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Thema: Mein Wikingercharackter


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Erethor



Alter: 21
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 21.05.2010, 15:27    Titel: Mein Wikingercharackter

Seid gegrüßt werter Herr,
möchtet ihr vielleicht ein Schiff kaufen, meine Familie baute bereits seit Generationen die besten Schiffe an der gesamten Küste Värmalands. Besonders unsere Gokstad Schiffe sind berühmt für ihre Effizienz und der Stolz unserer schwedischen Flotte.
Ihr wollt keine Schiffe kaufen? Nundenn, seit vergewissert, dass ich mein Handwerk gelernt habe und bereits Schiffsbaumeister bin, bei mir ist eure Investition in guten Händen.
Ihr wollt immer noch nicht? Was heißt ihr wollt meine Geschichte hören? Ich bin kein altes Weib, welches gerne schnattert, auch bin ich kein alter mann, dass ich in alten Zeiten schwelge.
Ihr wollt mir dafür einen Met ausgeben, nundenn das ist etwas anderes....
So werd ich sie Euch erzählen.
Alles begann an einem rauen Wintertag, der Wind peitschte nur so durch das Land und in unseren Häusern rückten alle etwas näher am Feuer zusammen. Während dieses Abends offenbarte mein Vater Surlund Svensson mir meine erste große Abenteuerfahrt.
"Erethor, du bist nun bereits 17 Jahre alt, es wird Zeit, dass du ein ganzer mann wirst. Ich werde dich auf die Reise schicken. Die Mittellande sind dafür genau der richtige Ort. Morgen wird ein Schiff in See stechen und dich ans Ufer bringen. Die Drachenlande sind dein Ziel. Auf diesem Pfad werden Gefahren lauern und große Schlachten deine Wege ebnen. Wenn du zurück kommst wirst du ein ganzer Mann sein."
So machte ich mich auf in die Drachenlande. Es waren finstere Zeiten und ich bin nicht nur einmal einigen Räubern begegnet. Ih gebe zu, nicht immer habe ich kurzen Prozess mit diesen gemacht, denn als Kaufmann habe ich gelernt, dass nicht jede tollkühne Entscheidung gut ausgehen kann. Denn nicht der starke und mutige, sondern der listenreiche und denkende Mann überlebt in dieser Welt. Was nicht heißt, dass ich generell den Kampf verabscheue, mit meinen Kenntnissen als Schiffsbaumeister habe ich genug Gold verdienen können, um mir meine Ausstattung zu kaufen und mich damit vor Hinterhälten schützen zu können.
Einige Zeit lang habe ich mich als Diplomatischer Abgesandter verdingt und selbst als Bote war ich unterwegs.
Als ich dann ins Drachenland kam, schloss ich mich einer Gruppe ausgestoßener an, Männern ohne Heimat. Ich überlebte die Schlachten und war um einige Erfahrungen reicher. Schlachtreihen in vorderster Front bilden, Schildwälle, Manndeckung, Plänkelangriffe, sogar den Kampf in einer Mormidoneneinheit habe ich erlebt. Erlebnisse, die mich prägten und mir einige Schlachttaktiken beibrachten. So geht auch das Planen eines Angriffs recht gut.
Von diesem Erlebnis aus machte ich mich auf den Heimweg. Alles lief reibungslos, doch das Schiff, welches übrigens nicht von uns konstruiert wurde, sank und ich strandete abermals auf dem Eiland. Als gelehrter Schiffsbaumeister machte ich mich nun abermals auf in die Drachenlande, da ich wusste, dass dort Gold in Massen zu finden war. Dort verkaufte ich einen Schiffsplan uned versprach, diesen bereits im nächsten Jahr in die tat umzusetzen. Mit dem Gold segelte ich zurück in die heimat und forderte gleich meine Mannen auf, sich an den bau des Schiffes zu machen. Die Tage waren schön, es gab viele Feste zu feiern und es gab lange keine Fehden. Doch dann brach eine große Hungersnot aus, das Wild floh aus den Wäldern nach Osten und wir waren nicht fähig ihnen zu folgen, ansonsten hätten wir Krieg mit den benachbarten Stämmen provoziert.
Daher entschieden wir uns eine Plünderung auf dem Festland zu veranstalten. Die mittellande war unser Ziel. ich erzählte von den Reichtümern, welche dort lagerten und niemand würde es dort vermissen, schließlich gab es reichlich für alle.
So ist es beschlossene Sache, der thing hat entschieden. Dieses jahr wird der Wikingertrupp in See stechen und das Überleben unseres Stammes sichern.
Doch bevor wir aufbrechen, habt Ihr nicht doch vor eines unserer Boote zu kaufen? Sie sind von bester Qualität und...



