Thema: Der neue Trend: Jeder darf/kann zaubern?
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| Sollen nur die Zauberer zaubern können/dürfen |
| Ja. Die arkane Kunst ist nichts was man mal soeben erlernt |
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| Nein,ich finde das in Ordnung |
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| Mir ist es egal |
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| Stimmen insgesamt : 76 |
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Rufus

Anmeldedatum: 14.03.2008 Beiträge: 230
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Direktlink | Verfasst am: 17.06.2010, 19:53 Titel: |
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| Schlachtross hat Folgendes geschrieben: | | Stimmt natürlich. Das sich die, hier aufs heftigste diskutierten Probleme auf den meisten Cons ohnehin nicht ergeben, ist mir durchaus bewusst. |
Stimmt, da besteht dann gefühlt die Häfte der Spielerschaft aus "echten" Zauberkundigen (Magiern, Elfen, Hexen, Priestern, ...). Damit hat sich die Frage, ob es zuviele "Bonus-Zauberer" gibt, eigentlich schon erledigt - die gehen im Vergleich zu den "echten" Zauberrollen schlicht unter.
Auch die übliche Magier-Waffendiskussion find ich etwas absurd. Harald hat ja schon schön ausgeführt, dass das eigentliche Problem die im Kampf zauberndernden Magier sind.
Dagegen kann man mit dem Magier mit Stangenwaffe (sorry, "Stab") im Kampf halt immer noch spielen, auch wenn er mit dieser Bewaffnung recht ... optimiert aufgestellt ist, und Stäbe meist nur zu Beingehacke führen.
Jemand der sich hingegen traut, nur mit einer Einhandwaffe anzutreten, den empfind ich als Bereicherung - schlicht weil es a) die interessanteren und posigeren Kämpfe ermöglicht und b) die Krieger überlegen sein läßt. |
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inLarp

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frankdark
Alter: 31 Anmeldedatum: 02.06.2009 Beiträge: 267
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Direktlink | Verfasst am: 17.06.2010, 20:05 Titel: |
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AD&D D&D3 D&D3.5 D&D4
In allen versionen gab es die Klasse des Schwertmagiers als erweiterung.
Teilweise mit anderen Namen.
bei den Dirzzt Romanen:
Noch in seiner Heimat Staat wird erzählt wie der Zauberer Elefen erschlagen hat nachdem Sie kurz vor der Oberwelt mit einem Zauber geschützt hat.
Dirzzt selber, auch wenn es nur schwache Magie ist.
In Drachenlanze gab es die erwähnung eines Magiers der einen Blitzschlag durch sein Schwert gesand hat.
In jeder Version von Magier Akademien gibt es zumindest als Wahlfach eine Kämpfende tugend.
Tolkien Silmarillion wird es auch an 2 Stellen erwähnt das sogar ein Plattenträger Magie wirkte.
....
@Dunstkreis
Das so übermächtige Schwert ( hab sogar noch die Artefakt karte irgendwo ) stammt von der Vorgänger Con des Drachenfest.
Sollte eigendlich nie ein Spieler bekommen, aber wie heist es so schön:
"Nichts ist so unplanbar wie das verhalten der Spieler."
Als wir das Schwert abgeben sollten hat mein Char den Auftraggeber abgestochen und seine Kameraden ausbezahlt.
Nur als anmerkung, Auftraggeber ist vertragsbrüchig gewesen.
@ Maggierschild
Ich fand die Lösung des DF´s eigendlich sehr gut.
Wer im Schild steht und eine Waffe schwingt, der Schlägt sein eigenes Schutzschild kaputt.
So ist das Problem des Hohen schutzwertes Ohne behinderung schonmal weg.
Und ein Magier nach einem Kratzer schon verwundet. |
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Dennis

