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Thema: Myranor, Aventurien und DSA allgemein


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Justav




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.02.2011, 18:07    Titel:

Dennis hat Folgendes geschrieben:
Das als Gruppenabenteuer und dann "Durch das Tor der Welten" direkt hinterher dürfte jeden Verfechter des neueren Aventuriens zu einem wimmernden Irren in einem noionitischen Kloster machen.


Borbarads Turm hat es nie gegeben, aber "Durch das Weltentor" st durch einen Roman in die aventurische "Neuzeit" gerettet worden: Es führt angeblich irgendwo ins Güldenland...

Kelmon hat Folgendes geschrieben:
Wenn ich mal "Anfangssünden" der Mittachtziger und alles ab Borbel ausklammere ist DSA ein extrem bodenständiges Low-Fantasy-P&P-System.


Mit ner Magier-Akademie in jeder zweiten Stadt? Mit zaubernden Dorfhexen, die zwar meist den Kopf unten behalten, aber doch recht weit verbreitet sind? Mit Elfen und Zwergen, die zwar selten, aber doch "gewöhnlich" genug sind, dass für sie in Menschengegenden eigene Gesetze gelten? Mit gegen die Reiche der Menschen anrennenden Monsterhorden (Zug der 1.000 Oger, Orkensturm)? Mit wundermächtigen Priestern und Göttern, die (durch Wunder, Gesandte oder sogar Erscheinen) hin und wieder direkt in das Geschehen der Welt eingreifen? Alles lange vor Borbarad Teil von DSA.

Ich mag Aventurien; gerade weils weder reine "low fantasy" ist, mit nur sehr eingeschränkter Magie, Fremdrassen, Götterwundern, noch klassische "high fantasy", die mit dem realen Mittelalter nur die Schwerter gemein hat.

Myranor kenn ich nicht, reizt mich aber auch kaum.
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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.02.2011, 18:17    Titel:

Vielleicht kann man sich ja auf mid-fantasy, low-power einigen. Wink
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Justav




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.02.2011, 19:11    Titel:

Kelmon hat Folgendes geschrieben:
Vielleicht kann man sich ja auf mid-fantasy, (...)


Kann man absolut. Wink

Kelmon hat Folgendes geschrieben:
(...) low-power einigen. Wink


Das kommt auf die Spielweise an; als ich mit 13-14 DSA gespielt habe, war das durchaus auch low/mid-fantasy... aber GANZ GANZ BESTIMMT kein low power... Der Begriff trifft hochstufige DSA-Helden einfach nicht... Laughing

Als ich vor 5-6 Jahren die Khom-Krieg-Kampagne geleitet habe auch nicht; Konzept des doppelbändigen Abenteuers: "Rettet das Kalifat vor den Alanfaner und werdet mächtige Leute im Lande der Ersten Sonne!".... Wink
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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.02.2011, 19:24    Titel:

Politisch mächtige Leute =!= High-Power.

Klar kann ich als Spielleiter spielen wie ich will. Ich kann auch in D&D oder Warhammer eine Gruppe von Bauern durch die anstehende Ernte leiten. Ausschlaggebend ist da aber - würde ich meinen - der Spielstil, der vom Spielleiter unbeeinflusst in den offiziellen Werken rüberkommt.

Sicher gibt's da bei DSA auch Ausreißer. Da braucht jetzt niemand mit "Aaaaaaber Fliegende Festung! Aaaaber 7 Gezeichnete!" zu kommen. Ändert nichts daran, daß in DSA-Abenteuern die Helden nicht gerade mit magischen Gegenständen und Sonderfertigkeiten überhäuft werden, Drachen zum Frühstück verspeisen oder ihr Basislager in einem Reihenhaus in einer anderen Dimension haben.

Der Unterschied zwischen DSA und D&D beispielsweise, wenn es denn mal magisch heftiger zur Sache geht, ist, daß es bei DSA dann "die absolute Ausnahme" ist, während es bei D&D und Konsorten im Dutzend billiger ist. Man vergleiche die Auftreibbarkeit, Stärke und Verfügbarkeit von Sphärenreisen, von großen Vernichtungszaubern, von magischen Waffen, oder auch von der Menge an Feinden, die ein - auch hochstufiger Held - töten kann. Auch in DSA ist der Stufe 172-Kämpfer tot, wenn er mit 10 normalen Menschen konfrontiert wird, der D&D-Kämpfer muß diese schief anschauen, damit sie umfallen.

