Thema: Charakterkonzept : Taugenichts
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Alex Freytag

Alter: 24 Anmeldedatum: 09.04.2009 Beiträge: 10
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Direktlink | Verfasst am: 21.07.2009, 00:06 Titel: Charakterkonzept : Taugenichts |
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Mein erster Charakter ist bereit auf Abenteuer zu gehen. Hier der Hintergrund
Sein Name ist Rodrigo De Mis Viñas Vengo. Die wenigen Freunde die er hatte nannten ihn meist Rod. ( Dazu gehörten ein halb-ork namens Thearanos Grumsch und ein mädchen namens Fay Arngast, die mit ihm in einer Werft arbeiteten...dazu allerdings später mehr)
Rod ist aus Luskan, auch bekannt als die Stadt der Segel. Sie ist eine Hafenstadt am nördlichsten Punkt der Schwertküste. Sie wird von den meisten als nördlichste Bastion der Zivilisation betrachtet. Mit dem Grat der Welt, nur wenige Kilometer nördlich gelegen, glauben viele dies sei das Ende der bekannten Welt, was jedoch nicht zutrifft, da sich die Zehn Städte im Eiswindtal noch jenseits der Berge befinden. Außerdem gibt es Gerüchte von fernen Landen im Westen, jenseits der bekannten Seewege.
Erbaut auf den Ruinen von Illusk, einer alten Orkstadt, ist Luskan eine Hafenstadt, die von Piraten, Dieben und anderem verrufenen Volk heimgesucht wird.
Luskan wurde einst von fünf Kapitänen, allesamt Piraten regiert, die irgendwann jedoch vertrieben wurden. Heute wird die Stadt von der Arkanen Bruderschaft,einer mächtigen Magiergesellschaft regiert. Sie herrschen von den vier Türmen Luskans aus, für die Luskan unter anderem berühmt ist.
Ihr ewiger Konkurrent ist Niewinter. Luskan war verantwortlich für den Ausbruch der Pest in Niewinter und bekriegte sich dann unter Führung von Maugrim Korutihr, einem verrückten Prophten, mit jener Stadt. Später schürte ein machthungrige Magier der Arkanen Bruderschaft, bekannt als Schwarzer Garius, diesen Konflikt noch weiter.
Kurz gesagt tummelt sich dort der Abschaum Faeruns und Rodrigo wuchs in eben dieser Umgebung auf.
Wohl als Sohn einer längst verschleppten Hafenhure, es ging da wohl um Betrug, denn so genau wurde diese Angelegenheit von der Stadtwache nicht untersucht ( vielleicht steckte jemand den richtigen Leuten die richtige Summe zu), ging er in den Besitz des Bordellinhabers über, wurde leibeigener und gehörte fortan zu den wohl schlecht bezahltesten Dienstjungen Luskans. (Sein Lohn war ein Schlafplatz in einem feuchten Keller und täglich eine Portion altes Brot mit Wasser)
An seinem 17. Geburtstag sah sich der Wirt, oder Bordellgastronom, aus finanziellen Gründen gezwungen, den jungen Rodrigo an einen mittelständigen Unternehmer, der eine kleine Werft besaß,zu verkaufen, damit begann für Rod ein neues Leben.
Bron Arngast, der Werftbesitzer, versprach dem Jungen , falls er gute Arbeit leistete, die Freiheit nach vollendetem 21. Lebensjahr. Außerdem zahlte er Rod eine Kupfermünze pro Woche zusätzlich zur Verpflegung. Als der Tag endlich kam hatte er keine einzige Kupfermünze ausgegeben und sich ein "Vermögen" von 2 Gold und 8 Kupfer zusammen-gehamstert.
Sofort versuchte er beim nächstmöglichen Schiff anzuheuern um dieser schrecklichen Stadt zu entkommen. Von seinen Freunden begleitet (denn Sie hatten ebenfalls genug von der Hafenstadt) entschieden sich die drei für eine Karavelle namens "Viviana - Dirne des Nrodmeeres" und segelten in eine ungewisse Zukunft.
