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Thema: Leder-Inlay für Helm selber machen


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Ari



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 24.08.2011, 13:08    Titel: Leder-Inlay für Helm selber machen

Ich besitze seit kurzen diesen Helm:
szombez.jpg
In Polen, von wo ich hin habe, wird ein Helm wohl immer ohne Inlay geliefert, deswegen muss ich mir nun selber Gedanken machen Cool
Ich würde für das inlay ungerne den Helm anbohren, deswegen kommen als Befestigungspunkte eigentlich nur die Kinnriemen in Frage.
Sind die überhaupt geeiegnet? Hat jemand Erfahrung mit sowas? Gibts "Schnittmuster" dafür?
Ich wäre für Hilfe wirklich dankbar!
Gruß
Ari
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Cartefius



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 24.08.2011, 13:15    Titel:

Soweit ich weiß trägt man solche Helme historisch eher mit einer Polsterhaube als mit einem eingenähten Inlay, aber für eine eindeutige Aussage kenne ich mich da nicht genug aus.

Meine Beckenhaube habe ich hingegen für ein gestepptes Inlay am Rand entlang angebohrt, das war mit nicht so richtig passendem Werkzeug schon ein ziemlicher Akt, ging aber.
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Ari



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 24.08.2011, 13:19    Titel:

Eine Haube wollte ich zusätzlich tragen.
Problem ist das mir der Helm auch mit Haube über die Augen rutscht, ich brauche das Inlay quasi um noch etwas sehen zu können^^
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Alex
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 24.08.2011, 13:20    Titel:

Die klassischen Helminlays, die ich kenne sind aus Leder und basieren auf einem festem Ring aus Metall (Zum selber machen ist Plastik einfacher. Ich sehe zumindest kein Problem drin, da man das ganze hinterher eh nicht sieht. Muss aber auf jeden Fall etwas festes sein). Dieser wiederum ist Größenverstellbar. In den Ring werden Löcher gebohrt und daran Leder befestigt, das den ganzen Ring (außer die Stelle für die Größenverstellung) ummantelt. Von der Ummantelung gehen Stücke des Leders sternförmig nach innen. An der Spitze dieser Stücke sind Löcher. Damit werden die Streben wiederum zusammengebunden. Je nachdem, wie fest man das ganze zusammenbindet, ändert sich die Größe der Innenwölbung. An den Ring kann man dann noch einen Kinnriemen machen.

Im Prinzip sitzt der Helm dann auf dem Inlay. Man muss die beiden dann noch verbinden, es sei denn, der Helm passt einem eh fast schon. Dann kann man den Ring des Inlay so vergrößern, dass er überall mit dem Helmn abschließt und sich selbst hält.

Falls das jetzt schwer vorzustellen ist, hier mal ein Link zu so einem Inlay:
http://www.das-mittelalter.eu/shop/product_info.php?info=p443_helm-inlet-aus-leder.html

Wenn ich das richtig verstehe, ist das aber ohne den Metallring und muss eingenietet werden. Das Schnittmuster dazu dürfte aber nicht allzu schwer zu machen sein.

Grüße,
Alex
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Ari



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 24.08.2011, 13:37    Titel:

Ah Danke das klingt gut, sollte auch einfach selber zu machen sein!
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Alex
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 24.08.2011, 13:46    Titel:

Das frickelige ist dabei der Metallring, bzw. die Größenverstellung. Ich kann mir vorstellen, dass es vielleicht stabile Schlauchschellen in der Größe gibt, wenn man etwas sucht. Sowas hier, in noch ein wenig größer:
http://www.tek-diver-shop.de/Tauchflaschen/Schlauchschellen-f-Flaschen/Schlauchschellen-fuer-Durchmesser-100-120mm-aus-Edelstahl::445.html

Müsste man ausprobieren, ob das dann mit der Schraube und Mechanismus zu unangenehm ist, oder gucken ob es da vielleicht auch Schlauchschellen mit anderen Verschlüssen gibt.

Edit: Der verlinkte Shop hat sogar bis zu diesem Durchmesser. So eine Gipsbirne hab nichtmal ich:
http://www.tek-diver-shop.de/Tauchflaschen/Schlauchschellen-f-Flaschen/Schlauchschellen-fuer-Durchmesser-210-230mm-aus-Edelstahl::713.html

Grüße,
Alex
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Zuletzt bearbeitet von Alex am 24.08.2011, 13:48, insgesamt einmal bearbeitet
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Ari



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 24.08.2011, 13:48    Titel:

Würde nicht ein stabiler Lederriemen reichen?
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Alex
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 24.08.2011, 13:50    Titel:

Leider nein. Es sei denn er wäre sehr krass gehärtet. Der Sinn des Teiles ist es ja nicht, nach innen sich um den Kopf zusammenzuziehen, sondern das Inlay nach außen gegen den Helm zu drücken und aufzuspannen. Sonst rutscht Du ja wieder mitsamt des Inlays in den Helm. Das ist ja weniger Sinn der Sache.

