Thema: Anfänger und die Rüstung - ein kleiner Beratungsversuch
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Harald Ösgard

Alter: 42 Anmeldedatum: 11.01.2010 Beiträge: 5260 Wohnort: Erlangen
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Direktlink | Verfasst am: 30.09.2011, 16:03 Titel: |
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| Gerwin hat Folgendes geschrieben: |
ABER...von genereller sturer Klassifizierung halte ich wenig. Das funzt beim Computerspiel aber nicht real.
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Komisch, dann scheinen wir hier in der Firma was falsch zu machen, die ganzen anderen Produkthersteller scheinen was falsch zu machen...oder sind wir etwa nicht die Realität? Ich habe diese Vorgehensweise aus der beinharten, phantasiebefreiten Industrie-Realität.... und nicht aus nem Märchenbuch...
Stur muss man nicht sein, daß ist meistens nicht hilfreich.
| Gerwin hat Folgendes geschrieben: |
Viel wichtiger wäre doch mal dass wir eine Liste mit den typischen Larprollen machen und zusammenzutragen, welche Rüstung wir von einen Anfänger als Minimum erwarten würden.
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Erwarten? Finde ich schon dreist formuliert. Welche Art von Rüstung wir als passend empfinden würden, ja, das soll damit dann zum Ausdruck gebracht werden. wobei sich die Einstufung als "passend" eben aus diversen Einzelwertigkeiten zusammensetzt. Passend ist ein integraler Begriff.
| Gerwin hat Folgendes geschrieben: |
Was für eine Rüstung müsste zum Beispiel der SpäMi-Ritter in welcher Qualität mindestens tragen. |
Was meinst Du mit Qualität? Qualität ist kein festehender Begriff, http://de.wikipedia.org/wiki/Qualit%C3%A4t könntest Du bitte mal verständlicher ausführen, was Du mit Qualität meinst?
Solltest Du zufällig auch das meinen, was ich als "passend" / "angemessen" / "entsprechend" bezeichnen würde und was eben eine Summe an Eigenschaften und deren Ausprägung in Hinblick auf ein gewünschtes Ziel beschreibt, dann meinen wir vielleicht letztlich das selbe.
Bewegen wir uns also gerade hier:
"Obgleich die Bezeichnung „Qualität“ an sich keine Bewertung beinhaltet, wird der Begriff im Alltag oft wertend gebraucht."
oder sind wir beide schon da:
"Qualität wird als Grad der Übereinstimmung mit Anforderungen definiert." ?
Dann sollte klar sein, daß man zur Bewertung von Qualität eben logisch diese Anforderungen erstmal definieren sollte. Meinen Vorschlag dazu habe ich bereits gemacht. Für mich sind es diese fünf Anforderungskategorien, durch die sich alle erdenklichen Rüstungen IM WESENTLICHEN unterscheiden lassen. Natürlich gibt es mehr Unterschiede, aber ob die letztlich relevant sind, steht zur Frage offen.
Wenn Ihr meint, daß es letztlich sogar weiger sind, um so besser.
Mein Vorschlag, Abstimmen über die Anforderungskategorien, demokratische Bewertung von einigen Probebeispielen und dann wissen wir mehr. _________________ Besuchte Cons: JdS 2010-Gottfreid/Jäger; DF 2010/ Boyden Kuin/Keltischer Handwerker;Herbstturney 2010/Goscogne/ Kriegsknecht im Gefolge des Herrn Sevigny
2011/ Boiden - keltischer Auxilliar (und Handwerker) 2011/Gottfreid - Pilgerreise Dascon |
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inLarp

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Gerwin

Alter: 29 Anmeldedatum: 20.06.2010 Beiträge: 8087
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Harald Ösgard

Alter: 42 Anmeldedatum: 11.01.2010 Beiträge: 5260 Wohnort: Erlangen
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Direktlink | Verfasst am: 30.09.2011, 16:32 Titel: |
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| Falodor hat Folgendes geschrieben: |
Nun ist es meiner Meinung nach recht schwer zwischen all dem Müll an Gewandung ect. etwas brauchbares zu finden das trotz allem bezahlbar bleibt.
Ein Bild meines fertigen Nordmanns habe ich, allerdings nur im Kopf
das Gesamtbudget für diesen Char sollte die 500 euro nicht sprengen zumindest vorerst.
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Was genau macht es für Dich so schwer? Findest Du nicht genau das, was Du suchst oder verwirrt Dich das große Angebot oder woran liegts?
Das Budget ist OK. Nicht zu knapp, aber natürlich auch nicht sonderlich überragend. Absolut in Ordnung so.
Findest Du es schwer dieses Bild im Kopf rauszubringen? Gibt es Bilder in Büchern, Internet oder so, die schon ganz gut passen, oder ist dieses Bild noch eher zart und ändert sich noch mit jedem neuen Input?
