Thema: Klerikale, schamanistische, druidische Magie
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Argentan
Alter: 36 Anmeldedatum: 22.12.2010 Beiträge: 16
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Direktlink | Verfasst am: 07.09.2011, 19:37 Titel: |
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Also wenn man Ahnengeister anruft würde ich mir mindestens 4, besser mehr, billige MP3 Player von Ebay holen, dazu billige Kopfhörer/Lautsprecher, die auseinandernehmen, möglichst klein machen und dann abtarnen (in grasfarbenes Tuch einwickeln, mit Blättern abtarnen etc.) Die MP3 Player sollten dann raunende Stimmen, Flüstern und mystische Geräusche von sich geben. Am besten unterschwellig. Nicht in der Menge übertreiben. Weniger ist mehr. Trotzdem sollte man bei den Stimmen seinen ganzen Freundeskreis mal um ein, zwei Sätze bitten.
Die verteilt man dann am Ritualplatz.
Besteht die Gefahr das Krigerhorden auf dem Weg zum Einsatz hier durchrollen, dann sollte man eine lautere Variante mit Mystischen Tönen (Windharfe??) die dauernd zu hören sind im Zentrum platzieren. |
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inLarp

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Chevalier

Alter: 31 Anmeldedatum: 21.01.2010 Beiträge: 3557 Wohnort: Wiesbaden
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Direktlink | Verfasst am: 08.09.2011, 12:51 Titel: |
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| Numair hat Folgendes geschrieben: | Ich mach einfach nur mal ein paar Stichworte, weil ich hier ein bischen unter Zeitdruck bin. Kann zu den einzelnen Punkten bei Bedarf später gerne nähere Erläuterungen bringen.
Akkustisch:
- gutturales Gemurmel in einer alten/fremden Sprache
- Summen statt singen
- Begleitung durch Didgeridoo, Trommel, Fußstampfen, Klatschen
Optisch:
- Kerzen, Fackeln, Feuerschein
- Rauch
- Nebel
- rituelle Bemalung
- Ritualgewänder
Körpersprache:
- Tanzen
- Zuckungen bei Geistkontakt
- entsprechende Bewegungen (passend zum Totemtier/Gott/etc.)
Olfaktorisch:
- Weihrauch oder anderes Räucherwerk
- Tinkturen / Tränke
Hilfsmittel:
- Runensteine (mit Leuchteffekt)
- Knochen / Holztafeln zum Werfen
- (Latex-)Eingeweide zum Lesen
- Blut, ölige Substanzen, Tinkturen
- Fetische / Glaubenssymbole
Generell sollte das ganze natürlich wirken. Wie Dossmo schon sagte eher bittend und flehend, als kontrolliert und unterwerfend. |
Diese Stichworte finde ich schon sehr gut. Ich finde aber schwierig generell zwischen gildenmagischer und "natürlicher" Magie zu unterschieden, weil rein gewachsen ein Großteil der Gildenmagie sich aus der Naturmagie entwickelt hat. Gidlenmagie neigt nur dazu die Magie mehr in feste Formen zu gießen, sie zu "ritualisieren", und zwar so, dass jedes Mal das Aussehen des Magiewirkens identisch sein sollte.
Aber der Naturzauberer, wie ein Schamane oder Druide nutzt seine Umgebung viel mehr: fließt ein Bachlauf in der Nähe wird er vielleicht für ein Ritual eher die starken Wasserelemente anrufen, gibt es einen Wald, werden die Baumgeister angesprochen. War dort ein Schlachtfeld werden die verstorbenen Seelen um Hilfe gebeten usw.
Zudem sollten seine Maßnahmen mehr natürlich wirken. Wie angesprochen würde er wohl eher keine schon fast "industriell" an einer Akademie hergestellte Zutaten verwenden, sondern etwas was mehr Verbindung zur Natur hat. Sein Schutzkreis wird mühsam aus Zweigen die er in der Umgebung gefunden hat gelegt. Er schleppt kaum Zutaten mit sich herum, sondern sucht sie sich frisch in der Natur, um eine möglichst enge Bindung mit dem Ort aufzubauen.
Dennoch glaube ich das durchaus ähnliche Rituale, wei eben Schutzkreise vorhanden sein können..sie sehen nur anders aus. Und während der Magier penibel auf Sauberkeit und Detailtreue achtet in seinem Ritual, um ja keine aus Buchwissen hergeleitete Regel zu brechen, macht sich der Naturmagier extra dreckig, improvisiert, wenn er merkt, dass eine bestimtme Art die Naturkraft an diesem Ort besonders anspricht. Er schwingt spontan das Messer um sein Lebenssaft zu opfern, wo wie er ansonsten vielleicht Honig, Wein und Harze opfert.
Singen finde ich toll! Mein problem wäre am ehesten, dass ich nicht weiß WAS ich singen soll. Und es sollte eben so wenig wie möglich abgelesen wirken, sondern spontan gerichtet an die angesprochene Wesenheit, da auch das Wissen um die Natur nicht schriftlich sondern mündlich von Lehrer zu Schüler weitergegeben wird (bei Klerikern kann das abweichen).
Sollte man eigentlich verständlich singen als Naturzauberer? Oder sollte man dabei "ursprüngliche" Sprachen verwenden? Ich finde z.B. Arabisch oder keltische Sprachen würden sich sehr dafür eignen, weil sie für uns so fremdartig klingen, aber dennoch einem ermöglichen etwas "sinnvolles" zu singen. _________________
...
Avarisches Ritterlager 21. bis 24.06.2012
DSA-GG&P2012 - Die große Kabinettstjoste 31.8. bis 02.09.2012
Das graue Land 3 - Boryarts Herz 12. bis 14.10.2012 |
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Nount