Neun Monate später befanden sich die Freunde in einem Ort namens Punin, einer Metropole Aventuriens. Die zwei Begleiter, die Rodrigo hatte, fanden Arbeit, er allerdings entschied sich seinen eigenen Weg zu gehen. Sie hatten beschlossen sich alle 3 Jahre zur Jahreswende in Punin in einer bestimmten Taverne zu treffen und somit in Kontakt zu bleiben.
Rodrigo zog richtung Norden und kam an einem Ort namens Donnerbach vorbei. Nach einer nächtlich durchsoffenen Nacht in einem Gasthaus des Ortes, landete er biertrinkenderweise im Straßengraben etwa 100 meter außerhalb der Siedlung und wurde von einem unbekannten, als Rod bewusstlos ( vom Alkohol) war, aufgelesen.......( Hier beginnen die ersten IT Gespräche zwischen Mir und meiner Larp Gruppe " Geier zu Donnerbach")
Polternd wird die Tür aufgestoßen und Thorben tritt schwer beladen in die Wirtsstube des "Geiernestes".
Auf seinen Schultern trägt er eine bewusstlose Person.
"Kann mir mal jemand zur Hand gehen? Der Kerl stinkt schlimmer als Vassili nach einer durchzechten Nacht!" Er schaut sich um, entdeckt einen freien Tisch und lädt seine Last dort ab. Rumpelnd klatscht der Betrunkene auf die Holzdielen des Tisches und bleibt weiterhin regungslos liegen.
Ein Krug, gefüllt mit Wasser ... das ganze in den Händen des Thorwalers. Ein Schwung, ein lautes Platschen und der Inhalt des Behältnisses landet im Gesicht des Fremden.
Hustend und prustend wird dieser wach: ...
Erschrocken blickt sich der Neuling um.
"Ich wars nicht!!! Um was auch immer es gehen mag! Ihr habt mich sicher verschleppt, wo bin ich?!"
Er versucht sich vom Tisch zu winden und macht Anstalten zu flüchten, greift jedoch ins Leere und poltert auf den Boden. Dort bleibt er zu Füßen des großen Nordmanns liegen.
Stöhnend lässt er nur noch eines, durch zusammen gepresste Lippen verlauten:
"Scheiße - das wars dann ..."
Der Nordmann:
"Was ist's gewesen, Kollege?" Mit einem Ruck befindet sich der seltsame Vogel wieder auf dem Tisch.
"So ... 'Freund' ... wer soll dich Schnapsnase verschleppt haben? Ich etwa? Sei froh, dass ich dich gerade aus dem Straßengraben aufgelsen hab, sonst hättest du weiter deine eigene Kotze gefressen!"
Tatsächlich fand Thorben den fremden Südländer - zumindest lassen darauf seine braune Haut und die dunklen Haare schließen - ein paar Straßen entfernt im Graben und hatte Bedenken er könnte früher oder später drauf gehen, wenn er noch länger voll gesoffen im Graben liegt.
"Also erzähl mal. Wer bist du und wo kommst du her?"
Rod:
"Ja also .... mein Hals. Der kratzt so und ist so trocken.
Rodrigo geht zum Tresen und findet eine Herrenlose Flasche Wein. Oh, sogar offen.
Er stört sich nicht an all den Anwesenden, setzt an und trinkt die Flasche leer.
"Ahhh, das war gut. Ja ich bin - Rodrigo - ja so nennt man mich. Wo ich herkomme? Ach, von überall und nirgendwo. Ich lebe wo ich gerade bin. Nennt mich einfach Rod. Das '-igo' ist zu offiziell.
Ihr habt nicht zufällig einen Schimmer, wo ich hier in der Stadt anstellung finden kann?
Mein Vermögen dürfte wohl jetzt in Form von Halbverdautem im Straßengraben davonschwimmen."
Er deutet eine förmliche Verbeugung an, stolpert und torkelt und fällt schwungvoll vornüber, wobei er sogar sein Schwert - und mit ein wenig Pech sogar ein paar Zähne verliert.
....Wie das Abenteuer weitergeht, tja wer weiß ?
Was haltet Ihr von meinem Konzept? Verbesserungsvorschläge und Kommentare sind gern gesehen! Danke fürs Durchlesen und die dazu nötige Geduld.
