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Thema: LARPen ohne wirklich Geld in der Tasche - meint ihr das geht


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<< Fluch der Vorlage welche Handschuhe??? >> 
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WrinkledEyes Spearmind



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.11.2010, 02:08    Titel:

Womit Du uns WAS genau sagen möchtest dass nicht schon gesagt worden wäre?

Bitte lies doch erstmal was schon geschrieben wurde. Und bitte lass mal das Fettgeschriebene weg.

Cheers!
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Um das Interesse der Leute zu wecken muss man einfach mal was machen, und nicht nur immer Hintergrund schreiben.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Talyra



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.11.2010, 02:51    Titel:

Wie wäre es denn mit einer Kindercon zum "reinschnuppern"?

Ich kenne eine, da laufen SC's im Alter zwischen 6 und 15 Jahren rum und alles über 16 ist NSC.

Hat die Vorteile, dass es fürs erste mal, ums mal auszuprobieren, mit relativ wenig kosten verbunden sind.
-Con =39€ (für NSC) inklusive kompletter Verpflegung und unterkunft in einer Hütte
-Anreisekosten.

Gewandungskosten fallen im Grunde nicht an, weil man sich ein Hemd und Schwert vor Ort leihen kann. Eine passende Stoffhose hat man eventuell noch zuhause aber ansonsten werden da wegen Kindercon keine Hohen Ansprüche gestellt.

Das nächste wäre der Kontaktpunkt.
Aus meiner Sicht kann ich sagen, dass es relativ unproblematisch ist. Ich selbst bin jemand, der alles andere als gerne auf Menschen zugeht und bin auf diese Con alleine gefahren (als NSC) . Letztendlich kannte ich auch nur 2 von ca 200 Personen da. Von diesen 200 Personen sind allerdings 150 Kinder, mit denen man eigentlich nur während Kämpfen Kontakt hat.

Zwischen Abendessen und NSC Ansprache bin ich dann aber auch mit den anderen ins gesrpäch gekommen und die anfängliche "Angst" hat sich dann recht schnell gelegt.

Noch ein Vorteil bei ner Kindercon ist, dass es halt Kinder sind mit denen man spielt. Da muss man keine Rollenspieltalente haben und kämpferische sowieso nicht. Ich bin selber jemand, der ungern kämpft, aber mit den Kids hats richtig viel Spaß gemacht und die kleinen freuen sich auch immer wenn sie ein "Bösewicht" besiegt haben.


Währe jetzt so eine Idee von mir. Auch wenn da jetzt viele Kinder rumwuseln ist das doch was anderes, als wenn das jetzt alles Erwachsene währen und zumindest die Festrollen NSC sind erfahrene Larper, denen man Fragen stellen kann bzw. auch mal beim Rollenspil über die Schulter gucken kann
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WrinkledEyes Spearmind



Alter: 42
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Beiträge: 415
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.11.2010, 02:56    Titel:

Ähm...ein bißchen noch beim Thema bleiben wär toll, oder?
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Gerwin



Alter: 29
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.11.2010, 03:37    Titel:

Was ich halt immer noch für schwierig halte ist die "Kernaussage" dass man mit Mittelalterhose+Gewandungshemd einen Überblick über "das Larp" bekommt. Sicher man kann anderen zusehen wie sie larpen und bekommt dadurch einen gewissen Eindruck. Mit etwas Glück darf man auch ein Stück vom Plotkuchen knabbern (unwahrscheinlich?). Aber ansonsten sind für die meisten Rollen neben der Kleidung eben weitere Ausgaben nötig. Auserdem sollte man vielleicht nicht vergessen dass es zig verschiedene Arten Fantasylarps zu betreiben gibt.

