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Thema: New flexible gothic legs


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Leander



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.01.2010, 15:57    Titel:

Das mit den Rüstungen hätte ich aber auch gerne noch belegt. Normalerweise helfen ja zumindest die "Belege" für den Wikipedia Artikel bei der Einschätzung der Glaubwürdigkeit, hier fehlen die Belege aber komplett.

Zu dem Video:
Man sollte erwähnen, dass es 9 unterschiedliche Varianten gibt die unterschiedlich harten Stahlsorten bei Katanas traditionell anzuordnen (und jede Variante hat einen Namen). Jede dieser Varianten weist sehr stark unterschiedliche Eigenschaften auf und es wird weder erwähnt, dass dies der Fall ist, noch um welche Art es sich handelt (manche Arten brechen schneller als andere, weisen dafür aber andere Vorteile auf).
Außerdem kann sich jeder mit einem Schwert (egal welche Art) lebensgefährlich verletzen, wenn er wirklich Mist baut, dazu reicht aber ein "Ups, da hab ich wohl etwas falsch gezielt" in der Regel nicht.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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ich



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.01.2010, 16:13    Titel:

Wikipedia ist als Quelle und Beleg eigentlich NIE aussagekräftig...

Ich kann mir schon vorstellen, dass es die schweren Rüstungen gegeben hat, aber bestimmt nicht SO, dass man sich selber nicht aufrichten konnte etc... das wäre auch einfach militärischer Schwachsinn, wenn die finanziell aufwendigsten Krieger die sind, die als erstes hilflos am Boden liegen...

Hab aber auch immer gelernt: Ritter + Pferd + Kran ... auch wenn ich damit auch nicht mehr einverstanden bin Wink
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-NEIN! Ich werde auf gar keinen...
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-Bin dabei!
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Justav




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.01.2010, 16:30    Titel:

Leander hat Folgendes geschrieben:
Das mit den Rüstungen hätte ich aber auch gerne noch belegt.


Was hättest Du gerne belegt? Dass es speziell für Turnierzwecke Rüstungen gab, die ein gutes Stück schwerer waren als der "Kriegsstandard"?

ich hat Folgendes geschrieben:
Ich kann mir schon vorstellen, dass es die schweren Rüstungen gegeben hat, aber bestimmt nicht SO, dass man sich selber nicht aufrichten konnte etc... das wäre auch einfach militärischer Schwachsinn, wenn die finanziell aufwendigsten Krieger die sind, die als erstes hilflos am Boden liegen...


Es ging mir um Turnierrüstungen; lag man da am Boden wurde man eher selten abgestochen, Beweglichkeit spielte einfach eine völlig andere Rolle. Dennoch wollte ich nicht behaupten, dass man damit nicht mehr selber auf die Beine kam.
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So long

Justav
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Leander



Alter: 22
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.01.2010, 16:49    Titel:

Was ich gerne belegt hätt wären Rüstungen mit 40kg+.
Rüstungen in denen man sich selbst nicht mehr aufrichten kann, etc.
Der Wikipedia-Link ist da mMn nicht ausreichend und auf dem Bild sehe ich auch lediglich zwei Ritter beim Tjosten, wobei einer gerade vom Pferd fällt.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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stephan_harald



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.01.2010, 17:15    Titel:

Justav hat Folgendes geschrieben:
Zu den überschwereN Rüstungen:

Es gab durchaus Rüstungen, die so schwer waren, dass sie zu Fuß kaum zu tragen waren; in denen der Träger eingesperrt waren, ohne sich große bewegen zu können, und die wohl auch die 40 kg locker überstiegen.

Allerdings waren die schwersten Panzerungen keine Gefechts-, sondern Turnierrüstungen, wurden also in Turnieren verwandt, wo es u.a. kein Problem war, wie ein Käfer auf dem Rücken zu liegen, wenns einen beim Lanzengang erwischte. Denoch brauchte es auch bei solchen Teilen keine Kräne, um aufs Pferd zu kommen; ein, zwei Knappen oder Knechte werden da ausgereicht haben.

http://de.wikipedia.org/wiki/Turnierr%C3%BCstung

http://www.ritterruestung-
handgeschmiedet.de/deutscheversion/turnier/bilder/turnier1.jpg


Ich habe zufällig heute Morgen mit jemanden gesprochen, der schon einmal eine eben solche Turnierrüstung tragen konnte, Gewicht knapp 40 Kilo. Er meint er hätte damit im Gegensatz zu seiner normalen Rüstung keinen Purzelbaum schlagen können, aber weder wäre aufstehen noch auf ein Pferd kommen ein Problem gewesen. Eine Person die das Pferd hält und ein Hocker hätten gereicht.

