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Thema: LARP-Waffen mit Lackierpistole latexen


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Der Patte



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 20.05.2010, 16:41    Titel: LARP-Waffen mit Lackierpistole latexen

So... ich würde mal gerne wissen wie es ist LARP-Waffen mit einer Lackierpistole zu latexen.
Ich hab bei meiner Arbeit in der Werkstatt alle üblichen Sachen die in einer Lackiererei zu finden sind und wollte diese nun mal zum besprühen mit Latex verwenden. Nun einige Fragen dazu.

Geht es überhaupt?

Wie viel Bar soll der Druck betragen? (max. 10 Bar stehen zur Verfügung dürfte aber auf jeden reichen)

Muss man spezielle Sicherheitsregeln beachten außer die die ohnehin für das Lackieren gelten?

Wie weit sollte der Abstand zur Waffe betragen?

Was sind eure Erfahrungen damit?

Schöne Grüße!
_________________
Kommt noch.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Cartefius



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 20.05.2010, 17:26    Titel:

Wir haben vor Jahren mal Latexwaffen mit einer einfachen handgehaltenen Spritzpistole für Wandfarbe gefinished, das ging eigentlich ganz gut. Man muss allerdings das Latex recht stark verdünnen, und dementsprechend viele Schichten auftragen die zwischendurch zumindest ordentlich antrocknen müssen, weswegen sich das wegen dem ziemlich hohen Reinigungsaufwand der Spritze meiner Meinung nach auch nur bei größeren Mengen lohnt. Wir haben zumindest damals mit einer Person mit längeren Pausen gesprayt und mit drei Leuten ununterbrochen gefönt! Genauere Details zum verwendeten Gerät kann ich leider nicht mehr nennen, die Sprühentfernung betrug aber glaube ich so etwa 30cm.
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Der Patte



Alter: 23
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Wohnort: Düsseldorf!!!

BeitragDirektlink | Verfasst am: 20.05.2010, 19:14    Titel:

Was habt ihr zum verdünnen genommen?
Das mit dem reinigen sollte nicht so das Problem sein, ist zwar lästig aber in Ordnung.

Wie ist die Oberflächenbeschaffenheit mit der Pistole?
_________________
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Reo




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 20.05.2010, 20:18    Titel:

Das Latex muß bei einer lackierPistole nicht verdünnt werden, wenn ihr eine 0,8 bis 1 mm Düse benutzt.
Als Sprühdruck würde ich je nach beforzugter Materialübertragunsrate 3-5 bar raten. Ich benutze so 3,5 bar.

Ich würde auch empfehmen erstmal die Grundschichten im Rundstrahl zu sprühen und nur die farbgebenden im Breitstrahl.

Bei der Frage wie viele schichten man braucht kann ich nur sagen: so viele wie nötig.
Es reichen meist 5. Das hängt aber von der Materialübertragungsrate ab.
Probier es einfach aus. Zufiel Latex ist nach meiner erfahrung nicht so schnell möglich Wink

gruß Reo

P.S. ich bin überrascht das der latexaustrag mit einer Wandfarbenpistohle funktioniert hat. Die, die ich kenne funktionieren mit meschanischem Druck und erzeugen dabei soviel Wärme das, das Latex noch in der Pistole fest wird.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 21.05.2010, 10:49    Titel:

Nebenbei: Ich habe mich immer gewundert, warum eigentlich mit der Spritzpistole aufgetragenes Latex so schön glatt wird, was man mit dem Pinsel nicht so 100%ig hat. Man mag denken, daß das einfach eine Eigenart der Technik ist...dann kam ich auf die Idee, daß das einfach an der Notwendigkeit liegt, das Latex vor dem Sprühen zu verdünnen.

Und siehe da: Beim letzten Latexen mit Pinsel habe ich das Latex 2:1 mit Wasser verdünnt -> Völlig glatte Oberfläche, und als Bonus: Das Latex trocknete am Pinsel nicht so schnell ein.
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Der Patte



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.05.2010, 00:11    Titel:

Hm sehr geniale Idee ... danke für den Tipp!
Ich muss in den nächsten Tagen einen Zweihandhammer latexen und werde es auch mal versuchen. Die glatte Oberfläche ist genau der Grund weshalb ich die Sache mit der Pistole probieren wollte.
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Kommt noch.
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Reo




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.05.2010, 09:48    Titel:

Beim Sprühen bekommt man die glatte Oberfläche durch die gleichmäsige verteilung des Latex.

Bei verdünntem Latex ist die gefahr größer das es anfängt auf der Waffe zu Verlaufen. Laufnasen können die schönste Waffe versauen.

