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Thema: Aufstiegsysteme


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Hana



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 04.08.2010, 08:36    Titel: Aufstiegsysteme

Moderator im Einsatz
Ausgekoppelt aus dem Thread über das DSys 3. Edition. Ein Beitrag von Stephan_Harald, der hier der erste sein sollte, ist dabei verloren gegangen. Deshalb füge ich ihn hier bei Hana am Anfang als Quote ein.

stephan_harald hat ursprünglich im vorherigen Post folgendes geschrieben hat Folgendes geschrieben:
vor ein paar Jahren hätte mich so etwas noch sehr gestört. Mittlerweile habe ich erkannt wie egal so etwas ist.

Es macht für mich keinen Unterschied ob der Typ nun der da einen Feuerball II wirft vorher auch den Ier gelernt hat oder nicht. Ja ich weiss es ja im Regelfall nicht mal.

Ich kann jeden nur den Tipp geben sich einfach mal einen Regelwerkskonformen Charakter zu überlegen, dem die Fähigkeiten zu geben die er meint haben zu wollen und damit auf ein Con zu gehen. Nach den ersten paar Minuten wo man sich etwas aufgeregt fühlt (weil man ja aktiv schummelt) legt sich das ganze, und man erkennt den Unsinn von Aufstiegsregelwerken.

Der Tipp ist halt die gesunde Selbstbeschränkung.

Stephan, der das mal mit nem 830 Punkte Charakter gemacht hat und sich saucool fühlte nachher (weil Leute sagte das es Ihnen gefallen hat)


Nach dem Strich der Folgebeitrag von Hana:
-------------------------------------------------------------------------------


stephan_harald hat Folgendes geschrieben:
Ich kann jeden nur den Tipp geben sich einfach mal einen Regelwerkskonformen Charakter zu überlegen, dem die Fähigkeiten zu geben die er meint haben zu wollen und damit auf ein Con zu gehen. Nach den ersten paar Minuten wo man sich etwas aufgeregt fühlt (weil man ja aktiv schummelt) legt sich das ganze, und man erkennt den Unsinn von Aufstiegsregelwerken.

Der Tipp ist halt die gesunde Selbstbeschränkung.


Nein, einem Anfänger würde ich das ganz sicher nicht empfehlen, und es gibt auch genügend erfahrene Spieler, die keine "gesunde Selbstbeschränkung" kennen. Da kann auch ne Menge Unsinn rauskommen ... ich stimme dir zu, bei dir hat das hervorragend geklappt, aber ich würde das ganz sicher nicht jedem empfehlen.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 21.05.2012    Titel:

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stephan_harald



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 04.08.2010, 09:06    Titel:

Ok, ich relativere das etwas:

Am Anfang der LARP Karierre ist mein Tipp sicherlich nicht der beste. Auch nicht wenn man unbedingt Mr. Superhero spielen will (hier fängt das Problem schon an das die meisten Powergamer sich als gar nicht soo Powerig empfinden)

Natürlich sind hier ein paar Faktoren wichtig:

1.) Man versucht sich zu überlegen was seine Mitspieler nerven würde und lässt dies (der 10. Feuerball ist ca. 10 mal weniger spannend als der erste, Bleinase, Zeitkontrolle, und ähnlicher Unfug erzeugen eher Lacher denn Spielsspass...auch so dolle Dinge wie "in den Boden Versinken" , Immunität gegen Waffen oder Unsichtbarkeit zeugen maximal von kleinem Selbstbewusstsein)

2.) Man überlegt sich wo man seinen Charakter für die Rolle auf das Minimum beschränken kann (Warum muss es ein Feuerball II sein reicht, da nicht der einfache aus? Warum heilen, zaubern, kämpfen und Alchemie, reicht da nicht eine Gruppe aus?)

3.) dann braucht man auf jeden Fall eine gute Ausstatung und eine entsprechende Austrahlung. Der 2-Schwert Held im Pannesamt Hemd mit Karategürtel wird auch mit 1000 Punkten nicht cool. Ebenso wenig der 18 Jährige Elitesöldner/Erzmagier.

