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Thema: Klerikale, schamanistische, druidische Magie


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Benutzer755



Alter: 29
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 07.09.2011, 13:07    Titel: Klerikale, schamanistische, druidische Magie

Wie schon im Chatthread angesprochen, möchte ich hier einen Diskussions+Vorschlagthread ins Leben rufen, der sich mit Magiedarstellung abseits der Magie beschäftigt.

Kurz nochmal die Problematik:
Charakterkonzepte, die ihre Magie von den Göttern oder den Ahnen ziehen, sollten sich von den Akademiemagiern durch Darstellung unterscheiden. Lasse ich jedoch jeglichen "Effekt" weg, merkt mein Publikum selten was passiert ist, da man es eben nicht sieht.
So gilt bei normalen Magiern und auch dementsprechend in den Köpfen der LARPer ein Kreis aus Mehl als ein magischer Schutzkreis. Mehl in Kreisform erzeugt also schon beim Zuschauer die Assoziation zu einem Magier. Wenn ich nun als Druide, Schamane, Völva etc. einen Schutzkreis ziehe, kann ich den mit Worten abgehen, im Kreis räuchern oder ähnliches. Meist jedoch bleibt davon nichts stehen und wenn ich nicht aufpasse, rennen mir die Leute gleich durch den gezogenen Kreis, weil sie nicht seit Beginn des Rituals da waren, keine Leute (Ritualwachen) oder Zäune das Areal begrenzen.
Was wäre eine Möglichkeit, so einen Schutzkreis oder auch andere Rituale zu gestalten ohne das der 0815-LARPer das mit Magie in Verbindung bringt? Welche Möglichkeiten zwischen Pyro und LED auf der einen Seite und dem ewigen Stress von depperten Kriegern, die durch Rituale laufen, gibt es noch?
Welche Erfahrungen habt ihr evtl. bisher mit verschiedenen Varianten gemacht? Was könnte man noch ausprobieren?

Danke schonmal im Voraus für Antworten! ;o)

Edit: Ich sammle dann hier mal die Ideen.

- Kreise aus Fackeln, Kerzen, Räucherschälchen, Steinen, Götzen, Reinheitsiegel+Pergamentstreifen
- Mitmacher suchen
- Singen
- bittende, flehender Körperhaltung/Körpersprache
- laut reden
- kein (Pseudo)Latein
- (siehe Numairs Beitrag ;o)
- Ritualdecke


LG
Benutzer755
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Wenn man mich fragt, welche Farbe die Liebe hat
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(Jacab)


Zuletzt bearbeitet von Benutzer755 am 07.09.2011, 18:54, insgesamt 3-mal bearbeitet
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 24.05.2012    Titel:

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Dossmo



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 07.09.2011, 13:13    Titel:

Körpersprache. Akademie-Magie ist für mich immer fordernd, an sich reissend; klerikale Magie eher bittend, erflehend. Schwer auszudrücken.

D.
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Nount



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 07.09.2011, 13:15    Titel:

Eine sehr schöne Möglichkeit für diese drei Gruppen ist Gesang - das ist nämlich etwas, was ich mit klassischer Akademie-Magie überhaupt nicht in Verbindung bringe.
Am allerbesten, wenn mehrere Leute singen.

Nachteil: Man braucht gute Gesänge, die nicht nervig werden nach 2 Strophen, man muss singen können und optimal wäre eine gute Stimme ...
Vielleicht funktionieren dafür auch Instrumente?

Und im Chat-Thread habe ich gelesen, dass es dir um Nordleute geht (oder war das nur ein Beispiel?) - ich kann nicht sagen, ob das dafür geeignet wäre; dafür kenne ich mich mit dem Kulturkreis zuwenig aus Confused
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Trudle durch die Welt.
Sie ist so schön.
(Kurt Tucholsky)
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luthien368



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 07.09.2011, 13:28    Titel:

Verdammt, mir fallen spontan zwei Diskussionen am Ning dazu ein, nur... find die mal wieder -_-

Generell würd ich es so handhaben: Keine Verwendung von Effekten, Formeln, Handlungen etc, die bei Magiern zur Darstellung der Magie verwendet werden. Keine unnütze Pyro, keine LEDs, keine lateinischen Zauberformeln und seltsame Gestik.

