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Thema: Mein Erster Char.... Brauche euren Rat


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Falodor



Alter: 29
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Beiträge: 22
Wohnort: Hamburg

BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.07.2010, 21:58    Titel: Mein Erster Char.... Brauche euren Rat

Moin Leute,

ich bin relativ neu in der Welt des Larp, hab aber bereits die ein oder andere erfahrung durch Freunde gemacht. Nun ist es so das ich mit meinem Bruder Feuer gefangen hab und meinen ersten Char für künftige Cons erstelle. Hiermit möchte ich mein Konzept zum besten geben und bin für jeden Rat offen.

zu mir: Größe: 1.91m
Statur: kräftig (94kg)

Name: Falodor

Rasse: Mensch

Beruf:Söldner(Krieger)

Charakter: Temperamentvoll, Loyal, Tapfer(vielleicht zu Tapfer), Stolz und eine spur Gierig

Geschichte: Falodor wurde in der Grenzstadt Cron geboren. Als Sohn des Garnisonssoldaten Eduor und seiner Mutter Evulin wuchs er mit seinem jüngeren Bruder Niodres als streunendes Stadtkind auf. Sie ergaunerten sich ihr Täglich Brot und unterlagen dem strengen Training ihres Vaters im Umgang an der Waffe, der wollte das seine Söhne in seine Fußstapfen traten. Eines Tages kam ihr Vater auf sie zu und sagte ihnen das er sich bei seinem Hauptmann für sie eingesetzt hätte und sie morgen mit in die Kaserne kommen sollen. Falodor und sein Bruder die beide auf keinen fall für immer in Cron bleiben wollten pakten noch in der Nacht ihre 7 Sachen und zogen aus ihr Glück zu suchen. Das einzige Handwerk das sie beherrschten war der Kampf und so schlossen sie sich schon bald einem Trupp von Söldnern an, die zu dutzenden das Kriegsgebeutelte Land durchzogen. Seitdem ziehen sie durch alle Lande in denen ein Mann Schwert und Blut gegen Gold tauschen kann.

Rüstung: da ich OT den Beruf des Spenglers ausübe hab ich mir aus Stahlblech (1mm stark ) Schuppen geschnitten und an ein selbstgenähten ärmellosen Lederponcho genietet. Also hab ich eine recht gut gelungene Schuppenrüstung. das Leder hab ich von Mamas alter Couch geschnitten also nur die Nieten bezahlt.

Helm: Ich Kämpfe mit meinem Bruder schon längere zeit mit dem Holzschwert und wir haben nach der ersten Platzwunde schon Helme angeschafft. Ich besitze einen Barbuta ähnlichen Helm

Ein Unterkleid aus Wolle muß ich mir noch besorgen, Eine Grobe Wollhose hab ich mir schon zugelegt. Außerdem Hab ich noch Lederarmschienen und Handschuhe.

Wollte mir noch Schulterplatten aus Leder besorgen hab aber noch nix schönes gefunden.

Waffe: Da ich Linkshänder bin und es Hasse mit Schild zu Schild und Schwert zu Schwert zu kämpfen habe ich mir vorgestellt mir Zwei Kurzschwerter zuzulegen, da ich damit recht gut klarkomme. aber da bin ich noch völlig unschlüssig.


So das war erstmal alles... Ich freue mich über jede antwort!!!! Danke schonmal Very Happy
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Schwannis
Moderator


Alter: 16
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Beiträge: 4508
Wohnort: Wo man über spitze Steine stolpert.

BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.07.2010, 23:28    Titel:

Zitat:
Rüstung: da ich OT den Beruf des Spenglers ausübe hab ich mir aus Stahlblech (1mm stark ) Schuppen geschnitten und an ein selbstgenähten ärmellosen Lederponcho genietet. Also hab ich eine recht gut gelungene Schuppenrüstung. das Leder hab ich von Mamas alter Couch geschnitten also nur die Nieten bezahlt.

keine Bilder
_________________
Schwannis vult! Awww
Voiceless der Niedliche hat Folgendes geschrieben:
Ein Holzgriff kann sich bekanntermaßen um den Hals des Gegners wickeln!
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Mac



Alter: 19
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Beiträge: 175
Wohnort: Bergisches Land

BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.07.2010, 00:15    Titel: Re: Mein Erster Char.... Brauche euren Rat

Falodor hat Folgendes geschrieben:


Beruf:Söldner(Krieger)



Hmm ... hier fragt sich,hast du Erfahrungen im Kampf? Meiner Meinung nach essentiell für so einen Beruf,da du mit dem Kämpfen dein täglich Brot verdienen musst. Kommt nicht gut auf einem Con,wenn du dich sofort umkloppen lässt. Denn Söldner bedeutet meiner Meinung nach ein gewisses Maß an Kampferfahrung.Kommt meiner Meinung nach sonst nicht so gut rüber.

Falodor hat Folgendes geschrieben:


Charakter: Temperamentvoll, Loyal, Tapfer(vielleicht zu Tapfer), Stolz und eine spur Gierig


Was meinst du mit "zu Tapfer"? Inwieweit darf man das verstehen?

Falodor hat Folgendes geschrieben:


Das einzige Handwerk das sie beherrschten war der Kampf



s.O.

Falodor hat Folgendes geschrieben:


Rüstung: da ich OT den Beruf des Spenglers ausübe hab ich mir aus Stahlblech (1mm stark ) Schuppen geschnitten und an ein selbstgenähten ärmellosen Lederponcho genietet. Also hab ich eine recht gut gelungene Schuppenrüstung. das Leder hab ich von Mamas alter Couch geschnitten also nur die Nieten bezahlt.


Ich denke ich schliesse Mich Schwannis Statement an.

Tut mir leid,aber das klingt für mich nach : Ich will eine tolle Rüstung,bezahlen will ich aber nicht. Sicher gibt es sehr viele Möglichkeiten sich kostengünstig eine schicke Rüstung zu basteln,aber Couchleder sollte nicht dazu gehören,meine Meinung.

Falodor hat Folgendes geschrieben:


Waffe: Da ich Linkshänder bin und es Hasse mit Schild zu Schild und Schwert zu Schwert zu kämpfen habe ich mir vorgestellt mir Zwei Kurzschwerter zuzulegen, da ich damit recht gut klarkomme. aber da bin ich noch völlig unschlüssig.



Das,ist würde ich sagen Geschmackssache. Lass dir jedoch gesagt sein,dass du,wenn du zwei Kurzschwerter wählst,oft benachteiligt sein wirst,da es im Larpkampf oft auf die Länge der Waffen ankommt. Ist leider oft so.
Ausserdem stelle ich es mir ziemlich kompliziert vor mit 2 Schwertern rumzufuchteln,und das noch halbwegs effektiv zu verpacken.
Du musst bedenken,du darfst im Larp nicht zustechen. Schränkt diese Kamftechnik meines erachtens ziemlich ein. Allerdings muss ich gestehen,dass ich damit keine Erfahrungen gemacht habe,meine Aussage basiert daher auf Annahmen und Vermutungen.


Hoffe ich war nicht zu barsch in meinem Ton,wenn doch bitte ich um Verzeihung.Hoffe ich konnte dir weiterhelfen...

mfG Mac
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Schlachtross



Alter: 25
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.07.2010, 01:56    Titel:

Larp lebt von den Klischees wurde an vielen Stellen gesagt; daher find ich das recht gut.
Die Charakterbeschreibung finde ich für nen Söldner recht passend und lässt sich wohl auch vernünftig spielen.
Die Story ist kurz, knapp, nicht tragisch und sowieso egal auf Con daher passt das auch. Alles andere Entwickelt sich mit der Zeit.

Die Ausrüstung klingt "sehr" Rüstungslastig. Da werden zwar einige wieder schreien "du brauchts noch zivil Klamotte" aber ich habe die Erfahrung gemacht das man auch die ganze Con in Rüstung verbringen kann.
Wenn dich das nicht stört brauchste wenig mehr.
Zur Rüstung selbst kann man ohne Bilder natürlich wenig sagen, aber im prinzp kann man mit ein bisschen Menschenverstand bei ner Schuppenrüstung nicht allzuviel falsch machen.

