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Thema: Gewandungshilfe höherer Bediensteter 13. JH


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Rupertus



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 15.12.2011, 23:00    Titel: Gewandungshilfe höherer Bediensteter 13. JH

Hallo

Ich möchte ab Winter einen Mundschenk bzw. erstmal Bediensteten eines Lehnsherren spielen. Das ganze angelehnt ans 13. Jh. Hierzu habe ich einige Fragen.
Das ganze kann etwas gehobener sein, also nich reine Bauernklamotte aber dennoch schlicht bleiben. Denke ich würde vor allem durch Handstickereien das ganze suksessive aufpeppen.
Ich begleite eine Burgdame und einen Lehnsherren. Ansonsten sind noch mein Knecht und ne Zofe mit im Boot!

Mittlerweile hab schon ne recht zeigbare Klamotte zusamm und werde die nächsten Tage mal n Bild machen.

Bis jetzt hab ich:

Pillbox

Bundhaube

Cotta mit Fürspan

Bruche

Beinlinge

Schuhe+ Wollsocken

Gürtel samt Gürtelende

Dolch samt Scheide ähnlich dem aus der Menesse

Gardecorps aus brauner Wolle

alberne Turtle Handschuhe auch aus brauner Wolle

Almosenbeutel

Geplant und bereits in Arbeit:

Bereits besticktes Wappen in einen 2. Almosenbeutel verarbeiten.

Gambeson (extern in Auftrag gegeben)

Polsterdiechlinge,- handschuhe und haube. Hat jemand nen Schnitt für Polsterfäustlinge?

Knieriemen!

2. Gürtel für übern Gambi

lange Cotte in orangener Wolle und Surcot als Ausgehgewandung für nen Sylvesterball

Trippen

Streitkolben (60 cm, kleiner Kopf)

Gürteltasche

Fragen:

Mein Herr will mich nächstes Jahr mit in Krieg schleppen. Dazu muss natürlich Rüstung her weil mein Char nen riesen Schisser ist.

Beginnen werde ich nach dem Polsterkram mit ner Hirnhaube. Dazu fänd ich ne Kettenhaube /-brünne schick die man auch übers Gesicht hochklappen kann. Auch dieses als vernietes Flachringgeflecht.

1.Frage: bekommt man die irgendwo? 2.Frage: Lieber an die Hirnhaube bauen oder als Kettenhaube tragen?

Hinzu soll dann noch ein vernietetes Flachringhemd kommen. Sind die vom Zeughaus tragbar oder muss ich 1000 Euro sparen? Bekommt man Fäustlinge dafür irgendwo her oder bleibt nur das selbermachen? Kette und Platte hab ich selbst noch nie wirklich verarbeitet.

Schild! Ich bin mir hier mit Form und gestaltung unsicher. Entweder nen kleines Tropfenschild oder dieses Standart Ritterschild (weiss den richtigen Namen nich). Irgendjemand meinte mal Playmobil, denk dann weiss jede/r was gemeint is. Soll ich das Schild in Holz halten oder in den einfachen Farben des Lehens halten?

Ergebnisse folgen wie gesagt zeitnah als Photos.

Vielen Dank schonmal für Tipps.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 24.05.2012    Titel:

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Chevalier



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 16.12.2011, 10:12    Titel:

Ich weiß die Frage ist nicht sonderlich zielführend, aber: Was ist denn dein Herr für einer, dass der seinen Mundschenk bewaffnet? oO
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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 16.12.2011, 10:38    Titel:

Ein Mundschenk im historischen Sinne ist kein besserer Weinkellner, es handelt sich dabei um eines der vier Hofämter, und damit eine ehrenvolle und verantwortungsvolle Aufgabe. Es gab Herzöge, die Mundschenke ihres Königs waren. Je nach Status des Herren wäre ein von ihm belehnter Ritter als Mundschenk an seinem Hof also völlig denkbar. Wenn der Herr selbst ein eher einfacher Ritter ist, könnte ich mir einen (Waffen-)knecht, der bei dem Ritter hohes Vertrauen geniesst, ebenfalls in der Rolle vorstellen.


