Thema: Drako Un'Shalach
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Syastrar
Alter: 23 Anmeldedatum: 24.03.2009 Beiträge: 41 Wohnort: Köln
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Direktlink | Verfasst am: 30.03.2009, 16:37 Titel: |
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Schönerweise gibt es einen größeren Karnevalsladen, nicht weit von Porz. Da verkaufen sie das ganze Jahr Stoffe, Leder und alle möglichen Arten von Verarbeitungsmaterial und so weiter.
Nebenbei sehr günstig und ganzjährig geöffnet.
Da sie ab und zu ein wenig übrig haben, hab ich auch einige reste besonders günstig bekommen (bei ein paar Armschienen kann man wenig falsch machen).
Darum muss ich weder was bestellen, noch viel für die Rohmaterialien bezahlen (1.40x1 meter waren bei 15€). |
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inLarp

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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4528 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 30.03.2009, 17:13 Titel: |
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| Zitat: | | Nebenbei mag auch sein Kleidungsgeschmack ja auch etwas exzentrisch sein.[...]Klar gibt es viele Leute, die grade bei weniger lichternem Kleidungsgeschmack wenige Unterschiede erkennen, aber daran bin ich mehr oder weniger gewöhnt (vielleicht reagiere ich desshalb weniger einsichtig darauf, aber ich bekomme jeden Tag gesagt, dass ich mich doch bitte normal anziehen soll). Vielleicht stumpft das ein wenig gegen Kleidungskritik ab, aber genauso sicher ist es, dass ich vielleicht grade bei schwarzer Kleidung eine ganz andere Vorgeschichte habe. Ich verbinde anderes damit und sowas fließt auch ein. |
Ich habe mir durchaus schon gedacht, dass das mit der schwarzen Kleidung bei dir auch eine OT-Glaubensfrage ist. Es ist klar, dass in vielen (Jugend-)Subkulturen schwarze Kleidung getragen wird und dies auch als Zeichen der Nonkonformität und Rebellion gesehen wird. Du solltest dir allerdings bewusst sein, dass sich Larper hauptsächlich aus genau diesen Subkulturen rekrutieren: Fast jeder Larper hatte mal Kontakt zu Metal- und Goth-Szene, und bei üer 50% wirst du Metal-CDs im Regal und schwarze Longsleeves im Kleiderschrank finden. Als ich vor ein paar Jahren in der Autoschlange beim Parkplatzanweiser des Drachenfest stand, und aus unserem Autoradio Moloko dudelte, meinte die Parkplatzanweiserin überrascht, dass das seit einer Stunde das erste Auto war, aus dem ihr nicht Goth- oder Folk-Metal á la "Subway to Sally" entgegenschallte.
Dementsprechend bist du mit schwarzen Klamotten, Springerstiefeln, Lederhose und Kutschermantel im Larp nicht die verkannte Minderheit, sondern mitten im Mainstream, und dementsprechend rollen auch diverse Altlarper die Augen und sagen "Ach, wie einfallslos".
Im Larp geht es nunmal um das Darstellen von Rollen. Wenn ein Spieler viel von seiner Einstellung, seinem Kleidungsgeschmack, seinen Wertvorstellungen aus dem realen Leben in die Rolle einfließen lässt, besteht eine gute Chance, dass der Charakter eben nicht wie eine phantastische Figur wirkt, sondern wie der Kerl, den man gestern abend in der Disco beim Pogen getroffen hat, nur mit einem Latexprügel in der Hand. |
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Syastrar
Alter: 23 Anmeldedatum: 24.03.2009 Beiträge: 41 Wohnort: Köln
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Direktlink | Verfasst am: 30.03.2009, 17:34 Titel: |
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Ok, das ist die Politikerantwort als Ballerspiele machen uns zu Amokläufern...
Dass ich ein Rebell sein soll ist absoluter Schwachsinn, ich bin fast schon ein wenig zu lieb. Mit Religion hat das genau so wenig zu tun, da vermischst du das wie jeder andere mit Satanismus (totaler Mist-.-). Es ist ein Kleidungsgeschmack, wo vielleicht ein Musikgeschmack dazu kommt. Das ist aber auch schon das ganze Geheimnis...
Bei Folklore kann ich das aber grade im LARP sehr gut verstehen, es passt halt einfach.
Springerstiefel hab ich nie gehabt, Lederhosen hab ich noch nie gesehen und sogar die Mäntel werden langsam selten (nur letzteres find ich schade).
Ich finde genauso, solche möchte-gern-Normalität lächerlich, aber das führt langsam wieder viel zu weit weg.
Hätte nur nicht gedacht, dass ich grade hier auf so viele lächerliche Klischees treffen würde... klingt wie die Wikipedia-Erklärung...
