Thema: Neuling sucht Gruppe und Charakterberatung
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Alea
Anmeldedatum: 22.06.2009 Beiträge: 20
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Direktlink | Verfasst am: 22.06.2009, 00:20 Titel: Neuling sucht Gruppe und Charakterberatung |
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Hallo
Ich bin eine Anfängerin und war noch nie auf einer Con oder Ähnlichem. Habe aber jede Menge im Internet gelesen (auch das LarpWiki).
Obwohl es überall heißt Tiermenschen zu spielen wäre schwer für Anfänger, habe ich mir genau das in den Kopf gesetzt und suche jetzt eine Gruppe die einen (guten) Wolfsmenschen aufnimmt. Einen Nichtspieler-Charakter darzustellen ist für mich auch in Ordnung. Ich wohne im Raum Pforzheim/Enzkreis, habe aber ein eigenes Auto und kann notfalls auch längere Wege fahren.
Zu meinem Charakterkonzept:
Name: Khoruhi
Rasse: Halb-Wolfsmensch (weiblich)
Gesinnung: neutral-gut, Religion: Naturverehrung
Geschichte: Mein menschlicher Vater war ein Forscher der sich auf einer Studienreise über das Volk der Wolfsmenschen in meine Mutter, die Heilerin des Wolfsmenschen-Stammes, verliebte. Als Kind dieser Verbindung bin ich ein Mischling und lebe beim Stamm meiner Mutter. Da ich jedoch kleiner und schwächer als andere Wolfsmenschen bin, werde ich nicht respektiert.
Um mir die Anerkennung des Stammes zu verschaffen, gehe ich auf die Reise und will durch Abenteuer meinen Mut und mein Können beweisen.
Klasse: Heilerin
Fertigkeiten: Heilen, Kräuterkunde, Alchemie
Waffen: evtl. Stab oder Dolch
Über Punkteverteilung und sonstige Fertigkeiten habe ich noch nicht viel nachgedacht. Was bietet sich da sonst an? (Auf jeden Fall will ich KEIN PowerGamer sein.)
Das Kostüm will ich mir selber machen. Ich stelle mir eine 3/4 Maske (mit Kunstfell beklebt) vor, dazu Kunstfell an Hals, Armen, Händen und Füßen. Den Rest des Körpers verdecke ich mit Kleidung bzw. am Kinn mit Schminke. Vielleicht noch farbige Kontaktlinsen (bin eh kurzsichtig).
Farblich möchte ich das Fell grau-weiß und die Kleidung blau, grün, braun halten. Welche Kleidungsstücke könnt ihr mir empfehlen?
Dazu noch ein paar Schmuckstücke aus Bändern, Holzperlen und Federn.
Gegenstände: Wasserbehälter und Tasche für Essen und sonstiges, Medizinbeutel, Lampe.
Was haltet ihr davon? Habt ihr irgendwelche Anregungen und Verbesserungsvorschläge? Bitte helft mir den Wolfsmenschen so zu verbessern, dass ich mich damit unter Leute wagen kann. :-)
Schon mal Danke im Voraus.
P.S. Diesen Thread habe ich fast genauso im LARPinfo Forum stehen und den Tipp bekommen mich auch hier zu melden.
Zuletzt bearbeitet von Alea am 22.06.2009, 23:05, insgesamt einmal bearbeitet |
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inLarp

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Aeshma Moderator

Alter: 23 Anmeldedatum: 05.05.2009 Beiträge: 6142 Wohnort: Edigheim
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Direktlink | Verfasst am: 22.06.2009, 09:10 Titel: |
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Hallo =)
die Tipps was den Charakter selbst und den Aufwand und die spielbarkeit angeht überlasse ich mal denen die Ahnung haben
Halbwesen ist generell keine Gute Idee. Wenn schon denn schon. Alles was man weniger Darstellt weil man ein HALBwesen ist wird eher als faulheit ausgelegt.
Persönlich habe ich das Pefühl, dass ein HALBwesen die DOPPELTE anstrengung bedeutet.
Ich glaube aber dass eine Halbmaske nicht ausreicht um die Kopfform in die eines Wolfes zu bekommen. Da wirst du wohl mit mehr aufwarten müssen.
Grüße
Aeshma _________________ Blümchen
°)-(°
| Schwannis hat Folgendes geschrieben: | | Es kommt nicht auf die Länge an. Was zählt sind die Meter/Sekunde |
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Alex Moderator

Alter: 33 Anmeldedatum: 20.11.2006 Beiträge: 11083 Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
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Direktlink | Verfasst am: 22.06.2009, 10:47 Titel: |
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Hallo Alea und willkommen am Forum. Die liebe Nount schickt Dich also rüber. Für alle die den ursprünglichen Thread mal lesen wollen, hier:
http://www.larpinfo.de/read.php?20,144756
Zuallererst: Ich will Dich gar nicht vom Tierwesen abbringen. Fakt ist: Es ist ein enormer Aufwand. Vieles finanzielles kann man durch Zeit und selbermachen wett machen, aber nicht alles. Gerade geeignetes Kunstfell kostet ab 30 € den Meter. Das muss Dir klar sein. Das billige Plastikkurzhaarfell sieht einfach nach Karneval aus und nicht wie eine adäquate Darstellung. Und da sind wir nur beim Fell. Um das wieder zu relativieren, Du kannst die Kosten natürlich über einen größeren Zeitraum verteilen und nach und nach die Sachen anschaffen. Du wirst eh nicht alles gleichzeitig basteln können.
