Thema: Ausgelagerte Religionsfrage
| << Schotte/Kelte männlich,Krieger - Nordmann, Gewandungs- und Charakterberatung >> |
| Autor |
Nachricht | |
Aeshma Moderator

Alter: 23 Anmeldedatum: 05.05.2009 Beiträge: 6123 Wohnort: Edigheim
|
Direktlink | Verfasst am: 01.02.2010, 14:14 Titel: Ausgelagerte Religionsfrage |
|
|
Hallo zusammen,
ich rate ja auch jedem zu einem IT-Glauben, komme mir dabei aber fast heuchlerisch vor, da mein eigener Charakter keinen hat...
Wie seht ihr die Sache, wenn sich ein Charakter für einen fleischlich gewordenen Gott hält? Quasi ein Gott in einer sterblichen Hülle? Dann wäre es für diesen Charakter ja mehr als unlogisch einen anderen Gott anzubeten, oder?
Um euch die Angst zu nehmen, spiele ich natürlich keinen Gott. Aber einen Charakter mit einem rieeeeeeeeesen Ego. Und natürlich würde sich der Charakter auch nich hinstellen und seine "göttlichkeit" proskulieren, von der er ja in sich überzeugt wäre.
Ist das für euch ein No-Go?
Grüße
Aeshma _________________ Blümchen
°)-(°
| Schwannis hat Folgendes geschrieben: | | Es kommt nicht auf die Länge an. Was zählt sind die Meter/Sekunde |
|
|
| Nach oben |
|
 |
inLarp

|
|
| Nach oben |
|
 |
Ultor

Alter: 18 Anmeldedatum: 20.05.2009 Beiträge: 1765 Wohnort: Niedersachsenland
|
Direktlink | Verfasst am: 01.02.2010, 14:20 Titel: |
|
|
Ich finde die Story ulkig. Aber sojemand bräuchte mMn auch noch ein paar verrückte Anhänger... _________________ Iocatores: Medieval Folk Music
De gustibus non est disputandum. |
|
| Nach oben |
|
 |
yaRincewind
Anmeldedatum: 22.07.2008 Beiträge: 132 Wohnort: München
|
Direktlink | Verfasst am: 01.02.2010, 14:23 Titel: |
|
|
Mei,
ein Charakter der sich für einen Gott hält, wird logischerweise keinen anderen Gott anbeten. Warum auch?
Die Frage ist nur, warum hält er sich für einen Gott (tut er das wirklich?), bzw. woraus schöpft er seine Kraft?
Wenn er sich wirklich für einen fleischgewordenen Gott hält, wäre es konsequent Anhänger um sich zu scharen.
Das Problem ist nur, wenn er irgendwann an einem Problem scheitert, wird es auf einen epic fail rauslaufen
Weil er erkennen muss, das er eben kein Gott ist. Das dürfte so einen Charakter (wenn er das überlebt), in iene recht tiefe Sinnkriese stürzen...
Da wäre es sozusagen sicherer, wenn er schon einen mächtigen Gott in der Hinterhand hat, der helfend eingreifen kann, oder?
Also eher das Klische eines überaus mächtigen Kriegers, der nur vor einem einzigen Gott sein Knie beugen muss, und sonst vor niemandem. |
|
| Nach oben |
|
 |
Dennis