Soviel zu meiner Characktervorstellung. Ich spiele diesen Charackter nun das 3te Jahr und hab wirklich klein anfangen müssen. Doch jetzt ist seine Geschichte geschrieben. Übrigens ist das jetzt der Teil bis zum diesjährigen Drachenfest


Ich wollte mal nachfragen was ich an seiner Geschichte verbessern kann und was vielleicht noch hinzugefügt werden könnte.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Kelmon



Alter: 32
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Beiträge: 7468
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 21.05.2010, 15:54    Titel:

Ich sehe da eben keine Charaktervorstellung, sondern nur eine Erzählung - bzw. ein IT verpackter Conbericht.

Über Deinen Charakter weiß ich danach allerdings nach wie vor nichts, außer das, was schon im Threadtitel steht - daß Du eben Wikinger bist.

Dann mag es Geschmackssache sein, aber das ganze AmbienteSprech Ihr-zen und Nundenn-en läßt bei mir immer das Essen vom Vortag hochkommen. Umso schlimmer, daß das angeblich ein Wikinger so sagen soll. Das passt nun gar nicht.

(Und so als Drachenfestveteran: Auf dem DF ist Gold in Massen zu finden? Echt? Wink )
_________________
LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

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Erethor



Alter: 21
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Wohnort: Mülheim an der Ruhr(NRW)

BeitragDirektlink | Verfasst am: 21.05.2010, 16:15    Titel:

gut, dann hier nochmal die Fakten zum Charackter:
- Erethor ist der Sohn von Surlund Svensson und in einem Dorf im Värmaland (Mittelschweden) aufgewachsen.
- Sein Vater und auch dessen Vater war Schiffsbaumeister, so auch er.
- Seine Kampferfahrung sammelte er seit diesem Ritual
- Er war lange Zeit als Bote und Diplomat unterwegs um Geld zu verdienen
- Durch den Aufenthalt in den Mittellanden hat er den Umgang mit Menschen aus dieser Umgebung gelernt (so auch dein verhasstes Ihr-zen und Nundenn-en Wink )
- während der Kämpfe hat er ein taktisches Gefühl entwickelt
- er weiß wann es sinnvoll ist, nicht zu kämpfen
- trotzdem hat er noch Werte und Ehrgefühl
- er ist recht hinterlistig und gerissen
- damit weiß er auch wann er seine Chance auszunutzen um sich zu rächen
- er ist jedoch auch treu, besonders seinem Stamm
- Chaos ist sein erklärter Erzfeind, seit er zum ersten Mal gegen sie kämpfen musste.
- Eine Schwäche von ihm sind die Orks, mit ihnen kann er weder richtig reden, noch sie bekämpfen.

Ich finde der Großteil war aber schon aus dem text entnehmbar.
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Trekke



Alter: 20
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 21.05.2010, 17:55    Titel:

Geb dir mal diesen Thread hier: http://www.inlarp.de/larp-forum/erst-char-meinungen-bitte-t3576.html
Dort wurden so Sachen wie 'taktisches Denken', 'gut im Schwertkampf' und weiter tolle Fähigkeiten besprochen und das das so einfach gar nicht ist.

Sonst so:
Den Beruf find ich mal ausgefallen. Nicht der 102348 Sohn einen Waffenschmiedes Wink
_________________
Escape The World...

