Thema: Farbpigmente mischen, bloß wie?
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diogines
Alter: 17 Anmeldedatum: 21.05.2009 Beiträge: 47
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Direktlink | Verfasst am: 01.02.2010, 21:26 Titel: Farbpigmente mischen, bloß wie? |
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Hallo,
ich hab mir jetzt die Farbpigmente von Marketender gekauft und wollte wissen, ob ich die einfach in den Latex geben kann oder ich erst, wie bei Larpwiki beschrieben, die Pigmente mit Wasser mischen muss und das gefärbte Wasser mit den Latex.
Und falls ich die Variante mit Wasser machen muss wie viel wasser zu wie viel pigmente und zu wie viel Latex?
freue mich auf antworten
LG Christoph Behrens |
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inLarp

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Sonadorexis

Alter: 24 Anmeldedatum: 04.10.2009 Beiträge: 686 Wohnort: Bei München
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Direktlink | Verfasst am: 01.02.2010, 23:32 Titel: |
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Mmmh... kann das vom Latex her zwar nicht beurteilen, aber soweit ich weiß musst du pigmente immer erst mit Wasser anrühren. Das Problem ist, dass das echt konzentrierter Farbstoff ist und Flüssigkeit saugt wie Hulle. Wenn du es direkt mit latex mischt könnte ich mir lso vorstellen, dass es eher klumpt, als dass es sich gleichmäßig einfärbt.
Das Mischverhältnis dürfte eigentlich dabei stehen. Gut, ich schätze mal, du hast kein tehnisches Datenblatt oder ähnliches erhalten, aber an sich müsste der Hersteller dazu Angaben machen und weitergeben. N Tipp zur Verarbeitung: Zieh dir unbedingt Handschuhe an... Wenn du reine Farbpigmente auf der Haut hast und abwaschen willst, vergrößerst du die Flecken nur... ins maßlose!
Wie gesagt, ich kenn mich in Bezug mit latex nicht aus, das ist nur das, was ich so von Beizen kenne... Vond aher wäre ein Rat von den erfahrene und begabten Bastlern hier im Forum vielleicht treffender, als meine Vermutungen  |
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Alex Moderator

Alter: 33 Anmeldedatum: 20.11.2006 Beiträge: 11083 Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
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Direktlink | Verfasst am: 02.02.2010, 01:03 Titel: |
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Also ich verarbeite alle Farbpigmente, auch die von Marketender, folgendermaßen: Halbe Menge, die es letztendlich werden soll, an Latex in ein Marmeladenglas. Entsprechende Menge Pigmente mittig dazu. Mit der anderen Hälfte Latex übergießen. Glas schließen und schütteln, schütteln, schütteln. Je nach Temperatur, Glasgröße, Menge etc. mindestens 5 Minuten und bis zu 15 Minuten.
Das Problem mit dem Klumpen hatte ich noch nie. Außer am Glasrand. Irgendwie bleiben Pigmente gerne als dickere Schicht am Glasrand haften. Deshalb auch die Methodik mit dem halb und halb Latex nachgießen. Wenn das Zeug am Glasrand sich festsetzt darf man nämlich ziemlich lange schütteln um das wieder aufzuschütteln.
Wasser habe ich nie gebraucht, hör das aber auch erstaunlicherweise immer wieder. Auch das manche die Pigmente ohne Wasser nicht richtig gelöst bekommen etc. Ich kann mir das nur immer mit dem Glasrand erklären, sonst gibt es keine Klumpen.
Grüße,
Alex _________________
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diogines
Alter: 17 Anmeldedatum: 21.05.2009 Beiträge: 47
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Direktlink | Verfasst am: 02.02.2010, 15:55 Titel: |
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Danke das ist ja mal ne tolle Nachricht, dass ich kein Wasser brauche  |
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inLarp

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Francis

Alter: 28 Anmeldedatum: 04.02.2008 Beiträge: 765
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Direktlink | Verfasst am: 02.02.2010, 20:17 Titel: |
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Kann man eigentlich auch Abtönfarbe aus dem Baumarkt nehmen oder muss man die Farbpigmente nutzen? _________________ Booya! |
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Alex Moderator

Alter: 33 Anmeldedatum: 20.11.2006 Beiträge: 11083 Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
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Direktlink | Verfasst am: 02.02.2010, 20:31 Titel: |
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Je nach Abtönfarbe kann man auch die nutzen. Es sollte auf jeden Fall reine Acrylfarbe sein. Da ich nur mit Abtönfarbe ganz böse Erfahrungen gemacht habe, was die Zusammensetzung des Gemisches angeht, gemacht habe, empfehle ich das nicht. Ich habe zum Beispiel mit Abtönfarbe aus dem Obi problemlos gearbeitet, aber ich habe (gerade bei schwarz) bei Obi bei der gleichen Hausmarke dann auch erlebt, dass das Zeug innerhalb von einem Monat gekrebst hat. Deswegen mache ich persönlich einen Bogen drum.
Grüße,
Alex _________________
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Hana

