlung, also Geld, Waren, Kleider und Unterricht.
Fähigkeiten: Kann Feuer entzünden und ein wenig Kochen. Kann mit Einhandwaffen umgehen, aber nicht gut.
Ausrüstung: Dunkelgrauer Gambeson, braunes Hemd, einen schwarzen Gürtel, einen braunen Gürtel mit Verzierungen, einen kleinen Beutel, eine kleine Gürteltasche. Zwei mit flach nietenbeschlagene schwarze Lederarmschienen (Panzerstulpen). Schwarze Jeans und schwarze Kampfstiefel.
Zu besorgende Ausrüstung: Braune oder naturfarbene Leinenhose, Trinkschlauch, Tranktasche mit einem billigen Trank drin (war eine Belohnung), brauner Umhang eventuell zerfetzt/abgenutzt, Gugel, Kopfbedeckung.
Charakter: 21/22 Jahre alt. Möchte viel Kennenlernen, wissbegierig, etwas zurückhaltend, ruhig. Hat bis jetzt nur einen Elfen auf seiner Reise getroffen, aber nicht mit ihm gesprochen. Kennt Zwerge vom Hörensagen und sonst keine anderen Wesen.
Namen, Orte, Gottheiten, etc. muss ich mir noch ausdenken. Ich möchte erstmal das Konzept als solches ausarbeiten.
Tipps zur Gewandung nehme ich besonders gerne entgegen. Bis jetzt ist leider vieles dunkel bis schwarz. War als NSC ganz praktisch, aber passt leider nicht 100%ig zur Rolle. Ich weiß auch noch nicht so recht, wie ich dem ganzen einen "used-look" verpassen soll. Einen selbstgenähten Umhang mit Rissen zu versehen, kann ich mir vorstellen. Aber die gekauften Sachen möchte ich doch gerne heile lassen.
Der Part mit dem Schwert ist auch noch nicht so dolle...
Vielen Dank schon mal an alle, die sich zu Wort melden! |
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inLarp

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Leander

Alter: 22 Anmeldedatum: 03.11.2008 Beiträge: 4186 Wohnort: Berlin
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Direktlink | Verfasst am: 28.09.2009, 20:02 Titel: |
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Die Ausrüstung: Die Armschienen kannst/solltest du weglassen und dir lieber einen Helm besorgen. Die Jeans sollten wirklich so schnell wie möglich ausgetauscht werden und die Stiefel zumindest abgetarnt.
Als Kopfbedeckung wäre eine Bundhaube recht schick.
Den Trank wirst du auf den meisten Cons nicht eingecheckt bekommen, da häufig die Regel gilt, dass nur auf dem Con gebrautes verwendet werden darf. (Und selbst wenn nicht ist der "Trank" nach einer Nutzung eh weg und du brauchst einen Neuen.) Eine Tasche dafür anzuschaffen ist also für einen Nicht-Alchemisten keines Falls sinnvoll, es sei denn du hast auf jeder Con immer welche dabei, dann musst du dir aber auf jeder Con auch welche besorgen.
Bist du nun 21 oder 22 (OT)? Dein Charakter sollte im Normalfall nicht älter oder jünger sein als du selbst.
Religiös sollte der Charakter noch sein. Wie wäre es denn ggf. mit dem Ceridentum? Zu einem Charakter der fast nichts von der Welt gesehen hat, könnte das mMn ganz gut passen.
Und verstehe ich das jetzt richtig, dass du ein Schwert mit dir rumträgst? Ich dachte, dass das nur geliehen war? Dann hätte der Kaufmann das nach getaner Arbeit wohl wiederbekommen. Wie wäre es denn anstatt mit einem Schwert mit einem Handbeil oder sowas? Ein Werkzeug als improvisierte Waffe quasi? Das würde mMn zu einem einfachen Tagelöhner besser passen.
Ansonsten durchaus ok, auch wenn die Aufzählung der Aufträge nicht wirklich wichtig ist.
Noch eine Anmerkung: Wenn du richtig Einsatz zeigst, hat deine Klamotte nach ein paar Cons den Used-Look von alleine erhalten. _________________ Du bist nicht in der Lage verständliche Beiträge nach den Regeln der deutschen Sprache zu schreiben? Das hier ist die Lösung. |
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Vishous
Alter: 24 Anmeldedatum: 24.09.2009 Beiträge: 19 Wohnort: Nähe Hamburg
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Direktlink | Verfasst am: 28.09.2009, 20:19 Titel: |
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Die Armschienen wollte ich eher aus OT-Gründen tragen. Ich hab irgendwie ein Talent dafür etwas auf den Unterarm zu bekommen...
Ok, Trank vergesse ich, spare ich wieder Geld
Ich bin 21, aber bis ich zum Spielen des Charakters komme, bin ich 22.
Ich hab leider noch null Ahnung von existierenden Ländern, Glaubensrichtungen, etc. Ich wollte dies daher später einfügen, sobald ich mich ein wenig in das Thema eingelesen habe. Ceridentum z.B. sagt mir zurzeit gar nichts.
Das mit dem Schwert hab ich wohl unklar ausgedrückt. Meine einzige Larpwaffe, die ich besitze ist ein 105cm dunkelgraues/fast schwarzes Schwert, dass ich günstig gebraucht bekommen habe.
Entweder muss ich das aber wohl wirklich austauschen/weglassen oder ich bastel die Geschichte so hin, dass dem Kaufmann sehr viel Verlust ersparrt habe. Wobei das auch wieder sehr abgedroschen klingt... Kritik/ Vorschläge erwünscht! (Den langen Ast als Larpwaffe wäre vielleicht schön.)
Danke für die fixe Antwort! |
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Kelmon