Halbwesen sind, wie Aeshma richtig bemerkte, immer eine schlechte Idee. Das Problem der Lage ist: Der durchschnittliche LARPer sieht kein Halbwesen, sondern ein schlecht dargestelltes Tierwesen. Der Irrglaube von vielen Anfänger ist gerade, dass man mit einem Halbwesen weniger Aufwand betreiben muss. Das ist ein Irrtum. Die Veränderungen an der eigenen Erscheinung müssen in der Wirkung genau so sein, wobei man dazu aber Flächen- und Mengenmäßig weniger Spielraum zur Verfügung hat. Das macht das ganze zum Darstellen viel, viel schwerer. Aus diesen Gründen würde ich Dir ganz stark vom Halbwesen abraten und sagen, dass Du lieber versuchst, ein Vollwolfswesen darzustellen. Vor allem wenn Du vielleicht der Meinung warst, dass Du das Halbwesen nimmst, um es etwas einfacher als Anfänger zu haben. Ist glatt ein Irrtum.
Zu Möglichkeiten: Ich würde Dich an dieser Stelle gerne den Leuten überlassen, die noch mehr Ahnung als ich darin haben, weil Sie Tierwesen spielen und nicht nur, wie ich, ein paar Einzelteile gebaut haben. Bis sich diese (gerade Luthien und Garren hier am Forum) zu Wort melden, gebe ich Dir aber schon mal ein paar Bauanleitungen und Lesefutter zu studieren.
Gerade die Halbmaske bei einem Halbwesen ist unheimlich schwierig so hinzubekommen, dass sie gut wirkt. Ich würde Dir also zu einem Vollkopf raten und damit auch zu einem Vollwesen. Shcau Dir mal diese Bauanleitung an. Nach der habe ich auch einen Kopf gebaut. Lass einfach die ganze Elektronik weg und auch die Augenverschalung. Denk Dir einfach Löcher für Deine Augen:
http://tioh.dyndns.org/mediawiki/index.php/Fursuit_Bauanleitung
Das ist dann gar nicht so schwer. Ich habe selbst einen Kopf auf diese Weise angefangen, Garren und Luthien haben den sogar fertig. Heißt, wir könnten Dich hier mit betreutem Bauen unterstützen. Bei Luthien sieht das ganze Projekt mittlerweile fertig so aus:
http://www.inlarp.de/larp-forum/vieh-mit-bart-und-hoernern-t1863.html
Zur entfremdung des menschlichen Körperbaus benutzen viele Tierwesen digitigrated Legs. Das sind die Beine, die so aussehen, als hätten sie noch ein Gelenk mehr (Was nicht richtig ist, es ist nur die Form). Luthien und Garren setzen die auch ein. Die sind auch nicht schwer umzusetzen, das ganze ist nur eine optische Illusion mit Schaumstoffpolstern. Anleitung gibt es hier:
http://www.hawke.de/haupt.html
Wie das fertig ausschaut, kannst Du auch wieder bei Luthien im Thread sehen.
Zur Kleidung. Tja, da kann man jetzt alles mögliche raten. Was für eine Kultur stellst Du Dir für Deine Wolfswesen vor? Daran könnte man sich dann orientieren.
Viel Erfolg schon mal.
Liebe Grüße,
Alex _________________
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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4532 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 22.06.2009, 13:45 Titel: |
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| Zitat: | | Zur entfremdung des menschlichen Körperbaus benutzen viele Tierwesen digitigrated Legs |
"digitigrade Legs"
Ansonsten hat Alex das ganze schon sehr gut auf den Punkt gebracht. Ich würde auch immer noch dazu raten, den ersten Con mit nur einer ganz schlichten Grundausstattung und nicht als Exot zu absolvieren, einfach um ein Gefühl für Spielsituationen zu bekommen. Oft macht man sich vor seinem ersten Con vor allem Vorstellungen von "Momentaufnahmen", von Situationen in denen der Charakter schön und stimmig rüberkommen würde, und erlebt dann im Larpalltag die eine oder andere Überraschung. Oft besteht nämlich ein großer Teil des Cons aus ganz anderen Situationen als denen, die man sich ausgemalt hat, und man ist schnell mit ganz profanen Tätigkeiten beschäftigt die man überhaupt nicht im Charakterkonzept berücksichtigt hatte. Gerade wenn einem noch ein bisschen die Erfahrung und Souveränität fehlt, sein Spiel offensiv und mit Nachdruck zu gestalten, hat man gerade mit Exoten dann auch oft das Problem, dass man sich viele Spielsituationen verbaut und dann entweder immer nur stumm danebensteht oder anfängt, die Exotenrolle ganz fallenzulassen und nur noch als man selbst mit Schminke im Gesicht zu agieren. |
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inLarp

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Lorenz

Alter: 32 Anmeldedatum: 15.06.2009 Beiträge: 1094 Wohnort: Köln
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Direktlink | Verfasst am: 22.06.2009, 13:54 Titel: |
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schliesse mich da soweit Cartefius an.
Gerade als Neuling sollte man nicht hunderte Euro in Ausrüstung/Aussehen stecken und komplizierte Charaktere entwerfen.