Alter: 24 Anmeldedatum: 04.01.2008 Beiträge: 3092 Wohnort: Big DO! Rock City
|
Direktlink | Verfasst am: 01.02.2010, 14:33 Titel: |
|
|
Ich halte das in einem Setting, in dem Götter real in die Geschichte eingreifen, ihre Priester mit Wunderkräften ausstatten und Dämonen dauernd kleine Ortschaften niederreißen nicht für eine Frage des Glaubens. Stattdessen ist die Frage, wie man damit umgeht.
Der Großteil der Bevölkerung wird wohl an "ihren" Gott glauben und den für ganz toll halten. Ebenfalls könnte man die Existenz von Göttern als Selbstverständlichkeit hinnehmen und beizeiten den passenden Göttern was opfern oder so, halt sehr opportunistisch. Dann bete ich auf meiner Seereise eben auf der Hinfahrt zu Wassergott X, weil der im Hafen halt der vorherrschende Glaube ist und auf der Rückfahrt aus dem anderen Hafen zu Wassergott Y, weils da eben seinen Tempel gibt.
Ein Charakter könnte auch auf die Idee kommen, dass bei sovielen Göttern sowieso immer einer dabei ist, der sich beleidigt fühlt, was immer man auch tut. So ein Charakter könnte die Götter größtenteils ignorieren. Vielleicht sucht er sich aber auch absichtlich einen seiner Ansicht nach mächtigen Gott aus, einfach als Aufpasser in der Welt da oben.
Eigentlich halte ich alle Möglichkeiten davon für gut spielbar,nur Atheismus will für mich nicht in eine mittelalterlich-fantastische Welt passen. Such dir also einen Bezug, den du zu den Göttern hast, erkläre sie aber nicht für nicht vorhanden. Du wirst in den meisten Tempeln eines besseren belehrt, wenn der Priester tolle Dinge tun kann, weil er seinen Gott anruft oder der Gott plötzlich vor dir steht, soll auf manchen Cons auch schonmal vorkommen  _________________ http://goblinbau.wordpress.com
Fantasy RPG und Grenzberg - ein Dungeonslayers Setting
Nächste Con: Intothewood, 28. - 30. September (ja, ich weiß, dass das noch dauert -.-) |
|
| Nach oben |
|
 |
inLarp

|
|
| Nach oben |
|
 |
Aeshma Moderator

Alter: 23 Anmeldedatum: 05.05.2009 Beiträge: 6123 Wohnort: Edigheim
|
Direktlink | Verfasst am: 01.02.2010, 15:03 Titel: |
|
|
Schonmal danke für die Antworten =)
@yaRincewind
Versagen wird natürlich auf die sterbliche Hülle geschoben, die die Macht seiner unsterblichen, göttlichen, achsodollen Seele nicht nach aussen tragen kann. Wenn er doch nur hier rauskäme wäre er unbesiegbar . Deshlab blutet er ja auch, alles nur wegen diesem garstigen Fleischgefängnis.
So in der Richtung "denke ich mir seine Gedanken"
@Dennis
Ich wollte in keiner weise sagen, dass er nicht an Götter glaubt, er hatt eben nur keinen Gott den er anbetet (ausser seiner selbst). Er stand ja schon vor welchen usw. =)
Also ist das "Atheismusproblem" eher die Ablehnung der generellen Existenz von Göttern und weniger das nicht anbeten, oder?
Grüße
Aeshma, langsam seinen Groschen fallen hört _________________ Blümchen
°)-(°
| Schwannis hat Folgendes geschrieben: | | Es kommt nicht auf die Länge an. Was zählt sind die Meter/Sekunde |
|
|
| Nach oben |
|
 |
yaRincewind
Anmeldedatum: 22.07.2008 Beiträge: 132 Wohnort: München
|
Direktlink | Verfasst am: 01.02.2010, 21:07 Titel: |
|
|
Ja.
Ich persönlich (und das ist nur meine ganz persönliche Meinung) finde Larp Charaktere ohne Religionsbezug prinzipiell eher flach.
Mir ist es total egal, wie ein moderner Mensch dazu stehen mag, aber im Larp sind Götter einfach real existent.
Es wäre Unfug, ihre Existenz zu verneinen. Und die Variante mit "es gibt sie schon, aber meinen halt nicht", halte ich für eine eher billige Variante von "ich glaube OT nicht an einen Gott, warum sollte ich es IT tun?"
Der Glaube an einen Gott gibt einfach deutlich mehr Spieltiefe.
Aber das ist, wie gesagt, nur meine ganz persönliche Meinung... |
|
| Nach oben |
|
 |
ich

