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Thema: Ornitor Gasgaron oder Mein erster Char


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Ornitor




Anmeldedatum: 27.06.2010
Beiträge: 8

BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.06.2010, 22:10    Titel: Ornitor Gasgaron oder Mein erster Char

Grüße! Mein Name ist Ornitor Gasgaron, Sohn des Thorbias Gasgaron, Heiler, Feldarzt und Apotheker der 4. Klasse + (Alleysisches Klassensystem), 18 Jahre.

Nun, wo fange ich an? Naja Ich glaube, ich kläre euch zunächst etwas über meinen gesellschaftlichen Hintergrund auf.

Ich bin der einzige sohn einer mittelständischen Bürgerlichen Familie im glorreichen Königreich Alleysia. Mein Vater ist ein Bemater in der Verwaltung am Königlichen Ärztehaus zu Impactus... unserer Hauptstadt. Er verdient ein recht gutes Gehalt, wovon wir anständig leben können. Meine Mutter ist zweite Leiterin einer Örtlichen Bäckerei, ebenfalls in Impactus. Sie hat ihre liebste Beschäftigung zum Beruf gemacht und ich muss euch sagen, ihre Blaubeertörtchen schmecken fast zu gut! Dadurch, dass beide meiner Elternteile ein Einkommen besitzen, konnte ich mich auch nach der staatlichen Schule weiterbilden lassen, was mir die Tür zur Medizin öffnete. Nebenbei hatte ich ein paar Jahre Lautenunterricht.

Alleysia selbst ist ein recht liberales Königreich, Beherrscht von unserem Allvater, dem heiligen König, der allerdings von einem adligen Rat unterstützt wird. Es gibt keine vorherrschende Religion, Gleichberechtigung wird in vielen Fällen angewandt und die Frau ist zu weiten Teilen emanzipiert. Das einzige Problem in unserem Königreich ist das schon genannge starre Bürokratiesystem, was den Sprung zwischen einzelnen Schichten fast (!) unmöglich macht und einige Menschen zwingt unter grausamen Bedingungen in den Minen von Moranien zu schuften. Dazu eventuell später mehr.

Nun, ihr wisst wo ich herkomme, ich erkläre euch jetzt, was mich ausmacht, bzw, was ich kann. Das sind zum einen die Kunst der Medizin, die (doch zugegebener Maßen) amateurhafte profession der Alchemie und... etwas, was mich in anderen Königreichen wohl den Kopf gekostet hätte. Das Runensehen. Aber der Reihe nach.

Den Wunsch zu heilen bekam ich, als sich ein guter Freund von mir auf offener Straße den Knöchel brach. Ich muss in etwa 5 gewesen sein, es ist auch weiter nichts passiert, der Arzt war schnell genug da. Doch die Hilflosigkeit, die ich in dieser Situation spürte, empfand ich als derartig grausam... sowas sollte mir nicht nochmal passieren! Mit 7 ging ich also nach Abschluss meiner staatlichen Bildung ( 2 Jahre) zu unserem Huasarzt und bat ihn um eine Stelle als Gehilfe. Und hier tritt das alleysische Bürokratiesystem in Kraft!

Ein einfacher Arztgehilfe, wie ich es war, trägt die Stufe 6-
Ein schlechter Dorfarzt die Stufe 5-
Ein guter Dorfarzt die Stufe 5+
Ein passabler Arzt einer Größeren Stadt 4
Ich trage die Stufe 4+
Der leiter einer Fakultät in einem größeren Ärztehaus sollte 3 oder 3+ tragen.
Der Leiter des gesamten Hauses mindestens 2
Der Leitende Mediziner an königlicher Seite, der Fachausdruck ist *räusper* Oberster Erzmediziner zu Königlichem Hause, trägt die Stufe 0