[quote="Falodor"]
1. Zum einen fehlt mir noch eine Tunika die "Nordmanntauglich" ist. Das liegt zum großteil daran das sich mir nicht erschliesst welcher Schnitt nun wirklich zeitgemäß wäre und wenn ich von diesem Schnitt ausgehe....
[/img]http://www.loewenstore.de/catalog/popup_image.php?pID=1658[img]
Frage ich mich ob es noch sowas wie ne Untertunika gibt da ich die Halsausschnitte immer recht groß finde (im Norden is Kalt ) und hier auch etwas druntergetragen wird.
| Zitat: |
Was genau meinst Du mit Schnitt? Wo würdest Du denn die Unterschiede sehen zwischen verschiedenen Schnitten? Für einen Nordmann sind lange Arme ganz angebracht und auch logisch, die Länge nach unten sollte nicht all zu lang sein, so mitte Oberschenkel ist ganz gut. Kommt da aber nun auch nicht auf einen Zentimeter an. Halsauschnitte sind jetzt nicht so extrem wichtig, da kann man meiner Meinung nach seiner persönlichen Vorliebe folgen. Ganz typisch für Nordleute sind hingegen Bretchengewebte Borden. Das gibt jeder Tunika sofort einen sehr nordischen Touch und ist damit auch DAS stilgebende Element schlechthin. So seltsam glitzerige Borden mit merkwürdigen Mustern, sollte man besser vermeiden. An einer Tunika gibts nicht so sehr viel, was der Sache eine Richtung geben kann, daher ist die Borde eben DAS Ausdrucksmittel schlechthin.
Klar kannst Du ne Art Unterhemd unter jede Tunika ziehen. Das sollte nur kein komisches Schnurhemd sein, sondern wirklich ein ganz ganz simples Hemd, eher sowas wie ein kürzeres Nachthemd. Naturfarbe ist hier plausibler.
[quote="Falodor"]
2. Ich wüßte auch gern was ein Wikinger unter der Kette getragen hat?? Gambesons sind doch eher später anzusiedeln...man hört öfter mal was von einer dicken Wolltunika aber was direckt ist damit gemeint und wo gibet sowas?? Eine Schutzwirkung gegen denn hieb wäre das ja nicht wirklich gewesen oder??
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Naja, hier gibt es eine direkte Wechselwirkung mit der Kette selber. Wenn die Kettenringe sehr klein sind, dann sind logisch recht viele auf einer Fläche und dann ist auch relativ viel Metall in der Dicke da. Ergo schützt so eine enge feine Kette schon recht gut gegen die Wucht von Schlägen. solche Kettenhemden sind aber logisch teurer. Wenn man nun also zu einer preislich günstigeren Kette greift, muss man sich entscheiden, ob man der historischen Optik treu bleiben will - dann kann man entweder wirklich dicke Wolle nehmen, oder aber eine normale Wolltunika unauffällig nachpolstern. Oder man nimmt eben eine Art Gambeson und versucht sich durch Leder und eher simplen Schnitt von den typischen Mittelalter Gambesons abzusetzen.
| Falodor hat Folgendes geschrieben: |
3. Kettenhemd wollte ich mir auf kurz oder lang auch zulegen und 600 euro werde ich nicht ausgeben was könnt ihr da im preissegment um die 200 euro empfehlen?? taugt die 8 mm Id teilvernietete 1.6mm Drahtstärke halbarm blank kette vom Zeughaus was oder muß es doch das vollvernietete sein??
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Teilvernietet bedeutet doch, daß die Kette aus je vier gestanzten Ringen und eine, vernietetem Ring besteht oder? Das ist gut, sogar sehr gut. Ob die Kette jetzt vernietet sein muss, daß hätte nur einen gravierenden Einfluß auf die reale Schutzwirkung. Das ist im LARP eher nebensächlich. Wichtiger ist da die Größe der Ringe. Denn das sieht man schon von Weitem. die Drahtstärke ist hingegen eher eine technische Notwendigkeit und wirkt sich auf das Gewicht aus, für den ersten Augeneindruck ist das aber weniger ausschlaggebend. Daher würde ich immer versuchen, möglichst kleine Ringdurchmesser für's Geld zu bekommen. Wenn ich unvernietet DEUTLICH kleine ringe bekomme als vernietet (bei dem gelegten Budget), dann würde ich da wirklich erstmal auf ne gute Ringgröße achten, bevor ich mir eventuell noch andere Parameter anschaue. Übrigens wäre auch eine Flachringkette nicht unpassend für einen Nordmann. Flachring-Ketten sind meist leichter, falls das ein Kriterium für Dich sein sollte. _________________ Besuchte Cons: JdS 2010-Gottfreid/Jäger; DF 2010/ Boyden Kuin/Keltischer Handwerker;Herbstturney 2010/Goscogne/ Kriegsknecht im Gefolge des Herrn Sevigny
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Gerwin

Alter: 29 Anmeldedatum: 20.06.2010 Beiträge: 8087
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Direktlink | Verfasst am: 30.09.2011, 16:37 Titel: |
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Nein, es bedeutet dass die Ringe unter den Achseln vernietet sind und ansonsten nicht. Meiner Meinung nach nur als Anfänger brauchbar. Und eine Mischung aus einen genieteten und vier gestanzten wäre mir völlig neu.