Und ja, ich war auch schonmal in einer Runde, die DSA eher in Richtung High-Power gespielt hat. Würde ich aber nciht als die Norm sehen.
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Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Justav




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.02.2011, 20:39    Titel:

Okay, dann haben wir da eine unterschiedliche Vorstellung von "High Power"; das für mich "klassische" High-Power-System ist D&D*, wie Du ja sagst; so übermächtig wie ein hochstufiger D&D-Char (mit den entsprechenden mag. Ggst.) ist (oder war vor Borbarad) kaum ein NSC, geschweige denn ein Spieler. In der Hinsicht hast Du absolut recht.

EDIT (Anm. vergessen)
* Ich erinnere mich an eine RPG-Convention vor langen, langen Jahren; auf dieser spielte eine AD&D-Gruppe aus 12, 15 Spielern jenseits der ?18.? Stufe zwei Tage lang mit zwei, teilweise drei Spielleitern... ja, was hab ich mich gefragt? Erobern die die Welt? Stürzen sie die Götter? Viele andere Herausforderungen kanns für die ja kaum mehr geben. Laughing
EDITEnde

"High Power" kann mE aber auch heißen, dass die Chars (bei DSA nicht umsonst ursprünglich "Helden" geheissen) "mächtig", "entscheidend" oder "einflussreich" sind bzw irgendwann werden. (Von vorne herein Hochadlige zu spielen kann auch ein Konzept sein, aber dass meine ich nicht. Wink ) Kurz das sie "die Welt" durch ihr Handeln mitgestalten, und an wichtigen "historischen" Ereignissen nicht nur teilnehmen, sondern diese beeinflussen können; nicht "OT", denn Gang der av. Geschichte bestimmte immer die Redaktion (bzw der Verlag), aber "IT" waren es immer wieder "Helden", die Wasauchimmer retteten, überführten, bekämpften, gewannen oder sonstwie erreichten.

Das gehört zum DSA-Konzept seit Urtagen und hat sich mE nicht geändert, es sind bestimmt keine wenigen Ausnahmen. Beispiele, die mir ad hoc einfallen, und die einige Relevanz für die geschichte hatten: Die Verschwörung von Gareth, Die Kanäle von Grangor, das Große Donnersturmrennen, Der Zug der 1.000 Oger, die Philleasson-Saga oder Der Khom-Krieg. Nimmt man die Romane dazu, wo die Hauptcharaktere oft auch Gestalten sind, die durchaus wie DSA-Helden wirken (bzw auf tatsächlich auf solchen beruhen), steigt die Zahl dieser Situationen weiter.

Muss man aber nicht als "High Power" begreifen. Wink
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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.02.2011, 20:47    Titel:

Ja, gut, das ist dann wirklich reine Definitionssache.
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Justav




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.02.2011, 21:07    Titel:

Kelmon hat Folgendes geschrieben:
Ja, gut, das ist dann wirklich reine Definitionssache.


Soll's geben. Wink Laughing

Noch ein paar Nachträge:

Leander hat Folgendes geschrieben:
Wenn meine Gruppe Myranor auch noch bespielen will, soll jemand anders den Meister geben, aber definitiv nicht ich.


Reine Neugier: Wenn's ein anderer macht, würdest Du als Spieler mitmachen? Wink

Leander hat Folgendes geschrieben:
Sobald es aber einen merklichen myranischen Einfluss auf Aventurien gibt, steht die Zeit für mich entweder still oder es ist einfach nie passiert (so wie die neuen Star Wars Filme).


Das gilt für mich schon für Borbarad; ich finde diese Wenndung eigentlich recht witzig und schau immer mal, was inzwischen los ist in Aventurien (im Netz), aber wenn ich noch mal DSA leite dann wieder lange vor Borbarad; wenn das lange genug funzt würde ich mir evtl überlegen, diese Gezeichneten-Kampagne (die ich bisher praktisch nicht kenne) zu spielen, aber in der Zeit einsteigen? Ist für mich nicht DSA...

Leander hat Folgendes geschrieben:
Kurz: Myranor existiert für mich weiterhin nur in Gerüchten.