Um eine Stufe aufzusteigen muss man Praktika absolvieren, Fachtexte schrieiben, promovieren, Vorlesungen halten oder verdammt gute Bekanntschaften haben. Das einzig gute an dieser Geschichte ist: Man kann ziemlich sicher sein, dass, je höher die Stufe ist, desto besser auch der Mediziner ist. Ich schneide also mit meinen 4+ nicht schlecht ab.
Nach meiner Zeit bei unserem Hausarzt, ich war mittlerweile 14, bekam ich die Stufe 5 zugesprochen. Das war grade so eben genug, dass mein Vater mich über zig Ecken als ein Praktikant im königlichen Ärztehaus hat einschleusen können. Klingt toll, ist aber eigendlich eine müßige Arbeit, die viel mit Bettpfannen putzen (nach einiger Zeit okay), Binden schneiden ( grausam stumpfsinnig) und Reste entsorgen (Reste meint hier menschliche Reste wie Mandeln, tote Organe... naja sowas. Bleibt imemr ekelhaft) zu tun hat. Nach einem Jahr derartiger Arbeiten bekommt man praktische Erfahrung, darf selbst mal Hand anlegen und zwar auf die ganz persönliche Art. Ich hatte meine eigene Methode (Runen), die sich schnell ausgezahlt hat. Meine Patienten lebten für einen Anfänger überdurchschnittlich oft.
Die besten von den jugnen Praktikanten dürfen auf eine Exkursion in die Minen von Moranien mit. Ein grausamer Ort, wo uns die Erstversorung auf dem Schlachtfeld beigebracht wurde. In den Minen sterben täglich etwa 150 Arbeiter, mindestens 300 werden verletzt. Es war also völlig egal, ob unsere Behandlung den Patienten etwas brachte oder nicht. Nach einer Zeit durften wir auch in den Minen selbst agieren, was von der lebensgefahr her einem Schlachtfeld recht nahe kommt. Die Gefahr geht nicht nur von der Erde aus, sondern auch von den Arbeitern, weswegen jeder von uns neben einem Stapel Mullbinden und etwas Alkohol auch ein Schwert in die Hand gedrückt bekam. Ich habe es heute noch.

Jetzt aber, da die Zeit am Ärztehaus vorbei ist, soltle ich etwas als freier Arzt agieren. Die beförderung auf 4+ ist ein wahrer Segen, aber ein Stadtarzt möchte ich noch nicht werden. Ein weg, seine Stufe zu steigern, ist auf Reisen zu gehen und in Lazaretts und Ärztehäusern anderer Länder zu arbeiten. Das ist eher das, was ich suche!

Nun, das war meien bisherige Laufbahn als Mediziner in kurzform. Nun zu meinem kleinen , recht nützlichen Hobby, der Alchemie. Ich kam im Alter von 8 Jahren dazu, als meine Mutter mit mir mal Brennesseln pflücken ging. Ich fragte sie, ob es noch mehr Käruter gibt, die man essen kann. "Nun, Ornitor, da gibt es wohl... den Sauerampfer und.. hm. Löwenzahn!" "Das waren alle?!" Nein, waren es nicht. Ich holte mir ein altes Handbuch über Kräuterkunde vom Speicher und begann, eben diese Kräuter zu zerhacken, dünsten, kochen, panieren ( ja, wirklich) und zu destillieren, bis mir mein Lehrmeister erzählte, dass man damit auch gezielt heilen kann. Seither gehe ich bei der Verarbeitung der Kräuter etwas subtiler vor, was meine Tränke aber trotzdem nciht perfekt macht. Sie verfeheln ihre wirkung zwar nciht (immer *hust*), sind aber trotzdem dünne Plörre verglichen mit den Tränken eines wahren Alchemisten.