Bei dem Budget würde ich am ehesten mal in der e-bucht surfen. Da findet man öfter mal einen Schnapper zum Thema Kettenhemd. Ansonsten, je kleiner die Ringe umso besser das Hemd. _________________ Lieber Larpeinsteiger:
Auch wenn dieses Posting tendenziell einen anderen Eindruck vermittelt kannst du natürlich relativ unabhängig von körperlichen Voraussetzungen, Geschlecht, Alter und Herkunft jede Rolle spielen die du willst. Alles was du hier liest sind persönliche, subjektive Meinungen. |
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inLarp

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Harald Ösgard

Alter: 42 Anmeldedatum: 11.01.2010 Beiträge: 5260 Wohnort: Erlangen
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Direktlink | Verfasst am: 30.09.2011, 16:41 Titel: |
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| Gerwin hat Folgendes geschrieben: | Qualität ist recht einfach zu definieren im Bezug auf Plattenrüstungen
Jetzt ist nur noch die Frage, welchen Verarbeitungsgrad hätte man den gerne mindestens an den hohen Herren?
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Verstehe ich das richtig? Verarbeitungsgrad ist für dich das einzige Anforderungskriterium zur Beurteilung der Qualität einer Plattenrüstung für einen hohen Herren?
Wäre es Dir nicht möglich, die einzelnen Bilder noch einen Tick weit runterzubrechen, im Sinne von: - hier ist mehr Blech am Körper verteilt (mehr geschützte Fläche) - hier sind die Geschübe sinnvoller (mehr Beweglichkeit) - hier ist die Optik edler (suggeriert einen höheren gesellschaftlichen Status des Trägers) usw. usw. ?
Im Prinzip hab ich erstmal keine groben Einwände gegen DEINE Einteilung, nur weiß ich immer noch nicht wirklich, woran Du das im Detail fest machst. Dadurch ist es eben für mich noch nicht wirklich nachvollziehbar. (Im Sinne von: Bei den nächsten 5 Rüstungen könnte ich vorhersagen, wie Gerwin die voten würde, weil ich weiß, worauf er achtet und wie er diese Details für sich gewichtet.) _________________ Besuchte Cons: JdS 2010-Gottfreid/Jäger; DF 2010/ Boyden Kuin/Keltischer Handwerker;Herbstturney 2010/Goscogne/ Kriegsknecht im Gefolge des Herrn Sevigny
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Harald Ösgard

Alter: 42 Anmeldedatum: 11.01.2010 Beiträge: 5260 Wohnort: Erlangen
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Direktlink | Verfasst am: 30.09.2011, 16:44 Titel: |
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| Gerwin hat Folgendes geschrieben: | Und eine Mischung aus einen genieteten und vier gestanzten wäre mir völlig neu.
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Nennt sich Roman Mail - stammt von den Kelten (die auch als Vorfahren der Wikinger angesehen werden) und so ist mein Kettenhemd aufgebaut, daß DU Gerwin mir mal als DEIN Traumkettenhemd empfohlen hast.
Und ja, ich weiß daß GANZ genau, immerhin habe ich hunderte von den Ringen selber noch rangebastelt.  _________________ Besuchte Cons: JdS 2010-Gottfreid/Jäger; DF 2010/ Boyden Kuin/Keltischer Handwerker;Herbstturney 2010/Goscogne/ Kriegsknecht im Gefolge des Herrn Sevigny
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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4507 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 30.09.2011, 18:29 Titel: |
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| Zitat: | | Nur würde da nicht wieder die Gefahr bestehen, daß alle dann nur noch nach dem Besonderen suchen und eben so klassische - aber einfach gute - Sachen wie nen Eisenhut völlig unatraktiv erscheinen? |
Nö, auch den Eisenhut finde ich für eine bestimmte Zahl an Rollen gut, das ist ein hervorragendes Stilmittel, um eine spezifische Auswahl an Rollen auszustatten: Den Milizionär, Söldner-Spießknecht oder Armbrustschützen des Königs.
Diese Rollen sind zwar relativ "alltäglich" in der Hinsicht, dass es nicht unglaubwürdig ist, davon mal ein Dutzend nebeneinander auf einem Con zu sehen, und mit überschaubarem Aufwand auszustatten, was beides Vorteile für Einstiegscharaktere darstellt.
