Thema: Der Historiker
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Artjom

Alter: 21 Anmeldedatum: 26.08.2010 Beiträge: 512 Wohnort: Augsburg, Bayern
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Direktlink | Verfasst am: 27.08.2010, 03:05 Titel: Der Historiker |
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Hallo zusammen,
ich bin LARP-mässig ein totaler Neuling, Rollenspiel an sich ist mir jedoch keineswegs fremd. Schon seit Jahren (gut, ich denke mit 13 ist man ein Stückchen zu jung fürs Larpen ) interessiere ich mich dafür, mal mehr, mal weniger. Nun habe ich den Entschluss gefasst es auszuprobieren. Zum Testen des ganzen, möchte ich nicht einen Magier oder Kämpfer spielen. Ersteres wird wohl schwer zu spielen sein, beim letzeren habe ich keinerlei Kampfkenntnisse und so muss dies auch erstmal ausgetestet werden. Als nächstes kam mir etwas wie Waldläufer oder Schurke/Dieb in den Sinn, aber auch das liegt mir im Prinzip erstmal nicht. Was also tun? Wieso bin ich auf Con XY, was möchte mein Charakter dort?
Da ist mir einfach die Idee des Historikers, Forschers eingefallen. Quasi eine neutrale Person die mehr begutachtet, sich auch mal einbringt, aber bitte vom Kämpfen verschont sein möchte. Nun ist natürlich die Frage, ist solch eine Rolle auf dem Durchschnitts-Con spielbar? Da müsst ihr alten Hasen mir etwas weiterhelfen.
Zur Gewandung und eine Hintergrundgeschichte sage ich erstmal nichts, geplant ist ein Con-Besuch erst im nächsten Jahr (fehlendes Geld+Zeit), also habe ich noch viel Zeit alles schön auszuarbeiten. Mein bester Freund wird mich höchstwahrscheinlich auch begleiten. Er hat von Rollenspiel ansich keine Ahnung, möchte es sich aber mal ansehen. Als Rolle habe ich ihm meinen privaten Söldner/Rechte Hand ausgedacht, so das wir zusammen durchs Land ziehen. Bei Gefahr darf dann er draufhauen
Wie ist eure grundsätzliche Meinung zu dieser Idee? Ausbaufähig ist sie natürlich und mir schwirren sehr viele schöne Ideen und Möglichkeiten im Kopf herum, das würde ich dann als nächstes aufs Blatt bringen.
Grüße,
Artjom |
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inLarp

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Schrock
Alter: 17 Anmeldedatum: 27.11.2009 Beiträge: 36 Wohnort: Bad Oeynhausen
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Direktlink | Verfasst am: 27.08.2010, 03:54 Titel: |
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Was mich erstmal interessieren würde wie alt bist du . In deinem Profil steht 19 in denem Text aber 13- oder habe ich das falsch verstanden ?
Ich find die Rolle ist ne nette Idee weils einfach nichts so " stumpfes" ist wie ein 0815 Krieger oder Magier ( die man wahrscheinlcih mit 19/13 auch nicht abkaufen würde ) Aber bei dem Wort Mystiker stell ich mir sofort alte Leute mit langen Bärten ein- vielleicht bin ich auch nur etwas einfältig . Ich denke Spielbar ist jede Rolle man muss sie nur gut verkaufen. Was dein Forscher / Mystiker auf Con XY sucht - ich würde sagen als Solcher sucht man mehr Wissen oder Neuigkeiten von dennen man dann erzählen kann oder aufschreiben . |
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Artjom