Alter: 27 Anmeldedatum: 08.06.2007 Beiträge: 1866 Wohnort: Osnabrück und Beckum
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Direktlink | Verfasst am: 08.09.2011, 13:52 Titel: |
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| Chevalier hat Folgendes geschrieben: | | Singen finde ich toll! Mein problem wäre am ehesten, dass ich nicht weiß WAS ich singen soll. Und es sollte eben so wenig wie möglich abgelesen wirken, sondern spontan gerichtet an die angesprochene Wesenheit, da auch das Wissen um die Natur nicht schriftlich sondern mündlich von Lehrer zu Schüler weitergegeben wird (bei Klerikern kann das abweichen). |
Na, Lieder musst du dir schon selbst ausdenken
Wenn man ohnehin ein Ritual macht, muss es ja irgendwelche Dinge geben, die man sagt. Und daraus kann man dann Gesänge basteln. Feste Formeln sind auch immer gut.
| Zitat: | | Sollte man eigentlich verständlich singen als Naturzauberer? Oder sollte man dabei "ursprüngliche" Sprachen verwenden? Ich finde z.B. Arabisch oder keltische Sprachen würden sich sehr dafür eignen, weil sie für uns so fremdartig klingen, aber dennoch einem ermöglichen etwas "sinnvolles" zu singen. |
Arabisch o.ä. dann bitte nur bei Charakteren, die am arabischen Raum orientiert sind.
Ich bin kein großer Fan davon, irgendwelche Sprachen zu benutzen, weil die halt cool klingen oder weil man die halt OT kann - "fremdartig" allein reicht nicht, oft hört man ja, aus welchem geographischen Raum ungefähr die Sprache stammt. _________________ Entspanne dich.
Lass das Steuer los.
Trudle durch die Welt.
Sie ist so schön.
(Kurt Tucholsky) |
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Chevalier

Alter: 31 Anmeldedatum: 21.01.2010 Beiträge: 3557 Wohnort: Wiesbaden
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Direktlink | Verfasst am: 09.09.2011, 07:25 Titel: |
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Ich habe nicht gesagt ich würde das nicht, tun, nur das ich es nciht elicht finde mir das zu singen auszudenken udn auswendig zu lernen.
So war das jetzt auch gemeint. Der nordische Charakter hielte sich eben auch besser an nordisches, der Arabs an arabisch, der Kelte z.b. an bretonisch, kornisch oder walisisch (gaelisch ist zu verbreitet). _________________
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inLarp