Um da aber konkrete Tips zur Ausstattung zu geben wäre es wichtig, den Standesunterschied mal klar zu definieren. Wo steht also der Herr, und wo der Mundschenk, standestechnisch?
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Chevalier



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 16.12.2011, 10:55    Titel:

Ja Kelmon, einen Spießknecht auch mal als Mudnschenk agieren zu lassen ok, aber umgekehrt dem Diener eine Waffe und einen Helm in die Hand zu drücken ist doch eher...höchstens mal im absoluten Notfall normal, oder nicht?
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Direktlink | Verfasst am: 24.05.2012    Titel:

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BeitragDirektlink | Verfasst am: 16.12.2011, 11:06    Titel:

Zitat:
dem Diener eine Waffe und einen Helm in die Hand zu drücken ist doch eher...höchstens mal im absoluten Notfall normal, oder nicht?

Richtig. Aber ein Mundschenk in der eigentlichen Bedeutung ist eben kein "Dienerdasein", sondern lediglich ein Amt, das man zusätzlich bekleidet. Der historische Mundschenk gehörte eigentlich immer dem Adel an.

Mundschenk ist nicht die Bezeichnung für den, der zufällig gerade mit seiner Weinflasche dem ritterlichen Becher am Nächsten steht. Irgendein Spießer ist also nicht "mal eben ersatzweise" Mundschenk.
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 16.12.2011, 12:19    Titel:

Der Erzmundschenk hat vermutlich niemals auch nur einen Becher für seinen Kaiser gereicht und auch dass ein Spießer, der Mundschenk ist, nciht mal das so nebenbei macht ist auch korrekt.

Aber jemand der dazu bestallt ist Mundschenk/Diener zu sein kann doch nicht mal eben dann zur Waffe geschubst werden und von ihm erwartet werden das auch korrekt zu tun, oder?
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 16.12.2011, 12:53    Titel:

Ich glaube, Du verstehst irgendwie nicht, was ich sage...

Daß ich ganz hohen Kreisen die tatsächliche Ausübung (sei es nun das "Flasche aus dem Keller holen" oder gar das Einschenken) ganz oder größtenteils an einen Diener weitergegeben wurde mag richtig sein, aber mit einem Königshof haben wir es hier ja vermutlich nicht zu tun.

Was ich zu sagen versuche, ist, daß Mundschenk nichts temporäres ist. Es heißt nicht "heute bist Du der Mundschenk". Möglicherweise heißt es "heute bist Du der Trottel, der für den Mundschenk in den Keller läuft", aber eben nicht mehr.

Dazu kommt dann eben: Man ist nicht Mundschenk, Man ist irgendwas Anderes und hat das Amt des Mundschenkes inne. Gerade wenn wir nicht vom Königshof reden.

Insofern: Besitzt der Herr einen Mundschenk, und ist dieser Mundschenk ein belehnter Ritter, ein vertrauter Waffenknecht oder ähnliches, dann ist es ganz normal, daß dieser eine Waffe besitzt und mitkämpft. Außerhalb der herrschaftlichen Tafel ist er das, was er auch vor der Annahme dieses Amtes war.
Besitzt der Herr einen Mundschenk, und ist dieser eben kein[ Kämpfer irgendeiner Art - ein sonstiger Knecht beispielsweise - dann kämpft er eben nicht mit uns muß/darf/sollte keine Waffe besitzen.

Kurzum: Aus dem Amt "Mundschenk" läßt sich nicht der eigentliche "Beruf" des Würdenträgers ableiten.


