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Thema: Entstehung einer Rüstung in Bildern


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Valien



Alter: 32
Anmeldedatum: 22.10.2011
Beiträge: 19

BeitragDirektlink | Verfasst am: 19.12.2011, 20:51    Titel: Entstehung einer Rüstung in Bildern

Da ich hier im Forum vernommen habe das ich keine richtige Maßarbeit fertigen würde oder das ich schlicht und einfach schlecht wäre, habe ich mich entschlossen einem häufigen Kundenwunsch mehr als zu entsprechen und die Entstehung eines ganzen Harnischs in Bildern zu dokumentieren.
Da das ganze sehr Bilderlastig wird und das larpforum JPEG-Dateien nicht erlaubt hoste ich es auf meinem Werbspace. Um den Traffic nicht allzusehr in die Höhe zu treiben habe ich die Qualität der Bilder begrenzt. Vielleicht mag ja der eine oder andere Mod mir mitteilen wieso JPEG Datein nicht erlaubt sind.

Ihr könnt gerne fragen stellen, ich werde versuchen alle zu beantworten, behalte mir aber das Recht vor das eine oder andere Firmengeheimnis für mich zu behalten. Ich versuche immer einen Kompromiss zwischen Qualität und Bezahlbarkeit zu erreichen, daher entschuldigt mir das ein oder andere Detail das nicht ganz historisch ist.

Diese komplette Plattenrüstung wird für einen Kunden aus 1,5mm S235JR (ST37) Stahl gefertigt. Ich fange normalerweise mit der Brustplatte an. Man kann Das Magenblech und das Bruststück getrennt voneinander anfertigen oder wie in diesem Falle aus einem Stück und danach trennen. Optisch tut es der Sache keinen Abbruch, historisch wäre die getrennte Fertigung. Der Stahl wurde kalt ausgetrieben. In der Mitte wird das Blech dabei etwa 0,2 bis 0,3mm dünner. Man kann dieses verhindern indem man den Brustpanzer von Außen glühend tiefzieht, aber das ist wie die Fertigung eines Helms aus einem Stück eine sehr kostspielige Sache.






Nachdem die Form gehämmert wurde schlage ich den Taillenbereich um und trenne die beiden Stücke voneinander. Danach wird geglättet, indem mit einem Planierhammer von oben und einem runden Amboß von unten immer wieder tausende von leichten Hammerschlägen ausgeführt werden, bis die Oberfläche glatt ist.




Hier kann man rechts das ungeglätte Blech sehen während es links schon grob geglättet ist.



Das Magenblech feingeglättet, fertig zur weiteren Bearbeitung.



Von Innen werden die Verzierungen in Form von Kanelürungen / Flutungen angezeichnet, mit einem Meißel grob eingeschlagen und danach von der Außenseite von beiden Seiten in Form gehämmert.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 24.05.2012    Titel:

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Tailorn



Alter: 16
Anmeldedatum: 29.09.2011
Beiträge: 111
Wohnort: Schongau

BeitragDirektlink | Verfasst am: 19.12.2011, 21:05    Titel: DANKE :)

Ich sag schonmal im voraus danke Smile Hat mich schon immer Interressiert Smile Smile
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Gerwin



Alter: 29
Anmeldedatum: 20.06.2010
Beiträge: 8159

BeitragDirektlink | Verfasst am: 19.12.2011, 21:12    Titel:

Zumindest zum Thema "keine richtige Maßarbeit" fühle ich mich mal persönlich angesprochen. Um eines vorweg zu stellen. Ich habe nie behauptet dass Plattnereyrüstungen generell schlecht sind (was auch falsch wäre). Vergleicht man jedoch den Kürass mit einer Rüstung von Peter Müller, einen Herrn Sieffert oder (mit Abstrichen) auch Eysenkleider fallen eben die handwerklichen Ungenauigkeiten sowie deutliche Abstriche an das Material auf (auch das Maße manchmal nennen wir es "kreativ ausgelegt" werden ist im Endprodukt dann doch öfter sichtbar).

Um es kurz zu machen. Die Plattnerey bedient einfach in meinen Augen einen völlig anderen Markt als "echte Maßschmiede" (TM). Dafür sind die Rüstungsgegenstände auch entsprechend günstiger, teilweise sogar auf dem Niveau echter Stangenware. Für einen Larpeinsteiger, jemanden mit kleineren finanziellen Rahmen oder eher einfache Charaktere völlig in Ordnung (und sogar zu empfehlen). Für den "edlen Ritter der Oberklasse" würde ich dann doch eher zu jemanden gehen der mich persönlich auch schon im vorhinein über seine theoretischen und praktischen Qualifikationen informiert. Und natürlich entsprechend mehr Geld bezahlen. Von daher gesehen...alles halb so wild.