Alter: 32 Anmeldedatum: 24.01.2009 Beiträge: 7381 Wohnort: Saarbrücken
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Direktlink | Verfasst am: 28.09.2009, 20:20 Titel: |
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Für gebraucht aussehende Kleidung - oder gar vom älteren Bruder aufgetragene - würde ich empfehlen, die Kleidung mit flicken zu versehen. Hierzu am besten einen ähnlichfarbigen, aber nicht identischen Stoff nehmen und mit einem Überwendlichstich o.ä. am Kleidungsstück befestigen. So etwas kann dann auch wieder entfernt werden, wenn nicht mehr nötig. Zerreißen würde ich da nichts, denn niemand würde mit zerrissener Kleidung herumlaufen, da sich diese schon von selbst weiter zerstört.
(Mal von extremen Notsituationen abgesehen, aber es klang mal nicht so, als wäre es für Deinen Char ein unüberwindliches Problem, bei der Anstellung an einem Hof Nadel und Faden aufzutreiben)
Ansonsten hat Leander schon alles wichtige gesagt. Als Waffe für Dich würde sich ggf. wirklich eher etwas wie ein Knüppel anbieten.
Vom Helm würde ich übrigens glatt abraten, wenn Du tatsächlich einen so richtig armen Schlucker/Tagelöhner spielen willst. Sonst rutschst Du da vielleicht schon zu sehr in den "professionellen" Waffenknecht rein, und ich habe Deine Rolle irgendwie eher handwerklich als kriegerisch verstanden. _________________ LARP-Anfänger: Schaut hier nach!
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inLarp

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Vishous
Alter: 24 Anmeldedatum: 24.09.2009 Beiträge: 19 Wohnort: Nähe Hamburg
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Direktlink | Verfasst am: 28.09.2009, 20:26 Titel: |
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So richtig arm sollte er eigentlich sein. Also er hat genug zum Leben und konnte das ein oder andere nützliche auftreiben.
Das mit den Flicken ist eine sehr gute Idee. Wurde meines Erachtens gut passen. Einerseits geht die Kleidung durch sein leben schnell kaputt, auf der anderen Seite hat er genug um sie flicken zu können.
Ich hab mir eigentlich gedacht, das ich den Charakter ein wenig durch die Cons entwickeln lasse. Wenn sich ein williger Krieger findet, darf er auch Schwertkampf lernen. Oder ein Waldläufer hat die Muße ihm ein wenig im Bogenschießen zu unterrichten.
Aber auch Schmieden oder Lederarbeiten sind im Rahmen des Möglichen.
Ist sowas ok, oder ist das Konzept dadurch zu "offen"? |
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Leander