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Sonadorexis

Alter: 24 Anmeldedatum: 04.10.2009 Beiträge: 686 Wohnort: Bei München
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Direktlink | Verfasst am: 09.09.2011, 20:17 Titel: |
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Schönes Thema. Hab mir selbst auch schon häufiger Gedanken gemacht, was ich bei mir verbessern könnte, bzw. eher wie genau ich es verbessern könnte.
Ich nutze bisher hauptsächlich rauchelemente und Gesänge. Rauchtabletten kann man zum Beispiel super in nem Körner oder Mörser zu feinem weißen Staub zermahlen und mit Asche mischen. Wenn man nun nen Glutherd hat (Ausm Lagerfeuer oder ne glühende, etwas zerstampfte Shishakohle, damit es nicht ganz nach dem ausschaut, was es ist ) kann man die Asche einstreuen und es raucht halt. finde ich schöner als den offensichtlichen Einsatz von Tabletten.
Klangtechnisch nutze ich bisher nahezu ausschließlich Elemente aus dem Kehlkopfgesang in Kombination mit Fantasielauten und behaupte, dass ich damit eine Sprachmelodie zu Tage bringe, die sich fließend und irgendwo auch überzeugend anhört und nicht wie "ich sag was böses/mystisches blabla" Trommeln, Didge und Konsorten habe ich anfangs auch gerne genutzt, da ich bei uns aber der einzige "percussionist" bin und auch gern singe, mich aber nicht auf beides gleichzeitig konzentrieren mag (qualität sin(g)kt) ist der Bruch dazwischen für mich immer störend gewesen, weshalb ich es nur noch gelegentlich nutze.
Ich würde selber gerne auch mehr mit Sprache arbeiten, also gesprochenen Worten, hab aber bei allem das Gefühl, dass es entweder nicht passt oder sich belämmert anhört.
Spreche ich mit Fantasielauten weiß keiner, was eigentlich Fase ist und schaltet vermutlich ab. Andere Sprache fällt aus schon von anderen genannten Grünen aus. Arkan-ähnliche Formeln sind halt zu sehr an die Akademiker angelehnt und alles was mit "mögest du [...]" und "soll dir [...] wiederfahren" Zusammenhängt ist für mich zu nah am klerikalen.
Mein Totem - das auch gleichzeitig einen Gott-ähnlichen Status in unserer Gruppe besitzt - anzurufen grenzt eher an die Schamanenanrufungen, von denen mir bisher nur negativ berichtet wurde und ist überdies eher die Sache unserer klerikalen Fraktion. Und mit "Ich rufe die Winde des Westens", "Hört mich an ihr geister der Meere", etc. werde ich nicht arbeiten, weil mein Charakter und die Gruppe dafür zu sehr auf ihren "Gott"/mein Totem fixiert sind. Eine Alternative wäre noch die Beute, aber auch damit tue ich mich irgendwie schwer, sollte mich in der Richtung aber mehr vertiefen und Dinge ausprobieren... Wie vielleicht erkennbar ist... ich stehe da auch vor einem Problem
Tanzen ist aber auch eine Geschichte, für die ich mich (noch) nicht aufraffen kann. Da ist die Hemmschwelle (noch) zu hoch. Außérdem wäre bei sowas ne musikalische Begleitung immer schön .
Vielleicht hab ich bisher aber auch einfach zu wenig Mitritualisten gefunden, wer weiß das schon.
