Thema: Gewicht von Larpwaffen
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Nathan
Alter: 18 Anmeldedatum: 13.04.2009 Beiträge: 147 Wohnort: Lichtenfels
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Direktlink | Verfasst am: 14.06.2009, 15:40 Titel: Gewicht von Larpwaffen |
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Meine Beidhand-Doppelaxt wiegt 525g. Was haltet ihr von dem Gewicht für eine solche Waffe.
Ab welchem Gewicht entspricht eine Larpwaffe etwa einer echten?
Natürlich muss jeder selbst entscheiden, ab wann eine Waffe für ihn persönlich das richtige Gewicht hat, aber ich würde gerne allgemein zu diesem Thema mal Meinungen hören.
Grüße
Fabi _________________ www.elementa.de.tl |
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inLarp

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Alex Moderator

Alter: 33 Anmeldedatum: 20.11.2006 Beiträge: 11083 Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
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Direktlink | Verfasst am: 14.06.2009, 16:09 Titel: |
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Viel wichtiger gegenüber einem realistischem Gewicht ist IMHO die Frage, ob es sinnvoll ist, das Gewicht von LARP-Waffen zu erhöhen. Gerade einen Rabenschnabel oder einen Morgenstern will ich nicht mit realem Gewicht im LARP sehen. Aua... auch mit Polsterung. Einen Morgenstern kann man ja auch nicht wirklich abbremsen.
Das Problem im ganzen ist folgendes: Ein Impuls setzt sich zusammen aus Masse und Geschwindigkeit. Wenn ich also die Masse erhöhe, wird der Impuls bei gleicher Geschwindigkeit höher. Deswegen tun schwere Waffen auch mehr weh, auch wenn sie auf die gleiche Geschwindigkeit runtergebremst werden, wie leichtere. Hinzu kommt, dass ich zum beschleunigen und abbremsen auch mehr Kraft brauche.
Jetzt könnte man natürlich sagen "Je leichter eine LARPwaffe, desto sicherer also, ja?". Das wäre aber falsch. Leichte Waffen laden zum unkontrollierten Fuchteln ein. Das passiert teilweise schon aus Versehen. Hinzu kommt das Impulsproblem beim parieren. Wenn mein Gegenüber seine Waffe auf ein möglichst hohes Gewicht getrimmt hat und ich mit einer federleichten Waffe kämpfe, muss ich diese unheimlich beschleunigen, um die Waffe meines Gegenübers parieren zu können. Sonst wird meine Waffe nämlich einfach weggedrückt. Wenn dann statt einer Parade mal ein Treffer zustande kommt, tut das unter Umständen gar nicht gut, wenn die Waffe aus diesen Gründe volle Kanne beschleunigt wurde.
Was will uns der Alex damit nun sagen? Etwas Gewicht auf die Waffe zu bringen, ist kein Problem. Gerade Bleiband im Griff, um die Waffe besser führbar zu machen, ist völlig OK. Aber bitte, nehmt davon Abstand, die Waffe nach vorne hin weiter als nötig zu beschweren. Sonst zwingt ihr die Leichtwaffennutzer zu ziemlich derben Schlaggeschwindgkeiten.
Sehr schön konnte man das Problem vor ein paar Jahren an den Waffen von Drachenei beobachten. Die Schwerter von denen waren ultraleicht. Das Problem war dann, dass man damit ziemlich zimmern musste, um überhaupt eine Chance für eine Parade zu haben. Deswegen haben viele die Waffen als sehr schmerzhaft empfunden, was dem "Peitscheneffekt" zugeschrieben wurde (Die Dinger waren auch etwas wabbeliger). Meiner Meinung lag das Problem aber hauptsächlich an dem Gewicht. Ich hatte so ein Ding und hab schnell zugesehen, es wieder los zu werden. Entsprechend haben sich die Waffen auch nicht durchgesetzt.
Also bitte bitte, keine Waffengewichtung auf Realismus. Lieber Gewicht ausspielen.
Grüße,
Alex _________________
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Kjeldor

