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Thema: Armbrust in Eigenbau


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Ultor



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 23.07.2011, 18:26    Titel: Armbrust in Eigenbau

Hallo!

Ich bin grade dabei, mir eine Pfeilschleuder (Ich meide die Bezeichnung Armbrust, da ich noch soweit bin Wink ) zu bauen und wollte mal zeigen, wie das bisher läuft.

Sie ist noch lange nicht fertig und vorallem beim Bogen und der Sehne haperts noch, sodass die Spannung noch relativ niedrig ist und per Hand erfolgt. Geplant ist ein ansetzbarer Spannhebel oder eine Art Kurbel.

So, genug der Worte, hier sind mal ein paar Bilder des Zwischenstandes:







Grüße,
Ultor


edit: Wieso kann ich die Bilder nicht direkt einbinden? Confused -check. Danke, Luthien.

edit 2: Bevor ich es vergesse: Für Tipps und Kritik bin ich offen. Sogar sehr. Wink
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Zuletzt bearbeitet von Ultor am 23.07.2011, 19:19, insgesamt einmal bearbeitet
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 21.05.2012    Titel:

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luthien368



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 23.07.2011, 18:49    Titel: Re: Armbrust in Eigenbau

Also, was man sieht schaut gut aus, was für einen Abzugsmechanismus nutzt du denn? Die Fotos sind ansonsten sehr klein, viel erkennen kann ich leider nicht drauf :/

Ultor hat Folgendes geschrieben:
edit: Wieso kann ich die Bilder nicht direkt einbinden? Confused

Du brauchst einen reinen Bilderlink. Den bekommst du z.B., indem du mit rechtsklick auf eine Grafik gehst und "Grafikadresse kopieren" wählst. Im Forum einfügen, markieren und den "img"-Button über dem Textfeld anklicken.
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Ultor



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 23.07.2011, 19:21    Titel:

Also der Abzug ist ein ganz simpler Hebelmechanismus über den Stahlbügel auf Bild 1.

Der Bügel ist an einer Art Schaukel befestigt (mit den Lederriemen) und klappt eigentlich nur runter, wenn man hinten abdrückt.

Bilder folgen gleich...

edit: jetzt:

so, hier sieht man den "Schaukelnupsi" auf dem der Stahlhebel basiert:
(Ich weiß, das Holz unten ist faserig und weich, aber noch hält es... )



Hier sieht man, wie der Abzug für die Sehne hochkommt:
Er wurde oben mit einem Stück Leinenstoff beklebt, damit die Sehne nicht so stark abwetzt.
(Ist nicht ganz grade, der Ärmste Wink )


Grüße,
Ultor
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Ultor



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 24.07.2011, 10:19    Titel:

Hat vielleicht jemand einen Tipp, wo ich gute Sehnen herbekomme?
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 21.05.2012    Titel:

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Ultor



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 24.07.2011, 20:45    Titel:

Hmm...

Also eine bessere Sehne habe ich jetzt.
Bleibt das Problem mit dem Bogenmaterial. Wenn also jemand Empfehlungen zum Thema Spannbügel und Bogen für mich hat, freue ich mich darüber. Auch Literaturhinweise.

Ansonsten wühle ich mich mal durch Fachforen...

Grüße,
Ultor
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luthien368



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 25.07.2011, 07:22    Titel:

Auf dem Ning weiß ich von ein paar Leuten, die eine Armbrust gebaut haben. Dort schonmal nachgefragt?
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Ultor



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 25.07.2011, 11:19    Titel:

Noch nicht. Aber danke für den Hinweis!

Grüße,
Ultor
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brauni



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 25.07.2011, 21:40    Titel:

Mal so eben zwischen Tür und Angel übermüdet geantwortet, was von meinen 'Pfeilschleuderbau' Ambitionen hängen geblieben ist.
Achtung: Laienwissen Very Happy

Als Bogen:
Wenn du wirklich Spannung raufbekommen willst, also wirklich Böse:
Stahlfedern aus den Landmachinenhandel / vom Schrottplatz

Da wir hier von LARP sprechen geh ich mal nicht weiter darauf ein sondern sag nur: Finger weg, das kann SEHR gefährlich sein. Nicht nur vor der Armbrust.