Eine Idee zu nem Schamanistischen Ritualkreis von nem Kumpel von mir ist aber auch noch ein "tragbarer Kreis". Sprich man hat verschiedene Eckpunkte (schädel, Steine, etc) die man durch (geflochtene/-knotete) Schnüre wahlweise mit perlen o.ä. verbindet, die man dann vor Ort einfach ausbreiten kann und bei Bedarf in der Mitte an nem Knoten hochzieht und sofort wegschleppen kann. in sowas könnte man auch Dinge wie Rauchstationen, elektrische Spielerein wie Lichter, Geräusche, etc. vorinstallieren ohne jedes Mal nen riesen Aufwand zu haben. Außerdem wäre die Sachen dann geschützt, weil kaum jemand auf nen Schädel treten wird (zumindest nicht absichtlich... wenn er glüht dürfte er auch nem rennenden Kämpfer auffallen.)
Bei elektrischen Spielerein bin ich besonders bei alternativer Magie Fan von natürlich wirkenden effekten. eine Geräuschkulisse über Lautsprecher fänd ich - wenn sich nicht wirklich wirklich gut umgesetzt ist - irgendwie albern glaube ich. Ich hab bei sowas schnell den Eindruck, dass es aufgesetzt wirkt...LED und konsorten sind dimmbar natürlich schön, brauchen aber auch mehr platz. Diese Flackerlichter (habs auch schon gesehen) sind aber gerne daheim zu lassen.
Stilles Feuer finde ich schön, allein schon weil Feuer immer ne gemütliche, muggelige Atmosphäre schafft, allerdings bin ich mir unsicher, ob Sachen wie Feuershows bei sowas passen oder eben ned. Gefühlt würde ich da zu einem "nö" tendieren... |
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Pedro
Alter: 20 Anmeldedatum: 09.06.2010 Beiträge: 211 Wohnort: Essen
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Direktlink | Verfasst am: 09.09.2011, 22:33 Titel: |
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| Nount hat Folgendes geschrieben: | | Chevalier hat Folgendes geschrieben: | | Singen finde ich toll! Mein problem wäre am ehesten, dass ich nicht weiß WAS ich singen soll. Und es sollte eben so wenig wie möglich abgelesen wirken, sondern spontan gerichtet an die angesprochene Wesenheit, da auch das Wissen um die Natur nicht schriftlich sondern mündlich von Lehrer zu Schüler weitergegeben wird (bei Klerikern kann das abweichen). |
Na, Lieder musst du dir schon selbst ausdenken
Wenn man ohnehin ein Ritual macht, muss es ja irgendwelche Dinge geben, die man sagt. Und daraus kann man dann Gesänge basteln. Feste Formeln sind auch immer gut. |
muss man? Wenn man mehrere tausend Jahre Menschheitsgeschichte hat wird es wohl so ziemlich keinen geben der sämtliches weis... und es gibt eine Menge griechischer, römischer oder auch christlicher Texte - nicht nur liedtexte sondern auch viele Gedichte eignen sich gut zum singen - die man so benutzen bzw abwandeln kann. Wer nu aus der Biebel zitiert ist natürlich selbst schuld
PS: wenn ich von den Texten spreche meine ich eigendlich Übersetzungen davon - ich bin kein fan von übermäßigem Fremdsprachengebrauch im larp... _________________ Powergamer durch Anwesenheit - DAS nenne ich Macht |
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Sonadorexis