Aber die Bilder überzeugen mich noch nicht.

Mit Grüßen

Gerwin
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Lieber Larpeinsteiger:

Auch wenn dieses Posting tendenziell einen anderen Eindruck vermittelt kannst du natürlich relativ unabhängig von körperlichen Voraussetzungen, Geschlecht, Alter und Herkunft jede Rolle spielen die du willst. Alles was du hier liest sind persönliche, subjektive Meinungen.
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Section31



Alter: 34
Anmeldedatum: 24.12.2007
Beiträge: 228

BeitragDirektlink | Verfasst am: 19.12.2011, 22:40    Titel:

Zitat:
deutliche Abstriche an das Material


Nur mal so aus Interesse: Was wäre denn besser als 1,5 mm S235JR?
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 24.05.2012    Titel:

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Schwannis
Moderator


Alter: 16
Anmeldedatum: 15.01.2010
Beiträge: 4506
Wohnort: Wo man über spitze Steine stolpert.

BeitragDirektlink | Verfasst am: 20.12.2011, 00:01    Titel:

JPEG schluckt der Hochlader nicht, habe mich auch schon manches mal geärgert deswegen. Ist aber so.

Für mich als Unfähigen ist es sehr spannend zu sehen wie soetwas entsteht und vlt gebe ich auch mal was bei dir in auftrag, aber ich will erst gross sein bevor ich was auf Maß machen lasse Wink
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Schwannis vult! Awww
Voiceless der Niedliche hat Folgendes geschrieben:
Ein Holzgriff kann sich bekanntermaßen um den Hals des Gegners wickeln!
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Gerwin



Alter: 29
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Beiträge: 8159

BeitragDirektlink | Verfasst am: 20.12.2011, 08:27    Titel:

Zitat:
Nur mal so aus Interesse: Was wäre denn besser als 1,5 mm S235JR?


Entdecke die Unterschiede:

1

2.


Alleine schon das Tragesystem ist in meinen Augen ne ganz andere Nummer. Noch dazu werden teilweise Unterlegscheiben wie aus dem Baumarkt verwendet etc.

Noch einmal: Ich halte die Plattneerey generell nicht für schlecht. Hätten nicht manche Bekannte in letzter Zeit eher negative Erfahrungen gemacht, ich würde selbst über einen Kauf nachdenken. Es it nur halt ein Unterschied ob ich einen Twingo kaufe oder einen Testarosa. Im Zweifelsfall bringt mich beides ans Ziel. Letzten Endes eine Frage des Geldbeutels.
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Awatron



Alter: 29
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Beiträge: 3715
Wohnort: Salzburg

BeitragDirektlink | Verfasst am: 20.12.2011, 10:26    Titel:

Gut gerwin, du vergleichst aber gerade Äpfel mit Birnen. Das Tragesystem zB ist an beiden Harnsichen historisch bedingt.
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-Warum isst der jetzt einen Apfel?
-Der ist ein Vampir, Mann! Der kann machen was er will!
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Schlachtross



Alter: 25
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Beiträge: 644
Wohnort: Wien

BeitragDirektlink | Verfasst am: 20.12.2011, 11:40    Titel:

Du hast aber die Frage nicht Beantwortet Gerwin.
Wenn du das Material bemängelst nenn doch bitte Beispiele.

Z.b kann ich dir nach einer minimalenm Recherche Sagen das sowohl die Plattnerey als auch z.b Wiedner das gleiche Zeug verwenden.
S235 den Wald und Wiesen Baustahl.
Wiedner bietet ansonsten nur C45 an - das hat halt eine höhere Streckgrenze und Zugfestigkeit - beides ist im Larp nicht von Wichtigkeit und den Unterschied kann man normal nicht anhand der Optik ausmachen.

Was ich sagen will, üb dich doch an manchen Stellen in zurückhaltung. Bring Kritik da an wo sie angebracht ist und/oder auf subjektiven Eindrücken beruht und schmeiß nicht einfach wild über alles her was dir begegnet.
_________________
"Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen." (Goethe)
Kelmon hat Folgendes geschrieben:
Lustige Tatsache:
Die eigene Gruppe macht immer "ernsthaftes Reenactment".
Leute mit höherem Anspruch sind immer "nervige Nörgler".
Leute mit geringerem Anspruch sind immer "Gewandungsversager"
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 24.05.2012    Titel:

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Valien



Alter: 32
Anmeldedatum: 22.10.2011
Beiträge: 19

BeitragDirektlink | Verfasst am: 20.12.2011, 12:39    Titel:

Es ist leider so das ein Handwerker der mehr Geld pro Teil bekommt auch mehr Stunden Arbeit in das Stück hineinstecken kann. Dies äußert sich in der Qualität, fängt bei einer besseren Oberflächenglättung an, geht über Details wie Verzierung, Form und Teileanzahl und endet bei der Oberflächenpolitur die ein 180´er Korn-Schliff oder eine Spiegelpolitur sein kann. Auch ist 1mm natürlich einfacher und damit schneller und günstiger zu bearbeiten als 1,5mm.