Der klassischen "Eintäger" mag zum Beispiel durch eine geringe Teilnahmegebühr, wenig Ambienteausrüstung und das genügen eines Satzes Kleidung recht günstig sein. Erfahrungsgemäß wird an einen derartigen Eintäger allerdings (häufig) soviel Plot und Schlachten auf einen Tag "gepresst" dass die Charaktere (häufig in kleinen Rudeln) von von "Plotpunkt zu Plotpunkt" rennen und am Ende ne große Schlacht haben. Zumindest war es so als ich mir vor Jahren mal sowas angesehen habe (muss nicht gänzlich für jeden (!) eintäger stimmen). Wenn ich allerdings zwischen Plots und Schlachten auch noch ernsthaftes Rollenspiel betreiben will dass über die "Live-Umsetzung" einer Tischkampange hinausgeht brauche ich vor allen zwei Dinge: Die richtigen Mitspieler und Zeit. Die richtigen Mitspieler gibts meistens umsonst...Zeit kann sehr teuer werden.

Der Grund dafür ist denkbar einfach: Um in das Ambiente eines Rollenspieles soweit einzusteigen dass mich plötzlich die Hintergrundgeschichte meines gegenübers interessiert, ich mit ihm übers plotten hinaus sozial agieren will und sich im Ideafall ein geschlossenes Bild der Zeit auch zwischen den kämpfen ergibt brauch ich ein gewisses Ambiente. Dieses Ambiente ist erfahrungsgemäß meistens leider in modernen Jugendherbergen noch im Iglozelt zu erreichen. Auch ein paar Felle auf den Zeltboden genügen dafür nicht. Viel mehr braucht es eben zumindest in gewisser Weise die "Illusion der Realität". Wie viel sich jemand dann selbst denken kann..wie weit er bereit ist sich Wanderstiefel, Piercings, "Flattertuniken" und ähnliches wegzudenken ist wohl eine Frage des eigenen Geschmacks und der Phantasie. Erfahrungsgemäß ist es jedoch deutlich leichter in eine Stimmung zu kommen die "wirkliches Rollenspiel" (und dass macht für mich gerade den Reiz an Larp aus) ermöglicht je anspruchsvoller sowohl die Kleidung als auch die Ausstattung der Mitspieler ist. Sieht man Larp als einen Verkettung von Plotjagd und Kampf (was man mit guten Recht tun kann) stört eher minderwertige Ausrüstung am gegenüber zumindest mich deutlich weniger als wenn ich mit dieen wirklich "auf persönlicher Ebene interagieren" muss. Ich denke aber dass weder ein "Eintäger" noch eine NSC-Rolle wirklich einen geschlossenen Überblick über die Welt des Larps geben können (oder auch nur einen Überblick nach dem man sich entscheiden könnte obs gefällt oder nicht). Derartige herangehensweisen mögen zwar die Spieler aussieben die wirklich gar keinen Draht zum Larp haben. Aber zumindest für eine mehrtägige Veranstaltung mit relativ hohen Ambientefaktor ist eben doch eine gewisse Ausgabe (100 Euro würde ich da für sehr sehr knapp kalkuliert halten..auser man kann sich wirklich gute Sachen leihen) nötig. Je kürzer die Veranstaltung ist und je weiter der eigene Stil natürlich zum "Gewandungsgrillen mit Plotunterbrechung" wird umso eher kommt man auch mal mit weniger Geld hin.

Gruß

Gerwin

edit: Das Posting soll jetzt aber nicht so verstanden werden dass Eintagslarps oder "Gewandungsgrillen" nicht auch irgendwie ihren Reiz haben können. Die Frage "Wie viel kostet der Larpeinstieg" ist aber meines erachtens nicht unabhängig von Länge und Art der Veranstaltung zu beantworten.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Hana



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.11.2010, 10:10    Titel:

Meine Erfahrung auf Eintages-Cons ist natürlich auch, dass der Plot dichter ist, aber meine Schlussfolgerung ist eher "weniger langweilige Leerlauf-Phasen". Zeit für Rollenspiel blieb bisher auf allen Larpis, auf denen ich war, genug ... und "4 Stunden Plotpause mit IT-Spiel füllen" ist jetzt nicht jedem Anfänger gegeben, die meisten sind eher froh, wenn viel zu tun ist und man nicht stundenlang frei improvisieren muss Wink