Wenn man nach dem 1. Con dann feststellt, dass das Hobby Live dann doch nicht so ist, wie man sich das vorstellt und man es eigentlich nicht weiterbetreiben will, sitzt man auf viel Geldausgaben.
Zumal solche "Extremcharaktere" wie du ihn planst, zu sehr viel Frust führen kann am Anfang.
Insofern rate ich auf Con 1 und Con 2:
einfache, robuste Kleidung, einfaches Charakterkonzept und gucken, obs einem auch wirklich Spass macht. Dann kann man weiter planen. |
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Alex Moderator

Alter: 33 Anmeldedatum: 20.11.2006 Beiträge: 11083 Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
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Direktlink | Verfasst am: 22.06.2009, 14:32 Titel: |
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| Cartefius hat Folgendes geschrieben: | "digitigrade Legs"
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Kannst Du mal sehen, Anfängerberatung kann ich im Schlaf, aber für solche Wörter sollte ich vielleicht auch mal die Augen aufmachen um zu sehen, was ich da gerade geschrieben habe
Grüße,
Alex _________________
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Alea
Anmeldedatum: 22.06.2009 Beiträge: 20
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Direktlink | Verfasst am: 22.06.2009, 16:59 Titel: |
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Hey, danke für die vielen Antworten.
Wie ich auch gerade im Larpinfo geantwortet habe, hat sich die Mischlingsherkunft in meinen Kopf "eingeschlichen" zumal ich nicht ganz die Statur eines reinrassigen Wolfsmenschen habe (1,63m und schmal).
Ich hatte vor den Mischling durch ein etwas einfacheres Kostüm aber viel wölfisches Verhalten darzustellen, da sie unter Wolfsmenschen aufgewachsen ist. (Au weia, jetzt kriege ich gleich wieder was zu hören ich hab die Diskussionen über sowas gelesen).
Ich werde mir auf jeden Fall alle Mühe geben.
Die Maske wollte ich ein Stück offen lassen, eben weil sie ein Mischling ist, und weil es schwer ist mit Vollmaske zu essen und zu trinken. (Ich hab immer Durst - keine Sorge, nur auf Sprudel )
Beim Kleidungsstil dachte ich in Richtung indianisch vielleicht mit Rock (damit man mich auch als weiblich erkennt *lach*).
Ein einfacherer Charakter wäre sicher einfacherer am Anfang, aber mich reizt die Wolfsfigur im Moment zu sehr, als das ich mich für eine andere Idee begeistern könnte.
Vielleicht kann ich ja erstmal wo zugucken ohne mitzuspielen? Was wieder die Frage nach einer Gruppe aufwirft .
Okay, soweit erstmal.
Gruß,
Alea |
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Alex Moderator

Alter: 33 Anmeldedatum: 20.11.2006 Beiträge: 11083 Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
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Direktlink | Verfasst am: 22.06.2009, 17:18 Titel: |
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Hi Alea,
die Größe sollte erstmal kein Problem sein. Unter einem Wolfsmenschen stelle ich mir erstmal kein Lebewesen vor, dass größer als ein Mensch sein sollte. Und Wölfe sind ja auch nicht größer als Menschen. Ergo wäre das auch etwas seltsam. Was Deine Statur angeht: Muskelauspolsterung ist Dein Freund.
| Zitat: | Ich hatte vor den Mischling durch ein etwas einfacheres Kostüm aber viel wölfisches Verhalten darzustellen, da sie unter Wolfsmenschen aufgewachsen ist. (Au weia, jetzt kriege ich gleich wieder was zu hören ich hab die Diskussionen über sowas gelesen). |
Da wird wahrscheinlich nicht viel diskutiert: Spiel ersetzt die Ausstattung nicht. Das ist so. Und angemessenes Spiel ist auf jeden Fall Voraussetzung. Die Vorstellung, dass Spiel und Ausstattung irgendwie gegenseitig immer wieder Aufheben, ist ein seltsamer Irrtum vieler Anfänger. Um genau zu sein, sind es zwei völlig unabhängig Parameter, die zur glaubhaften Darstellung beide über einen gewissen Level kommen müssen. Es ist kein "Spiel oder Ausstattung" sondern ein "Spiel und Ausstattung". Vergleiche dazu auch:
http://www.larpwiki.de/cgi-bin/wiki.pl?SpielOderAusstattung
| Zitat: | | Ich werde mir auf jeden Fall alle Mühe geben. |
Das wird auch erwartet. In Spiel und Ausstattung.
| Zitat: | | Die Maske wollte ich ein Stück offen lassen, eben weil sie ein Mischling ist, und weil es schwer ist mit Vollmaske zu essen und zu trinken. |
Diese Einschränkungen gehören zu der Darstellung eines Tierwesens. Wenn das nichts für Dich ist, solltest Du was anderes spielen. Wenn Du sowas unbedingt spielen willst, wirst Du das hinnehmen müssen. Es sei denn Du findest einen neuen Weg, der ultimativen Komfort und eine adäquate Darstellung vereint. Aber die Darstellung zugunsten des Komforts zu vernachlässigen, ist keine Option. Das zeugt bei Deinem Mitspielern nur von Egoismus. Du willst es bequem haben und alle anderen müssen deswegen das nächste schlechte Tierwesen ertragen. Aber ich kann Dich beruhigen. Einen (ambientigen Metall- oder Holz-) Strohhalm und dann ist trinken zumindest kein Problem mehr.
