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Thema: Bogen umbauen/larptauglich machen


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Francis



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 24.08.2009, 17:14    Titel: Bogen umbauen/larptauglich machen

so ihr Bastelfreaks und verkappten Tim Taylors ^^

Ich bin Im beistz eines sehr schönen Echtholzbogens und würde diesen nun tauglich fürs LARP machen. Beschreibung: Er ist 1.60m lang und hat auf seinen Schaft untereinander geschrieben die Zahlen 60" 30" und 27"

Nun meine Fragen: 1. Was haben diese Zahlen zu bedeuten? Und 2. Kann ich diesen Bogen larptauglich machen? Und wenn ja womit?
_________________
Booya!
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 10.02.2012    Titel:

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Francis



Alter: 28
Anmeldedatum: 04.02.2008
Beiträge: 760

BeitragDirektlink | Verfasst am: 25.08.2009, 13:01    Titel:

59 angucker aber keiner der schreibt.. Huhuu Bastelfüchse,wo seid ihr???
_________________
Booya!
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Vincenté



Alter: 35
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 25.08.2009, 13:06    Titel:

bögen sind nicht mein Spezialgebiet...
aber ich vermute das sich die erste zahl auf die länge des bogens bezieht
60"=152,4cm die anderen Zahlen geben vermutlich Auskunft über den Auszug.

Auf jeden Fall aber sagen dir diese Werte nichts über die Larptauglichkeit, hier kommt es einzig auf die Zugkraft des Bogens an.
Diese sollte 25pfund nach Möglichkeit nicht überschreiten...glaube ich
(an dieser stelle sollte sich jemand zu Worte melden der es besser weis)

Sollte dein Bogen über der zulässigen Zugkraft liegen wird es vermutlich keine Möglichkeit geben den Bogen ohne Materialabtrag in den grünen Bereich zu bekommen.
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Aeshma
Moderator


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BeitragDirektlink | Verfasst am: 25.08.2009, 13:49    Titel:

Zitat:
Diese sollte 25pfund nach Möglichkeit nicht überschreiten...glaube ich


Auf dem CoM sind es jetzt sogar nur noch 24 Zoll...

Soweit ich (=> 2 linke Hände und handwerkliche Ahnung eines Toastbrots) weiß müsste man um die Zugstärke zu verringern den Bogen an der Front runterschleifen...

Grüße
Aeshma, sowas dem Bogen nicht antun würde...
_________________
Blümchen nett
°)-(°
Schwannis hat Folgendes geschrieben:
Es kommt nicht auf die Länge an. Was zählt sind die Meter/Sekunde
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 10.02.2012    Titel:

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Rumsdidums



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 25.08.2009, 19:23    Titel:

1. Zugstärke des Bogens (Bogenstärke) wird in Pfund(lbs), nicht in Zoll(") angegeben
2. Die Länge vom Auszug des Bogens wird in Zoll angegeben
Auszug bedeutet die Länge der Pfeile, nimmst man einen zulangen Pfeil bricht der Bogen, nimmt man einen zukurzen fliegt der Pfeil nicht so weit.
Ich würde dir Pfeile mit der länge von 27" oder 30" empfehlen Smile

Als aller erstes solltest du die zugstärke des Bogens bei deiner jeweiligen Pfeillänge bestimmen:
Bogenwage oder Zugwage kaufen/leihen.
Pfeil auflegen
Bogen mit der eingehakten Wage so ausziehen, dass der Pfeil in normaler Schussposition ist.
Wage ablesen, die Zugkraft sollte unter 11.3398 Kilo bzw 25 lbs liegen

Wenn dein Bogen jetzt zu stark ist musst du mit einem speziellen Messer an der Innenseite des Bogens gleichmäßig Holz abschaben.
Immer etwas abschaben, dann spannen und gucken ob sich der Bogen gleichmäßig biegt, dann dort wo er sich zuwenig biegt (zu dick ist) wieder etwas abschaben.
Biegt er sich gleichmäßig, mit einem Pfeil spannen und nachmessen.
Und dann solange nachbessern, bis du das gewünschte Zuggewicht hast(25lbs).


Ich hoffe das hilft dir.
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Alex
Moderator


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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.08.2009, 10:09    Titel:

Wo ist Rumsdidums und was hast Du mit ihm gemacht? Wink Ich glaube nicht, dass ich das gerade schreibe, aber ich gebe dem Mann recht.