Ich habe in der Vergangenheit ST52 optional im Angebot gehabt. Dieser Stahl hat ebenfalls einen höheren Kohlenstoffanteiln und ist somit im Gegenteil zu ST37 nicht nur zäher sondern auch härtbar. Da aber fast niemand die höheren Preise für den Stahl, den Aufpreis für die aufwendigere Bearbeitung und die Härtungskosten übernehmen wollte habe ich dieses Segment nicht länger berücksichtigt. Theoretisch kann ich noch immer gehärtete Rüstungen anbieten, aber das tue ich nur äußerst ungerne. Es gab dazu in der Vergangenheit auch zu viele Probleme mit der Härterei. Entweder war auf einem Teil ein Fleck mit anderer Färbung der nicht wegpolierbar war ohne die Härtung an dieser Stelle zu beschädigen, oder die Rüstung wurde nicht nur gehärtet sondern auch gleich mit geschwärzt. Im letzterem Falle war dei Schwärzung NICHT im Auftrag festgehalten, wurde aber dennoch aus "gewerblichem Gewohnheitsrecht" druchgeführt mit keiner vertretbaren Möglichkeit des Regresses. Aber ich schweife ab.

Im Endeffekt ist es immer eine Frage wie viel Zeit man in ein Werkstück reinstecken kann. Ein Brustpanzer kann in 5 Stunden oder in 30 Stunden gebaut werden, die Unterschiede sind enorm. Wenn ich rechteckige oder gar Achteckige "Unterlegscheiben" selbst anfertige um die historische Authentizität zu wahren, dann kostet das Zeit die auch bezahlt werden muss. Ich kann Schnallen kaufen, Schnallen selber biegen, sogar Schnallen aus einem Stück aus Messing schmiedne und zurecht feilen. Auch Nietbleche für die Schnallen kann ich anfertigen, aber das wird natürlich teurer als wenn ich fertige Teile zukaufe und verbaue.
Wer es wirklich historisch genau haben möchte kann sich ja gerne die Preise bei der Gusswerkstatt ansehen und erkennen das eine ordentliche Schnalle 6,50 bis 10,- Euro zuzüglich Versand kostest, bei einem Brust- und Rückenpanzer mit Beintaschen braucht man mindestens 7 Schnallen. Dazu dann noch der Aufpreis für viereckige handgefertigte Unterlegscheiben und man ist schnell 100,- Euro nur für diese kleinen Extras los. Für die meisten Kunden die eine günstige LARP-Rüstung suchen macht dies wenig Sinn. Für die die es gerne edel und historisch korrekter mögen bleiben halt die kostspieligen Extras. Wer es sich leisten kann und mag bekommt ja auch angefeilte Kanten mit Mustern und Spiegelpolituren.
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Tias



Alter: 28
Anmeldedatum: 16.12.2011
Beiträge: 171
Wohnort: Schneverdingen

BeitragDirektlink | Verfasst am: 20.12.2011, 12:47    Titel:

Ich finde es ein wenig Schade das wenn sich schon jemand mal die mühe macht und er seine Arbeit gut bebildert und Nachvollziehbar Vorstellt dies "dumm" von der Seite her kommentiert wird.
In diesem Thread ging es nicht darum ob die Plattnerey ihre Arbeit gut macht oder nicht sondern nur darum das er uns das vorstellen wollte und sinnvolle Fragen dazu beantworten möchte.

Von mir , auf jedenfall ein Danke dafür @ Valien

pax Tias
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Aeshma
Moderator


Alter: 23
Anmeldedatum: 05.05.2009
Beiträge: 6137
Wohnort: Edigheim

BeitragDirektlink | Verfasst am: 20.12.2011, 13:04    Titel:

Ich denke hier wurde noch niemand "dumm" von der Seite angemacht.

Solche Posts provozieren eher (unnötige) Diskussionen als sie davor schützen.