Der indianische Stil klingt schonmal nicht verkehrt.
| Zitat: | | Vielleicht kann ich ja erstmal wo zugucken ohne mitzuspielen? |
Nein, beim LARP gibt es kein Publikum, ein solches würde alle anderen stören. Aber Du kannst natürlich erstmal eine einfache Rolle oder NSC machen, um reinzuschnuppern und zu gucken.
Grüße,
Alex _________________
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inLarp

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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4532 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 22.06.2009, 17:26 Titel: |
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| Zitat: | | Ich hatte vor den Mischling durch ein etwas einfacheres Kostüm aber viel wölfisches Verhalten darzustellen, da sie unter Wolfsmenschen aufgewachsen ist. |
Du solltest bedenken, dass das erstmal für sich kein revolutionär neuer Ansatz ist - Fast jeder Tiermenschenspieler nimmt sich irgendwie vor, "tierhaftes" Verhalten an den Tag zu legen. Alex kann da so ein Video liefern, bei dem die ganze Szene lang eine Spielerin alle paar Sekunden ein lautes Jaulen zum besten gibt...
| Zitat: | | Die Maske wollte ich ein Stück offen lassen, eben weil sie ein Mischling ist, und weil es schwer ist mit Vollmaske zu essen und zu trinken. |
Du solltest dir im klaren darüber sein, was hier was bedingt: Dein Charakter ist ein Mischling, weil du keine aufwändige Maske tragen willst, nicht umgekehrt, da du deine Charaktergeschichte selbst schreibst, stellt sie grundsätzlich keine Beschränkung dar.
Das Hauptproblem ist, wie schon mehrfach erwähnt, dass ein Charakter nie das ist, was du dir in den Hintergrund schreibst, sondern immer nur das, was deine Darstellung rüberbringt. Gerade der Ruf von Tiermenschenspielern leidet sehr unter Leuten, die nur Minimaldarstellung betreiben (das klassische Beispiel ist hier der "Katzenmensch" der aussieht wie das Produkt einer Kinderschminkparty), aber von ihren Mitspielern eine ganz bestimmte Reaktion einfordern. Das kann vom extrem nervigen "Ihr müsst alle schrecklich Angst vor meinen übermenschlichen Fähigkeiten haben!" bis hin zum verhältnismäßig harmlosen "Ihr müsst mich als etwas ganz besonderes behandeln!" reichen, grundsätzlich wird aber meist erwartet, dass andere ihr Spiel auf den Exoten abstimmen.
Deswegen frage ich mal danach, wonach ich oft frage (aber oft vergebens):
Was erwartest du von dem Charakter? Welche Spielsituationen schweben dir vor? Wie sollen andere, ganz normale Charaktere dich anspielen? Wie hast du vor andere Charaktere anzuspielen, auf ihr Spiel einzugehen und mit ihnen zu interagieren? Wie sieht "wölfisches Verhalten" für dich aus, das du in ganz alltäglichen, nicht auf dich abgestimmten Situationen anwenden und auch drei Tage am Stück durchhalten kannst?
| Zitat: | | Vielleicht kann ich ja erstmal wo zugucken ohne mitzuspielen? |
Das wird normalerweise nicht angeboten, es wäre auch ziemlich ablenkend, immer eine Gruppe ungewandeter Zuschauer am Rand stehen zu haben. |
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Alea
Anmeldedatum: 22.06.2009 Beiträge: 20
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Direktlink | Verfasst am: 22.06.2009, 17:48 Titel: |
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Och menno, warum hat man denn als Anfänger immer Unrecht?
Kann schon verstehen warum sich manche gleich angegriffen fühlen und ausfallend werden - soviel Leute mit anderer Meinung (die auch noch Recht haben) sind schlecht fürs Ego *lach*.
Verflixt warum muss man denn immer schon am Anfang perfekt sein? Warum darf das Design denn nicht mal der Funktion folgen (ist ja eigentlich ein natürlicher Ansatz)? Kann ich denn nicht ein unerfahrener Wolfsmensch sein, der Fehler macht (statt der unerfahrenen Bürgerstochter)? [Jaja ich weiss, wir wollen/sollen ja gleich alles am besten machen und nicht halbherzig... Perfektionismus gibts aber auch.]
Na gut, genug gemeckert (will nicht in die Rolle des Mecker-Neulings verfallen und streiten) - war auch nicht besonders ernst gemeint.
Das mit der Ausstattung denken deshalb viele Anfänger, weil es Rollenspiel heißt und nach Meinung von Laien genauso viel im Kopf stattfindet wie in der Realität (gerade z.B. bei Kämpfen). Ich seh die Argumente aber ein und werd versuchen dran zu denken.