Und hier pack ich einfach mal tonlos mein Foto rein:
http://img210.imageshack.us/img210/1747/12009.jpg |
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Frufus
Anmeldedatum: 21.03.2009 Beiträge: 7
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Direktlink | Verfasst am: 30.03.2009, 17:38 Titel: |
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| Ist das der mantel den du tragen willst? |
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inLarp

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Titus Tiberius Totenhagen
Alter: 30 Anmeldedatum: 24.01.2009 Beiträge: 110 Wohnort: bei Gelnhausen
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Direktlink | Verfasst am: 30.03.2009, 17:42 Titel: |
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"Dass ich ein Rebell sein soll ist absoluter Schwachsinn, ich bin fast schon ein wenig zu lieb. Mit Religion hat das genau so wenig zu tun, da vermischst du das wie jeder andere mit Satanismus (totaler Mist-.-). Es ist ein Kleidungsgeschmack, wo vielleicht ein Musikgeschmack dazu kommt. Das ist aber auch schon das ganze Geheimnis... "
Ich muss dir leider unterstellen, dass du den post von Cartefius nicht so ganz verstanden hast.
Und ich persönlich sehe auch den Mantel als absolut untauglich für Fantasy-Larp an, falls du dich mit dem Gedanken tragen solltest ihn für eben dieses zu benutzen.
Gruß Christian _________________ "Ja,meine Tochter ist wirklich sehr hübsch...
und sie ist noch unbenutzt!"
-Adalbert, Verteidiger der Mauern Gondors |
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Kelmon

Alter: 32 Anmeldedatum: 24.01.2009 Beiträge: 7447 Wohnort: Saarbrücken
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Direktlink | Verfasst am: 30.03.2009, 17:59 Titel: |
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| Titus Tiberius Totenhagen hat Folgendes geschrieben: | | Ich muss dir leider unterstellen, dass du den post von Cartefius nicht so ganz verstanden hast. |
Zur Klarstellung: Was Cartefius mit "Glaubensfrage" meinte war keine Reigion, sondern daß Du Dich einfach im Alltag über bestimmte Dinge definierst (u.a. eben schwarz), und die für Dich dazugehören, Du davon im LARP aber besser Abstand lassen solltest.
(Cartefius, korrigiere mich, falls ich damit falsch liege.)
| Zitat: | | Und ich persönlich sehe auch den Mantel als absolut untauglich für Fantasy-Larp an, falls du dich mit dem Gedanken tragen solltest ihn für eben dieses zu benutzen. |
In der Tat...abgesehen vom modernen Leder und dem modernen Schnitt gehen dann die Tribals wirklich gar nicht...
Ganz ehrlich: Da investierst Du besser ein paar Euro in billigen (nicht-schwarzen) Stoff und baust Dir einen passenderen Mantel. Je nach Stil und Stoff bist Du da schon mit 20€ dabei. Ich denke wir helfen da auch alle gerne mit Schnittmustern aus. Und das wäre dann auch ein Ausrüstungsgegenstand, der Dich lange Zeit begleiten kann.
Eine Frage kam mir übrigens wieder, die glaube ich noch gar nicht beantwortet wurde: Da Dein Charakter ja religiös ist und sogar Dinge wie Weihwasser mit sich herumträgt - hast Du Dir schon eine Religion zum Bespielen ausgesucht? Spätestens, wenn es daran geht, heilige Symbole für's Spiel zu bauen mußt Du diese Frage ja beantworten. _________________ LARP-Anfänger: Schaut hier nach!
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Syastrar
Alter: 23 Anmeldedatum: 24.03.2009 Beiträge: 41 Wohnort: Köln
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Direktlink | Verfasst am: 30.03.2009, 18:33 Titel: |
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Nein den Mantel trag ich natürlich nicht (dann könnte ich auch gleich ohne Gewandung auf die Cons gehen oo), aber da ich noch ne Weile mit dem Kauf und auch Bau der größeren Teile warten wollte, hatte ich nichts was ich sonst nehmen konnte. Nur dachte ich an eine ähnliche Art, aber natürlich zeitgemäßer (wobei der eigentlich nur Runenmuster statt Tribalen haben soll).
Ich hatte vor, das Schnittmuster jedoch in ähnlicher Art anzulegen. Ich habe bis jetzt nur Armschienen aus schwarzem Leder fertig (5€ Kosten + Arbeitsaufwand).
Mittlerweile überlege ich eher dunkelbraunes Leder für den Mantel zu nehmen. Von der Optik her wie unbehandeltes Leder bis raues Wildleder.
Gut, wenn ich Cartefius' Post in der Hinsicht etwas zu wörtlich genommen hab, dann war das eher meine Schuld.
Beim Glauben hab ich sinngetreu geschrieben, dass er nicht der stärkste im Glauben ist. Darum finde ich es nicht so logisch, dass er ein bestimmtes Glaubenssymbol bevorzugt. Ich habe mir mehrere typische Symbole aus verschiedenen Richtungen gedacht, die halt nebenbei auch noch die Details erweitern. Weihwasser, Pflöcke und so weiter sind halt ebenso typisch, aber weniger für eine spezielle Religion gedacht.
Was genau jedoch die Richtung des Ordens ist, das wollte ich nach den ersten Klein-Cons entscheiden.
Halt, wenn ich die gröbsten Fehler raus hab. |
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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4528 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 30.03.2009, 20:17 Titel: |
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| Zitat: | Ok, das ist die Politikerantwort als Ballerspiele machen uns zu Amokläufern...[...]