Exakt; und genaugenommen in Aventurien immer noch "das Güldenland". Wink

EDIT: Rechtschreibung
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Freyfusz




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 14.02.2011, 01:27    Titel:

Tja, ich hänge gerade mit meiner Spielrunde in einer Kampagne als 2. Gezeichneter rum. Wir sind da noch längst nicht durch (also bitte nicht Spoilen Smile ), aber meine bisherigen Eindrücke: Low-Power, Highest Fantasy.
Wieso Low Power? Wenn die richtigen Gegner ankommen oder die Normalen Gegner nach allen Künsten des Regelwerkes auftreten würden (DSA 4, ich meine also Manöver) wären unsere Charaktere nach 3 Treffern tot!
Also wenn ich jetzt Powergamer im Positiven Sinne wäre würde ich das Regelwerk in und auswendig kennen, der Spielleiter hoffentlich auch und ich könnte im Alleingang bei Einhaltung der Regeln gewinnen, wenn die Borbi-Kampagne HighPower wäre.

Bislang leben die Helden noch weil die Kampagne High-Fantasy ist und der Plot in späteren Abenteuern zuviele Dei ex Maschina hat. Gerade zum Finale hin. Das könnte man mit keinen Helden mit Charakterbogen schaffen, da muß der Railroadplot her.

Da wünsche ich mir die simplen Abenteuer zurück, wo man mit guten Ideen und Charakterspiel weiterkommt. Aber dafür hat meine Spielrunde ja eine weitere Kampagne am laufen. Smile
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I AM A SEXY SHOELESS GOD OF WAR!!! -Belkar Bitterleaf
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Leander



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 14.02.2011, 03:08    Titel:

Justav:
Nein, würde ich nicht. In unserer Gruppe bin ich aber gerade ausschließlich Meister, da alle anderen Anfänger sind und ich sie anleiten muss, daher auch die Aussage.
Und die ganze Sache mit Borbarad gibt es für mich genauso wenig. Diesen Teil blende ich aus, auch wenn ich bisher dafür die Zeit nicht anhalten musste. Ob ich das bei Myranor machen mus hängt einfach davon ab, wie leicht sich der Einfluss ignorieren lässt, wenn man andere Ereignisse trotzdem in seinen Hintergrund übernehmen will.
Und ja, es heißt auch bei mir Güldenland.
Die Gezeichneten-Kampagne ist, soweit ich sie kenne, ganz in Ordnung, auch wenn es nicht ganz meine Art von Abenteuer ist.

Freyfusz:
Ich kenne das Regelwerk auch sehr, sehr gut (würde ich mal sagen), die Frage ist ja immer was man daraus macht. Wink Ich lasse das Spiel lieber laufen.
Und ja, Borbarad ist recht heftig und der Fantasy-Level geht nach oben.
_________________
Du bist nicht in der Lage verständliche Beiträge nach den Regeln der deutschen Sprache zu schreiben? Das hier ist die Lösung.
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Ian



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 14.02.2011, 10:42    Titel:

Dennis hat Folgendes geschrieben:

Von den ganz frühen Ausrutschern wie dem Raumschiff sehen wir einfach gelinde ab Smile


Ich habe so vor 6-7 Jahren oft DSA gespielt, von dem Raumschiff hatte ich aber noch nie etwas gehört. Hab das ganze jetzt mal gegooglet und kann nur sagen... what were they thinking?!

Gibts da noch mehr so heftige Entgleisungen die an mir vorbeigegangen sind?
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Dennis



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Beiträge: 3099
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 14.02.2011, 11:00    Titel:

"Durch das Tor der Welten" in der Weise, wie es ursprünglich intendiert war. Die Helden reisen durch ein Portal, kommen auf einem fremden Planeten raus und müssen ihren Weg zurück finden.
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http://goblinbau.wordpress.com
Fantasy RPG und Grenzberg - ein Dungeonslayers Setting

Nächste Con: Intothewood, 28. - 30. September (ja, ich weiß, dass das noch dauert -.-)
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Justav




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 14.02.2011, 12:16    Titel:

Freyfusz hat Folgendes geschrieben:
Wieso Low Power? Wenn die richtigen Gegner ankommen oder die Normalen Gegner nach allen Künsten des Regelwerkes auftreten würden (DSA 4, ich meine also Manöver) wären unsere Charaktere nach 3 Treffern tot!