Lg
Dave/Alex/Rodrigo
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inLarp

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turmnagel

Anmeldedatum: 14.03.2008 Beiträge: 106 Wohnort: 44147
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Direktlink | Verfasst am: 21.07.2009, 00:21 Titel: |
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Das ist kein Konzept, sondern eine Geschichte!
Ich habe erstmal nur zwei Punkte:
- Taugenichts stimmt nicht. Der Typ hat 4 Jahre in einer Werft gearbeitet.
- Ist er Alkoholiker? Macht er noch was anderes als Saufen und Schlafen?
Sage mal was zur angedachten Kleidung und
fasse die 5 wichtigsten Punkte mal stichpunktartig zusammen!
Tobias |
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Leander

Alter: 22 Anmeldedatum: 03.11.2008 Beiträge: 4186 Wohnort: Berlin
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Direktlink | Verfasst am: 21.07.2009, 00:43 Titel: |
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Kürzen, kürzen, kürzen.
Erstmal: DSA als Hintergrund nach Möglichkeit vermeiden, es sei denn du willst auf DSA-Cons.
Machs einfach: Rodrigo (der Rest des Namens ist zu komplizert um ihn sich zu merken) wuchs als Sohn eines Handwerkers (Frau braucht nicht unbedingt einen Beruf) auf und ging ab seinem x-ten Lebensjahr in die Lehre bei einem Schiffszimmerer/Bootsbauer/*jemand der Boote baut(e)*, dem eine kleine Werft gehörte und sparte sich genug Geld für eine Überfahrt, so wie die erste Zeit zusammen. Nach dem das Geld dann fast aufgebraucht war, hatte er immer noch keine Anstellung und hat den Rest versoffen. Dann kannst du von mir aus auch am Ende deiner Geschichte ansetzen, aber das muss nicht so breit beschrieben werden, die SL soll immerhin 50, 100 oder noch mehr Charakterbögen lesen.
Wie siehts mit der Ausrüstung aus? Gewandung?
Willst du den beruf auf Con darstellen? Wohl eher nicht, da werden selten Boote gebaut, aber du könntest bei Dingen wie Palisadenbau usw. behilflich sein.
Aber womit verdient der Charakter sein Geld?
In welche Richtung soll er sich entwickeln? (Bisher ist er ja eher generischer Abenteurer.) _________________ Du bist nicht in der Lage verständliche Beiträge nach den Regeln der deutschen Sprache zu schreiben? Das hier ist die Lösung. |
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Alex Freytag

Alter: 24 Anmeldedatum: 09.04.2009 Beiträge: 10
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Direktlink | Verfasst am: 21.07.2009, 00:51 Titel: |
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Klar ist es eine Geschichte allerdings finde ich, dass ohne Hintergrund ein Charakter so "nakt" wirkt und irgendwie gehört das für mich zum Konzept dazu.
Klar auf dem Char-bogen, wird das definitiv gekürzt. Ich hab halt einfach mal drauf losgeschrieben. Betrachtet es einfach als ausführlicher Hintergrund. Meine Wortwahl war unglücklich, tut mir leid.
Taugenichts weil er sein Leben quasi jetzt erst anfängt selbst zu leben. In der Literatur, vorrangig des 19. und 20. Jahrhunderts wurden auch Nachkommen bürgerlicher Familien mit diesem Namen bedacht, die sich nicht der Tradition der Familie anschlossen, bürgerliche Berufe zu ergreifen, sondern sich entschlossen, künstlerisch oder anderweitig tätig zu werden.
Aber ich stimme Dir zu, die Bezeichnung benötigt vielleicht noch Überarbeitung.
Zur Kleidung.
-Einfache Leinenhosen (natur)
-hohe Lederstiefel
-Ein rotes Schnürhemd, ebenfalls aus Leinen
-Ein dunkler Waffenrock
-Darauf ein simpler Ledergürtel
-Ein einfaches Schwert und einen simplen Stoßdolch als Bewaffnung
-Ein weinrotes Kopftuch
Charaktereigenschaften: Weltoffen, immer zu haben für eine "schnelle Münze", gesellig, robust ( sich nicht zu fein für fast jedwede Arbeit)....
noch Vorschläge? Mir fällt , auch wegen der Uhrzeit, momentan kein weiteres Adjektiv mehr ein)
Zum Alkohol, ja vielleicht trinkt er wirklich etwas zu häufig einen über den Durst.
