Thema: Konrad Greifshain - (noch) ein Söldner
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Justav
Anmeldedatum: 25.09.2009 Beiträge: 1326 Wohnort: Berlin
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Direktlink | Verfasst am: 05.02.2010, 14:25 Titel: Re: Konrad Greifshain - (noch) ein Söldner |
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Auch wenns nicht historisch sein soll:
| Konrad hat Folgendes geschrieben: | | Die Militärordnung des Fürstentums Bromwald sieht vor, dass in dem unwahrscheinlichen Fall, dass ein Zwangsrekrutierter 12 Jahre Militärdienst überlebt, nach dieser Zeit ehrenhaft entlassen wird und mitsamt seiner Ausrüstung wieder zu seiner Familie entlassen wird. |
Diese "Militärordnung" erscheint mir arg neuzeitlich; und damit meine ich keine Landsknechte, sonder eigentlich etwas ab 1750 bzw der frz. Revolution...
| Konrad hat Folgendes geschrieben: | | Bis zu seinem 24. Lebensjahr sah er nichts anderes als seine Kaserne, (...) |
Kasernen waren in der Realität eine Sache disziplinierter stehender Berufsarmeen; so zB der römischen Legionen, und dann wieder so ab dem 18. Jh.. Noch die preußischen Soldaten Friedrich des Großen waren überwiegend als "Untermieter" in Bürgerhäusern untergebracht. Der Begriff würde bei mir wahrscheinlich zu völlig falschen Vorstellungen führen.
| Konrad hat Folgendes geschrieben: | | (...) Unteroffiziersrang (...) |
Mit "Unteroffizier" ist es ähnlich; eine konkrete, veraltete Bezeichung (Weibel, Sergeant, Korporal) fände ich hübscher.
Wenn ich mir das durchlese sehe ich einen Soldat des 19. Jh. vor mir; wenn Du von den Strukturen ein solches modernes Militär möchtest mach das; ich würde mich dann aber lieber an der römischen Armee orientieren (was Begriffe angeht bspw), ist mE "phantastischer". _________________ So long
Justav |
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inLarp

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Konrad

Anmeldedatum: 29.06.2009 Beiträge: 206
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Direktlink | Verfasst am: 05.02.2010, 17:50 Titel: |
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@ Justav
Ich freue mich zwar über Mitarbeit, aber erstens hast du das alte Konzept bewertet, und zweitens verstehe ich unter Fantasy mehr als nur "Fantasy ist nur dann toll we1nn sie sich möglichst eng an historischen Zeitabläufen entlanghangelt"
Sorry, will nicht böse sein. Aber dein Verweis auf die Deplatzierung von Kaseren und Militärordnung und den Verweis auf Landsknechte und Preußen - das ist mir eine zu unentspannte Haltung, gerade, wenn ich vorher noch geschrieben habe, dass ich mich nicht um Historie kümmere, sondern mich an Herr der Ringe und Co. orientiere. Und nicht nur in schlechten Fantasyhintergründen gibt es Kasernen... |
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Alex Moderator

Alter: 33 Anmeldedatum: 20.11.2006 Beiträge: 11083 Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
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Direktlink | Verfasst am: 08.02.2010, 18:36 Titel: |
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Hey, im großen und ganzen solide und in Ordnung (Als Westlande-Patriot darf ich ja gar nichts anderes sagen... Silija... Deine Meere vooooll Magie.... *hust*). Aber: Viel zu lang. Was Du kürzen könntest wären die ganzen ausführlichen Beschreibungen. Ich weiß, ich mag das auch, aber die halbe Landesgeschichte und Umstände könnte man in einer kürzeren Version weglassen. Wichtig ist ja nur:
Konrad kommt aus einem kleinen Dorf Namens Graifshain in Astria, gelegen auf Silija, den Westlanden. Der Sohn eines einfachen Bauerns wurde im Alter von 15 Jahren vom Orden des ehernen Schwertes zwangsrekrutiert, da die Reihen, die im Norden des Landes seit über 10 Jahren gegen die Genova kämpften, sehr ausgedünnt waren. etc. etc. Das ist noch immer sehr ausführlich.
Dann:
| Zitat: | | In den folgenden Jahren lebte Konrad das Leben eines Soldaten, in dessen Verlauf er auch eine grundlegende Schuldbildung erhielt |
Der Orden hat sich sicherlich auch das ein oder andere zu Schulden kommen lassen, aber Du meinst wahrscheinlich Schulbildung
Warum der Verlust des einen Auges?
Knallharter Veteran mit 22 erscheint mir immer noch etwas übertrieben. Weybel mit 22 bzw. sogar schon 20? *hust* Das ist schon starker Tobac. Ein Weybel ist schon ziemlich hoch im allgemeinen, auch wenn ich den genauen Werdegang im Orden des ehernen Schwertes nicht auswendig kenne. Ich würde jede Menge Erfahrung und vor allem einiges an Führungsqualitäten erwarten. Lass ihn mit 17 eingezogen werden und als mittleren Mannschaftsdienstgrad ausscheiden. 5 Jahre reichen, das ganze wird glaubwürdiger und die Erwartungen an Dich sind auch erheblich niedriger.
Grüße,
Alex - Freut sich schon darauf, Konrad auf Con zu treffen _________________
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Konrad

