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Thema: Charakterkonzept: heilender Kämpfer


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Saloroth



Alter: 19
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.06.2009, 15:04    Titel: Charakterkonzept: heilender Kämpfer

So, ich habe ein neues Konzept ausgearbeitet, das auch einen anderen Namen trägt, da mein alter Name etwas zu komisch war.

Name: Leif Daltran

Alter: 16

Klasse: ein halbwegs heilender Kämpfer (klasse noch nciht wirklich benannt)

Beruf:-

Herkunft: Sohn eines einfachen Kesselflickers, dessen Frau abgehauen ist.

Geschichte: Leif wurde als normales Kind eines Kesselflickers geboren, er lebte normal bis zu seinem 14ten Lebensjahr, bis auch sein Vater einfach verschwand um seine Gemalin zu suchen. Also kam er zu seinem Onkel, welcher nichtmehr wirklich recht im Kopf ist, da er im Krieg einfach zu viele Kopftreffer abbekam, von seinem Onkel lernte Leif ein paar Grundkenntnisse, wie die notdrüftige Versorgung von Wunden und den Kampf. Sein Onkel wurde von Woche zu Woche immer eigenartiger und Leif ertrug dieses Verhalten nichtmehr. Leif stahl seinem Onkel seine gesamte Ausrüstung und begab sich auf die Suche nach seinen Eltern um sie zur Rede zu stellen.

Eigenschaften: lebhaft und sarkastisch.

Ausrüstung: Kettenhemd, eine einfache Hose, Tasche mit Verbänden, Lederarmschienen, braunes Leinenhemd, Waffe, Gugel und ein Gürtel.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 23.05.2012    Titel:

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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.06.2009, 15:44    Titel:

Zitat:
Klasse: ein halbwegs heilender Kämpfer (klasse noch nciht wirklich benannt)

Klassen und ähnliches gibt's im LARP nicht.

Zitat:
dessen Frau abgehauen ist.

Da würde mich interessieren, wie das passiert ist. v.a. wieso sie ihr Kind zurücklässt.

Zitat:
Leif wurde als normales Kind eines Kesselflickers geboren

Ich bezweifle daß allzuviele Kinder "Unnormal" geboren werden Wink

Zitat:
er lebte normal bis zu seinem 14ten Lebensjahr

D.h. er lernte das Handwerk seines Vaters?
Nebenbei: Kesselflicker ist an sich eine der typischsten Berufe für Nicht-sesshafte Leute. Wenn die Familie also nicht in einer großen Stadt wohnt würde ich es für realistischer halten, wenn ihr ständig auf der Reise durch die Dörfer wärt, um Geld zu verdienen. Daß ihr ein Zuhause habt ist somit eher unwahrscheinlich. (Wie oft müssen wieviele Kessel in einem Dorf geflickt werden?)

Zitat:
bis auch sein Vater einfach verschwand um seine Gemalin zu suchen.

Und...der läßt dann seinen Sohn und ggf. weitere Kinder zurück??

Zitat:
welcher nichtmehr wirklich recht im Kopf ist, da er im Krieg einfach zu viele Kopftreffer abbekam,

"Kopftreffer" ist so ein furchtbares Shooter-sprech. Und wieviele "Kopftreffer" soll man denn bitte erhalten und trotzdem leben können?

Zitat:
Leif stahl seinem Onkel seine gesamte Ausrüstung [...]
Ausrüstung: Kettenhemd, [...] Lederarmschienen, [...] Waffe,

Blöde Ausrede um an teure Ausrüstung zu kommen. Daß der Onkel eines Kesselflickers solche Ausrüstung besitzt ist irgendwo auch eher seltsam - man würde ja ungefähr gleichen sozialen Stand vermuten. Nebenbei frage ich mich, wo in der Aufzählung der Ausrüstung der Helm ist, dem Deinem Onkel u.U. Treffer am Kopf hat überleben lassen.