Mit Religion hat das genau so wenig zu tun, da vermischst du das wie jeder andere mit Satanismus (totaler Mist-.-).[...]
Ich finde genauso, solche möchte-gern-Normalität lächerlich, aber das führt langsam wieder viel zu weit weg.[...]
Hätte nur nicht gedacht, dass ich grade hier auf so viele lächerliche Klischees treffen würde... klingt wie die Wikipedia-Erklärung... |
Hmm, irgendwie finde ich die Anschuldigen, die gegen meinen Beitrag stellst, in meinem Text nicht wieder. Bist du sicher, dass wir uns auf die gleiche Diskussion beziehen? Weder habe ich irgendwas von Satanismus oder von Amokläufen geschrieben, noch irgendwelche Klischees breitgetreten.
Allerdings habe ich behauptet, dass bei dir anscheinend die Kleiderwahl eine Frage der Lebenseinstellung (von mir salopp als "Glaubensfrage" umschrieben) ist, was auf folgender Aussage von dir beruht:
| Zitat: | | Klar gibt es viele Leute, die grade bei weniger lichternem Kleidungsgeschmack wenige Unterschiede erkennen, aber daran bin ich mehr oder weniger gewöhnt (vielleicht reagiere ich desshalb weniger einsichtig darauf, aber ich bekomme jeden Tag gesagt, dass ich mich doch bitte normal anziehen soll). Vielleicht stumpft das ein wenig gegen Kleidungskritik ab, aber genauso sicher ist es, dass ich vielleicht grade bei schwarzer Kleidung eine ganz andere Vorgeschichte habe. Ich verbinde anderes damit und sowas fließt auch ein. |
Und was den Nonkonformismus angeht, da streitest jegliches Rebellentum zwar ab, schrebst aber wörtlich:
| Zitat: | | Ich finde genauso, solche möchte-gern-Normalität lächerlich, aber das führt langsam wieder viel zu weit weg. |
Allerdings scheint die Hauptaussage leider an dir vorbeigegangen zu sein: Niemand lehnt das Charakterkonzept ab, weil es nicht "normal" ist, weil es mit Tabus bricht oder unsere bürgerliche Lebenswelt is Wanken bringt.
Das Konzept leidet im Gegenteil daran, für Larpkreise sehr konventionell, ausgelutscht und wenig innovativ zu sein.
Ich könnte mit ein wenig Forensuche mindestens zwei andere Threads ausgraben, bei denen die Leute sagen: "Mein Charakter soll schwarze Kleidung tragen, weil ich auch im realen Leben sehr viel Schwarz trage und das sehr wichtig für mich ist.", ich kenne aber keinen Thread in dem auch nur einer schreibt: "Ich trage im normalen Leben gerne bunte Dinge, deswegen soll mein Charakter auch möglichst bunt sein!". |
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inLarp

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Syastrar
Alter: 23 Anmeldedatum: 24.03.2009 Beiträge: 41 Wohnort: Köln
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Direktlink | Verfasst am: 30.03.2009, 22:19 Titel: |
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Das Mit dem Amoklauf war nur ein Beispiel, aber wie auch geschireben hab ich deinen Post fast komplett falsch verstanden.
Das war nicht als Anschuldigung gedacht, aber ich war überrascht, was aber an meiner Fehlinterpretation lag.
Da hab ich die Wellenlänge verfehlt.
Naja, wie einige Leute aber auch gerne in hellen Klamotten rumlaufen, so hab ich halt meine Lieblingskleidung, das hat nur weniger mit Lebenart, sondern einfach nur mit einer Lieblingsfarbe zu tun. Ich bin zugegeben auch ein wenig überempfindlich was Klischees angeht und es passiert auch, dass ich sie höre, auch wenn sie nicht da sind oo
Wie gesagt, wenn man sich sowas jeden zweiten Tag anhört und so weiter.
Nun, was die Rebellensache angeht, ich bin viel braver als jeder von mir erwarten würde^^
Aber ich glaube nicht, dass es ungewöhnlich ist, daran liegt mir eh nichts. Aber ich denke auch, dass es mit ein wenig ernster Anstrengung doch schön für mich und andere Spieler sein kann, wenn ich es halt nicht nur aus einer Laune heraus mache. Leider klingt es danach, dass ihr mich so einschätzt. Ich muss keinen absolut mächtigen oder um jeden Preis auffallenden Char spielen, aber einen, der mir selbst Spass macht und wie könnte ich anderen das Spiel versüssen, wenn es mir selbst nicht mal Spass macht. Aber wenn ich dran Spass habe, dann ist es auch nur einen Schritt weit vom Spass für alle entfernt.
Gut, ich bin mir sicher, dass es grade bei meiner Generation häufiger vorkommt, dass sie ihre Ziele in dieser Richtung ansetzen, aber ich sehe es für mich doch im Bereich des Machbaren. Mit ein wenig Herz dabei, kann das erfolgversprechend sein, aber auch bei einem Gardisten, dürfte Halbherigkeit zur spielerischen Katastrophe führen. |
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Kedrik

Alter: 25 Anmeldedatum: 27.11.2007 Beiträge: 1422 Wohnort: Bei Regensburg
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Direktlink | Verfasst am: 31.03.2009, 00:19 Titel: |
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Mein gut gemeinter Rat:
Geh auf Cons!