Stephan
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Leander



Alter: 22
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.01.2010, 17:18    Titel:

Gut, das Gewicht ist also realistisch, nur die Konsequenzen daraus nicht. Es ist aber interessant zu sehen wie schwer solche Rüstungen werden konnten. Ich halte ja eine Gleitschirm-Ausrüstung schon für schwer genug.
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Justav




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.01.2010, 17:41    Titel:

Leander hat Folgendes geschrieben:
Gut, das Gewicht ist also realistisch, nur die Konsequenzen daraus nicht.


Konsequenzen? Die Dinger schränken die Bewegungsfähigkeit extrem ein und sind ausschließlich für den Kampf zu Pferde gut; ich will nicht behaupten, darin hätte man nicht mehr alleine aufstehen können, und auch ein Kran wird wohl nicht notwendig sein, aber:

stephan_harald hat Folgendes geschrieben:
Eine Person die das Pferd hält und ein Hocker hätten gereicht.


Erzähl das den berufenen Leuten mal über einen Feldharnisch... Wink

Will sagen: Es gab scheinbar durchaus Rüstungen, die für den Kampfeinsatz zu schwer, zu behindernd waren, die verhinderten, dass ein Träger alleine aufs Pferd kam, und auch zu schwer bzw unflexibel waren, um darin abgesessen effektiv kämpfen zu können (u.a. weil der sehr schwere helm fest mit der Rüstung verbunden war, wenn ich das richtig verstanden habe).

Mehr wollte ich gar nicht beitragen; es gab "überrschwere" Panzerungen, die sich ein wenig der falschen Vorstellung von "Ritterrüstung und Kräne" annähern, auch wenn sie dieses absurde Bild nicht erreichen; allerdings gab es so was nur für ganz spezielle, kriegsferne zwecke, nämlich für Turniere.

P.S.: Ich schau mal, ob in meiner Literatur was finde; Internetseiten kann ich in ihrer Seriosität nicht einschätzen.
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So long

Justav
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ich



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.01.2010, 17:49    Titel:

Ich frag mich nur grade:
Wer kommt auf den Kram mit dem Kran?? Sogar Sendung mit der Maus hat mal Jemanden in Rüstung gepackt und mit angeblich originalem Kran aufn Pferd gehievt... irgendwo muss der Mythos ja entstanden sein Wink

Zitat:
Ich schau mal, ob in meiner Literatur was finde; Internetseiten kann ich in ihrer Seriosität nicht einschätzen.


Das ich war mal ganz unverschämt nach deinem Beruf fragen? Laughing
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Justav




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.01.2010, 18:49    Titel:

ich hat Folgendes geschrieben:
Das ich war mal ganz unverschämt nach deinem Beruf fragen? Laughing


Steuerfachangestellter; mit einer umfangreichen Sammlung mehr oder minder populärwissenschaftlicher Literatur zu diversen Temen; irgendwo her muss ich mein Halbwissen ja haben. Wink
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So long

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ich



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.01.2010, 20:19    Titel:

Ich dachet schon Very Happy
Hat sich irgendwie nach Geschichtsprofessor aus Oxford angehört Wink
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Leander



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.01.2010, 21:36    Titel:

Das das Gewicht Konsequenzen mit sich bringt, will ich ja gar nicht bestreiten. Nur die Konsequenzen, die hier im Thread angeführt wurden (Schildkröte auf dem Rücken, etc.), sind wohl etwas überzogen.
Ich habe auch nichts mit dem Mittelalter™ zu tun (zumindest beruflich), dennoch findet sich in unserem Haus auch bei mir Literatur, die sich u.a. damit beschäftigt. Wirklich außergewöhnlich ist das nicht. (Eines meiner Hobbies ist z.B. höhere Mathematik.)
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ich



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.01.2010, 22:06    Titel:

Klar, so Bücher hab ich auch da, ich hab auch Bücher über Insekten und son Kram Wink
Aber der Satz war jetzt verwirrend, bzw. wenn man jemanden nur über Internet kennt, kann man schlecht einordnen, was derjenige Beruflich macht und wenn dann sowas kommt, zieht man halt eher falsche Schlüsse Wink
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stephan_harald



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.01.2010, 08:47    Titel:

Nur um hier mal ein paar Mythen zu brechen.

Wer schon einmal beim Bund war, der weiss das ein STAN-mässig gepackter Rucksack alleine schon über 20 Kilo hat, nur auf dem Rücken.
Ich behaupte einmal das ein Soldat mit einem G3 und kompletter Ausrüstung auch annähernd auf 40 Kilo kommt. Gewicht das nicht so gut verteilt ist am Körper wie eine komplette Plattenrüstung.

Der macht damit Märsche, die über 30 Kilometer/Tag gehen, der kann sich damit hinwerfen und wieder aufstehen etc. etc. etc.