Sie sind aber in der Spezifität ihrer Darstellung nicht geringer als andere Rollen: An einer Figur mit solcher Ausstattung (also Eisenhut und dazu passendes restliches Ensemble) könnte man meiner Ansicht nach recht gut etwas über den Hintergrund ablesen. Das wäre vermutlich im Allgemeinen jemand von niedrigem bis bürgerlichem Stand, aus einem typischen Ritter-und-Burgen-Land mit mittlerem Technologielevel und relativ mittelalternahen Flair, der beruflich in militärischen Einheiten in den Krieg zieht oder Teil eines stehenden Heeres ist. So ein Helm ist also trotz der recht bodenständigen Art kein "Universalteil", denn zu Zwergen, Elfen, Nordleuten, Schamanen, Orientalen, Assassinen, Paladinen, Barbaren, Orks, Renaissance-Landsknechten oder Fechtmeistern würde er auch nicht passen.
| Zitat: | | Aber diese Unique Items sind doch rüsttechnisch Quark. Seh es doch mal so. Es wird immer wieder ein einheitlicher Hintergrund gefordert. Zu einen einheitlichen Hintergrund gehören auch viele aufeinander abgestimmte, "einheitliche" Charaktere. Kettenhemd ist nun einmal Kettenhemd, und auch die Plattenpanzer waren recht schnell in einer "Maßenfertigung" hergestellt so dass sie sich eigentlich auf SC-Heer-Seite ähneln sollten. Nur so erreichen letzten Endes Ausnahmecharaktere wie Ritter oder Palladine auch ihre Ausnahmeoptik. Wenn eh schon jeder anders aussieht geht das nicht. |
Individuelle Charaktergestaltung muss ja nicht bedeuten, dass jede Figur eine absolut einzigartige Schneeflocke darstellt: Natürlich können zwei Soldaten oder zwei Ritter auch mal recht gleiche Ausstattung tragen, und das sollen sie sogar, da nur durch eine gewisse Homogenität der Optik eine einfache Zuordnung zu solchen Gruppen möglich ist.
Aber erstens bedeutet ein einheitlicher Hintergrund ja nicht völlig einheitliche Charaktere. Selbst wenn man ein Land ganz streng z.B. als "Wikingerland, Vorbild Norwegen 970" definiert, bedeutet das ja nicht, dass jeder Einwohner dieses Landes ein rotbärtiger Hühne im kurzärmeligen Kettenhemd mit Axt in der einen und Schild in der anderen Hand ist. Auch in so einem Land kann es natürlich Jäger, Könige, Bogenschützen, Schmiede, Köche, Bauern und jede Menge andere Rollen geben, die sich untereinander auch in Details ihrer Ausrüstung unterscheiden (von geschlechterspezifischen Aspekten ganz zu schweigen). Und zweitens bedeuten ja klar definierte Hintergründe einzelner Charaktere nicht, dass sich die Charaktere aus unterschiedlichen Kulturen nicht begegnen können, wobei natürlich gerade die Dinge interessant werden, die unterschiedlich sind.
Das meinte ich damit, einzelne Aspekte zu wählen, die man vermitteln kann. So ist eine Zugehörigkeit zu "Wikingerland" sicherlich etwas, was man darstellen kann und das sich in bestimmten Aspekten wiederspiegelt, etwa in der Wahl von Kleidungsschnitten oder Waffentechnik, in dem also alle Charaktere dieses Landes standes- und berufsübergreifend Gemeinsamkeiten aufweisen. Auf der anderen Seite wäre auch z.B. der Stand etwas, was man darstellen kann, und so würde man unter der Gruppe "arme Leibeigene" sicherlich auch über Landesgrenzen hinweg Gemeinsamkeiten in der Umsetzung finden, oder man nimmt den Beruf, oder sogar abstraktere Eigenarten wie die Frage, ob jemand z.B. eitel, lebensfroh oder schlampig ist.
| Zitat: | | 3. Kettenhemd wollte ich mir auf kurz oder lang auch zulegen und 600 euro werde ich nicht ausgeben was könnt ihr da im preissegment um die 200 euro empfehlen?? taugt die 8 mm Id teilvernietete 1.6mm Drahtstärke halbarm blank kette vom Zeughaus was oder muß es doch das vollvernietete sein?? |
Bei dem von dir angegebenen Hemd würde ich die Gefahr sehen, dass es relativ schnell Ringe verliert, ansonsten halte ich das aber schon für den Einstiegsbereich für tauglich und nicht für "Schrott".
Eine recht wichtige Frage ist, ob man Flachringe mag oder nicht, ich persönlich würde die immer bevorzugen, weil die auf mich dichter und schützender wirken, das ist aber Geschmackssache.
Meinen Geschmack nach würde ich in dieser Preisklasse zwei bevorzugte Optionen sehen, beide bei Zeughaus, weil die einfach sehr günstig sind:
Als Billiglösung das 10mm-Flachring, teilvernietet, unbehandelt, das liegt so bei rund 100-120 Euro. Das hast eine ganz schöne Optik, weil es erstens nicht verzinkt ist und durch die Flachringe im Gegensatz zu Rundringkettenhemden recht dicht und massiv wirkt, damit bist du den meisten Standard-Billighemden meiner Ansicht nach schon deutlich voraus.
