Thema: Charkonzept: Mönch? JediRitter-Artig? spez. Magier/Kämpfer?
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Cartefius

Alter: 31 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4210 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 20.04.2009, 13:30 Titel: |
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| Zitat: | | Aber man kann sich zumindest mal dran orientieren und ggf. konvertieren. |
Davon hat man aber doch nichts, denn wenn es die Regelung nicht gibt, dann gibt es sie (zumindest auf meiner Vorstellung von einem ordentlich geführten Con) nicht. Da macht es doch keinen Unterschied, ob man den Charakter vorher nach "Utopion XXL - Ich kann alles!" erstellt hat, und dann für einen DragonSys-Charakter 90% streicht, oder ob man ihn sich direkt nach DragonSys erstellt und sich gleich auf das beschränkt, was es da gibt.
Ich persönlich stehe auch ehrlich gesagt Chakterkonzepten ziemlich ablehnend gegenüber, die ein bestimmtes Regelwerk brauchen um "richtig" gespielt zu werden. Das ist meiner Meinung nach nämlich ein gutes Indiz dafür, dass der Charakter von seinem Charakterspiel und seiner Darstellung her ziemlich flau ist, und anscheinend einen Großteil seines Spielinhalts aus dem Anwenden nicht darstellbarer Punktefähigkeiten zieht. |
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inLarp

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Hana

Alter: 27 Anmeldedatum: 03.01.2007 Beiträge: 2649 Wohnort: Beckum
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Direktlink | Verfasst am: 22.04.2009, 08:14 Titel: |
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Wenn man das konvertiert, ist man bei Skillmagie - will man ohne Spruch und Komponente zaubern (und auch nicht mit langen Gebeten), führt bei DSys da kein Weg drumherum. Da kann man den Charakter auch gleich nach DSys aufbauen, ich sehe nicht, was die Konvertierung da für Vorteile bringen soll? Außer, man hofft, die SL mit "Aber ich spiele sonst immer nach Regelwerk XY und ohne Fähigkeit YZ ist mein Charakter unspielbar!" überreden zu können, Fähigkeiten einzuchecken, die das Regelwerk nicht vorsieht ...
Nur sich selbst mit Magie heilen zu können sehe ich nicht als Nachteil an, dafür halte ich "Punkterabatt" nicht für angebracht - ein normaler Magier muss dazu nämlich entweder einen Fokus erstellen (Wunde heilen + Zauber binden = insgesamt 30 Punkte) oder den Zauber "Wunde übertragen" benutzen (40 Punkte). Das jetzt als Nachteil auszugeben und nur 10 Punkte ausgeben zu wollen, klingt nicht nach einem uneigennützigen Nachteil ... und zusammen mit Kämpfen mit magischer statt mundaner Rüstung und Skillmagie hört sich das ZIEMLICH nach Powergaming an. Lieber nicht.
viele Grüße,
Annkathrin _________________ Liverollenspiel im Münsterland:
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Nihilver
Alter: 30 Anmeldedatum: 20.04.2009 Beiträge: 3
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Direktlink | Verfasst am: 22.04.2009, 12:12 Titel: |
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Das mit der Skillmagie ist richtig. Man kann den Charakter auch direkt nach DSys erstellen und spielen. Und es geht auch nicht um ein "Ich kann den Charakter aber nicht spielen, wenn ich das nicht eingecheckt bekomme..." oder so.
Die Aussage hinter meinem Post war: Schau Dir mal das Silbermond an. Da kannst Du Dir Ideen holen, was eine Möglichkeit wäre den Charakter zu bauen.
Im Übrigen sind die Regelwerke stets RICHTLINIEN! Nicht geschriebenes Gesetz. Wenn man eine tolle Idee hat und die auch umsetzten kann, warum nicht?
Und Powergaming ist immer ein Vorwurf der relativ ist.
Hier kommt es darauf an, was man aus seinem Charakter macht.
Ein normaler Priester kann, wenn er ein "Körper heilen" mit einem Stoßgebet macht ebenso Pappnasig sein, wie ein Krieger, der nicht downt.
Im Generellen kann man sagen:
Punkte sind Richtlinien, was ein Char kann und was nicht.
Im Endeffekt kommt es auf das SPIEL an. Nicht auf die Punkte bzw. Ziffern auf dem Charakterblatt.
Aber Back to topic. _________________ "Gott würfelt nicht!" - A. E.
"If you're going through hell, keep going..." - S. W. C. |
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Cartefius