Aventurien, da meine Larp Gruppe eine Aventurien Gruppe ist.
Seine Zukunft sollte sich dahingehend entwickeln, dass er ein besseres Leben führen kann als zu seiner unfreiwilligen Werftarbeitszeit. Ehrliche Arbeit findet, evtl. permanent , und einfach in den Tag lebt. Quasi sein Leben auskostet. _________________ Hilf dir selbst, dann hilft dir Phex!
Zuletzt bearbeitet von Alex Freytag am 21.07.2009, 09:20, insgesamt einmal bearbeitet |
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inLarp

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Tine

Anmeldedatum: 03.03.2008 Beiträge: 546 Wohnort: Regensburg
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Direktlink | Verfasst am: 21.07.2009, 08:42 Titel: |
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Vorweg: Ich hab das Ding zwar angelesen, aber nicht komplett - war mir zu lang.
Wenn du einen aventurischen Charakter vor aventurischem Hintergrund baust, dann bitte nicht mit Neverwinternights mixen. Aventurische Charaktere auf 08/15 Fantasycons werden von vielen als unpassend erachtet, wenn du dann noch eine zusätzliche Komponente, bekannt aus Film, Funk, und Fernsehen, reinmischst, wirds endgültig konfuser Brei.
Von den Klamotten her schreit dein Charakter 1. Anfänger und 2. Fluch der Karibik-Fanboy. Überleg dir zusätzlich zum (Unter)Hemd noch ein Obergewand, das dann entweder tatsächlich in die Klischeerichtung Pirat geht, oder gezielt davon abweicht. Die Piratenschwemme ist zwar im Moment zum Glück wieder am abflauen, aber wenn dus machen willst, dann richtig.
edit: Grammatik _________________ SEMPER PROBUS
Zuletzt bearbeitet von Tine am 21.07.2009, 13:47, insgesamt einmal bearbeitet |
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stephan_harald
Alter: 43 Anmeldedatum: 18.12.2007 Beiträge: 1546 Wohnort: Essen
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Direktlink | Verfasst am: 21.07.2009, 08:56 Titel: |
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Íhr wisst aber schon das das kein DSA Charakter ist, sondern durchaus ein D&D Charakter (Jack of all Trades oder auch Gambler)
ABER: Ich finde den Charakter aus mehreren Gründen unpassend. Dinge wie Niewinter, Luskan sollte man aus dem Hintergrund rauslassen. Das ist einfach zu bekannt im Outtime.
Ein Piratenlook schreit mittlerweile einfach nur nach Newbie und nichts anderes. Ich würde mir das gründlich überlegen.
Die Geschichte ist viel zu lang und furchtbar schlecht geschrieben. Wörter wie Kollege und ach Du scheisse wirken einfach dumm.
Für nen P&P Einstieg eventuell brauchbar, fürs LARP ist das nichts, da Du da als Hintergrund maximal ein paar technische Daten brauchst. Dazu nochmal der Tip so was wie Luskan rauszulassen. Das kennen zu viele und da könnten Dir einige böswillige Fragen stellen. Das hat nichts im LARP zu suchen.
Daher mein Tipp: Noch mal machen, und den Piraten vergessen.
Stephan |
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Alex Freytag

Alter: 24 Anmeldedatum: 09.04.2009 Beiträge: 10
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Direktlink | Verfasst am: 21.07.2009, 09:34 Titel: |
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Steht irgendwo Pirat? Also im Bezug auf meinen Charakter?
Jack of all Trades? Höchstens Swashbuckler, wenn man schon in D&D sprechen will .... auch wenn das noch lange nichts über die Einstellung des Charakters aussagt - höchstens über die Kampfweise.