Waffenwahl:
Zwei Schwerter ist eine Waffenwahl die immer so als "cool" verschriehen ist wenn man so ein bisschen rumstöbert. Wenn du das aber halbwegs schön spielst sehe ich da kein Problem.
Du musst dir nur im klaren über die Nachteile sein.
Mit zwei Waffen wirst du für jeden Fernkämpfer zur Beute!
Gegen Gegner mit Schild wirst du dich schwertun, genauso gegen Gegner mit langen Waffen. Bei beidem hilft eigendlich nur "ran an den Mann", und da werden gleich wieder die Anti-Charge-Rufe laut Very Happy
Kurz gesagt: Beidhändig Kämpfen geht schon, ist aber Anspruchsvoll.

grüße
Philipp, der ein ähnliches Charkonzept spielt wenn er nicht als NSC unterwegs ist, und nach etlichen Trainingskämpfen auch einigermaßen mit zwei Waffen kämpft....
_________________
"Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen." (Goethe)
Kelmon hat Folgendes geschrieben:
Lustige Tatsache:
Die eigene Gruppe macht immer "ernsthaftes Reenactment".
Leute mit höherem Anspruch sind immer "nervige Nörgler".
Leute mit geringerem Anspruch sind immer "Gewandungsversager"
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Gerwin



Alter: 29
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Beiträge: 8166

BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.07.2010, 10:17    Titel:

Rüstung: Schon ohne Bilder: zu dünn, und wahrscheinlich das falsche Material. Straf mich lügen wenn ich mich irre, aber ich habe noch keine Rüstung aus Stahl"blech" gesehen die irgendwie zumindest optisch einen Schutzwert vermittelt. Aber zumindest gut dass du einen Helm hast.

Zwei-Waffen-Kampf: Meiner Meinung nach, lass es. Es mag viele Leute geben die behaupten dass Zwei-Waffen-Kampf bei ihnen NICHT eigenartig aussieht. Gegenfrage an diesen Punkt...warum fehlen JEGLICHE Beweise eines Zweiwaffenkampfes in der Geschichte? Es gibt eigentlich überhaupt Nur einen Stil der mit zwei Schwertern (!) arbeitet, und dass ist der Nitostil im Kendo. Und selbst dieser ist nicht näher an einen realistischen Kampfstil im Sinne eines kriegerischen Einsatzes als das moderne Sportfechten mit den Degen. Es ist , so wie wir es heute kennen, eine Sportart..und nicht mehr.
Dazu kommt dass gerade zum beherrschen dieses Stilles sehr viel Erfahrung und jahrelanges Training gehört, wohl meist jahrzentelange Training. Deshalb beherrschen ihn so wenige Kendoka. UND: selbst wenn er trainiert ist ist er höchstens (im Idealfall) gleichwertig zu einen Kampf mit einer Waffe, im Regelfall aber unterlegen.
Dass sollte man gerade als "Profi-Söldner" beachten. Insofern, kauf dir lieber eine Söldnertypische Langwaffe oder steig eben doch zu Schwert und Schild um. Man kann auch als Linkshänder lernen mit einen Schild umzugehen, ist aber zugegeben ein wenig durch umdenken geprägt. Was hältst du von einer Hellebarde?

Achja...hast du und dein Bruder schon eine Söldnergruppe? Ansonsten wird es recht schwierig Arbeit zu finden, auch mit deiner Größe. Und von Rüstteilen aus Leder würde ich unter Vorbehalt erstmal abraten.

Gruß

Gerwin
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Schlachtross



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.07.2010, 12:34    Titel:

Gerwin hat Folgendes geschrieben:
Gegenfrage an diesen Punkt...warum fehlen JEGLICHE Beweise eines Zweiwaffenkampfes in der Geschichte? Es gibt eigentlich überhaupt Nur einen Stil der mit zwei Schwertern (!) arbeitet, und dass ist der Nitostil im Kendo.

Historische Belege gibt es nicht, das stimmt, aber da sich die meißten Cons eher an einem fantasymäßigem Hintergrund orientieren dürfte das kaum ins Gewicht fallen meiner Meinung nach. Denn wie viele Historische Belegte Magier gibt es denn...
Allerdings stimmt es das es sehr schwierig ist den Kampf mit zwei Waffen vernünftig aussehen zu lassen. Solange du nur in ner Schlachtreihe auf Gegner eindrischt, ist das zwar nicht von belang, da das meist eh nur eine wilde Prügelei ist, aber sobald du einen Zweikampf führen willst/musst ist das schöne Spielen das A und O.