Nachteil ist, dass es natürlich nicht ganz so haltbar ist wie vollvernietete (aber angeblich sind die Flachringe ein Stück kräftiger als runde), und durch die relativ großen Ringe eher rustikal und weniger blickdicht wirkt als höherwertige Exemplare, was ich aber gerade für Nordleute nicht schlecht finde. Und es ist natürlich nicht sehr "historisch korrekt", wenn einem das wichtig ist.
Die teurere Lösung wäre 9mm Flachring, vernietet, unbehandelt, das ist optisch dichter und durch die Vernietung sehr haltbar, das wäre so das Kettenhemd, womit ich für meinen Ordenskrieger-Charakter mittelfristig liebäugeln würde. Das ist etwa doppelt so teuer, liegt aber mit Vorbestellung und kurzen Ärmeln je nach Größe noch knapp in deinem Budget.
Noch feinere Ringgeflechte halte ich eigentlich nicht für nötig, das ist meiner Ansicht nach eher etwas für Leute, die sich ein besonderes optisches Highlight gönnen wollen.
Mein Fazit wäre, wenn du nicht sehr aufs Geld gucken musst, das vernietete zu nehmen, da würde ich eine langfristige Anschaffung drin sehen, wenn du hingegen knapp bei Kasse bist würde ich lieber das billige nehmen und die gesparten 100 Euro erstmal in andere Dinge wie Schuhe, Gürtel, Klamotten und was es sonst noch an Kleinkram gibt zu stecken. Ich würde auch immer die Möglichkeit in Erwägung ziehen, den Kauf des Kettenhemds erstmal zurückzustellen, erstmal die Gewandung zu komplettieren und ohne Rüstung auf den Con zu gehen, und dann vielleicht nachträglich mal "aufzurüsten". _________________ Mein Zeug auf
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Gerwin

Alter: 29 Anmeldedatum: 20.06.2010 Beiträge: 8087
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Direktlink | Verfasst am: 30.09.2011, 21:16 Titel: |
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| Zitat: | | Auch in so einem Land kann es natürlich Jäger, Könige, Bogenschützen, Schmiede, Köche, Bauern und jede Menge andere Rollen geben, die sich untereinander auch in Details ihrer Ausrüstung unterscheiden (von geschlechterspezifischen Aspekten ganz zu schweigen) |
Mag sein dass ich den Umsprung nicht mitbekommen habe, aber wir reden doch noch immer nur über Rüstungen..oder? Weder Schmiede, noch Köche, Bauern, Jäger und für gewöhnlich auch keine Könige tragen Rüstungen. Wenn Frauen Rüstungen tragen sind diese doch (zumindest bei historischeren Konzepten) weitgehend an die Rüstung der Männer angelehnt. Wie soll denn nun auch die fiktive Nordfrau ihr Kettenhemd anders gestalten? Mit Herzchen anmalen? Was bei einer Platten oder Lederrüstung noch möglich ist...scheitert doch bei einer Kettenrüstung. Und ganz ehrlich, bevor ich jetzt Sowas als Rüstung definiere, wäre mir dann doch eine Männerrüstung lieber.
Schlagen sich nicht standestypische Unterschiede eher in der Zivilkleidung nieder? Gerade bei frühen Charakteren ohne Plattenrüstung?
| Zitat: |
Wäre es Dir nicht möglich, die einzelnen Bilder noch einen Tick weit runterzubrechen, im Sinne von: - hier ist mehr Blech am Körper verteilt (mehr geschützte Fläche) - hier sind die Geschübe sinnvoller (mehr Beweglichkeit) - hier ist die Optik edler (suggeriert einen höheren gesellschaftlichen Status des Trägers) usw. usw. ? |
Ich kanns versuchen. Eine Ritterrüstung sollte in meinen Augen im Idealfall (!) eben sowohl passen als auch funktionieren. Bei Mytholon und der Plattnerey täte ich mich schon mit dem passen etwas schwierig, wobei ich für einen Ritteranfänger eine Rüstung der Plattnerei noch für gut einschätzen würde. Der Träger sollte sich darin recht frei bewegen können...ausser es handelt sich um eine schwere Turnierrüstung die eben unbeweglich macht. Die Optik wäre mir persönlich am wichtigsten, es muss zu mindest die Illusion einer echten Rüstung entstehen.
Um ein Beispiel zu bringen: Der Anfänger wird sich keinen geschlossenen Ritterschaler für mehrere hundert Euro leisten können (und wollen). Bei Nourton gibt es aber schöne Schaler für 150 €. Ehe der Anfänger nun einen real halbwegs schützenden Mytholonschaller für diesen Preis kauft sollte er in meinen Augen lieber zu Nourton greifen. Der schützt zwar nicht, hat aber eine optisch schönere Wirkung und ist zumindest glaubwürdig. Verständlich?
