Thema: Ethikfrage: Wert von Menschenleben
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Leander

Alter: 22 Anmeldedatum: 03.11.2008 Beiträge: 4186 Wohnort: Berlin
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Direktlink | Verfasst am: 23.12.2010, 00:36 Titel: |
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Welches Beispiel soll ich bitte nicht verstanden haben?
Nur weil ich es anders sehe, heißt es nicht, dass bei mir an Verständnis mangelt.
Den "Normalzustand" in dieser Situation musst du überhaupt nicht erklären, auch nicht ohne Beispiel. Ich bin mir durchaus bewusst, dass die Aussage, die ich getroffen habe, vom Normalzustand abweicht, da ich sie sonst nicht angebracht hätte.
Und ja, es ist verdammt schwer ein so arg konstruiertes Beispiel zu akzeptieren, da ein so dermaßen konstruiertes Beispiel in der Realität kaum Relevanz haben dürfte. Selbst in meinen mathematischen Vorlesungen sind die Beispiele näher an der Realität.
Aber wenn es dir so wichtig ist: Ich würde den Menschen retten, da ich mich ansonsten wegen unterlassener Hilfeleistung strafbar machen würde. Würde ich das nicht, frage ich mich weshalb ich mein eigenes Leben für das eines anderen riskieren sollte. Riskiere ich mein eigenes Leben dabei nicht, würde ich mich wohl für das Lebewesen entscheiden, welches in der Folge am wenigsten leiden muss, wenn ich mich so entscheiden könnte. Dennoch würde meine Wahl wohl auch auf den Menschen fallen, was aber nur daran liegt, dass ich kulturell so geprägt bin. Das hat aber nichts mit meinen tatsächlichen moralischen Vorstellungen zu tun, die sich zum Teil schwer in das Leben integrieren lassen, u.a. weil ich dafür erst meine westlich geprägte Moral ablegen müsste (woran ich auch arbeite und zum Teil schon erfolgreich war). _________________ Du bist nicht in der Lage verständliche Beiträge nach den Regeln der deutschen Sprache zu schreiben? Das hier ist die Lösung. |
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inLarp

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Kelmon

Alter: 32 Anmeldedatum: 24.01.2009 Beiträge: 7448 Wohnort: Saarbrücken
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Direktlink | Verfasst am: 23.12.2010, 02:33 Titel: |
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| Zitat: | | Und ja, es ist verdammt schwer ein so arg konstruiertes Beispiel zu akzeptieren, da ein so dermaßen konstruiertes Beispiel in der Realität kaum Relevanz haben dürfte. Selbst in meinen mathematischen Vorlesungen sind die Beispiele näher an der Realität. |
Ich vermute, das einzige, das Dich an dem Beispiel stört, ist, daß es Dich zwingt, die Auswahl zu treffen, die ich vorhersage (natürlich nicht ohne zuerst mehrere Lösungsmöglichkeiten "wenn das Beispiel anders wäre" oder "wenn ich anders wäre" anzubieten)...
Es ist nunmal herzlich egal, ob ein Beispiel dieser Art nahe an der Realität ist oder nicht. Es geht um die Auswahl, und um sonst nichts. Meinetwegen kann man den Stall auf den Mars verfrachten und das Pferd durch einen Dinosaurier ersetzen. Alles, was diese starke Einschränkung auf A), B) oder C) tun soll ist eben die üblichen "kreativen" Antworten vermeiden, die D), E) oder F) erzeugen. Da uns D-F nicht interessieren, ist diese Einschränkung sinnvoll. Ja, vielleicht kann man den Gartenschlauch nehmen und den Stall rechtzeitig löschen. Interessiert das? Nein.
| Zitat: | | Dennoch würde meine Wahl wohl auch auf den Menschen fallen, was aber nur daran liegt, dass ich kulturell so geprägt bin. Das hat aber nichts mit meinen tatsächlichen moralischen Vorstellungen zu tun, die sich zum Teil schwer in das Leben integrieren lassen, u.a. weil ich dafür erst meine westlich geprägte Moral ablegen müsste (woran ich auch arbeite und zum Teil schon erfolgreich war). |
Wenn Du mir jetzt weismachen willst, daß man im Kulturkreis Deiner Wahl vorwiegend eher das Pferd oder den Regenwurm retten würde, dann sage ich: Bullshit. _________________ LARP-Anfänger: Schaut hier nach!
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Justav
Anmeldedatum: 25.09.2009 Beiträge: 1326 Wohnort: Berlin
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Direktlink | Verfasst am: 23.12.2010, 21:46 Titel: |
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| Leander hat Folgendes geschrieben: | | Ich würde den Menschen retten, da ich mich ansonsten wegen unterlassener Hilfeleistung strafbar machen würde. Würde ich das nicht, frage ich mich weshalb ich mein eigenes Leben für das eines anderen riskieren sollte. |
Das eispiel hat nichts davon gesagt, dass die Rettung das Leben des Retters in gefahr bringt; damit wäre man (je nach Art und Relevanz der Gefährdung) auch aus der unterlassenen Hilfeleistung raus: Diese verlangt mWn nicht, das eigene Leben oder auch nur die eigene Gesundheit über die Maßen zu gefährden.
Unterlassene Hilfeleistung ist, den Niedergeschossenen verbluten zu lassen, nachdem der Schütze weg is; nicht, sich diesem unbewaffne und heldenhaft in de Weg zu werfen.
| Leander hat Folgendes geschrieben: | | Dennoch würde meine Wahl wohl auch auf den Menschen fallen, was aber nur daran liegt, dass ich kulturell so geprägt bin. |
Ich sag mal: Zum Glück. Gesellschaftliche Prägung kann natürlich negative wie positive Folgen habe, aber in dem Fall bin ich sehr froh, dass die Gesellschaft zur Abwechslung mal das ethisch richtig verhalen vorlebt oder zumindest einfordert. _________________ So long
Justav |
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Leander