Was Erwartungen betrifft:
- Dass man mich behandelt wie jeden anderen, Nichtmenschen sind ja im Fantasy-Bereich schon relativ alltäglich geworden
- Situationen? Auch wiederum recht alltägliche beim Essen, Reden vielleicht Kämpfen (eher als Heilerin gedacht), was so eine Gruppe Abenteurer eben macht
- wölfisches Verhalten soll zwar nicht ständiges Jaulen bedeuten, aber hin und wieder Winseln und Knurren wenns passt, vor allem aber die Körperhaltung und Gestik (ist schwer zu beschreiben ich weiss), scheinbar ungewöhnliche Gewohnheiten (die ich mir noch ausdenken muss)
- was ich mir davon verspreche: Wölfe faszinieren mich einfach (Mensch bin ich schon genug, und einen anderen Menschen darstellen muss ich schon ständig in der Ausbildung, damit man mir den Spaß daran abnimmt)
> also ein Wolfswesen als (fast) normales Mitglied der Gesellschaft
Okay, ich werd mir also eine andere Hintergrundgeschichte ausdenken (in Richtung einer reinrassigen aber schmächtigen Wolfsfrau). Und mir überlegen ob ich es übers Herz bringe als Mensch zur ersten Con zu kommen. Eigentlich müsste es aber doch auch als Wolfsmensch gehen, wenn man innerhalb einer Gruppe schon Erfahrung sammeln kann - wo bleibt nur die Gruppe die unbedingt eine Wolfsfrau aufnehmen will ?!
Ähm, noch zwei doofe Fragen deren Antworten ich nicht finden konnte:
- Wenn man im Con stirbt ist man darin tot, klar. Aber kann man fürs nächste Con wieder am Leben sein oder muss man Namen und Kostüm abändern?
- Spielt man als NSC den eigenen Charakter mit vorgegebener Handlung oder einen ganz vorgegebenen Charakter?
Ansonsten schon mal vielen Dank für die sachliche Kritik
Grüße,
Alea
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"Vorstellungskraft ist mächtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Die Fantasie aber ist unendlich."
frei nach Albert Einstein |
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Nount

Alter: 27 Anmeldedatum: 08.06.2007 Beiträge: 1866 Wohnort: Osnabrück und Beckum
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Direktlink | Verfasst am: 22.06.2009, 18:50 Titel: |
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| Alea hat Folgendes geschrieben: | Och menno, warum hat man denn als Anfänger immer Unrecht?
Kann schon verstehen warum sich manche gleich angegriffen fühlen und ausfallend werden - soviel Leute mit anderer Meinung (die auch noch Recht haben) sind schlecht fürs Ego *lach*. |
"Unrecht" hast du ja eigentlich nicht.
Das Problem ist halt, dass man Larp (und die ungeschriebenen Gesetze und Mechanismen) ganz schlecht beschreiben kann, man muss es halt erlebt haben. Und als Anfänger stellt man sich gewisse Dinge anders vor und baut auf diesen Vorstellungen sein Konzept auf. Wenn aber gewisse Voraussetzungen, die der Anfänger sich vorstellt, nicht erfüllt sind, funktionieren manche Dinge aber leider nicht. Das ist zwar frustrierend, aber das geht vielen Anfängern so.
| Zitat: | | Verflixt warum muss man denn immer schon am Anfang perfekt sein? Warum darf das Design denn nicht mal der Funktion folgen (ist ja eigentlich ein natürlicher Ansatz)? Kann ich denn nicht ein unerfahrener Wolfsmensch sein, der Fehler macht |
Du darfst das ja, es verbietet dir keiner. Kann halt ggf. für dich selbst unschön/unbefriedigend sein (und auch für andere, die sich evtl. über schlechte Darstellung ärgern).
Das ist ja gerade die Sache mit Fantasyrassen - man kann einen Heiler spielen, der halt noch nicht so viel Ahnung hat, aber ein Wolf ist von Anfang an ein Wolf und nicht auf dem ersten Con so ein bisschen wölfisch und wird dann immer wölfischer. Deshalb kann man zwar einen im Beruf unerfahrenen, unvollkommenen Charakter spielen, aber ein nur ein bisschen unmenschlicher Charakter (der also "ein bisschen Fantasyrasse" ist) geht nicht, das ist wie "ein bisschen schwanger".
Wie gesagt - erlaubt ist es. Ich war auf meinem ersten Con als Zwerg, sah aber ... na ja ... nicht so richtig zwergisch aus. Mir hat keiner gesagt: "Man, wie blöd bist du denn!" oder mich sonst wie kritisiert, aber ich hab mich doof gefühlt teilweise, weil mir meine Darstellung jetzt, wo ich erlebte, wie Larp ist, total unzureichend vorkam (war sie halt auch).
Diese Erfahrung möchte ich anderen Anfängern ersparen.
Es ist dummerweise irreführend, dass es im Larp bei der Charakterauswahl keine festen Regeln gibt - da glauben dann viele, es gäbe keinerlei Beschränkungen. Die gibt es aber: Man ist dadurch beschränkt, dass alles dargestellt werden muss. Es gibt natürlich verschiedene Ansichten - auf manchen Cons reichen tatsächlich 3 Striche im Gesicht, um ein Katzenwesen darzustellen; die Schwierigkeit besteht darin herauszufinden, auf welchen Cons das geht und auf welchen nicht.
Und es gibt verschiedene Herangehensweisen - lies dir mal diesen Beitrag durch, dann erkennst du die Problematik.
| Zitat: | | Das mit der Ausstattung denken deshalb viele Anfänger, weil es Rollenspiel heißt und nach Meinung von Laien genauso viel im Kopf stattfindet wie in der Realität (gerade z.B. bei Kämpfen). Ich seh die Argumente aber ein und werd versuchen dran zu denken. |
Das ist halt der Unterschied zwischen Larp und anderen Rollenspielformen. Dafür steht das "Live"
| Zitat: | | - was ich mir davon verspreche: Wölfe faszinieren mich einfach (Mensch bin ich schon genug, und einen anderen Menschen darstellen muss ich schon ständig in der Ausbildung, damit man mir den Spaß daran abnimmt) |
Das ist ein Denkfehler, den fast alle Anfänger (ich damals auch!) machen. Eine ganz, ganz oberflächliche Betrachtungsweise des Charakters nämlich: Die Rasse ist nur ein Merkmal des Charakters. Es gibt Milliarden von Menschen auf der Welt - die sind so unterschiedlich, wie es nur geht. Langweilig wohl kaum - oder findest du deine Freunde alle langweilig, weil die ja auch nur Menschen sind, genau wie du?