Alter: 24 Anmeldedatum: 04.01.2008 Beiträge: 3096 Wohnort: Big DO! Rock City
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Direktlink | Verfasst am: 17.06.2010, 20:32 Titel: |
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Ich bin mir nicht sicher, inwieweit ein von den Regeln klar auf den Kampf hin konzipiertes Rollenspiel wie D&D als Referenz gelten kann. Schlicht jede dort aufgeführte Klasse kann ordentlich Schaden raushauen und ist in der einen oder anderen Weise im Kampf nützlich.
Ich halte D&D als Konzeptvorlage daher für denkbar ungeeignet (Spielwelten keine Ahnung).
Interessanter fände ich da die Herangehensweise diverser neuerer RPGs, die teils gänzlich auf feste Attribute und Fertigkeiten verzichten. Stattdessen werden Aspekte/Schlagworte/Klischees für jeden Charakter ausgedacht und mit Werten versehen. Letzteres ist wiederum nicht so larptauglich, ersteres hilft aber ungemein, stimmige Charaktere zu bauen: "Beschreibe deinen Charakter mit vier Schlagworten." _________________ http://goblinbau.wordpress.com
Fantasy RPG und Grenzberg - ein Dungeonslayers Setting
Nächste Con: Intothewood, 28. - 30. September (ja, ich weiß, dass das noch dauert -.-) |
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stephan_harald
Alter: 43 Anmeldedatum: 18.12.2007 Beiträge: 1546 Wohnort: Essen
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Direktlink | Verfasst am: 17.06.2010, 21:18 Titel: |
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Zur Drachenlanze hätte ich gerne mal mehr ... Zumindest mal den Zyklus und den Band, den Rest finde ich dann schon.
Drizzt ist ja alles aber kein Magier... nun mann könnte natürlich sagen jeder D&D Elf ist ein Magier weil er ja eine klein Handvoll Rassenzauber beherrscht aber Magier wirklich?
Elefain (er heisst im übrigen Nalfein) D'Urden wird von seinem Bruder abgestochen... der ist im übrigen ein Krieger und wäre gerne Waffenmeister geworden. Man könnte nun noch den alten Meister der Magierschule nehmen, der ja von einem Schüler umgebracht wird... Aber das war leider eine Drow Armbrust... hm auch kein Schwert. ..
Die Stelle in Tolkiens Simarillion hätte ich dann auch ganz gern Wenn wir schon dabei sind. Ich mein ich kenne das Buch habe es auch im Schrank stehen... aber ich finde diese Stellen nie... bin ich wohl einfach zu dumm für.
Im Übrigend: Nicht die ORGA ist doof, die solche Artefakte ausgibt, sonder der Spieler der meint sie einsetzen zu müssen.
Stephan |
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inLarp

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Schlachtross

Alter: 25 Anmeldedatum: 10.06.2010 Beiträge: 641 Wohnort: Wien
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Direktlink | Verfasst am: 17.06.2010, 21:33 Titel: |
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Gott sei dank ist es auch wirklich relevant WAS WO in WELCHEN Büchern steht.
Ich hatte eigendlich schon fast den Eindruck gewonnen das der allgemeine Konsens dahin geht das vor allem jeder auf der Con seinen Spass haben soll.
Allerdings habe ich auch einen Bücherbeleg für Zaubernde Magier.
Das sind zwar wieder nur Einzelfälle, aber trotzdem. Raymund Feists Midkemia Bücher: "Dunkel über Senathon" Murmandamus (kp wie man den nu genau schreibt...) Feuert mehrere Zauber aus seinem Schwert ab, und auch Pug kämpft ab und an mit dem Schwert.
Nur nochmals, WAS ändert das nun?
Wenn mir ein Magier auf Con zu Heftig vorkommt, ( zb wenn er neben seinen Zaubern noch im Kampf mit dem Schwert laut "2, 2, 2..." ruft) ignorier ich ihn gänzlich (das sog. Someone-else's-problem-Field) oder finde einen Weg ihn unschädlich zu machen ggfls auch mit SL Hilfe.
Bis jetzt hab ich im Kampf ( und darum geht es ja hier) sowieso fast ausschließlich schwache Zauber erlebt. Und sowas wie einen Windstoß, einen Feuerball , oder etwas vergleichbar schwaches spiel ich halt einfach aus, egal von wem der Zauber nun kommt.
Solange das nicht in "Salven-Zauberei" ausartet ist mir das doch Latte.
Letzlich läufts auf Haralds letzte Aussage hinaus: "...der Spieler der das Artefakt/ den Zauber einsetzt...."
Freiwillige Selbsteinschränkung ist das Zauberwort... _________________ "Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen." (Goethe)
| Kelmon hat Folgendes geschrieben: | Lustige Tatsache:
Die eigene Gruppe macht immer "ernsthaftes Reenactment".
Leute mit höherem Anspruch sind immer "nervige Nörgler".
Leute mit geringerem Anspruch sind immer "Gewandungsversager" |
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Jocke