...Open The NeXt
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Leander



Alter: 22
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 21.05.2010, 21:56    Titel:

Wobei die Sache mit dem Schwertkampf hier etwas anders zu sehen ist: Er sagt ja, dass er schon 3 Jahre larpt. Da glaube ich schon, dass man einigermaßen kämpfen können kann.
Gefühlt war mir das Konzept etwas zu viel. Du sprichst da vom Boten, Diplomaten, Schiffsbaumeister und Händler. Wenn Schiffsbaumeister und Händler quasi als Einheit gedacht war (verkauft Schiffe, die er bauen lässt) und der Rest so gespielt wurde, ist das aber in Ordnung.
Ich würde nur erwarten, dass der Charakter eine ziemlich gute Ausstattung hat. Wenn man Schiffe verkauft und quasi Angestellte hat, dürfte man ziemlich reich gewesen sein.
Ansonsten finde ich die Idee nicht schlecht, es hört sich nur nach etwas viel an und ich teile Kelmons Geschmack, was die Darbietungsform angeht. Für eine Orga/SL würde ich die Geschichte auch kürzen und nur Fakten nennen.
Nur "Ehrgefühl" und "hinterlistig und gerissen" schließen sich für mich zu 100% gegenseitig aus. Hinterlistige Leute haben keine Ehre.
Was mich aber noch interessieren würde: Was ist das besondere am Charakter? Was hebt ihn von den anderen ab?
_________________
Du bist nicht in der Lage verständliche Beiträge nach den Regeln der deutschen Sprache zu schreiben? Das hier ist die Lösung.
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Cartefius



Alter: 32
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 21.05.2010, 23:05    Titel:

Grundsätzlich halte ich das Konzept für durchaus spielbar, Ich würde auch ähnliche Kritikpunkte angeben: Eine mehrjährige Karriere als Diplomat finde ich in deinem Alter ein bisschen hoch gestapelt, da würde ich etwas schlichteres wie dass der Vater ihn auf Handelsreisen mitgenommen hat besser finden. Welches "Ritual" meinst du?

Ansonsten erfährt man sehr wenig darüber, wie der Charakter sich denn so spielt. Die "Charakterzüge" die du nennst klingen auf mich eher wie "normal" oder "mal so mal so", ich würde mal sagen, die beschriebenen Eigenschaften treffen auf etwa 80% aller kämpfenden Charaktere zu. Ich würde es für schöner halten, wenn der Charakter tatsächlich ein paar Dinge hätte, die du aktiv bespielen kannst, und die ihn von "alles normal und wies grad passt" unterscheiden. Was bietet dir denn im Spiel der Hintergrund als Wikinger, als reicher Mann, als Schiffsbauer, was merke ich davon, wenn ich deinem Charakter das erste Mal begegne? Was ist er für ein Mensch, wenn er mal keine Waffe in der Hand hat, und wie würdest du ihn von anderen Charakteren, die du spielen könntest, unterscheiden?
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Erethor



Alter: 21
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Beiträge: 22
Wohnort: Mülheim an der Ruhr(NRW)

BeitragDirektlink | Verfasst am: 25.05.2010, 19:08    Titel:

Zitat:
Wobei die Sache mit dem Schwertkampf hier etwas anders zu sehen ist: Er sagt ja, dass er schon 3 Jahre larpt. Da glaube ich schon, dass man einigermaßen kämpfen können kann.

Ich habe nirgendwo geschrieben, ich sei ein guter Schwertkämpfer, da wurde mir wohl etwas angedichtet Wink
Was mein taktisches Denken angeht: das beherrsche ich wirklich, sonst hätte ich es nicht mit in den Charackter genommen.

Zitat:
Wenn Schiffsbaumeister und Händler quasi als Einheit gedacht war (verkauft Schiffe, die er bauen lässt) und der Rest so gespielt wurde, ist das aber in Ordnung.

So war es gedacht. Als Schiffsbauer muss ich gleichzeitig auch Händler sein (zumindest in den skandinavischen Gebieten aus denen mein Char stammt)
Zitat:

Ich würde nur erwarten, dass der Charakter eine ziemlich gute Ausstattung hat. Wenn man Schiffe verkauft und quasi Angestellte hat, dürfte man ziemlich reich gewesen sein.