Denn bevor du das nicht gemacht hast, hat jegliches Reden über das, was dir Spaß macht - und vielleicht auch anderen - überhaupt keinen Sinn! Ohne gesehen zu haben, wie andere Spieler mit deinem Konzept auf dich reagieren und wie wiederum auf andere Konzepte reagiert wird, hast du keine Vorstellung davon, wie das alles so abgeht. Auf die Einschätzung erfahrener Spieler kannst oder willst du ja offenbar nicht hören. Soll kein Angriff sein, aber das kannst du nicht leugnen, oder?
Grüße,
der Kedrik |
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Tine

Anmeldedatum: 03.03.2008 Beiträge: 546 Wohnort: Regensburg
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Direktlink | Verfasst am: 31.03.2009, 00:19 Titel: |
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Ich werde deine Entschuldigung annehmen. Ja, ich war nicht besonders konstruktiv, da ich nicht den Eindruck hatte, dass du tatsächlich zugehört hättest. Ich wollte dich lediglich aufwecken, da sich deine Beiträge irgendwie in einem Paralleluniversum abspielten (und zum Teil noch abspielen) und du scheinbar nicht wirklich verstanden hast, was die anderen dir (höflich und vorsichtig) versucht haben zu erklären – siehe TÜV-Beispiel. Du hast ein Bild von LARP im Kopf, hast dir ausgemalt, wie das wohl so ist und kannst nicht verstehen (wie auch?), dass die Schreiber ein anderes zeichnen und auf Dinge Wert gelegt wird, die dir unwichtig und unbequem erscheinen. Nach deinem ersten Con wirst du die Vorredner besser verstehen – wie hunderte Anfänger vor dir. Und genau aus diesem Grund wird Anfängern geraten erst mal gaaaaanz kleine Brötchen zu backen und erst mal abzuwarten und zu schauen. Wenn ich in eine neue Gruppe komme, muss ich erst einmal herausbekommen, wie der Hase läuft und mich mit den Gepflogenheiten vertraut machen. Hier schon gleich zu versuchen seine persönliche Vorstellungen auf Biegen und Brechen durchzusetzen macht beide Seiten nicht glücklich.
Ich versuch dir das Problem noch mal zu erklären: Die Orte an denen LARPs stattfinden sind mehr oder weniger fantastisch/ambientig, leider oft weniger (Jugendherbergen mit Einrichtung im Stil der 70er, Einsatz von Technik und modernen Materialien, Zeltplätze mit Straßen oder Hochspannungsmasten in der Nähe, Autos, elektrisches Licht usw usf). Umso wichtiger ist es, dass zumindest die Leute, die rumlaufen, möglichst wenig modern/alltäglich wirken. Ich weiß selbst, dass es schwierig ist sich von liebgewordenen Gewohnheiten oder Einstellungen zu trennen - und sei es nur für ein Wochenende. Wenn man sich aber überwunden hat, stellt man fest, dass es sich lohnt über den eigenen Schatten zu springen; für einen selbst und für die anderen. Dazu gehört nicht nur, dass man sich Klamotten zulegt, in denen man sich im Alltag nicht tot erwischen lassen möchte (Stichwort „Böder Hut Credo“), sondern auch, dass man lernt zuerst an das gemeinsame Erlebnis und dann an den eigenen Spaß zu denken. Lustigerweise ergibt sich nämlich zweiteres aus dem ersteren ziemlich automatisch. Frei nach dem Motto: „Frag nicht, was der Con für dich tun kann, frag, was du für den Con tun kannst.“ Die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach: Wie kann ich dafür sorgen, dass meine Rolle eine tolle Kulisse für die anderen abgibt und wie kann ich Anknüpfungspunkte für andere bieten? Man muss sich von der Vorstellung, die Hauptperson zu sein verabschieden und akzeptieren, dass man nur einer von vielen ist – ganz anders als in Filmen, Büchern oder Spielen. Wenn man das mal verstanden hat, kann sogar aus Horst Hühnerdieb ein Charakter werden, der Profil hat und sogar „berühmt“ werden kann.
Für dich persönlich heißt das:
1. Ein Hintergrund, der nicht mit dem kollidiert, was du tatsächlich bist – ein Anfänger. Also eine Rolle, die nicht viel Hintergrundwissen erfordert. LARP hat eigene Mechanismen und „Allgemeinwissen“, die mit Bekanntem aus P&P, Filmen usw. zwar Schnittpunkte aber auch viele Unterschiede haben. Das KANNST du am Anfang noch nicht wissen. Das lernt man beim Spielen. Vermeide Extreme: Die wenigsten von uns sind gute Schauspieler – ich eingeschlossen. Um extreme Charakterzüge spielen zu können muss man Ahnung von Techniken haben und/oder sowas zumindest zum Teil nachvollziehen können. Otto Normalverbraucher kann das (zum Glück) nicht. Wenn man’s aber trotzdem versucht, geht’s in 90% der Fälle in die Hose und wirkt aufgesetzt oder sogar albern. Naturtalente sind sehr selten. Und es gilt nach wie vor: Deine Vergangenheit sollte nicht aufregender als deine Zukunft sein. Das scheinst du ja inzwischen akzeptiert zu haben.