Alter: 22 Anmeldedatum: 03.11.2008 Beiträge: 4186 Wohnort: Berlin
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Direktlink | Verfasst am: 23.12.2010, 23:50 Titel: |
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Ich sage nicht, dass es in einem anderen Kulturkreis anders aussieht.
Ich sage lediglich, dass ich durch meine Prägung durch die westliche Kultur wohl den Menschen retten würde. In einer anderen Kultur ist das Resultat zwar das gleiche, aber die Begründung dürfte sich stark unterscheiden. Da geht es nicht um den "der Mensch ist mehr wert"-Gedanke.
Wenn wir uns jetzt aber mal vorstellen wollen, dass es eine solche Situation (3 Lebewesen in einer brennenden Scheune) wirklich gibt, würde ich, wenn ich in dieser Situation klar denken kann, vermutlich doch eher nach dem Weg suchen, der das wenigste Leid beinhaltet.
Justav: Die Frage ist ob man die Sache mit der Gefahr immer richtig erkennt und nicht eventuell doch belangt wird, oder sein Leben eben doch über Gebühr gefährdet hat, obwohl man es nicht gemusst hätte. Darum die Unterscheidung. _________________ Du bist nicht in der Lage verständliche Beiträge nach den Regeln der deutschen Sprache zu schreiben? Das hier ist die Lösung. |
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inLarp

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Maffmaff

Alter: 19 Anmeldedatum: 14.10.2008 Beiträge: 835
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Direktlink | Verfasst am: 25.12.2010, 18:56 Titel: |
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Ich denke ebenfall das der MEnsch hier nur aus einem Grund gerettet wird, weil er durch die Ethik welche uns in unserer Gesellschaft vorgelebt wurde den "höchsten" Wert hat.
Jemand bei dem dies nicht so ist würde folglich anders handeln.
Hier ein nichteinmal abgeändertes Beispiel welches sich nur auf die eventuelle Ethikvorstellung einer anderen Gesellschaft bezieht.
( Im Beispiel waren ja Verwandte usw. ausgeschlossen also sind Mensch wie Pferd und Regenwurm fremnde)
Der Mensch welcher einen Nahrung kostet mit wenig Münzer aber leicht wieder zubeschaffen ist. Weil er evl. auf dem Markt um die Ecke in rauen Mengen angeboten wird.
Das Pferd welches einen auch Nahrung kostet, aber auf welchem man Reiten kann, welches man Schlachten kann usw. und für welches man evl. 3Menschen bekommt.
Oder den Regenwurm.
Es gibt/gab Gesellschaften in denen diese Vorstellungen normal sind und dort auch nicht verwerflich und jeder "normal" denkende Mensch in dieser Gesellschaft würde sich wohl für das Pferd endscheiden weil es den größeren "Wert" hat.
Es bleibt de A/B/C Endscheidung und das Beispiel bezieht sich jediglich auf ein Ehtikbild einer anderen Gesellschaft, welche aber genau in dieser Form immernoch existiert/existieren kann.
Deshalb Kelmon denke ich das man die Frage wie du sie gestellt hast nur Subjektiv beurteilen und endscheiden kann, da die Ethikvorstellung aus der Gesellschaft in der man lebt hervorgeht.
Und es somit kein Bullshit ist wenn Leander sich evl. für den Regenwurm oder das Pferd endscheidet.
Ich respektiere deine Meinung aber eventuell solltest du auch die Meinung eines anderen respektieren ohne seine Ethikvorstellung oder seine angestrebten Vorsätze unter Bullshit abzuheften.
Um deine Frage jedoch zu beantworten.
Auch ich würde mich rein aus dem Bauch heraus für den Menschen endscheiden. |
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Hana