Für einen historischen Wikinger habe ich eine ziemlich reiche Ausrüstung zu bieten:
kettenhaube, Kettenhemd, Schild, nordisches Schwert, Normannenhelm.
Allein das Schwert war damals nur reichen Menschen vorbehalten.
Zivil:
einige Tuniken und Hosen, einen Gürtel mit keltischer Schnalle, einem Rechteckmantel, Fellweste, Rus-Mütze, Halsband mit Anhänger(n), ein Holzring, 2 "normale" Ringe.....
Zitat:

Nur "Ehrgefühl" und "hinterlistig und gerissen" schließen sich für mich zu 100% gegenseitig aus. Hinterlistige Leute haben keine Ehre.

Es kommt darauf an in welchen Bereichen man hinterlistig ist. Ein gerissener Taktiker kann auch ein ehrenvoller Kämpfer sein.
Ich werde mal schnell erklären wie genau ich das in meinem Charackter definiere:
- er scheut sich nicht einen Hinterhalt zu stellen
- wenn er sich rächt wartet er auf den richtigen Zeitpunkt
- er geht immer erst rational an die Sache heran und schmeißt sich nicht sofort ins Getümmel, wenn es aussichtslos ist
- wenn der Gegner unehrenhafte Tricks anwendet, revangiert er sich genauso
- manchmal verfälscht er die Wahrheit ein wenig, bzw redet sich drumherum (doch lügen tut er nicht )
Ehre:
- er verkauft keine billige Ware (Händlerehre)
- er greift keine Frauen oder Kinder an, sowie niemand unbewaffneten. (Es sei denn es ist notwehr, zB Amazonen)
- er hat Achtung vor seinen Feinden, denn sie haben beim Kampf oft genausoviel zu verlieren
- er stiehlt nicht

Zitat:
Eine mehrjährige Karriere als Diplomat finde ich in deinem Alter ein bisschen hoch gestapelt, da würde ich etwas schlichteres wie dass der Vater ihn auf Handelsreisen mitgenommen hat besser finden.


Von jahrelangen Diensten war nie die Rede. In den Mittellanden hat er oft als Bote sein Geld verdient und als es um Verhandlungen mit einer Entführertruppe ging, war er der Diplomat. Es sind also keine jahrelangen Dienste gewesen, sondern eher Gelegenheiten, die er aufgriff und sich heute ein wenig mit brüstet.

Zitat:
Welches "Ritual" meinst du?

Normalerweise war es Brauch für einen heranwachsenden Mann in seinem damaligen Alter, dass er bei Kämpfen gegen andere Stämme teilnimmt. Da aber zu dieser Zeit keine Kämpfe mit anderen Stämmen zugange waren und unser Dorf nicht wieder in einen Krieg gezogen werden wollte schickte man mich in die Drachenlande, um dort die Kampferfahrung zu sammelon.
Soviel zum Ritual Wink
Zitat:

Was bietet dir denn im Spiel der Hintergrund als Wikinger, als reicher Mann, als Schiffsbauer, was merke ich davon, wenn ich deinem Charakter das erste Mal begegne? Was ist er für ein Mensch, wenn er mal keine Waffe in der Hand hat, und wie würdest du ihn von anderen Charakteren, die du spielen könntest, unterscheiden?

Nun, als Wikinger hat man eine ganz andere Sichtweise auf die Dinge, da auch die Moral ein wenig anders ausgelegt war. Was du vielleicht schrecklich finden würdest, wäre für meinen Charackter dann ehrenhaft. Auch ist er in einem Dorf aufgewachsen und hatte mit Magie nie etwas zu tun, daher hat er eine Ablehnung gegenüber dieser entwickelt und vertraut eher auf die Naturheilkunde.
Er selbst ist mit der Zeit ein wenig arrogant geworden, doch weiß er seine Zunge zu hüten, wenn es gerade gefährlich für ihn sein könnte (oder der gegenüber dann nicht mehr bei ihm kaufen würde Wink ). Er hat eine starke Bindung an seine Heimat und kann pausenlos über sie erzählen, sehr zum Leid der anderen^^
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Leander