Grüße,
Alex
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Ari



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 24.08.2011, 13:53    Titel:

Hm ja stimmt...
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Cartefius



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 24.08.2011, 13:54    Titel:

Das von dir beschriebene Inlay wird allerdings ja auch eingenietet, da müsste es bei der richtigen Anzahl Nieten doch eigentlich auch ein Lederriemen tun.
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Alex
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 24.08.2011, 14:02    Titel:

Hatte ich ja geschrieben:
Zitat:
Wenn ich das richtig verstehe, ist das aber ohne den Metallring und muss eingenietet werden.


Aber genau das wollte Ari ja nicht:
Zitat:
Ich würde für das inlay ungerne den Helm anbohren, deswegen kommen als Befestigungspunkte eigentlich nur die Kinnriemen in Frage.


Das verlinkte Ding sollte ja nur dazu dienen, dass man sich das vorstellen kann. Die Grundkonstruktion bleibt ja, bis auf dem Metallring, die gleiche.

Und mit den Befestigungspunkten des Kinnriemens dürfte die Konstruktion mit einem Lederriemen auch nicht gerade einen schönen Tragekomfort haben, da der Riemen vorne und hinten immer noch versuchen würde, in den Helm zur rutschen. Dabei würde das Inlay in sich zusammenfallen oder das ganze drückt halt gegen Stirn und Hinterkopf.

Grüße,
Alex
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Harald Ösgard



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 24.08.2011, 14:51    Titel:

Hallo Ari,

such dir mal einen Berufsbekleidungsladen oder den nächsten Baumarkt und dann schau dir einen ganz gewöhnlichen Bauarbeiter-Helm an. Der hat so Plastikbänder mit Verstellung, den die Helmschale ist für alle Köpfe dieser Welt immer die selbe Größe.

NVA Stahlhelme haben übrigens noch diese Leder-Inlay - Geschichte - so wie sie der Alex beschrieben hat. Vielleicht mal im Armyshop oder so nach kucken?

Ansonsten würde ich im Baumarkt nach 1 x 30 oder gar 2 x 40 PVC Profilstangen suchen, oder sowas in der Art.

Der Ring wird in Helmen eigentlich nur an ein paar Stellen "eingeklipst" - also es stehen quasi "Nippel" nach innen (sehen aus wie alte Schmiernippel ) da würden 4 Stück völlig für reichen.

Der Gage ist ja, daß im Grunde bei geschlossenem Kinnriemen nur der Ring und die Leder"-spinne" fest am Kopf sind, die Helmkalotte aber eben nur bedingt fest am Ring ist.
Der Hintergrund dafür ist der, daß es einem nicht das Genick brechen soll, wenn irgend eine starke Kraft auf den Helm einwirkt, sondern dann soll lieber nur die Kalotte abgehen.
Es gibt übrigens so Klettverschluß mit Selbstklebeseite, wenn Du den Helm innen gut (mit Azeton) entfettest, dann sollte das ganz gut halten. Ich würde dann einfach die Flauschseite vom Klett komplett einmal innen rum in den Helm kleben, das Inlay bekommt dann die Hakenseite auch komplett außen drumrum.

@ starke Kräfte am Helm:
beim modernen Millitär sind das vor allem Druckwellen von Explosionen, die einem nicht den Kopf abreißen sollen, und dann gibt es da auch noch diese fiesen Aktionen, wo man sich heimilch anschleicht und von hinten über den Helm nach der Vorderkante greift und dann mit Ruck nach hinten ziehen. Die Helmhinterkante drückt dann perfekt auf die HWS ... (bei Helmen mit diesem Schutzsystem würde dann eben vor der Wirbelsäule das Inlay ausreißen...)
auf dem Bau mag es nun auch wieder Unfälle geben, wo es besser ist, wenn die harte Helmschale sich ablößt.


Beim LARP ist das sicher interessanter bei Helmen mit ganz weiter Krempe (Eisenhut!) - theoretisch könnte man sich bei ganz festem Kinnriemen damit dann auch das Genick verknacksen, wenn man wie ein Stock vornüberkippt und mit der vorderen Helmkante einen harten Boden erwischt...(dazu müßte aber schon jemand die Füße wegreißen)
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Ari



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 24.08.2011, 18:13    Titel:

Die Sache mit dem Klett würde mir das Nieten ersparen..
Schlauchschellen mit der Standard-Schließe fallen aus Platzgründen weg.
Vielen Dank für eure Tips!
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Harald Ösgard



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 24.08.2011, 18:21    Titel:

Schlauchschelle wäre auch viel zu schmal. Der Ring sollte schon so in etwas 3-4 cm hoch sein, damit er sich nicht so leicht in sich selber verdrehen kann. Wenn man ihn rundrum anklettet, braucht der aber nicht sehr dick sein. in radialer richtung kann der dann ruhig recht weich sein.
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