Okay, nun zu meinem kleinen.. Talent. Ich habe doch mehrmals das Wort "Runen" erwähnt, oder? Ich erkläre es euch mal... vorsicht aber! Keiner versteht es so richtig.
Das Talent des Runensehens haben prinzipiell alle Menschen von geburt an, bei den meisten verschwinder es aber nach dem ersten Lebensjahr wieder. Ihr müsst es euch vorstellen wie ein Reigen kryptischer Symbole, die hin und wieder über Gegenständen, Perosnen, Situationen oder ähnlichem tanzen. Mnache Menschen behalten die Fähigkeit aber, bis zum 6-8 Lebensjahr. Das ist die kritische Phase! In dieser Zeit (oder früher) müssen die Runen geprägt werden. Das kann durch ein einschenidendes Ereignis passieren, das der Person wiederfährt. Bei mir war des die Verletzung meines Freundes, wo die Runen einen sauberen Kreis um den bruch bildeten. Natürlich nur für mich sichtbar. Werden die Runen nciht geprägt, verschwinden sie irgendwann einfach.
Werden sie jedoch geprägt, dann meldet sich in den nächsten Tagen ein Runenmeister bei dir.Furchbare Erfahrung! Die Runen, die sonst in witzigen mustern um alles tanzten, was du genauer betrachtet hast, formen jetzt einen fließenden Text, der von einer Stimme vorgelesen wird.... alles in deinem Kopf und nur für einen selbst sichtbar. Da man aber endlich jemanden hört, der die Zeichen auch sieht, ist man schnell beruhigt. Und hier kommen wir zum ersten Vorteil der Runen. Sie sind ein universales Nachrichtenfenster zwischen Runensehern, man wahrt aber Diskretion, da sonst alle 5 Minuten ein Runentext vor deinem Auge aufflammen würde, den man mühsam unterdrücken müsste. Es ist ein Mittel für den äussersten Notfall.
Der zweite Vorteil von Runen ist ihre fähigkeit bei geschriebener Form verschiedenste Flüsse von astraler Energie in mehre, willkürliche Spektren aufzuteilen, was eine Singularität in einer frei wählbaren Ebene des Nethers hervorruft. Die Energie wird im Runenkreis eingefangen und von den Runen selbst kanalisiert. Sprich: Man kann mit Runen Wunden heilen, Herzen zum stoppen bringen, Eisen Härten, Eisen spröde machen, Gifte filtern, Essen schneller verderben lassen und so weiter und so fort. Das alles geht aber nur, wenn man die Runen entweder direkt oder in einem Runenkreis um das Objekt herum darstellt. Und es ist nicht grade einfach, etwas zu bewirken, man braucht die entsprechenden Runen.
Es gibt schätzungsweise 50.000 Runen, die alle irgendwelche Nuancen untereinander haben. Mein Runenmeister behauptete von sich etwa 450 zu kennen. Mit der Zeit offenbaren sich einem immer neue Runen, mehr, wenn man sie regelmäßiger einsetzt. ich kenne demnach etwa 780. Wollte ich also ein Schwert härten, bräuchte ich ein paar Runen, die dem Eisen härte zusprechen. Die hab ich aber nicht... und werde sie eventuell nie haben.
Gegenüber herkömmlicher Magie haben Runen einen letzten, kleinen Vorteil. Sie sind nicht so gefährlich, aber auhc nicht so schnell. Wenn ich einen Runenkreis um eine Wunde herum verhunze, dann explodiert nicht alles, es passiert einfach garnichts oder sehr, sehr wenig. Dafür sind aber Sofortheilungen quasi unmöglich.. es sei denn, wie gesagt, ich habe Runen, die genau das bewirken oder kombiniere sie extrem geschickt. Runen unterstützen nur die Heilung, einen Knochenbrauch kann ich in etwa einer Woche heilen lassen.

Nagut, das war ein kleiner Einblick in mich slebst. Ich hoffe, ihr hattet eine gute Zeit bei meinen Ausführungen, obwohl ich im grunde ien Mediziner mit einem kleinen Talent bin, das selbst die Besten von uns nicht verstehen.