Gut, also gehen wir von LARP Konzepten aus:

Oftmals wird der Bogen starr gebaut, ergo in einer netten Form aus Holz gearbeitet, und als Sehne und 'Energiespeicher' dann halt ein Stück Gummilitze, also dehnbahres Seil, man denke an die Gepäckabspannhacken... Expander, etc...
Vorteil:
Sehr einfache Bauweise,
kaum Verschleiß (String Follow),
Ersatzsehen ist billig,
Einfach zu bauen,
Schußstärke relativ leicht einstellbar

Dann gibt es eben noch die verschiedenen Varianten wo die Sehnen starr ist, und der Bogen selber die Energie gibt.
Hier die einfachste Variante: Alte Bettlatten... grade wo die Armbrüste in LARP oft überdimensioniert sind, und die Spannkraft relativ gering gewählt sind wird man da ggf etwas hinbekommen.

Aber Vorsicht: Diese Latten sind meistens aus Holz. Holz ist ein natürlicher Werkstoff... Holz kann Fehler haben. Holz kann brechen und splittern.
Die Luxusvariante ist dann aus den Reenactor Bereich: In Schichten verleimtes Holz/Horn... Teuer. halt.

Ich würde für erste Ambitionen immer zur Gummilitze raten. Ist relativ Sicher und macht auch Spaß ^^

Hoffe geholfen zu haben, wenn auch müde
brauni

EDIT:
Seh grad du hast schon einen Bogen dran... naja, ich lass das trotzdem mal stehen...
Kritik (Konstruktiv): Der Abzug würd mir in der Form Sorgen machen wenn da zu viel zug raufkommt, da ggf auf die Maserung achten, oder eine Nuss aus (Hart)Holz nutzen, wollt ich auch mal machen... warum hab ich eigentlich keine Zeit?
Ansonsten sieht die gut aus, da wurd ich schon mit anderen beschossen Very Happy
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 21.05.2012    Titel:

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Ultor



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.07.2011, 10:21    Titel:

Zitat:
Wenn du wirklich Spannung raufbekommen willst, also wirklich Böse:
Stahlfedern aus den Landmachinenhandel / vom Schrottplatz

Jo, das scheint ein Geheimtipp zu sein Wink .
Allerdings will ich vorerst noch ohne Spannhilfe auskommen können. Ich schätze jetzt einfachmal, dass ab 60 Pfund Zugkraft das Handspannen anstrengend wird, auf Dauer Wink .

Das Konzept mit der Gummisehne gefällt mir persönlich weniger. Zumindest was das Material angeht versuche ich, möglichst historisch zu bleiben. *duckundweg*

Das mit den Bettlatten ist eine gute Idee, wobei die auch häufig Kunststoffbeschichtung haben.

Zitat:
In Schichten verleimtes Holz/Horn...
Aber muss es denn geschichtet sein? Ich meine, ein "normaler" Bogen ist doch aus einem Stück gefertigt, von Kompositbögen abgesehen.

Ich dachte eigentlich, ich könnte einen Bogen aus Eibenholz machen, da dies ja ziemlich zäh und elastisch ist...

Grüße,
Ultor
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brauni



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.07.2011, 22:37    Titel:

Ultor hat Folgendes geschrieben:
Jo, das scheint ein Geheimtipp zu sein Wink


Ja, Nein. Ich sag einfach mal was bei meiner Recherche rauskam, als ich nämlich da mit einen befreundeten Schmied/Mittelalter-Darsteller mal drüber gesprochen habe:
Wenn man da eine Feder erwischt die angeschlagen ist, ausgeglüht oder ähnliches, weil man die sich günstig aus den Schrott gehohlt hat, oder einfach nur B-Ware erwischt hat, dann kann das ganz schön gefährlich werden. Denn: Spannung und Metal das ggf spröde ist und sich dann entscheidet der Belastung nicht nachzugeben, das kann böse enden. Sehr böse. Bitte das NIE vergessen. So viel zum Zeigefinger Wink