Sicher wird man die meisten Punkte nicht als Anfänger oder recht junger LARPER erfüllen können, da ist oftmals Geld, Alter und die Selbstreflektion im Weg, aber es kann klappen.

Und Hana, auch kann das ein Anfänger leisten. Er muss halt nur sich darauf beschränken was er glaubt darstellen zu können. Eigentlich der genaue Weg zum Punkteunterstützen DKWDDK was schon DS I eigentlich sein wollte.

Stephan
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Aeshma
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 04.08.2010, 09:25    Titel:

Leider schitert diese Selbstbeschränkung an der Realität...

Gerade am Wochenende kam mir einer dumm, weil ich mienen Charakter total blöd spielen würde.
Immerhin würde ohne Waffe in die Schlacht rennen (oh ja und ich war so cool dabei ^^) und wenn ich meine Punkte besser verteilen würde, könnte ich mir locker 13 Schutzpunkte anzaubern ("Hautzauber" wtf?) und wenn ich mehr mentaler xy Zaubern würde wäre ich auch besser im NSC ausschalten.

Solange es das gibt... kannste so Ansätze nicht großflächig empfehlen Wink

Grüße
Aeshma
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Schwannis hat Folgendes geschrieben:
Es kommt nicht auf die Länge an. Was zählt sind die Meter/Sekunde
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stephan_harald



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 04.08.2010, 09:59    Titel:

Aeshma hat Folgendes geschrieben:
Leider schitert diese Selbstbeschränkung an der Realität...

Gerade am Wochenende kam mir einer dumm, weil ich mienen Charakter total blöd spielen würde.
Immerhin würde ohne Waffe in die Schlacht rennen (oh ja und ich war so cool dabei ^^) und wenn ich meine Punkte besser verteilen würde, könnte ich mir locker 13 Schutzpunkte anzaubern ("Hautzauber" wtf?) und wenn ich mehr mentaler xy Zaubern würde wäre ich auch besser im NSC ausschalten.

Solange es das gibt... kannste so Ansätze nicht großflächig empfehlen Wink

Grüße
Aeshma


Tja und genau das was Du beschreibst hat mit meinem Thema wenig zu tun.

Der Typ beschreibt doch nur die unzulänglichkeit von Punkteregelwerken in den Händen von Idioten. Es ist aber kein Grund dafür meine Thesen zu wiederlegen.

Wo liegt der Unterschied ob der Typ sich den Kram "ehrlich erspielt (das KO Argument für solchen Unfug)" oder einfach aufgeschrieben hat?

Du kannst es doch eh nicht nachweisen, keiner kann das. Es gibt ja erwiesenermassen keinerlei Kontrollmechanismen (und das ist gut so) ergo was macht es für den Unterschied.

Weisst Du ob der Idiot mit seinem Feuerball X sich den erspielt hat und alle von 1-9 vorher gelernt hat und seit 5 Jahren den Charakter spielt?

Oder weisst Du ob der selbe Idiot sich einfach Feuerball X aufgeschrieben hat weil er nen kleinen Pippimann hat?

Ist das eine besser als das andere?

Wird ein Idiot weniger idiotisch bloss weil er sich gemäß einem Regelwerk in die Idiotie reinsteigert?

Stephan
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 21.05.2012    Titel:

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Aeshma
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 04.08.2010, 10:04    Titel:

Zitat:

Ist das eine besser als das andere?

Wird ein Idiot weniger idiotisch bloss weil er sich gemäß einem Regelwerk in die Idiotie reinsteigert?


Nein nicht direkt.

Aber ich dneke die Zahl solcher "Spieler" würde stark ansteigen, wenn sich jeder von vorne herein so viele Punkte gibt.
Die meisten habens ja danna uch mal kapiert wenn der Charakter auf die 100 Contage zurollt...
Hoffe ich zumindest.

Die Idiotie wird dadurch natürlich nicht verändert. Da hast du recht.
Ich denke aber dass die anzahl derer nicht so groß würde, als wenn sich jeder aufschreibt, was er gerne hätte.