Klar kann eine Fremdrasse Spaß machen, ich spiele meine Zwergin (inzwischen mit doch deutlich verbesserter Darstellung, denke und hoffe ich) ja immer noch. Aber mit der Denkweise "Mensch bin ich doch eh!" kann man ganz schön auf die Nase fallen, weil ein nichtmenschlicher Charakter, der von den Charaktereigenschaften, dem Verhalten und seiner Kultur schlecht ausgearbeitet ist, weil der Spieler nur in der Kategorie "Rasse" denkt, weniger Spaß macht als ein menschlicher, der in den erwähnten Punkten gut ausgearbeitet ist.
Das soll dich gar nicht davon abhalten, einen nichtmenschlichen Charakter zu spielen. Aber denke bitte über den Punkt "Rasse" hinaus, damit du dir nicht selbst den Spaß am Spiel verdirbst
| Zitat: | Ähm, noch zwei doofe Fragen deren Antworten ich nicht finden konnte:
- Wenn man im Con stirbt ist man darin tot, klar. Aber kann man fürs nächste Con wieder am Leben sein oder muss man Namen und Kostüm abändern?
- Spielt man als NSC den eigenen Charakter mit vorgegebener Handlung oder einen ganz vorgegebenen Charakter? |
1. Tot ist tot - die Cons spielen quasi in "einer" einzigen Welt mit einer linearen Zeitlinie. Das stimmt nicht zu 100% (teilweise ist man ja innerhalb von 10 Tagen auf Cons, die am entgegengesetzten Ende der Mittellande o.ä. liegen), aber die Cons sind nicht voneinander unabhängig.
2. Man spielt einen ganz anderen Charakter, den die Orga vorgibt. Oder Springerrollen (d.h. verschiedene Rollen immer nur für ziemlich kurze Zeit).
Es gibt teilweise die Möglichkeit, den eigenen Charakter als NSC zu spielen (etwa bei Orks und ähnlichen Monsterrassen), aber das ist nicht so richtig dasselbe wie "SC mit Anleitung", glaube ich. Habe das aber auch noch nie gemacht.
Mfg
Stefanie |
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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4532 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 22.06.2009, 19:07 Titel: |
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| Zitat: | | Verflixt warum muss man denn immer schon am Anfang perfekt sein? Warum darf das Design denn nicht mal der Funktion folgen (ist ja eigentlich ein natürlicher Ansatz)? Kann ich denn nicht ein unerfahrener Wolfsmensch sein, der Fehler macht (statt der unerfahrenen Bürgerstochter)? [Jaja ich weiss, wir wollen/sollen ja gleich alles am besten machen und nicht halbherzig... Perfektionismus gibts aber auch.] |
Das Problem ist, dass eine unerfahrene Bauersfrau, die nicht weiß wie man den Herzog anredet, ein Schwert hält oder oder Hafergrütze kocht dies auch im Spiel als Misserfolg umsetzen kann - Da hat denn eben der Charakter das gleiche falsch gemacht wie der Spieler.
Ein Wolfsmensch hingegen, der wirkt wie ein Mensch mit etwas Gummi im Gesicht, kann das nicht: Schließlich ist das Zugehörigsein zu einer Spezies nicht etwas, was man im Laufe der Zeit lernt und in dem man besser wird, und auch ein unerfahrener Mensch, Elf oder Ork müsste in der Spielwelt trotzdem von Anfang an zu hundert Prozent Mensch, Elf oder Ork sein.
| Zitat: | | - Dass man mich behandelt wie jeden anderen, Nichtmenschen sind ja im Fantasy-Bereich schon relativ alltäglich geworden |
Wenn aber alle vollkommen ignorieren, dass du ein Wolfsmensch bist, und dich wie eine ganz normale Person behandeln ("Jaja, mein Schwager, der hat auch so schiefe Zähne und dollen Bartwuchs, ich kann Ihnen da einen guten Barbier empfehlen!"), dann bleibt doch von der Rolle nichts mehr übrig als eine Menge Schminkaufwand jeden Morgen.
Dazu kommt, dass in den meisten Larphintergründen Wolfsmenschen eben nicht alltäglich sind, nur einer meiner Charaktere hat so ein Wesen jemals in seinem Leben gesehen, und das war ein blutrünstiger Werwolf der ihn halb totgebissen hat.
Aus meinem Hintergrund heraus angemessen wäre also gerade für die einfacher gestrickten Charaktere von mir, erschreckt aufzuspringen, zur Waffe zu greifen, und mich entweder schnell aus dem Staub zu machen und die Büttel zu holen um das Monster einzusperren oder gleich nach Fackeln und Forken zu schreien. Aus Rücksichtnahme vor die als Spieler würde ich das aber wohl unterlassen, müsste deswegen irgendwie drumherumspielen und würde vermutlich dann versuchen, mich doof zu stellen und dir möglichst den ganzen Con über aus dem Weg zu gehen.