Alter: 19 Anmeldedatum: 14.05.2008 Beiträge: 1771 Wohnort: Leverkusen
|
Direktlink | Verfasst am: 01.02.2010, 21:31 Titel: |
|
|
Also, prinzipiell finde ich die Idee, dass der eigene Charakter sich für einen in menschlicher Gestalt gefangenen Gott hält gut, wenn:
a) er niemanden damit belästigt
oder
b) er eine Anhägerschaft hat, die andere für ihn damit belästigen.
Sonst wirkt das ganze auf mich eher stumpf nach Selbstüberschätzung. =P
Bei meinem Charakter ist es so:
Da ich mir am Anfang keine Gedanken über Religion gemacht habe (ich weiß, SCHANDE über mich!) verhällt sich mein Charakter so, dass er die Götter zwar nicht abstreitet, aber momentan auch keinen von ihnen anbetet.
Das liegt daran, dass er keinen Durchblick hat, welcher Gott was mag und was nicht. Ich werde mich aber einer Religion anschließen, sobald ich IT überzeugend und zum Charakter passend konvertiert wurde.  _________________ -NEIN! Ich werde auf gar keinen...
-Keks?
-Bin dabei! |
|
| Nach oben |
|
 |
Turis

Alter: 25 Anmeldedatum: 20.11.2006 Beiträge: 441 Wohnort: Velbert & Paderborn
|
Direktlink | Verfasst am: 01.02.2010, 23:58 Titel: |
|
|
"Und heute bei Galileo Mystery: Kann man einen Gott töten?
Machen wir einen Versuch!..."
Ich glaube, wenn man einen Charakter spielt, der sich für einen Gott hält, dann sollte man damit rechnen, dass andere einen testen
Das Konzept halte ich generell für übertrieben. Würde selbst entweder spaßeshalber mal austesten wie göttlich der ist oder eben schnell fälschlicherweise in die Powergamerecke schieben. _________________
 |
|
| Nach oben |
|
 |
inLarp

|
|
| Nach oben |
|
 |
Alex Moderator

Alter: 33 Anmeldedatum: 20.11.2006 Beiträge: 11083 Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
|
Direktlink | Verfasst am: 02.02.2010, 00:43 Titel: |
|
|
*hust* Also ich hatte da ja auch mal so eine tolle Idee (TM). Allerdings habe ich nicht bis zu einem Gott gegriffen oder jemanden, der sich für einen hält. Nur zu jemanden, der immer mächtiger wird und sich irgendwann schon Jenseits des menschlichen sieht und dann noch fragt "Warum nicht bis ganz oben?". Dieser Charakter glaubt an Götter, dient aber keinem. Genau genommen, will er allen, auch den Göttern, ein Schnippchen schlagen. Ob er dabei selbst es wirklich schafft, sich aufzuschwingen oder drauf geht, ist egal. Es geht nur darum, dass am Ende jemand mit bekommt, dass man auch die Götter hintergehen kann.
Er geht aber auch nicht herum und posaunt alles raus. Er zieht gerne im Hintergrund die Fäden und lenkt dann wiederum von dem Tun seiner "Schachfiguren" durch eigene Taten ab. Seine Tarnung ist eine Extrovertiertheit eines zur Schau gestellten Ichs, dass er gar nicht ist, um sein wahres Vorhaben zu verschleiern. Frei nach dem Motto "Am besten versteckt man etwas in aller Öffentlichkeit." Das Konzept war am Anfang ziemlich witzig, auch wenn der Depp naturgemäß nie so weit kommt, wie er hofft. Das Problem eines solchen Konzeptes: Du kannst es nicht mal in die Charaktergeschichte schreiben. Sonst reagiert spätestens Orga Nr. 10 mit "Das ist voll das Powergaming-Ding, der kriegt mal einen Einlauf" und konfrontiert Dich mit der geballten Strafe der Götter in langweiligster Telling-Marnier.
Wie gesagt, ich fand das Konzept erstaunlicherweise anfangs witzig, aber es lullt sich irgendwann aus und man kommt sich ziemlich blöde mit den völlig überzogenen Zielen seines Charakters vor, von denen er sich selbst einen vor macht, jeden Tag etwas weiter zu kommen. Man sieht ja als Spieler sehr klar, dass das nicht wirklich funktioniert und das der Charakter sich verrannt hat. Und nach ein paar Jahren lacht man da auch nicht mehr so drüber. Es ist so, wie der Bösewicht in einer klassischen Kinderserie zu sein: Man weiß, dass er verliert. Das dumme ist, man muss sich auch nach dem 100sten Rückschlag noch eine für den Charakter plausible Idee ausdenken, mit der es beim 101sten Male dann ja doch klappen könnte.
Ein wirklicher Gott, der meint, er wäre im fleischlichen Körper, würde sich wohl einfach töten lassen, um frei zu kommen. Macht so gesehen keinen Sinn. Außer er wäre der Meinung, er ist gerade sterblich, aber dann wäre die Frage warum? Und was kann er dagegen tun? Bis er das ändern kann, würde er natürlich versuchen unauffällig zu sein. Aber so jemand würde auch nicht in die Taverne feiern gehen, sondern immer vom Rande beobachten, vielleicht etwas erhaben sitzend, etc.
Grüße,
Alex _________________
Das Westlandeforum wurde gelöscht. Der Serviceprovider hat den Support leider eingestellt.
 |
|
| Nach oben |
|
 |
Aeshma Moderator