Alter: 21 Anmeldedatum: 26.08.2010 Beiträge: 512 Wohnort: Augsburg, Bayern
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Direktlink | Verfasst am: 27.08.2010, 04:15 Titel: |
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Ich bin - wie es auch im Profil steht - 19 Jahre. Das mit den 13 war darauf bezogen, das ich mich (so ungefähr) ab diesem Alter fürs Larpen interessiert habe.
Den Begriff Mystiker habe ich ja jetzt nicht verwendet, kann also dazu nichts wirkliches sagen. Aber natürlich hast du recht das man damit eher ältere Personen in Verbindung bringt.
Ich habe mir eine relativ einfache Gewandung vorgestellt, als Waffen höchstens ein Kurzschwert und ein Buckler zur Verteidigung. Hintergrund für diesen Charakter ist einfach ein junger Mann, der die Welt entdeckt. Eltern führen ein recht nobles Gasthaus/Schneiderei/etc. so das es für mich möglich ist, ohne allzu große Geldprobleme auf reisen zu gehen - bis ich irgendwann das Gasthaus/Schneiderei/Betrieb erbe. Und da ich auf den Reisen viel entdecke notiere ich das, schreibe alte Geschichten über Regionen auf und so langsam entwickelt sich daraus eben der Historiker (auch wenn Historiker eigentlich schon ein wenig übertrieben klingt ).
Als sonstige Ausstattung habe ich vor, mir ein kleines Büchlein zu besorgen und schon einzubinden. Ich kann bereits mittelmässig ältere Schriften schreiben, so könnte ich bei besonderen Dingen etwas aufzeichnen. Wie das in Aktion aussieht, weiß ich noch nicht genau, aber so ist es geplant. Genauso würde ich gerne kleine, schöne Dinge basteln. Ein verzierter Kompass, ein kleines Kästchen um Buch und sonstiges aufzubewahren. Mal schaun was mir noch so einfällt.  |
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Justav
Anmeldedatum: 25.09.2009 Beiträge: 1326 Wohnort: Berlin
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Direktlink | Verfasst am: 27.08.2010, 06:58 Titel: Re: Der Historiker |
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| Artjom hat Folgendes geschrieben: | | Da ist mir einfach die Idee des Historikers, Forschers eingefallen. Quasi eine neutrale Person die mehr begutachtet, sich auch mal einbringt, aber bitte vom Kämpfen verschont sein möchte. Nun ist natürlich die Frage, ist solch eine Rolle auf dem Durchschnitts-Con spielbar? |
Das "Quasi" (der neutrale beobachter) ist nicht nur spielbar sondern mE ziemlich weit verbreitet. Als Historiker, Forschungsreisender o.ä. dürftest Du aber meist dennoch die große Ausnahme sein.
Problem: Sobald Du Dich als Historiker vorstellst wird man erwarten, dass Du "Die Geschichte" kennst (bzw ich würde das tun), und die ist auf der einen Seite leider in den meisten Hintergrundkampagnen/-ländern nicht so berauschend detailiert ausgearbeitet (oder auch nur nicht veröffentlicht), auf der anderen Seite sind das Sachen, die man schlecht einfach aus dem Ärmel schütteln kann, da sie massenweise andere Chars betreffen würden.
Probiers aus, aber mach Dich darauf gefasst, vor jedem Con seitenweise inkonsistente, stichpunktartige Ländergeschichten zu büffeln...
EDIT (da standen noch Sachen aus anderen Beiträgen, die ich in der Antwort zu löschen vergaß) _________________ So long
Justav
Zuletzt bearbeitet von Justav am 27.08.2010, 20:16, insgesamt einmal bearbeitet |
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inLarp

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Aeshma Moderator

Alter: 23 Anmeldedatum: 05.05.2009 Beiträge: 6131 Wohnort: Edigheim
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Direktlink | Verfasst am: 27.08.2010, 08:47 Titel: |
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Also ich finde die Idee eines Forschers wirklich gut.
Allerdings würde ich es eher auf das allgemeine Sammeln von Wissen ausweiten. Hier kann man dann (späterhin) viele Bücher mit sich rumschleppen und alles neue aufschreiben
Auch schön sind Leute die Geschichten sammeln, die ihnen IT erzählt werden und diese dann in IT-Bücher schreiben...
Einen reinen historiker halte ich für etwas sehr modern und aus den angesprochenen Problemen für schwierig
Grüße
Aeshma _________________ Blümchen
°)-(°
| Schwannis hat Folgendes geschrieben: | | Es kommt nicht auf die Länge an. Was zählt sind die Meter/Sekunde |
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Klaufi