Alter: 22 Anmeldedatum: 03.11.2008 Beiträge: 4186 Wohnort: Berlin
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Direktlink | Verfasst am: 28.09.2009, 20:32 Titel: |
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Für den Anfang sollte es ja gerade sehr offen sein, da du noch nicht wissen kannst, was du später machen willst.
Bei einem wirklich handwerklichen Charakter würde ich den Helm auch weglassen, nur der Gambeson wirkte schon so, als wollte er einen Tagelöhner spielen, der sich vornehmlich für den Kampf anstellen lässt, daher der Helm. Aber sollte man sich nicht noch eher einen Helm als einen Gambeson kaufen? _________________ Du bist nicht in der Lage verständliche Beiträge nach den Regeln der deutschen Sprache zu schreiben? Das hier ist die Lösung. |
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Vishous
Alter: 24 Anmeldedatum: 24.09.2009 Beiträge: 19 Wohnort: Nähe Hamburg
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Direktlink | Verfasst am: 28.09.2009, 20:48 Titel: |
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Also das unter "Ausrüstung" aufgeführte ist Bestandteil meines Minifundus, oder war das auf den Charakter bezogen?
Also ich persönlich würde mich da noch gar nicht so auf Kämpfer/Handwerker festlegen. Ich hatte eher gedacht, er mach (fast) alles, solange es bezahlt wird. Kann auch gerne Gleitschutz sein, auch wenn er kaum Ahnung von Kämpfen hat. Er hat ja noch nie um Leben und Tod gekämpft und denk sich daher "wird schon nicht so schlimm".
Vielleicht nimmt ihn ja auch wirklich mal ein Ritter auf und er findet gefallen daran.
Frei nach dem Prinzip: Gucken was kommt.
Ich glaube die Kleidung werde ich nochmal überdenken und mich nach Kleidung umschauen.
Wie ist denn das Konzept des Charakters abgesehen vom Erscheinungsbild? Würdet ihr mich mit der Story losschicken? |
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Kelmon

Alter: 32 Anmeldedatum: 24.01.2009 Beiträge: 7381 Wohnort: Saarbrücken
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Direktlink | Verfasst am: 28.09.2009, 21:07 Titel: |
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| Leander hat Folgendes geschrieben: | | Aber sollte man sich nicht noch eher einen Helm als einen Gambeson kaufen? |
An sich erstmal ja (wenn wir davon reden, welche Körperstellen zuerst geschützt werden sollten, und welche sekundär und tertiär). Aber: Der Unterschied zwischen Gambeson und Helm ist eben "Kann in Heimarbeit hergestellt werden" vs. "Muß von einem Professionellen Rüstungsschmied gegen Geld gekauft werden". Von daher schien mir für einen ärmeren Menschen der Gambeson wahrscheinlicher, auch wenn das benötigte Leinen und die Wolle auch nicht auf Bäumen wachsen....sozusagen
Was die Story angeht so sehe ich da keinerlei Probleme. Religion würde ich mir aber, wie Leander schon anmerkte, noch eine aussuchen. _________________ LARP-Anfänger: Schaut hier nach!
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inLarp

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Leander

Alter: 22 Anmeldedatum: 03.11.2008 Beiträge: 4186 Wohnort: Berlin
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Direktlink | Verfasst am: 28.09.2009, 21:14 Titel: |
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Gut, da hatte ich wohl gemerkt nicht dran gedacht. Da hast du dann natürlich Recht, Kelmon.
Im Prinzip muss dein Konzept ja jetzt nur noch ergänzt werden, dann bist du startklar. _________________ Du bist nicht in der Lage verständliche Beiträge nach den Regeln der deutschen Sprache zu schreiben? Das hier ist die Lösung. |
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Vishous
Alter: 24 Anmeldedatum: 24.09.2009 Beiträge: 19 Wohnort: Nähe Hamburg
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Direktlink | Verfasst am: 28.09.2009, 21:18 Titel: |
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Ich danke euch erstmal recht herzlich für die Antworten!
Was aber nicht heißen soll, dass weitere Anmerkungen unerwünscht sind.
Ich werde mir jedenfalls erstmal eine Gugel kaufen und wenn keiner von euch Einwände hat, einen Rechteckmantel nähen bzw. schneiden. Sieht etwas rustikaler und uneleganter aus, meiner Meinung nach.
z.B. wie http://www.wikingerkleidung.de/maenner/maennerkleidung_2.html
Religion aussuchen steht direkt unter Namen finden auf meiner To-Do-Liste.  |
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Leander