Natürlich kriegt man auf nem Larpi oder als NSC keinen kompletten Überblick über das Wesen des Larp. Aber, mal ehrlich: Auf nem 3täger als SC kriegt man das auch nicht auf dem 1. Con. Dafür braucht es mehrere Cons, möglichst unterschiedlicher Art, hier ein Larpi, da ein Mehrtäger, da als SC, dort als NSC, möglichst nicht immer die gleiche Orga.
Nicht umsonst gibt es Ex-Larper, die nicht nach dem ersten Con "Nein" zum Larp gesagt haben, sondern nach dem 3. oder 4.
Mein erstes Con war nicht gerade ein Hit, ich hab mir hinterher gedacht "Wenn Larp so ist wie dieses Con, dann ist es wohl nichts für mich". Aber ich hab dem Ganzen noch eine 2. Chance gegeben, wie man sieht Wink umgekehrt kann man natürlich auch vom 1. Con begeistert sein und danach feststellen "Ach, beim näheren Betrachten ... doch nicht so meins".

Bzgl. "das kann höchstens die aussieben, die wirklich gar keinen Draht zum Larp haben" - unterschätz nicht, wieviele das sind. Und für die ists echt ärgerlich, dann viel Geld investiert zu haben.

Ja, Ambiente hilft beim Spiel. Aber das muss der Anfänger ja nicht alleine erschaffen! Wenn alle Spieler rund um den Anfänger rum gut gewandet ist, die Zeltlager gut aussehen oder die Jugendherberge liebevoll dekoriert ist, dann kann der Anfänger ruhig in Hose und Hemd dastehen. Wenn alle um ihn herum mäßig aussehen, die Jugendherberge ungetarnten 70er-Jahre-Charme ausstrahlt, dann reißt es der großartig ausgestattete Anfänger aber auch nicht mehr raus Wink
Ich erinnere mich an eins meiner ersten Cons, ein Selbstverpfleger-Zeltcon: Meine Freunden, meine Schwester und ich hatten für alle Lebensmittel in Plastikpackungen kleine Stoffbeutelchen genäht, zur Tarnung. Auf dem Con legten dann alle ihre abgepackten Würstchen offen neben den Grill ...
Die Schlussfolgerung aus deinem Posting ist mMn eher, an die erfahrenen Spieler zu appelieren, dass diese sich mehr Mühe mit dem Ambiente geben, das macht es nicht zuletzt auch für Anfänger einfacher. Aber ein Anfänger kann nicht rausreißen, was die Mitspieler nicht hinkriegen.

Bzgl. Ausstattung, die man braucht - gehst du überwiegend auf Zeltcons? Dafür braucht man ja wirklich unheimlich viel Kram, will man's "vernünftig" machen (ich z.B. bin auf Zeltcons echt schlecht ausgestattet, weil ich superselten auf solchen bin). Auf Haus-/Hütten-/Burgcons hingegen braucht man neben der Klamotte i.d.R. nur OT-Bettwäsche, einen Trinkbecher, fertig. Wenn's hoch kommt mal noch Teller und Besteck.
Charakterausstattung brauchts noch, aber abgesehen von Waffen/Rüstung ist das ja nur minimal. Nen Heiler statte ich dir für unter 10€ aus, inkl. Kunstblut Wink

Ich verstehe aber echt nicht, warum du meinst, man könnte nur mit Hemd+Hose nicht richtig mitspielen. Was fehlt denn da, deiner Meinung nach? Meinst du, mit "so jemandem" will niemand spielen? Auch top ausgestattete Einsteiger werden häufig (wenn nicht in ner Gruppe) eher wenig am Plot teilnehmen, weil Plot v.a. "ständig mit allen über alles reden" bedeutet und Anfänger häufig noch etwas zurückhaltend sind (etwas Unsicherheit im neuen Terrain ist ja normal) und erstmal durchschauen müssen, wie man an Plot "rankommt".