Anmeldedatum: 29.06.2009 Beiträge: 206
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Direktlink | Verfasst am: 08.02.2010, 20:16 Titel: |
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Danke schonmal für die Rückmeldung!
Tja, die Länge... verstehe, dass das mühsam ist sich da durchzuquälen. Könnte die Episoden über Astria und den Cetus-Glauben ausgleidern, aber ich habe Angst, wenn ich es so verkürze wie von dir vorgeschlagen, dass dann nicht mehr schlüssig ist, worauf ich hinauswill mit dem Charakter
Hm... Was ist denn ein mittlerer Rang? Vermutlich habe ich den Weybel falsch eingeschätzt? Dachte es wäre komisch, wenn er in all den Jahren nicht befördert wird, er soll ja ein durchaus fähiger Soldat sein, aber eben nur ein Soldat, kein "Elitekämpfer" oder sowas.
Korporal besser? Oder einfach nur schlichter Soldat?
Verlust des Auges deshalb, weil ich Lust habe einen Charakter mit verlorenem Auge zu spielen^^ Es hilft mir beim Spielen, wenn ich eine für mich sichtbare Maske, und sei es nur eine Augenklappe trage.
Steht da noch irgendwas mit "knallharter" Veteran? Nach 7 Jahren mit regelmäßigem Kampfeinsatz kann man schon von einem Veteranen sprechen, oder?
Mir gehts auch nicht um überlegene Kampfkunst, mir geht es darum einen Soldaten zu spielen der schon viel vom Krieg gesehen hat, eher zu viel und entsprechend anders drauf ist als jemand der seit seiner Kindheit ein geruhsames Landleben führt.
Die Alterseinteilung habe ich so gemacht, da ich ihn einerseits nicht zu (unrealistisch) früh in den Krieg schicken will, andererseits aber auch noch ein paar Jahre für die Post-Militärdienstzeit brauche, in der er als Zivilist scheitern kann und zudem keinen Charakter spielen möchte, der älter ist als ich, da ich, wie wohl die meisten von uns, nicht wie ein wettergegerberter alter Haudegen aussehe.
5 Jahre dienst erscheinen mir aber wieder zu wenig, um jemanden darzustellen, der die meiste Zeit seines Erwachsenenlebens in militärischen Strukturen verbracht hat und sich entsprechend verändert hat
Schwierig :-/ |
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inLarp

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Alex Moderator

Alter: 33 Anmeldedatum: 20.11.2006 Beiträge: 11083 Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
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Direktlink | Verfasst am: 08.02.2010, 21:12 Titel: |
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Hi,
einfacher Soldat reicht in meinen Augen, Korporal wäre aber auch völlig OK.
Mit dem Auge würde ich erstmal als Verletzung und einer Überempfindlichkeit des Auges lassen. Vorteil: Du musst dann auch die Klappe tragen und kannst es nicht normal nutzen, sollte Dir aber später das einäugige Spiel doch zum Hals raushängen (Gerade bei Kämpfen find ich die halbe Sicht nicht lustig), ist eine Genesung wahrscheinlicher.
Nein, den knallharten Veteran hast Du nicht genannt, aber nach all den Jahren voller Leid etc. würde ich den erwarten. Und ich halte das Spiel eines solchen für ziemlich schwierig, glaubwürdig rüber zu bringen. Deswegen wollte ich Dir einfach vorschlagen, eine Nummer zurück zu schrauben. Wenn das natürlich genau ist, was Du spielen willst, wird es schwierig. Traust Du Dir das wirklich zu, auch gegen vielleicht neben 35-jährigen, der auch ein Veteran mit "nur" 7 Jahren Dienst ist, zu bestehen?
Grüße,
Alex _________________
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Konrad