Alter: 27 Anmeldedatum: 03.01.2007 Beiträge: 2860 Wohnort: Beckum
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Direktlink | Verfasst am: 26.12.2010, 09:23 Titel: |
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In welcher Kultur kann man denn den Durchschnittsmenschen massenweise auf dem Markt kaufen?
Von Sklaven auszugehen ist für das Beispiel unzulässig, man muss von Durchschnittsmensch, Durchschnittspferd, Durchschnittswurm ausgehen. Alle Abweichungen verfälschen das Beispiel, ich kann auch Beispiele annehmen, in dem der Mensch ein Massenmörder oder Kinderschänder ist, das Pferd ein wertvolles Rennpferd oder halbverhungerter klappriger Gaul ...
Sicher gibt es bestimmte Konstruktionen, in denen ein anderes Ergebnis vorstellbar wäre, es geht aber um die generelle Reihenfolge, nicht darum, ob in bestimmten Spezielfällen Ausnahmen denkbar sind. Das ist sicherlich der Fall, Abweichungen im Spezialfall ändern aber nichts am Regelfall. Die Aussage "Wasser gefriert unter 0°C" wird nicht davon berührt, dass sich Umstände konstruieren lassen, in denen Wasser bei -10°C flüssig bleibt. _________________ Liverollenspiel im Münsterland:
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Maffmaff

Alter: 19 Anmeldedatum: 14.10.2008 Beiträge: 835
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Direktlink | Verfasst am: 26.12.2010, 12:33 Titel: |
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Es gibt in den Östlichen Landen immernoch Kulturen bei dem das Pferd/Kamel mehr wert ist als ein Mensch.
Das Beispiel selber ist mir in diesem Fall völlig egal es geht mir jediglich darum das Ethik aus der Gesellschaft hervorgeht in der Man lebt/ groß geworden ist.
Ist die Gesellschaft eine andere ändert sich auch das Ehtikbild.
z.B. derjenige in dessen Kultur/glauben Blutrache häufig vorkommt kennt diese auch als solche und empfindet sie unter Umständen als normal.
Wärest du in diesem falle nicht normal nur weil du z.B. findest das Blutrache "Bullshit" ist ? |
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Kelmon

Alter: 32 Anmeldedatum: 24.01.2009 Beiträge: 7448 Wohnort: Saarbrücken
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Direktlink | Verfasst am: 26.12.2010, 14:36 Titel: |
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| Zitat: | | ( Im Beispiel waren ja Verwandte usw. ausgeschlossen also sind Mensch wie Pferd und Regenwurm fremnde) |
Richtig, was Dein Beispiel höchst unsinnig macht, da es seltsamerweise davon ausgeht, daß Pferd wie Mensch das Eigentum des Rettenden sind. Hätte nicht gedacht, daß ich das jetzt auch noch extra erklären müßte, aber: Der Rettende *selbst* erfährt natürlich keinen persönlichen Vor- oder Nachteil dadurch, egal, was bzw. wen er rettet. Weder stellt der gerettete Mensch ihm einen Scheck über 10000€ aus, noch darf er danach auf dem Pferd davonreiten.
| Zitat: | | Es gibt in den Östlichen Landen immernoch Kulturen bei dem das Pferd/Kamel mehr wert ist als ein Mensch. |
Das würde ich eher für ein Vorurteil über "diese komischen Leute im Osten" als die Wahrheit halten, aber sei's drum...
...daß es selbst in solch einer Kultur jemanden gibt, der natürlich das fremde Pferd vor dem fremden Menschen rettet halte ich für extrem unwahrscheinlich.
| Zitat: | z.B. derjenige in dessen Kultur/glauben Blutrache häufig vorkommt kennt diese auch als solche und empfindet sie unter Umständen als normal.
Wärest du in diesem falle nicht normal nur weil du z.B. findest das Blutrache "Bullshit" ist ? |
Nein, da der Mord anderer Menschen recht universell als "schlecht" gesehen wird und von allen mir bekannten Kulturen entsprechend bestraft wird. In der moderne auch in solchen Kulturen. _________________ LARP-Anfänger: Schaut hier nach!
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inLarp