Wenn Du einen Kämpfer mit Kriegsgerät spielen willst, gib Dir doch einfach den Hintergrund einer solchen Person, und gut ist. D.h. spiel Deinen Onkel Wink
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Saloroth



Alter: 19
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.06.2009, 15:54    Titel:

Ich dachte eben, dass wenn man im krieg kämpft man ein Soldat ist und deshalb auch die entsprechende Ausrüstung hat, die für einen Soldaten üblich ist, wie ein Kettenhemd eine Waffe usw. Wie soll ich denn dann deiner Meinung nach halbwegs gescheite Ausrüstung begründen?
Denn ein Adeliger zu sein ist mir persönlich zu blöd und nur als Adeliger hat man wirklich genug Geld. Die Sache mit den Kopftreffern soll ein wenig den Beginn meiner Reise erklären, dann ist eben der Onkel in dieser Geschichte schwer traumatisiert.
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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.06.2009, 16:17    Titel:

Saloroth hat Folgendes geschrieben:
Wie soll ich denn dann deiner Meinung nach halbwegs gescheite Ausrüstung begründen?


Zitat:
Wenn Du einen Kämpfer mit Kriegsgerät spielen willst, gib Dir doch einfach den Hintergrund einer solchen Person, und gut ist.


Ansonsten, wenn es die Ausrüstung Deines Onkels ist, hier wäre das, was ich für realistisch halte:

Kettenhemd: Nimm einen Gambeson. Das ist eine Rüstung, die Ehefrau und Töchter auch in Heimarbeit für ihren Mann anfertigen können.

Lederarmschienen: Weglassen, da unnötig

Helm: Ich empfehle einen Eisenhut für einen Fußkämpfer

Waffe: Ich empfehle eine Stangenwaffe, z.B. einen Speer. Godendags sind auch schön. Welche Waffe hattest Du denn im Sinn?
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 23.05.2012    Titel:

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Saloroth



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.06.2009, 16:22    Titel:

Kelmon hat Folgendes geschrieben:
Saloroth hat Folgendes geschrieben:
Wie soll ich denn dann deiner Meinung nach halbwegs gescheite Ausrüstung begründen?


Zitat:
Wenn Du einen Kämpfer mit Kriegsgerät spielen willst, gib Dir doch einfach den Hintergrund einer solchen Person, und gut ist.


Ansonsten, wenn es die Ausrüstung Deines Onkels ist, hier wäre das, was ich für realistisch halte:

Kettenhemd: Nimm einen Gambeson. Das ist eine Rüstung, die Ehefrau und Töchter auch in Heimarbeit für ihren Mann anfertigen können.

Lederarmschienen: Weglassen, da unnötig

Helm: Ich empfehle einen Eisenhut für einen Fußkämpfer

Waffe: Ich empfehle eine Stangenwaffe, z.B. einen Speer. Godendags sind auch schön. Welche Waffe hattest Du denn im Sinn?


Anfangs habe ich mir überlegt, ob ich einen Morgenstern benutzen soll, aber leider sind Kettenwaffen auf den meisten Cons.
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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.06.2009, 16:30    Titel:

Zitat:
Anfangs habe ich mir überlegt, ob ich einen Morgenstern benutzen soll, aber leider sind Kettenwaffen auf den meisten Cons.

sind....? Ich vermute mal, Du wolltest "verpönt" sagen.

Ehrlichgesagt habe ich den Eindruck, als ob sich diese "die wickeln sich um den Hals und töten Spieler!"-Panik schon längst wieder gelegt hat.

Unter berücksichtigung Deines Hintergrundes würde ich auch einfaches Arbeitsgerät als Waffe nicht für unpassend halten. Oder Knüppel.
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Saloroth



Alter: 19
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.06.2009, 16:32    Titel:

Kelmon hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Anfangs habe ich mir überlegt, ob ich einen Morgenstern benutzen soll, aber leider sind Kettenwaffen auf den meisten Cons.

sind....? Ich vermute mal, Du wolltest "verpönt" sagen.

Ehrlichgesagt habe ich den Eindruck, als ob sich diese "die wickeln sich um den Hals und töten Spieler!"-Panik schon längst wieder gelegt hat.

Unter berücksichtigung Deines Hintergrundes würde ich auch einfaches Arbeitsgerät als Waffe nicht für unpassend halten. Oder Knüppel.