Alter: 22
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.05.2010, 01:35    Titel:

Meine Anmerkung zu Fähigkeiten im Kampf war auch nur auf den vorherigen Post bezogen, in dem es um jemanden ging, der sich als Neuling etwas aufgespielt hat. Ich habe lediglich gesagt, dass das auf Leute mit mehrjähriger Larperfahrung nicht mehr anwendbar ist.
Gut, den Händler hätte ich nicht explizit genannt, da ein Handwerker seine Waren logischerweise auch verkauft. Daher rührte dann auch die Anmerkung.
Das mit der Ausstattung war auch eher ein Hinweis in die Richtung "wenn du mit sowas kommst, sind da Erwartungen dran geknüpft". Wenn die zivile Kleidung einen hochwertigen Eindruck vermittelt, sollte aber alles klar sein. Es gibt jedoch immer noch Leute, die meinen sich mit 08/15-Ausstattung von der Stange als der große, reiche Adlige aufzuführen. So extrem habe ich das von dir jetzt nicht erwartet, aber man kann ja nie wissen. Wenn die Ausstattung das hält was das Konzept verspricht, ist das auch gut so.
Deine letzten beiden Punkte (unehrenhafte Tricks, sich rausreden) gehen mit meinem Verständnis von Ehre zum Beispiel nicht konform und auch beim Hinterhalt hätte ich da Bedenken. Gut, es gibt Leute, die das anders sehen. Es war auch mehr so eine "da könnte was sein"-Anmerkung.
Ich finde nach dem durchlesen aber einfach, dass du die falschen Begriffe gewählt hast. Mit hinterlistig oder gerissen hat das mMn wenig zu tun. Ein besser Begriff wäre mE kalkulierend, da fast alles, was du da aufzählst, eher etwas mit Besonnenheit und überlegtem Handeln zu tun hat. Das passt wiederum durchaus zu einem ehrenhaften Mann.
Das mit dem Diplomaten ist mMn auch wieder eine falsche Begrifflichkeit. Du warst Unterhändler, kein Diplomat. Ein Diplomat ist der Vertreter seines Staates gegenüber anderen Staaten oder internationalen Gesellschaften/was auch immer. Der Diplomat steht also immer im Auftrag eines Staates und nimmt dessen repräsentative Aufgaben war.
Das war es dann aber auch vorerst von meiner Seite.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Erethor



Alter: 21
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Wohnort: Mülheim an der Ruhr(NRW)

BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.05.2010, 09:25    Titel:

zur Kenntnis genommen.
Also ändere ich "hinterlistig" zu "kalkulierend" und "Diplomat" zu "Unterhändler" Wink
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Hana



Alter: 27
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Wohnort: Beckum

BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.05.2010, 09:31    Titel:

Erethor hat Folgendes geschrieben:

Zitat:

Was bietet dir denn im Spiel der Hintergrund als Wikinger, als reicher Mann, als Schiffsbauer, was merke ich davon, wenn ich deinem Charakter das erste Mal begegne? Was ist er für ein Mensch, wenn er mal keine Waffe in der Hand hat, und wie würdest du ihn von anderen Charakteren, die du spielen könntest, unterscheiden?

Nun, als Wikinger hat man eine ganz andere Sichtweise auf die Dinge, da auch die Moral ein wenig anders ausgelegt war. Was du vielleicht schrecklich finden würdest, wäre für meinen Charackter dann ehrenhaft.