Ich glaube das hier einige eine völlig falsche Vorstellung a.) von 40 Kilo haben, und b. einige eine völlig falsche Vorstellung von Rüstungen haben.

Die waren damals so gut, die haben durchaus in Rüstungen, Gelenke, Scharniere und Geschübe eingebaut, eben um Beweglich zu bleiben.

Eine Turnierrüstung wurde ja eben für Turniere eingesetzt und wenn man einmal bedenkt, dass der Ritter ja durch die Wucht des Lanzenaufpralls aus dem Sattel gehoben wurde, so machten extrem dicke Rüstungen nur eingeschränkt Sinn, wenn man sich in denen nicht bewegen konnte.
Schließlich musste der Ritter im Ritt schnell entscheiden wo die Lanze hinsoll und wohin der Schild.

Dazu kommt, das solche Turnier machmal auch mit einem Schwertkampf final entschieden wurden. Schwertkampf im Sinne von Schwert frei und los geht es.

Die Turnierrüstung hatte im Prinzip nur den Sinn, einen maximalen Schutz zu bieten, das Turnier weitesgehend unverletzt zu überleben. Die Beweglichkeit als solche wurde nur durch das Gewicht eingeschränkt (wie bei einem Soldaten), wenn nun die Frage aufkommt, warum man die dann nicht auch im Gefecht genutzt hat, so ist die Antworten recht einfach:

Zum einen, weil das Pferd für jedes Kilo weniger sehr dankbar ist, daraus resultierend eine größere Fitness vor der Schlacht. Dazu kommt, das eine Schlacht ja durchaus etwas länger dauern konnte und da macht sich dann ein Gewichtsvorteil erst so richtig bemerkbar (aus diesem Grund gibt es für Spezialeinheiten auch noch mal ein Gewichtsreduziertes Marschgepäck)

Sprich ein ganz andere Aufgabengebiete machen andere Rüstungen oder andere Kompromisse erforderlich.


Hier mal ein Bild aus Wien solcher total unbeweglichen Rüstungen:

http://www.fremdenfuehrerwien.at/images/fotos/museen/museum13.jpg

Und nun packt eurer Mytholon Blech wieder in den Schrank. Dafür braucht man eventuell wirklich Hilfe wenn man wieder aufstehen will.. nicht weil sie so schwer sind, sondern weil die sich oft beim Fallen schon verbiegen.

Stephan


Zuletzt bearbeitet von stephan_harald am 27.01.2010, 09:40, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.01.2010, 09:24    Titel:

Daß die Rüstungen 40 kg wogen war auch für mich nicht das schwer akzeptierbare - vielmehr eben die angebliche Unbeweglichkeit.

Immerhin wog nach gängiger Lehrmeinung das Marschgepäck eines römischen Post-Marius Legionärs um die 50kg, sofern keine Troßwagen vorhanden waren.
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Justav




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.01.2010, 10:57    Titel:

stephan_harald hat Folgendes geschrieben:
Schließlich musste der Ritter im Ritt schnell entscheiden wo die Lanze hinsoll und wohin der Schild.


Bei den Rüstungen, an die ich denke, waren Schild und besonders die Lanze durch gigantische Rüsthaken fest mit der Rüstung verbunden, ausser minimalen Ausrichten auf das Ziel war da nichts zu machen. Ebenso war der Helm fest mit dem Panzer verbunden.

Zeit, meine Bücher zu wälzen, werde ich aber erst am WE wieder haben.

stephan_harald hat Folgendes geschrieben:
Ich behaupte einmal das ein Soldat mit einem G3 und kompletter Ausrüstung auch annähernd auf 40 Kilo kommt. Gewicht das nicht so gut verteilt ist am Körper wie eine komplette Plattenrüstung.


OT: Wenn die aus diversen SF-Szenarien bekannten muskelunterstützenden Panzeranzüge, Servorüstungen o.ä. tatsächlich mal eingeführt werden, dann nicht, um den Soldaten zu einem "besseren" Kämpfer zu machen oder ähnlicher Müll, sondern um ihm noch mehr Gepäck aufbürden zu können; die USA sind da wohl recht erfolgreich am forschen. Große historische Vorbilder hat das ganze auch: Als die römische Armee sich allmählich in eine Berufarmee verwandelte wurden den Legionären auch Traglasten von 40 kg und mehr zugemutet (allerdings nur auf Märschen, nicht im Gefecht); man nannte sie wohl auch die "Maultiere des Marius"...

Das scheint mir ein braucbarer Link zu sein, die Gewichtsangaben habe ich so oder ähnlich auch in anderen Bßücherng efunden:

http://www.imperiumromanum.com/militaer/heer/ausruestung_marschgepaeck.htm
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So long

Justav
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