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Thema: Glasfaser Vs. Buche


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Alex
Moderator


Alter: 32
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 10.03.2010, 19:55    Titel:

Ich gebe Dir recht, dass hier hier einige sehr krass auf Sicherheit achten. Aber ganz ehrlich: Lieber so rum, als die andernorts viel verbreitetere "Mach mal"-Mentalität.

Grüße,
Alex
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 09.02.2012    Titel:

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Jason7



Alter: 17
Anmeldedatum: 08.03.2010
Beiträge: 16

BeitragDirektlink | Verfasst am: 10.03.2010, 19:55    Titel: hm

Also ich will mich wegne meiner Rechtschreibung entschuldigen ( ich habe Lrs) ( S.2)
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The Dölla, Larp anfänger
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Taurec DaWindschief




Anmeldedatum: 21.11.2008
Beiträge: 142

BeitragDirektlink | Verfasst am: 10.03.2010, 21:02    Titel:

Meine Güte ich nehme doch auch GFK weil es das Material der vernünftigen Wahl ist.
GFK ist toll und bei weitem stabiler als irgendwelches Holz, keine Frage.

Nur wenn wieder larptypisch das Sicherheitsargument kommt im Tenor von "Nimm GFK, sonst spießt Du deine Mitspieler auf !" drehen sich mir die Zehennägel hoch.
Diese Paranoia die scheinbar vor brechenden Kernstäben herrscht ist doch absulut übertrieben.
Die Worst-Case Unfälle schätze ich einfach als viel zu unwahrscheinlich ein, als daß ich dem irgendwelche Bedeutung beimessen würde.

Es soll außerdem tatsächlich mal Leute gegeben haben, die sich früher mit Buche Bambus & Co geschlagen haben, das hat funktioniert, auch wenn ab und an mal eine Waffe zu Bruch ging.
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Leander



Alter: 22
Anmeldedatum: 03.11.2008
Beiträge: 4186
Wohnort: Berlin

BeitragDirektlink | Verfasst am: 10.03.2010, 21:07    Titel:

Dennoch ist es sinnvoll eine Gefahrenquelle nach Möglichkeit auszuschalten, auch wenn es noch so unwahrscheinlich ist, dass sie jemals eine Gefahr darstellt.
Dieser Satz gilt immer dann, wenn die Nachteile durch das Ausschalten der Gefahrenquelle dazu in angemessener Relation stehen.
Ein GAU im AKW tritt auch selten auf, dennoch sollte man sich davor schützen.
Natürlich bewegen wir uns hier bei Kernstäben auf einem anderen Level, doch eine Person mit Splittern irgendeiner Art im Arm oder sonstwo/mit anderweitiger Verletzung, ist einfach eine Person zu viel, wenn man es durch GFK hätte verhindern können.
Ein englisches Sprichwort besagt auch: "Better save than sorry."
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 09.02.2012    Titel:

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Taurec DaWindschief




Anmeldedatum: 21.11.2008
Beiträge: 142

BeitragDirektlink | Verfasst am: 10.03.2010, 21:11    Titel:

Wenn man jedes noch so kleine Risiko hochstilisieren will, sollte man da nicht vernünftigerweise bei ganz anderen Gefahrenquellen ansetzen ?
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Leander



Alter: 22
Anmeldedatum: 03.11.2008
Beiträge: 4186
Wohnort: Berlin

BeitragDirektlink | Verfasst am: 10.03.2010, 21:13    Titel:

Wenn du mir potentielle Gefahrenquellen nennst, die man mit einem Aufwand beseitigen kann, der zum Nutzen in angemessener Relation steht, sicher.
Das ist bei Kernstäben definitiv gegeben, da GFK sogar günstiger ist als Carbon-Werkstoffe, was heißt, dass man durch die Beseitigung der Gefahrenquelle sogar noch einen finanziellen Vorteil erhält. Und was will man mehr?
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Taurec DaWindschief




Anmeldedatum: 21.11.2008
Beiträge: 142

BeitragDirektlink | Verfasst am: 11.03.2010, 09:50    Titel:

Nein da fällt mir leider nichts sinnvolles ein.

Ich bleibe jedoch dabei daß es kein Sicherheitsrisiko ist oder eine Gefahrenquelle darstellt, wenn ich mir zB. eine Langwaffe mit CFK-Kern bauen will, weil ich die Steifigkeit meiner Waffe bei gleicher Kernstabdimension erhöhen will.

Ich würde eher Zweifel an der Kompetenz eines Waffencheckers bekommen, wenn mir dieser die Waffe mit Verweis auf das Bild von dem Carbonpfeil verbieten würde.