Alter: 24 Anmeldedatum: 04.10.2009 Beiträge: 686 Wohnort: Bei München
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Direktlink | Verfasst am: 09.09.2011, 23:47 Titel: |
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wobei du bei selbst ausgedachten und geschriebenen immer den Vorteil hast, dass du sie direkt auf dich und die Situation zuschneiden kannst und nicht etwas zurechtbiegen musst. es ist dann ein weiteres Puzzlelteil, dass deinen Charakter authentischer wirken lässt, oder zumindest lassen kann . |
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Pedro
Alter: 20 Anmeldedatum: 09.06.2010 Beiträge: 211 Wohnort: Essen
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Direktlink | Verfasst am: 10.09.2011, 00:02 Titel: |
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großes problem ich bin schrecklich unkreativ... da such ich mir lieber was passendes aus einem meiner bücher und schreib das n bissl um  _________________ Powergamer durch Anwesenheit - DAS nenne ich Macht |
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inLarp

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Nount

Alter: 27 Anmeldedatum: 08.06.2007 Beiträge: 1866 Wohnort: Osnabrück und Beckum
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Direktlink | Verfasst am: 10.09.2011, 09:28 Titel: |
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| Pedro hat Folgendes geschrieben: | muss man? Wenn man mehrere tausend Jahre Menschheitsgeschichte hat wird es wohl so ziemlich keinen geben der sämtliches weis... und es gibt eine Menge griechischer, römischer oder auch christlicher Texte - nicht nur liedtexte sondern auch viele Gedichte eignen sich gut zum singen - die man so benutzen bzw abwandeln kann. Wer nu aus der Biebel zitiert ist natürlich selbst schuld  |
So benutzen würde ich die aber nicht - es soll doch zum Charakter passen! Irgendwelche Texte sind da etwa so hilfreich wie irgendwelche Klamotten. Keine schöne Lösung.
Wenn man sie stark (!) abwandelt, könnte es gehen. Aber dann bitte nur sehr unbekannte Texte.
Ich denke mir aber: Komisch, einen Glauben/Hintergrund kann man sich doch auch ausdenken, warum dann keine passenden Sätze dazu?
Kreativität ist leider Grundvoraussetzung dafür, einen eigenen Hintergrund zu verwenden. Wer nicht kreativ ist, sollte sich dann lieber anderen anschließen. _________________ Entspanne dich.
Lass das Steuer los.
Trudle durch die Welt.
Sie ist so schön.
(Kurt Tucholsky) |
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Gerwin

Alter: 29 Anmeldedatum: 20.06.2010 Beiträge: 8166
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Direktlink | Verfasst am: 10.09.2011, 10:17 Titel: |
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| Zitat: |
muss man? Wenn man mehrere tausend Jahre Menschheitsgeschichte hat wird es wohl so ziemlich keinen geben der sämtliches weis... und es gibt eine Menge griechischer, römischer oder auch christlicher Texte - nicht nur liedtexte sondern auch viele Gedichte eignen sich gut zum singen - die man so benutzen bzw abwandeln kann |
Sehe ich eigentlich genauso. Kaum ein OT-Priester, Schamane und Co. haben sich je stets selbst Lieder die genau zu einer Situation passen ausgedacht. Und ganz ehrlich, im Larp wird eh andauernd kopiert. Sicher muss man das ein oder andere Lied vorher etwas umreimen, und klar darf man sich nicht an Liedern bedienen die jeder aus dem Weihnachtsgottesdienst oder vom letzten Man-O-War Konzert kennt. Da die wenigsten Larper jedoch Liedermacher sind und somit das meiste selbst getextete oft ein wenig "holprig" klingt sehe ich da keine Probleme sich bei Profis zu bedienen. _________________ Lieber Larpeinsteiger:
Auch wenn dieses Posting tendenziell einen anderen Eindruck vermittelt kannst du natürlich relativ unabhängig von körperlichen Voraussetzungen, Geschlecht, Alter und Herkunft jede Rolle spielen die du willst. Alles was du hier liest sind persönliche, subjektive Meinungen. |
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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4528 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 10.09.2011, 11:38 Titel: |
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| Zitat: | | Sicher muss man das ein oder andere Lied vorher etwas umreimen, und klar darf man sich nicht an Liedern bedienen die jeder aus dem Weihnachtsgottesdienst oder vom letzten Man-O-War Konzert kennt. Da die wenigsten Larper jedoch Liedermacher sind und somit das meiste selbst getextete oft ein wenig "holprig" klingt sehe ich da keine Probleme sich bei Profis zu bedienen. |
Das Problem ist, dass man da häufig das Wissen seiner Mitspieler unterschätzt, siehe die ganzen Namen, die aus irgendwelchen Fantasyschinken abgekupfert sind. Da man sich in einem Hobby befindet, wo viele Leute ähnliche Interessen haben wie man selbst, ist die Chance recht hoch, dass die auch die gleichen Vorlagen kennen.
Wenn es gut passt oder vielleicht noch geschickt abgewandelt ist sehe ich da kein Problem, einfach irgendwas rauszugreifen und zu hoffen dass es keiner kennt halte ich hingegen nicht für so gut. _________________ Mein Zeug auf
Larper.Ning - Deviantart - CoolMiniOrNot |
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Gerwin