Ob man jetzt diese Bedeutung des Begriffes 1:1 ins LARP überträgt ist natürlich letztendlich persönliche Entscheidung. Alleine wegen den möglicherweise auftretenden Mißverständnissen würde ich die Bedeutung wie sie ist beibehalten, damit man nicht solche und solche Mundschenke hat. Für den Kerl, der eben am Tisch stehen soll und Nachschenkt muß man aber auch nicht zwanghaft das Wort "Mundschenk" benutzen. Das kann auch ganz profan ein "Diener" sein.

Als Faustregel würde ich persönlich einen Mundschenk überall dort einsetzen, wo ein politisch einigermaßen bedeutender Mensch durchaus Vorsichtsmaßnahmen vor einem Giftattentat ergreifen muß - der normale Feld-, Wald- und Wiesenritter dagegen kann sich vermutlich recht gefahrlos von jeder beliebigen Schankfrau einschenken lassen.

(Auf dem Dascon 2 war ich übrigens Mundschenk - in der Situation: Viele hochrangige Adelige streiten sich um das Erbe einer Burg. Ihr seht, worauf ich hinaus will...)
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Chevalier



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 16.12.2011, 13:09    Titel:

Ich verstehe jetzt ehrlich gesagt deine Diskussion nicht in diesem konkreten Char-Thread, wo der Spieler ein explizites Konzept vorgelegt hat und ich mich bei dem Konzept wunderte, dass ein Diener, der nebenbei Mudnschenk ist, dann ne Waffe und Rüstung zugedacht bekommt.
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Direktlink | Verfasst am: 24.05.2012    Titel:

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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 16.12.2011, 14:14    Titel:

Also ich sehe es bislang in genau dem Punkt noch nicht als so völlig klar an. Darum würde mich - wie ja gesagt - auch mal interessieren, wo's denn nun genau hingehen soll.
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Tias



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 16.12.2011, 14:17    Titel:

Also in Anbetracht dessen was Rupertus geschrieben hat , scheint er ja schon ein Ritter zu sein , sonst hätte er vermutlich keinen Knappen.
Und ansonsten spricht doch bisher nichts gegen den "Ursprünglichen" Mundschenk , oder sehe ich das falsch?
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Rupertus



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 16.12.2011, 17:26    Titel:

Aaaalso,
Ich hatte mich etwas belesen und demnach geht diese Mundschenk als Hofamt erst an grossen Höfen und etwas später los.
Ich wollte in die Richtung eines Mineisterialbeamten mich hocharbeiten und evtl. auch irgendwann Ritter werden.
Ich wollte also den Mundschenk als das spielen was er wohl angeblich anfangs war, ergo ein Hofbediensteter der sich um die Verwaltung der Getränke und die Versorgung damit kümmert.
Nein ich bin noch nicht Ritter und habe einen Knecht, keinen Knappen.

Eine leichte Bewaffnung scheint mir plausibel, da der Herr oft auf Reisen ist und ich so eine gewisse Gefährdung sehe. Mir geht es nicht darum in Reihen mitzukämpfen und wollte mir stattdessen langfristig ne Armbrust kaufen.
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Uli




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 16.12.2011, 19:34    Titel:

Die Kombination Nichtritter+Knappe kenne und verstehe ich nicht. Wie kann jemand ohne Schwertleite jemand anderes trainieren, um dahin zu kommen. Gibt es noch andere Knappen, von denen ich einfach nie gehört habe? Ich habe ja keine Expertise, aber ich bin sicher, dass hier bald ein entsprechender Shitstorm losbricht. ; )
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profoss




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 16.12.2011, 21:34    Titel:

er schreibt doch Knecht, nicht Knappe.
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Uli




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 16.12.2011, 21:40    Titel:

Ähm ja, meine Brille ist ja auch schon total veraltet, falsche Dioptrien und überhaupt... -.- Verzeihung!
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Zuletzt bearbeitet von Uli am 16.12.2011, 23:06, insgesamt einmal bearbeitet
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Tias



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 16.12.2011, 22:45    Titel:

Mein fehler, ich habe den Knappen reingebracht Smile
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