Alter: 28 Anmeldedatum: 27.01.2009 Beiträge: 2258 Wohnort: Voerde, NRW
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Direktlink | Verfasst am: 14.06.2009, 18:40 Titel: |
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ich stimme alex zu, möchte aber noch generell hinzufügen, dass eine waffe die gut ausgewichtet ist, also bleiband am griff hat, besser zu kontrollieren ist, was ja ein wesentlicher sicherheitsaspekt ist.
meine 2 hand axt wiegt ca 3 kilo, bei 155cm länge. wobei das gewicht auschliesslich im griff liegt. hat sich in 4 jahren nie ne sl drüber beklagt... _________________ ¡ pǝʞɔɐɥǝƃ uǝןןoɹʇ uoʌ ǝpɹnʍ ɹnʇɐuƃıs ǝsǝıp
Meine Galerie gebauter Waffen:
http://www.Kjeldors-Arsenal.de |
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Llewellian

Alter: 37 Anmeldedatum: 25.03.2008 Beiträge: 1182
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Direktlink | Verfasst am: 14.06.2009, 19:40 Titel: |
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Es ist generell gesagt nur davon abhängig wo das Gewicht ist.
Wenn eine Larpwaffe trifft - dann dreht sie sich ja um einen Drehpunkt (der in deinem Handgelenk liegt).
Grob gesagt ist das mit Impuls und so was Alex sagt richtig. Aber hier bei der Drehbewegung ist es das Drehmoment, der Drehimpuls und soweiter.
Und da kommt es beim Betrachten von Hebel, Drehbewegung und soweiter wenn man die beim Auftreffen freiwerdende Energie ansieht darauf an WO das Gewicht ist.
Und wenn alles durch Bleiband UNTEN im Griff ist.... dann wirkt sich das quasi nicht sonderlich auf die Aufschlagenergie oben in der Klinge aus. _________________ Zitatklau von Steve S: "Ich bin sooooo böse, ich schlafe sogar SCHLECHT" |
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inLarp

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Maffmaff

Alter: 19 Anmeldedatum: 14.10.2008 Beiträge: 835
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Direktlink | Verfasst am: 14.06.2009, 19:54 Titel: |
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Der 1hand Hammer den ich für meinen Freund baue wiegt knapp 2Kilo.
Alle Schwerter die wir besitzten sind genau am Parier oder max. 10cm drüber ausbalanciert ( hoffe das ist richtig geschrieben). |
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Alex Moderator

Alter: 33 Anmeldedatum: 20.11.2006 Beiträge: 11083 Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
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Direktlink | Verfasst am: 14.06.2009, 20:01 Titel: |
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Hatte ja extra geschrieben, dass das Gewicht unten im Griff nicht problematisch ist, aber man besser nicht versuchen solle, die Waffe oben zu beschweren. Um genau zu sein, kann ich auch einen Teil des Impulses nehmen, wenn ich das Gewicht des Griffes erhöhe. Eben wegen dem von Llewellian genannten Drehpunkt. Wenn mehr Gewicht im Zentrum der Drehung liegt, dann habe ich im Verhältnis weniger Masse außen udn kann besser abbremsen.
Grüße,
Alex _________________
Das Westlandeforum wurde gelöscht. Der Serviceprovider hat den Support leider eingestellt.
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Nathan
Alter: 18 Anmeldedatum: 13.04.2009 Beiträge: 147 Wohnort: Lichtenfels
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Direktlink | Verfasst am: 14.06.2009, 20:22 Titel: |
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d.h. Bleiband am Griff empfiehlt sich dann, wenn man die Waffe besser ausbalancieren will.
Die Axt ist 105cm lang und wiegt 525g (als Vergleich zu oben genannter Axt).
Bei Schwerter ist der Schwerpunkt am Parier oder kurz drüber, aber wie ist das bei Äxten? Wo sollte da der Schwerpunkt liegen? _________________ www.elementa.de.tl |
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stephan_harald
Alter: 43 Anmeldedatum: 18.12.2007 Beiträge: 1546 Wohnort: Essen
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Direktlink | Verfasst am: 14.06.2009, 20:34 Titel: |
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| Maffmaff hat Folgendes geschrieben: | Der 1hand Hammer den ich für meinen Freund baue wiegt knapp 2Kilo.
Alle Schwerter die wir besitzten sind genau am Parier oder max. 10cm drüber ausbalanciert ( hoffe das ist richtig geschrieben). |
Sorry wenn ich das so sage, aber wenn ein 1 Hand Hammer 2 Kilo wiegt, dann dürftest Du den bei mir als SL eventuell gleich wieder ins Auto bringen.
Nur zur Info: Ein einfacher Fäustel wiegt ca. 1-1,5 Kilo da halte ich ein Gewicht von 2 Kilo für einen Laprhammer für einfach zu viel. Da trifft einfach zu viel Wucht auf.
Mich würden hierzu mal Details zu diesem Werkzeug sprich Bauart und Weise interessieren.
Stephan |
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inLarp