Wofür es meines Wissens (korrigeirt mich bitte? ) historische Belege gibt, ist der Kampf mit Schwert und Parierdolch. Das geht sehr in die Richtung und verhindert im LarpKampf das "wilde Rumfuchteln mit zwei Waffen" da man aufgrund der kürze des Dolchs sein Augenmerk automatisch auf das Schwert legt.

Ich persönlich konnte mich bei meinem letzten Kampftraining sehr mit der Kombination aus Streitkolben und Kurzschwert anfreunden, da man mit einem Knüppel auch OT nicht elegant sondern nur Wuchtig Kämpft.
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Kelmon hat Folgendes geschrieben:
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Gerwin



Alter: 29
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Beiträge: 8166

BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.07.2010, 12:52    Titel:

Schwert und Parierdolch sind, soweit ich weiß, zwar Fechtwaffen aber keinesfalls Schlachtwaffen. Es gibt Bilder aus studentischen Fechtbüchern die zumindest ausführungen mit Korbschläger und Parierdolch, vielleicht auch mit Schwert und Dolch zeigen. Die Verbreitung in einer Schlacht, und darumg eht es hier, dürfte jedoch eher gering sein einfach weil eine entsprechend schwere Waffe mit einen Parierdolch gar nicht mehr pariert werden kann. Der Dolch würde einfach "weggeschlagen".

Das Eindreschen in der Schlachtreihe will ich übrigens mal überhört haben. Eben dieses wilde sinnlose Rumprügeln/Fuchteln nimmt mir zumindest ab und an den Spaß an Schlachtreihen, beziehungsweise sorgt dafür dass man eigentlich 2/3 aller Treffer nicht mehr ausspielen müsste Smile.

Die Diskussion um historisch belegte Magier (die es natürlich nicht gibt) existiert glaube ich schon irgendwo. Ich denke aber dass das noch lange kein Grund ist auch für Krieger von den Regeln der "Physik/Logik" abzuweichen. Zwei Einhänder fände ich ungefähr genauso unschön wie den drei Meter langen Bidenhänder oder die extrem übertriebene Warcraftrüstung mit den Schulterstücken die bei realer Dicke alleine schon zuviel Gewicht hätten.

Gut, die Rüstung geht vielleicht noch an manch einen Chara. Aber alles andere ist sinnlos. Ganz davon abgesehen dass ein Kampf mit zwei Waffen immer das Risiko von Kopftreffern deutlich erhöht. Unsere "linke" (im Fall von Rechtshändern) ist nun einmal nicht so motorisch wie unsere rechte Hand/Armseite)

Zum Ausspielen: Wo die realen Voraussetzungen versagen ist in meinen Augen das Ausspielen zum Scheitern verurteilt. Ich kann mit 2 Meter Größe keinen Zwerg spielen, ebenso ist es den wenigsten (in meinen Augen niemanden) möglich einen Zweiwaffenkampf sinnvoll dazustellen. Dies gilt insbesondere für extrem schwere Zweitwaffen wie einen Streitkolben Smile

Gruß

Gerwin
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Justav




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.07.2010, 13:03    Titel:

Gerwin hat Folgendes geschrieben:
Die Verbreitung in einer Schlacht, und darumg eht es hier, (...)


Sagt wer?

Da es Falador offenbar nicht um ein irgendwie historisches Konzept geht sind Verweise auf die Realität weitgehend sinnlos. Fantasy-Krieger/Söldner können sich mE sowohl an Zweikampf- wie an Schlachtfeldausrüstungen orientieren, bzw tun dies vielfach.
_________________
So long

Justav
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Gerwin



Alter: 29
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Beiträge: 8166

BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.07.2010, 13:52    Titel:

Sagt das Konzept eines Söldners (in meinen Augen):

Ein Söldner wird sich wohl hauptsächlich im Schlachtengetümmel und eher selten im "ehrenhaften Zweikampf" herumtreiben, denn für letzteren wird er meistens nicht bezahlt. Wenn ich mich in einer Schlacht befinde und zumindest IT überleben will sollte ich meine Ausrüstung aber entsprechend an die Schlacht anpassen.