Gerade bei Helmen würde ich übrigens im Fantasybereich Individualisierungspotenzial sehen. So ist dieser Helm aus diesen Helm entstanden. Ein technisch sehr versierter Anfänger kriegt dass sicher genauso hin. _________________ Lieber Larpeinsteiger:
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inLarp

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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4507 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 30.09.2011, 21:38 Titel: |
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| Zitat: | | Mag sein dass ich den Umsprung nicht mitbekommen habe, aber wir reden doch noch immer nur über Rüstungen..oder? Weder Schmiede, noch Köche, Bauern, Jäger und für gewöhnlich auch keine Könige tragen Rüstungen. |
Wie schon gesagt, es geht um das Grundidee "Gesamtkonzept". Allein die Einsicht, dass die typische Torsorüstung für diesen Hintergrund vermutlich "Kettenhemd" heißen würde, ist schon sehr weit fortgeschritten, und unterstellt die Schritte, dass man sich für eine Kultur entschieden und sich Gedanken über deren typisches Erscheinungsbild gemacht hat.
Was die Individualisierungsoptionen angeht:
Auch da würde ich sagen, dass der einfache Soldat wohl eher gar kein Kettenhemd und einen einfach gearbeiteten Helm tragen wird, vielleicht auch eine Art Gambeson, und der Jäger gar nichts. Dann wäre die nächste Stufe das Kettenhemd, wobei man schon allein mit der Form eine Aussage machen könnte: Leicht und kurz, oder langärmelig und bis zu den Knien, mit Kettenlatz, vielleicht noch (Streifen-)Beinschienen dazu? Das wirkt schwer gepanzert, wie man es vielleicht von einem Leibgardisten oder niederen Adligen erwarten würde. Ebenfalls könnte man so eine Rüstung besonders edel gestalten, ein besonders feinmaschiges Kettengeflecht wählen, den Helm mit feinen Ornamenten bedecken, die Rüstung mit vergoldeten Spangen verzieren, was auch immer zu der Vorlage passen würde, das wäre dann das richtige für einen Fürsten. Ein Räuber oder Plünderer könnte schlechtsitzendes, beschädigtes, rostiges oder vielfach geflicktes Kettenzeug tragen. Geht man in Richtung "Fantasy" gehen die Optionen noch weiter, mit Lederteilen oder ähnlichem Zeug.
Natürlich kann man, wenn man bei dem Endergebnis "Kettenhemd" angekommen ist, Tipps geben, die recht universell für den Kettenhemdkauf gelten (zumindest vom eigenen Standpunkt aus). Überrollt man die Leute hingegen gleich am Anfang mit solchen Details, bricht der Gedankengang des zu Beratenden häufig direkt bei irgendwelchen Details ab. Du hast ja gesehen was hier in diesem Thread los war, nachdem du die Zahl 600 in den Raum gestellt hast, plötzlich ging es erstmal nur noch um die Frage "Was darf/muss/soll eine Rüstung kosten?". _________________ Mein Zeug auf
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Gerwin

Alter: 29 Anmeldedatum: 20.06.2010 Beiträge: 8087
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Direktlink | Verfasst am: 01.10.2011, 08:46 Titel: |
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Du hast natürlich recht, man kann als Anfänger verschiedene Optionen wählen dass sehe ich dann aber eher wie eine Art Baukasten, (erst Gambeson und Helm, dann das Kettenhemd) und nicht unbedingt als Individualisierung. Von Dignen wie "der Räuber trägt ein geflicktes, löchriges und am besten rostiges Kettenhemd" würde ich aber, um mal beim Beispiel zu bleiben, nichts halten. Warum sollte er dass tun? Er wird als Räuber sein Kettenhemd genauso (oder noch mehr) pflegen wie ein Adliger, einfach weil er davon lebt. Und zumindest ein rostiges oder löchriges Kettenhemd wie man es oft beim larpen findet schützt nicht mehr wirklich.
Für mich hat dass (ausser vielleicht bei Extremfällen wie Orks) immer eher was von "die Person hat keine Lust OT ihre Rüstung zu putzen oder sich ein haltendes Kettenhemd zu kaufen" und nichts von "hmm..sicher ein abgerissener Räuber". Der sollte entweder gar kein Kettenhemd tragen (sondern eher oberkörperfrei mit einen gemeinen Speer oder einer Keule herumlaufen) oder erfolgreich genug sein dass er das Kettenhemd pflegen kann. _________________ Lieber Larpeinsteiger:
Auch wenn dieses Posting tendenziell einen anderen Eindruck vermittelt kannst du natürlich relativ unabhängig von körperlichen Voraussetzungen, Geschlecht, Alter und Herkunft jede Rolle spielen die du willst. Alles was du hier liest sind persönliche, subjektive Meinungen. |
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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4507 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 01.10.2011, 09:28 Titel: |
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| Zitat: | | Du hast natürlich recht, man kann als Anfänger verschiedene Optionen wählen dass sehe ich dann aber eher wie eine Art Baukasten, (erst Gambeson und Helm, dann das Kettenhemd) und nicht unbedingt als Individualisierung. |
Für mich gibt es keine zwangsläufige Entwicklung von wenig einfacher zu viel teurer Rüstung. Manche Charaktere sind mit dem einen besser bedient und manche mit dem anderen, sowohl was Menge als auch was Ausführung angeht. Natürlich kann man bei vielen Charakteren klein anfangen und anschließend erweitern, aber das muss nicht so sein.