Grüße
Aeshma
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Schwannis hat Folgendes geschrieben:
Es kommt nicht auf die Länge an. Was zählt sind die Meter/Sekunde
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stephan_harald



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 04.08.2010, 10:15    Titel:

Aeshma hat Folgendes geschrieben:
Zitat:

Ist das eine besser als das andere?

Wird ein Idiot weniger idiotisch bloss weil er sich gemäß einem Regelwerk in die Idiotie reinsteigert?


Nein nicht direkt.

Aber ich dneke die Zahl solcher "Spieler" würde stark ansteigen, wenn sich jeder von vorne herein so viele Punkte gibt.
Die meisten habens ja danna uch mal kapiert wenn der Charakter auf die 100 Contage zurollt...
Hoffe ich zumindest.

Die Idiotie wird dadurch natürlich nicht verändert. Da hast du recht.
Ich denke aber dass die anzahl derer nicht so groß würde, als wenn sich jeder aufschreibt, was er gerne hätte.

Grüße
Aeshma


Noe, den erst mit 100 Contagen wird es ja richtig interessant weil man dann genug Punkte hat für die wirklich dämlichen Dinge.

Und selbst wenn, was ist denn so schlimm wenn alles annähernd gleich mächtig sein könnten?


Und einschränken... was hält eine Orga davon ab zu schreiben: Ihr koennt eure Charaktere nach DS bauen wie ihr wollte. ABER:

Wie behalten uns vor sie so zusammen zu packen dass diese in unser Konzept passen. Daher wollen wir keine Kampfmagier, keine Universal Alleskönner etc.

Wäre doch auch eine Alternative...

Ich meine es wird ja keiner gehindert so weiter zu spielen wie bisher.


Ja ich behaupte sogar mal frech, dass mittlerweile einige Charaktere unterwegs sind dessen Spieler sich je nach Regelwerk Gedanken machen und das einfach umsetzen. Die keine Contage oder ähnliches zählen, einfach so bauen was sie meinen das passt.

Das erste mal habe ich das im übrigen schon um 2000 rum erlebt. Als eine coole Gruppe mir nach dem Con eröffnete das sie die Truppe mal eben nur für den Con gebaut hatten.


Stephan
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Aeshma
Moderator


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BeitragDirektlink | Verfasst am: 04.08.2010, 10:35    Titel:

Zitat:
Noe, den erst mit 100 Contagen wird es ja richtig interessant weil man dann genug Punkte hat für die wirklich dämlichen Dinge.

Ich glaube ich bin zu unkreativ Wink
Hab ja nichmal nen GM Zauber weil ichse alle doof finde =(

Hast wohl recht...

ich verlasse mich nur so ungern auf die vielgelobte "Vernunft" Wink

Grüße
Aeshma
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Schwannis hat Folgendes geschrieben:
Es kommt nicht auf die Länge an. Was zählt sind die Meter/Sekunde
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stephan_harald



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 04.08.2010, 10:51    Titel:

Aeshma hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Noe, den erst mit 100 Contagen wird es ja richtig interessant weil man dann genug Punkte hat für die wirklich dämlichen Dinge.

Ich glaube ich bin zu unkreativ Wink
Hab ja nichmal nen GM Zauber weil ichse alle doof finde =(

Hast wohl recht...

ich verlasse mich nur so ungern auf die vielgelobte "Vernunft" Wink

Grüße
Aeshma



Ist aber merkwürdig auf der einen Seite verlässt Du dich drauf das deine Mitspieler so "vernünftig" sind das sie genau den Regeln aufstiegsbasiert und so spielen, auf der anderen Seite traust Du ihnen aber nicht zu ein Blatt Papier "vernünftig" zu beschreiben.

Ich verstehe dich ja sehr gut, ich hatte ja 10 Jahre oder mehr die gleiche Einstellung.

Schau mein Harry hat fast jeden Zauber auf einem Con erlernt, sich den entweder IT beibringen lassen, oder zumindest die These auf einem Con bekommen. Jeden.