Die meisten SLs lassen keine Kettenwaffen mehr durch >.<
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Alex
Moderator


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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.06.2009, 16:35    Titel:

Zitat:
Die meisten SLs lassen keine Kettenwaffen mehr durch >.<

Wer erzählt denn so ein Unsinn? Habe da noch nie Probleme mit gehabt.

Grüße,
Alex
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Das Westlandeforum wurde gelöscht. Der Serviceprovider hat den Support leider eingestellt.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 23.05.2012    Titel:

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Aeshma
Moderator


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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.06.2009, 16:45    Titel:

Wobei Kettenwaffe schön zu schwinges etwas wirklich schweres ist...
Vor allem wenn man noch keine in der Hand hatte
Habe hier eine Rumliegen... ca. 50-65cm Stiel da dran 3 Ketten a 40cm mit jeweils einer Kugel (ausm Reenactment)
Ich habe es noch nicht geschafft das Teil sinnvoll zu schwingen. Die Eigendynamik und das Gewicht (weiß nicht wieviel genau... ca. Scheißschwer) machen es zu einer unglaublichen Herausforderung.
Wenn man das Teil mal geschwungen bekommt muss man auch noch höllisch aufpassen die Bewegungen umzulenken...
Ohne Schild sind die Teile kaum sinnvoll einzusetzten

Seit dem ich das Teil habe sind mir die Larp-Teile ein Dorn im Auge, da irgendwie niemand warhaben will wie schwer sie sind.

Lange Reder kurzer Sinn: Spiel sonen Teil wenn dann auch gescheit aus und nicht als hättest du da 3 Tennisbälle an Seidenschnüren Wink

Grüße
Aeshma, grade in laberlaune
_________________
Blümchen nett
°)-(°
Schwannis hat Folgendes geschrieben:
Es kommt nicht auf die Länge an. Was zählt sind die Meter/Sekunde
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Saloroth



Alter: 19
Anmeldedatum: 25.06.2009
Beiträge: 41

BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.06.2009, 16:48    Titel:

Alex hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Die meisten SLs lassen keine Kettenwaffen mehr durch >.<

Wer erzählt denn so ein Unsinn? Habe da noch nie Probleme mit gehabt.

Grüße,
Alex



Ein Kumpel hat sich den Morgenstern von anderswelt.de gekauft und die SL hat ihn beim Waffencheck nicht mit díesem durch gelassen, weil die Kette sich, egal wie lang sie ist, sich ja um den Hals wickeln kann und den Gegner erwürgen.
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Kelmon



Alter: 32
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Wohnort: Saarbrücken

BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.06.2009, 16:59    Titel:

Dann lügt Dein Kumpel oder er hat eine wirklich auergewöhnlich dumme SL erwischt - in dem Fall würde ich dann auf dem Con ein Orgamitglied darum bitten, die SL in Sachen Waffensicherheit nachzuschulen.
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Saloroth



Alter: 19
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Beiträge: 41

BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.06.2009, 19:43    Titel:

Kelmon hat Folgendes geschrieben:
Dann lügt Dein Kumpel oder er hat eine wirklich auergewöhnlich dumme SL erwischt - in dem Fall würde ich dann auf dem Con ein Orgamitglied darum bitten, die SL in Sachen Waffensicherheit nachzuschulen.


Ich glaube nicht, dass dieser Kumpel lügt. Dann trifft wohl eher zu, dass er ne dumme SL erwischt hat, denn dieses "oh-diese-Ketten-sind-so-gefährlich-denn-das-ding-wickelt-sich-um-jeden-hals"-Gelaber, scheint wohl zur Zeit extrem verbreitet zu sein.
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Cartefius



Alter: 32
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.06.2009, 21:24    Titel:

Grundsätzlich empfehle ich immer, ein Charakterkonzept aus mehr als ein oder zwei Wörtern und einem vagen Stöbern durch die Standardsortimente der Larpläden zu beginnen.
Mein Tipp ist:
Stell dir vor, du müsstest eine Rolle für ein Theaterstück oder eine Fernsehserie konzipieren, und einen interessanten Charakter erschaffen, der sich von den anderen Rollen abhebt und den die Zuschauer auch schon nach der ersten Szene einordnen können.