Alter: 23 Anmeldedatum: 05.05.2009 Beiträge: 6123 Wohnort: Edigheim
|
Direktlink | Verfasst am: 02.02.2010, 10:41 Titel: |
|
|
Hmmm gut nach reichlicher überlegung ist die Idee wohl nur im ersten Moment gut. Wobei ich es immer als einen schönen antrieb ansehe nach der "ultimativen" Macht zu streben.
| Zitat: | | Sonst wirkt das ganze auf mich eher stumpf nach Selbstüberschätzung. =P |
Das ist durchaus so gewollt =)
Ich denke ich werde es weiterhin so Handhaben, dass er die 4 Elemente als die höchste Macht ansieht. Noch über den Göttern stehend.
| Zitat: | | Es wäre Unfug, ihre Existenz zu verneinen. Und die Variante mit "es gibt sie schon, aber meinen halt nicht", halte ich für eine eher billige Variante von "ich glaube OT nicht an einen Gott, warum sollte ich es IT tun?" |
Ich plane durchaus gerade einen Charakter der tiefgläubig sein soll.
Aber da fehlt im Moment die Asche für Dem werde ich hier dann auch noch einen Threat widmen *lach
Ich wäre im Gegenzug sogar dankbar, wenn sich ein Priester mit meinem Char hinsetzt und ihm seinen Glauben näher bringt. Ich sträube mich sicher nicht gegen nen IT-Glaube
| Zitat: |
*hust* Also ich hatte da ja auch mal so eine tolle Idee (TM). Allerdings habe ich nicht bis zu einem Gott gegriffen oder jemanden, der sich für einen hält. Nur zu jemanden, der immer mächtiger wird und sich irgendwann schon Jenseits des menschlichen sieht und dann noch fragt "Warum nicht bis ganz oben?". Dieser Charakter glaubt an Götter, dient aber keinem. Genau genommen, will er allen, auch den Göttern, ein Schnippchen schlagen. Ob er dabei selbst es wirklich schafft, sich aufzuschwingen oder drauf geht, ist egal. Es geht nur darum, dass am Ende jemand mit bekommt, dass man auch die Götter hintergehen kann.
Er geht aber auch nicht herum und posaunt alles raus. Er zieht gerne im Hintergrund die Fäden und lenkt dann wiederum von dem Tun seiner "Schachfiguren" durch eigene Taten ab. Seine Tarnung ist eine Extrovertiertheit eines zur Schau gestellten Ichs, dass er gar nicht ist, um sein wahres Vorhaben zu verschleiern. Frei nach dem Motto "Am besten versteckt man etwas in aller Öffentlichkeit." Das Konzept war am Anfang ziemlich witzig, auch wenn der Depp naturgemäß nie so weit kommt, wie er hofft. Das Problem eines solchen Konzeptes: Du kannst es nicht mal in die Charaktergeschichte schreiben. Sonst reagiert spätestens Orga Nr. 10 mit "Das ist voll das Powergaming-Ding, der kriegt mal einen Einlauf" und konfrontiert Dich mit der geballten Strafe der Götter in langweiligster Telling-Marnier. |
So in der Ecke hatte ich mir das auch gedacht. Ich denke ich werde nicht alles an der Idee in die Truhe schieben aber nochmal überdenken. Was man einer Orga sagt oder nicht sagt habe ich so langsam raus
| Zitat: | | Das dumme ist, man muss sich auch nach dem 100sten Rückschlag noch eine für den Charakter plausible Idee ausdenken, mit der es beim 101sten Male dann ja doch klappen könnte. |
Also theoretisch hätte der Char es schon 2 mal geschafft. Das Problem ist eher, das man wenn man mal wieder ne Orga trifft die kein peil hat und das Ziel erreicht, das Ereignis dann irgendwie rückgängig machen muss oder ignorieren.
Denn wer will schon veruschen einen "Gott" darzustellen *lach
| Zitat: |
Aber so jemand würde auch nicht in die Taverne feiern gehen, sondern immer vom Rande beobachten, vielleicht etwas erhaben sitzend, etc. |
Ja. Ich gehe mit dem Char nicht in eine Taverne saufen. Ich krieche nicht in irgendeinen Dungeon. Ich kämpfe kaum und wenn dann mal ein oder zwei Windstöße. Ich schränke mich da bewusst ein.
Aber gerade das nicht mit den andren trinken, macht einen OT schnell zum Con-Aussenseiter =(
Grüße
Aeshma _________________ Blümchen
°)-(°
| Schwannis hat Folgendes geschrieben: | | Es kommt nicht auf die Länge an. Was zählt sind die Meter/Sekunde |
|
|
| Nach oben |
|
 |
Chevalier