Vielen Dank fürs zuhören

Ornitor

[OT]
Ich hab mir recht viel Mühe gegeben, alles auf eine logische Bahn zu leiten. Alleysia ist natürlich ncith der typische totalitäre Staat des Mittelalters, aber deswegen ist es ja Fantasy. Falls ihr fragen, Anregungen, Lob oder Kritik habt, bitte äussert sie, aber angemessen Smile

Lg

Ornitor
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Cartefius



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.06.2010, 22:40    Titel:

Hmm, ziemlich langwierig geschrieben aber ganz unterhaltsam zu lesen, und auf jeden Fall recht einfallsreich. Das große Manko meiner Meinung nach ist aber folgendes: Streicht man das ganze Schmuckwerk weg, so steht da leider ein Charakter, der recht typische Anfängerfehler in sich trägt.

Ein nondeskripter Kerl, dem man nichts von seiner Herkunft, Kultur, seinem Glauben oder Stand ansieht (zumindest wird davon im Text nichts sichtbares erwähnt), der aber alle nützlichen Larpkonzepte abgrast. Wunden heilen: Check. Schwert zum Kämpfen: Check. Alchemie: Check. Magie für alle möglichen Arten von Zauber: Check. Auch wenn du den Charakter als Anfänger auf all diesen Gebieten beschreibst, bleibt das ganze ein ziemlich wirres Mischmasch, was den Charakter wenig interessant macht und eher Spielansätze verbaut als sie zu liefern. Schließlich kann der Charakter alles selbst, und ist damt nicht auf andere Charaktere angewiesen.

Vom Wesen des Charakters, bzw davon, was ihn im alltäglichen Spiel auszeichnet, erfährt man eher wenig. Das ist nicht unbedingt ein Nachteil, wenn du sowieso vorhast dich selbst zu spielen, allerdings ist in diesem Fall ein ausgefallener und komplizierter Hintergrund eher ein Hindernis und du kannst die Sache besser schlicht halten.
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Ornitor




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.06.2010, 22:58    Titel:

Hm, stimmt zum Teil.
Zitat:
Magie für alle möglichen Arten von Zauber: Check


Kann ich nicht. Ich möchte Runenmagie eher passiv darstellen, um das Heilen in eine speziellere richtung zu lenken. Ich werde nienienie irgendwas um mich werfen können Smile Ich möchte in der hitnergundgeschichte nur zeigen, wozu runen theoretisch im stande wären. Ist eventuell zu übertrieben rübergekommen Smile

Zitat:
Schwert zum Kämpfen: Check


Das schwert habe ich, um im bestfall einen Hieb zu parieren. Als reisender fänd ichs recht... leichtsinnig völlig unbewaffnet in die Welt hinaus zu ziehen. Ich kann , IT wie OT, nciht mit dem Schwert umgehen. Es kann mti im bestfall 5 sekunden akufen, in denen ich abhaue Smile


Zitat:
Ein nondeskripter Kerl, dem man nichts von seiner Herkunft, Kultur, seinem Glauben oder Stand ansieht

seehr guter Punkt! Du meinst, es fehlt an opffensichtlichen Ansätzen, wie man ein spiel aufbauen könnte! Das ist mir noch ncith aufgefallen. Aufgrund dessen, was du jetzt weisst (Heiler/Runen/Alchemie. Mittel bürgerlich etc) was empfiehlst du mir? Bzw was machen andere denn so? Darüber hab ich noch garnicht nachgedacht ^^
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Irian



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.06.2010, 23:30    Titel:

Ornitor hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Schwert zum Kämpfen: Check


Das schwert habe ich, um im bestfall einen Hieb zu parieren. Als reisender fänd ichs recht... leichtsinnig völlig unbewaffnet in die Welt hinaus zu ziehen. Ich kann , IT wie OT, nciht mit dem Schwert umgehen. Es kann mti im bestfall 5 sekunden akufen, in denen ich abhaue Smile


Und nun überlege dir: Wem fällt das auf? Keinem. Die Leute merken eher, dass du gerade mit Runen zauberst, heilst und vorhin auch rumgepantscht hast - und du trägst ein Schwert. Das du damit nicht kämpfen kannst, merkt da keiner, sondern man denkt halt, dass du es auch benutzen willst.