Statt dessen lieber natürliche Effekte verwenden: Räucherstäbchen, Funkenpulver, aromatische Kräuter, die man ins Feuer wirft. Statt Zauberformeln lieber Gesänge und/oder Litaneien, die sich nach Gebeten anhören. Statt Gestik weit ausschweifende Armbewegungen, Wiederholungen heiliger Symbole, Anbetung des Totems/Elementes/Gottes.

was Ritualkreise anbelangt... bin ich eh der Meinung, dass die wirklich NUR zu Magiern passen. Sie stellen immerhin einen Schutzwall dar zwischen jenen, die gerade starke Magie wirken und jenen, die sich nicht selbst schützen könnten vor eventuellen Effekten, bzw. zur Reinigung eines Bereiches, um anständig Magie auszuüben. Druiden brauchen einen für sie ausreichen heiligen (bzw. nicht unheiligen) Ort. Ein Blutpriester kann auf dem Schlachtfeld, nicht jedoch auf einer Blumenwiese seine Wunder ausrufen, ein Schamane kann im Wald, nicht jedoch auf einer Burg zu seinem Totem sprechen.

Für Druiden, Kleriker, Schamanen etc. sollte man sich daher eine genügend große Zuschauermenge anlegen, sowie ein ungestörtes Fleckchen Congelände (immerhin gehört Konzentration, aber auch ein Teil Trance und Meditation zu jenen hinzu). Zusätzlich sollten diese Rituale nicht still und heimlich über die Bühne gehen, sondern lautstark und selbstbewusst sein. Wenn jemand an einem kleinen Ritualklapptisch etwas von Wasserreinigung wispert, wird das ein behelmter Krieger garantiert übersehen. Wenn jemand aber laut predigend oder singend um eine Hüfthohe Säule herum schreitet, müsste man schon stark stumpf sein, um das nicht mitzukriegen.

Je gewaltiger die Atmosphäre ist, desto weniger ist ein Außenstehender gewillt, diese zu brechen. Am hellichten Tag eine meditative Gebetsstunde abhalten ist etwas ganz anderes als eine am Abend mit dutzenden von Kerzen beleuchtete Gemeinde, die im Gleichklang eine tiefe Melodie summt.

Zusätzlich alles, was den Raum des Priesters/Klerikers/jaddajadda feststeckt, ist hilfreich. Bodenkreise werden übersehen, aber alles, was hüfthoch ist und größer, nimmt man wahr. 4 hohe Kerzenleuchter können ein Gebiet abstecke, auf Pfähle geklebte Kerzen ebenso, Helfer (weitere Mitprediger / -Schamanen, Weihrauchträger, Chor usw), die aktiv am Geschehen teilnehmen (also durch Laufen oder weite Bewegungen, lautes Singen o.ä.) wecken Aufmerksamkeit, erzeugen Atmosphäre (die widerum nicht gebrchen werden möchte) und zeigen ganz genau, welcher Bereich momentan bitte ungestört bleiben sollte.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 24.05.2012    Titel:

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Dennis



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 07.09.2011, 13:33    Titel:

@Mehl
Ich bringe eigentlich jede Kreisform, die mit entsprechendem Tamtam erstellt wird, mit Magie in Verbindung. Neben dem (eigentlich unschönen) Mehl könnte man da beispielsweise Steine aufschichten, kunstvoll Fäden von einer Ecke zur anderen ziehen, den Boden kreisförmig säubern (also wirklich mit dem Besen Dreck entfernen), Kerzen aufstellen, Kreidezeichnungen machen... das muss ja alles nicht nach Gildenmagie aussehen.