Anmeldedatum: 29.06.2009 Beiträge: 206
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Direktlink | Verfasst am: 09.02.2010, 18:32 Titel: |
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| Alex hat Folgendes geschrieben: | | Nein, den knallharten Veteran hast Du nicht genannt, aber nach all den Jahren voller Leid etc. würde ich den erwarten. Und ich halte das Spiel eines solchen für ziemlich schwierig, glaubwürdig rüber zu bringen. Deswegen wollte ich Dir einfach vorschlagen, eine Nummer zurück zu schrauben. Wenn das natürlich genau ist, was Du spielen willst, wird es schwierig. Traust Du Dir das wirklich zu, auch gegen vielleicht neben 35-jährigen, der auch ein Veteran mit "nur" 7 Jahren Dienst ist, zu bestehen? |
Ich bin mit 27 ja auch nicht ganz jung, aber ich weiß was du meinst... Es ist immer eine Sache eine Hintergrundgeschichte mit sonstwas von charakterlichem Tiefgang zu schreiben, und eine ganz Andere, diese dann spielerisch so umzusetzen, dass sie auch jemandem logisch erscheint, der die Geschichte nicht gelesen hat.
Ich klebe auch nicht an dem Titel "Veteran / Unteroffiziersrang", will aber auch keinen naiven Abenteurer spielen, der meint er könne mal eben den professionellen Kämpfer markieren.
Das Problem ist nur, wenn ich diesen Punkt weglasse ("belasteter Veteran der im zivilen Leben gescheitert ist") fällt der Rest vom Kartenhaus auch um.
Ich spiele nunmal in einer Söldnergruppe und will da auch bleiben. Ich will nicht den xten 12. Sohn eines Adeligen spielen, der auf der Suche nach Glück und Abenteuern einem Haufen von Haudegen nachläuft, sondern eben einen einfachen Soldaten.
Ich brauche aber eben einen glaubhaften Übergang vom Soldaten zum Söldnerleben - Vor dem Hintergrund Astrias ist das ansonsten schwierig, da die eben keine Soldaten mal einfach so entlassen und nicht wieder aufnehmen, denn die haben mehr als genug Verwendung dafür. Aus dem Soldatenleben kommt er zur Not raus, aber warum er dann im Zivilleben gescheitert ist und wieder Soldat werden will, dies aber nicht kann, weil er ja OT zu den Söldnern soll, dass ist gerade die Frage an der ich scheitere.
Bin aber für alle Vorschläge offen und dankbar! |
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Alex Moderator

Alter: 33 Anmeldedatum: 20.11.2006 Beiträge: 11083 Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
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Direktlink | Verfasst am: 09.02.2010, 19:46 Titel: |
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Moooooment. Du verstehst mich falsch. Du sollst den Veteranen und das harte Leben ja nicht weglassen, aber ein bisschen weniger dicke Butter macht das Brot in diesem Fall vielleicht essbarer. Zwischen dem knallharten Veteranen und dem naiven Abenteurer, der einen auf dicke Hose machen will, liegen ja viele Möglichkeiten. Aber die Frage ist doch: Als was wird man Dich wahr nehmen? Was in der Hintergrundgeschichte steht ist die eine Sache, wenn Du das nicht rüber kriegst, wird man Dich dennoch als den naiven Abenteurer wahr nehmen. Von daher hat das mit der Hintergrundgeschichte erstmal nichts zu tun. Erfahrungsgemäß bekommt man das ganze aber besser hin, wenn die eigene Geschichte nicht so viel Druck auf einen selbst ausübt. Etwas lockerer wirkt dann auch meist überzeugender.
Deswegen: Den Plan an sich nicht aufgeben oder ändern, sondern nur alle etwas sanfter machen. Um es mal zu sagen, wie es ist: Es gibt BW-Soldaten, die nach 2 Jahren Afghanistan nicht mehr zurück ins Zivilleben finden. Und bei denen dürfte das um Längen Humaner abgegangen sein, als in Deiner Geschichte.
Und wenn Du selbst schon 27 bist, dann würd ich die Sache, "mit 15 in die Armee gekommen" erst recht nach oben korrigieren.
Grüße,
Alex _________________
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Konrad