Weiterhin vermische ich nicht bewusst irgendwelche Settings aus Film, Funk und Computermedien. Ich persönlich habe kein Problem mit dem DSA Hingergrund meiner Gruppe - jedoch bin ich leidenschaftlicher D&D Spieler und wollte daher meinen Hintergrund etwas ausweiten. Jaa, so zu sagen etwas mogeln und meinen Charakter ursprünglich auf den Forgotten Realms ansiedeln und nicht gleich auf Aventurien - allein schon aus dem Grund, da mein Hintergrundwissen zu den Realms wesentlich größer ist als das zu Aventurien.
Was man in meinen Charakter hineininterpretieren möchte, kann man gerne tun. Wem es zu lang ist, um es komplett zu lesen, der mags einfach lassen. Wer vor langen Texten zurückschreckt, mag es auch lassen.
Warum soll der Hintergrund eigentlich nur kurz und knapp ausgearbeitet sein? Was soll ich denn dann im Spiel groß berichten, wenn ich selbst nur den groben Abriss der Hintergrundgeschichte meines Charakters kenne?
Konstruktive Ratschläge nehme ich mir zu Herzen, ich hab auch aus allen Posts mit Sicherheit etwas gelernt. Wie ich meinen Charakter letztendlich spiele, tja, damit muss ich wohl selbst zurechtkommen.
So long, topic kann geschlossen werden ... hab ausreichend input bekommen. _________________ Hilf dir selbst, dann hilft dir Phex! |
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Lieselotte
Alter: 28 Anmeldedatum: 09.07.2009 Beiträge: 34
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Direktlink | Verfasst am: 21.07.2009, 11:22 Titel: |
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Was mir nicht schlüßig scheint: Rod arbeitet von seinem 17 bis zu seinem 21 auf einer Werft, er gibt in der Zeit gar kein Geld aus (und dabei arbeitet er mit lauter harten Jungs die doch bestimmt abends in der Kneipe und im Puff herumhängen -> er hat keine Freunde, weil er die ganze Zeit nur schmarotzt, bzw nicht mit macht)
Danach arbeitet er noch ein Jahr und danach versäuft er all sein Geld.
Das passt, fü mich, nicht zusammen. |
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inLarp

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Tine

Anmeldedatum: 03.03.2008 Beiträge: 546 Wohnort: Regensburg
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Direktlink | Verfasst am: 21.07.2009, 13:45 Titel: |
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| Alex Freytag hat Folgendes geschrieben: | | Steht irgendwo Pirat? Also im Bezug auf meinen Charakter? |
Dastehen tuts nicht, aber die Klamotten, die du beschreibst, schreien genau das. Stichwort Kopftuch und Dreispitz (letzterer stand noch in deinem Posting, als ich es zuerst gelesen habe - inzwischen hast du ihn wohl gelöscht.)
| Zitat: | | Ich persönlich habe kein Problem mit dem DSA Hingergrund meiner Gruppe - jedoch bin ich leidenschaftlicher D&D Spieler und wollte daher meinen Hintergrund etwas ausweiten. Jaa, so zu sagen etwas mogeln und meinen Charakter ursprünglich auf den Forgotten Realms ansiedeln und nicht gleich auf Aventurien - allein schon aus dem Grund, da mein Hintergrundwissen zu den Realms wesentlich größer ist als das zu Aventurien. |
Und genau dieses Vermischen nicht zusammenpassender/geschlossener Hintergründe macht einen unschönen Brei draus. Wenn Perry Rhodan mit Captain Future bei Captain Picard zum Tee vorbeischaut (Earl Grey, heiß), wirds merkwürdig. Wenn jemand verschiedene Versatzstücke nimmt, die Namen ändert und sich was Eigenes draus zusammenkocht, ist das kein Problem - höchstens das, das es das dreiunddrölfzigste Ein- bis Zehnmannland ist. Klar kann mans machen, aber man kanns auch besser machen. Im Idealfall klemmst du dich an eine bestehende Gruppe d.h. Land mit an und wenn du das nicht möchtest, kannst dus auch bei einem vagen "Ich komme aus dem Norden/Süden/Osten/Westen." belassen.
| Zitat: | Was man in meinen Charakter hineininterpretieren möchte, kann man gerne tun. Wem es zu lang ist, um es komplett zu lesen, der mags einfach lassen. Wer vor langen Texten zurückschreckt, mag es auch lassen.