Also, GNI dann also, Gut... Geschichte lehrt uns hier (Nein, nicht du Alex):
Die Kompositbögen (an der Armbrust) kamen - wenn mich nicht alles täuscht - im 12ten/13ten Jahrhundert auf. Damit mehr Spannkraft, mehr Reichweite, mehr Durchschlagkraft (MEHR POWER!) - dann iwann Stahlbögen, schätze 14-15tes. kA, google Fragen Wink
Davor waren es tatsächlich Eibenbögen... Einfach in Form tillern *hust*
Ich verweise hier mal auf Fletchers Corner, ein Forum um Bogen, da gibt es ne Menge Content dazu. Und Leute die da viel viel viel viel besser bescheid wissen als ich Wink

Apropo: Je nachdem wieviel Spannkraft da draufkommen soll: Bedenke das der Auslösemechanismus wirklich eine sehr belastete Stelle ist.

Man, wann wurd ich eigentlich alt und fing an mir Gedanken zu machen... das ist doch gar nicht sooo lange her das ich eine Trebuchet im Garten gebaut habe,... *kratz die Narbe...*
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Ultor



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.07.2011, 12:17    Titel:

Zitat:
Davor waren es tatsächlich Eibenbögen... Einfach in Form tillern *hust*
Ich werde Esche oder Ulme nehmen, da der Eibenholzstaub wohl giftig ist, wie mir gesagt wurde.

Zitat:
Ich verweise hier mal auf Fletchers Corner, ein Forum um Bogen, da gibt es ne Menge Content dazu. Und Leute die da viel viel viel viel besser bescheid wissen als ich
Jo, kenn ich. Werd mal reinschauen.

Zitat:
Bedenke das der Auslösemechanismus wirklich eine sehr belastete Stelle ist.
Klingt fast so, als würde ich nicht umher kommen, den zu überarbeiten...

Der Bogen hat momentan eine Zugkraft von 10kg. Mal sehen, wie weit ich noch komme Wink .

Besten Dank und Grüße,
Ultor
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brauni



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.07.2011, 10:39    Titel:

Moin,
eine nachreichung noch, besonders bezüglich Auslösemechanismen:
Section32 hat da mal gesammelt, hab der Link:

http://www.section32.de/fantasy/armbrust2.html
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J.E.Frimann



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 15.08.2011, 23:05    Titel:

also prinziepiel eigenet sich harter federstahl ambesten für armbrustbögen da sie zwar biegstam sind aber immer wieder in ihre geschmiedete form zurück schnellen dieser ist jedoch extrem teuer und scheiße zum weiter verarbeiten(wenn man kein schmied ist)
wenn du eine gute sehne brauchst lass sie dir von einem bogenschützen aus echtem sehnengarn wickeln
wichtig bei altanativ lösungen schütze immer sehenohren und den mittleren teil der sehne ambesten mit wicklungen aus festem garn
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Waldläufer Rekrut zu Selbion und Kartograph in Kaiserlichen Gunsten
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J.E.Frimann



Alter: 15
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 15.08.2011, 23:18    Titel:

du kannst deinen bogen natürlich auch aus fieberglas bauen
wie ein normaler sportbogen
und dann mit leder überziehen so sind auch viele Larp-Bögen gebaut
vorteil er verliert im längeren gespannten zu stand sogut wie keine Karft und is recht flexiebel was das die handhabung angeht
es sollte nur schwer werden das zeug auf zutreiben und weiterer nachteil: der bogen bricht spätestens beim zweiten leer Schuss über dreißig Pfund
_________________
Waldläufer Rekrut zu Selbion und Kartograph in Kaiserlichen Gunsten
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Cartefius



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 16.08.2011, 09:09    Titel:

J.E., deine Vorschläge klingen ein wenig... praxisfern. Hast du schon eigene Erfahrung im (Larp-)Bogenbau?
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Mein Zeug auf
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