Alter: 24 Anmeldedatum: 10.03.2009 Beiträge: 2301 Wohnort: Dresden
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Direktlink | Verfasst am: 27.08.2010, 10:48 Titel: |
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Als erstes: Forscher klingt schonmal sehr gut. Allerdings würde ich mich nicht wirklich spezialisieren. Mir fällt gerade etwas passendes ein: Dein Char könnte ja aus einer Akademikerfamilie stammen, allerdings konnte er sich bisher noch nicht für ein Studienfach entscheiden, also hat er sich aufgemacht, die Welt zu erkunden, um seine "Bestimmung" zu finden. Letztendlich ist es einer, der bisher vieles und doch nichts weiß, viel in Büchern herumblättert und sich generell für alles Mögliche interessiert. Später kannst ihn ja noch in unterschliedliche Richtungen entwickeln lassen, je nachdem, welche Fachrichtung er sich aussucht.
Ansonsten noch eine Anmerkung: Wenn du Waffen trägst symbolisierst du, dass du Kämpfen willst. Ich würds an deiner Stelle sein lassen, schließlich hast du ja deinen Leibwächter für sowas. Mit einem Kurzschwert und einem Buckler wirst du sowieso nicht so weit kommen, Beine in die Hand nehmen dürfte da mehr bringen. Höchstens ein Messer für brenzlige Situationen würd ich mir einstecken. |
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Artjom

Alter: 21 Anmeldedatum: 26.08.2010 Beiträge: 512 Wohnort: Augsburg, Bayern
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Direktlink | Verfasst am: 27.08.2010, 11:41 Titel: |
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| Zitat: | Problem: Sobald Du Dich als Historiker vorstellst wird man erwarten, dass Du "Die Geschichte" kennst (bzw ich würde das tun), und die ist auf der einen Seite leider in den meisten Hintergrundkampagnen/-ländern nicht so berauschend detailiert ausgearbeitet (oder auch nur nicht veröffentlicht), auf der anderen Seite sind das Sachen, die man schlecht einfach aus dem Ärmel schütteln kann, da sie massenweise andere Chars betreffen würden.
Probiers aus, aber mach Dich darauf gefasst, vor jedem Con seitenweise inkonsistente, stichpunktartige Ländergeschichten zu büffeln... |
Das man sich dann natürlich etwas mehr mit der Landeskunde beschäftigt ist wohl anzunehmen (ähnlich bei Priester und Götter). In wie weit Dinge ausgearbeitet sind - das kommt ja immer auf die Con an.
Sollte es tatsächlich eher mau aussehen mit Hintergrundinformationen, dann denke ich, das es legitim ist, sich ein wenig was aus den Fingern zu saugen - solangs zur Welt passt. Es dürfte nicht so schwer sein, andere Spieler ein paar Details zu einer bestimmten Sache zu nennen, so das es mit dem Hintergrund stimmig passt. Ausserdem, Geschichte ist mein Lieblingsfach, da lernt man doch gerne Länderkunde
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| Zitat: | Allerdings würde ich es eher auf das allgemeine Sammeln von Wissen ausweiten. Hier kann man dann (späterhin) viele Bücher mit sich rumschleppen und alles neue aufschreiben
Auch schön sind Leute die Geschichten sammeln, die ihnen IT erzählt werden und diese dann in IT-Bücher schreiben... |
Ich finde selbst auch den Begriff Historiker etwas zu hochtrabend. Ich selbst bin mit 19 noch recht jung und ich klebe mir auch keinen Bart an um älter zu wirken, sprich, mein Charakter ist auch jung. Es ist zu bezweifeln das er dann schon ein großes Fachwissen parat hat. Er lernt halt noch.
Das mit den Geschichten sammeln habe ich mir bereits vorgenommen und finde das selbst auch klasse. Es sieht sicherlich super aus, wenn man jemand anderem eine Geschichte erzählt, gleichzeitig in seinem Büchlein blättern kann und dann dem Zuhörer evtl. selbstgemalte Bilder zur Veranschaulichung präsentieren kann.
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| Zitat: | Als erstes: Forscher klingt schonmal sehr gut. Allerdings würde ich mich nicht wirklich spezialisieren. Mir fällt gerade etwas passendes ein: Dein Char könnte ja aus einer Akademikerfamilie stammen, allerdings konnte er sich bisher noch nicht für ein Studienfach entscheiden, also hat er sich aufgemacht, die Welt zu erkunden, um seine "Bestimmung" zu finden. Letztendlich ist es einer, der bisher vieles und doch nichts weiß, viel in Büchern herumblättert und sich generell für alles Mögliche interessiert. Später kannst ihn ja noch in unterschliedliche Richtungen entwickeln lassen, je nachdem, welche Fachrichtung er sich aussucht.
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Der Hintergrund ist um einiges passender als der Sohn relativ wohlhabender Geschäftsleute der aus "Langeweile" die Welt erkundet. Danke schön für diesen Zusatz!
| Zitat: | Ansonsten noch eine Anmerkung: Wenn du Waffen trägst symbolisierst du, dass du Kämpfen willst. Ich würds an deiner Stelle sein lassen, schließlich hast du ja deinen Leibwächter für sowas. Mit einem Kurzschwert und einem Buckler wirst du sowieso nicht so weit kommen, Beine in die Hand nehmen dürfte da mehr bringen. Höchstens ein Messer für brenzlige Situationen würd ich mir einstecken.
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Das ich mit dieser spärlichen Ausrüstung keinen Ork umhau war mir schon klar. Ich denke, bei einem Kurzschwert oder einem etwas längerem Dolch werde ich aber wohl festhalten, schließlich will ich, um Erfahrung sammeln zu können, auch mal ein wenig mit dem Schwert rumschwingen und sei es auch nur für InGame-Übungszwecke aufm Trainingsplatz.
Bisher vielen Dank für die Vorschläge und Kritik! |
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Gerwin