Warum soll der Hintergrund eigentlich nur kurz und knapp ausgearbeitet sein? Was soll ich denn dann im Spiel groß berichten, wenn ich selbst nur den groben Abriss der Hintergrundgeschichte meines Charakters kenne? |
Du kannst für dich privat ganze Romane verfassen, wenn du das möchtest. Das ist deine Sache. Aber eine SL oder die Leser hier im Forum haben oft keine Lust (oder Zeit) sich durch ellenlange Stories zu wühlen. Als SL hast du zwischen 20 und mehreren hundert im Extremfall sogar tausend Spieler auf deinem Con. Da hast du weder Zeit, noch Nerv noch Lust dir solche Romane anzutun. Wenn du also gezielte Beratung willst, machs kurz und prägnant. Dann kann man auch helfen ohne sich erst Einzelheiten aus dem Wust herausklamüsern zu müssen.
| Zitat: | Konstruktive Ratschläge nehme ich mir zu Herzen, ich hab auch aus allen Posts mit Sicherheit etwas gelernt. Wie ich meinen Charakter letztendlich spiele, tja, damit muss ich wohl selbst zurechtkommen.
So long, topic kann geschlossen werden ... hab ausreichend input bekommen. |
Hier werden keine Threads geschlossen. Ist auch gut so. _________________ SEMPER PROBUS
Zuletzt bearbeitet von Tine am 21.07.2009, 13:49, insgesamt einmal bearbeitet |
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stephan_harald
Alter: 43 Anmeldedatum: 18.12.2007 Beiträge: 1546 Wohnort: Essen
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Direktlink | Verfasst am: 21.07.2009, 13:47 Titel: |
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Du hast leider noch nicht verstanden, dass LARP und P&P nichts gemeinsames haben. Auch DSA LARP hat bis auf ein paar Bezeichnungen und Charakteranlehnungen nix mit dem P&P zu tun.
Bei einem P&P macht es evtl. Sinn (wer es denn mag) seinen Charakter die tollste Geschichte zu geben, für LARP ist es sinnfrei. Kein Mensch wird dich nach irgendeiner Begründung für irgendwas fragen was in Deinem Hintergrund steht. Ob Du in einer Werft gearbeitet hast, oder bei Fönichs Kloputzer warst.. es interessiert einfach keinen.
Daher sind lange Hintergrundgeschichten einfach überflüssig. Dein Charakter bekommt eine eigene Spieltiefe über die Cons die er erlebt das ist dann das worauf es ankommt.
Daher schreib es kurz und knapp, und ja Dein Charakter schreit einfach nach Pirat, vor allem mit Kopftuch und Dreispitz. Ich sehe gerade Du hast den Dreispitz gelöscht, dann lösch das Kopftuch auch (das schreit auch nach Noob) und Such Dir eine passende Kopfbedeckung (ein Kopftuch ist keine ausser bei Piraten)
Stephan |
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Dennis

Alter: 24 Anmeldedatum: 04.01.2008 Beiträge: 3095 Wohnort: Big DO! Rock City
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Direktlink | Verfasst am: 21.07.2009, 13:51 Titel: |
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Geschlossen werden Threads hier eigentlich nicht ohne triftigen Grund, aber mal kurz zu deiner Frage
| Zitat: | | Warum soll der Hintergrund eigentlich nur kurz und knapp ausgearbeitet sein? Was soll ich denn dann im Spiel groß berichten, wenn ich selbst nur den groben Abriss der Hintergrundgeschichte meines Charakters kenne? |
Weil du auf Con ja nie mit allen Teilnehmern spielst und auch mit den Übrigen gerade mal ein Wochenende Kontakt hast. In der Zeit werden sich die wenigsten Hintergrundgeschichten anhören wollen, sondern maximal ein knappes "Wo kommt ihr her?" an dich stellen. Entsprechend kriegen eigentlich alle nur das mit, was dein Auftreten aussagt. Wenn du aussiehst wie ein Rumtreiber, dann bist du ein Rumtreiber und eben nichts anderes. Ich spreche mal mit einem P&P Begriff vom Gemeinsamen Vorstellungsraum. Du persönlich weißt natürlich mehr über deinen Charakter