Alter: 22 Anmeldedatum: 03.11.2008 Beiträge: 4186 Wohnort: Berlin
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Direktlink | Verfasst am: 28.09.2009, 21:28 Titel: |
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Mach das ruhig so.
Auch wenn es hier öfter verlinkt wird, möchte ich dir hiermit das larpwiki ans Herz legen, da gibt es auch einen Artikel über das Ceridentum. Aber wir haben hier sowieso einige Leute, die sich mit der Materie auskennen, insbesondere unseren Cartefius soweit mir bekannt ist. _________________ Du bist nicht in der Lage verständliche Beiträge nach den Regeln der deutschen Sprache zu schreiben? Das hier ist die Lösung. |
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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4507 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 29.09.2009, 00:09 Titel: |
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Die Idee mit dem Rechteckmantel finde ich gut.
Generell wäre ein Tagelöhner, so wie ich ihn mir vorstelle, tatsächlich ein relativ armer Schlucker. Da würden ein Gambeson und Lerderstulpen eigentlich nicht passen, da Rüstung meiner Meinung nach eigentlich nur zu Leuten passt, die tatsächlich haupt- oder zumindest nebenberuflich kämpfen.
Einen Tagelöhner würde ich zuerst mit Zvilikleidung ausstatten, je nach Geschmack mit einfachen aber brauchbaren Sachen oder mit Dingen, die eher in Richtung Lumpen gehen. Generell hilft es meiner Meinung nach, möglichst gedeckte Farben und derbe Stoffe zu verwenden, dann muss man die Sachen auch nicht demolieren und kommt trotzdem eher ärmlich rüber.
Als Kopfbeckung halte ich für solche Charaktere immer Schlapphüte für passend, möglichst in braun oder grau, und gerne auch mal mit einem Holzlöffel, einem zerschlissenen Hutband oder ähnlichem verziert. Auch wirkt es gut, wenn du aussiehst, als ob du einen Großteil deiner Habe tatsächlich dabeihast, also würde ich mich nach simplem Essbesteck umsehen und einer Tragemöglichkeit, z.B. nach einer Stofftasche. Was auch geht ist eine zusammengerollte Wolldecke, die wurde z.B. im Amerikanischen Bürgerkrieg gerne als Transportmittel genommen:
http://www.26nc.org/Articles/knapsack%20and%20blanket%20roll.pdf
(unten im Dokument)
Für die Schuhe würde ich mir irgendwas zum Abtarnen suchen, Bundeswehrstiefel sind zwar verbreitet, aber alles andere als schön. Beinwickel gehen gut, oder auch Ledergamaschen, wie man sie in Armeeläen bekommt.
Von Trinkschläuchen bin ich nicht so begeistert, ich finde die sind nicht schön, wenig haltbar und das Wasser daraus ist nicht gerade lecker. Ein paar Alternativen findest du z.B. im Larpwiki.
Als Waffe ist ein Knüppel immer gut, passt aber irgendwie nicht wirklich zum Gambeson. Ebenfalls geeignet für einfache Charaktere sind aus Werkzeugen abgeleitete Waffen, wie Äxte, Speere oder Hackmesser.
Wenn du den Charakter zum Soldaten (z.B. einem Dorfmilizionär) aufwerten möchtest, ist ein Gambeson nicht verkehrt, ich würde dann aber auch gleich den Schritt weitergehen und einen Helm (zum Rechteckumhang optimalerweise etwas frühes, z.B. einen Spangen- oder Nasalhelm, Eisenhut geht aber auch) tragen, sowie zumindes eine simple Kriegswaffe wie eine Hellebarde oder einen Schild. Eher abraten würde ich davon, auf halben Wege zwischen Zivilist und Soldaten stehenzubleiben, das machen leider sehr viele Anfänger und das Ergebnis ist oft nichts halbes und nichts ganzes.
Was allerdings auch geht und ein schönes Fantasyklischee wäre, wäre wenn du mehr in Richtung "Räuber" ausgestattet wärst, also mehr mit leichter, zusammengewürfelter Rüstung und Bewaffnung, die leicht zu transportieren und weniger auf gezielten Formationskampf ausgelegt ist.
Ein Beispiel für letzteres:
http://www.kasto.org/zoom.php?file=data/gall/photos/15/13.jpg&name=Archer+and+crossbowman
Hier noch ein bisschen mehr Geraffel, Filzhüte statt Helme und metallbeschlagene Keulen statt Schwertern, und voilá! |
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Justav
Anmeldedatum: 25.09.2009 Beiträge: 1326 Wohnort: Berlin
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Direktlink | Verfasst am: 29.09.2009, 15:37 Titel: |
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| Vishous hat Folgendes geschrieben: | | Charakter: Kennt Zwerge vom Hörensagen und sonst keine anderen Wesen. |
Bitte, bitte nicht; ich kann Chars, die mir erzählen "Nein, von Orks/Drow/Dämonen/Vampiren hab ich noch nie gehört, woher soll ich wissen, dass die böse sind?", kein Stück ernst nehmen; respektive halte ich sie für die Anhänger oder Verbündeten solch finsterer Gestalten, die sich verstellen.
Vielleicht meintest Du es nicht so, aber mE sollte JEDER wissen, das Orks als wild und gefährlich gelten; selbst wenn man noch nie einen gesehen hat, selbst wenn der Char es nicht glaubt.
| Vishous hat Folgendes geschrieben: | | Ich hab leider noch null Ahnung von existierenden Ländern, Glaubensrichtungen, etc. Ich wollte dies daher später einfügen, sobald ich mich ein wenig in das Thema eingelesen habe. |
ME eine nicht unkomplizierte Sache; als Anfänger hat man normalerweise keine Ahnung, aber irgendwie sollte ja jeder Char wissen, wo er herkommt.
Ich würds auch erst mal eher unbestimmt lassen (sowohl dass mit der Heimat als auch das mit dem Glauben); dass "kleine Dorf im Wald weit weg von allem, was interessant ist" wirds wohl in jedem Land geben.
Zur Religiosität: Auch hier finde ich es völlig akzeptabel für einen Anfänger, dass erst mal sehr niedrig zu hängen; wenn man mit dem Char ein bissel sicherer ist, etwas mehr herumgekommen, kann einen immer noch die Erleuchtung ereilen und man sich zu einer IT-Religion bekennen. Vorher ist es schwer, einzuschätzen, worauf man sich einlässt, wenn man einen dezidiert religiösen Char spielt oder sich bestimmten IT-Religionen anschließt. |
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Kelmon