Alter: 29 Anmeldedatum: 20.06.2010 Beiträge: 8145
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Direktlink | Verfasst am: 27.08.2010, 12:43 Titel: |
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Waffen: Würde ich ganz weglassen, auch wenn du trainieren willst. Grund dafür ist
1. Du schreibst selbst dass du nur wenig Geld zur Verfügung hast. Waffen können wenn sie was taugen sollen schon teurer sein, und billige Waffen führen wenn du dabei bleibst *was ich bei jeden vernünftigen Neueinsteiger hoffe* schnell zu Frust.
2. Du willst ja hauptsächlich damit trainieren. Noch weißt du aber nicht genau mit welchen Typ Waffe du OT am besten zurecht kommst..und welcher auch IT gut zum sich entwickelnden Chara passt. Wenn es nur ums IT-Trainieren geht kannst du dir ja verschiedene Waffen leihen. Ein Krieger wird dir gerne mal Schwert und Schild leihen wenn es nicht gerade seine heißgeliebten Einzelstücke sind. Das erspart Geld UND Frust.
Zum Konzept: Find ich eigentlich gut, gerade wenn man sich ein klein wenig vom modernen Bild des Historikers lösst. Ein Historiker könnte ja auch eher eine Art "Geschichtschreiber" sein der wichtige Ereignisse um sich herum für die Nachwelt festhalten will und sich vielleicht gerade mit fremden Kulturen beschäftigen. Dass bietet sich in meinen Augen besonders an da auf einen Con oft relativ viel "passiert" (wäre ja auch meist etwas langweilig sonst). Wenn du willst kannst du dir auch von für dich interessanten Charas ihre Geschichte erzählen lassen. Manche sind meiner Erfahrung nach sogar begeistert wenn man sie "endlich" mal nach ihrer Herkunft und Geschichte fragt..zumindest wenn du dir einen Spieler/Spielerin aussuchst die gerade etwas Leerlauf hat und nicht gerade die hübsche Elfe die schon von gefühlten 239 gierigen Lustmolchen belagert wird . Und gerade Charaktere mit einen gewissen "Anführerkomplex" sehen es auch gerne wenn ihre "unglaublich wichtige" Geschichte festgehalten wird.
Leibwächter: Hier scheiden sich wohl die Meinungen, auch wenn es dumm ist. Ein einzelner Leibwächter ohne entsprechend gute Ausrüstung bringt dir meist nicht viel. Bei dem Leibwächter in der Vollplatte kann es schon anders aussehen..aber vielleicht macht dein Freund ja eine Kombination aus Diener und Leibwächter für dich? Diener kann ein Historiker immer gebrauchen...um das Lager sauber zu halten, Feuer zu machen, sich um das Zelt zu kümmern oder den nächsten "Kunden" zu suchen. Wäre zumindest meine spontane Idee...und wenn du nicht IT so gemein zu deinen Diener bist dass es OT keinen Spaß mehr macht fände ich auch die Rolle des Dieners durchaus interessant und spielbar
Gruß
Gerwin |
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inLarp