@allgemeine Frage
Das mit der eher bittenden Grundhaltung von Dossmo ist generell schonmal eine gute Sache. Man kann auch im Gespräch mit der Gottheit zu handeln anfangen, Effekte und Gegenleistungen abwiegen usw. Es sollte eben klar werden, dass die Macht nicht aus der Person, sondern aus einem höheren Wesen kommt. Ich empfehle dazu die Regengeschichte von Choni dem Kreiszieher. Interessante Mischung aus magischen Praktiken und Bittgebet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ta%27anit_%28Mischnatraktat%29

Gruß
Dennis

PS: Nur als Nebenbemerkung: Lustigerweise habe ich heute einen Blog Eintrag zum Thema Magier und Religion in P&P Spielen verfasst und erst dann im Chat Thread von diesem Thread hier erfahren. Wenn es also interessiert:
http://goblinbau.wordpress.com/2011/09/07/magier-stinken-und-nerven/
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Cartefius



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 07.09.2011, 13:36    Titel:

Zitat:
Was wäre eine Möglichkeit, so einen Schutzkreis oder auch andere Rituale zu gestalten ohne das der 0815-LARPer das mit Magie in Verbindung bringt? Welche Möglichkeiten zwischen Pyro und LED auf der einen Seite und dem ewigen Stress von depperten Kriegern, die durch Rituale laufen, gibt es noch?

Hmm, erstmal sehe ich die Grenze zwischen "arkaner" und "klerikaler" Magie nicht so deutlich, für mich gibt es da eher ziemlich viele unterschiedliche Stilrichtungen, die jeweils eigene Elemente mit sich bringen.

Ein Hauptunterschied, der mir spontan einfällt, ist, dass arkane Rituale ja häufig viele unterschiedliche, in einem Kreis angeordnete Elemente zu etwas neuem bündeln, also eher ringförmig aufgebaut sind. Rituale, die auf die Gunst eines höheren Wesens abzielen, haben hingegen ja meist einen zentralen Fokus in Form eines Altars, eines Götzen, eines Glaubenssymbol oder ähnlichen Dingen, dem sich die Gläubigen zuwenden können.

Was eine Begrenzung eines Ritualplatzes angeht, so würde ich sagen, dass da schon rein stilistisch recht unterschiedliche Dinge möglich sind, je nach Hintergrund des Zaubernden.
Was ich mir für etwas wildere Rituale z.B. gut vorstellen könnte wäre das Aufstellen eines Rings von kleinen Totems oder Götzen, die man ja auch gut mit Knicklichtern oder LEDs beleuchten oder sogar mit Räucherkegeln qualmen lassen könnte. Generell wirken z.B. auch Sandgefäße mit Räucherstäbchen für mich eher wie Opfergaben als wie Zauberkomponenten, das wäre dann vom Stil eher asiatisch. Nordische Zauberer hingegen könnten knorrige kleine Pfosten aus dem Holz heiliger Bäume aufstellen, an die auf flache Steine gemalte Runen befestigt sind, während eher kirchliche Ritualisten zum Beispiel Banner mit Glaubenssymbolen oder Reinheitssiegel mit Pergamentstreifen anbringen könnten.
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Benutzer755



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 07.09.2011, 14:00    Titel:

Ok, ich merke, da fehlen noch Infos. ;o)

Auf Kleincons ist es meist so:
- Eh, hier, ihr mit der Götterverbindung, könnt ihr da nicht mal was rausfinden?
- Klar, dafür müssen wir aber nach draussen, da ist die Verbindung besser.
- Ja, dann geht halt, hier is wärmer, ich erzähl grad Heldengeschichten, habn Bier in der Hand. Kommt doch dann bitte wieder her und berichtet.