Das heißt: Möglichst viel von der Geschichte und dem Konzept des Charakters muss sich auf Anhieb erschließen, wenn man ihn sieht oder reden hört. Man denke an bekannte Charaktere aus Filmen: Was unterscheidet Han Solo von Luke Skywalker? Wie unterscheiden sich die Schauspieler, ihre Kostüme und ihr Spiel? Was unterscheidet Gandalf von Boromir oder Grima Schlangenzunge? Woran kann man ihr Wesen, ihre Herkunft, ihren Beruf ablesen?

Sinnvolle Startpunkte sind meiner Meinung nach:
-Ein gesellschaftlicher Stand: Ist der Charakter arm oder reich, gebildet oder ungebildet, kommt er aus geordneten oder chaotischen Verhältnissen (und nein, "normal eben" gilt nicht)? Wie könnte man jeden dieser Aspekte umsetzen?
-Ein Lebenswandel: Was tut der Charakter, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen? Wo lebt er und was macht er, wenn er nicht gerade auf Cons ist? Welche Ausrüstung würde er dafür brauchen, woher würde er sie nehmen, und was wäre eher hinderlich? Auch hier ist wichtig, erst ein Konzept zu erstellen, und dann über die Umsetzung nachzudenken, nicht umgekehrt.
-Ein einzelnes Wort, vielleicht auch zwei, zum Verhalten. Wie würdest du einen "schmierigen" Charakter spielen, wie einen "mutigen"? Wie würde jemand reden und sich bewegen, der "simpel gestrickt", "gehetzt" oder "stark aber gutmütig" ist?
-Wenn man will, kann man noch einen "Bruch" einbauen, also etwas, was zwei widersprüchliche Aspekte vereint. Das ist eine schwierige Sache, da man beides so darstellen muss, dass es für sich genommen klar wird, keine einfache Erklärung für Unstimmigkeiten. Ein Beispiel wäre zum Beispiel "ehemals reich und berühmt, jetzt verarmt" oder "als Krieger ausgebildet, aber eigentlich Pazifist".

Und als letztes wäre noch eine Sache gut, die du auf Cons tun kannst und die sich dazu eignet, mit anderen Spielern ins Spiel zu kommen: Zum Beispiel indem du Sachen kaufen oder verkaufen willst, indem du Informationen sammeln gehst, indem sie von einer Sache überzeugen willst, oder indem du eine Dienstleistung von ihnen in Anspruch nimmst.

Um mal ein paar Punkte deines Charakterkonzepts aufzugreifen (es sind aktuell noch sehr wenig verwertbare):
Wie würde man darstellen, dass der Charakter arm und heimatlos ist? Wie sähe eine Rüstung und Bewaffnung aus, die man von einem verarmten alten Veteranen gestohlen hat?
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Hana



Alter: 27
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Beiträge: 2856
Wohnort: Beckum

BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.06.2009, 10:45    Titel:

Hallo Saloroth,

Rüstung und Waffen an einem Charakter sind eigentlich nur durch eins zu begründen:
Der Charakter will kämpfen/muss kämpfen.

Stell dir deinen jetzigen Charakterhintergrund mal platt ins Jahr 2009 übertragen vor:
Deine Eltern sind abgehauen, du wohnst bei deinem Onkel, der einen Hau weg hat, seit er im Kosovo gekämpft hat (und ist jetzt meinetwegen bei der Polizei). Jetzt willst du deine Eltern suchen gehen, dazu nimmst du als erstes
die schusssichere Weste und die Waffe deines Onkels ...
Klingt nicht besonders logisch, oder?

Momentan gehst du so an die Sache heran: Du bastelst einen Charakter, überlegst dann, was du so auf dem Con machen kannst und welche Ausrüstung du haben möchtest und schaust dann, wie du das irgendwie begründest.
Mach es andersherum:
Überleg dir erst, was du tun möchtest. Dann überleg dir, zu was für einem Charakter das perfekt passen würde und ob du so einen Charakter glaubhaft darstellen könntest. Und DANN überleg, was für Ausrüstung passt.