Da ist jeder einzelnen Punkt von einem Con gekommen. Habe ich keine Punktbestätigung bekommen habe ich immer den Standardwert pro Contag angenomen nach DS Classic.

Zum ersten mal biss sich bei mir das System als ich einen Ritter spielen wollte mit Ende 30 ... Da meinte doch wirklich ein Typ mit Mitte 20 ich solle erst mal mit nem Knappen anfangen... Da fing ich dann doch an zu grübeln.

Mittlerweile denke ich halt das diese Aufstiegskacke sicherlich gut in einem Computerspiel und sehr stark überwachten System gut funktioniert (P&P), aber leider im realen Leben nie wirklich angekommen ist.

Stephan
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 21.05.2012    Titel:

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Cartefius



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 04.08.2010, 11:41    Titel:

Ich würde stephan_haralds Vorschlag so nicht unterschreiben. (Ok, manchem mag diese Diskussion aus anderen Foren bekannt vorkommen, ich kann es mir aber nicht nehmen lassen auch den Gegenstanpunkt zu vertreten. ) Wink
Ich bin zwar durchaus ein Fan von freien, punktelosen Systemen, stehe aber auch klar auf dem Stadpunkt, dass man sich den Spielregeln im jeweiligen Sandkasten anpassen sollte.
Klar, wenn die Orga vorher schreibt: "Wir spielen ohne Punktezählerei, benutzen aber ansonsten die Kampf- und Magieregeln von Dragonsys", dann ist das völlig legitim. Ich war auch schon auf einem solchen Con, und fand das System nicht so toll, weil ich einfach DragonSys-Magie ziemlich unspektakulär finde, aber schlechter als normales DS ist das sicherlich auch nicht.

Die Frage ist aber: Warum machen das nicht mehr Orgas? Dass Conbestätigungen und zentrale Charakterdatenbänke gefordert werden ist zwar in den letzten Jahren (glücklicherweise) ein bisschen aus der Mode gekommen, aber immer noch spielen fast alle mir bekannten Orgas die ein Punkteregelwerk benutzen auch die Aufstiegsregeln mit. Das mag mangelnde Reflexion sein, ein ehrlicher Wunsch nach einem übergeordneten "Schiedrichtersystem", oder auch nur Angst vor den bösne Pappnasen und Powergamern, aber in jedem Fall halte ich ein selbstherrliches Abändern nicht für die richtige Wahl.

Entweder man geht davon aus, dass das für den Con ausgewählte Regelwerk die Vorlieben der Spielerschaft wiederspiegelt: Dann ist es meiner Meinung nach rücksichtslos sich darüber hinwegzusetzen, und man wäre besser bedient, wenn man sich einfach einen anderen Con sucht.

Oder man geht davon aus, dass die Spieler sowieso ein völlig anderes Regelwerk wollen als das, was in der Conbeschreibung steht (die komischen Adelsregeln von DS2 sind z.B. meiner Meinung nach schon lange nicht mehr mehrheitsfähig), dann sollte es ein leichtes sein, ganz offiziell und für alle die Regeln entsprechend abzuändern.

Die dritte Möglichkeit wird zwar meist vehement abgestritten, ist aber für mich trotzdem eine sehr plausible Erklärung: Man möchte eigentlich, dass sich alle anderen an die Regeln halten, dabei aber nur für sich selbst die Freiheit haben, sich über unbequeme Regeln hinwegzusetzen.
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Hana



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 04.08.2010, 15:15    Titel:

Klar gibt es auch Anfänger, die sich beim "nehmt, was ihr wollt" total selbst beschränken würden, aber oft spielt da doch der Gedanke rein, dass man je mehr Spielansätze hat, desto mehr Fertigkeiten der Charakter besitzt, gepaart mit der Vorstellung, dass der Charakter ohne dreifaches Fertigkeiten-Sicherheitsnetz an Schutz- und Verteidigungsmechanismen ganz bestimmt sterben wird.