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Maffmaff

Alter: 19 Anmeldedatum: 14.10.2008 Beiträge: 835
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Direktlink | Verfasst am: 14.06.2009, 22:25 Titel: |
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Das gewicht liegt alles im griff ( fast ) der kopf.So wurde der Hammer beim basteln eben schwer wog ohne Bleiband so 500 gramm.
Hab dann den Griff ordentlich wickelt um den Schwerpunkt in den Knauf zu bekommen ( gefühlt1 kg. Bleiband)
Aber mit Latexen und Isoflexen wird ja noch an gewicht zulegen.
Das ein realer fäustel nur 1 kilo wiegt mag seien, aber der Kopf ist aucht nicht sehr groß.
Bei ihm ist der relativ groß im verhältnis zu einer realen Waffe. |
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stephan_harald
Alter: 43 Anmeldedatum: 18.12.2007 Beiträge: 1546 Wohnort: Essen
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Direktlink | Verfasst am: 15.06.2009, 08:33 Titel: |
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| Maffmaff hat Folgendes geschrieben: | Das gewicht liegt alles im griff ( fast ) der kopf.So wurde der Hammer beim basteln eben schwer wog ohne Bleiband so 500 gramm.
Hab dann den Griff ordentlich wickelt um den Schwerpunkt in den Knauf zu bekommen ( gefühlt1 kg. Bleiband)
Aber mit Latexen und Isoflexen wird ja noch an gewicht zulegen.
Das ein realer fäustel nur 1 kilo wiegt mag seien, aber der Kopf ist aucht nicht sehr groß.
Bei ihm ist der relativ groß im verhältnis zu einer realen Waffe. |
Reale Kriegshämmer hatten auch keinen besonders großen Kopf weil sonst der Stiel brechen würde.
Aber 1 Kilo (!) Bleiband halte ich für mehr als überzogen. Ich halte die Waffe für absolut nicht sicher, gerade bei Hämmern bin ich da mittlerweile ser vorsichtig weil die Aufprallwucht doch anders empfunden wird als bei einem Schwert. Dazu kommt dass man einen 2 Kilo Hammer nicht mehr gescheit abremsen kann. Sorry aber Dein Hammer ist ein gutes Beispiel wie man es nicht machen sollte. Lass dich bitte von einem guten und erfahrenen Waffenbauer beraten bevor Du damit kämpfst (oder dein Freund, oder wer auch immer) mit so einem Ding kann man schnell auch mal einen Knochen brechen.
Stephan |
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Hana