Was man noch anmerken muss: Manchen Spielern macht es gut ausgestattet mehr Spaß (mir z.B. Wink). Diese werden aber i.d.R. von vornherein sagen "ich habe Freude an guter Ausstattung, nur Hemd und Hose ist mir zu wenig, ich möchte mehr machen". Da kann man natürlich dann Tipps für "mehr" geben, das ist i.d.R. nicht so problematisch.
Und natürlich gibt es Spieler, die Erfüllung nur in Rollen finden, die extrem ausstattungsintensiv sind, z.B. Tierwesen, Hochadel etc. Das ist ein Problem ... in einer anderen Rolle hat derjenige ggf. wenig Freude am Hobby; zum "abchecken, ob Larp generell so ist, wie man's sich erträumt hat" finde ich eine Eher-wenig-Spaß-aber-günstiger-Rolle hier doch sinnvoll. Das "Testspielen" muss sich ja nicht über 3 Jahre hinziehen.
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Cartefius



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.11.2010, 13:25    Titel:

Zitat:
Was ich halt immer noch für schwierig halte ist die "Kernaussage" dass man mit Mittelalterhose+Gewandungshemd einen Überblick über "das Larp" bekommt. Sicher man kann anderen zusehen wie sie larpen und bekommt dadurch einen gewissen Eindruck. Mit etwas Glück darf man auch ein Stück vom Plotkuchen knabbern (unwahrscheinlich?).

Bei mir war es so, dass ich auf meinem ersten Larp ziemlich gut ausgelastet war, auch ohne groß am Plot teilgenommen zu haben oder intensives Charakterspiel zu betreiben. Beim ersten Mal ist halt alles neu, die Wellenangriffe, die Räuber im Wald, die Ritualszenen, die vielen unterschiedlichen Konzepte. Ich wäre da überfordert gewesen, zusätzlich noch konsequent eine Rolle zu geben und auch noch Verantwortung als Plot-Hauptträger zu übernehmen.

Ansonsten würde ich aber auch nicht sagen, dass immersives Spiel automatisch mit teurerer Ausstattung kommt, denn für meine Immersion sind ja in erster Linie meine Mitspieler zuständig. Intensives Rollenspiel kann man auch als Bauer oder Schreiber haben, nicht umsonst gehen ja eine Vorliebe für Ambientespiel und für das sog. "Bauergaming" oft Hand in Hand.
Und was die Plotrelevanz einer Rolle angeht: Da steigt die Möglichkeit, in den Plot eingebunden zu werden, vermutlich schon, wenn man eine auffällige und opulente Ausstattung hat, die die eigene Rolle gut unterstreicht, da man so von anderen Spieler mehr wahrgenommen wird.
Auf der anderen Seite hängt die Frage, ob man Plot "abbekommt" auch von sehr vielen anderen Faktoren ab, wie z.B. der Ausrichtung des Charakters und der Spielphilosophie der Veranstaltung (auf vielen Cons fällt z.B. ein großer Teil des Hauptplots fast immer auf die Großmeistermagier), vor allem aber einer gewissen OT-Spielerfahrung. Als erfahrener Spieler weiß man oft, wo sich vermutlich Plotansätze verbergen, man hat eher die Ellenbogen, sich aktiv in den Vordergrund zu drängen und sich sein Stück Plot zu greifen, und man findet leichter Anknüpfungspunkte zu anderen Charakteren und kann so Spielanteile verteilen oder einsammeln.
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Hana



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.11.2010, 14:34    Titel:

Nicht zu vergessen der Haupt-Ich-krieg-Plot-Grund:
Mit mehr Erfahrung kennt man mehr Mitspieler. Und Bekannte teilen mit einem eher den Plot bzw. kommen hin und erzählen einem alles, als völlig Fremde.