Alter: 30 Anmeldedatum: 27.11.2007 Beiträge: 1662 Wohnort: Niederselters im Taunus
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Direktlink | Verfasst am: 17.06.2010, 21:51 Titel: |
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| frankdark hat Folgendes geschrieben: |
@Dunstkreis
Das so übermächtige Schwert ( hab sogar noch die Artefakt karte irgendwo ) stammt von der Vorgänger Con des Drachenfest.
Sollte eigendlich nie ein Spieler bekommen, aber wie heist es so schön:
"Nichts ist so unplanbar wie das verhalten der Spieler."
Als wir das Schwert abgeben sollten hat mein Char den Auftraggeber abgestochen und seine Kameraden ausbezahlt.
Nur als anmerkung, Auftraggeber ist vertragsbrüchig gewesen.
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Das wäre dann das Vinland 3 gewesen (Vinland 3: Das Fest der Drachen - 11.03-14.03.1999 im Feriendorf Moritz bei Manderscheidt in der Eifel) Die Orga wäre somit die Schatzkammer gewesen, der Con war nach DragonSys, glaub mir, ich wüsste was von dem Schwert.
Oder meinst du als Vorgänger Con des Drachenfest das Gathering in England? Oder das Summoning in den Niederlanden?
Da in DE nach keinem von den beiden Großcon Regelsystemen gespielt wurde glaub ich nicht das ein Schwert mit den Artefaktkarten in DE jemals relevant gewesen wäre.
MfG
der Jocke *macht schon viel zu lange LARP und kennt daher einfach alles schon* _________________
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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4523 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 17.06.2010, 22:41 Titel: |
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| Zitat: | | Ich hatte eigendlich schon fast den Eindruck gewonnen das der allgemeine Konsens dahin geht das vor allem jeder auf der Con seinen Spass haben soll. |
Jopp. Wenn es über diesen beliebig auslegbaren Gummiparagraphen hinausgeht, enden aber leider schon die meisten Gemeinsamkeiten. |
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Leander

Alter: 22 Anmeldedatum: 03.11.2008 Beiträge: 4186 Wohnort: Berlin
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Direktlink | Verfasst am: 18.06.2010, 01:49 Titel: |
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Übrigens: "Die Zwerge" ist nicht von Peinkofer, sondern von Heitz. Und wenn es da wirklich kämpfende Magier mit Schwert geben würde, wüsste ich das.
Auch in allen anderen Büchern und RPGs sind Magier mit Schwert eher eine Randerscheinung (gut, mit D&D kenne ich mich nicht aus). Gandalf hat ein Schwert, ja. Und was ist mit Radagast? Oder Saruman? Oder ...?
Es stimmt schon, Magier mit Schwert nehmen anderen ihr Spiel. Magier haben selbst genügend Gebiete auf denen sie agieren können.
Justav: Die Schwertscheide, wenn sie wirklich aufwendig ist, gesehen habe ich sie ja nicht, kann schon qualifizieren, besonders wenn das Schwert dann eher realistisch aussieht und nicht wie so viele Fantasy-Waffen einfach unschön. Ich gehe da einfach mal davon aus, das dem so ist (zumindest würde ich bei dir einen recht hohen Standard vermuten). Ich selbst will ja auch irgendwann noch eine Blankwaffe für meinen Magier.
Und ja, das Konzept gefällt und lässt sich vollkommen IT-logisch begründen. Ich hoffe dich mal mit dem Charakter auf Con zu sehen. _________________ Du bist nicht in der Lage verständliche Beiträge nach den Regeln der deutschen Sprache zu schreiben? Das hier ist die Lösung. |
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inLarp

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Aeshma Moderator

Alter: 23 Anmeldedatum: 05.05.2009 Beiträge: 6131 Wohnort: Edigheim
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Direktlink | Verfasst am: 18.06.2010, 08:39 Titel: |
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@Frankdark
schon komisch, dass außer dir NIEMAND auch nur im entferntesten von solchen Artefarktfähigkeiten auch nur gehört hat.
Dass du diese paar Magier in Büchern aufzählen kannst bestätigt mich
weil:
1. Sind es genug um sie kurz zusammenzufassen
2. Hast du sie dir gemerkt. Was bedeutet, dass sie nicht der Standart sind, denn der geht in der Masse unter und man merkt sich die Charaktere nicht.
Danke für die Bestätigung
Grüße
Aeshma, fült sich langsam etwas ge t _________________ Blümchen
°)-(°
| Schwannis hat Folgendes geschrieben: | | Es kommt nicht auf die Länge an. Was zählt sind die Meter/Sekunde |
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Ozzimandias