Alter: 31 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4210 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 24.04.2009, 23:50 Titel: |
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| Zitat: | Im Generellen kann man sagen:
Punkte sind Richtlinien, was ein Char kann und was nicht.
Im Endeffekt kommt es auf das SPIEL an. Nicht auf die Punkte bzw. Ziffern auf dem Charakterblatt. |
Beides geht meiner Meinung nach nicht. Entweder man sagt, dass die Regeln feste Grenzen sind (und gibt eventuell der SL die Befugnis, Ausnahmen zuzulassen), oder man geht von festen Regeln weg und macht das ganze subjektiv in jeder Situation davon abhängig, wie gut das Spiel ist.
Kombiniert man beide Systeme, bekommt man meiner Meinung nach meist einen völlig ungenießbaren Eintopf: Der Vorteil eines festen Systems, eine verlässliche Relation von Ursache und Wirkung und einen objektiven Maßstab für ein Kräftemessen untereinander zu haben, geht flöten. Gleichzeitig fallen alle Vorteil eines freien Systems weg: Die Spieler müssen nicht mehr rein mit ihrer Darstellung überzeugen, sondern können sich auf das Regelwerksminimum zurückziehen, und destruktives Spiel bleibt ein Problem, weil die Leute erwarten, dass ihren Handlungen grundsätzlich regelkonform begegnet wird.
Meiner Meinung nach laufen solche Regelungen immer im Ende nur auf eins hinaus: Ich möchte für meinen Charakter möglichst alle Freiheiten, während sich alle anderen bitte streng an die Regeln zu halten haben. Denn ich selbs spiele natürlich genau so gut, dass meine Modifikationen samt und sonders gerechtfertigt sind, alle anderen hingegen sind überflüssig und gehören verboten. |
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inLarp