2. Kleidung, die nicht zu aufwendig, aber nicht zu alltäglich ist. Das ist eine schwierige Gratwanderung. Zum einen kannst du nicht wissen, welche Rolle tatsächlich etwas für dich ist oder ob dir LARP überhaupt Spaß machen wird – insofern sollte man am Anfang nicht zu viel reinstecken. Viele waren anfangs auf eine bestimmte Rolle oder Ausrüstungsstücke fixiert, nur um dann festzustellen, dass ihnen etwas anderes viel mehr liegt. Zum anderen sollte diese Kleidung fremdartig/ungewöhnlich genug sein um zumindest den Eindruck einer anderen Welt zu machen. Das heißt konkret: Weg von Modefarben und modernen Schnitten. Konkret: Weg von Schwarz als Hauptfarbe (die paar Applikationen kann man vernachlässigen). Du schreibst zwar, dass der Mantel auf dem Bild nicht beim LARP getragen werden soll, aber dass du ihn als Muster verwenden willst. Tu das nicht. Der Schnitt ist zu modern. Da hilft es auch nicht ihn braun statt schwarz zu machen. Das wäre rausgeschmissenes Geld und Mühe. Es gibt im Netz bergeweise Bilder von Charakteren. Schau dir die mal an und nimm den ichwillaberFilter aus dem Blick. Wenn du dann was gefunden hast, helfen dir die Leute gerne mit Schnittmustern und sonstigen Tips (wie sie ja schon angeboten haben). Die Leute sagen nicht, dass sie mit deiner Vorstellung nicht konform gehen, weil sie böse oder neidisch sind, sondern weil sie tatsächlich GRÜNDE haben, die du aber frühestens nach deinem ersten Con nachvollziehen kannst. Vertrau ihnen doch einfach.
3. Mut zum Zurückstecken. LARP spielt man miteinander. Wenn einer versucht in allen Bereichen mitzumischen oder der tolle Hecht zu sein, wird er ganz schnell außen vor sein, weil er als Egoist rüberkommt. Du hast dich für einen Spezialisten entschieden. Das ist soweit ok, solange du nicht versuchst zu effektiv zu sein. Gib dem Charakter Schwächen, Marotten und lass ihn auch mal was nicht wissen/können. Das mit den Symbolen ist schon mal ein Anfang, solange du es machst um dem Charakter Profil zu geben (z.B. Aberglaube, Sicherheitsfanatismus). Wenn du es tust um möglichst effektiv zu sein, ist das der falsche Ansatz. Nebenbei bemerkt finde ich, dass der Charakter schon an die Macht der Religion und ihrer Symbole glauben sollte. Vielleicht eine Hauptreligion, der er aktiv anhängt und Symbole von ähnlichen Glaubensrichtungen. Dämonen sind ja nicht irgendwelche Tiere, sondern eben böse, magische Wesen.
4. Anknüpfungspunkte bieten. Warum sollten sich andere Charaktere mit dir abgeben? Was macht ihn interessant genug, dass andere mit dir spielen möchten? Damit meine ich nicht (nur) seine Fähigkeiten. Was ist er für ein Mensch? Kann er amüsante Geschichten erzählen? Ist er hilfsbereit? Großzügig? Hat er komische oder markante Eigenheiten, Vorlieben oder Angewohnheiten? Er muss kein selbstloser Gutmensch a la Gandhi sein, er darf ruhig auch negative Eigenschaften haben. Die Frage ist halt immer: Motiviert der Charakter jenseits seiner Fähigkeiten andere dazu sich mit ihm abzugeben? Ist das nicht der Fall, sitzt man ganz schnell alleine rum.
5. Mut zu Klischees. Das Hexenjägerkostum ist dir zu übertrieben. Ich persönlich finde es toll und würde mich freuen so was auf einem Con sehen zu können. Es ist aber auch ein ziemliches Nonplusultra und (leider) keineswegs Standard. Die Richtung ist aber an sich genau richtig. Man muss auf den ersten Blick erkennen können, was der Charakter ist. Vielleicht nicht bis ins letzte Detail, aber die grobe Richtung sollte auf den ersten Blick klar sein. Jemand in schwarzen Klamotten mit ein paar Waffen, Amuletten um den Hals und Runen auf der Klamotte ist auf LARP leider sowas von Durchschnitt, dass es uneindeutiger schon fast nicht mehr geht (Und nur weil (zu) viele so rumlaufen, wird es auch nicht besser). Die Ansprüche sind je nach Umfeld natürlich unterschiedlich hoch, aber gewisse spezielle Insignien/Verhaltensweisen von Beruf und Stand werden überall erwartet. Insofern sind die Vorschläge von Cartefius oder stephan_harald da schon genau richtig - obwohl ich es witzig finde, wie sehr die beiden "typischen" Vorstellungen sich unterscheiden - verschrobener Gelehrter vs grimmiger Praktiker. Obwohl ich mir vorstellen kann die beiden Pole in einem Konzept zu verbinden.