Wenn 3 Magier vor Ort sind, einer ist ein guter Kumpel, einer ist ein schicker unbekannter Magier, einer ist ein unauffälliger unbekannter Magier, und ich find ein Artefakt - NATÜRLICH drück ich das meinem Kumpel zum Untersuchen in die Hand. Ist doch menschlich Wink
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Gerwin



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.11.2010, 15:14    Titel:

Aussieben die eh keinen Draht haben: Ich denke nicht dass das soviele sein werden. Dafür ist Larp dann doch noch immer zu sehr ein Nischenhobby. Dass jemand merkt "mir macht Fussball/Tennis" keinen Spaß kann ich ja verstehen. Aber man fährt einfach nicht ohne sich vorher nähere Gedanken zu machen und schon "larpbegleitende Hobbies" zu haben auf das Drachenfest und merkt nach dem ersten Tag "neee...ist Mist". Sowas MAG in Einzelfällen vorkommen..aber diese 10 Prozent (wenn es hochkommt) halte ich für zu vernachlässigen (ist immer doof wenn man selbst dazu gehört..klar)

Ausrüstung Zeltcon/Herberge: Beim Zeltcon schlägt halt das Zelt sowie Kleinigkeiten wie Ambientesitzgelegenheiten, eine Kochstelle und derartiges zu Buche. Dass kann natürlich sehr schnell 800 Euro und mehr verschlingen (wenn man sich das Zelt teilt ists natürlich billiger). Dennoch halte ich für ein passendes Ambientespiel auch auf Herbergscons einige Dinge für zumindest förderlich wenn nicht sogar essenziel. Das beginnt bei guten Schuhen (sehr wichtig, und oft noch immer teuer), über Schmuck, Schreibwerkzeug, ein mittelalterliches "OP-Besteck" für den Heiler, eventuell zum Charakter passendes Essgeschirr, eine Kopfbedeckung die die Heimat des Charakters wiederspiegelt und sich von der Standardgewandung mit Bundhaube abhebt, dazu vielleicht noch Dinge wie einen schönen Wanderstab für den Magier, einen "Mini-Schleifstein" für den Krieger...usw. Ich kann die Liste endlos fortsetzen wenn gewünscht. Alleine für den "primitiven Wikinger" sind schon wieder 5 Sachen angefallen die ich "unbedingt brache".

Was aber jetzt für einen Anfänger nötig ist ...ist eine andere Frage. Ich finde einige Tricks bei Magiern recht ambientefördernd. Oder eben beim Heiler das OP-Besteck. Im Kampf stört mich auch das "Billigkettenhemd" oder die "Mytholonrüstung" meines gegenübers weniger. Wenn ich mit ihm aber Ambientespie betreiben soll stört das funkelnde Kettenhemd mit den (Achtung..Übertreibung) faustgroßen Ringen schon eher.

Ich gebe euch aber Recht...ein einziges Con kann niemals einen kompletten Eindruck über die Larpwelt vermitteln. Und zumindest der oft gewünschte "Krieger" ist mit Hemd und Hose nicht einfach dastellbar. Wie allerdings auch der Verlauf des Threads gezeigt hat hilft es einfach die entsprechenden Leute kennen zu lernen die einen auch mal etwas an Ausrüstung leihen.

Dass man (recht automatisch) oft Anfänger ohne Gruppe vom Plot ausschließt ist ein Problem. Aber vielleicht sollte man mal in einen anderen Thread ein paar Vorschläge entwickeln wie larpen Anfängerfreundlicher wird.

Gruß

Gerwin
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Hana



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 14.11.2010, 10:07    Titel:

Was du aufzählst, sind aber Dinge, die man haben will, nicht Dinge, die man braucht.