Wäre das Charakterkonzept nun zum Beispiel "englischer Gentleman/Duellist" könnte die Ausrüstung ganz anders aussehen. Hier fände ich ein schmales Rapier und vielleicht einen Parierdolch schöner als einen Landsknechtzweihänder. In dem Fall könnte man vielleicht auch eher auf eine Fechtweste oder einer Rüstungsjacke dieser Machart setzen

http://eysenkleider.de/img/cimg1556.bigpic.jpg

Beim gewünschten Effekt "Söldner" sehe dass aber in der Schlacht eher lächerlich aus.

Die Beispiele sind nun mit Absicht extrem gewählt um zu verdeutlichen was ich meine.

Gruß

Gerwin
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Leander



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.07.2010, 15:33    Titel:

Zum Kampf mit zwei Waffen: Nito-Stil war schon richtig, der geht aber zurück auf Niten Ichiryu von Miyamoto Musashi. Dazu gibt es hier am Forum schon mehrere Diskussionen (einfach mal die SuFu benutzen), weshalb es sinnlos ist darauf viel weiter einzugehen.
Kurz gesagt: Es gibt diese Technik und sie ist historisch überliefert, nur eben aus Japan. Und selbst Miyamoto Musashi, der sein gesamtes Leben mit Kämpfen verbracht (erster Gegner mit 12 Jahren getötet), diesen Stil entwickelt und Jahrzehnte lang trainiert hat, hat bei stärkeren Gegnern zu einem einzelnen Schwert gegriffen.

Zur Rüstung: Ja, das hört sich in der Tat nicht sonderlich gut an, auch wenn man das ohne Bilder schlecht beurteilen kann. Von weiteren Lederrüstungsteilen würde ich auch absehen, es sei denn du bist bereit dafür so viel auszugeben wie für eine getriebene Rüstung.
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Yezariael



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.07.2010, 16:14    Titel:

So weit ich weiß hat Musashi in seinem Buch beschrieben das man zum zweiten Schwert greift, wenn man von einer Übermacht umzingelt ist. Allerdings klang die beschriebene Technik mehr nach "Wenn ich schon sterbe werde ich so viele wie möglich mitnehmen".
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Gerwin



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.07.2010, 16:17    Titel:

[url]Es gibt diese Technik und sie ist historisch überliefert, nur eben aus Japan. Und selbst Miyamoto Musashi, der sein gesamtes Leben mit Kämpfen verbracht (erster Gegner mit 12 Jahren getötet), diesen Stil entwickelt und Jahrzehnte lang trainiert hat, hat bei stärkeren Gegnern zu einem einzelnen Schwert gegriffen.
[/url]

Ich bin mal einfach so frech, und zweifle selbst dieses an. Mir sind entsprechende Überlieferungen durchaus bekannt, diese könnten aber auch lediglich als eine Art "werbewirksame Maßnahme" benutzt worden sein. In Zeiten ohne Internet und Fernseher kann ich mir gerade im schon immer "legendenverliebten Asien" eine nicht ganz wahrheitsgetreue Überlieferuung durchaus vorstellen. Schließlich gibt es auch aus der europäischen Geschichte einige "Fechtbücher" deren vollständige Authenzität inzwischen von Geschichtsexperten teilweise angezweifelt wird und die wohl häufig als "Werbung" für einen bestimmten Meister/Still verwendet wurden. Dass ein Herr Musashi uns alle wahrscheinlich mit zwei Schwertern in Grund und Boden stampfen würde steht da auf einen anderen Blatt.

Nur zum Vergleich: Es gibt ja auch heute diverse Selbstverteidigungssysteme die sich damit brüsten den einzelnen gegen Angriffe körperlich oder zahlmässig überlegener Angriffe zu wappnen. Nach meiner Erfahrung ist dass meiste davon schlicht "Werbung". Ebenso würde ich den Nito-Stil bis zum Beweis des Gegenteils erstmal als Werbung für einen ohne Zweifel sehr begabten Kämpfer betrachten.