Alter: 27 Anmeldedatum: 03.01.2007 Beiträge: 2860 Wohnort: Beckum
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Direktlink | Verfasst am: 15.06.2009, 09:28 Titel: |
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Stephan, wenn ich einen realen Hammer am Kopf festhalte und mit dem Stiel zuschlage, ist da nicht besonders viel Wucht drauf. Solange man nur unten am Griff wickelt, macht viel Gewicht eine Waffe nicht unsicher. Problematisch würde es nur, wenn man z.B. am gesamten Stiel entlangwickeln würde.
@Maffmaff:
Okay, wo genau ist denn das Bleiband gewickelt? Nur ganz unten am Griff oder den ganzen Stiel entlang?
@Alex:
| Zitat: | | Gerade einen Rabenschnabel oder einen Morgenstern will ich nicht mit realem Gewicht im LARP sehen. Aua... auch mit Polsterung. Einen Morgenstern kann man ja auch nicht wirklich abbremsen. |
Das versteh ich nicht, Alex. Warum sollte man bei einem Rabenschnabel nicht den Griff beschweren? Oder meintest du, dass du den Rabenschnabel oder Morgenstern nicht mit realer Gewichtsverteilung, also schwerem Kopf, sehen möchtest?
@Nathan:
Bei allen Waffen sollte der Schwerpunkt nah am Griff liegen. Ist zwar z.B. bei Hämmern nicht realistisch, aber, wie schon geschrieben, das macht die Waffe leichter zu kontrollieren. Ein schwerer Kopf macht eine Axt schnell schmerzhaft, weil mehr Wucht im Schlag liegt.
viele Grüße,
Annkathrin _________________ Liverollenspiel im Münsterland:
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Alex Moderator

Alter: 33 Anmeldedatum: 20.11.2006 Beiträge: 11083 Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
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Direktlink | Verfasst am: 15.06.2009, 10:58 Titel: |
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@ Maffmaff
| stephan_harald hat Folgendes geschrieben: | | Lass dich bitte von einem guten und erfahrenen Waffenbauer beraten bevor Du damit kämpfst |
Genau. Und als solcher sage ich Dir: Hör nicht auf Stephan, hör auf Hana. So lange Du das Bleiband nur um Griff hast, sehe ich kein Problem. Ich verstehe den Sinn von so viel Bleiband im Griff zwar nicht, aber rein sicherheitstechnisch dürfte das kein Problem sin, solange Du nicht versuchst mit dem Stiel voran zuzuschlagen.
@ Stephan
Wie schon geschrieben, im Griff ist das Kilo kein Problem. Schau Die mal die Orkpaddel an, da sind teilweise 3 kg (!!) im Griff um die Kopflastigkeit halbwegs zu kompensieren... kein Scherz.
@ Hana
Ich meinte natürlich die reale Gewichtsverteilung. Ich dachte, der restliche Beitrag bzw. der Folgebeitrag macht das ersichtlich.
Grüße,
Alex _________________
Das Westlandeforum wurde gelöscht. Der Serviceprovider hat den Support leider eingestellt.
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stephan_harald
Alter: 43 Anmeldedatum: 18.12.2007 Beiträge: 1546 Wohnort: Essen
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Direktlink | Verfasst am: 15.06.2009, 14:20 Titel: |
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| Alex hat Folgendes geschrieben: | @ Maffmaff
| stephan_harald hat Folgendes geschrieben: | | Lass dich bitte von einem guten und erfahrenen Waffenbauer beraten bevor Du damit kämpfst |
Genau. Und als solcher sage ich Dir: Hör nicht auf Stephan, hör auf Hana. So lange Du das Bleiband nur um Griff hast, sehe ich kein Problem. Ich verstehe den Sinn von so viel Bleiband im Griff zwar nicht, aber rein sicherheitstechnisch dürfte das kein Problem sin, solange Du nicht versuchst mit dem Stiel voran zuzuschlagen.
@ Stephan
Wie schon geschrieben, im Griff ist das Kilo kein Problem. Schau Die mal die Orkpaddel an, da sind teilweise 3 kg (!!) im Griff um die Kopflastigkeit halbwegs zu kompensieren... kein Scherz.
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So und nun nehmen wir uns alle mal eine 2 Liter Flasche Cola in eine Hand.
Dann versuchen wir damit mal gebremst und kontirnuierlich über ca. 3-5 Minuten zuzuhauen in dem wir immer einen tolle Schlag ansetzen und den kurz vor dem Ziel sanft abstoppen.
Vielleicht kommt dann rüber was ich meine. 1 Kilo Bleiband wickelt man nicht mal eben in einen Griff rein, So dich will man keinen Griff wickeln (da ist na auch noch Schaumstoff drum und evtl. ein Leder)
Ich denke mal der hat den das Band über die gesamte Grifflänge verteilt und dann kann es schon ein Problem werden. Daher auch meine Frage nach der genauen Bauweise.
Warum man 1 Kilo Blei in eine LARP Waffe versenken will, entzieht sich meiner Kenntnis. Und 3 Kilo Orkpaddel finde ich wie alle Paddel albern aber nicht kampftauglich. Irgendwo muss man einfach auch mal einsehen, dass eine zu große Waffe nur noch lächerlich wirkt. Und ja ich bin ein Freund von großen Waffen, ich mag nur diese Final Fantasy Dinger gar nicht.
Und ja ich lache jeden aus, der mit so einem Final Fantasy Dingen auf einem Con rumrennt IT wobei ich da schlecht trennen kann beim lachen.
Stephan |
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Alex Moderator