Als kleine Ergänzungen noch:
Eine einfache Zugwaage bekommst Du im Baumarkt für um die 5 - 10 €.

Wenn Du Dir es kostensparender (Dafür umständlicher) machen willst: Eimer auf eine Personenwaage stellen und bis ca 11,3 kg befüllen. Bogen entspannen, Sehne durch Tragebügel des Eimers fädeln und Bogen wieder spannen. Bogen so halten, dass er nach oben zielt, Eimer auf den Boden lassen. Pfeil auf den Bogen legen und den Bogen hochziehen, bis er auf Pfeillänge ausgezogen ist. Bleibt der Eimer auf dem Boden bist Du auf jeden Fall unter 25 LBS. Ziehst Du den Eimer vom Boden und erreichst Du dennoch nicht den entsprechenden Auszug, bist Du drüber. Wenn du jetzt noch die genaue Zugkraft haben willst, musst Du mehr Wasser in den Eimer füllen bzw. raus nehmen, bis der Bogen voll ausgezogen wird (Aber nicht weiter), wenn der Eimer in der Luft schwebt. Danach den Eimer auf die Waage stellen und Du hast das Gewicht. Ist, wie gesagt, etwas umständlicher, kann aber jeder zu hause machen.

Wenn Du die Zugkraft reduzieren willst, musst Du, wie Rumsdidums es geschrieben hat, den Bogen abschaben. Man spricht hier auch von "tillern". Wie man das macht, wird zum Beispiel hier erklärt:
http://www.orbisamicorum.de/boegen/tillern.html

Bevor es aber so weit kommt, würde ich aber an einem Bogenbauforum, wie Fletchers Corner, noch mal nachfragen, auch bezüglich Deines Bogenmaterials und worauf Du beim Kauf Deiner Werkzeuge achten solltest. Ob sich das finanziell überhaupt gegenüber einem Neukafu lohnt, weiß ich nicht.

Grüße,
Alex
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Rumsdidums



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.08.2009, 17:05    Titel:

Als kleinen Tipp, kauf eine digitale Zugwage, die sind einfach genauer.
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Bobel




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Beiträge: 29

BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.08.2009, 17:19    Titel:

Hi,

oft darf man auch bis zu 27 oder 30 Pfund starke Boegen verwenden, aber eben nicht ueberall.

Was manchmal helfen kann, ist eine andere Sehne zu nehmen, (damit kann man die Zugkraft so um 2-3 lbs aendern)

Gruesse Martin
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 10.02.2012    Titel:

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Rumsdidums



Alter: 19
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Beiträge: 207
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.08.2009, 17:31    Titel:

Hat man da nicht Veränderungen in der Auszugslänge?
Oder ändert sich die Stärke durch die andere Elastizität der Sehne?
@ Alex Danke für das Lob, sowie den Link
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Alex
Moderator


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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.08.2009, 06:32    Titel:

Blos keine andere Sehne! Im schlimmsten Fall geht der Bogen dabei kaputt...

Bögen bis 27 oder 30 LBS werden nur noch selten zugelassen mit den IDV-Runbdkopfpfeilen gar nicht, weil die schon vom Hersteller nur bis 25 LBS zugelassen sind.

Grüße,
Alex
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Bobel




Anmeldedatum: 27.11.2008
Beiträge: 29

BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.08.2009, 07:57    Titel:

Hi,
Alex hat Folgendes geschrieben:
Blos keine andere Sehne! Im schlimmsten Fall geht der Bogen dabei kaputt...

ich schiess zwar selber nicht Bogen, aber ne Freundin baut so ihren 28 lbs Bogen immer auf 25 lbs um, falls doch mal ne SL meckert. (was ich hier im sueden bisher nur einmal erlebt habe)
Wenn man eine etwas schwaechere Sehne nimmt, die sich mehr dehnt, oder minimal laenger ist (durch leichtes entdrillen), wie soll man da seinen Bogen kaputt machen? Klar man kann ihn ueberweit ausziehen, das kann ich aber auch mit der Originalsehne, aber ich verwende ja trotzdem die gleich langen Pfeile.