An ersterem ist ja auch was dran: Wenn ich Magie-, Alchemie- und Kampffertigkeiten haben, kann ich in Magie-, Alchemie- UND Kampfplots mitmischen! Der Reiz der Selbstbeschränkung, des sich daraus ergebenden Zusammenspiels und auch des Zuschauens und Andere-mal-machen-lassens ist da nicht ganz so offensichtlich wie der Spaß am "Ich mach alles!"

Ich finde die Beschränkungen, die das Regelwerk durch die Punkte da vorgibt, eine sinnvolle Hilfestellung. Ich weiß noch, dass ich als Anfänger vor meinem ersten Con fand, dass das viel zu wenig Startpunkte wären und ich unbedingt noch viel mehr "bräuchte", um gescheit mitspielen zu können! Heute nicht mehr ... auch dein Charakter, von dem du (m.W.?) redest, wäre ja problemlos mit DSys-Startpunkten spielbar gewesen.
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stephan_harald



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 04.08.2010, 16:22    Titel:

Hana: Eigentlich hast Du ja fast recht:

Im Prinzip hätten 90P Gereicht...

Ich habe 1-2 mal eine Körperheilung gesprochen, 1 mal ein Wundeheilen, ansonsten viel verbunden und genäht.

Ok ein Isolieren (30P) und ein Setzling vernichten 50P und ein Schmerzstillen 20P oder so...die hätten ich zwar auch alle ohne jegliche Punkte sprechen können da eh keine Wirkung aber Very Happy


Das Untote Vertreiben hätte ich auch ohne jeglichen Punkt hinbekommen... da bin ich mir recht sicher... Das Platzt segenen hätten wir eh gemacht ob mit oder ohne Effekt ..

Ja Hana fast Recht hast Du ja, nur waren wir halt auf einem Punktecon Wink

Stephan
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stephan_harald



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 04.08.2010, 16:26    Titel:

Cartefius: Ich habe ja nichts gegen die Regeln gesagt, ich gebe ja zu dass ich mich eigenmächtig darüber hinweggesetzt habe weil ich es konnte und wollte.

Ich sage ja nur, egal ob man es macht oder nicht, solange man sich an das Regelwerk hält, merkt es doch eh keiner. Und wenn alle anderen kein Probelm in dem Charakter sehen, vielleicht den sogar gut finden und Spass haben, hat man doch alles richtig gemacht oder?

Stephan
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Aeshma
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 04.08.2010, 16:32    Titel:

Stephan ich glaube du verstehst gerade nicht mein (unser?) generelles bestreben:

Wir wiedersprechen dir ja nicht, wollen aber auch nich zustimmen um unerfahreren Spielern keine Freukarte auszustellen. Du kannst vielleicht abschätzen, dass gewisse Zauber eine "geheime" Power haben, ein Anfänger nicht. Ich sag nur "ist doch nur 1 direkt auf Sicht".

Für erfahrene Spieler kein Problem. Für Anfänger wäre diese herangehensweise gefährlich, da sie oft einfach nicht wissen, was sie da tun.

Was Hana sagt kommt da noch dazu. Man muss einfach erstmal schalten, dass es im LARP viel schöner sein kann was nciht zu können.

"Deine" Herangehensweise setzt meine Meinung nach ein gewisses Verständnis für LARP an sich voraus.

Natürlich weiß ich nicht, ob das gegenüber alles Regeltechnisch richtig gemacht hat. Und du hast auch recht, dass es mich meistens garnicht interessiert. Aber wenn sich verbreitet, dass alle einfach 1000 Punkte Charas anfangen, ist die Chance natürlich höher den Idioten der einem das Con damit versaut dabei zu haben...

Grüße
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Cartefius



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 04.08.2010, 17:14    Titel:

Zitat:
Ich sage ja nur, egal ob man es macht oder nicht, solange man sich an das Regelwerk hält, merkt es doch eh keiner. Und wenn alle anderen kein Probelm in dem Charakter sehen, vielleicht den sogar gut finden und Spass haben, hat man doch alles richtig gemacht oder?