Anmeldedatum: 29.06.2009 Beiträge: 206
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Direktlink | Verfasst am: 09.02.2010, 23:31 Titel: |
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Jetzt bin ich vollends verwirrt.
Wenn ich ihn mit 17 oder 18 einziehen lasse (und die ganze Geschichte an sich kürze) kommt es glaubwürdiger?
Welche Stellen kommen dir konkret zu hart vor? Nur die Dienstzeit? Oder sollte ich noch was an den Kampfeinsätzen ändern? Konrad war ja nicht jahrelang im Dauerkrieg, sondern wurde über die Jahre nur immer mal wieder regelmäßig ins Kampfgebiet geschickt.
Das man keine Jahre braucht um einen Menschen zu traumatisieren, oder ihm nur die Wiedereingliederung ins Zivilleben zu verbauen, ist richtig. Ich frage mich nur, ob das in diesem (fikitiven, aber mittelalterlichen) "Damals" auch so war und bloß keiner danach gefragt hat,ob einfach keiner danach gefragt hat, wie es einem nach einem Krieg geht, oder ob damals tatsächlich eine andere Mentalität geherrscht haben könnte, die die Menschen anders reagieren ließ auf derartige Traumatisierungen.
Ich gebe dir grundsetztlich recht, dass letztlich das Spiel wichtig ist, nicht die Geschichte. Denn die tollste Geschichte bringt nichts, wenn man sie nicht spielen kann. |
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inLarp

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Alex Moderator

Alter: 33 Anmeldedatum: 20.11.2006 Beiträge: 11083 Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
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Direktlink | Verfasst am: 10.02.2010, 10:59 Titel: |
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| Zitat: | | Wenn ich ihn mit 17 oder 18 einziehen lasse (und die ganze Geschichte an sich kürze) kommt es glaubwürdiger? |
Japp. Du stolperst sonst einfach in das Klischee der 18-jährigen Kiddies, die mit 14 schon in die Armee eingetreten sind, um mit 18 schon der krasse Krieger sein zu können
Das ist einfach alles.
Grüße,
Alex _________________
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Trekke

Alter: 20 Anmeldedatum: 05.08.2009 Beiträge: 172 Wohnort: Aurich
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Direktlink | Verfasst am: 10.02.2010, 13:31 Titel: |
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| Alex hat Folgendes geschrieben: |
Japp. Du stolperst sonst einfach in das Klischee der 18-jährigen Kiddies, die mit 14 schon in die Armee eingetreten sind, um mit 18 schon der krasse Krieger sein zu können
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*hust* hja er hat recht... hehe^^
MfG
Trekke, der mit seinem Bauer jetzt rund um glücklich ist... xD _________________ Escape The World...
...Open The NeXt |
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Konrad