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Harald Ösgard

Alter: 42 Anmeldedatum: 11.01.2010 Beiträge: 5262 Wohnort: Erlangen
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Direktlink | Verfasst am: 27.08.2010, 13:01 Titel: |
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Kennst Du den Film "Im Namen der Rose"? Kannst Dir den ja nochmal anschauen und da speziell auf den jungen Assistenten von Sean Connery achten.
Sein Spiel gibt meiner Erinnerung nach ein recht überzeugendes Bild eines in etwas 19jährigen wissbegierigen jungen Mannes.
Es sind zwar Mönche, aber im Grunde agieren sie ja wie Dedektive, also mehr naturwissenschaftlich. Den zeitlichen Rahmen könnte man also ganz gut etwas verschieben bzw. ins Fantasy tranformieren.
Es wäre für mich auch recht plausibel, wenn so ein junger Assistent mit einer speziellen (nicht zu komplizierten) Aufgabe betraut auch mal ohne seinen Mentor unterwegs wäre.
Gewandungstechnisch kann man sich selbstverständlich auch in mehrere Richtungen (bis zu "sleepy Hollow" )bewegen...und muss nicht an der Mönschkutte kleben bleiben. _________________ Besuchte Cons: JdS 2010-Gottfreid/Jäger; DF 2010/ Boyden Kuin/Keltischer Handwerker;Herbstturney 2010/Goscogne/ Kriegsknecht im Gefolge des Herrn Sevigny
2011/ Boiden - keltischer Auxilliar (und Handwerker) 2011/Gottfreid - Pilgerreise Dascon |
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Aeshma Moderator

Alter: 23 Anmeldedatum: 05.05.2009 Beiträge: 6131 Wohnort: Edigheim
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Direktlink | Verfasst am: 27.08.2010, 13:27 Titel: |
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| Zitat: | | bis zu "sleepy Hollow" |
Welche Variation meinst du davon?
Die von Tim Burton wäre mir too modern
Grüße
Aeshma _________________ Blümchen
°)-(°
| Schwannis hat Folgendes geschrieben: | | Es kommt nicht auf die Länge an. Was zählt sind die Meter/Sekunde |
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Artjom