als Andere gut so), tatsächlich für die gemeinsame Vorstellung aller Spieler ist aber eben wenig interessant. Und eben dieser Teil ist der Hintergrund deines Charakters. Der ist eben nicht zu verwechseln mit seiner Geschichte. Ich hab jetzt einfach mal diese Begriffe hier eingeführt und kursiv gesetzt. Was du beschrieben hast, ist eben die Geschichte deines Charakters, sein Hintergrund bleibt noch ein bisschen schwammig, was z.T. auch an Dingen wie beispielsweise dem Dreispitz und dem Kopftuch liegt. Die weichen nämlich den Hintergrund "Taugenichts" auf und gehen zum Hintergrund "Pirat"
Gruß
Dennis[/code] _________________ http://goblinbau.wordpress.com
Fantasy RPG und Grenzberg - ein Dungeonslayers Setting
Nächste Con: Intothewood, 28. - 30. September (ja, ich weiß, dass das noch dauert -.-) |
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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4523 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 21.07.2009, 14:59 Titel: |
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Was den Umfang der Charaktergeschichte angeht, stimme ich meinen Vorrednern zu. Hier ist es wichtig, das ganze schon irgendwie an die Leserschaft anzupassen: In einem Thread wie diesem hier oder auf dem Charakterbogenstapel einer SL wollen die Leute meist nicht eine schöne Stunde mit dem Schmökern phantasievoller Kurzgeschichten verbringen, sondern schnell und knackig ein Bild von dem Charakter bekommen. Wie du an den Kommentaren siehst, klappt das bei der Geschichte auch noch nicht so optimal: Wenn ich von Schiffen, Hafenkneipen und Städten voller Abschaum lese muss habe ich auch erstmal ein Piratenbild vor Augen, wenn du etwas anderes machen willst solltest du das am besten klar formulieren, um Missverständnissen vorzubeugen. Ansonsten steht es dir natürlich frei, die Hintergrundgeschichte für dich selbst so weitläufig auszubreiten wie du möchtest, viele Spieler sehen das als wichtige Hilfe beim Spiel.
Abgesehen davon, was für die Spielleitung oder deine Mitspieler interessant ist, sind für die Einschätzung eines Konzepts in einem Thread wie diesem, und meiner Meinung nach auch für einen selbst als Spielhilfe noch andere Dinge wichtig. Hier sollte man einen Schritt von der Sicht des Charakters weg gehen und sich ganz nüchtern und von außen betrachtet fragen: Wie setze ich das ganze um? Denn auch der komplexeste und ausgefeilteste Hintergrund hat keine Auswirkungen auf das Spiel, wenn er sich nicht in der Umsetzung wiederfindet.
Deswegen würden mich Dinge interessieren wie:
Wie sieht das Konzept aus? Welche Aspekte sollen umgesetzt werden? Was ist das Bild, das dir vorschwebt, gibt es konkrete Vorlagen für den Charakter? Gibt es OT-Gründe, die die Darstellung beeinflussen, also sowas wie dass du gerne kämpfen möchtest, nur 200 Euro Budget zur Verfügung hast, eine Brille trägst oder wegen einem Rückenleiden keine Rüstung tragen kannst. Du schriebst z.B., dass du gerne die Hitnergründe aus Aventurien und Faerun vermischen möchtest. Wie äußert sich das? Woran erkenne ich, wenn ich dir gegenüberstehe und dich reden höre, dass der Charakter aus Luskan und nicht aus Punin kommt? Obwohl ich beide Hintergründe vage kenne, muss ich zugeben dass mir kein konkretes Bild vorschwebt, wie ein Puniner oder ein Luskaner aussehen würden und durch welche essentiellen Punkte sie sich von anderen Larpcharakteren unterscheiden.
Hier würde ich auch einen Anhaltspunkt für die Gewandung sehen: Dunkler Waffenrock, Hemd, Schwert, Kopftuch, das klingt erstmal für mich sehr standardmäßig und nach nichts, woran ich einen Ex-Leibeigenen, einen "Taugenichts", einen Werftarbeiter, einen Puniner oder einen Luskaner erkennen könnte.