Alter: 31 Anmeldedatum: 21.01.2010 Beiträge: 3541 Wohnort: Wiesbaden
|
Direktlink | Verfasst am: 02.02.2010, 13:30 Titel: |
|
|
Der quirmianische Philosoph Ventre formulierte folgendes:
"Vielleicht existieren Götter, vielleicht auch nicht. Warum nicht in jedem Fall an sie glauben? Wenn alles stimmt, erreicht man nach dem Tod einen herrlichen Ort. Und wenn nicht ... nun, dann hat man nichts verloren." Nach seinem Tod erwachte Ventre in einem Kreis von Göttern, die unheilverkündende Knüppel in den Händen hielten, und einer von ihnen sagte: "Jetzt zeigen wir dir, was wir hier von Schlaumeiern halten ..."
[Aus: Schweinsgalopp von Terry Pratchett]
Im LARP existieren Götter wirklich. Und ob die das so lustig finden wenn da jemand rumläuft in ihrem Territorium, der glaubt ein Gott zu sein...weiß ich nicht.  _________________
...
Avarisches Ritterlager 21. bis 24.06.2012
DSA-GG&P2012 - Die große Kabinettstjoste 31.8. bis 02.09.2012
Das graue Land 3 - Boryarts Herz 12. bis 14.10.2012 |
|
| Nach oben |
|
 |
Justav
Anmeldedatum: 25.09.2009 Beiträge: 1326 Wohnort: Berlin
|
Direktlink | Verfasst am: 02.02.2010, 13:42 Titel: Re: Ausgelagerte Religionsfrage |
|
|
| Aeshma hat Folgendes geschrieben: | Hallo zusammen,
ich rate ja auch jedem zu einem IT-Glauben, komme mir dabei aber fast heuchlerisch vor, da mein eigener Charakter keinen hat... |
Damit hast Du eine wichtige menschliche Charaktereigenschaft in Deine Darstellung integriert; ist doch gut...
| Aeshma hat Folgendes geschrieben: | | Wie seht ihr die Sache, wenn sich ein Charakter für einen fleischlich gewordenen Gott hält? Quasi ein Gott in einer sterblichen Hülle? Dann wäre es für diesen Charakter ja mehr als unlogisch einen anderen Gott anzubeten, oder? |
Erstmal würde ich einen solchen Char für ziemlich größenwahnsinnig halten...
Die Verehrung anderer Götter ist theoretisch durchaus möglich; kommt nur auf den bespielten Polytheismus an: Ein (halb-) göttlicher Sohn des Zeus könnte durchaus seinen Vater verehren, würde sich sagen; es sei denn, er hadert wie viele der großen tragischen Helden-Vorbilder mit Schicksal, Göttern usw...
Oder als Fanatsy-Beispiel: Kaiser Hal wurde irgendwann zur einer "minderen Gottheit" oder so ähnlich erklärt; der Vorrang von Praios blieb natürlich gewahrt. Hela-Horas war da 1.ooo vorher jahre etwas weniger zurückhaltend. _________________ So long
Justav |
|
| Nach oben |
|
 |
Section31
Alter: 34 Anmeldedatum: 24.12.2007 Beiträge: 228
|
Direktlink | Verfasst am: 02.02.2010, 20:57 Titel: |
|
|
Wenn du mir IT erzählst du seist einen Gott würde ich entweder a) dich auslachen, b) für verrückt halten, c) sagen "Beweise es!" oder d) alles von a-c.
Wenn du dich lächerlich machen willst, tu's...
Gruß,
Section31 _________________ In God we trust, the rest we monitor
Starfleet Operations - Star Trek LARP - www.starfleet-operations.de
Twelve Colonies - Battlestar Galactica LARP - www.twelve-colonies.de |
|
| Nach oben |
|
 |
Théor