Alter: 21 Anmeldedatum: 26.08.2010 Beiträge: 512 Wohnort: Augsburg, Bayern
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Direktlink | Verfasst am: 27.08.2010, 16:27 Titel: |
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| Zitat: | | ...zumindest wenn du dir einen Spieler/Spielerin aussuchst die gerade etwas Leerlauf hat und nicht gerade die hübsche Elfe die schon von gefühlten 239 gierigen Lustmolchen belagert wird |
Spielverderber!
Thema Leibwächter: Die Einwände sind plausibel und schlüssig, ja. Eine Art Diener, Leibeigener wäre sicherlich eine schöne Ergänzung. Auch ist das fehlen einer Wacher guter Startpunkt um einen Söldner anzuheuern und schon ist man nicht mehr im Spiel alleine. Ich werd das mal mit meinem Kumpel durchsprechen, das sagt ihm sicherlich auch zu!
Der Name der Rose sagt mir etwas. Ging es da nicht um die zwei Mönche und die Morde? Ich meine, den vor Jahren im TV gesehen zu haben. Ich mach mich mal auf die Suche ob ich den Film irgendwo günstig bekomme/leihen kann.
Eine Mönchskutte zum anziehen wäre ja im Prinzip an einfachsten zum anziehen, aber am Ende verwechselt man mich mit einem Priester und dann darf ich Gebete rezetieren - nein, nein!
Ich denke, etwas gehoberene Kleidung wäre angebracht. Nicht "prollig" adelig aber einfacher als die billige Leinenhose und Tunika darf es schon sein.
Als schöne Gimmiks habe ich mir gedacht, ich kauf mir ein Fernrohr und verziehre es so, das es aussieht als wäre es aus Holz mit schönen goldenen/silbernen Verzierungen. Habt ihr noch Ideen, was man schönes in seinem Beutel mitnehmen kann, das zeigt das man viel herumgekommen ist? |
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Harald Ösgard

Alter: 42 Anmeldedatum: 11.01.2010 Beiträge: 5262 Wohnort: Erlangen
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Direktlink | Verfasst am: 27.08.2010, 16:49 Titel: |
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Naja, weil wir ja gerade anderenortes über Realismus, Realität, Plausibilität usw. reden...
Oft ist es glücklicher erstmal "Das Ei zu legen" und es dann danach "anzumalen".
Will sagen, bevor Du Gefahr läufst Dich mit zusammengewürfelten netten Gimicks zu behängen, versuche erstmal Dem Character ein klares Profil zu geben.
Dann wird sich ganz logisch ergeben, ob er mehr ein Notizbuch braucht oder mehr ein Sammelbehältnis oder ne Lupe oder nen paranormalen Apparat oder oder oder.
Also, in welche Richtung soll es denn gehen? Was genau will der Char denn machen?
Beobachten? Was? zu welchem Zweck?
Sammeln? Was? Zu welchem Zweck?
Erforschen? (Beobachten, Sammeln + Analysieren) Was? Zu welchem Zweck?
usw. Wobei der Forscher ja eine fiktive Person (über Dir) sein kann, der Du zuarbeitest und Du Dich erstmal nur auf die Grundtätigkeiten beschränkst. _________________ Besuchte Cons: JdS 2010-Gottfreid/Jäger; DF 2010/ Boyden Kuin/Keltischer Handwerker;Herbstturney 2010/Goscogne/ Kriegsknecht im Gefolge des Herrn Sevigny
2011/ Boiden - keltischer Auxilliar (und Handwerker) 2011/Gottfreid - Pilgerreise Dascon |
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Gerwin

Alter: 29 Anmeldedatum: 20.06.2010 Beiträge: 8145
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Direktlink | Verfasst am: 27.08.2010, 17:37 Titel: |
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Du kannst dein Glück auch gerne bei der schönen Elfe versuchen . Nur sei nicht frustriert wenn du am Ende eine kalte Schulter siehst. Die muss nämlich ungefähr 200 mal am Tag ihre Geschichte erzählen während ihr gegenüber irgendwie nicht in ihre Augen sieht sondern beim aufschreiben schon langsam eine Station tiefer gewandert ist. Ausserdem macht sich Speichel nicht gut im Notizbuch...also ist es besser sich Charaktere auszusuchen bei denen der Mund geschlossen bleibt
Bleib zur Sicherheit lieber erstmal beim Diener. Leibeigenenschaft ist zwar in meinen Augen viel zu selten im Larp vertreten..erfordert aber je nach Auslegung von beiden Seiten ziemlich viel Feingefühl. Auserdem würde ich von einen Forscher der Leibeigene hält schon einen gewisssen Standard erwarten. Ihr könnt es natürlich auch ganz simpel halten...und er ist einfach eine Kombination aus Diener und langjährigen Freund. Spielansätze findest du schon...keine Angst.
Solltest du allerdings bei der Leibeigenenschaft bleiben und den Bestand deiner Untertanen etwas aufstocken wollen könnte man durchaus ins Geschäft kommen. Der letzte Raubzug hat da noch dass ein oder andere Exemplar übrig gelassen..und gegen entsprechendes Kupfer...
Gruß
Gerwin |
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Artjom

