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Thema: Charkterkonzept Adelige


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Sieglinde von Spetzgart



Alter: 20
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.10.2009, 02:42    Titel: Charkterkonzept Adelige

Hallo miteinander,
Da ich mich schon länger für das Mittelalter und Mittelaltermärkte interessiere, würde ich auch gerne mit einem mittelalterlich geprägten Charakter starten. Ich hab mir da mal was überlegt.

Name: Sieglinde von Spetzgart

Rasse: Mensch

Alter: 18

Herkunft: Burg Spetzgart

Eltern: Freiherr Christopherus und Margarethe von Spetzgart

Hintergrund: Junge Adelige die auf Schloss Salem, dem Schloss ihres Onkels Peters als auch auf der Burg Spetzgart, die ihrer Familie gehört, gross geworden ist. Die strenge Erziehung durch ihren Vater hat sie in ihrem Verhalten und ihren Wertevorstellungen geprägt. Nach ihrem 18 Geburtstag tritt sie, der Familientradition gemäss, eine mehrjährige Reise an, um die Welt kennen zu lernen, sie will sich die Fähigkeiten, die sie für ihr späteres Leben als gute Ehefrau und Freiherrin braucht aneignen und Erfahrungen sammeln.
Auf ihrer Reise wird sie von ihrem treuen Leibwächter und ihrer seit Kindertagen vertrauten Zofe, begleitet.

Motive: Starker Freiheitsdrang trotz allen Werten und Verpflichtungen

Fähigkeiten: Harfe spielen, Lesen, Schach spielen, reiten, fechten

soziale Schicht: niederer Adel

positive Charakterzüge:klug, optimistisch, willensstark

negative Charakterzüge: Aufbrausend, dickköfpig

Für meinen Geschmack muss es zum Anfang kein kämpfender Charakter sein, da ich einen Leibwächter gefunden habe der dies im Falle eines Falles für mich übernehmen würde ^^

Vielen Dank für Kritik und Tipps im Voraus Smile
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Direktlink | Verfasst am: 23.05.2012    Titel:

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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.10.2009, 03:04    Titel:

Da es spät ist und ich nicht mehr so ganz richtig denken kann nur schnell noch zwei Anmerkungen:

- Christopherus (als recht eindeutig christlicher Name) und Salem (eine verbreitete Abkürzung für Jerusalem) würde ich ersetzen, ggf. durch neutralere Namen oder IT-religiöse Äquivalente.

- Was Du als Eherfrau und Freiherrin lernen mußt solltest Du eigentlich am besten zuhause bei Deiner Mutter (eine Eherfrau) und Deinem Vater (einem Freiherrn) erlernen können Wink Natürlich wäre die Suche nach einem Ehemann als Grund für das Reisen vielleicht sinnvoll, und gerade wenn Du Spaß an Hofhaltungen, Turnieren und ähnlichem hast würde sich dies anbieten.
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Aeshma
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.10.2009, 10:18    Titel:

Was Kelmon sagt Wink

du bist dir aber bewusst, was da an Aufwand und Kosten auf dich zukommt? Selbst vom "niederen Adel" wird viel erwartet....


Grüße
Aeshma, mag Adelscharas
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Schwannis hat Folgendes geschrieben:
Es kommt nicht auf die Länge an. Was zählt sind die Meter/Sekunde
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Sieglinde von Spetzgart



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.10.2009, 12:24    Titel:

Ja hab die Internetseiten schon fast verschlungen ^^
und das mit dem Aufwand ich habe schon einmal ein schlichtes Edeldamen Kostüm gemacht und kann mir vorstellen, dass da einiges auf mich zukommt, aber wie gesagt würde es trotzdem sehr gerne machen.

Vielen Dank ich werde die Namen noch verändern. Ansonsten passt das ja schon ganz gut. Supi...
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luthien368



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.10.2009, 13:08    Titel:

Bei (niederem) sollte mMn natürlich nicht nur die Gewandung halbwegs stimmen (also auf Reisen kein Ballkleid, sondern hochwertige, praktische Kleidung), sondern auch die Ausstattung, das geht vom Essgeschirr bis hin zum Zelt. Des Weiteren sollte wenigstens eine feste Begleitung zum Schutz dabei sein, sowie ein GUTER Grund, warum eine Adelige sich auf gefärliche Reisen begibt Wink
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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.10.2009, 13:16    Titel:

Ich sehe ehrlichgesagt nicht, was an der Ausstattung des niederen Adels so aufwendig ist, wenn man das Hochmittelalter als Vorlage nimmt - und als Frau kann man sich Rüstung u.ä. ja sparen. Mit einer Cotta und einem Surcot (Knöchel- bis Bodenlang) und einer Kopfbedeckung ist das Wichtigste schon da.