Das ist immer so. Egal wie schwach oder mächtig die die Chars sind, das Böse (TM) ist immer übermächtig, versagt jedoch, weil... ja, weil eben. Wink

Hätte Sauron seine Horden früher losgelassen wäre Minas Tirith ne Ruine; hätte irgend ein Bösewicht einfach abgedrückt, ohne groß auf die B-Note zu achten, wäre James Bond ne Leiche; würde der Spielleiter auf alle Möglichkeiten zurückgreifen, die ihm zur Verfügung stehen, wären alle Chars in allen System totes Fleisch. Laughing

Ohne groß zu spoilen (und ohne selbst die Details zu kennen): Dir ist OT schon klar, dass ihr irgendwie an "der Weltrettung" (auch TM) beteiligt seit? So im literarischen Maßstab? Natürlich ist man dabei nicht der Overlord, die Rolle fällt aus dramaturgischer Notwendigkeit dem gegenpart zu, aber "DSA low power" ist es, als unbekannter Streuner in Havena kleine Aufträge zu erledigen, als Reisender in der Wildnis von Goblins oder Orks überfallen zu werden oder als mittelreichscher Abenteurer mit einer Karawane druch die Khom zu ziehen (inkl Überfällen durch Räuber und einem überraschend Mord oder was auch immer).

Die Gezeichneten-Kampagne ist high power, weil sie in der obersten Liga (für DSA-Verhältnisse) spielt; es geht nicht um irgend einen, sondern um den Schwarzmagier.

Freyfusz hat Folgendes geschrieben:
Also wenn ich jetzt Powergamer im Positiven Sinne wäre würde ich das Regelwerk in und auswendig kennen, der Spielleiter hoffentlich auch und ich könnte im Alleingang bei Einhaltung der Regeln gewinnen, wenn die Borbi-Kampagne HighPower wäre.


Ein halbegs kompententer Spielleiter kann jede Powergamerei der Spieler übertreffen (wenn alle Beteiligten so ein Spiel wollen); dem stehen einfach viel, viel mehr Möglichkeiten zu Verfügung als einen Spieler, der probiert, auf Teufel komm raus das Beste aus den Regeln raus zu holen.

High Power heißt für mich, dass ich als Spieler bzw Char die Möglichkeit habe, es irgendwie mit den wirklichen krassen Gefahren aufzunehmen und trotzdem überlebe und evtl "das Ziel erreiche".

Ein Beispiel für mich: HdR vor Saurons Rückkehr nach Mordor im DZ, eigentlich low fantasy: keine alltägliche Magie, Elben u.a. Zauberwesen sehr selten, Monster wie Orks zwar vorhanden, aber für die "Reiche des Guten" keine große Gefahr. Der HdR ist dann eigentlich highest power, inkl den mächtigsten Zauberern, den ältesten Wesen, dem krassesten Gegnern, den größten Schlachten, dem Aussicht auf die endgültige Niederlage, aber mit dem triumphalsten vorstellbaren Sieg am Ende. Wichtige Akteure dabei sind die ganze Zeit über kleine, schwache Hobbits sind, die dennoch im richtigen Augenblick Orks in die Flucht schlagen, übermächtige Gegner schwer treffen, oder extrem wichtige Dinge ins Rollen bringen.

Low Power ist, wenn man irgendwo ganz, ganz weit unten auf der Skala möglicher Gefahren rumkrebst. Schon kleinere Gegner könne ernste Gefahren sein, und die Big Players der Spielwelt (Fürsten, Drachen, große Zauberer) sind einfach zu groß für die Chars: Solchen Leuten begegnet man vielleicht, aber wer sich denen in den Weg stellt ist tot, Futter oder ein Frosch, je nachdem. Wink

EDIT

Danke für die Antwort, Leander. Smile

Ian hat Folgendes geschrieben:
Ich habe so vor 6-7 Jahren oft DSA gespielt, von dem Raumschiff hatte ich aber noch nie etwas gehört. Hab das ganze jetzt mal gegooglet und kann nur sagen... what were they thinking?!

Gibts da noch mehr so heftige Entgleisungen die an mir vorbeigegangen sind?