Alter: 21 Anmeldedatum: 26.08.2010 Beiträge: 512 Wohnort: Augsburg, Bayern
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Direktlink | Verfasst am: 27.08.2010, 18:32 Titel: |
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| Zitat: | | Solltest du allerdings bei der Leibeigenenschaft bleiben und den Bestand deiner Untertanen etwas aufstocken wollen könnte man durchaus ins Geschäft kommen. Der letzte Raubzug hat da noch dass ein oder andere Exemplar übrig gelassen..und gegen entsprechendes Kupfer... |
Wieso habe ich da nur das Bild im Kopf, wie ich mich auf einem Elfenbeinthron durch die Gegend tragen lasse?
Die genaue Beziehung spreche ich mal durch, dann fange ich auch langsam an genaueres zu planen. |
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Artjom

Alter: 21 Anmeldedatum: 26.08.2010 Beiträge: 512 Wohnort: Augsburg, Bayern
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Direktlink | Verfasst am: 30.08.2010, 01:55 Titel: |
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Der Historiker
Grundcharakteridee:
Ein Gelehrter auf Reisen, der Wissen sammelt, forscht und Bücher sammelt.
Hintergrund:
Artjom, Sohn einer Akademikerfamilie, wurde in der Hafenstadt Mularn geboren. Seine Mutter, eine begnadete Alchemistin und Kräuterkundige, und sein Vater, Schriftgelehrter der fürstlichen Bibliothek, sorgten sich sehr um ihr einziges Kind. Bereits im Alter von vier Jahren wurde ihm das Lesen und das Schreiben beigebracht, wenige Jahre später stand sogar der Besuch der nahen Klosterschule vor den Mauern der Stadt an. Als wissbegieriger, junger Knabe konnte er in diesen Verhältnissen aufblühen und beschäftigte sich mit den vielfältigsten Bereichen der Wissenschaft. Mal half er seiner Mutter beim zerstossen von Kräutern, mal beobachtete er verbotenerweise den Sternenhimmel mit dem Teleskop des Fürsten. Da er ständig beschäftigt wurde, hatte er nicht viel Zeit sich um Freunde zu kümmern, doch dies hat ihn nie sehr gestört. Einzig und allein ein Mädchen interessierte ihn. Es besuchte das nahe Lazarett, das der Klosterschule angeschlossen war, und lernte als junge Novizin das Diagnostizieren und Heilen von Krankheiten. Doch ehe er eine Gelegenheit fand, sie anzusprechen und näher kennenzulernen, verzog das Mädchen.
Nachdem er schießlich die Klosterschule mit einem hervorragenden Abschluss beendete, stand er vor der Frage gestellt, was er mit seinem Leben anfangen möchte. Natürlich sollte es ein Gelehrtenberuf werden, doch auf welchen Bereich er sich spezialisieren wollte, wusste er nicht. In den ersten Jahren nach seinem Schulbesuch half er dem Vater in der fürstlichen Bibliothek, bis diese kurz vor seinem achtzehnten Geburtstag abbrannte. Zwar wurde keine Person verletzt, doch der Aufbau dieser Bibliothek würde viele Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Viele Werke waren Einzelstücke, manche in Sprachen und Schriften verfasst, die heute keiner mehr lesen konnte. Der Fürst, Serjosha Gromow, grämte dies sehr. Weit über seine Länderreien hinaus war sein Hof bekannt für die prächtigen Bibliothekbauten mit den vielen und schönen Fresken, die bedeutende Gelehrte zeigten. So befahl er schließlich den Aufbau eines neuen Hortes des Wissens. Während die Baumeister der Stadt die abgebrannten Ruinen neu errichten, sollten die Schriftgelehrten zu gleichen Teilen gerettete Bücher restaurieren sowie in die Welt hinausziehen um neue Schriften und Abhandlungen über die verschiedesten Dinge zu sammeln. Artjoms Vater, mittlerweile schon alt und mit Bart, bat den Fürst seinen Sohn auszusenden. Bereitwillig stimmte dieser zu und beorderte einen Diener seines Hofes als Begleitung für Artjom hinzu.