Daraus ergibt sich, keine Zuschauer, ich geh nur mit den Beteiligten raus evtl. noch anderen "Sehern" und wir machen das unter uns aus. Da machen wir Show nur für uns, da ist den Beteiligten auch klar, wo der Kreis ist. (Der ist übrigens dafür gedacht, den Platz zu reinigen und fremde Einflüße fern zuhalten. Irgendwie muß man ja auch nen heiligen Hain heilig kriegen und wenn keiner da ist, muß man sich einen machen.)

Mittelgroße Cons:
Da laufen viele Dinge gleichzeitig ab. Nicht alle Krieger bekommen mit, daß gerade ein Ritual stattfindet, wenn andeswo ein Scharmützel läuft. Dennoch will man ja den Nicht-Kriegern irgendwie Spiel bieten und führt das Ritual auf einem einsehbaren Platz aus. Wenn dann am Waldrand Orks auftauchen, laufen die Krieger von Scharmützel A zu Scharmützel B quer durch das Ritual. Eben, weil die geheiligte Stelle nicht gekennzeichnet ist. Da stehen halt nur zwei Leute rum und rufen nach den Göttern. Wenn der laufende Krieger das überhaupt mitbekommt. Das ganze mit Fackeln zu umstellen, würde hier evtl. sogar helfen. Ich befürchte aber, daß sich die Krieger selbst da drumrum wurschteln würden, weil quer durch eben die kürzeste Strecke ist.

Großcons:
Hier liegt ein eingezäunter heiliger Hain vor. Ein Schutzbereich ist also schon eingezeichnet, man könnte höchstens durch Worte den nochmal spirituell hinzeichnen. Dabei finde ich es allerdings schade, weil so auch die Krieger von den Dingen im Hain abgespalten sind. Da wird dann zum Hain gekommen, wenn man etwas wissen will und geht dann wieder. Für Rituale im großen Stil (wo alle sich beteiligen müssen) wird dann groß ausgerufen. Die Meute tanzt an, tut ihren Teil und läßt dann die Zuständigen allein weiter machen, weil ja die nächste Schlacht ruft. Wenn man die Meute nicht braucht, kriegen die nicht mit, was so im Hain läuft. Das kann man dann noch so toll gestalten, man ist nur eben unter sich und das ist irgendwie auch nicht so das, was man gern hätte.

Ich such also etwas für mittelgroße Cons, was ich dann für Groß- und Kleincons übernehmen kann. ;o)

Singen find ich schon sehr schön. Wenn allerdings nur drei Leute das Ritual machen, dann redet sich der erste raus, er könne nicht singen, der zweite er könne das Lied nicht und der dritte muß das Ritual durchführen. Seltsamerweise kann jeder irgendwie abends in ner geselligen Runde singen, für Rituale irgendwie nicht. *grummel* Ich sing ja gern und ich kann auch ein Lied, was dafür paßt, aber wenn ich singe, kann ich schlecht die Götter anrufen. Aber Du meintest doch schon, daß das gesamte Ritual mit Musik/Gesang untermalt wird, oder? Weil, wenn ich nur am Anfang singe, ist ja wieder das Problem, daß ich etwas übersehbares/überhörbares schaffe.

Weitere Leute anzuwerben, bei einem Ritual zu helfen, ist hakelig. Du hältst Die anderen ja von ihrem Spiel ab. Was kannst Du im Gegenzug dazu bieten? Ritualwache ist für mich tooodlangweilig. Dusselig rumstehen halt. Wie Torwache. *hüst* Du mußt ja etwas bieten, was unheimlich spannend ist. Und das wäre für mich nicht nur die Show, die geboten wird, sondern daß ich darin eine Aufgabe habe und für das Ritual wichtig bin. Ich möchte ja nachher was erzählen können.