Ich bitte alle Beteiligten trotzdem, darauf zu achten, dass die Fragen sich auf das Threatthema beziehen sollen.
Das ist mMn der Rüstungsbau und nicht das Geschäftsmodell bzw. die Zielgruppe der Plattnerey

Grüße
Aeshma
_________________
Blümchen nett
°)-(°
Schwannis hat Folgendes geschrieben:
Es kommt nicht auf die Länge an. Was zählt sind die Meter/Sekunde
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Gerwin



Alter: 29
Anmeldedatum: 20.06.2010
Beiträge: 8159

BeitragDirektlink | Verfasst am: 20.12.2011, 16:37    Titel:

Zitat:

Was ich sagen will, üb dich doch an manchen Stellen in zurückhaltung. Bring Kritik da an wo sie angebracht ist und/oder auf subjektiven Eindrücken beruht und schmeiß nicht einfach wild über alles her was dir begegnet.


Warum sollte ich? Ich hab nicht vor nun die cm-Abweichungen die teilweise bei der Plattnerey vorlagen zu posten. Dass sollen Leute machen die die Dinge gekauft haben (und entsprechend unzufrieden waren..zumindest teilweise). Wer mit Maßfertigungen wirbt muss sich eben auch entsprechende Kritik gefallen lassen.

Zitat:
Im Endeffekt ist es immer eine Frage wie viel Zeit man in ein Werkstück reinstecken kann.


Im Endeffekt ist es auch eine Frage was man in ein Werkstück reinstecken KANN. Vorbildlich ist hier diese Webseite. Hier erfahre ich einiges über die theoretischen Voraussetzungegn des Schmieds, was er kann und was er nicht kann. Und so wenig wie ich nun als Berufseinsteiger ohne größere Ausbildung mit einen Anwalt am Bundesgerichtshof vergleichbar bin...so wenig könnte man einfach Rüstungen von der Qualität eines Herrn Müller schmieden....egal ob man nun 10 Stunden oder 200 Stunden arbeitet.

Grüße

Gerwin
_________________
Lieber Larpeinsteiger:

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Chevalier



Alter: 31
Anmeldedatum: 21.01.2010
Beiträge: 3551
Wohnort: Wiesbaden

BeitragDirektlink | Verfasst am: 20.12.2011, 16:51    Titel:

Danke mal für die Bilder von der Arbeit! Hat mich immer schon interessiert.
_________________
...
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Valien



Alter: 32
Anmeldedatum: 22.10.2011
Beiträge: 19

BeitragDirektlink | Verfasst am: 20.12.2011, 22:09    Titel:

Nachdem das Magenblech fertig ist wird das unterste Teil des Rückens angefertigt. Die Seiten werden ebenfalls etwas ausgetrieben damit der Rücken später besser mit dem Magenblech zusammenpasst wenn beide ineinander geschoben werden. Ich mache das nicht bei den günstigen Stücken da es mehr Anpassarbeit erfordert.





Wenn alles gut sitzt kommt das nächste Rückensegment an die Reihe...



gefolgt vom Brustblech des Brustpanzers. Noch wird alles von Schrauben und Zangen zusammengehalten.



Ich fertige normalerweise Schablonen aus dickem Papier oder dünnem Karton an. Das wird mit einem Edding aufs Blech übertragen und ausgeschnitten. Für gewöhnlich nehme ich dafür einen Plasmaschneider der nur gerade (mal wieder [zum dritten mal]) defekt ist. Altrnativ tuts auch eine Trennscheibe auf dem Winkelschleifer oder ein Nibbler.




Das Nackenblech fehlt noch. Ich werde mit der weiteren Bearbeitung warten bis der Kunde zur Anprobe gekommen ist. Dann wird entschieden ob noch an einigen Stellen nachgearbeitet wird oder ob schon alles perfekt passt. Es wäre möglich das die Armausschnitte vergrößert oder nach unten versetzt werden müssen, auch der Nackenausschnitt kann sich noch verändern. Erst dann werden die Ränder umgeschlagen und das Nackenblech eingesetzt. Auch das Schleifen und Polieren macht nochkeinen Sinn da ja vielleicht noch mal der Hammer angesetzt werden muss. Die Kanelürungen kann ich erst anzeichnen wenn ich weiss das die Armausschnitte soweit in Ordnung sind.
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Lorias



Alter: 23
Anmeldedatum: 08.10.2009
Beiträge: 81

BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.12.2011, 17:59    Titel:

Mir persönlich gefällt die Form der Brustplatte überhaupt nicht. Für mich ist sie nicht "kugelig" genug und zu flach.
Gothische Rüstungen müssen für mich so geformt sein:
http://www.flickr.com/photos/thoog/3367299825/

Das ist auch ohne viel Treibarbeit leicht zu erreichen und man dünnt das Material nicht so stark aus, wie bei deiner Methode: Man muss einfach nur den Schnitt verändern.

Mfg Felix

P.S.: Das soll nur konstruktive Kritik und kein persönlicher Angriff sein.
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