Frühmorgens, die Sonne erhob sich gerade hinter dem Horizont, zogen Artjom und sein Begleiter hinaus. Ausgerüstet mit zwei Pferden, einem gut gefüllten Geldsäckchen und unmengen von Pergament und Büchern, sowie Tinte und Schreibfedern trug es sie in die Welt hinaus.
Was kann der Charakter?
Natürlich, wie aus der Hintergrundgeschichte zu entnehmen, kann ich sowohl lesen als auch schreiben. In der Klosterschule wurden mit ebenfalls erste Grundzüge in der Mathematik beigebracht, doch habe ich dies nicht weiterverfolgt.
Zu anfangs möchte ich andere Personen nach Geschichten und Legenden befragen und die Erlebnisse von Cons aufzeichnen. Da Artjom schon früh in verschiedene Bereiche gespitzelt hat (Vater -> Schreiben und Bücher allgemein, Mutter -> Alchemie und Kräuterkunde, Klosterschule -> Glaube und Heilen, der fürstliche Hof -> Forscherdrang) steht es offen in welchen Bereich ich später konzentrieren will. Es ist mir so sehr einfach auf Cons mal das Lazarett zu besuchen, die Alchemisten in der Gilde zu beobachten und dergleichen. Habe ich später herausgefunden was am ehesten zu mir passt, werde ich in diesem Bereich mein Wissen vertiefen.
Der Diener:
Diese Rolle ist meinem Freund zugedacht. Genaueres kann ich dazu nicht sagen, genauso wenig ob er eine Waffe tragen möchte oder nicht.
Ausrüstung:
Zur allgemeinen Ausrüstung möchte ich vorallem altgemachte Pergamente und Bücher mit mir herumtragen. Ein schönes Gimmick wäre eine runde, pergamentförmige Tasche an meinem Gürtel um Notizen und Aufgeschriebenes sicher zu verstauen. Je nachdem in welchen Bereich ich mich dann entwicklete füge ich dann natürlich Verbände, Flaschen oder Teleskope mit mir herum.
Kleidung:
Standestechnisch möchte ich mich etwas vom Pöbel abheben. Ich stelle mir ein weisses, Leinenhemd vor, darüber einen braunen, ärmellosen Wams (evtl. mit einem ausgedachten Wappen des Fürsten?). Eine bräunliche Hose, dazu hohe Lederstiefel. Ebenso möchte ich einen Umhang tragen sowie Handschuhe. Als Hut stelle ich mir einen dunkelfarbenen Hut mit breiter Krempe und Feder vor. Zu guterletzt habe ich dann meinen Gürtel, an dem ich meine Pergamentrolle befestigen möchte. Dazu trage ich dann entweder eine kleine Umhängetasche um weitere Bücher und Pergamente, sowie Tinte und Feder herumzutragen oder ich überlasse meinem Diener das tragen der schweren Dinge und selbst trage ich eine kleine Gürteltasche mit Tinte und Feder.
Waffen:
Ich persönlich werde keine Waffe tragen. Wie es mit meinem Freund aussieht, kann ich noch nicht sagen. Möglicherweise finde ich eine Gruppe zum gemeinsamen spielen, dann könnte ich mir auch vorstellen, den Schwertkampf zu lernen (als Nebensache) und als Frontheiler zu arbeiten.
Eventuell lache ich mir später auch mal einen schicken Spazier/Wanderstock an, aber der ist natürlich nicht zum Kämpfen da.
So, weitere Anregungen, Verbesserungsvorschläge?
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Der Name der Rose habe ich übrigens extra angesehen, sehr schöner Film und vom Jungen kann man sicherlich etwas abschauen im Verhalten. |
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