Alter: 29 Anmeldedatum: 20.06.2010 Beiträge: 8166
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Direktlink | Verfasst am: 10.09.2011, 11:59 Titel: |
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Selbst wenn jemand das Lied klingt, empfinde ich dass nicht als schlimm. Der Knackpunkt ist doch eher ...kenne ich das Lied wirklich aus dem täglichen Umgang...oder kenne ich es nur durch irgendwelches "Spezialwissen" welches eben nicht jeder Larper hat. Bei letzteren würde es mich nicht unbedingt stören. Und derartige Lieder richtig "auszuwählen" ist in meinen Augen Herausforderung genug. Man will ja auch nicht immer die gleichen haben.
Wenn natürlich jemanden etwas eigenes einfällt..umso besser. Gut...das "What shall we do with the drunken sailor" Lied zum Mytho 2009 Ritual..war dann doch etwas..eigenartig. _________________ Lieber Larpeinsteiger:
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Nount

Alter: 27 Anmeldedatum: 08.06.2007 Beiträge: 1866 Wohnort: Osnabrück und Beckum
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Direktlink | Verfasst am: 10.09.2011, 16:25 Titel: |
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Andere Lieder sind halt immer eine Notlösung. Und ich finde nicht, dass "Notlösung" das angestrebte Ziel bei der Darstellung sein sollte
Denn ein reales Lied ist auf ein bestimmtes Setting zugeschnitten. Das kann auf einen allgemein-historisch angelehnten Fantasyhintergrund durchaus auch passen - allerdings ist Schamane oder Priester doch ein eher spezielles Setting, und ein Ritual erfordert m.M.n. eher spezielle Lieder.
Wenn man reale Lieder nur wenig umdichtet (Namen ersetzen z.B. - für mich ein No-Go in den meisten Fällen!), ist das Endergebnis meist schlecht.
Dichtet man sie relativ stark um, kann man das Lied auch gleich selbermachen.
Für mich ist Priester, Schamane etc. eine Rolle, für die man sowieso eine gewisse Eloquenz braucht - wie will man sonst seinen Glauben rüberbringen, wenn man nicht mit Worten ausdrücken kann, was man selbst, der Gott und der Glaube verkörpert und wofür man einsteht? Und wenn man das kann, kann man auch Ritualgesänge schreiben. _________________ Entspanne dich.
Lass das Steuer los.
Trudle durch die Welt.
Sie ist so schön.
(Kurt Tucholsky) |
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Gerwin

Alter: 29 Anmeldedatum: 20.06.2010 Beiträge: 8166
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Direktlink | Verfasst am: 10.09.2011, 16:42 Titel: |
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Naja..vielleicht sehe ich das wieder zu kritisch...aber in meinen Augen liegen Welten zwischen "ich halte mal eine Predigt aus dem Stehgreif", "ich entwerfe eine entsprechende Religion" und "ich entwerfe ein Lied". Um ein Lied oder einen Gesang zu entwerfen braucht Mensch im Regelfall eine gewisse Ahnung von Harmonien, von Tönen und von Komposition. Dass habe die meisten Larper nicht. So eloquent sie sein mögen, so lange das "Handwerkszeug" nicht stimmt kommt da in meinen Augen nicht viel gutes raus.
Dann lieber ein Lied dass ein anderer gemacht hat..dafür aber jemand der Ahnung von Harmonien und Co hat. Natürlich gibt es auch Larper die musikalisch genug sind um derartiges zu entwickeln. Mit Eloquenz hat das aber für mich ungefähr so viel zu tun wie Sportlichkeit mit Sumoringen. _________________ Lieber Larpeinsteiger:
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Nount

Alter: 27 Anmeldedatum: 08.06.2007 Beiträge: 1866 Wohnort: Osnabrück und Beckum
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Direktlink | Verfasst am: 10.09.2011, 19:25 Titel: |
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| Gerwin hat Folgendes geschrieben: | | Naja..vielleicht sehe ich das wieder zu kritisch...aber in meinen Augen liegen Welten zwischen "ich halte mal eine Predigt aus dem Stehgreif", "ich entwerfe eine entsprechende Religion" und "ich entwerfe ein Lied". Um ein Lied oder einen Gesang zu entwerfen braucht Mensch im Regelfall eine gewisse Ahnung von Harmonien, von Tönen und von Komposition. |
Halt!
Es geht um TEXT! Nicht um die Melodie dazu! _________________ Entspanne dich.
Lass das Steuer los.
Trudle durch die Welt.
Sie ist so schön.
(Kurt Tucholsky) |
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Thema: Klerikale, schamanistische, druidische Magie
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