Leander hat Folgendes geschrieben:

Ein GAU im AKW tritt auch selten auf, dennoch sollte man sich davor schützen.

Also ich habe keinen ABC-Schutzanzug im Keller hängen :p
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Alex
Moderator


Alter: 32
Anmeldedatum: 20.11.2006
Beiträge: 10551
Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft

BeitragDirektlink | Verfasst am: 11.03.2010, 10:38    Titel:

Nein, deswegen wird aber der Ausstieg aus der Atomenergie geplant. Weglassen eben.

Grüße,
Alex
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 09.02.2012    Titel:

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Harald Ösgard



Alter: 42
Anmeldedatum: 11.01.2010
Beiträge: 5106
Wohnort: Erlangen

BeitragDirektlink | Verfasst am: 11.03.2010, 10:44    Titel:

Nochmal ein Nachtrag zu meinem Posting:
Ich wollte damit keine Ängste schüren. In der Technik wird selbstverständlich sehr wohl unterschieden, ob eine Variante einfach nur etwas veraltet und unmodern ist oder ob es sich um eine Variante handelt, die sich als definitiv nicht geeignet und gemeingefährlich herausgestellt hat.
Deshalb darf man eben durchaus mit einem 30 Jahre alten BMW rumfahren (auch wenn man da keine Airbacks drinn hat und die ganze Rahmen-Bauweise bei einem Unfall weniger Sicherheit bietet) aber Toyota MUSS seine fehlerhaften Gaspedale um jeden Preis aus dem Verkehr ziehen. (und wenn es wirklich stimmt, daß die das schon länger gewußt haben, dann wird das auf jeden Fall ein juristisches Nachspiel haben!)
Gleichwohl muss jede Klapperkiste, die am öffentlichen Verkehr teilnehmen will, durch den TÜV. Damit soll eine Mindest-Sicherheit für die ANDEREN Teilnehmer gewährleistet werden.

Da ich kein LARP-Waffenbauer bin und bisher noch nichteinmal auf einer Con war, mag ich das oben genannte hier jetzt nicht auf die Welt des LARP "projizieren". Das könnt Ihr besser. Und wie "gefährlich" ein getapter Holzstab oder getapter CFK-Stab in der Praxis wirklich ist, da würde man in der Technik dann allerlei Tests machen. Ingenieure delegieren die Verantwortung prinzipiell gerne an die Naturgesetze weiter.

[Mir ist beim Bogenschießen schonmal ein Holzpfeil beim Abschuß zerbrochen und ich hab mir auch schonmal ne Befiederung unter die Haut geschossen. Nun bin ich etwas vorsichtiger, aber ich liebe trotzdem immer noch Holzpfeile mit Naturfedern. Da es dabei auch nur um mein eigenes Risiko geht, kann ich das auch so allein für mich entscheiden.]

PS: Allerdings "schützt" Hobby nicht allgemein vor Strafverfolgung. Bei einen Tauchunfall wird sehr wohl umgehend sämtliche Ausrüstung beschlagnahmt und sollte sich dann rausstellen, daß da einer zu doof war den Kompressor richtig zu bedienen oder ein Ventil richtig einzuschrauben oder oder oder... dann wird das richtig haarig. War es der Verunfallte selber und lebt er noch, so kann sich die Versicherung anstellen. War es aber ein ANDERER ---> Staatsanwalt.

Abschließen möchte ich meinen Beitrag zu diesem Thread mit einem Zitat:

"KEINE PANIK!"
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Besuchte Cons: JdS 2010-Gottfreid/Jäger; DF 2010/ Boyden Kuin/Keltischer Handwerker;Herbstturney 2010/Goscogne/ Kriegsknecht im Gefolge des Herrn Sevigny
2011/ Boiden - keltischer Auxilliar (und Handwerker) 2011/Gottfreid - Pilgerreise Dascon
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Kelmon



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Beiträge: 6533
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 11.03.2010, 11:57    Titel:

Leander hat Folgendes geschrieben:
Ein GAU im AKW tritt auch selten auf, dennoch sollte man sich davor schützen.

Schlechtes Beispiel - Da AKWs weit, weit weniger Tode verursachen als z.B. Braunkohlekraftwerke, ist der Atomausstieg tatsächlich unglaublicher Unsinn zugunsten gefühlter statt tatsächlicher Sicherheit.
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Kjeldor



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 11.03.2010, 12:05    Titel:

Sorry fürs OT.

Very Happy
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Meine Galerie gebauter Waffen:
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Taurec DaWindschief




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Beiträge: 142

BeitragDirektlink | Verfasst am: 11.03.2010, 13:06    Titel:

Ach um nochmal auf das Gespennst des Haftungsrisikos zurückzukommen.