| Zitat: | | Von Dignen wie "der Räuber trägt ein geflicktes, löchriges und am besten rostiges Kettenhemd" würde ich aber, um mal beim Beispiel zu bleiben, nichts halten. Warum sollte er dass tun? Er wird als Räuber sein Kettenhemd genauso (oder noch mehr) pflegen wie ein Adliger, einfach weil er davon lebt. |
Dabei gehst du davon aus, dass die Person erstens den Wert eines Kettenhemdes zu schätzen weiß, zweitens weiß, wie man so eine Rüstung pflegt und welchen Einfluss es auf die Schutzwirkung hat, wenn man es nicht tut, und drittens die Disziplin aufweist um auch lästige Aufgaben auszuführen die ihm keinen direkten Nutzen bringen.
Für den Klischeeräuber gelten meiner Ansicht nach diese drei Aspekte genau nicht: Die Rüstung ist Plündergut und hat nicht den gleichen Wert wie eine, die man selbst ausgesucht und angeschafft hat, für ordentliche Rüstungspflege fehlen vermutlich sowohl Wissen als auch das passende Werkzeug, und Disziplin, Weitsicht und Ordnungsliebe sind auch nicht gerade bestimmende Charaktermerkmale.
| Zitat: | | Für mich hat dass (ausser vielleicht bei Extremfällen wie Orks) immer eher was von "die Person hat keine Lust OT ihre Rüstung zu putzen oder sich ein haltendes Kettenhemd zu kaufen" und nichts von "hmm..sicher ein abgerissener Räuber". |
Deswegen sollte eine gute Charakterdarstellung auch so "rund" sein, dass man von einem gewollten Effekt ausgehen kann, und nicht annehmen muss, das ganze hätte sich als zufällige Summe von OT-Beschränkungen ergeben. _________________ Mein Zeug auf
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Falodor
Alter: 29 Anmeldedatum: 27.07.2010 Beiträge: 22 Wohnort: Hamburg
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Direktlink | Verfasst am: 01.10.2011, 10:00 Titel: |
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Also was das Bild in meinem Kopf Angeht habe ich keine konkrete Vorlage sondern finde viel eher das es sich recht einfach zusammensetzt.
Zivil:--> Habe ich bereits eine hellbraune Russhose und werde mir noch schöne Beinwickel anschaffen. wobei ich da schon was farbige wickel angeht nicht viel finde...auch Armwickel sollen noch dazukommen.
* Einen schönen Lederlanggürtel mit Schmiedering habe ich auch schon und eine Ledertasche sowie einen Leder Schnürbeutel auch.
gerade mach ich mir noch ne Sax-Scheide aus Leder mit Messingabschluss über der Naht. sämtliches Leder hat unterschiedliche Braun bzw. der Gürtel einen Rotbraunen Ton.
* Eine Wollfilzmütze mit Fellumrandung habe ich ebenfals.
->Was noch fehlt ist die Tunika und da war ich mit mit der Art des Halsausschnittes nicht sicher...Aber wenn das nicht so wichtig ist
Brettchengewebte Borde ist genau das was ich suche aber nicht "fertig" an Tuniken finde....bzw. finde ich natürlich Borden aber habe noch ein Farbproblem Gelb fände ich zb. ganz schön und die Borde dann in Grün und Blau aber ich weiß eben nicht ob das so noch ok oder viel zu Bunt ist bin da noch nicht sicher ob ich soo Bunt sein will
->Schuhe werden wohl welche im Haithabu Still werden aber auch da bin ich was das Angebot angeht unsicher. Hat da einer ne Adresse seines Vertrauens für mich...sollten auch nicht über 100Euro kosten
Und dann is die Wichtigste Klamotte schon geklärt....
* Was Kampfausrüstung angeht so habe ich wie gesagt schon meinen Helm(erstmal)
* Und möchte wie gesagt ein Kettenhemd haben. Ich steh nicht so auf Flachringhemden allerdings muß ich sagen, das ich da erst 1mal ein Billigschrott-Teil anhatte was sich wohl nicht vergleichen lässt.
Eure Info zu erhöhtem "Schlagschutz in zusammenhang mit Ringgröße hört sich völlig logisch an...Bin ich aber ehrlich nich selbst drüber gestollpert is da 8mm id ok oder gibet noch kleiner??-> nur so für meinen Wissensstand. werd mit der Kette wohl noch etwas warten und erst meine "Klamotte" vervollständigen außerdem hab ich das Gefühl das meine Süße und mein Bruder zu Weihnachten was planen Frauchen guckt ZU genau hin wenn ich Ketten- Surfe und Bruder stellt ZU genaue Fragen was ich mir vorstelle.
* Arm und Beinschienen mach ich mir auch noch selbst im Wäräger-Still also aus Bandeisen auf Lederriemen genietet. Material hab ich schon liegen.