Die einzige Möglichkeit, die ich für ein Spiel in dieser Richtung sehe, ist, zu Veranstaltungen zu gehen bei denen alle möglichen Charaktere üblich sind und bei denen Feen, Dämonen, Tiermenschen und Untote friedlich beieinandersitzen und Met trinken. Solche Veranstaltungen gibt es, oft als Tavernenlarps, sie sind aber nicht die Regel und genießen bei vielen Spielern keinen sehr guten Ruf.
| Zitat: | | - Wenn man im Con stirbt ist man darin tot, klar. Aber kann man fürs nächste Con wieder am Leben sein oder muss man Namen und Kostüm abändern? |
Das hängt vom Regelwerk ab, und von deinem persönlichen Geschmack.
Die am weitesten verbreiteten Regelungen sind wohl folgende:
a) Es wird komplett dem Spieler überlassen, ob und wann der Charakter stirbt. Diese Regelung kommt recht häufig bei punktelosen Spielsystemen zum Einsatz (Stichwort: "Opferregel").
b)Der Charakter kann von anderen Leuten (meist durch Regelmechanismen, Stichwort "Verbluten" und "Todesstoß" getötet werden und darf danach nicht mehr weitergespielt werden, alle Charakterpunkte die er angesammelt hat verfallen. Einige Regelwerke sehen allerdings Ausnahmen vor, wenn der Charakter z.B. in einem Ritual wiederbelebt wird.
c)Der Charakter kann von anderen Leuten (meist durch Regelmechanismen, Stichwort "Verbluten" und "Todesstoß") getötet werden, steht aber wenn dies nicht unter ganz besonderen Umständen geschah kurz danach wieder auf. Diese Regelung findet man oft auf Großcons, bei denen häufige Schlachten zwischen Spielern üblich sind.
Generell gilt natürlich immer, dass dich im Larp niemand zu irgendetwas zwingen kann, insbesondere Orgas können dir außerhalb ihres Cons keine Vorschriften machen. Wenn also dein Charakter stirbt, du dich aber trotzdem entschließt ihn weiterzuspielen, dann kann dir das keiner verbieten, und wenn du ihn dir einfach mit Startcharakterpunkten neu erstellst ist dies vermutlich sogar nach den meisten Punktesystemen regelkonform. Allerdings ist eine solche Spielweise unter den meisten Spielern und vielen Orgas verpönt.
| Zitat: | | - Spielt man als NSC den eigenen Charakter mit vorgegebener Handlung oder einen ganz vorgegebenen Charakter? |
Kommt darauf an, meistens letzteres. Fast immer wirst du als NSC auch für mehrere Rollen eingesetzt, von denen viele auch im Laufe der Rahmenhandlung sterben oder sonstwie aus dem Spiel entfernt werden.
Ab und zu kommt es vor, dass "GSC", also geführte oder gecastete Spielercharaktere eingesetzt werden, z.B. weil eine Orga Orks braucht und eine Truppe Orkspielercharaktere da genau hineinpassen würden. |
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Alex Moderator

Alter: 33 Anmeldedatum: 20.11.2006 Beiträge: 11083 Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
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Direktlink | Verfasst am: 22.06.2009, 19:34 Titel: |
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@ Cartefius
| Zitat: | | Alex kann da so ein Video liefern, bei dem die ganze Szene lang eine Spielerin alle paar Sekunden ein lautes Jaulen zum besten gibt... |
Oh danke, erinnere mich nicht daran. Wie versaue ich eine ganze Szene... argh... ich hab das Video noch irgendwo. Wer sich die Dröhnung nochmal geben will, das abschreckende Beispiel:
http://rapidshare.de/files/47622519/Astria_VI_-_A_Clerical_Battle.mpg.html
@ Alea
| Zitat: | | Verflixt warum muss man den immer schon am Anfang perfekt sein? Kann ich denn nicht ein unerfahrener Wolfsmensch sein, der Fehler macht (statt der unerfahrenen Bürgerstochter)? [Jaja ich weiss, wir wollen/sollen ja gleich alles am besten machen und nicht halbherzig... Perfektionismus gibts aber auch.] |
Du vergleichst gerade Äpfel mit Birnen, um nicht zu sagen IT mit OT. Dein Wolfsmensch darf IT unerfahren sein. Sollte aber dennoch überzeugend aussehen und gespielt werden. Genauso darf die Bürgerstochter unerfahren sein. Sollte aber auch überzeugend aussehen und gespielt werden. Der Unterschied ist einfach, dass die Bürgerstochter wesentlich unaufwendiger in der Darstellung und einfacher zu spielen ist. Wer sich eine aufwendige und schwierige Rolle aussucht und sich dann darüber beschwert, dass sie aufwendig und schwierig ist, macht irgendwas falsch.
| Zitat: | | Das mit der Ausstattung denken deshalb viele Anfänger, weil es Rollenspiel heißt und nach Meinung von Laien genauso viel im Kopf stattfindet wie in der Realität (gerade z.B. bei Kämpfen). |
Ja, auch ein häufiger Anfängerfehler. LARP lebt von Darstellung. Darstellung setzt sich aber, unter anderem, aus Spiel und Ausstattung zusammen. Wer sich alles vorstellen möchte, sollte lieber zum P&P gehen bzw. dort bleiben.