Ich würde da eher nen Stab o.ä. empfehlen, hat nen besseren Ruf.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Cartefius



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.06.2010, 23:32    Titel:

Wenn du die Runenmagie nur zur Unterstützung der Heilkunde einsetzen willst, ist das schon deutlich besser, aktuell klang es arg nach "Naja, ich halte mir mal alle Türchen vom Dämonenbeschwören bis zum Feuerballwerfen offen, IT erkläre ich das dann, indem ich die passende Runde gefunden habe!".

Wenn der Charakter in erster Linie ein Heiler sein soll. dann würde ich ein Hauptaugenmerk darauf legen, dass er über ein "Heilkundekonzept" verfügt. Das kann alles mögliche sein, eklige Hexenküche, ganzheitliche Kräutermedizin, handwerkliches Nähen, Aderlassen und Einrenken, Magieweben oder frankensteineske Geräteanwendung, es sollte nur ein stimmiges Ganzes ergeben. Aktuell klingt die Hintergrundstory eher nach einem bürokratischen, technisierten Land, da würde ich auch eher eine komplexe pseudowissenschaftliche Herangehensweise erwarten. Runenmagie hingegen weckt bei mir immer eher primitiv-nordische Assoziationen, aber letztendlich ist das alles eine Frage der Umsetzung.

Zitat:
Das schwert habe ich, um im bestfall einen Hieb zu parieren. Als reisender fänd ichs recht... leichtsinnig völlig unbewaffnet in die Welt hinaus zu ziehen. Ich kann , IT wie OT, nciht mit dem Schwert umgehen. Es kann mti im bestfall 5 sekunden akufen, in denen ich abhaue

Das dumme dabei ist: Jeder Einsteiger hat ein Schwert. Ein Schwert macht aber eigentlich in den Händen eines Unkundigen wenig Sinn, da es IT eine kostbare Kriegs- oder Repräsentationswaffe ist und OT symbolisiert: "Ich will mich kloppen!", ohne dabei besonders gute Chancen zu liefern. Und wenn einer in voller Kampfmontur auf dich zurennt und dir ans Leder will, dann ist der beste Weg, um dir fünf Sekunden mehr zum Weglaufen zu erkaufen, der, fünf Sekunden früher zu starten! Wink

Zitat:
seehr guter Punkt! Du meinst, es fehlt an opffensichtlichen Ansätzen, wie man ein spiel aufbauen könnte! Das ist mir noch ncith aufgefallen. Aufgrund dessen, was du jetzt weisst (Heiler/Runen/Alchemie. Mittel bürgerlich etc) was empfiehlst du mir? Bzw was machen andere denn so?