Gruesse Martin, der sich gerne von einer genauen Erklaerung ueberzeugen laesst, aber bisher nur die schauermaerchen das es passieren koennte gehoert hat
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stephan_harald



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.08.2009, 08:00    Titel:

Ich hab auf Cons keine Probleme mit Bögen über 30 Pfund Zugstärke (natürlich nicht mit IDV Rundkopf Pfeilen)

Dieses Bogenwagenmessen bringt eh überhaupt nichts. Es zeigt nämlich nur eines an, die Auszugstärke des Bogens. Viel wichtiger ist aber die Beschleunigung des Pfeiles, sprich wie stark die Arme sich zurückstellen und mit welcher Kraft.

Ein Beispiel: Ein 30 Pfund Langbogen, ist oft deutlich ungefährlicher als ein 25 Pfund Recurve Bogen. Einfach weil beim Recurve der Pfeil viel härter beschleunigt wird.

Ich beschäftige mich gerade ein wenig mit den Themen, da meine Frau mit historischen Bogenschiessen anfangen will und ich auch nicht soo abgeneigt bin.

Stephan
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Alex
Moderator


Alter: 32
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.08.2009, 10:50    Titel:

@ Stephan
Zitat:
Dieses Bogenwagenmessen bringt eh überhaupt nichts. Es zeigt nämlich nur eines an, die Auszugstärke des Bogens. Viel wichtiger ist aber die Beschleunigung des Pfeiles, sprich wie stark die Arme sich zurückstellen und mit welcher Kraft.

Seit wie viel Jahren predige ich das jetzt? Das Problem ist, dass es keinen Interessiert, weil eine Messung des ganzen sich etwas aufwendig gestaltet. Optimal wäre natürlich eine Geschwindigkeitsmessung eines standarisierten Pfeiles 1m nach verlassen der Sehne, wie es auch im modernen Schußwaffenbereich Standard ist. Aber das ist aufwendig. Wenn Du eine umsetzbare Möglichkeit findest, bin ich sehr interessiert.

@ Bobel
Sicher gibt es Toleranzbereiche. Die kommen aber auf Material, Verarbeitung und vieles mehr an. Ist der Bogen auf den Schützen oder einen nicht mittig liegenden Griff getillert, entspannen sich die Wurfarme zum Schluß ungleichmäßig, wenn die Spanne der Sehne verringert wird. Des weiteren entspannnen sich die ruckartig Wurfarme über das normale Maß hinaus, dadurch wird das Material mehr beansprucht und es kann zum vorzeitigen Bruch kommen. Wenn man keine Ahnung davon hat, sollte man es generell sein lassen. Ich habe zum Beispiel einen Bogen ohne durchgehende Faser, mit dem kannst Du solcher Scherze nur in einem sehr geringen Bereich machen.

Grüße,
Alex
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Rumsdidums



Alter: 19
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.08.2009, 13:02    Titel:

Zitat:
Ein 30 Pfund Langbogen, ist oft deutlich ungefährlicher als ein 25 Pfund Recurve Bogen. Einfach weil beim Recurve der Pfeil viel härter beschleunigt wird.


Daraus schließe ich jelänger der Bogen, desto höher muss die Zugstärke sein um den Pfeil auf die selbe Geschwindigkeit zubeschleunigen?
Gilt das für alle Materialien oder nur für Holz?
Liegt das an der Beschleunigung der Wurfarme des Bogens?
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Zuletzt bearbeitet von Rumsdidums am 27.08.2009, 22:20, insgesamt einmal bearbeitet
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Kelmon



Alter: 31
Anmeldedatum: 24.01.2009
Beiträge: 6535
Wohnort: Saarbrücken

BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.08.2009, 13:18    Titel:

Alex hat Folgendes geschrieben:
Optimal wäre natürlich eine Geschwindigkeitsmessung eines standarisierten Pfeiles 1m nach verlassen der Sehne, wie es auch im modernen Schußwaffenbereich Standard ist. Aber das ist aufwendig. Wenn Du eine umsetzbare Möglichkeit findest, bin ich sehr interessiert.

Nun, man könnte ggf. nach Bogenart Unterscheiden und für jede Art geignete Auszugsstärken angeben. Wäre das sinnvoll? Ich habe eher keine Ahnung von Bögen...
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