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Thema: Charakter: Waffenknecht


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<< Chaospriester der etwas anderen Art( Heute noch spielbar?) Character einsamer Ork >> 
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Gerwin



Alter: 29
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Beiträge: 8145

BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.09.2010, 09:33    Titel:

Ich find den Charakter insoweit in Ordnung..würde aber eventuell erst einmal die Plattenteile weglassen (hat schon gelesen dass er erledigt ist, ist aber so frech und gibt nochmal einen Kommentar ab). Weglassen würde ich grundsätzlich am Anfang erst einmal die Brigantine wenn sie nicht schon vorhanden ist. Kettenhemd und Gambeson reicht schon für einen Knecht. Hier gilt, zumindest in meinen Augen, je einfacher umso besser. Auch würde ich mich was die Bewaffnung angeht auf eine Waffe festlegen Zum Beispiel die Stabaxt als Hauptwaffe und dann noch zum arbeiten ein Larpmesser sowie (wenn es sein muss) die Wurfaxt für ein wenig Reichweite dabei. Beim Schild kommt es halt extrem auf die Form des Schildes an, irgendwie passt in meinen Augen zu einen Knecht besser eine Zweihandwaffe. Ein Kiteschild würde aber sicher auch nicht verkehrt sein.

Moralkodex: Auch wenn Menschen im historischen Mittelalter mit Sicherheit eine ganz andere (Sexual)moral hatten so finde ich dennoch eine gewisse Moral bei einen Charakter wichtig. Du kannst den Chara ohne Schwierigkeiten so spielen wenn er sich gut in eine geschlossene Heerschar einfügt. Ansonsten gibt eine gewisse Moral aber auch Dinge wie Mitleid einen Charakter immer viel Tiefe. Und zumindest gegenüber seiner Schwester scheint er ja nicht so der harte Hund zu sein. Versteh mich nicht falsch, ich finde Plündern, Bestrafungen des Feindes und dergleichen völlig in Ordnung. Nur ist eben kaum ein Mensch so einseitig hart oder "weich" wie die meisten Larpcharaktere.

Ansonsten, ich freu mich dass noch jemand mal nen einfachen Chara spielen will und hoffe man läuft sich mal über den Weg.

Gruß

Gerwin
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Lieber Larpeinsteiger:

Auch wenn dieses Posting tendenziell einen anderen Eindruck vermittelt kannst du natürlich relativ unabhängig von körperlichen Voraussetzungen, Geschlecht, Alter und Herkunft jede Rolle spielen die du willst. Alles was du hier liest sind persönliche, subjektive Meinungen.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 23.05.2012    Titel:

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Cartefius



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.09.2010, 11:02    Titel:

Ich finde das Konzept soweit gut, auch das mit dem "unmoralischen" Standpunkt zu Mord und Plünderung sehe ich eigentlich nicht als Problem. Natürlich läuft so etwas unserer OT-Weltanschauung als Spieler zuwider, aber man spielt ja auch nicht immer sich selbst. Grundsätzlich finde ich es schon begrüßenswert, wenn Larpcharaktere auch mal etwas extremere Weltanschauungen (in beide Richtungen) vertreten, solange das ganze einigermaßen plausibel bleibt.
Zitat:
Nur ist eben kaum ein Mensch so einseitig hart oder "weich" wie die meisten Larpcharaktere.

Ich sehe eigentlich meist mehr das entgegengesetzte Problem: Die moralische Einstellung der meisten Larpcharaktere wird für meinen Geschmack oft zu sehr von OT-Befindlichkeiten diktiert. Da soll der Charakter der harte Hund sein, kneift aber gegenüber stärkeren Gegnern den Schwanz ein, weil der Spieler sich nicht dem Risiko aussetzen will, oder der Charakter ist als moralisch hehrer "Lichtie" angelegt, metzelt aber ruhigen Gewissens Scharen von Menschen dahin, weil der Spieler gerade Lust auf NSC-Moschen hat. Da finde ich es besser, zu versuchen, sich im voraus eine klare Linie zu überlegen, und der dann im Spiel so gut es geht zu folgen.