Bsp. Kämpfer: Günstige Einhandwaffe+selbstgebautes Schild (einen sicheren Schild sollte jeder mit Anleitung hinbekommen, das ist mMn einfacher als Waffen) - klar, das wird nicht der "große Krieger", aber damit sollte man eine Weile Spaß im Kampf haben können. Wenn es ein Berufskämpfer sein soll, würde ich empfehlen, sich einer Soldaten-/Söldnertruppe anzuschließen, in der Gruppe fallen einzelne weniger gerüstete weniger auf als einzeln.

Bsp. Heiler: 2m Bomull oder Nessel für Verbände (~3-5€, je nachdem ob Ikea oder Stoffladen näher ist, oder altes Bettlaken für 0€), 1 Nadel und Garnrolle (ich empfehle noch 1 Ersatznadel Wink), 1 Pinzetten-Set aus dem Baumarkt (~2€), 1 leere kleine PET-Flasche mit Kordel umwickelt (überraschend hübsch ist das!) oder im Stoffsäckchen, für die Streber noch 2 Rundhölzer (die mit Halbkreisquerschnitt sind auch super), jeweils in 3 Teile gesägt, für Knochenbruchschienen. Bei Bedarf ein Fläschchen Kunstblut. Bei Lust und Laune einen Schwamm (muss kein Naturschwamm sein, ein beiger geschäumter Schwamm/Tafelschwamm/Autoschwamm in kleine Stücke gerupft sieht auch "natürlich" aus), wenn man Wunden gern sauber tupft.
Damit hat man schon mehr als viele "erfahrene" Heiler. OP-Besteck fürs erste Con ist Quatsch, welcher Neulingsheiler macht auf dem ersten Con ne große OP? Aber wenn man möchte: OP-Besteck für Larpheiler muss weder aus Schaumstoff mit Latex noch aus Metall sein, da kann man mit etwas Kreativität, Silberfarbe und beliebigem Material einiges machen.

So, jetzt steck diese beiden theoretischen Anfänger in ne einfache Tunika, unauffällige Hose+Schuhe, setz ihnen vielleicht noch ein Mützchen auf, dann ist mMn alles, was sie zum Einstieg noch brauchen, der Mut, auf fremde Leute zuzugehn und mitzuspielen.

Ich wüsste nicht, was die beiden auf dem Durchschnittscon dann noch an der gelungenen Teilnahme hindern sollte?

Bzgl. 1x-und-nie-wieder-Larpern: Meine Larp-Gruppe ist keine, die unglaublich häufig Neulinge mitnimmt, dennoch gab es einige dabei, die einmal irgendwo mit waren und nie wieder irgendwo aufgetaucht sind. Das "Problem", was sich ergibt, ist ja nicht "Oh, Mittelalter/Fantasy mag ich überraschenderweise doch nicht", sondern "Ne, das Schauspielern liegt mir nicht/ ich komm mir da doof vor/ irgendwie ist Larp doch komisch". Das ist sogar noch gravierender als beim Fußball/Tennis, denn da kann man klarer vorher erklären, worauf es ankommt, und wenn man die Regeln erklärt bekommen hat, hat man beim Fußball/Tennis schon verstanden, worum's geht und wie es abläuft - beim Larp nicht, weil da mehr schwer erklärbare soziale Komponenten mitspielen und es im Detail ja auch immer anders abläuft.
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Gerwin



Alter: 29
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 14.11.2010, 17:04    Titel:

Naja ein Mensch mit Schild und Einhandwaffe in der Hand ist für mich eben kein dargestellter Krieger...und die Darstellung genügt auch nicht um sich einen Überblick vom Larpkampf zu schaffen. Entweder der Krieger ist nach dem ersten Treffer (sprich..sehr schnell) hinüber oder er wird zusätzlich zur allgemeinen Trefferresistenz verleitet welche heute zwar verbreitet aber keinesfalls wünschenswert ist. Insbesondere wenn sich jetzt jemand in Hemd und Hose als Krieger vorstellt stört dass in gewisser Weise die Illusion..gerade wenn er auch noch eher die Larpstandardgröße hat.