Nordleute sind hier nur ein Beispiel. Das ist halt mein Hintergrund, und eben weil ich, wenns nach Magie aussähe, ich von den Nordleuten abgemurkst werd, entstand in mir die Idee zu diesem Thread. Und dann fiel mir ein, daß nicht nur Nordleute Magie benutzen, die nicht Magie heißt. ;o)

Edit: Für Cartefius sind LEDs und Knicklichter ok, bei Luthien hörte sich das gegenteilig an. Wie seht ihr das? Ich bin da unschlüssig.

LG
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Cartefius



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 07.09.2011, 14:27    Titel:

Für mich ist es eigentlich immer von Vorteil, wenn IT übernatürliche Effekte auch immer mit OT klar zu erkennbaren Erscheinungen begleitet sind. Licht- und Soundeffekte sind da für mich eigentlich immer die naheliegendste Komponente, nur das Aussehen selbiger muss man dann an den dargestellten Effekt anpassen: Für einen arkanen Magier vielleicht grelles Violett, für einen Schamanen ein feuriges Rot begleitet von Rauch, bei Waldelfen ein sanftes Grün und Harfengeklimper, für Paladine Goldgelb und so weiter.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 24.05.2012    Titel:

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Tala_Pran



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 07.09.2011, 14:45    Titel:

Grundsätzlich sehe ich Tonkonseven immer kritisch, aber wenn du zuwenig reale Sänger hast, würde ich das Lied einsingen und über MP3-Player + Miniboxen abspielen.
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Cartefius



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 07.09.2011, 14:57    Titel:

Als Ersatz für Sänger finde ich das nicht so toll, aber so ein bisschen geisterhaft verzerrt quasi als Echo der eigenen Stimme könnte das interessant wirken.
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Numair



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 07.09.2011, 15:29    Titel:

Ich mach einfach nur mal ein paar Stichworte, weil ich hier ein bischen unter Zeitdruck bin. Kann zu den einzelnen Punkten bei Bedarf später gerne nähere Erläuterungen bringen.

Akkustisch:
- gutturales Gemurmel in einer alten/fremden Sprache
- Summen statt singen
- Begleitung durch Didgeridoo, Trommel, Fußstampfen, Klatschen

Optisch:
- Kerzen, Fackeln, Feuerschein
- Rauch
- Nebel
- rituelle Bemalung
- Ritualgewänder

Körpersprache:
- Tanzen
- Zuckungen bei Geistkontakt
- entsprechende Bewegungen (passend zum Totemtier/Gott/etc.)

Olfaktorisch:
- Weihrauch oder anderes Räucherwerk
- Tinkturen / Tränke

Hilfsmittel:
- Runensteine (mit Leuchteffekt)
- Knochen / Holztafeln zum Werfen
- (Latex-)Eingeweide zum Lesen
- Blut, ölige Substanzen, Tinkturen
- Fetische / Glaubenssymbole

Generell sollte das ganze natürlich wirken. Wie Dossmo schon sagte eher bittend und flehend, als kontrolliert und unterwerfend.
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Dennis



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 07.09.2011, 18:11    Titel:

Benutzer755 hat Folgendes geschrieben:

Mittelgroße Cons:
Da laufen viele Dinge gleichzeitig ab. Nicht alle Krieger bekommen mit, daß gerade ein Ritual stattfindet, wenn andeswo ein Scharmützel läuft. Dennoch will man ja den Nicht-Kriegern irgendwie Spiel bieten und führt das Ritual auf einem einsehbaren Platz aus. Wenn dann am Waldrand Orks auftauchen, laufen die Krieger von Scharmützel A zu Scharmützel B quer durch das Ritual. Eben, weil die geheiligte Stelle nicht gekennzeichnet ist. Da stehen halt nur zwei Leute rum und rufen nach den Göttern. Wenn der laufende Krieger das überhaupt mitbekommt. Das ganze mit Fackeln zu umstellen, würde hier evtl. sogar helfen. Ich befürchte aber, daß sich die Krieger selbst da drumrum wurschteln würden, weil quer durch eben die kürzeste Strecke ist.

[...]