Alter: 23 Anmeldedatum: 18.02.2009 Beiträge: 137 Wohnort: Zürich
|
Direktlink | Verfasst am: 03.02.2010, 15:56 Titel: |
|
|
[quote="AlexEin wirklicher Gott, der meint, er wäre im fleischlichen Körper, würde sich wohl einfach töten lassen, um frei zu kommen. Macht so gesehen keinen Sinn. Außer er wäre der Meinung, er ist gerade sterblich, aber dann wäre die Frage warum? Und was kann er dagegen tun? Bis er das ändern kann, würde er natürlich versuchen unauffällig zu sein. Aber so jemand würde auch nicht in die Taverne feiern gehen, sondern immer vom Rande beobachten, vielleicht etwas erhaben sitzend[/quote]
Und wenn er nun nach dem Tod des Körpers immer noch an ihn gebunden wäre? (quasi in den Körper gebannt, und nur das Brechen des Siegels könnte den Gott wieder Gott werden lassen.
Und in die Taverne, wieso nicht? So ein Gott wird die Vorzüge eines Körpers aus Fleisch und Blut inkl. Alkoholrausch nicht so schnell wieder kennen lernen... Aber egal, man kann für alles eine Rechtfertigung kriegen, fraglich ist die Glaubwürdigkeit.
Generell finde ich die Idee nicht schlecht, aber überleg dir wie du deine Gottheit beweisen kannst
Lustige Geschichte:
Einer hat mal David Copperfield verklagt, dass er ihm seine Göttlichen Kräfte geraubt hat. Er forderte, dass er ihm alle seine Tricks verratet, damit er wieder Gott werden kann, oder, dass er ihm die Hälfte seiner Einnahme gibt. _________________ Wer lesen kann ist klar im Vorteil. |
|
| Nach oben |
|
 |
Alex Moderator

Alter: 33 Anmeldedatum: 20.11.2006 Beiträge: 11083 Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
|
Direktlink | Verfasst am: 03.02.2010, 20:32 Titel: |
|
|
| Zitat: | | Aber egal, man kann für alles eine Rechtfertigung kriegen, fraglich ist die Glaubwürdigkeit. |
Das ist der Punkt. Damit finde ich den wirklichen Gott im Menschenkörper nicht so doll.
Grüße,
Alex _________________
Das Westlandeforum wurde gelöscht. Der Serviceprovider hat den Support leider eingestellt.
 |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
|
Gehe zu Seite 1, 2 Weiter |
| |
Seite 1 von 2 |
Thema: Ausgelagerte Religionsfrage
|
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
Larp,
Larp Forum,
Larp Shop,
Larp Waffen,
Larp Bilder,
Larp Mittelalter,
Larp Schwert ,
Larp Rüstung ,
Larp Videos ,
Larp Ausrüstung ,
Larp Kleidung ,
Fantasy Bücher
Larp Forum Sitemap:
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190
|