Anmeldedatum: 29.06.2009 Beiträge: 206
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Direktlink | Verfasst am: 10.02.2010, 17:34 Titel: |
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Naja, dachte eben, dass das nicht so das Problem ist, da ich die 18 ja nun seit 9 Jahren hinter mir habe und mir auch keinen Bart mehr aufmalen muss
Aber ich denke die Kritik ist berechtigt, es soll eben nur ein Soldat mit eingeschränkter Sicht sein, kein knallharter Schweinehund den nichts mehr schocken kann, weil er so abgebrüht und cool ist.
Werde das ganze nochmal anpassen die Tage und dann die Dritte Version veröffentlichen. |
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Justav
Anmeldedatum: 25.09.2009 Beiträge: 1326 Wohnort: Berlin
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Direktlink | Verfasst am: 10.02.2010, 18:06 Titel: |
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| Konrad hat Folgendes geschrieben: | @ Justav
Ich freue mich zwar über Mitarbeit, aber erstens hast du das alte Konzept bewertet, (...) |
Hab ich irnedwann auch gemerkt... dideldum...
| Konrad hat Folgendes geschrieben: | | (...) und zweitens verstehe ich unter Fantasy mehr als nur "Fantasy ist nur dann toll we1nn sie sich möglichst eng an historischen Zeitabläufen entlanghangelt" |
Es ging mir tatsächlich darum, dass die genannten Begriffe bei mir falsche Vorstellungen aufkommen lassen; so etwa, wie wenn sich der Krieger vor mir als "Schütze Klaus, Panzergrenadier" vorstellt... (nur leicht übertrieben)
Muss Dich nicht stören, wenns in "Deiner Fanatsy-Welt" Kasernen gibt ist das halt so; selbst wenn die auch bei Tolkien mangels stehender Armeen nicht vorkommen.
| Konrad hat Folgendes geschrieben: | Jetzt bin ich vollends verwirrt.
Wenn ich ihn mit 17 oder 18 einziehen lasse (und die ganze Geschichte an sich kürze) kommt es glaubwürdiger?
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Ich persönlich finde den "18-jährigen Veteranen mit 19 Jahren Kampferfahrtung" auch... suboptimal, hab aber nichts gegen Leute, die mit 14, 15 zum Militär kommen; solange die in den ersten Jahren nicht als Elitesöldner dienten, sondern als Troß- oder Trommelbuben, Feldscher-Gehilfen, HIlfs-Marketender etc.pp. finde ich das durchaus stimmungsvoll.
Im richtigen Hintergrund (jetzt denke ich gerade tatsächlich an Lendsknechte, die sonst nicht so mein Vorbild sind ) kann theoretisch sogar ein Knabe sein, der "im Militär" aufwuchs, als Kind einer Marketenderin, Soldatenliebchen oder was auch immer; Konzept "Mama Courages Sprößling" oder so ähnlich...  _________________ So long
Justav |
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Konrad

Anmeldedatum: 29.06.2009 Beiträge: 206
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Direktlink | Verfasst am: 10.02.2010, 18:46 Titel: |
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| Justav hat Folgendes geschrieben: | | Muss Dich nicht stören, wenns in "Deiner Fanatsy-Welt" Kasernen gibt ist das halt so; selbst wenn die auch bei Tolkien mangels stehender Armeen nicht vorkommen. |
Zumindest in den Filmen, die - ohne den Vergleich mit den Büchern anstrengen zu wollen - im allgemeinen Fantasygedächtnis wohl verbreiteter sind, sieht mir das Heer von Minas Tirith ziemlich stehend aus (auch wenn die Jungs fallen wie die Fliegen^^) Von daher finde ich das immer noch nicht allzu wild, so lange ich mir keine Pickelhaube auf die Kettenhaube setze.
Ich begehe jetzt mal eine Todsünden und oute mich als Warcrafter... Mein erster Kontakt mit Fantasy war vor langen jahren Warcraft - Nicht World of Warcraft, sondern die klasschen Strategiespiele, angefangen bei Orcs and Humans und Tides of Darkness... Deshalb viel es mir auch so schwer, Tolkiens Orks zu akzeptieren, als ich dann das Buch gelesen habe (das war so neunte Klasse)
Nein, ich bin kein Diablo/WoW-Larper, aber die Menschen haben in Warcraft seit jeher Kasernen - Das hat mich wohl geprägt. Vielleicht gibts ja ein eingängigeres Wort für die Räumlichkeiten der Kriegsknechte, dass weniger Assoziationen an die imperialistische Neuzeit wecken.
| Zitat: | | Ich persönlich finde den "18-jährigen Veteranen mit 19 Jahren Kampferfahrtung" auch... suboptimal, hab aber nichts gegen Leute, die mit 14, 15 zum Militär kommen; solange die in den ersten Jahren nicht als Elitesöldner dienten, sondern als Troß- oder Trommelbuben, Feldscher-Gehilfen, HIlfs-Marketender etc.pp. finde ich das durchaus stimmungsvoll. |
Joah, aber ich habe ja eigentlich klargestellt, dass ich keinen Elite-Ninja spielen will, sondern nur einen Typen der so lange beim Militär war, dass er an der Zivilwelt scheitert.
Aber ehrlich gesagt, bringt mich das auf eine Idee - Von wegen Kind einer Soldatenfamilie, quasi von klein auf nur Militärkram um ihm herum und der gerade deshalb was anderes sehen und machen will, aber dabei eben scheitert - der Rest dann wie gehabt, schämt sich nach dem Scheitern zu sehr um zurückzugehen und nimmt einen Job an, bei dem er seine scheinbar einzige Kompetenz und seine "Flucht" verbinden kann ?! |
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Alex Moderator