Ich such also etwas für mittelgroße Cons, was ich dann für Groß- und Kleincons übernehmen kann. ;o)


Wie wärs mit einer Ritualdecke? Also ein großes, hübsch verziertes Stück Stoff, nicht aus IKEA-Bomull. Das dürfte auffällig sein.

@LED und Pyro
Ich bin da voreingenommen, ich finde LED nämlich auch bei Magiern in 99% der Fälle grausig. Ich habe nämlich noch keine Umsetzung gesehen, die nicht nach elektrischem Licht aussieht. Das hat immer sowas von dem nächsten coolen Spielzeug, das nicht nur laufen, sondern auch blinken kann. Räucherwerk und anderes Pyro ist schon besser. Da finde ich es generell viel cooler, über das Ohr zu gehen. Versteckte Mikros und Lautsprecher, Hall, antwortende Geisterstimmen und solche Sachen ziehen zumindest mich viel besser. Die sind allerdings nicht einfacher darzustellen. Es soll ja analog zum Blink-LED auch nicht nach Minilautsprecher und iPod klingen. Wenn beim Göttergespräch/Gebet/Naturgeister beschwören plötzlich irgendwelche Stimmen erklingen, die Stimme des Handelnden an Schlüsselstellen plötzlich Hall hat, die Natur dem Druiden mit vermehrtem Insektensummen usw. antwortet... das hätte was.
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Nount



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 07.09.2011, 18:18    Titel:

Dennis hat Folgendes geschrieben:

@LED und Pyro
Ich bin da voreingenommen, ich finde LED nämlich auch bei Magiern in 99% der Fälle grausig. Ich habe nämlich noch keine Umsetzung gesehen, die nicht nach elektrischem Licht aussieht. Das hat immer sowas von dem nächsten coolen Spielzeug, das nicht nur laufen, sondern auch blinken kann. [...]Es soll ja analog zum Blink-LED auch nicht nach Minilautsprecher und iPod klingen.

Was hat denn LED mit Blinken zu tun? Erstmal leuchtet das doch nur.
Leuchtende "Artefakte" (ob es jetzt das heilige Buch oder ein Edelstein ist ... also analog zur Magierstabspitze) mag ich recht gerne.
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Cartefius



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 07.09.2011, 18:44    Titel:

Also ich mag meinen LED-Effekt, und würde auch bei weiteren Bauten vermutlich sehr ausgiebig von dieser Technik Gebrauch machen.
Allerdings stimme ich zu, dass man das ganze irgendwie sinnvoll abstimmen muss, einfach nur ein grellbunt blinkendes Leuchtgerät in der Hand zu halten hat meist mehr was von Weihnachtsbeleuchtung bei Geschmacksverirrten als von mytischer Atmosphäre...
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Dennis



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 07.09.2011, 19:02    Titel:

@Cartefius
An sich hübsch, das plötzliche An-Aus mag ich aber letztlich dann doch nicht. Sicherlich aber schöner, als manch andere Umsetzung.

@Hana
Naja, dann eben leuchten statt blinken. Auch das finde ich aber unschön. Vielleicht bin ich da die Ausnahme, aber ich sehe da einfach immer die elektrischen Hilfsmittel hinter. Latexwaffen usw. kann ich besser ausblenden. Ich denke, es liegt zumindest zum Teil an der Uneinheitlichkeit. Das Schaumstoff-Latex-Ding ist halt in den allermeisten Fällen eine tödliche Waffe. Magie leuchtet aber in allen bunten Farben und Variationen. Ich könnte das vermutlich besser ausblenden, wenn klar wäre, das Magie grundsätzlich als blaues Leuchten auftritt. Oder meinetwegen gute Magie blaue, böse Magie rot. So sehe ich letztlich nur die jeweilige Requisite, die für sich allein steht und keinen Bezug zu anderen Teilen der Spielwelt hat.

Gruß
Dennis
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