PS: Rebellen müssen nicht laut und aggressiv sein. Man kann auch rebellieren, indem man sich ruhig zum Schmollen in die Ecke setzt und die Luft anhält. Sind nur verschiedene Arten.  _________________ SEMPER PROBUS |
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stephan_harald
Alter: 43 Anmeldedatum: 18.12.2007 Beiträge: 1546 Wohnort: Essen
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Direktlink | Verfasst am: 31.03.2009, 06:50 Titel: |
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Ich würde ihm ja glatt raten, mal ein wenig LARP Fotos anuzschauen, so vom Drachenfest oder kleinen Zeltcons. Er wäre vermutlich stark überrascht, wie viele LARPER mit so komischen Lederdingern rumrennen, und vor allem wie schäbig, langweilig und einfallslos sie gegenüber richtig kostümierten Larpern wirken.
Der Ledermantel ist einfach hässliche, ich verdamme heute noch Pakt der Wölfe dafür und die ganzen Gothic Buden dass sie diese "Mode" eingeführt haben. Mitlerweile meint jeder Anfang 20 Gothic oder Metal Anhänger dass diese Mäntel das Optimum für eine LARP Gewandung darstellt. Da ist das Gegenteil der Fall.
an den TE: Du siehst recht jung aus und bist es auch. So nen mithty Dämonenjäger sollte schon ein wenig eine Hackfresse haben. Nen ordentlicher 7 Tage Bart sollte helfen, aber ich fürchte dafür brauchst Du noch ein paar Jahre (ich meine Bart nicht so Jungmannflusen)
Du siehst einfach noch zu Milchbubihaft aus, was die Langen Haare bei Dir eher noch unterstreichen.
Daher mein Tip: Spiel nen Knappen, Trossbub, der Soeldnerazubi.
Stephan |
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Ozzimandias

Alter: 27 Anmeldedatum: 10.02.2009 Beiträge: 750 Wohnort: Euskirchen
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Direktlink | Verfasst am: 31.03.2009, 08:11 Titel: |
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Mein Tip:
Du möchtest einen Dämonenjäger machen?
okay... genehmigt.
ABER (ja einen Haken gibts)
mach es dir und deinen Mitspielern einfacher. Warum sollte dein Char nicht einfach durch seine Religiöse prägung oder durch den Einfluss im Land einen Hass auf dämonen entwickelt haben und nun mit 20 Jahren entschlossen haben los zu ziehen und Leute zu suchen die ihm genau dieses Handwerk beibringen.
Vorteile dieses Konzepts:
- Du lernst schnell leute kennen
- Du lernst deine fähigkeiten im Spiel
- Du brauchst keine ellenlange Vorgeschichte (diese entwickelt sich eher im freien Spiel miteinander)
- Du brauchst weder ein besonderes Alter NOCH ein besonderes Aussehen NOCH besondere Ausrüstung... Du kannst auf einem "bäuerlichen" oder wenn du mehr geld hast auf einem besser gestellten Standard aufbauen und von da aus deine Ausrüstung deiner "Ausbildung" entsprechend ausbauen
Nachteile:
- Du musst dafür auf Menschen zugehen und mit ihnen spielen (eigentlich das weswegen man zum LARP geht)
- Du bist kein Powerichweißnichtwas von Start an (was auch eine Entwicklung zu diesem Char erst richtig möglich macht und für schönes Spiel sorgt)
- Du wirst dich auf deinem ersten Con nicht gleich mit einem Oberdämon anlegen können... aber dafür wird es auch niemand von dir erwarten!
Meine Idee: Du kommst aus einer Stadt, die schon seit Jahren im Krieg mit dem Chaos (Warhammer) einem fiesen Dämonenmagier (D&D) oder von dem Dämonenkönig Borbarad (DSA) im Krieg liegt bzw schon häufiger negative erfahrungen mit diesen Kreaturen gemacht hat.
Du hast als kind schon diese Spezialisierten Krieger auf Dämonenjagd betrachtet und wolltest ihnen schon ewig nacheifern.
Dein jüngerer Bruder ist nun alt genug das Handwerk deiner Eltern zu übernehmen, du wirst nicht länger in der Familie im Betrieb gebraucht und du entschließt dich entgegen der Bitte deiner Eltern, die Stadt zu verlassen und dein Glück zu suchen indem du die Dämonenjagd erlernst. Das erklährt dann dein höheres Alter und die fehlende Ausrüstung. Du bist dann natürlich im Zugzwang, denn deine Eltern haben dich, nachdem du deinen Entschluss kund getan hast, verstoßen und dir gesagt, dass du nicht zurückzukehren brauchst. Dass du ein Träumer seist. Dein Char ist verbissen, die Ausbildung abzuschließen und deinen Eltern zu beweisen, dass du ein würdiger Dämonenjäger sein kannst. Das wäre dann das Fernziel.
Deine Rolle nur anders verpackt.... Zurechtbiegen kannst du das ganze immer noch _________________
Die Ruhe vor dem Schelm
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Syastrar
Alter: 23 Anmeldedatum: 24.03.2009 Beiträge: 41 Wohnort: Köln
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Direktlink | Verfasst am: 31.03.2009, 11:49 Titel: |
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Danke erstmal Tine, ich glaub ich konnte mich in meinen Posts nicht grade mit Ruhm bekleckern.