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Leander

Alter: 22 Anmeldedatum: 03.11.2008 Beiträge: 4186 Wohnort: Berlin
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Direktlink | Verfasst am: 26.12.2010, 14:59 Titel: |
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Nur damit das klar ist: Ich sage hier mit keinem Wort, dass ich mich für das Pferd oder den Regenwurm, für den Menschen oder gegen den Menschen entscheiden würde, wenn es rein um die Ethik hinter der Sache geht, ohne sonstige Einflüsse. Meine Vorstellungen vom Wert des Lebens bieten nicht auf jede so theoretische Frage eine Antwort, was auch der Grund war, weshalb ich die mangelnde Nähe zur Wirklichkeit kritisiert habe. Im Alltag funktioniert es ganz wunderbar, aber da ich alles Leben als gleichwertig sehe, kann ich auf so eine theoretische Frage keine Antwort geben, die sich nur auf meine moralischen Vorstellungen bezieht. Ethik und Werte sollen aber auch nicht in der Theorie, sondern besser in der Praxis funktionieren. _________________ Du bist nicht in der Lage verständliche Beiträge nach den Regeln der deutschen Sprache zu schreiben? Das hier ist die Lösung. |
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Maffmaff

Alter: 19 Anmeldedatum: 14.10.2008 Beiträge: 835
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Direktlink | Verfasst am: 26.12.2010, 16:23 Titel: |
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Und wenn schon es ändert nichts an meiner Meinung das man diese Frage nicht so Universell beantworten kann wie du es behauptest weil sie eben zu Theoretisch ist ! Es treffen eben immer verschiedene Faktoren ein,welche die Endscheidung beeinflusst !
Natürlich wird der Mord geahndet aber er gehöhrt in diese Kultur trotzdem zum Alltag und es ging ja um den "Normallen" nur weil etwas geahndet wird schließt es normalität ja nicht aus. |
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Awatron

Alter: 29 Anmeldedatum: 16.06.2010 Beiträge: 3715 Wohnort: Salzburg
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Direktlink | Verfasst am: 26.12.2010, 16:48 Titel: |
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| Zitat: | | Natürlich wird der Mord geahndet aber er gehöhrt in diese Kultur trotzdem zum Alltag |
Ich glaube, es gibt keine Kultur, wo Mord zum "Alltag" gehört. Selbst in Gegenden, wo Morde an der Tagesordnugn sind, finden es die Menschen wohl kaum in Ordnung. _________________ -Warum isst der jetzt einen Apfel?
-Der ist ein Vampir, Mann! Der kann machen was er will! |
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Leander

Alter: 22 Anmeldedatum: 03.11.2008 Beiträge: 4186 Wohnort: Berlin
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Direktlink | Verfasst am: 26.12.2010, 17:32 Titel: |
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Solange wir von den letzten Überbleibseln einiger weniger Stammeskulturen absehen, hast du uneingeschränkt Recht. Wenn wir diese Stammeskulturen dazu rechnen, müssen wir es auf "innerhalb einer Gemeinschaft" einschränken. Aber mit dieser Einschränkung ist es selbst bei diesen Stammeskulturen höchst ungern gesehen jemanden umzubringen.
(Es gibt eine nette Dokumentation über sehr kleine Stämme auf Papua-Neuginea, die noch sehr ursprünglich leben und mit Feinden nicht zimperlich umgehen.) _________________ Du bist nicht in der Lage verständliche Beiträge nach den Regeln der deutschen Sprache zu schreiben? Das hier ist die Lösung. |
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Thema: Ethikfrage: Wert von Menschenleben
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