Ich sprühe seit 4 jahren und verdünne das Latex nicht. Je dünner es ist desdo aufwendiger ist es eine dicke zu ereichen die robust genug ist.

gruß Reo
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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.05.2010, 11:15    Titel:

Zitat:
Bei verdünntem Latex ist die gefahr größer das es anfängt auf der Waffe zu Verlaufen. Laufnasen können die schönste Waffe versauen.

Eben nicht. Das verdünnte Latex tropft so schnell runter, da bleiben keine Nasen zurück. Das weit viskosere, unverdünnte Latex hat dieses Problem eher mal.

Ich habe doch schon eine ganze Menge Waffen mit unverdünntem Latex behandelt, so daß mir der Untersched schon stark aufgefallen ist.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Reo




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.05.2010, 11:55    Titel:

Was hälst du von folgendem Vorschlag: wir fergleichen unsere Latexoberflächen.

Ich muß zwar jetzt zur Arbeit kann aber heute abend etwas reinstellen.

Versteh das bitte nicht falsch. Das hier soll kein: Wer ist besser Vergleich werden sondern ein Vergleich von verschiedenen Baumethoden.

gruß Reo
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Reo




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 25.05.2010, 21:36    Titel:

So es hat ein wenig gedauert.

Hier kann man die Oberflächen recht gut sehen.

http://www.baerensteiner.de/forum/galerie/albums/userpics/10021/Schwert1a.JPG

http://www.baerensteiner.de/forum/galerie/albums/userpics/10021/Schwert4a.JPG

http://www.baerensteiner.de/forum/galerie/albums/userpics/10021/Schwert3a.JPG

http://www.baerensteiner.de/forum/galerie/albums/userpics/10021/Schwert2a.JPG

Das ist ein Schwert das ich vor 6 Monaten für einen Bekannten zu Weihnachten gebaut habe Wink

gruß Reo
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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 25.05.2010, 22:10    Titel:

Der Vergleich wird jetzt allerdings kaum viel bringen...da müßte man schon die gleiche Waffe, vom gleichen Hersteller mit verschiedenen methoden gefertigt sehen, damit das Aussagekräftig ist.

Aber es wurde ja ohnehin nie in Frage gestellt, daß das Auftragen per Sprühen rein technisch gleichmäßiger als die Pinselmethode ist.

Nur lassen sich die positiven Eigenschaften des Sprühvorgangs eben mMn nicht nur aus der Methodik an sich, sondern eben auch als "Nebenprodukt" aus der Latexverdünnung ziehen. Und immerhin letztere kann man sich beim Pinselauftrag zunutze machen.
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Reo




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Beiträge: 63

BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.05.2010, 17:46    Titel:

Ich bin zwar anderer Meinung und denke das ein vergleich der oberfläche nicht zwingend nur auf dem gleichen Objekt machbar ist, kann aber damit leben wenn du es nicht weiter verfolgem möchtest.

Ich habe nur gehofft das ich das Latexen mal aus einer anderen richtung beleutet sehen kann.

gruß Reo
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Kjeldor



Alter: 28
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.05.2010, 00:01    Titel:

Das wäre aber die einzigst sinvolle Methode um es zu vergleichen, weil jede Menge Faktoren bei der Oberfläche des Latexes eine Rolle spielen.

- Welche Methode wurde benutzt um das Latex aufzutragen?
(Pinseln, Tupfen, Rollen, Spachteln, Sprühen mit feiner oder grober Düse, mit Niederdruck oder mit Hochdruck, Kombination aus irgendwas, ...)
- Dick oder dünnflüssiges Latex?
(ca. 100000 verschieden Möglichkeiten die gewünschte Viskosität zustande zu bringen)
- Wie ist die Oberfläche auf das das Latex aufgetragen wird?
(geschliffen, geföhnt, leicht angerauht, mit Pattex vorbehandelt, gebügelt, rauh, garnix dran gemacht, ...)
...usw.

Jeder arbeitet da anders, von daher ist es null und garnicht sinvoll Stumpf Oberflächen zu vergleichen. Und gut ausehen liegt ebenfalls im Auge des Betrachters.
(Ich zB. finde diese 90er jahre Drybrush Technik grauenvoll, was natürlich nicht heisst das das Schwert nicht gut auschaut, mir gefällts nur nicht, weil ich finde das es da viele bessere Methoden gibt. Wie gesagt, geschmackssache Smile )
_________________
¡ pǝʞɔɐɥǝƃ uǝןןoɹʇ uoʌ ǝpɹnʍ ɹnʇɐuƃıs ǝsǝıp

Meine Galerie gebauter Waffen:
http://www.Kjeldors-Arsenal.de
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