| Zitat: | | wo bleibt nur die Gruppe die unbedingt eine Wolfsfrau aufnehmen will ?! |
Ich fürchte, die wird frühestens dann auftauchen, wenn Du erste Gewandungserfolge vorweisen kannst. Zumindest, wenn es eine Gruppe ist, die nicht alles und jeden aufnimmt. Das von Dir angestrebte Konzept ist nun mal etwas, von dem es mehr schlechte Beispiele als gute gibt. Und Du bist Anfänger. Die meisten erwarten, dass Du früher oder später aufgibst oder das nichts vernünftiges wird. Know-How um Dir zu helfen ist dazu auch nur an ganz wenigen Stellen vorhanden. Die wenigsten Gruppen haben einen passablen Tierwesenspieler in ihren Reihen. Ergo werden Dir die auch nicht helfen können. Hier ist Eigenleistung gefordert. Und seriöse und potentielle Gruppen werde nun erstmal abwarten, ob Du die auch zustande bringst.
| Zitat: | | Spielt man als NSC den eigenen Charakter mit vorgegebener Handlung oder einen ganz vorgegebenen Charakter? |
Meist vorgegebenen Charakter, aber oft darf man auch eigene Ideen in Absprache mit reinbringen.
Grüße,
Alex _________________
Das Westlandeforum wurde gelöscht. Der Serviceprovider hat den Support leider eingestellt.
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Alea
Anmeldedatum: 22.06.2009 Beiträge: 20
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Direktlink | Verfasst am: 22.06.2009, 21:31 Titel: |
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Ok, danke für die netten Ratschläge.
| Zitat: | | Und es gibt verschiedene Herangehensweisen - lies dir mal diesen Beitrag durch, dann erkennst du die Problematik. |
| Zitat: | | Wenn aber alle vollkommen ignorieren, dass du ein Wolfsmensch bist, und dich wie eine ganz normale Person behandeln ("Jaja, mein Schwager, der hat auch so schiefe Zähne und dollen Bartwuchs, ich kann Ihnen da einen guten Barbier empfehlen!"), dann bleibt doch von der Rolle nichts mehr übrig als eine Menge Schminkaufwand jeden Morgen. |
Das Beispiel ist echt klasse! Aber ich sehe ein, dass das für ein ernsthaftes Spiel auf Dauer nichts bringt.
| Zitat: | | Die meisten erwarten, dass Du früher oder später aufgibst oder das nichts vernünftiges wird. Know-How um Dir zu helfen ist dazu auch nur an ganz wenigen Stellen vorhanden. Die wenigsten Gruppen haben einen passablen Tierwesenspieler in ihren Reihen. Ergo werden Dir die auch nicht helfen können. Hier ist Eigenleistung gefordert. Und seriöse und potentielle Gruppen werde nun erstmal abwarten, ob Du die auch zustande bringst. |
Denke ich hab das Problem begriffen. Und nein, ich bin nicht beleidigt, sondern froh, dass ihr mir das offen und sachlich sagt - ich hatte nicht darüber nachgedacht.
Ergo bleiben mir drei Möglichkeiten:
1) Den Wolfsmenschen behalten und mir ein paar Anfänger suchen, die genauso unerfahren sind wie ich und jeder macht was er will. Wir hätten unseren Spaß, aber jeder gute Spiele auf einer Con würde uns hassen. (Glaube nicht, dass ich das mir und euch antun will.)
2) Pen-and-Paper spielen. (Klingt nach etwas, das ich auch ausprobieren möchte, aber ich schreibe hier rein, weil mich LARP interessiert.)
3) Mit einem passablen Anfänger-Konzept aufwarten, damit gute Spieler mit mir zusammen spielen wollen.
Und den Wolfsmenschen im Hinterkopf behalten, bis ich damit umgehen kann (dürfte etwa dann der Fall sein, wenn ich nicht mehr danach fragen muss ).
Nun gut, ich werde mich wieder melden, wenn ich ein anständiges Konzept habe (in einem neuen Thread).
Vielen, vielen Dank euch allen, dass ihr mir das alles erklärt habt.
Bis dann,
Alea
Zuletzt bearbeitet von Alea am 22.06.2009, 22:09, insgesamt einmal bearbeitet |
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Lorac
Alter: 26 Anmeldedatum: 21.11.2006 Beiträge: 787 Wohnort: Hackenheim
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Direktlink | Verfasst am: 22.06.2009, 21:51 Titel: |
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Generell, was den Wolfsmenschen angeht, das sind halt einige Monate, bis schlimmstenfalls einige Jahre Bauzeit.
Wenn du so lange nicht warten willst, macht die Entscheidung mit dem Anfängerkonzept auf jeden Fall Sinn.
Wobei man die Zeit nutzen sollte sich schonmal etwas zu informieren, rumzufragen, die notwendigen Kontakte zu knüpfen, um das Konzept dann auch angehen zu können.
Man kann ja schonmal die Planung beginnen und bei entsprechend auf dem Gebiet erfahreneren Spielern Wissen sammeln.
MfG Paolo, hauptberuflich Informationsquelle zu dem Bereich XD _________________ Why is it that whenever I go into some spooky woods, mean creatures pop up? Can't I meet deer or something? |
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Thema: Neuling sucht Gruppe und Charakterberatung
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