Aber darum ging es hier ja nicht in erster Linie. Wenn derartige Krieger oder die "2 Minuten Bomullheiler" auf einer Veranstaltung akzeptiert werden..von mir aus. Wenn jedoch (wie häufig gerade am Anfang) mangelnde rollenspielerische Fähigkeit auf mangelnde Ausrüstung trifft...ist damit in meinen Augen selten ein Blumentopf zu gewinnen.

Gruß

Gerwin
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Hana



Alter: 27
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 14.11.2010, 20:06    Titel:

Mit Schwert und Schild kommt man aber ne ganze Weile ohne Treffer hin, selbst mit einem kleineren Schild kann man sich auch als Anfänger gut schützen.
Wie gesagt, als großer Söldner oder Ritter kann man sich damit nicht vorstellen, aber schau dich mal um auf Cons - es gibt genügend Spieler, die zumindest öfter mal ungerüstet kämpfen. Oder die nur leichtgerüstet sind. Das klappt, ich kann dir aus Erfahrung sagen, DASS man damit einen vollen Überblick über den Larp-Kampf bekommen kann. Gut, es sei denn, "als letzter noch stehen, während alle anderen liegen" zählst du zwingend dazu.

Keine Ahnung, wie du jetzt auf das abfällige "2 Minuten Bomull Heiler" kommst - viele jahrelange Heilerspieler haben weniger Ausrüstung als die, die ich aufgezählt habe. Und damit kann man Wunden auf mehrere Arten säubern, nähen, verbinden, und Brüche schienen, alles ggf. mit Kunstblut dekoriert, keine Ahnung, was du für Ansprüche ans Heilen von "1 Treffer mit Schwert/Keule/Axt"-Wunden hast, dass du dafür nur nen abfälligen Kommentar übrig hast Shoked
Vielleicht spielst du in einem Umfeld, in dem es auf jeden Schwerttreffer ne aufwändige 2h-Operation gibt, aber in meinem Spielumfeld ist das nicht üblich.
Für "der Drachen ist einmal auf mich draufgehopst und hat mir danach noch in den Po gebissen"-Verwundungen darf es wohl etwas mehr sein, aber ich vermute, diese Art von Verwundungen dürfte den generischen Anfänger auch spieltechnisch ein wenig überfordern - ich hätte auch nach 3 Jahren Larp auf meiner ersten Veranstaltung in Heilerrolle keine aufwändige OP hinbekommen, obwohl ich Ausstattung dafür gehabt hätte.

Ich habe auch Wünsche, wie Larp optimalerweise aussehen würde. Und ich gebe gern Tipps, wie man Dinge schöner machen kann, ich arbeite auch selbst ständig an meiner Darstellung, ich schlag auch Anfängern, die gern "mehr" machen möchten gern was vor, Vorbereitung macht vielen ja auch Spaß.
Aber was auch immer man für Tipps gibt und für "nötig" hält, man sollte im Auge behalten, wie die Larp-Realität aussieht.
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Nutz



Alter: 36
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Beiträge: 761

BeitragDirektlink | Verfasst am: 14.11.2010, 21:51    Titel:

Hana hat Folgendes geschrieben:
Aber was auch immer man für Tipps gibt und für "nötig" hält, man sollte im Auge behalten, wie die Larp-Realität aussieht.


Naja so verwerflich finde ich es nun nicht wenn man versucht schon Anfänger in eine Richtung zu bewegen die man selber für das "bessere" Larp hält Wink

Ist vielleicht nicht wirklich fair, und kostet vermutlich den Anfänger auch mehr, aber irgendwas ist ja immer.
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Ian



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Beiträge: 1703
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 15.11.2010, 14:35    Titel:


Das Thema "Wie realistisch sollen Verwundungen sein?" geht hier weiter.
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