Zumindest wenn wir jetzt von "normaler" LARP-Qualität sprechen.
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luthien368



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.10.2009, 13:20    Titel:

Kelmon hat Folgendes geschrieben:
Ich sehe ehrlichgesagt nicht, was an der Ausstattung des niederen Adels so aufwendig ist, wenn man das Hochmittelalter als Vorlage nimmt
Kann ich nicht, weil ich mich da nicht auskenne ^^. Ich persönlich halte das mit meiner neureichen Bardin so, dass ich zumindest über den schlichten LARP-Standard komme - also wenigstens einen stabilen Zinnbecher statt Horn oder Holzbecher, max. leicht verziert, kein Holzbrett oder Holzschüssel als Teller, solche Sachen. Adel, auch niedriger, sollte sich mMn eben nicht nur durch die Gewandung von den anderen abheben.
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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.10.2009, 13:35    Titel:

Da es aber OT-preislich weitestgehend irrelevant ist, ob ich mir einen Becher aus Horn, Holz, Keramik oder Zinn kaufe, erschwert dieser Punkt z.B. die Darstellung von niederem Adel (im Gegensatz zu...jedem anderen) nicht. Erst wenn wir dann zu einem Nuppenglas o.ä. kommen sehen wir da einen signifikanten preislichen Unterschied, aber sowas würde ich ohnehin nicht auf einem Con oder allenfalls für den Hochadel verwenden.

Generell sehe ich alle Lagerausstattung als weit weniger wichtig als die Ausstattung am Körper an.
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Direktlink | Verfasst am: 23.05.2012    Titel:

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Aeshma
Moderator


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BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.10.2009, 14:55    Titel:

Zitat:
Generell sehe ich alle Lagerausstattung als weit weniger wichtig als die Ausstattung am Körper an.


Muss ich sagen, sehe ich ganz anders. Ein adeliger, der auf nem Steckstuhl rumlümmelt und netmal einen Tisch hat zerstört selbst in der tollsten Klamotte sein flair...
Das is nu natürlich ein Extrembeispiel, aber ich finde, dass das Lager sehr viel von der Rolle unterstreichen oder kaputtmachen kann

Grüße
Aeshma, auch nen neues Lager braucht v.v
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Schwannis hat Folgendes geschrieben:
Es kommt nicht auf die Länge an. Was zählt sind die Meter/Sekunde
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Kedrik



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.10.2009, 15:39    Titel:

Wobei ich mich frage, ob der der Charakter nicht unverhältnismäßig öfter außerhalb seines Lagers als in selbigem angetroffen wird. Kommt natürlich auf die Spielweise an. Wenn es mit dem Lagerleben nicht so toll aussieht, kann man ja herumziehen und sich dreißt bei anderen Leuten einladen und über deren unbequeme Sitzmöglichkeiten schimpfen Wink

Ich glaube auch, dass man sein Lager mit relativ einfachen Mitteln wie schönen Tischdecken, edler aussehndem Geschirr etc. aufpeppen kann (eine simple Biergarnitur kann mit Tischdecke, Fellen auf den Bänken und Kerzenleuchtern schon ziemlich was hermachen).

Ich finde das Konzept mit dem kleinen Hofstaat in Form der Zofe und des Leibwächters, zusammen mit den Vorlieben des Charakters (kannst du wirklich Harfe spielen?) sehr vielversprechend. Das Fechten könnte ich da bei einer Frau auch noch verkraften, vor allem im Fantasy Larp.

Ich könnte mir an einem solchen Charakter noch gut etwas Schmuck vorstellen, vielleicht etwas gröbere Halsketten aus Edelmetall o.ä.

Grüße,
der Kedrik
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Justav




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Wohnort: Berlin

BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.10.2009, 18:59    Titel:

Aeshma hat Folgendes geschrieben:
Ein adeliger, der auf nem Steckstuhl rumlümmelt und netmal einen Tisch hat zerstört selbst in der tollsten Klamotte sein flair...


Wieso? Ein Mitglied des niederen Adels, das mit ein, zwei Bediensteten auf auf Reisen ist, wird mE weder den thronartigen Lehnstuhl vom heimischen Kamin mitnehmen, noch das Prunkbett mit Vorhängen. Auf einer Reise überhaupt einen Stuhl dabei zu haben (bzw jemand, der das Ding schleppt), ist doch schon Luxus genug. Ähnliches zum Zelt: Man sollte vielleicht nicht irgendwo "zur Untermiete" wohnen, aber der niedere Adel muss mE kein Zelt mit seidenem Innenfutter vorweisen können.

Kelmon hat Folgendes geschrieben:
Was Du als Eherfrau und Freiherrin lernen mußt solltest Du eigentlich am besten zuhause bei Deiner Mutter (eine Eherfrau) und Deinem Vater (einem Freiherrn) erlernen können Wink Natürlich wäre die Suche nach einem Ehemann als Grund für das Reisen vielleicht sinnvoll, und gerade wenn Du Spaß an Hofhaltungen, Turnieren und ähnlichem hast würde sich dies anbieten.