Alter: 27 Anmeldedatum: 10.02.2009 Beiträge: 750 Wohnort: Euskirchen
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Direktlink | Verfasst am: 18.06.2010, 08:48 Titel: |
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Zwar nur eine Randerscheinung aber durchaus ein passables beispiel für Magier mit "schwertern" sind die Magier der Akademie zu Schwert und Stab in Gareth (DSA-Universum) die werden im Schwertkampf untersucht. Dann gab es noch eine andere Akademie, die Magische Leibwächter ausbildete (bitte seht mir nach, dass ich den namen nicht im Kopf habe), die auch wahlweise ein Schwert tragen dürfen und nicht zuletzt dürfen die Dämonologen und Geisterbeschwörer aus Brabak (Ebenfalls eine Akademie für Vollzauberer) ein sogenanntes Bannschwert tragen, was wohl mehr ein Ritusgegenstand ist, aber auch zum Kämpfen geeignet war.
Zusätzlich gibt es die Option statt des Schwertes ein sogenanntes "Magierrapier" zu erwerben. Finde ich persönlich auch schöner und nicht "so schwer" wie ein Schwert.
Meiner Meinung nach sollte ein Schwert für den Magier mehr als Statussymbol dienen denn als tatsächliche Waffe. Ich finde es durchaus in Ordnung, wenn sich ein Magier mit einer Waffe zu wehren weiß aber es sollte definitiv nicht der Standard sein.
Fazit:
GUT: Magier in der Schlacht, der sich gerade gegen einen Gegner wehren muss und der gerade nicht in der lage ist zu Zaubern (aus welchem Grund auch immer), der sich dann seines Schwertes bedient
SCHLECHT: Magier der sich Permanent mit gezogener Waffe im Schlachtengetümmel aufhält, mehr kämpft als Zaubert und die Zauber eigentlich nur benutzt um sich einen Spieltechnischen Vorteil durch Magische verstärkung und Rüstungszauber zu verschaffen (evtl sogar Instant-heilungen auf sich selbt) _________________
Die Ruhe vor dem Schelm
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stephan_harald
Alter: 43 Anmeldedatum: 18.12.2007 Beiträge: 1546 Wohnort: Essen
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Direktlink | Verfasst am: 18.06.2010, 09:35 Titel: |
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| Zitat: |
GUT: Magier in der Schlacht, der sich gerade gegen einen Gegner wehren muss und der gerade nicht in der lage ist zu Zaubern (aus welchem Grund auch immer), der sich dann seines Schwertes bedient
SCHLECHT: Magier der sich Permanent mit gezogener Waffe im Schlachtengetümmel aufhält, mehr kämpft als Zaubert und die Zauber eigentlich nur benutzt um sich einen Spieltechnischen Vorteil durch Magische verstärkung und Rüstungszauber zu verschaffen (evtl sogar Instant-heilungen auf sich selbt) |
Ich find beides schlecht
Aber davon ab, es zeigt doch bei allen Beispielen Deutlich, das ein Magier mit Schwert eben eine AUSNAHME und/oder eine SONDERLOCKE ist.
Im LARP hingegen aber eher die Regel.
Das ging sogar schon so weit, das mal ein paar Kämpfer meinem Harry das kämpfen beibringen wollten...bzw. ein NSC der mich kannte unbedingt ein Schwertduell mit mir ausfechten wollte (1 Treffer und ich hab mich halt hingelegt, war ein kurzes Duell... )
Stephan |
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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4523 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 18.06.2010, 10:01 Titel: |
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Was man bei den ganzen Verweisen auf einzelne schwerttragende Magier in D&D und DSA allerdings nicht vergessen sollte: Gerade in diesen Regelwerken bleiben sie explizit Ausnahmen. Sowohl die Klasse "Sorcerer" als auch die Klasse "Wizard" können laut D&D 3.5 keine Schwerter führen, weder kurz noch lang noch Rapier. Ebenso ist bei DSA jedem Gildenmager durch den Codex Albyricus ausdrücklich untersagt, ein Schwert zu führen, wobei sehr kurze und leichte "Ehrendegen" ausgenommen sind.
Gerade in diesen Regelwerken werden also ausdrücklich Anstrenungen unternommen, um schwertschwingende Magier zur Seltenheit zu machen. |
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Rufus