Gruß

Gerwin

P.S.: Falls das schon zuviel gesagt war, verzeihung an den Threadersteller. Nur auch "Zweiwaffenlarper" haben leider inzwischen den Nitostil für sich entdeckt, und ich habe es schon öfter erlebt dass dieser als Begründung für eine Effektivität angeführt wurde.
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Yezariael



Alter: 25
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.07.2010, 16:35    Titel:

Gerwin hat Folgendes geschrieben:

Ich bin mal einfach so frech, und zweifle selbst dieses an.


So weit würde ich jetzt nicht gehen. Ich denke, dass (wie oben gesagt) das zweite Schwert als letztes Mittel genutzt wurde. Allerdings gebe ich dir schon recht das es in den meißten Fällen Schwachsinnig ist, bzw das ein Schwert sinnvoller ist.

Um nochmal zum Topic zurückzukehren^^:
Auf jeden Fall was Mac schon gesagt hat.

Ansonsten sollte man als Söldner gut kämpfen können. So wie ich das verstanden habe kloppst du dich mit deinem Bruder mit Holzschwertern, was ja etwas anderes ist als mit Larpschwertern. Würde euch empfehlen da mal umzusteigen.

Falodor hat Folgendes geschrieben:
habe ich mir vorgestellt mir Zwei Kurzschwerter zuzulegen, da ich damit recht gut klarkomme.


Hast du irgendein Training außer dem mit deinem Bruder?
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Leander



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.07.2010, 16:43    Titel:

Die Sache ist etwas komplizierter. Ich könnte jetzt auch erklären warum Musashi wann mit zwei Schwertern kämpfte/trainierte (zumindest laut seinen eigenen Aussagen), doch würde das hier wirklich zu lang werden. Wen Interesse daran besteht, kann ich das aber gerne über PM oder in einem eigenen Thread dafür machen.
Mit "Werbung" hatte das aber nichts zu tun und beim Kampf gegen eine Übermacht sollte man auch nicht zu zwei Langschwertern greifen.
Werbung kann es unmöglich sein, da er auf dieser Basis eine eigene Kampfschule entwickelt hat, die bis heute fortbesteht.
Ein Musashi würde wohl jeden hier am Forum mit einem Holzstock in den Boden stampfen (er hat sich selbst aus einem Paddel ein Schwert für ein Duell geschnitzt und einen Samurai mit einem Holzstock niedergeschlagen).
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Falodor



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.07.2010, 19:03    Titel:

Also erstmal Vielen Dank für die Antworten.

Mit meiner Waffenwahl hab ich ja für diskusion gesorgt Laughing
Um das näher zu erklären-> Ich dachte nicht an wildes fuchteln mit beiden Waffen sonder eher an das Kämpfen mit dem Linken und das parieren mit dem Rechten Schwert, wobei ich da durchaus einen Längenunterschied der "Kurzschwerter" in betracht zog. Habe mit Bruder und Freunden gegen verschiedene Waffenarten "Trainiert" und war im zweikampf recht zufrieden. Allerdings gebe ich zu das ich nicht an das Kämpfen in der Schlacht gedacht habe und da auch nachteile sehe...so als Söldner grade...Naja wie gesagt hab ich mich da noch nicht entschieden und deshalb frag ich euch ja Very Happy könnte mir auch nen Anderthalbhänder vorstellen. Mit Stangenwaffen habe ich noch keine erfahrung gemacht.

Zu meiner Rüstung: Also nach meinen Quellen waren Schuppen einer Schuppenrüstung ans Eisen Blech zwischen 1und 2 mm Stärke und das Leder ist nur als Trägerlage gedacht und auch nicht zu sehen. Die restlichen Sachen der Rüstung wie Schultern ect. muß ich wohl nochmal überdenken. Ich werde bald ein Bild nachreichen. Ich muß noch loswerden das ich diese Rüstung nicht aus dem Grund gebaut habe das ich ne tolle rüstung will aber nix ausgebe oder wie gesagt wurde. Ich hatte diese Idee schon länger und hätte sie sowieso gebaut, einfach weil ich bock drauf hatte-habe.

Ihr habt mir viel zum nachdenken gegeben und ich sag nochmal Danke Jungs !
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