Das ist doch an den Haaren herbeigezogen nur um Angst vor diesem Scheinsicherheitsargument zu machen.
Ich würde es jedenfalls auf eine Verhandlung ankommen lassen, soll doch ruhig mal jemand versuchen eine Fahrlässigkeit durch CFK-gebrauch zu beweisen.

Wenn noch nichtmal Leute belangt werden die draufdreschen wie Idioten und tatsächlich anderen blaue Flecken und auch mal einen Gebrochenen Finger bescheren, beschwört Ihr hier tatsächlich eine Haftungsgefahr aufgrund eines stabileren Kernstabes ?

Fakt ist doch Folgendes:
GFK-Stäbe brechen nicht (ein berichteter Vorfall durch drauftreten bei wievielen Waffen, 10 000 ?)
CFK ist nochmal stabiler.
Als noch vor 10 Jahren Materialien benutzt wurden die im Spiel auch mal gebrochen sind gab es deswegen keine Sicherheitsbedenken und auch keinen GAU.

Dieses "Risiko" ist einfach zu konstruiert, und fügt sich für mich in das Bild einer realitätsfernen Larpsicherheitsbewertung ein.

P.S.
Ich mag Atomstrom Cool
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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 11.03.2010, 13:17    Titel:

Das sehe ich anders.

Zwar mag es sein, daß die Verwendung des "richtigen" Holzes, das man dann auch noch "richtig" verbaut zu einer Waffe führen würde, die durchaus sicher sein kann, gibt es hier zwei Probleme:

1. Holz ist ein Naturprodukt. Keine zwei Holzstangen sind gleich. Niemand kann sagen, ob und wann mal eine dazwischengerät, die nicht stabil genug ist. Bei GFK stellt sich dieses Problem nicht. GFK ist immer gut.

2. Schlechte Nachahmungen. Wenn "Holz" ok ist, wie lange, glaubst Du, dauert es, bis da jemand eine Waffe mit einer 10x10mm Kiefernleiste baut? Und das kannst Du schlecht mit der "guten, alten Zeit" vergleichen, wo LARP in einem weit kleineren Personenkreis gespielt wurde.
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Taurec DaWindschief




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Beiträge: 142

BeitragDirektlink | Verfasst am: 11.03.2010, 13:58    Titel:

Ich hatte jetzt eigtl. gerade auf CFK umgeschaltet.

Ich wollte nur verdeutlichen, daß diese unsicheren Naturmaterialien durchaus verwendet wurden, aber dabei nicht in dem Maße zu Unfällen geführt haben wie es gewesen sein müßte, wenn man einigen hier Glauben schenken mag.
Im Versagensfall von CFK wäre die Wahrescheinlichkeit, daß es zu einer Verletzung kommt, wie bei der empirisch belegten Holz und Bambusverwendung, wohl sehr gering.
Auch die Größe des Schadens wäre im Vergleich zu akzeptierten Risiken wie mal nachts durch den Wald zu marschieren oder generell Larpkampf nicht sonderlich höher.
Jetzt potenziert sich das ganze nochmal mit der Wahrscheinlichkeit, daß überhaupt der CFK-Stab bricht; Rückschlüsse auf diese Wahrscheinlichkeit läßt unter Umständen die fast nicht vorhandene Wahrscheinlichkeit des weniger stabilen Materials dem GFK zu.

Da kommt einfach nichts bei rum weswegen ich CFK als gefährlich einstufen würde.

Mit Holz sieht das natürlich ein wenig anders aus, das bricht ja eigtl. zu 100% irgendwann. Vor allem wenn es gegen den GFK Kernstab geht. Der Versagensfall ist also auf fast 100%. Aber da passiert halt auch nichts weltbewegendes, die Pömpfe ist im Eimer, eine Neue muß her. Ein Automatismus "Kernstab bricht, es folgt Verletzung" ist keinesfalls gegeben. Es ist vielmehr äußerst dumm hinsichtlich der Haltbarkeit der Waffe sowas zu verwenden, als daß es nun eine Gefahr für die Mitspieler darstellt.Vielleicht ist ja sogar im Falle eines fahrlässigen Verwenders die Holzwaffe die sicherere eben _weil_ sie zerbricht.
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Kelmon



Alter: 31
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 11.03.2010, 14:57    Titel:

Ah, da hatte ich mich verlesen...dachte, Du plädierst deutlich für Holz Wink

Ja, sicher, ich denke auch nicht, daß da ganze Heerscharen von Frühlarpern da an Holz in Waffen gestorben sind. Das sind wir als Kinder mit Holzschwertern ja auch nicht.
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