Naja, vielleicht bin ich wirklich der still schmollende Rebell^^
Dann noch an alle, ich hab die Hintergrundgeschichte gestern geändert und aktualisiert, ist massig gekürzt und hoffe so zumindest annehmbar.
Ich hatte nicht an das genaue Schnittmuster meines Mantels gedacht, die Ärmel sind zum Beispiel völlig unpraktisch und noch viele andere Kleinigkeiten, die sich überall verhacken könnten. Schon ohne Arme sähe der Mantel eher wie eine Mischung aus Umhang und Weste aus.
Bis jetzt habe ich nur ein Gewandungsset (ein dunkelgraues) und halt die Materialien für die kleinen Rüsstungsteile gekauft. Waffen oder größere Dinge habe ich mir nur angesehen und Papiervorlagen für die Schnitte und Einzelteile ausgeschnitten.
Das wird dann dunkelgrauer Stoff, darüber eine schwarze Lederrüsstung (armlos) darüber der braune Mantel (oder wie ich das sonst nennen soll^^) und auf die Schultern nochmal schwarze Schulterstücke.
Die Farbkombination aus dunkler Rüsstung und dem Stoffmantel/Umhang/Weste (vergleichsweise heller Braunton) wird meiner Meinung nach sogar recht schön.
Ich glaube zu Tines Punkt drei hab ich das schon verstanden. Ich bin als Vergleich nicht Aragon oder Legolas, das wäre wohl das abwegigste. Selbst ein namenloser Waldläufer wäre viel zu hoch gestochen. Ich bin weniger stark als Soldat Nr. 1637, der am Anfang der Schlacht vom dritten abgeschossenen Pfeil getötet wurde und nicht einmal das Schwert erheben konnte. Aber selbst dieser Soldat ist für das gesamtambiente notwendig und auf seine Art sogar wichtig. Trotzdem kennt keiner seinen Namen oder erinnert sich an ihn. Das wird in 99,9% der Fälle auch auf mich zutreffen, wohl die ersten 10 Jahre ohne Frage. Auch danach ist es nicht wahrscheinlich, dass ich Berühmtheit erlange. Aber ich bin ein kleiner Teil des Ambientes und wie jedes andere Zahnrad auf eine kleine Art wichtig.
So hatte ich das von Anfang an empfunden, aber das hab ich wohl nicht rüberbringen können.
Punkt vier mag ich^^
Dr Charakter meines Chars soll nicht zu komplex, aber auch nicht zu einfach sein. Er soll in einer kleinen Abenteuergruppe anfangen. Er ist nicht der Gesprächigste, aber hört den anderen gern zu, schon Banalitäten können ihn zum Lächeln bringen, auch wenn er selten lautstark durch die Taverne grölen wird. Wnn ein Thema angesprochen wird, dass er interessant findet, dann gibt er seinen Senf dazu wie jeder andere. Er kann durchaus auch mal etwas viel reden, aber bei persönlichen Dingen ist er schon ziemlich verschlossen. Nun, andere Chars finden drako vielleicht nicht auf den ersten Blick superinteressant, aber wenn sie sehen, dass er mit anderen zusammen sitzt, die auch mal über ein wenig Ironie lachen können, dann werden sie zumindest auf den Gedanken kommen können, ihn anzusprechen, aber ob das passiert liegt an den Leuten, die ihn treffen. Manchen kann er sympatisch vorkommen, andere werden ihn vielleicht sogar spontan nicht mögen.
Naja, grundsätzlich ist er ja als junger Krl, der viel Zeit in einem Orden verbracht hat schon einer von den Guten und wird sicher jeder Lady in Nöten zu Hilfe kommen. Lasterhafte Hintergedanken sind jedoch nicht ausgeschlossen, aber dafür trinkt er doch recht wenig. Wen die meisten betrunken in der Taverne eine Prügelei anfangen, sitzt er an seinem zweiten oder dritten Getränk und schaut amüsiert zu (zumindest bis jemand seinen Tisch umwirft^^). Er ist nicht streitlustig, aber würde sich in jedem Fall wehren, vielleicht sogar auch, wenn es schon vorher nicht gut für ihn aussieht, Übermut vielleicht. Was er für Geschichten parat hat, dass wird er sicher gern erzählen, wenn es nicht grade um den peinlichen Goblinüberfall auf dem Donnerbalken geht. Schwächen sind auch ein guter Ansatz, ich würde sagen, dass er sich grade am Anfang selbst überschätzt und mehr blaue Flecken einsteckt als es nötig wäre. Gut, wenn es ernst wird, dann wird er nicht allein in 100 Gegner rennen, aber auch mal ein Duell mit jemandem eingehen, der einen Kopf größer ist als er. Vielleicht schaut er seinem Freund erstmal zu, bevor er in einen ernsten Kampf eingreift, nur um sich ein wenig zu amüsieren. Aberglaube ist eine gute Eigenschaft, nicht in extremer Form, eher bäuerlich, er will sicher gehen, und hofft dass einer von seinen Talismanen schon helfen wird. Es fällt ihm schwer Vertrauen zu fassen, aber er schaut nicht dauernd über seine Schulter auf der Suche nach einem Meuchler, wenn es dafür keinen Grund gibt. Aber er ist treu zu denen, die er kennt und mag, für Freunde würde er sein Leben ohne drüber nachzudenken aufs Speil setzen, wenn das erforderlich ist. Wirklich selbstlos ist aber nicht ganz passend, auch wenn er immer gern hilft, hat er ein Auge auf eine mögliche Belohnung.