Das Problem bei dieser Argumentation ist, dass man damit quasi alles rechtfertigen kann. Nicht umsonst liest man regelmäßig in Threads, in denen es um die absonderlichsten Werdämonenassassinen geht die Aussage "Bei mir hat sich noch keiner über mein Charakterkonzept beschwert!".

Wenn dir die Leute sagen, dass sie es toll fanden, wie du deinen Charakter gespielt hast, ist das ein positives Feedback und natürlich nicht von der Handzu weisen. Allerdings hängen solche Aussagen ja meist nicht von den Punkten ab, die du umgesetzt hast, sondern von generellem Auftreten, welches auch unter weniger Punkten nicht gelitten hätte. Oder hast du schonmal ein Lob gehört wie "Ich fand es echt toll, dass du nach deinem Enegergiebolzen-Dauerfeuer in der Endschlacht am Schluss noch genug MP für den Feuerball VII übrig hattest!".
Auf der anderen Seite bezweifle ich, dass auf dem Con bei einer Umfrage mit dem Thema "Findet ihr es ok, sich als DS-Spieler einfach 100 Punkte mehr aufzuschreiben, als man eigentlich hätte?" die Mehrheit der Spieler mit "Klar, kein Problem!" geantwortet hätten.

Begibt man sich jetzt auf die Suche nach der Frage, warum das ganze überhaupt wichtig ist, und wem es schadet, wenn sich ein einzelner Spieler mal ein paar Punkte mehr aufschreibt, landet man schnell in relativ unkonkreten, spielphilosophischen Überlegungen. Fakt ist aber für mich, dass ein gewisses Spielgleichgewicht, also das, was man neudeutsch so als "Balancing" bezeichnet, durchaus wichtig für das Spielerlebnis ist: Ein Con, auf dem unter fünfzig Spielern dreißig DragonSys-Großmeister herumlaufen, und in denen die auftretenden Aufgaben und Bedrohungen auf dieses Niveau zugeschnitten sind, ist für den typischen Einsteigercharakter ziemlich wenig spannend.
Um hier eine gewisse Ausgewogenheit reinzubringen und eine gleichmäßige Verteilung der Charakterfertigkeiten zu erreichen gibt es viele Ansätze, von einer Regulierung über das Darstellungsniveau über eine generelle Punktebeschränkung bis hin zu der typischen Regelung über die Contage.

Über die Sinnhaftigkeit der verschiedenen Systeme kann man trefflich streiten, allen gemein ist aber, dass sie üblicherweise so angelegt sind, dass jeder Spieler grob weiß, worauf er sich einlässt, und Möglichkeiten besitzt, sein Spiel so zu gestalten dass es nicht von irgendwelchen zauberwerfenden Dampfwalzen vollkommen dominiert wird. Magie im DS ist zum Beispiel relativ mächtig, wird aber durch Beschränkungen wie der Magiepunkteregelung und der Möglichkeit, sich für Punkte teure Immunitäten kaufen zu können, ausgeglichen. Schraube ich jetzt als Spieler meine Magiefertigkeiten (oder auch meine Immunitäten, oft bei Spielern mit der Aussage "Doofe Zauber werden von mir ignoriert!" zu finden) einseitig hoch, so verzerre ich das Spielgleichgewicht, die SL muss mit stärkeren NSC kontern, normale Spieler können nichts mehr ausrichten und so weiter.
Irgendwann landet man dann auf Cons auf denen nur noch ein paar dumme Neueinsteiger nach dem ausgeschriebenen Regelwerk spielen, weil sie den Knall noch nicht gehört haben, während sich die gesamte alteingesessene Spielerschaft gegenseitig die "Todeshände" und "Versteinerungsblicke" um die Ohren wirft - und dann für immer aussteigt und sich ein anderes Spielterrain sucht. Als Beispiel mögen diverse Tavernen herhalten.