Na, genau danach war ja gefragt: "Ich habe eine andere Sichtweise" oder "Meine Moral ist anders ausgelegt" klingt immer sehr interessant auf dem Papier, aber wenn man sich vorher nicht genau überlegt, in welchen konkreten die Sichtweise inwiefern eine andere und in welchen ganz konkreten Punkten die Moral welche Dinge anders sieht, bleiben das häufig leeren Worthülsen. Also, ich möchte dir nicht unterstellen, dass es bei dir so ist, aber so richtig vorstellen kann man sich "Ich denke anders" nun nicht. Hast du ein paar Beispiele, wie sich die andere Sichtweise eines Wikingers aufs Spiel auswirkt? Smile
_________________
Liverollenspiel im Münsterland:
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Erethor



Alter: 21
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.05.2010, 10:43    Titel:

ich ziehe hier mal eine alte Geschichte heran, die in Skandinavien Ehre und Moral vermitteln sollte.

Ein Bauer nahm einmal einen Nordmann auf, als dieser krank war. nach seiner Gesundung stahl der Nordmann all sein Geld und flüchtete. Doch bereits auf der Flucht kam ihm der gedanke, dass sein Verhalten nicht ehrenhaft gewesen war, drum entschied er sich zurückzugehen. Dort angekommen erschlug er den bauern und konnte guten gewissens seiner Wege gehen.

Für die Nordmänner war dies ein ehrenhaftes Verhalten. Stehlen war etwas böses, doch ein Kampf war ehrenhaft und was nützt dem Toten sein hab und Gut noch?

Ich ziehe hier mal Franz Grillparzer zur Rate, der einst schrieb:
"Das Heidentum hielt den am Höchsten, der die meisten Vorzüge, das Christentum den, der die wenigsten Fehler hat."

Heißt im Klartext: Ein Nordmann darf durchaus Ecken und Kanten haben, doch sollten seine guten Seiten überwiegen.

Wenn ein Nordmann in der Ehre verletzt wird gibt es meist die Forderung zum "Holmgang", das ist quasi wie ein Duell, nur dass bei der kampf meist beim ersten Vergießen von Blut, oder dem verlassen des Ringes der kampf für beendet erklärt wird.
Ein weiterer Aspekt ist ihre Kühnheit, man sagt oft ein Nordmann würde nicht vor weniger Gegnern als 4 fliehen. Dies ist natürlich übertrieben, doch die Grundaussage ist klar. Wikinger sollen standhaft im kampf sein.
Ganz nach dem Motto "Viel feind, viel Ehr"

Auch sind sie bekannt für ihren Abenteuerdrang, ihrem kriegerischen Glauben...
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Benutzer755



Alter: 29
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Beiträge: 3506

BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.05.2010, 14:12    Titel:

Nur wenn ein Wikinger im Kampf stirbt, kommt er nach Walhall. Daher würde ein Wikinger eigentlich keinem Kampf ausweichen.

Nicht nur, viel Feind, viel Ehr, sondern auch noch zur Belohnung an der Tafel der Götter sitzen. Wenn das mal keine Aussichten sind.

LG
Benutzer755
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Aeshma
Moderator


Alter: 23
Anmeldedatum: 05.05.2009
Beiträge: 6142
Wohnort: Edigheim

BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.05.2010, 15:29    Titel:

Hört sich nach Ausrede für Leute moschen an...

Grüße
Aeshma
_________________
Blümchen nett
°)-(°
Schwannis hat Folgendes geschrieben:
Es kommt nicht auf die Länge an. Was zählt sind die Meter/Sekunde
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Nitram



Alter: 24
Anmeldedatum: 09.09.2009
Beiträge: 84

BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.05.2010, 15:35    Titel:

Meine Frage passt jetzt nicht 100% in den Thread ( der Ersteller möge mir verzeihen), aber ich will keinen Neuen dafür machen:

Trugen Wikinger was über dem Kettenhemd? Ich find nur Kettenhemd, sieht einwenig leer aus!
Was könnte man den darüber ziehen?

lg
Martin
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Maffmaff



Alter: 19
Anmeldedatum: 14.10.2008
Beiträge: 835

BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.05.2010, 16:40    Titel:

Aeshma da muss ich dich enttäuschen.

Der glaube bestand wirklich darin das man nur im Kampf sterbend an den Göttertisch gelangt.

Wer gar im Schlaf starb ward von daher als Feigling in Erinnerung.
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