Da gibt es mehrere Punkte, an denen man ansetzen könnte. Einerseits wären da Charakterzüge der Rolle, also Dinge, die dich besonders auffallen lassen, das liefert oft sehr schöne Spielmöglichkeiten. Ganz gut hilft hier, sich denkwürdige Rollen aus Film und Fernsehen als Inspiration zu nehmen, und zu überlegen, was die besonders macht. So könnte ein junger Arzt z.B. extrem neugierig sein, naiv-weltfremd, schüchtern und zaghaft, extrem von sich und seiner Kunst eingenommen oder ein richtiger Tollpatsch.
Desweiteren kann man kulturelle Besonderheiten einbauen: Ein "Barbar" wird Fremden gegenüber ganz anders reagieren als ein Vertreter einer Kolonialmacht, ein Mitglied einer strengen Kriegerkaste anders als ein freischaffender Händler. In vielen Kulturen findet man besondere Einstellungen, was Magie, fremde Götter, Authorität, Anstand oder Gewalt angeht, all das liefert gute Möglichkeiten und Anknüpfungspunke.
Als drittes einfaches Merkmal wäre da der Stand des Charakters. Du gehst jetzt von einem bürgerlichen Stand aus, aber auch hier gibt es eine Menge möglicher Variation: Ist der Charakter konservativ oder rebellisch, will er seinen Stand in der Gesellschaft verbessern oder ruht er sich auf seinen Lorbeeren aus, hat er Vorurteile gegenüber Leuten mit mehr oder weniger Bildung, mehr oder weniger Vermögen, gegen spezifische Bevölkerungsgruppen seiner Heimat (z.B. Frauen oder Priester), gegen fremde Völker?
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Ornitor




Anmeldedatum: 27.06.2010
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.06.2010, 00:01    Titel:

Großartige Tipps! von der Seite hab ich das noch agrnicht unter die Lupe genommen.

Noch eien weitere erklärung zu den Runen: Ich hab mich bei der erstellung sicher vom Norden inspirieren lassen, die haben aber nur etwa 26 runen ^^ Runen sind hier nicht mit denen aus der nordischen mythologie zu evrwecheln, ich muss das spielerisch abgrenzen, klappt aber denke ich mti etwas übung Smile

Zum schwert: is das wirklich so ein großes problem? XD es ist ein gaaaanz einfaches olles knappenschwert. ich fühle mich mit einfach sicherer also ohne...
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Trekke



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.06.2010, 01:24    Titel:

Also mal ne Einschätzung von meiner Handvoll Cons die ich bis jetzt erst Besucht hatte.
Die mit Bewaffnung werden eher angegriffen als ohne.
Auch Standarten Träger sind immer das Letzte was man sich hohlt.
Denn "Die sind nicht gefährlich".
Ein Stab wäre echt schöner. Denn rein OT betrachtet, kann man mit einem Stab sich viel besser verteidigen. Halt ihn vor dich und du wirst so gut wie nicht getroffen... mit 85cm kann man nicht den ganzen Körper decken Wink
Und Stab schreit nicht wirklich nach:"Ich will mich kloppen"
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Nount



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.06.2010, 07:04    Titel:

Ornitor hat Folgendes geschrieben:
Zum schwert: is das wirklich so ein großes problem? XD es ist ein gaaaanz einfaches olles knappenschwert. ich fühle mich mit einfach sicherer also ohne...

Wie gesagt: MIT Schwert bist du viel gefährdeter als OHNE! Ich greife als NSC keine unbewaffneten Leute an, wenns nicht unbedingt sein muss. Es gibt ohnehin massig Leute, die unbedingt kämpfen wollen, da muss ich nicht denen den Kampf aufzwingen, die nicht kämpfen wollen.
Wer aber eine Waffe trägt, wird als potentielle Bedrohung angesehen und angegriffen.

Wer nicht kämpfen will, sollte keine Waffe tragen. Ein Schwert ist dabei IT besonders unsinnig, weil es (IT!) keine "mal eben so ein bisschen verteidigen-Waffe" ist, sondern eine Profi-Waffe, die man erst nach viel Übung richtig benutzen kann (auch wenns OT die billigste, weil am einfachsten herzustellende Waffe ist: IT ist ein Schwert eine der teuersten und am schwierigsten herzustellenden Waffen!).

Mfg
Stefanie
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Entspanne dich.
Lass das Steuer los.
Trudle durch die Welt.
Sie ist so schön.
(Kurt Tucholsky)
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inLarp







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Gerwin



Alter: 29
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Beiträge: 8166

BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.06.2010, 07:33    Titel:

Vielleicht sollte man zum Schwert noch anmerken dass die Waffe zur Selbstverteidigung relativ ungeeignet ist. Ein Einhandschwert ohne Schild hätte kaum einen Sinn da dein gegenüber dich recht schnell überwinden würde. Ein Schild an einen Heiler wäre nun wirklich fehl am Platz.