Die Vorstellung, das ein junger Adliger in der Welt herumgondelt, um Erfahungen zu machen, die Welt kennen zu lernen und evtl eine Jungfrau vor einem Drachen zu retten, mag reine Fantasy sein, ich finde sie aber durchaus stimmig und passend. Es gibt auch genug Vorbilder für so was, von dem auf Abenteuer ausziehenden Ritter und Tafelrunden-Neumitglied bis zur bärbeißigen aventurischen Hochadligen.

Das das in der Realität eher was für die werdenden Hausherren wäre, nicht für die werdenden Ehefrauen und Mütter, mag sein, sollte fürs LARP mE aber keine Rolle spielen.

EDIT & P.S.:
Es wäre nicht uninteressant, ob der Char die designierte Erbin ist, oder das x-te Kind. Gerade die jüngere Sprößlinge müssen sich sowieso damit arrangieren, dass sie halt irgendwo an x-ter Stelle stehen.
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Askan



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.10.2009, 19:46    Titel:

Wow, dein erster Eintrag. Schön das du auch dabei bist! Jurze frage warum geht ne Adelige auf ne mehrjärige Reise, die so gefährlich sein könnte? Warum ne Adelige, wieso nicht ne streunerin, dann könnten wir zusammen gehen! Ach Nati du und deine hochgesteckten pläne Laughing freu mich auf mehr von dir
mfg Askan
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Kelmon



Alter: 32
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.10.2009, 21:17    Titel:

Aeshma hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Generell sehe ich alle Lagerausstattung als weit weniger wichtig als die Ausstattung am Körper an.

Muss ich sagen, sehe ich ganz anders. Ein adeliger, der auf nem Steckstuhl rumlümmelt und netmal einen Tisch hat zerstört selbst in der tollsten Klamotte sein flair...

Das ändert aber nichts daran, daß ein Adeliger in passender Klamotte und in unzulänglichem Lager immer noch einen besseren Adeligen abgibt als jemand in Leonardo-Carbone-Tunika auf dem schönsten, handgeschnitzten Thron aus Kirschholz.

Man benötigt zum Spiel mit anderen kein Lager, wohl aber Kleidung. Und aus meinem Iglu-Zelt-Lager kann ich einfach heraustreten, aus meinen Klamotten wohl kaum.
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Sieglinde von Spetzgart



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 29.10.2009, 22:18    Titel:

Wow muss erst mal alle Antworten und Anregungen lesen... Vielen herzlichen Dank.
Also ein grosses eingermassen mittelalterlich aussehendes Zelt hätte ich schon...
Über die Einrichtungsgegenstände und den ganzen Krimskrams kann man
sich ja auch später noch zur genüge den Kopf zerbrechen zuerst mal
finde ich muss die Kleidung stimmig sein ^^

Ja ich kann ganz echt und wirklich Harfe spielen Smile
Allerdings glaube ich nicht dass ich meine Harfe zum Con schleppen
kann... Muss mich mal umhören ob einer meiner Freunde eine
Bardenharfe hat die er mir leihen könnte, wär schon ganz lustig...

Tja Askan ich weiss ja nicht ob eine Streunerin meinem Charakter
wirklich entsprechen würde. Haha wenn schon dann richtig ^^
Warum eine Adelige auf so eine Reise gehen sollte? Wahrscheinlich weil
sie nicht die Erstgeborene ist und ihre Mutter ihr alles beigebracht hat was
sie kann, und nun wünscht dass ihre Tochter für ein oder zwei Jahre vor
ihrer Hochzeit Erfahrungen sammelt, wie es in der Familie Tradition ist,
um zu einer guten Gattin zu werden, vielleicht liebt sie auch einfach die
Gefahr... Smile keine Ahnung aber irgendwie in diese Richtugn würde ich
mich orientieren...

Das mit dem Schmuck ist auch eine sehr gute Idee werde mich mal
umgucken...

Im Übrigen Askan wir gehen auf jeden Fall ZUSAMMEN hin da gibts gar
KEINE Diskussion Smile
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Nerestor



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Beiträge: 440

BeitragDirektlink | Verfasst am: 30.10.2009, 09:44    Titel:

Ich finde den Einwurf von Justav schon richitg. Eine Reisegruppe (egal von welchem Stand) sollte soviel "Lager" haben, wie sie transportieren können. Die Adlige wird nix tragen, der Leibwächter seine Waffen und so viel, dass er kampftauglich und, nach fixen Abwerfen von möglicher Last, auch kampfbereit ist. Somit bleibt die Zofe und ich halte es für reichlich unwahrscheinlich, dass ne 55 kilo-Frau über längere Strecke/Zeitraum ein Zelt, reichlich Geschirr, verzierte Stühle, einen Tisch, soisonale Dekorationen, die drei Kleiderkisten der edlen Dame.

Ohne Wagen wird das eh schwer zu erklären. Ich weiss, das das bei fast allen Gruppen so gehandhabt wird. Aber weniger ist manchmal mehr!
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