Zu 1.: Fantasy-SF-Crossover...gabs in den 80ern durchaus... war aber eher abwegig.

Daher zu 2.: Nein, das ist die Spitze des eisberges; es gibt einige SKurrilitäten im frühen DSA, aber das ist schon am weitesten oben. Wink Laughing
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Justav


Zuletzt bearbeitet von Justav am 14.02.2011, 12:28, insgesamt einmal bearbeitet
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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 14.02.2011, 12:24    Titel:

Wenn wir von der Bewertung ganzer Kampagnenwelten bzw. Systeme reden bleibt uns eigentlich nichts anderes übrig, über Durchschnittswerte zu sprechen.

D.h. für ein typisches Fantasy-P&P, mit einer Gruppe von Leuten, die durch die Welt streift - was erreichen die so im Durchschnitt? Was begegnet denen täglich so durchschnittlich an Magie und anderen Seltsamkeiten? Wie stark und mächtig sind diese im Durschschnitt?

Zu sagen, daß - wie jetzt im Beispiel - DSA high-power ist, weil es eben die Sieben gezeichneten gibt, ist ja wie zu sagen, daß alle Amerikaner Multimillionäre sind, weil Bill Gates dort herstammt.


Der eine Bauer unter Drachenreitenden Magiern macht ein Setting eben nciht low-power, wie eben der eine drachenreitende Magier unter Bauern das Setting nicht high-power macht.
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Justav




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 14.02.2011, 12:49    Titel:

Kelmon hat Folgendes geschrieben:
D.h. für ein typisches Fantasy-P&P, mit einer Gruppe von Leuten, die durch die Welt streift - was erreichen die so im Durchschnitt? Was begegnet denen täglich so durchschnittlich an Magie und anderen Seltsamkeiten? Wie stark und mächtig sind diese im Durschschnitt?


Es geht auch bei low power mE weniger um das tägliche Erleben, sondern um die Dinge, die ein Chars im schlimmsten Falle (eben bei seinen Abenteuer) erlebt. Niemand spielt im Rollenspiel den Alltag der Spielwelt nach (zumindest kenn ich niemand); entweder man spielt alltägliche Leute in besonderen Situationen, oder (eher) Leute, denen ständig besondere Sachen zustoßen bzw die diese Situationen gezielt suchen; eben Leute, die auf Abenteuer ausziehen.

Die Frage ist: Wie sehen diese Erlebnisse respektive Abenteuer aus? In einer Welt, in der Magier bspw durchaus was besonderes, aber dennoch nichts außergewöhnliches sind (wie Aventurien) ist mE:

low power: "Magier sind mächtig! Selbst wenn das nur ein unbedeutender Magier ist kann der Dinge, die ich a) nicht einschätzen und b) nicht kontern kann, und die mich c) schwer verwunden oder beeinträchtigen, und das kann mein Ende sein; Finger weg!"

mid power: "Magier sind auch nur Menschen, wenn auch gefährliche welche; je nach Magier und Situation (und eigener Stufe/Erfahrung/Profession etc) kann man sich mit denen anlegen, oder man sollte das tunlichst sein lassen. Bei mächtigen Magiern gilt grundsätzlich: Finger weg!"

high power: "Magier? Albern. Wenn er gut ist bin ich besser, wenn er sehr gut ist wirds vielleicht riskant, und wenn es gegen gegen Borbarad, Sauron oder die Finsternis persönlich geht muss man sich halt warm anziehen, aber eine verzweifelte Hoffnung besteht immer."
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 14.02.2011, 12:53    Titel:

Justav hat Folgendes geschrieben:
Es geht auch bei low power mE weniger um das tägliche Erleben, sondern um die Dinge, die ein Chars im schlimmsten Falle (eben bei seinen Abenteuer) erlebt. Niemand spielt im Rollenspiel den Alltag der Spielwelt nach (zumindest kenn ich niemand); entweder man spielt alltägliche Leute in besonderen Situationen, oder (eher) Leute, denen ständig besondere Sachen zustoßen bzw die diese Situationen gezielt suchen; eben Leute, die auf Abenteuer ausziehen.

Ähm...sagte ich doch? Was erlebt die durchschnittliche Abenteurergruppe eben.
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