Wenn es unbedingt eine Verteidigungswaffe sein muss dann wirklich eher einen Stab. Oder man setzt auf den reichlich verzierten Stab und droht seinen gegenüber dass da gleich die bösen Geister rauskommen. Soll angeblich schon recht gut funktioniert haben wenn der Chara halbwegs bluffen kann.
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Trekke



Alter: 20
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Beiträge: 172
Wohnort: Aurich

BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.06.2010, 11:02    Titel:

Gerwin hat Folgendes geschrieben:
Soll angeblich schon recht gut funktioniert haben wenn der Chara halbwegs bluffen kann.


Ohjaa^^ Da hat man sich als NSC schon mal in Hintern gebissen^^
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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.06.2010, 12:16    Titel:

Allzuviel halte ich nicht von solchen Bluffs, da sich diese einfach zu Nutze machen, daß auch beim Magier da OT (meist) nichts passiert. Den Magier vorzutäuschen ist eben OT viel zu leicht als es IT sein sollte, so daß ich deswegen von sowas absehen würde.

Aber das nur am Rande.

Was (OT) helfen mag, kampfunwilligkeit zu symbolisieren, ist ein nunmal OT nun vorhandenes Schwert zitternd vor sich zu halten und ängstlich zu schauen. Sozusagen ein mißlungener IT-Bluff, daß man sich zu verteidigen weiß.

Was mir an der Gesschichte negativ auffiel war das Klassensystem mit den Zahlen und modifikatoren. Das wirkt auf mich einfach viel zu modern und stromlinienförmig - und klingt stellenweise auch zu sehr nach P&P. Besser wäre da - für mich - wenn die Klassen einfach Namen haben, nach Art von Rängen. Vor allem schön lange Ränge, die man stolz vortragen kann.
Nur als Beispiel könnte die Klassen durch verschieden Edle (Halb?)Edelsteine ersetzt werden, die der Heiler dann auch bei seinem Abschluss in einem gewissen Schmuckstück bekommt. Der "Stufe 0"-Heiler könnte dann einen Diamanten o.ä. tragen.
Als Beispiel für Ränge: Die Meisten Heiler machen erstmal eine Lehre bei einem Bader und Barbier. Durch gutes Schulwesen steht vielen eine Weiterbildung zum Feldscherer/Wundarzt offen, die meist ihr Schuldgeld dadurch finanzieren, daß sie sich zum Heeresdienst für gewisse Zeit verpflichten. Im Heer kann man dann auch nach und nach aufsteigen zum Leiter eines Feldscher-Trupps (wie auch immer man den nennen mag), und auch zum Stabsarzt. Heiler mit Potantial, oft aufgebildete Feldscherer, aber v.a. auch Söhne reicher Eltern können in gewissen Akademien zum Medicus ausgebildet werden, die ein noch höheres Ansehen als Stabsärzte haben. Hierauf folgen Doktorwürden, und aus den Doctores des Landes rekrutiert sich schließlich der Leibarzt des Königs.
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Ornitor




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.06.2010, 12:45    Titel:

Danke, Kelmon, da warn einige richtig coole Ideen bei!

Dieses System mti den Edelsteinen gefällt mir wirklich gut, auch über die Rangnamen hab ich mri so noch keine Gedanken gemacht Smile Ist aber auch ne schöne Möglichkeit

Ich glaube, Leute, mit eurer Hilfe wird das n richtig schöner Charakter Smile

... Ich muss nochmal auf das Schwert zurück kommen, sorry.
Ist das wirklich ne landläufige Meinung, dass, wenn ich n verdammtes Schwert habe,
A: mich Prügeln will
B: ein Anfänger bin

Zitat:
Wer nicht kämpfen will, sollte keine Waffe tragen.