Klar, so ein Szenario ist eine Übertreibung, die sich nicht zwangsläufig daraus ergibt, dass ein Spieler sich mal einen Punkt mehr aufschreibt. Trotzdem finde ich es bezeichnend, dass sehr viele Spieler die ich kenne und die ein Low-Power-Spiel bevorzugen, sich inzwischen von Punktesystemen abgewendet haben, und das, wo man doch bei einer straffen Fertigkeitenbegrenzung eigentlich gerade erwarten würde, vor dem berüchtigten Gespenst des "Powergamers" sicher zu sein. Umgekehrt habe ich den Eindruck, dass es immer mehr Leute, denen es Spaß macht andere Charaktere zu dominieren und ihre Machtphantasien auszuleben, in als besonders restriktiv ausgeschriebene Systeme zieht, weil hier die Möglichkeit noch hoch ist, ein Opfer zu finden, der sich verpflichtet fühlt, den ganzen Plunder auch auszuspielen.

Als Fazit bleibt dann nur, dass man als unbedarfter Zuschauer immer weniger aus der Con- und Regelwerksbeschreibung entnehmen kann, was auf dem Con überhaupt für ein Spiel gespielt wird, und das ist durchaus ein Trend, den ich in letzter Zeit kritisch sehe.
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stephan_harald



Alter: 43
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 04.08.2010, 17:21    Titel:

Nein ihr versteht den Ansatz von mir nicht. Das die Chance so einen dabei zu haben höher ist bestreite ich doch gar nicht.

ABER: Wenn ein Anfänger einen 1000 Punkte Charakter spielen will, dann nimmt er ein Blatt Papier schreibt alles auf was er machen will und gut.

Woher willst Du denn wissen das er ein Anfänger ist? Woher willst Du wissen das er das nicht reell gemacht hat.

Ich sage doch einfach nur: Punkteregelwerke die Aufstiegsbasiert sind, sind in dem Moment sinnfrei wenn es keinen Kontrollmechanismus gibt.

Da es diesen aber nicht geben kann, aus schon xmal diskutierten Gründen, sind eben diese Aufstiegsnummern auch sinnfrei.

Denn wenn ich einem Spieler auf einem Con glauben muss, dass er sich jeden Scheiss real erspielt hat, dann kann ich ihm ja auch gleich glauben, das er weis was er tut.

Anders: Wenn ich eh erst mal als Con Teilnehmer hinnehmen muss das der Peng Du bist tot Zauber auf diesen Con richtig ist, dann kann ich auch gleich alles andere hinnehmen.

Ich meine: Es ist egal welche Fertigkeiten man sich auch immer aufschreibt, wenn ich meinem Mitspielern die komplette Reaktion darauf überlassen ist das nicht problematisch. Schwieirg wird es ja erst wenn ich eine bestimmte Reaktion einfordere.

Nehmen wir mal 1 Direkt Dentaler Molch....

Nach DS: mögliche Reaktionen wären:

Keine - Kämpferschutz. (je nach Orga und Definition)
Immun! - Magieimmunität
Magiespiegel - Gegenzauber
Opfer sinkt zu Boden - Treffer

Heisst ich kann diesem Zauber immer irgendwie begengnen. Wenn ich nun natürlich den Anspruch habe das dieser Zauber immer wirken muss wird es schwierig.

Wenn ich also Neuling XXX nehme und der macht sich Mungo den Supermagier... der nur Dentale Molche so rausrotzt aus dem Handgelenkt und mit Sonnenbrille... was wäre denn da eine logische und gute Reaktion?

Richtig gar keine. Warum sollte ich so ein Spiel belohnen? Bloss weil es in einem Regelwerk steht? LARP ist ein Miteinander spielen und kein Vergleich von frühpurtierenden unterentwickelten Geschlechtesteilen.

Noch ganz anders: Warum soll ein 42 Jahre alter Mann einen Magierlehrling darstellen müssen, wenn der 18 Jährige einen Erzmagier spielt? Vor allem und zumal wenn dem 42 Jährigen der Charater dank eines 18 Jährigen Assasinenklomeuchlers sein alter Magiercharakter abhanden gekommen ist und er den Tot akzeptiert?

Stephan
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Thema: Aufstiegsysteme

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