Was die Ausrüstung angeht: Ich nehme an, du hast als Vorbild so etwas wie die bretonischen Landsknechte aus Warhammer im Auge? Dafür finde ich die Ausstattung schonmal gar nicht schlecht, allerdings sind für mich dafür die Blechteile (Plattenschultern, Arm- und Beinschienen) nicht so passend, und Beinschienen über Schaftstiefeln kommen mir generell ein bisschen komisch vor. Ich würde da wenn dann eher zu Knie- und Ellenbogenkacheln oder Jack Chains raten, und was den Schulterschutz angeht eher zu einen breiten Ketten- oder Lederkragen in Betracht ziehen.

Ebenfalls anmerken möchte ich, dass die Kombination aus Hemd, Tunika, Gambeson, Brigantine und Wappenrock schon ziemlich warm und unbeweglich werden könnte. Natürlich kann man immer Teile weglassen, aber unter Umständen wäre es sinnvoller, zum Beispiel den Wappenrock wegzulassen und durch Aufnäher, eine farbig geteilte Gugel mit Wappen, ein buntes Helmband oder ähnliche Methoden, die Wappenfarben zu tragen, zu ersetzen. Die Zusammenstellung der Waffen kommt mir ebenfalls ein bisschen überdimensioniert und Epochenmäßig zusammengewürfelt vor, ich würde mich da erstmal auf entweder Langwehr und Seitwaffe (z.B. kurzes Schwert oder Falchion) oder Schild und Einhandwaffe (Axt, Streitkolben oder Rabenschnabel) beschränken, und nicht beides zusammen anschaffen. Die Wurfaxt würde ich auch erstmal weglassen, die passt für mich nicht so richtig ins Bild.

Als letzter Punkt wäre da noch die Farbwahl: Deine Grundfarben finde ich soweit gut gewählt, allerdings ist für meinen Geschmack bei den Lederteilen zu viel Schwarz dabei. Das Problem ist dabei nicht wie bei vielen Schwarzträgern, dass das ganze zu möchtegern-finster wirkt, sondern dass zumindest in meinen Augen schwarzes Leder eher billig und modern wird, wie Motorradzubehör, und viele Larp-Discounter ihre schlechten Lederqualitäten bevorzugt in schwarzer Färbung anbieten. Wann immer es geht würde ich deswegen vegetabil gegerbtes, braunes Leder nehmen, das altert auch deutlich schöner.
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Gerwin



Alter: 29
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Beiträge: 8145

BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.09.2010, 12:24    Titel:

Vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt mit dem "hart und weich":

Es ist durchaus in Ordnung einen Charakter zu spielen der von der eigenen OT-"Gesinnung" abweicht. Ich finde dass sogar ganz angenehm. Nur gibt es meiner Meinung nach vor allen "schwarze" und "weiße" Charaktere. Mir begegnet relativ häufig der edle Streiter der auf Gleichberechtigung abfährt, seinen Feind nie in den Rücken fallen würde und ihn pflegt wenn er verletzt wird. Andererseits gibt es dann wieder Charaktere ohne jeglichen Skrupel welche Spaß am Rauben, Morden, Brandschatzen und Vergewaltigen haben, die Frau zu Hause schlagen und kleine Welpen töten (Extrembeispiel dient nur zur Veranschaulichung). Das "Mittelding" welches zwar gewisse Verhaltensweisen die wir heute ablehnen akzeptiert aber dennoch in der Lage ist auch Emotionen aufzubauen (und sei es im gewählten Beispiel nur dass man die eigene Frau vielleicht nicht unbedingt schlägt wenn das Essen versalzen ist) stellt meiner Erfahrung nach eine Seltenheit da. Von daher plädiere ich auch bei "harten Kampfcharakteren" immer für eine gewisse "emotionale Ebene".

Wenn ich eh nur in die Schlacht will oder den Plot hinterherrennen ist dass natürlich egal. In diesen Fall würde aber auch ein Pen and Papercharabogen genügen um den Charakter gut zu beschreiben.

Gruß

Gerwin
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Karras



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.09.2010, 14:00    Titel:

Es scheint, als würde sich ein "Re-Opening" hier noch lohnen. Also: Re-Opening!