Alter: 32 Anmeldedatum: 24.01.2009 Beiträge: 7381 Wohnort: Saarbrücken
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Direktlink | Verfasst am: 29.09.2009, 15:55 Titel: |
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| Justav hat Folgendes geschrieben: | | Bitte, bitte nicht; ich kann Chars, die mir erzählen "Nein, von Orks/Drow/Dämonen/Vampiren hab ich noch nie gehört, woher soll ich wissen, dass die böse sind?", kein Stück ernst nehmen; respektive halte ich sie für die Anhänger oder Verbündeten solch finsterer Gestalten, die sich verstellen. |
Dir ist aber schon klar, daß nicht jeder Charakter aus einer High-Fantasy-Umgebung entstammt bzw. entstammen will? Meine Charaktere fangen alle damit an, daß fremde Rassen - wenn überhaupt - aus alten Geschichten, Berichten von Reisenden oder lediglich gerüchteweise bekannt sind.
Wieviel, glaubst Du, weiß der durchschnittliche Auenland-Hobbit von Nazgul, von Orks/Goblins und Uruk-Hai, von Elben, von Trollen, etc.?
Wieviel wußte denn der Bauernsohn Rand aus "Rad der Zeit" von den Rassen und Völkern der Welt, als er auszog?
Oder umgekehrt - wieviel wußte der einer "bösen" Gesellschaft entstammende Drizzt denn von der "guten" Oberwelt, bevor er auszog, um diese kennenzulernen?
Daß der Held anfangs schlicht keine Ahnung von allem möglichen hat und dieses Wissen nach und nach erlangt ist eigentlich ein Eckpfeiler der heroischen Fantasy. Alleine schon deswegen, damit es dem Autor möglich ist, dem Leser durch die Hauptfigur Informationen über dessen Welt zu geben. _________________ LARP-Anfänger: Schaut hier nach!
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Kedrik

Alter: 25 Anmeldedatum: 27.11.2007 Beiträge: 1422 Wohnort: Bei Regensburg
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Direktlink | Verfasst am: 29.09.2009, 16:02 Titel: |
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Ich finde es auch nicht schlimm, wenn ein einfach gestrickter Charakter nichts oder nicht viel von anderen Völkern weiß.
Aber zumindest sollte man mal nachfragen, ob diese finster dreinschauenden, hässlichen, schwer bewaffneten Wesen denn gefährlich sein könnten bevor man mit ihnen in die Taverne einen trinken geht.
So viel gesunden Menschenverstand dürfte selbst der dümmste Bauer besitzen. Dann weiß man immerhin schon einmal, welchen Ruf diese oder jene Rasse besitzt und kann dieses Wissen mit eigenen (IT gemachten) Erfahrungen erweitern, sei es jetzt in die eine oder andere Richtung.
Grüße,
der Kedrik |
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Thema: Anfägercharakter: Tagelöhner
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