Alter: 33 Anmeldedatum: 20.11.2006 Beiträge: 11083 Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
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Direktlink | Verfasst am: 10.02.2010, 19:21 Titel: |
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Öh, auf der einen Seite könnte ich mir vorstellen, dass Astria nach 11 Jahren Krieg durchaus ein ziemlich berufliches Heer hat. Auf der anderen Seite dürften die eher mobil mit Feldlagern unterwegs sein.
Der Orden des ehernen Schwertes hat allerdings auch in Friedenszeiten ein stehendes Heer (Wenn das auch um ein vielfaches kleiner ausfallen dürfte) an Ordenskriegern. Wie und wo die unter kommen musst Du aber die Orga fragen. Ich weiß nur, das mein Wiesengrund immer Anlaufstelle Nr. 1 ist, wenn irgendwelche von den Raufbolden Fronturlaub haben und sich bei uns nicht benehmen können .
Grüße,
Alex _________________
Das Westlandeforum wurde gelöscht. Der Serviceprovider hat den Support leider eingestellt.
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Justav
Anmeldedatum: 25.09.2009 Beiträge: 1326 Wohnort: Berlin
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Direktlink | Verfasst am: 11.02.2010, 18:08 Titel: |
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| Konrad hat Folgendes geschrieben: | | Vielleicht gibts ja ein eingängigeres Wort für die Räumlichkeiten der Kriegsknechte, dass weniger Assoziationen an die imperialistische Neuzeit wecken. |
Schau noch mal in die Minas Tirith-Kapitel vom HdR (Buch); die Turmwache von Minas Tirith ist ja irgendwie eine stehende Truppe, wenn auch mE nicht kaserniert. Die haben ein "Wachhaus" oder was in der Richtung, wo die Mahlzeiten eingenommen werden bzw Beregond und Pippin sich einen Picknickkorb organisieren.
| Konrad hat Folgendes geschrieben: | | Aber ehrlich gesagt, bringt mich das auf eine Idee - Von wegen Kind einer Soldatenfamilie, quasi von klein auf nur Militärkram um ihm herum und der gerade deshalb was anderes sehen und machen will, aber dabei eben scheitert - der Rest dann wie gehabt, schämt sich nach dem Scheitern zu sehr um zurückzugehen und nimmt einen Job an, bei dem er seine scheinbar einzige Kompetenz und seine "Flucht" verbinden kann ?! |
Noch mal der Verweis auf (historische ) Vorlagen aus der Zeit des 30-jährigen Krieges: Mutter Courage von Brecht soll sich angeblich lohnen und spielt genau in dem Milieu. Ebenso die Neufassung des SImplicissmus, der seit Wochen neben meinem Bett liegt und "Lies mich! Lies mich!" bettelt...
Auch fällt mir eine Regelung aus dem kaiserlich-römischen Militär ein, das ja durchaus kasernierte Truppen in großen Umfang kannte: Legionären war es mWn verboten zu heiraten; viele lebten allerdings mit Frauen zusammen bzw hatten feste Liebesverhältnisse, aus denen auch KInder entsprangen. Hatte ein Legionär seine Dienstzeit beendet (nach 20 bis 30 Jahren...) erhielt er so was wie eine Abfindung (ein Stück Land bspw, oder er wurde als HAndwerker Zulieferer der Legion), und nun konnte auch das bisher "illegale" Verhältnis legalisiert werden, inkl Anerkennung der KInder, die so früh ans Militär gebunden wurden; man "züchtete" sich sozusagen die neuen Rekruten selbst heran...
| Alex hat Folgendes geschrieben: | Ich weiß nur, das mein Wiesengrund immer Anlaufstelle Nr. 1 ist, wenn irgendwelche von den Raufbolden Fronturlaub haben und sich bei uns nicht benehmen können . |
Nachdem ich letztens lernte, dass "akronischer Fronturlaub" Urlaub an irgendeiner Front bedeutet, weils zu Hause so friedlich geworden ist...  _________________ So long
Justav |
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Thema: Konrad Greifshain - (noch) ein Söldner
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