Das Kostüm ist nicht schlecht und schaut auch sehr gut aus, aber ich finde es etwas zu dick aufgetragen. Viele Aspekte gefallen mir jedoch auch sehr gut und ich überlege schon, wie ich sie selber baue. Der Hut ist zum Beispiel etwas, was einfach nicht fehlen darf^^
Aber die Stahlkappen an den Stiefeln und die Proportionen des Huts finde ich eher eigenartig. Dafür gefalen mit grade die kleineren Teile sehr gut, wie die ganzen Pflockhalter und die Schriftrollenbehälter. Dazu würde noch eine Art größeres Notizbuch passen, was mit einer Kette am Gürtel hängen könnte, kann ja auch leicht selbr gemacht werden. Damit er seine Erfahrungen im Bezug auf Dämonen immer notieren kann.
Und grade diese Sachen kann man sehr gut in braunem Leder halten, was dann genug Farbe in das Komplettbild bringt, der Mantel wird dass schon in großem Maße schaffen.
Ich kann ja noch weitere Bilder suchen, wo solche kleinen, aber wirkungsvollen Details zu sehen sind, Ideen werden so sicher zusammen kommen.
Und Klischees werden genug vorhanden sein, um zu erkennen, was das ferne Ziel ist^^
Und an meinem Gesicht kann ich ja auch noch was ändern, meine Gesichtszüge sind zum Glück einigermaßen markant (naja oder knochig), was mit Narben oder vielleicht Tättoowierungen durchaus noch zu verbessern ist. Gesichtstätoowierungen sind ja auch ziemlich markant, was vielleicht als Äußerlichkeit gut wirkt (klingt ja schon fanatisch).
Lieber Gruß,
ein unschuldiger Rebell  |
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stephan_harald
Alter: 43 Anmeldedatum: 18.12.2007 Beiträge: 1546 Wohnort: Essen
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Direktlink | Verfasst am: 31.03.2009, 13:16 Titel: |
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Hallo Syastrar,
Du kämpft ja wirklich um jeden Zentimeter Landgewinn,
aber eine Illusion muss ich Dir noch nehmen.
Deine "Rüstung" wird keine Sein. Für 50€ bekommst Du einfach kein Leder was für RPs taugen wird vor allem nicht wenn Du es auf einen Mantel nähen kannst. Noch mal ein kleiner Tipp:
1.) Bekleidung. Diese sollte den Typus des Charcters heraustellen und funktional sein. Ein Mantel ist zwar toll wenn es kalt ist, aber doof wenn es heiss ist... Gerade jetzt kommen langsam die warmen Monate.
Ich würde daher lieber zu einem Gambeson raten. Der hält warm und sieht schon mal nach etwas Rüstung aus (ist jedenfalls etwas was gut ist)
Dann brauchst Du würde ich sagen eine Sourcotte ähnlichen Schnitt oder so was wie eine Robe, oder aufwendigen Wappenrock. Irgendwas was rausstellt, dass Du eben nicht Newbie 0815 oder Abenteurer 4712 bist.
Ein Hut ok, aber wenn so eine Art van Helsing Hut, dann sollte der Rest des Kostüms auch genau so aussehen sonst wirkt es nicht.
Ich würde für die Bekleidung an Stoffen, Garnen etc. locker 100€ Veranschlagen , dann bekommst was gescheites, der Gambi kostet so 89€
2.) Rüstung
Wenn es neben dem Gambeson Rüstung sein soll, vergiss alles was mit Leder zu tun hat, es sei denn Du hast genug Geld. Billige Lederrüstungen sehen kacke aus, und gutaussehende sind unheimlich schwer selber zu machen und man braucht das richtige Werkzeug.
Kauf Dir wenn ein einfaches Kettenhemd. Die gibt es unter 100€ für knapp drüber fangen schon brauchbarere an.
Für den Rest bekommst dann aber auch schon eine Waffe, klar keine Hypertollen 2 Hand Hammer, aber einen Dolch und einen Streitkolben sollte man bekommen.
Dazu kommt noch irgendein Halter und ein Gürtel, Lederhandschuhe für 15 und so kann man dann schon mal loslegen. Jedenfalls deutlich besser als das was Du bisher geplant hast.
Larp ist ein teures Hobby und der groesste Fehler den ein Neuling machen kann ist, sich eine Waffe vorzustellen und dann einen Charakter dazu zu bauen. Ein 2 Hand Hammer ist vielleicht im ersten Ansatz was supertolles, aber Du wirst schnell merken, dass genau diese Waffe recht dohv ist.
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