Gleiches gilt für die beschriebenen "Charakterzüge": Das klingt erstmal nicht danach, als würde es mir im täglichen Umgang mit deinem Charakter besonders auffallen. Fast alle Larper sind gesellig, nehmen gerne Aufträge an und werden dafür bezahlt, und trinken auch mal gerne in der Taverne einen, solche Eigenschaften sind nicht so gut geeignet, um sich gezielt von anderen Charakteren abzuheben und eine individuelle Figur zu kreieren. |
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Alex Freytag

Alter: 24 Anmeldedatum: 09.04.2009 Beiträge: 10
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Direktlink | Verfasst am: 21.07.2009, 15:15 Titel: |
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Danke für eure Beiträge Dennis & stephan_harald. & Cartefius natürlich auch, hab den Post zu spät gesehen.
Ok ich ziehe das Ganze mal anders auf.
Mal zum Verständnis:
Ich wollte mit dieser Geschichte eigentlich nur für mich persönlich eine Idee schaffen ( sagt man das so, ich bin Amerikaner und mein deutscher Syntax scheint manchmal komisch) um so ein, naja wie drück ich das am besten aus, ...um ein Gefühl für den Charakter zu bekommen. Vielleicht auch damit es nicht so aufgesetzt wirkt. Einfach aus dem Grund, da die Person, welche ich darzustellen versuche, so mehr Tiefe hat.
Der eigentliche Text ist nicht für die SL gedacht, denn mir ist auch klar, dass solche Romane a.) nicht interessieren und b.) viel zu zeitaufwendig zu lesen wären, selbst wenn die SL Interesse hätte.
Der Charakter sollte schon einige Facetten eines Piraten in seinem Wesen haben, allerdings will ich sie auf keinen Fall wie diese klassischen "Arr" Piraten ausspielen.
Vielleicht ist das Wort "Schurke" oder "Schelm" besser. Allerdings möchte ich ja auch in einer Gruppe spielen können und von daher muss ich mir diesbezüglich nochmal Gedanken machen.
Ihr habt recht, Kopftuch und Hut lass ich weg. War mir anfangs nicht so klar, dass man da schnell in die "P" Schublade gesteckt wird. Leuchtet allerdings ein, da habt ihr recht.
Also wie gesagt, die Geschichte war eher für mich gedacht um ein Gefühl für die "Rolle" zu bekommen. Denn ihr müsst wissen, da ich noch keine Erfahrung hab, außer Gesprächen mit anderen Larpern, dachte ich , dass es problematisch sein könnte einfach nur auf die Con zu gehen und anzufangen.
Aber
| Zitat: | | Dein Charakter bekommt eine eigene Spieltiefe über die Cons die er erlebt das ist dann das worauf es ankommt. |
..finde ich bisher einer der besten Anmerkungen. Ich denke so wird es auch am besten sein.
Danke schonmal. _________________ Hilf dir selbst, dann hilft dir Phex! |
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Dennis

Alter: 24 Anmeldedatum: 04.01.2008 Beiträge: 3095 Wohnort: Big DO! Rock City
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Direktlink | Verfasst am: 21.07.2009, 17:06 Titel: |
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Mal von der Story selbst und der Diskussion darum abgesehen war der einzige "Fehler", hier deine persönliche Version anstatt der SL-Version zu posten
Gruß
Dennis _________________ http://goblinbau.wordpress.com
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Nächste Con: Intothewood, 28. - 30. September (ja, ich weiß, dass das noch dauert -.-) |
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Alex Freytag

Alter: 24 Anmeldedatum: 09.04.2009 Beiträge: 10
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Direktlink | Verfasst am: 21.07.2009, 17:35 Titel: |
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Ja stimmt. Ich sollte in Zukunft zuerst denken und genauer lesen, bevor ich einen nächtlichen Redeschwall bekomme.
An alle, Tut mir leid dafür.
....Und die Moral von der Geschicht,
zu lange Stories braucht man nicht! _________________ Hilf dir selbst, dann hilft dir Phex! |
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Thema: Charakterkonzept : Taugenichts
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