Anmeldedatum: 14.03.2008 Beiträge: 230
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Direktlink | Verfasst am: 18.06.2010, 10:04 Titel: |
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| Leander hat Folgendes geschrieben: | | Es stimmt schon, Magier mit Schwert nehmen anderen ihr Spiel. |
Nö, wo denn?
Mit einer Einhandwaffe wird man im Larp-Kampf wenig reißen, wo macht der Magier da also andere Spieler überflüssig?
(Das tut er halt, wenn er die feindlichen Kämpfer wegzaubert, bevor der Kampf überhaupt richtig losgegangen. Denn dann nimmt er seinen Kämpfern und denen der Gegenseite die Möglichkeit auf einen Kampf. Der Magier, der da mit seinem Zahnstocher mitmacht ist hingegen Kleinkram der kaum weiter ins Gewicht fällt.)
Von daher: Wenn man meint "Schwerter sind für Magier unstylish", dann sollte man das auch so schreiben, und nicht vor lauter Empörung auch noch die Spielverderberkarte hinterherspielen.
| Zitat: |
Gerade in diesen Regelwerken werden also ausdrücklich Anstrenungen unternommen, um schwertschwingende Magier zur Seltenheit zu machen. |
An der Stelle sollte man aber darauf hinweisen, dass bei DSA ein Einhandschwert eine vollwertige Bewaffnung darstellt (der Magier also tatsächlich in Konkurrenz zu Kämpferprofessionen träte), während der Stab halt eine deutlich schlechtere Waffe ist (niedrigste Schadensstufe; halb soviel wie ein Schwert).
Im Larp ist es eben umgekehrt (Stab mindestens doppelt so gut wie ein Einhandschwert), und das scheinen einige bei ihrer Argumentation hier zu übersehen.
Daher: Der Larp-Magier mit Schwert ist näher am DSA-Regelwerk als der Larp-Magier mit Stab. |
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Pedro
Alter: 20 Anmeldedatum: 09.06.2010 Beiträge: 211 Wohnort: Essen
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Direktlink | Verfasst am: 18.06.2010, 10:56 Titel: |
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| Zitat: | | Im Larp ist es eben umgekehrt (Stab mindestens doppelt so gut wie ein Einhandschwert), und das scheinen einige bei ihrer Argumentation hier zu übersehen. |
stimmt!
a) jeder depp kann mit nem stab kämpfen und macht sich einem nicht-schwertkampf-profi damit ebenbürtig während man ziemlich lange mit einem schwert üben muss bis man darin gut genug ist um gegen stäbe zu kämpfen
b)mit einem einhandschwert kann man in einer schlachtreihe oder in unübersichtlichen einzelkämpfen nicht viel anfangen und ist zwangsläufig auf die defensive beschränkt während ich (als völlig ungeübter)mit einem stab(hab erst 2 mal mit so nem ding gekämpft) sogar 2 leute beschäftigen kann
c) ich den leuten die sagen ein magier soll nicht in die 1. schlachtreihe gehen zustimme - magier sind und bleiben magier - und ich (zum weiß der henker wie vieltem male) sage
dass das schwert
a) ALS STATUSSYMBOL zu zeiten in denen ruhe herrscht
und
b) als Mittel der Selbstverteidigung
verwendet werden soll
achja eins muss ich noch loswerden weil mich die ganzen posts von wegen" ein schwert ist im larp kein statussymbol weil es so viele tragen"
historisch gesehen kann man eindeutig sagen dass ein schwert )neben der Lanze) DAS symbol für den niederen Adel, sprich die Ritter ist.
was die meisten dabei aber vergessen ist dass es im verhältnis wenig Ritter und viel Fußvolk gab. und die waren garantiert nicht nur mit heugabeln und holzknüppeln bewaffnet
es kommt (zurück zum larp) vor allem auf die optik an ob eine waffe nun eher zur zierde oder zum kämpfen ist. genau wie früher. _________________ Powergamer durch Anwesenheit - DAS nenne ich Macht |
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Arlic
Alter: 27 Anmeldedatum: 07.04.2009 Beiträge: 61
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Direktlink | Verfasst am: 18.06.2010, 10:57 Titel: |
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Also ich glaube das ein Magier mit Stab, der sich nicht am direkten Kampf beteiligt näher dran liegt.
Mein DSA Magier würde in einem Nahkampf keine 3 Runden stehen, es sei denn ich habe extremes Würfelglück. Von daher macht er genau 3 Sachen:
1. er Zaubert von hinten
2. er läuft weg
3. er stirbt wenn 1. und 2. nicht möglich ist
und woher stammt das eigentlich, dass ein magier ein Schwert als Statussymbol braucht? Das Statussymbol des Magiers ist doch... der Stab!
Selbst wenn Stäbe im larp effektiver sein mögen, ein Magier hat meiner Meinung nach im Nahkampf (es sei denn er wird direkt bedroht) damit nichts zu suchen und mit einem Schwert erst recht nicht _________________ helft einer Stadt zu wachsen
Zuletzt bearbeitet von Arlic am 18.06.2010, 11:03, insgesamt einmal bearbeitet |
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Thema: Der neue Trend: Jeder darf/kann zaubern?
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