Alter: 33 Anmeldedatum: 20.11.2006 Beiträge: 11083 Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
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Direktlink | Verfasst am: 15.06.2009, 17:16 Titel: |
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@ Stephan
| Zitat: | | So und nun nehmen wir uns alle mal eine 2 Liter Flasche Cola in eine Hand. |
Sag mal, hast Du unsere Beiträge gelesen oder nur das, was Du willst? Die Cola-Flasche ist gar kein Vergleich:
1. 2 Liter sind 2 Kilo.
2. Das Gewicht ist über die ganze Flasche verteilt (Hier liegt der größte Unterschied)
2. Es ist eine Flüssigkeit die auch noch in der Flasch hin und her schwappt. Dadurch muss man dauernd vor- und zurück gegensteuern, was viel mehr Kraft kostet.
Und jetzt machen wir mal ein besseres Experiment: Wir nehmen nen Hammer mit ca. nem Kilo und fassen ihn am Kopf. Ja, das ist nicht ganz ergonomisch, aber man bekommt das irgendwie durch die Finger hin. Und nu wiederholen wir Stephans lustiges Schlagexperiment. Und, oh Wunder, wir können den Stiel sogar ganz lässig aus dem Handgelenk führen. Warum nur...?
| Zitat: | | 1 Kilo Bleiband wickelt man nicht mal eben in einen Griff rein[...]Ich denke mal der hat den das Band über die gesamte Grifflänge verteilt |
Häh? Ich denke, Du meinst die Stiel- oder Schaftlänge. Dann könnte es Problematisch sein, muss es aber nicht.
Zu dem Orkpaddeln: Du darfst die albern finden. Du darfst die lächerlich finden. Aber man kann damit kämpfen, also sind die kampftauglich. Da kannst Du drüber lachen oder wie ein kleines Kind auf dem Boden aufstampfen, das ändert nichts. Und das finde ich gut.
Grüße,
Alex - Sich fragt, ob Stephans Posting dazu dient, das Universum wieder gerade zu rücken, nachdem er mit ihm bei der Drachenschuppenrüstung einer Meinung war. Hätte Stephan nämlich mehr Verständnis von Physik zugetraut _________________
Das Westlandeforum wurde gelöscht. Der Serviceprovider hat den Support leider eingestellt.
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Kelmon

Alter: 32 Anmeldedatum: 24.01.2009 Beiträge: 7448 Wohnort: Saarbrücken
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Direktlink | Verfasst am: 15.06.2009, 17:50 Titel: |
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Ich halte 1kg Bleiband in einer einhändige Waffe auch für exzessiv, stimme aber Alex bzw. Hana bei - wenn die an der richtigen(!) Stelle sitzen kein Problem.
Daß die Waffe u.U. aus der Hand fliegen und jemanden mit dem Griff an einer dafür empfindlichen Stelle treffen könnte halte ich für ein absolut vernachlässigbares und vertretbares Restrisiko. _________________ LARP-Anfänger: Schaut hier nach!
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Thema: Gewicht von Larpwaffen
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