Aber ich will nicht kämpfen, mich aber irgendiwe verteidigen können XD

Zitat:
Wenn es unbedingt eine Verteidigungswaffe sein muss dann wirklich eher einen Stab.
Kann ich dann einfach in den Wald gehen und mir nen Stock besorgen, den ich dann verziere? Oder Muss es auch heir ein geschäumtes Latexding sein? In diesem Fall würd ich ja nicht zuhaun.

Zitat:
Ich greife als NSC keine unbewaffneten Leute an, wenns nicht unbedingt sein muss.
machst nur du das so oder machen das alle so? Very Happy

Leute, versteht mich nicht falsch, ich hänge nicht brutal an diesem Schwert. Es ist nur so, dass ich angst vor Wegelagerern und Raufbolden habe und mich einfach in der Gefahr sehe mal eben, so der Fachausdruck, "ordentlich die Hinterlade aufgerissen zu kriegen".

Bei einem Stab könnte ich ja in etwa die Länge eines Schwertes übernehmen, währ dann halt eine Rute o.Ä. ^^ Wie wäre das?
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Kelmon



Alter: 32
Anmeldedatum: 24.01.2009
Beiträge: 7468
Wohnort: Saarbrücken

BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.06.2010, 12:56    Titel:

Zitat:
Zitat:
Ich greife als NSC keine unbewaffneten Leute an, wenns nicht unbedingt sein muss.
machst nur du das so oder machen das alle so? Very Happy

Sagen wir's mal so: typische Situation ist ja, daß Du eher nicht gerade alleine im Wald rumläufst (sofern Du nicht IT-dumm bist Wink ). In dem Fall werden Angreifer immer erst die Bewaffneten - vielleicht noch zuerst Magiebegabte - ausschalten und alle unbewaffneten erstmal links liegen lassen. Ob dann auch unbewaffnete ausgeschaltet werden ist von den Charakteren der Angreifer abhängig.
Wenn die Angreifer nicht gerade "wilde" sind, sondern zivilisiert, dürfte es beim Zusammenstoß mit einer weit kleineren Zahl unbewaffneter eher zum Raub als zum Raubmord kommen.

Zitat:
Bei einem Stab könnte ich ja in etwa die Länge eines Schwertes übernehmen, währ dann halt eine Rute o.Ä. ^^ Wie wäre das?

Ob das ein Schwert, ein Stock oder eine Zuckerstange ist, ist vermutlich bei der im Kopf erfolgten Schnelleinordnung "Kämpfer-Nichtkämpfer" egal. Zumindest bei einem Angriff, der schon begonnen wurde. Die Chance, mit getragenem Schwert überhaupt erst angegriffen statt nur in ein "freundliches Gespräch" verwickelt zu werden, könnte aber durchaus höher sein.
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Irian



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Beiträge: 461
Wohnort: Regensburg

BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.06.2010, 13:42    Titel:

Zwei Sachen, die mir aufgefallen sind:

a) Mit 18 nen großen Heiler zu spielen, würde ich lassen, gerade als Anfänger sollte man eher kleine Brötchen backen. Du hast noch viel Zeit zum lernen, ich würde persönlich empfehlen, als frisch ausgelernter Heiler anzufangen, wenn du schon kein Lehrling mehr sein willst. Auf deiner Skala würde ich als Anfänger eher bei 5 bis 5- anfangen.

b) Füße machen dich sicherer als ein Schwert. Alleine mit nem Schwert bist du kein Gegner - schnelle Füße hingegen retten dein Leben.
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Ornitor




Anmeldedatum: 27.06.2010
Beiträge: 8

BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.06.2010, 14:01    Titel:

Kelmon, wie ist das nun mit dem Material? Darf ich eine Stab/Rute aus Holz mit mir führen?
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