* für unter die Kette weiß ich halt noch gar nicht... hat da jemand Bildmaterial wie ich mir so eine Frühmittelalter-Unter-Kettenhemd Tunika vorstellen muß? oder geht zb. eine Wolltunika mit Leder-Tunika-Waffenrock drüber???(über die Tunika nicht das Kettenhemd)
So nun hab ich viel zu viel geschrieben und warscheinlich voll ausm Thema raus und deshalb DANKE an alle leser und sorry fals ich hier falsch bin. wollt nur nicht denn X-ten thread aufmachen. |
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Gerwin

Alter: 29 Anmeldedatum: 20.06.2010 Beiträge: 8087
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Direktlink | Verfasst am: 01.10.2011, 10:29 Titel: |
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Ich denke ein eigener Thread wäre sinnvoll. Ansonsten verlagere die Beratung doch in den Rüstungsthread . Ich stelle dir aber auch gerne meinen Nordmannsthread zur Verfügung.
Nur kurz deshalb
So sieht eine frühmittelalterliche Rüsttunika aus
Sprich, keine Verzierungen, Borten und ähnliches...die sind eh nur im Weg. Am besten du nimmst den dicksten Wollstoff den du bekommst. Zum Vergleich siehe hier
So sieht das ganze dann mit Kettenhemd aus. Die anderen Fragen gehören aber wirklich in einen eigenen Thread.
| Zitat: |
Deswegen sollte eine gute Charakterdarstellung auch so "rund" sein, dass man von einem gewollten Effekt ausgehen kann, und nicht annehmen muss, das ganze hätte sich als zufällige Summe von OT-Beschränkungen ergeben. |
DASS sehe ich als extrem schwierig (bis unmöglich an). Für mich entsteht selbst bei Orks mit zu abgeranzer Rüstung oft der Eindruck "der wollte nicht" und nicht "der fand das gut so".
Grüße
Gerwin _________________ Lieber Larpeinsteiger:
Auch wenn dieses Posting tendenziell einen anderen Eindruck vermittelt kannst du natürlich relativ unabhängig von körperlichen Voraussetzungen, Geschlecht, Alter und Herkunft jede Rolle spielen die du willst. Alles was du hier liest sind persönliche, subjektive Meinungen. |
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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4507 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 01.10.2011, 13:05 Titel: |
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| Zitat: | | DASS sehe ich als extrem schwierig (bis unmöglich an). Für mich entsteht selbst bei Orks mit zu abgeranzer Rüstung oft der Eindruck "der wollte nicht" und nicht "der fand das gut so". |
Für mich ist das das A und O. Sonst könnte man genausogut sagen: "Haha, der doofe Nordmann da trägt nur Spangenhelm und Kettenhemd, wat billig, da hats für ne Vollplatte wohl nicht mehr gereicht!
Dass das nicht immer einfach ist ist meiner Ansicht nach auch der Grund, weswegen die "Durchbrechungen" von Konzepten so häufig darstellerisch scheitern, also z.B. der verarmte Adlige, der bei Menschen aufgewachsene Elf, oder der Herumtreiber mit der außergewöhnlichen Waffe, weil hier die Umsetzung häufig nicht als "gewollt ungewöhnlich" sondern als "nicht ausreichend" wahrgenommen wird.
Für das konkrete Beispiel mit dem Räuber würde das für mich bedeuten, dass der Charakter eben nicht das billigste Bauzaunkettenhemd trägt (was zwar OT eine billige Lösung, aber IT unplausibel wäre), sondern eins von ordentlicher Qualität, das dann aber glaubwürdig "gealtert" wurde, etwa indem man Waffentrefferspuren simuliert, Stellen mit nicht dazu passenden Ringen flickt, und einen sinnvollen Korrosionsstatus zwischen "gut gepflegt" und "Moorleiche" trifft. _________________ Mein Zeug auf
Larper.Ning - Deviantart - CoolMiniOrNot |
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Awatron

Alter: 29 Anmeldedatum: 16.06.2010 Beiträge: 3683 Wohnort: Salzburg
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Direktlink | Verfasst am: 01.10.2011, 13:10 Titel: |
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| Zitat: | | das billigste Bauzaunkettenhemd trägt (was zwar OT eine billige Lösung, aber IT unplausibel wäre), sondern eins von ordentlicher Qualität, das dann aber glaubwürdig "gealtert" wurde |
Ach, aber hier gehst du dann aber doch selber davon aus, dass ein OT billiges Kettenhemd nicht ein IT ormales Kettenhemd simuliert, sondern ein IT billiges darstellt? Bei Schaumstoffschwertetn geht aber irgendwie niemand davon auss, dass die IT auch aus Schaumstoff sind. Komisch sowas. _________________ -Warum isst der jetzt einen Apfel?
-Der ist ein Vampir, Mann! Der kann machen was er will! |
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Thema: Anfänger und die Rüstung - ein kleiner Beratungsversuch
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