Erst einmal (und ich hoffe, man entschuldigt das Durchmischen) möchte ich die Ideen in Sachen Ausrüstung kommentieren. Was die Dicke angeht, sollte das zu machen sein. Soviele Schichten tragen ich häufiger übereinander. Aber die Idee mit dem Austausch des Wappenrockes gegen etwas Anderes kam in der Gruppe auch schon auf, also werde ich das noch mal abklopfen. Das Vorbild bestand so eigentlich noch nicht, ist aber sehr gut geeignet. Danke dafür. Bei den Waffen handelt es sich auch eher um eine Zusammenstellung der Auswahl an Möglichkeiten. Nach dem Hinweis, denke ich, werde ich Schild und Rabenschnabel bemühen. Und auch mal sehen, ob ich für das schwarze Leder noch gangbare Alternativen finde. Zur Platte: Auch die kann optisch noch ausgetestet werden. Zur Ausrüstung geschrieben habe ich sie auch, weil es mit steigender Knechtzahl im Heerhaufen auf kurz oder lang einen Corporal brauchen würde. Wären da die Bleche angebrachter?

Zum Thema schwarz/weiß oder hart/weich: Ich hatte das Ziel, den Charakter so zu spielen, wie sich ein historischer Soldat wohl ausgenommen hätte. Die Schwester könnte man da als Auflockerung sehen, natürlich, und ich hatte auch nicht vor, jeden und alles anzuschnauzen, nur weil ich ja ach so gemein und böse bin. Ganz nach dem Leitsatz "Auch Waffenknechte sind Menschen" gehört zu einem solchen Charakter ja auch Geselligkeit (ich übe mich gerade wieder in französischen Volksliedern) und Zweifel (ein Waffenknecht rennt nunmal nicht mit Hurra! in die Schlacht. Jedenfalls nicht, solange kein Kommandeur in der Nähe ist).
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 23.05.2012    Titel:

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Cartefius



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.09.2010, 15:22    Titel:

Zitat:
Zur Platte: Auch die kann optisch noch ausgetestet werden. Zur Ausrüstung geschrieben habe ich sie auch, weil es mit steigender Knechtzahl im Heerhaufen auf kurz oder lang einen Corporal brauchen würde. Wären da die Bleche angebrachter?

Das Problem mit Blechteilen ist meiner Meinung nach immer, dass sie eine typische Larp-Erscheinung sind und deswegen so beliebt sind, weil man sie sehr billig aus Massenproduktion kaufen kann. Aus IT-Sicht macht es aber wenig Sinn, dass man, wenn man schon die Technologie hat, um aus Blech getriebene Rüstungteile herstellen zu können, diese (eigentlich hochwertige) Rüstung dann schlecht angepasst und an den am wenigsten lebenswichtigen Körperteilen zu tragen.

Für einen Korporal würde es zwar passen, besser gerüstet zu sein als der durchschnittliche Knecht, allerdings würde ich dann auch gleich zu stimmigerer Rüstung wie geschlossenem Arm- und Beinzeug, Jack Chains oder Brustpanzer raten.
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Karras



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.09.2010, 22:27    Titel:

Macht Sinn... bisher war das Blech immer kombiniert mit der Brigantine, deshalb habe ich über einen Brustpanzer bisher nie nachgedacht. Würde ein Korporal dementsprechend überzeugender sein mit Brustpanzer und geschlossenem Arm-/Beinzeug über der Gambeson?
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WrinkledEyes Spearmind



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 23.09.2010, 00:41    Titel:

Zumindest schöner/ eindrucksvoller:)
_________________
Um das Interesse der Leute zu wecken muss man einfach mal was machen, und nicht nur immer Hintergrund schreiben.
(Cartefius)
LARP im Orient? http://www.heimat-des-windes.de
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Karras



Alter: 20
Anmeldedatum: 10.05.2009
Beiträge: 57

BeitragDirektlink | Verfasst am: 23.09.2010, 01:02    Titel:

Dann kommt das auf jeden Fall auf die kreative Liste Wink
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 23.05.2012    Titel:

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Thema: Charakter: Waffenknecht

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