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Alex Moderator

Alter: 32 Anmeldedatum: 20.11.2006 Beiträge: 10561 Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
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Direktlink | Verfasst am: 04.05.2009, 09:40 Titel: |
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Oh, irgendwo ist mir dieser Thread irgendwann entglitten...
@ Stephan
Ups, entschuldige, da bin ich wohl auch mal ein Opfer der Modifikationen geworden. Irgendwie wurde das auf keiner Con, auf der ich in den letzten Jahren war so gehandhabt... kann man mal sehen.
| Zitat: | | Der aber Alex den GM mit 3 Lehrlingssprüchen nicht abnimmt. |
Weil Du es besser weißt. Kannst ja mal den Garren fragen, was wir über meinen Charakterbogen gelacht haben, als ich ihm den mal nach ein paar Cons gezeigt habe, wo ich als der fruchtbar möchtige Charakter verschrieb war. Das beste war immer noch auf dem letzten Mythodea, wo eine SL, die ich noch nie in meinem Leben gesehen habe, ganz schüchtern ankam und meinte "Äh, der NSC da hat einen Beherrschungszauber auf Dich gewirkt. Ich habe ihm gesagt, wie viel Punkte Du hast, aber er meinte das müsste wirken." Woher der auch immer meine Punkte wissen wollte, gehörte zumindest nicht zur Lager-SL. Als ob ich mir das entgehen lassen würde, mal die eigenen Reihen aufzumischen... war ein Mordsgaudi, bis die mich endlich mal umgehauen hatten.
@ Cartefius
| Zitat: | | Wenn das Regelwerk so dämlich geschrieben ist, dass mir ein regelkonformes Spiel nicht möglich ist, gehe ich eben nicht hin. |
| Zitat: | | Auch beschissene Regeln werden befolgt, man kann immer zu seinem eigenen Nachteil abändern (indem man länger für eine Heilung braucht oder Fähigkeiten nicht ohne Darstellung einsetzt) aber nicht zu seinem Vorteil. |
Ahmen, Bruder... ich bin mal gespannt, was der Stephan sagen würde, wenn man auf seinen Veranstaltungen, die Regeln nach gutdünken verdreht...
@ Ravion
| Zitat: | | Das Regulieren des "Powerniveaus" hatte ich so aber noch nicht in meine Überlegung mit einbezogen, vielleicht weil ich davon ausgehe, dass die meisten Larper ohnehin so spielen, dass es vor allem den anderen Spaß macht mit einem zu spielen. |
Aber nur in den Aussagen... beobachten tut man da doch öfter was anderes.
| Zitat: | | Wenn ich laut Regelwerk auf einmal mein Hämmerchen nicht mehr dazu benutzen darf meine Rüstung zu reparieren, dann trage ich sie halt zu einem Schmied. Wenn ich aber keinen finde, dann mache ich es trotzdem selbst. Wenn ich es ordentlich darstelle, dann halte ich das nicht für ein Problem. |
Warum? Wo bereichtert es die Allgemeinheit oder irgendwen (außer Dich), dass Du mehr Schutzpunkte hast?
@ Xardas
| Zitat: | | Sagt mal ehrlich, macht das wirklich jemand?! Oder zaubert nicht jeder Lehrling seine Zauber wann er mag? |
Noch nie gesehen.... ich habe es mir dann auch gespart. Macht wirklich keiner und jede SL, die ich gefragt habe, hat mich eher ungläubig angeschaut.
@ Nihilver
| Zitat: | | Im Übrigen sind die Regelwerke stets RICHTLINIEN! Nicht geschriebenes Gesetz. Wenn man eine tolle Idee hat und die auch umsetzten kann, warum nicht? |
Wenn ich eine Con veranstalte, lege ich das Regelwerk und die Mods fest. Wenn Du einen Charakter einchecken willst, der meine vorgegebenen Regeln "erweitert", sage ich einfach "Nö!". Was ich sagen will: Ob ein Regelwerk eine lockere Richtlinie oder geschriebenes Gesetz ist, entscheidet die jeweilige Orga. Nicht Du. Und schon gar nicht global.
Was das wilde Konvertieren angeht. Ich habe einen Charakter, der nur mit Skillmagie zaubert. Das liegt daran, dass ich mich irgendwann mal an einem Gestenmagier versuchen wollte. Keine Sprüche, statt dessen Focus auf die Bewegungen und Gesten und durchaus Komponenten. Jetzt kann man darüber streiten. Viele Orgas haben mich gefragt, warum ich das als Skillmagie spiele, ich könnte doch normale Magie nehmen. Da ich mir aber selber die Sprüche nehme, würde ich mir da wie ein Powergamer vorkommen. Und ja, ich gebe für jeden Zauber die doppelten (nach Dsys 1)bzw. dreifachen (nach DSys 2) Punkte aus. Jetzt dürfte ich Regelwerkskonform Gesten und Komponenten weglassen. Empfinde ich aber als... keine Darstellung. Ich will ja eine Show machen. Auf etlichen Cons gibt es keine Skills... gar nicht. Dann muss ich halt konvertieren. Mir macht das relativ wenig. Ich kenne ein paar andere Skillmagier, die dann immer rumheulen, dass das ihren Charakter kaputt macht blabla. Ich übernehme das einfach IT. Da wo mein Charakter sich aufhält, drehen sich die Magiekulturen halt links und nicht rechtsrum. Erstmal war da essig mit zaubern. Mittlerweile hat er gelernt, dass er da auch zaubern kann, wenn auch mit Sprüchen etc. Kommt ihm komisch vor, fühlt sich falsch an, ist ihm auch zuwieder. Aber wenn es nicht anders geht. Man arrangiert sich.
Was ich damit sagen will: Wer seltene (komische) Fähigkeiten hat, muss sich damit abfinden, oft zu konvertieren. Und sollte damit dann auch kein Problem haben.
Grüße,
Alex _________________
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