Alter: 27 Anmeldedatum: 03.01.2007 Beiträge: 2860 Wohnort: Beckum
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Direktlink | Verfasst am: 02.02.2010, 21:44 Titel: |
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| diogines hat Folgendes geschrieben: | Danke das ist ja mal ne tolle Nachricht, dass ich kein Wasser brauche  |
Warum, ist Wasser bei euch so knapp?
SCNR
Damit ich nicht NUR Unsinn schreibe:
@Francis:
Ich schwöre auf Billig-Acrylfarbe von Nanu-Nana o.ä. Ich hatte in 7 Jahren keinen Latexkrebs (und ich latexe immer direkt nach dem Kleben, ohne Ausdünst-Pause). Lässt sich gut verteilen (vermutlich noch besser, wenn man sie mit ein wenig Wasser verdünnt), gut portionierbar, kostet nicht viel, färbt gut, was will man mehr? Mir schleierhaft, warum manche was anderes benutzen  _________________ Liverollenspiel im Münsterland:
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Sonadorexis

Alter: 24 Anmeldedatum: 04.10.2009 Beiträge: 686 Wohnort: Bei München
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Direktlink | Verfasst am: 05.02.2010, 15:09 Titel: |
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@Alex:
Warum schüttelst du? Hast du mit rühren schlechte Erfahrungen gemacht? Ich denke, besonders, wenn was kleben bleibt, dürfte rühren sinniger sein. Außerdem vermengst du die zwei Elemente beim rühren auf ne völlig andere Art und Weise, du rührst sie ja ineinander, beim Schüttelngeht es eigentlich nur darum, dass sich die Stoffe mit einer untereinander verschiedenen relativen Geschwindigkeit in die gleiche Richtung bewegen, von daher denke ich, dass besonders bei größeren Mengen, also wenn das Glas fast voll ist, rühren vorteilhafter wäre.
Zum Thema Wasser: Wie gesagt, ich bin da bisher noch Theoretiker, aber wenn man z.B. beim Kochen bei manchen Dingen Mehl dazugibt, rührt man es doch auch erst im Wasser an, da es sonst Klumpen schlägt. Grund dafür ist -denke ich mal - im Prinzip die Saugfähigkeit des Materials. Die äußere Schicht nimmt die Feuchtigkeit an und verklumpt. dadurch entsteht ein molekularer Zusammehalt in der äußersten Schicht der Pigmente/des Mehls (ich glaub, das hieß Adhäsion oder so) der an der gläsernen Oberfläche haftet und somit den Rest des Klumpens quasie versiegelt.
Je dickflüssiger die Flüssigkeit ist, desto höher sind die Adhäsionskräfte. Von daher vorher in Wasser aufrühren.
Deine Variante verhindert auf jeden Fall schonmal das "Festklammern" an der Glaswand durch vorheriges EInbetten in das Latex, wobei ich mir vorstellen kann, dass die einzelnen Klumpen auch noch ne Weile brauchen (deshalb 5-15 minuten schütteln?)
Wie gesagt, ist größtenteils Theorie von mir, basierend auf ableitungen aus anderen Bereichen. Falls das zu viel, oder zu falsch ist: Melden, dann halt ich den Mund *lach* |
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inLarp

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Alex Moderator

Alter: 33 Anmeldedatum: 20.11.2006 Beiträge: 11083 Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
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Direktlink | Verfasst am: 08.02.2010, 18:40 Titel: |
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Ich schüttele, weil ich damit die besseren Erfahrungen gemacht habe. Aufgrund der Art, wie ich die Pigmente beimische, bleibt eben auch nichts kleben. Ich achte einfach darauf, dass die Behälter max. 3/4 voll sind. Dann bin ich mit schütteln gründlicher und schneller (5 Minuten ist eher die Regel statt 15. Letzteres passiert eher, wenn das Glas zu voll ist). Deine Theorien in Ehren, aber ich habe das ganze einfach ausprobiert, schütteln mit rühren verglichen und auch mit und ohne Wasser angerührt und bin zu diesen Erkenntnissen gekommen.
Grüße,
Alex _________________
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Sonadorexis

Alter: 24 Anmeldedatum: 04.10.2009 Beiträge: 686 Wohnort: Bei München
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Direktlink | Verfasst am: 09.02.2010, 18:51 Titel: |
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Deshalb frage ich ja, weil ich es noch nicht ausprobiert habe und gerne wissen würde, ob du es eifnach schon imer so gemacht hast, oder verschiedene Dinge ausprobiert hast (Erfahrung ist immer besser als Theorie )
Aber gut zu wissen, sollte ich mal in die Verlegenheit kommen.
Gruß
Sona |
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Thema: Farbpigmente mischen, bloß wie?
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