Also, du möchtest gern kämpfen, klar, das wollen viele Anfänger.
Jetzt die Frage: Möchtest du "ein bisschen nebenbei" kämpfen oder richtig viel? Denk dran: Zu Charakteren, die sich höchstens mal verteidigen wollen, passt Rüstung nicht so recht. Eine Frau, die nachts allein U-Bahn ins zwielichtige Viertel einer Großstadt fährt, hat vielleicht Pfefferspray dabei, trägt aber keine schuss- oder stichfeste Weste und hat i.d.R. auch keine Pistole dabei (okay, in den USA vielleicht, aber auch da kein MG).
Zu Berufskämpfern passt Rüstung natürlich, ebenfalls zu Personen, die sich regelmäßig sehr nah an den Kämpfen aufhalten (z.B. Feldscher). Wenn du gern Rüstung tragen möchtest, würde ich eher in diese Richtung gehen.
Das könnte z.B. ein junger Mann sein, der sich einer Armee anschließen möchte, der die Welt sehen möchte und kämpfen möchte, weil er (als jemand, der noch nix als die friedliche Heimat kennt) den Kampf noch als Abenteuer verklärt. Waffe und Grundrüstung kann er ruhig dabei haben, schließlich stattet nicht jede Armee jeden dahergelaufenen Soldaten gut aus. Das Konzept "Suche nach Armee zum Anschließen" kann natürlich in "Soldat in Armee" umgewandelt werden, wenn man eine passende Gruppe dafür gefunden hat (oder auch einen Söldnerhaufen, eine Gruppe Ordenskrieger ...) Bis dahin hat man einen Spielansatz mit Kämpfer-Gruppen, weil man IT die richtige für sich suchen kann (es sollte natürlich auch OT passen). Die Ausrüstung kann variieren, von der Späher-Ausstattung bis zu Gambeson+Stangenwaffe. Und meinetwegen auch ein Schwert Wink
Nur so als Beispiel. Man kann natürlich auch OT eine Gruppe suchen, der man sich anschließt - Kämpferkonzepte, die in Gruppen gehören, sind einfacher stimmig hinzubekommen.

Streunerkonzepte können auch interessant sein, Rüstung passt da aber nicht so wirklich zu. Ein wattiertes (Leder-?)Wams vielleicht noch, ein Kettenhemd fände ich aber schon zuviel.

"Ein bisschen heilen" passt zu vielen Berufskämpfern, allerdings würde ich als Kämpfer mich da aufs Grundlegende beschränken (säubern, nähen, verbinden, schwerere Wunden sind für Heiler da) - und ich greife auch nur ein, wenn entweder kein Heiler auffindbar ist oder ich sicher bin, den Heilern kein Spiel wegzunehmen. Normalerweise ist es ja so: Erst haben die Kämpferspieler im Kampf Spaß, dann die Heilerspieler mit den "Verwundeten". Wenn ich als Kämpferspieler, der ich meine Portion Spiel schon im Kampf hatte, danach den Heilern die Verwundeten "wegnähme", fände ich das unfair. Heilern zur Hand zu gehen, Hilfe anzubieten, ist natürlich immer okay.

An deiner Stelle würde ich, wie gesagt, ein Konzept Richtung "Berufskämpfer" (oder "Möchtegern-Berufskämpfer") basteln, dem Charakter wie von Cartefius beschrieben etwas "Charakter" mitgeben, und dann einfach mal ausprobieren, ob es dir so Spaß macht.

viele Grüße,
Annkathrin
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Nathan



Alter: 18
Anmeldedatum: 13.04.2009
Beiträge: 147
Wohnort: Lichtenfels

BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.06.2009, 12:51    Titel:

Ich will nurnoch mal kurz auf die Waffenfrage eingehen.

Wie wäre es denn mit einer eher Bäuerlichen Waffe?

Z.B. ein Dreschflegel, die Kette stellt man mit einem kurzen Lederband dar, das kann sich auch um nichts rumwickeln.
So eine Waffe wäre kostengünstig und relativ einfach (glaube ich) selbstzubauen.



Solltest du zufällig aus Bayern kommen, kannst du dir gerne auch bei unserer Gruppe aus "Fortgeschrittenen Anfängern" Anregungen holen, oder bei uns mit machen Wink

www.elementa.de.tl
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